Mein Interview zum Thema Hochsensibilität und Introvertiertheit. Zu sanft für die Arbeitswelt?

Für alle, die live nicht dabei sein konnten: Hier ist der Mitschnitt meines #Interviews mit Anne Sill und Ute Drechsler am 23.11.2023 zum Thema #Hochsensibilität.

Was sind die Zusammenhänge zwischen Hochsensibilität und Introversion? Wo liegen dabei die Chancen, aber auch Herausforderungen für die Arbeitswelt? Was sind meine persönlichen Erfahrungen mit diesem Thema… privat, aber auch im Zusammenhang mit meiner 15-jährigen Selbstständigkeit?

Ich freue mich auf euer Feedback und eure Fragen 🙂

LEARNING #3: Sei offen für neue Menschen und Impulse.

Stell dir einmal vor, du würdest vollkommen isoliert von neuen Begegnungen leben. Einsam und zurückgezogen in den eigenen vier Wänden oder immer wieder nur in derselben Umgebung. Mit denselben Menschen. Ohne neuen Input. Und ohne die Sichtweisen anderer.

Was dann passiert ist, dass deine Gedanken und dein Denken extrem begrenzt werden. Dass du ausschließlich an alten Routinen und Sichtweisen hängen bleibst. Und dass sich deine Meinung immer weiter verhärtet.

Doch persönliches Wachstum bedeutet, sich auch mit den Gedanken anderer Menschen auseinanderzusetzen. In den Dialog zu gehen. Zu hinterfragen, zu diskutieren und sich auch immer einmal wieder in Streitgespräche begeben. Dabei geht es jedoch nicht in erster Linie darum, deine eigene Sichtweise zu vertreten, sondern auch offen zu sein für andere Meinungen. Die vielleicht sogar manchmal das absolute Gegenteil von dem sind, was du denkst und fühlst.

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben so lebenswert machen.“ Dieses Zitat von Guy de Maupassant begleitet mich bereits seit meiner Kindheit. Und heute kann ich rückblickend sagen, dass es genau diese Begegnungen mit Menschen waren, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin. Und es ist ein lebenslanger Mehrwert, von dem ich auch weiterhin profitieren werde.

Manchmal haben mir sogar nur ganz kurze Begegnungen und Gespräche einen lebensverändernden Input gegeben. Die mich haben wachsen lassen. Die mein Denken erweitert und meinen Blick geöffnet haben. Die es mir ermöglicht haben, über den Tellerrand meiner eigenen kleinen Welt zu schauen und das große Ganze zu erfassen.

Ich kann dich deshalb nur dazu ermutigen, immer wieder offen zu sein für neue Menschen und Impulse. Neugierig auf neue Begegnungen und Gespräche zu sein. Und schau, was sie mit dir machen. Welche Denkmuster sie durchbrechen. Welche Fragen sie aufwerfen. Und welche neuen Sichtweisen und Wege sich dadurch für dich eröffnen.

Wer sind die Menschen, die bedeutsame Veränderungen in dir angerufen haben?

Learning #2: Suche dir Menschen, die schon auf der Ebene sind, die du einmal erreichen möchtest.

Wie oft, in den Anfangsjahren meiner Selbstständigkeit, habe ich mir Ratschläge und Bemerkungen von Menschen angenommen, die mir nicht im geringsten einen Mehrwert gebracht haben. Da sie z.B. ein vollkommen anderes Mindset besaßen.

Dazu ein kurzes Beispiel: Angenommen, du möchtest dich selbstständig machen und unterhältst dich darüber mit jemandem, für das Angestelltsein das A und O ist. Für den Sicherheit und Struktur in seinem Alltag unabdingbar sind. Und dessen Glaubenssätze konservativ und nach den alten Strukturen ausgerichtet sind. Wie kann diese Person dich dazu ermutigen, deine Selbstständigkeit voran zu treiben und dir die richtigen Tipps geben?

In meinen 15 Jahren der Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es unglaublich wichtig ist, sich an Menschen zu orientieren, die sich bereits auf der Ebene befinden, wo du einmal sein möchtest. Die dir wertvolles Feedback geben können und dein Mindset verstehen. Die bereits viele Erfahrungen machen konnten und von deren Weisheit du profitieren kannst.

Suche deshalb ganz gezielt nach solchen Menschen. Geh auf Veranstaltungen, wo du sie antreffen kannst. Trete mit ihnen in persönlichen Kontakt, z.B. über die sozialen Netzwerke. Präsentiere dich ihnen ganz offen und authentisch und trau dich, sie um Rat zu fragen.

Auf diesem Wege habe ich in meinem Leben ganz wunderbare Menschen kennenlernen dürfen. Und manchmal reichte von ihnen bereits ein einziger Satz, um mich zum Nachdenken zu bringen, so dass ich letztendlich von ihnen profitieren konnte.

LEARNING #1 : Lass dir von niemandem sagen, was geht oder nicht geht.

Kennst du das auch? Du hast eine tolle Idee im Kopf, die es so vielleicht noch nicht gab. Und du hast Lust darauf, die Idee wahr werden zu lassen. Du erzählst einer anderen Person, vielleicht sogar aus deinem nahen Umfeld, davon und die Reaktion ist: „WAS?! Das kannst du vergessen… das wird nie funktionieren!“

In meinen 15 Jahren Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es zwar durchaus förderlich sein kann, sich mit anderen Menschen über seine eigenen Gedanken und Ideen auszutauschen. Jedoch darf ich selbst immer noch darüber entscheiden, ob ich die Gedanken meines Gegenübers auch annehme.

Denn wo wären wir heute, wenn jede Person nur dem gefolgt wäre, was bereits da war? Niemand kennt deine Idee so gut, wie du. Du bist der Experte oder die Expertin auf diesem Gebiet. Und ob etwas gelingt oder zum Scheitern verurteilt ist, wird sich immer erst mit der Zeit zeigen.

Natürlich ist es sinnvoll, dir Feedback und Unterstützung von anderen Menschen einzuholen. Doch entscheide du selbst darüber, welche Priorität sie wirklich für dich und die Umsetzung deiner Idee hat.

Ganz frei nach dem Spruch: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“

Unerkannte Hochsensibilität – Wenn Emotionen dich überwältigen…

Menschen, die sich ihrer eigenen Hochsensibilität nicht bewusst sind, laufen Gefahr, dass sie ihren Emotionen immer wieder hilflos ausgeliefert sind. Da sie Sinnenreize sehr stark wahrnehmen und ihr Gehirn viel intensiver auf positive und negative Einflüsse reagiert, kann es vorkommen, dass sie in ihrem Emotionen einfach oft „zu viel“ sind. Stimmungsschwankungen bis hin zu Extremen sind dann keine Seltenheit. Das ist für die Menschen in ihrem Umfeld oft sehr anstrengend. Und auch für die hochsensible Person selbst. 

Als ich noch nicht wusste, was meine „Andersartigkeit“ eigentlich bedeutet und ich mir nicht bewusst darüber war, wie mein Gehirn funktioniert, war auch ich immer wieder solchen extremen Gefühlen und Emotionen ausgesetzt. Ich war einerseits sehr schnell von etwas begeistert und euphorisch. Andererseits konnte ich mich aber auch extrem in Schmerz und Traurigkeit verlieren. 

Seit ich mich jedoch mit mir und meiner eigenen Hochsensibilität beschäftige und gelernt habe, gut auf mich zu achten, gut für mich selbst zu sorgen und erkannt habe, wo meine persönlichen Grenzen liegen, kann ich viel besser mit meinen Gefühlen und Emotionen umgehen. Ich bin ihnen nicht mehr einfach so ausgeliefert und kann rechtzeitig darauf reagieren.

Besonders im Arbeitsalltag ist es wichtig, sich seiner Selbst bewusst zu sein. Und das nicht nur, wenn es um das Thema Führung geht. Selbstreflexion, Abgrenzung und Selbstregulation helfen dabei, eine gute Balance zwischen den Extremen zu finden. Um die eigenen Potentiale optimal nutzen zu können. Und um in herausfordernden Zeiten nicht auszubrennen.

Was sind deine Gedanken und Erfahrungen dazu?

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Hochsensible Menschen können oft erst dann entspannen, wenn sich alle um sie herum wohlfühlen.

Die feinen Antennen hochsensibler Menschen sind fast immer auf Empfang. Selbst kleinste Nuancen und Veränderungen nehmen sie wahr, ob sie wollen oder nicht. Das kann gleichzeitig Fluch und Segen sein.

Die intensive Wahrnehmung ermöglicht es, sich gut auf andere Personen und Situationen einstellen zu können. Unstimmigkeiten oder sogar Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und darauf reagieren zu können. Außerdem sind hochsensible Menschen sehr gute Gastgeber und Gastgeberinnen. Durch ihre hohe Empathie können sie sich besonders gut in andere Menschen hineinversetzen und so ihre Bedürfnisse erkennen.

Doch gleichzeitig ist es so, dass dieses ständige Empfangen und Abchecken von Sinneseindrücken eine ziemliche Belastung darstellen kann, die nicht selten in Überreizung oder einer ausgeprägten Erschöpfung endet. Störungen werden intensiv wahrgenommen und wollen natürlich beseitigt werden. Denn nur dann, wenn wirklich alles harmonisch und stimmig erscheint, sind hochsensible Menschen überhaupt dazu in der Lage, sich auch wirklich zu entspannen. Doch grenzt das nicht bereits an Perfektionismus? Und ist es nicht so, dass Perfektion nie wirklich erreicht werden kann?

Deshalb gilt es für hochsensible Menschen einen guten Mittelweg zu finden. Was sind die Dinge, die du wirklich beeinflussen kannst? Und sind diese Dinge denn auch wirklich wichtig? Dieses Priorisieren kann dabei helfen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Und es ist absolut okay, wenn Kleinigkeiten liegen bleiben oder Listen nicht komplett abgearbeitet werden.

Anfangs ist es vielleicht schwer, nicht die 100% anzustreben, die sonst dein „Normal“ waren. Doch nach und nach wird es immer leichter werden und du wirst immer häufiger Momente der Ruhe finden. Du weißt nicht, wie du all das in deinem Alltag umsetzen kannst? Dann melde dich gern bei mir und wir finden gemeinsam eine Lösung.

Macht bedeutet Verantwortung.

Wenn du auf einer Bühne stehst und einen Vortrag hältst, hast du unglaublich viel Macht. Doch bist du auch dazu in der Lage, die nötige Verantwortung dafür zu tragen?

Ich erinnere mich noch ganz genau an einen Moment, der mich gleichzeitig erschreckte und faszinierte. Ich sprach damals auf einer Bühne über mein Thema und das Publikum lauschte mir ganz gebannt. Ich machte eine kurze Sprechpause… und plötzlich war er da: Dieser eine Moment. Ich hatte gerade einen wichtigen Satz beendet und ließ ihn wirken. Es war absolute Stille im Raum und alle Augen waren auf mich gerichtet. Ein Knistern lag in der Luft und ich wusste: Jetzt ist der Moment, an dem ich ihnen alles erzählen könnte und sie würden mir folgen.

In diesen einem Moment hatte ich eine unglaubliche Macht über mein Publikum. Auf der einen Seite fühlte es sich für mich unglaublich gut an. Doch im selben Moment wurde mir auch bewusst, wie gefährlich so etwas sein kann. Wenn genau das von Rednern und Rednerinnen dazu genutzt wird, um ihr Publikum zu manipulieren.

Ich bin mir sicher, dass es Menschen gibt, die genau das tun. Diesen Moment für die eigenen Zwecke nutzen. Die das Publikum ganz bewusst manipulieren und verführen. Um ihnen zu folgen, Geld zu investieren und sich in einer gewissen Art und Weise vom Redner oder der Rednerin abhängig zu machen.

Was als ein wichtiger Aspekt noch dazu kommt, ist die Größe der Veranstaltung und die jeweilige Atmosphäre im Raum. Denn durch das Ansprechen verschiedener Sinne, (z.B. durch Licht und Musik oder auch Gerüche) kann man Unglaubliches erreichen. Und ein großes Publikum bringt insgesamt noch einmal eine ganz besondere Energie mit sich, was durchaus auch negative Auswirkungen haben kann.

Wenn du selbst Redner oder Rednerin bist, so sei dir unbedingt deiner Macht und der draus resultierenden Verantwortung für dein Publikum bewusst. Denn gerade besonders sensible oder auch labile Menschen sind für deine Worte sehr empfänglich. Gehe sorgsam mit ihnen um und missbrauche sie nicht für deine Zwecke. Nutze deine Macht eher dafür, sie zu motivieren und inspirieren, damit sie auch langfristig davon profitieren können.

Hochsensible Menschen dürfen lernen, sich selbst zu regulieren.

In unserer Gesellschaft haben nach wie vor hauptsächlich laute Menschen etwas zu sagen. Es geht um Schnelligkeit, Produktivität, ständige Bereitschaft und, und, und. Das Bild wandelt sich nur langsam und du kannst nicht erwarten, dass dein Umfeld auf deine Bedürfnisse Rücksicht nimmt. Dazu kommt, dass viele hochsensible Menschen in ihrer Kindheit lediglich gelernt haben, ihre Emotionen und Sensibilität zu unterdrücken, anstatt damit umzugehen.

Viel besser ist es jedoch zu lernen, wie du dich selbst regulieren kannst, so dass du auch weiterhin in dieser lauten und schnellen Welt bestehen kannst. Muster, die wir bereits in unserer Kindheit erlernt haben, gehören jedoch zu unserer täglichen Routine. Anpassung, Verleugnung und das ständige Übertreten körperlicher und seelischer Grenzen sind nur einige davon. Doch auf Dauer macht uns das krank und es gilt, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Wir dürfen also lernen, wieder mehr auf unseren Körper zu hören. Merkmale der Überreizung frühzeitig erkennen und dem entgegen wirken. Was ist das, was dir gut tut? Vielleicht sind es Stille, Schlaf, Natur, Meditation oder Musik? Finde heraus, was du brauchst, um deine Überreizung möglichst schnell wieder unter Kontrolle zu bekommen. Was du jederzeit und überall anwenden kannst.

Dann gelingt es dir auch, stressige und herausfordernde Situationen anzugehen und diese zu meistern. Ohne, dass du im Anschluss daran erst einmal 3 Tage krank bist.

Urlaub kann für hochsensible Menschen eine echte Herausforderung bedeuten.

Die Urlaubssaison des Jahres ist in vollem Gange. Doch was für viele endlich Erholung bedeutet, kann für hochsensible Personen eine echte Herausforderung sein.

Da beginnt es bereits mit der Planung des Urlaubs. Wie finde ich den passenden Ort mit dem richtigen Klima, der nötigen Ruhe und dem angenehmen Umfeld, so dass ich mich auch wirklich wohlfühlen und entspannen kann? Was muss ich alles mitnehmen? Und wenn ich nicht allein verreise: An was muss ich denken, damit sich der Rest meiner Familie auch wohl fühlt?

Ist die Planung vollendet, geht es schon Wochen vorher in die Umsetzung. Listen werden geschrieben, so dass auch nichts vergessen wird. Wäsche muss gewaschen werden, Dinge organisiert, die Wohnung urlaubsreif gemacht werden und, und, und. Und dann kommt die Reise an sich. Die schlaflosen Nächte davor, weil der Kopf voll mit Gedanken ist. Die Aufregung am Reisetag. Die lange Zeit unterwegs, das Ankommen vor Ort und das Abchecken, ob auch wirklich alles so ist, wie angekündigt.

Ein neuer Ort, vielleicht ein neues Klima. Eine neue Wohnung, ein neues Bett, neue Geräusche, neue Menschen und neue Routinen. Das alles bedeutet, dass ich mich ganz neu wieder ausrichten und anpassen muss. Mein Körper braucht dann erst einmal ein paar Tage, um sich von all dem Stress zu erholen. Und bin ich dann endlich im Erholungsmodus angekommen, geht es auch fast schon wieder nach Hause.

Momentan haben wir Glück, dass wir die Hauptreisezeiten noch vermeiden können. So nutzen wir lieber die ruhigeren Wochen, in den wir unsere Auszeit planen. Doch mit Kleinkind ist auch nochmal eine ganz andere Herausforderung. Meist stelle ich da meine Bedürfnisse, auch im Urlaub, erst an zweite Stelle. Was natürlich nicht immer gut ist…

Und trotz aller Herausforderungen liebe ich es, zu verreisen, um raus aus dem Alltag und der Großstadt zu kommen. Und die Auswahl des richtigen Orts und eine gute Vorbereitung helfen mir dabei, mich dann wirklich auch wohlfühlen zu können.

Was mir jedoch bisher fehlt ist etwas, wo ich direkt nach Urlaubsorten für hochsensible Menschen suchen kann. Hast du eine Idee?

Hochsensible Menschen haben oft verlernt, auf ihren Körper zu hören.

Dadurch, dass hochsensible Menschen oft Perfektion anstreben, sehr harmoniebedürftig sind und es gern allen Recht machen, gehen sie sehr oft über ihre körperlichen Grenzen und ignorieren die Warnsignale ihres Körpers.

Dabei ist Abgrenzung und Erholung gerade für sie extrem wichtig. Die eigenen Grenzen zu kennen und für diese auch einzustehen. Um nicht in eine Abwärtsspirale zu gelangen, die sie immer weiter nach unten zieht und letztendlich in einem Burn-Out endet.

Ich erinnere mich noch sehr gut an eine Situation während meines Studiums. Es ging darum, Samstag Abend mit auf eine Party zu gehen. Normalerweise hätte ich, wie immer, einfach zugesagt. Doch zu dieser Zeit war ich extrem geschafft von meiner Woche voller Studium und Arbeit. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und sagte zu meinem besten Freund, dass ich nicht mitkommen würde. Er wunderte sich und fragte, ob ich denn etwas anderes vor hätte. Und ich erklärte ihm, dass mir einfach nicht nach Party ist, ich lieber alleine zu Hause bleiben und mich bei einem guten Film entspannen und ausruhen möchte.

Es fiel ihm damals sehr schwer, das nachzuvollziehen und zu verstehen. Und doch akzeptierte er es. Nach vielen Jahren hat er mir dann erzählt, dass er rückblickend sehr beeindruckt von meinem „Nein“ war. Und dass er damals nie den Mut zu so etwas gehabt hätte.

Und dabei ist es doch so unglaublich wichtig, auf dich und deinen Körper zu hören und danach zu leben. Du brauchst eine ruhige Auszeit, möchtest einmal nur für dich sein und nicht auf diese Party gehen? Okay! Ein „Nein“ ist absolut in Ordnung. Steh zu dir und deinen Bedürfnissen und steh auch dafür ein.

PS: Kennst du eigentlich den Begriff Burn-On? Er ist sozusagen die Vorstufe des Burn-Outs. Da du keine Möglichkeit zur Erholung hast, raffst du ich immer wieder zusammen und gehst immer und immer wieder über deine körperlichen Grenzen. Und somit stehst du immer kurz vorm Burn-Out. Erkennst du dich darin wieder?