WendePunkte

#WendePunkte #DerBlickHinterDieKulissen

Manchmal kommst du in deinem #Leben an einen Punkt und du weißt, du musst eine #Entscheidung treffen. Etwas muss sich verändern. Vielleicht hast du schon länger das Gefühl, dass etwas anders werden muss, aber kannst es noch nicht so richtig greifen. Und so vergehen Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre, in denen du dich einfach dem fügst, was ist. In denen du lediglich reagierst und dich manchmal fühlst, wie die Kugel in einem Flipper-Automaten. Doch nach und nach frisst sich diese #Unzufriedenheit immer weiter in dein Herz und deine Seele. Deine Energie schwindet. Dein positives Lebensgefühl auch.

Und irgendwann bemerkst du, dass alles um dich herum an Farbe verloren hat. Und du fragst dich, wie du überhaupt dort hin gelangen konntest. Wie du für so lange Zeit in diesem Zustand leben konntest. Und du stellst fest, dass die vergangene Zeit nicht mal mehr dem Wort Leben gerecht war. Du beginnst dich selbst zu fragen, was aus dir geworden ist. Du warst doch einmal so stark und lebensfroh. Andere haben dich immer um deine positive Lebenseinstellung beneidet. Wie konnte es nur so weit kommen?

Vielleicht findest du in diesem Moment noch keine Antwort auf deine Frage. Denn oft erkennen wir die Dinge erst im Nachhinein. Doch das ist momentan nicht wichtig. Wichtig ist, dass du erkannt hast, dass sich etwas ändern muss. Und dass sich nichts verändern wird, solange du nicht selbst die Initiative ergreifst. Du für dein eigenes Denken und #Handeln nicht zu 100% die #Verantwortung übernimmst. Du überlegst, was du brauchst, um dich wieder besser zu fühlen. Vielleicht kannst du auch das noch nicht wirklich beantworten, doch du weißt, dass du zu allererst die jetzige Situation verlassen musst, um überhaupt eine Chance auf wirkliche Veränderung zu haben.

Doch Veränderungen brauchen vor allem auch #Mut. Stärke. #Selbstbewusstsein. Und vielleicht ist dir genau das in den letzten Jahren verloren gegangen. Aber das brauchst du, um die Situation überhaupt erst verlassen zu können. Doch du traust dich nicht. Und du beginnst, dir selbst alles schön zu reden. Es ist ja eigentlich auch gar nicht so schlimm. Schau doch mal, wie gut ich es eigentlich habe! Mich hätte es auch viel schlechter treffen können. Und du raffst dich nochmal auf. Versuchst, weiter mit der jetzigen Situation klar zu kommen. Das Positive darin zu sehen. Du kämpfst für das, was irgendwann einmal so viel versprechend begonnen hat. Als alles noch schön war und du dieses Leben genau so wolltest. Und du begreifst, dass du genau das zurück willst. Dieses Gefühl der #Leichtigkeit, des Lachens und der #Zufriedenheit.

Und irgendwann später… Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre… erkennst du, dass du dir selbst die ganze Zeit nur etwas vor gemacht hast. Dass dieses farbenfrohe Bild schon lange nicht mehr existiert und um dich herum schon längst alles schwarz ist. Und nicht nur das, denn jetzt bist du auch noch ausgebrannt, weil du diesem untragbaren Zustand viel zu lange ausgesetzt warst. Du steckst in einem schwarzen Loch. In einer Abwärtsspirale. Und vielleicht bist du jetzt an dem Punkt angelangt, an dem es nur noch zwei Wege gibt: Entweder, dich von dieser Abwärtsspirale immer weiter in den dunklen Abgrund ziehen zu lassen oder endlich deine letzte Energie zusammensuchen, um den Absprung doch noch irgendwie zu schaffen.

Du weißt, dass das vielleicht deine letzte Möglichkeit ist, lebend aus all dem Chaos heraus zu kommen. Doch du hast Angst. #Angst vor der Veränderung. Denn Veränderungen bringen immer auch #Ungewissheiten mit sich. Wer weiß, ob das, was kommt, wirklich besser ist? Vielleicht gibt es ja auch gar keinen Ausweg? Vielleicht schaffe ich es ja auch gar nicht? Und dann taucht es wieder vor deinem geistigen Auge auf. Das Bild von damals, als du noch stark und voller Energie warst. Und genau das ist jetzt dein Antrieb. Da möchtest du wieder hin.

Und mit dem letzten Funken Energie in dir bäumst du dich ein letztes Mal auf. Du weißt, das sich vor dir ein langer und beschwerlicher Weg befindet, voller Stolperfallen und Hindernisse. Doch Mut ist stärker als Angst. Und so konzentrierst du dich auf den ersten Schritt nach vorn. Und dann auf den zweiten. Schritt für Schritt. Und mit jedem geschafften Schritt wächst deine #Zuversicht. Und die Freude darüber, dass du endlich wieder in Bewegung bist. Der Weg ist dein #Ziel. Und ganz tief in deinem Herzen spürst du: „The light at the end is worth the pain. I’m on my way. I’m on my way.“

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Ich denke, fast jeder von uns hat schon einmal Momente in seinem Leben gehabt, in denen er nicht mehr weiter wusste und an einem Wendepunkt stand. Entweder lebe ich dieses Leben weiter, obwohl es mich unglücklich macht, oder ich nehme all meinen Mut zusammen und verändere die Situation. Ohne zu wissen was kommt. Ohne sicheren Ausgang. Manche schaffen diesen Schritt. Andere nicht. Jeder ist in diesem Sinne für sein eigenes Handeln und Leben verantwortlich.

Ich selbst habe bereits einige Wendepunkte in meinem bisherigen Leben gehabt. Und ich habe Menschen in meinem näheren Umfeld, die zum Teil ganz extreme Veränderungen in ihrem Leben bewältigt haben. Doch kenne ich auch nach wie vor Menschen, die zwar ein unglückliches Leben führen, sich jedoch (noch) nicht trauen. Denen die eigene Angst vor dem „Was kommt danach?“ (noch) im Weg steht.

Und denen, die sich (noch) nicht trauen. Die (noch) nicht bereit sind für die anstehende Veränderung. Denen möchte ich mit auf den Weg geben: Mut ist immer stärker als Angst! Trau dich! Sei mutig! Tu den ersten Schritt heraus aus dem Dunkel! Hab #Vertrauen in dich, deine Entscheidungen und in deinen Weg! Und am Ende wirst du dich fragen, wieso du überhaupt so lange gewartet hast.

HochSensibilität

#HochSensibilität #DerBlickHinterDieKulissen

Die Welt, in der wir leben, ist für mich oft zu hektisch, zu grell und zu laut. Ich kann das zwar eine Weile ertragen, jedoch immer nur eine begrenzte Zeit. Dann meldet sich mein Körper. Wenn ich mich dann nicht zurück ziehe, bekomme ich früher oder später Kreislaufprobleme, Schweißausbrüche und fange an zu zittern. Denn ich gehöre zu den ca. 20% der Bevölkerung, die Reize von außen fast ungefiltert wahrnehmen. Es gelingt mir immer nur für eine relativ kurze Zeit, Störgeräusche auszublenden. Und nein, ich habe kein #ADHS und ich bin auch nicht irgendwie krank. Das, was ich bin, nennt man hochsensibel.

Schon seit ich mich erinnern kann, habe ich mich irgendwie anders gefühlt. Ganz deutlich wurde das dann mit den Jahren, als ich älter wurde. Ständig waren irgendwelche Parties, war laute Musik, wurde Alkohol getrunken usw. Ich hatte zwar einen großen Freundeskreis und eine feste Clique und ich war auch fast überall immer mit dabei, aber oft war es auch mehr Gruppenzwang, als wirkliches Interesse daran. Denn ich wollte ja keine #Außenseiterin sein. Wollte dazu gehören. Auch beim Stadtbummel oder bei einem Spaziergang, der z.B. an einer belebten Straße entlang führte, war ich schnell überreizt von all den Eindrücken. Wenn ich dann mal etwas dazu sagte, hörte ich nur zu oft, ich solle mich doch nicht so haben oder mal nicht so empfindlich sein.

Dieser rote Faden zog sich durch mein gesamtes #Leben. Und erst viele Jahre später, genau genommen im Jahr 2013, stieß ich auf einen interessanten Artikel im Internet. Darin ging es um das Thema Hochsensibilität und in ihm wurde genau das beschrieben, wie ich mich oft fühlte. Ich recherchierte also weiter und fand heraus, dass dieses „Anderssein“ einen Namen hat und ich nicht allein damit bin. Ich bestellte mir zwei Bücher von Elaine N. #Aron, welche sich viel mit diesem Thema beschäftigt und auch dazu geforscht hat.

Und, was soll ich sagen, diese beiden Bücher veränderten mein Leben. Ich verstand plötzlich, was mit mir los war und warum ich mich so fühlte. Mir fällt es schwer, #Sinneseindrücke zu filtern. Sie prasseln einfach auf mich ein. Ganz besonders herausfordernd sind für mich auditive Reize. Lang andauernde Geräuschkulissen sind für mich ein Horror. Und insgesamt zu viel Licht, zu viel Geruch, zu viel Berührung, zu intensiver Geschmack und so vieles mehr.

Durch die beiden #Bücher lernte ich, mit meiner Besonderheit besser umzugehen. Ich achte seitdem darauf, dass ich mir genügend Rückzugs- und Ruhepausen gönne. Ich schaue ganz genau, mit welchen Menschen ich wie lange meine Zeit verbringe. Ich suche mir ganz bewusst Wohlfühlorte aus, sei es, um Urlaub zu machen oder um mich mit jemandem zu treffen. Alles, was mich stresst, versuche ich weitestgehend zu vermeiden. Und wenn ich weiß, dass ich es nicht vermeiden kann und stressige Zeiten vor mir liegen, so versuche ich immer auch parallel dazu gleich für den nötigen Ausgleich zu sorgen.

Und ich habe vor allem gelernt, ‚Nein‘ zu sagen, wenn mir etwas zu viel wird oder ich im Vornherein schon weiß, dass es mir zu viel werden könnte. Durch diesen wichtigen Schritt hat sich zwar mein soziales Umfeld noch einmal gewaltig verändert, aber so habe ich wirklich nur #Menschen in meinem Leben, die mit meiner Besonderheit umgehen können.

An dieser Stelle bin ich auch sehr dankbar für meinen Lebenspartner Mike. Er ist zwar das genaue Gegenteil von mir, aber er kann unglaublich gut mit meiner Hochsensibilität umgehen. Er weiß, dass mir schnell auch mal alles zu viel werden kann und sorgt dann für den nötigen Ausgleich. Und er hat auch einen großen Anteil daran, dass ich meine Hochsensibilität nicht mehr nur als Fluch, sondern auch als einen Segen betrachten kann. Denn ohne sie wäre ich z.B. in meiner Arbeit niemals so gut, wie ich es heute bin. Denn ich weiß meine Hochsensibilität zu nutzen und einen Mehrwert daraus zu schöpfen.

Und auch für unsere kleine Tochter ist es mir wichtig, zu meiner Hochsensibilität zu stehen. Sie als etwas Positives zu sehen. Nur so kann ich sie durch diese laute und manchmal auch überreizte Welt führen. Denn auch sie ist hochsensibel, allerdings gepaart mit viel Temperament. Ich wünsche mir, dass sie mit ihrer #Sensibilität gut umzugehen lernt. Und sie soll niemals das Gefühl haben, falsch zu sein. Denn auch, wenn unsere Welt noch so anstrengend für uns hochsensible Menschen ist, so sehen und spüren wir doch auch so viele wunderbare Dinge, für die sich all die Herausforderungen lohnen.

Mut und Selbstvertrauen

#MutUndSelbstvertrauen #NeueWege

Als ich damals von Stuttgart nach Leipzig gezogen bin ohne wirklich jemanden in dieser Stadt zu kennen und mich dann hier (nach erfolgloser Jobsuche) selbstständig gemacht habe, hörte ich von Außenstehenden immer wieder die Worte: „Wow, das ist aber sehr mutig von dir!“ Doch für mich selbst war es das gar nicht, denn es war für mich einfach nur der Weg, den ich gegangen bin.

Für mich gibt es keinen Stillstand oder gar Aufgeben. Ich bin der Überzeugung, dass es für mich immer irgendwie eine Möglichkeit gibt, weiterzumachen. Uns bieten sich im Leben zahlreiche Chancen. Wir müssen nur wach und offen dafür sein. Und es lohnt sich, selbstbewusst nach vorn zu schreiten. Denn auch dann, wenn wir doch einmal „scheitern“ sollten, so steckt darin doch immer auch eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung und es entstehen daraus wieder neue Wege.

Mut und Selbstvertrauen sind für mich grundlegende Eigenschaften, um eigene Vorhaben auch wirklich umsetzen zu können.

Was mir damals gut geholfen hat, um mich mehr zu trauen und selbstbewusster zu werden? Nun, ich habe mich immer gefragt: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Wenn ich mir diese Frage ganz ehrlich selbst beantwortet habe, stellte ich oft fest, dass meine Ängste in den meisten Fällen absolut unbegründet waren: Und waren sie realistisch, so habe ich mir eine Lösung für diese Herausforderung überlegt. Damit fühlte ich mich dann gleich viel sicherer.

Mutig Sein bedeutet, über deine eigenen Grenzen zu gehen. Doch was für dich selbst ganz normal ist, kann für jemand anderen bereits eine unüberwindbare Hürde sein. Selbstvertrauen brauchst du vor allem, um deine Wünsche und Vorstellungen gut vertreten und deine Projekte angehen zu können. Und Selbstvertrauen kannst du lernen. Das sollte also kein Hinderungsgrund sein, etwas nicht zu tun. Hol dir in diesem Fall Unterstützung auf einem Weg, der dir gut tut und welcher dich wachsen lässt.

Was, wenn es funktioniert?

#WasWennEsFunktioniert #NeueWege

Heute widme ich mich einem Thema, dem meines Erachtens nach viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Viel zu oft in meinem Leben habe ich mir die Frage gestellt, ob das, was ich vor habe, auch wirklich funktionieren kann. Und immer hatte ich einen Plan B in der Tasche, sollte ich doch keinen #Erfolg haben.

Und auch aus meinem Umfeld kenne ich dieses negative Denken. Da fielen oft Sätze, wie: „Ach, das klappt doch eh nicht.“, „Bist du dir wirklich sicher, dass du das machen willst?“ oder ganz klassisch: „Das kannst du doch nicht so machen!“

Viel zu oft konzentrieren wir uns darauf, was alles schief gehen könnte. Legen wir doch lieber den Fokus darauf, wie es sich anfühlt, wenn es wirklich funktioniert.

Genau den letzten Satz habe ich ziemlich oft gehört, als ich mich damals dazu entschlossen hatte, von Stuttgart nach Leipzig zu ziehen. Die Menschen um mich herum konnten nicht verstehen, dass ich „einfach so“ in eine andere Stadt ziehen werde, ohne dort einen neuen Job oder Familie und Freunde zu haben.

Ist es nicht oft so, dass wir uns viel zu sehr auf das konzentrieren, was alles schief gehen kann? Und ist das nicht ziemlich demotivierend, besonders dann, wenn man etwas Neues wagen will? Wie wäre es, wenn wir zukünftig mehr auf das unseren #Fokus legen, was alles möglich ist… und wie es sich anfühlt, wenn es wirklich funktioniert?

Was wäre, wenn du keine Angst hättest.

#WasWäreWennDuKeineAngstHättest#NeueWege

Ich habe in meinem Leben viele Dinge nicht umgesetzt, weil ich vor irgendetwas oder der Reaktion von irgendjemandem #Angst hatte und war dadurch in meinem Handeln oft blockiert. Was könnten die anderen denken, wenn ich jetzt dies oder das tue? Was, wenn es nicht funktioniert? Was, wenn ich damit anderen auf die Füße trete, Negatives auslöse oder die ganze Welt untergeht?

Dabei ist es doch oft so, dass die schlimmsten Szenarien lediglich in unserem Kopf entstehen. Nur in den seltensten Fällen tritt das wirklich ein, was wir uns im Vornherein ausmalen. Und ich habe mir oft schon die Frage gestellt, wo ich heute wäre, wenn ich damals, bei gewissen #Entscheidungen, keine Angst gehabt hätte. 

Angst hält uns in unserer sicheren Komfortzone. Gleichzeitig hindert sie uns jedoch daran, uns persönlich weiterzuentwickeln.

Zurück gehalten hat mich oft mein kleines Männlein auf der Schulter, welches mir des Öfteren ins Ohr flüsterte: Das kannst du nicht! oder: Das schaffst du nie! Heute habe ich Frieden mit meinen meckernden, kleinen Männlein geschlossen. Ab und an sitzt es zwar noch auf meiner Schulter und flüstert mir ganz leise ins Ohr… doch die meiste Zeit vergnügt es sich anderswo.

Doch noch einmal kurz zurück zum Thema Angst. Letzten Endes ist sie nicht nur etwas Schlechtes. Denn sie bewahrt uns auch davor, überhastete Entscheidungen zu treffen. Sie lässt uns in unserer #Komfortzone bleiben, wo wir uns sicher fühlen. Und nicht jeder von uns ist dazu bereit, die eigenen Grenzen zu überschreiten, denn es ist immer auch ein Risiko dabei. Eine wichtige Frage dabei ist: Ist deine Angst begründet oder nur ein selbst gemachtes Bild in deinem Kopf?

Wenn du jetzt einmal auf dein #Leben zurück blickst: Wo stündest du heute, wenn du damals keine Angst gehabt hättest? Bereust du heute deine damals getroffenen Entscheidungen? Und was wäre, wenn du ab heute deine Angst bzw. das „kleine Männlein auf deiner Schulter“ in einer Kiste verstaust und dich endlich traust?