🌿 Newsletter #58 | So nutzt du den Sommer positiv für dich…

So nutzt du den Sommer positiv für dich…

Für viele Menschen fühlt sich der Sommer im Arbeitsalltag grundsätzlich etwas anders an: Termine werden weniger, Kolleginnen und Kollegen sind im Urlaub, Aufgaben bleiben liegen und manchen von uns macht auch das Wetter zu schaffen. 

Doch wusstest du, dass du diese Zeit auch positiv für dich nutzen kannst? Statt die kommenden Wochen bis zum Herbst nur zu überbrücken, kannst du sie auch ganz gezielt nutzen, um neue Energie zu gewinnen und Dinge anzugehen, die im hektischen Alltag oft liegen bleiben.

Genau darum geht es in meinem heutigen Newsletter. Ich wünsche dir viel Freude beim Lesen und gute, neue Erkenntnisse.

Den Sommer verbinden viele Menschen mit Leichtigkeit, Urlaub und guter Laune. Für uns hochsensible Menschen kann diese Jahreszeit jedoch auch eine besondere Herausforderung sein. Denn unser Nervensystem verarbeitet Reize intensiver, sodass die Vielzahl an Sinneseindrücken schneller zur Überforderung führen kann.

Dabei denke ich nicht nur an die sommerlichen Temperaturen, die derzeit in fast in unerträglicher Hitze münden. Sondern auch an die langen Tage mit viel Sonnenlicht. Mehr Geräusche. Mehr Aktivitäten und Unternehmungen. Mehr Feiern und Feste. Und oft weniger Zeit und Möglichkeiten zur Regeneration. Das alles kann eine wahre Belastungsprobe für unser Nervensystem bedeuten.

Deshalb ist es gerade für hochsensible Menschen besonders wichtig, dass wir im Sommer gut für uns sorgen. Im folgenden Abschnitt erhältst du von mir ein paar wertvolle Impulse, die du schnell in deinen (Arbeits)Alltag integrieren kannst.

Falls ich dich ein Stück auf deinem persönlichen Weg begleiten darf, dann melde dich gern bei mir.

Folgende drei Impulse können dir dabei helfen, möglichst positiv durch den Sommer zu kommen:

Gehe mit deinem Biorhythmus: Lege anspruchsvolle Aufgaben möglichst in die kühleren Morgen- oder Abendstunden und plane dir über den Tag hinweg ganz bewusst Pausen und kleine Auszeiten ein.

Nutze die ruhigeren Wochen: Wenn weniger Meetings anstehen, bleibt oft mehr Zeit für Aufgaben, die Konzentration erfordern oder bis jetzt immer liegen geblieben sind. Ob Ordnung schaffen, Konzepte entwickeln, Prozesse optimieren oder Projekte abschließen, der Sommer bietet dafür oft bessere Voraussetzungen.

Plane den Herbst und baue neues Wissen auf: Nutze die ruhigere Zeit für deine Weiterbildung, besuche ein Webinar oder lies Fachliteratur. Schon wenige Stunden können dir neue Impulse für deinen Arbeitsalltag liefern. Nach den Sommerferien nimmt das Arbeitstempo in vielen Unternehmen wieder zu. Wenn du jetzt bereits Ziele, Projekte und Prioritäten vorbereitest, startest du viel entspannter in die zweite Jahreshälfte.

Du möchtest wissen, was du noch tun kannst oder wünschst dir, dass ich dich ein Stück auf deinem Weg begleite? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

Hitze kann die mentale Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.

Bereits bei höheren Raumtemperaturen nehmen unsere Konzentration, Aufmerksamkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit ab. Eine große Metaanalyse mit Daten aus über 40 Berufen zeigte, dass rund 30 % der Beschäftigten unter Hitzebedingungen über Produktivitätseinbußen berichteten.

Schlaf spielt eine wichtige Rolle.

Warme Sommernächte verschlechtern bei vielen Menschen die Schlafqualität. Die Folgen zeigen sich am nächsten Tag oft durch nachlassende Konzentration, eine geringere Kreativität sowie eine höhere Fehleranfälligkeit.

Die Arbeitswelt verändert sich mit zunehmender Hitze.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) geht davon aus, dass zunehmende Hitze weltweit erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsproduktivität haben wird. Denn Hitzewellen treten häufiger auf, dauern länger und erreichen höhere Temperaturen. Das betrifft längst nicht mehr nur Berufe im Freien, sondern auch Büros, Produktionshallen, Pflegeeinrichtungen oder den Einzelhandel.

Im Herbst werde ich an zwei Abenden ein Live-Webinar für hochsensible Elternveranstalten. Für Mamas und Papas, die sich in ihrem Alltag mit Kindern viel zu oft überfordert, unfähig oder ausgebrannt fühlen und wieder zurück zu mehr Leichtigkeit und Struktur finden möchten.

Neben wertvollem Wissen spreche ich außerdem über meine eigenen Erfahrungen als hochsensible Mama und es wird auch Raum für deine Fragen und unseren gemeinsamen Austausch geben.

Sichere dir jetzt schon deinen Platz für den 09.09. oder den 30.09.26 von 19:30 bis 21 Uhr. Und als besonderes Highlight darfst du deinen Lieblingsmenschen oder einer Person, die davon profitieren könnte, zum Webinar mitbringen.

Hier ist dein Link zurück zu mehr Lebensfreude: https://www.kristin-kluck.de/shop/

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Du bist einfach zu nett… Hoch-Was? hochsensibel.

Hast du auch das Gefühl, immer wieder "Ja" zu sagen, obwohl du eigentlich "Nein" meinst? Oder hörst du vielleicht auch immer wieder "Du bist einfach zu nett"? Und wusstest du, dass Nettigkeit oft einfach nur aus der Angst heraus entsteht, von anderen Menschen abgelehnt zu werden? Warum ich denke, dass es an der Zeit ist uns wieder mehr mit unseren Wünschen und Bedürfnissen zu zeigen und weshalb Nettigkeit nicht der Weg zu einem entspannteren Leben ist, erfährst du in dieser Podcastfolge.
  1. Du bist einfach zu nett…
  2. Du bist nicht zu anspruchsvoll…
  3. So bewältigst du die Hitze…
  4. Du bist nicht distanziert…
  5. Du bist nicht faul…

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Wie kann ich meine Sinne zur Selbstregulierung nutzen?

Eine  recht schnelle Variante, dich selbst zu beruhigen, kann das Erden über deine Sinne sein. Durch das, was dich gerade in dem jeweiligen Moment umgibt. Es geht dabei um das, was du siehst, hörst, riechst, schmeckst oder fühlst. Versuche doch deine Umgebung immer einmal wieder ganz bewusst wahrzunehmen und zu schauen, wie du dich über deine Sinne erden kannst.

Hilft mir Meditation?

Neben positiven Sinneseindrücken kannst du auch kleine Kurz-Meditationen im Alltag für dich nutzen. Sie dauern nur wenige Minuten, haben jedoch einen extremen Mehrwert für dich. Beispiele für Kurzmeditationen sind: Rieche an deinem Lieblingsparfum. Lächle dein Spiegelbild an. Gehe 10 Minuten spazieren. Hör dein Lieblingslied in Dauerschleife.

Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.

Unser nächstes Community-Treffen findet am Mittwoch, dem 5. August 2026 um 19 Uhr statt. An diesem Abend geht es um das Thema “Hochsensibilität in Beziehungen.”. Eine Frage ist unter anderem: “Gleich und gleich gesellt sich gern?” oder doch lieber: “Gegensätze ziehen sich an?”

Und noch eine kurze Vorausschau: 

Am Abend des 02.09.26 wird Maximilian Pollux unser Gast des Abends sein und uns zum Thema “Hochsensibilität und Narzissmus.” Rede und Antwort stehen. Merke dir diesen besonderen Termin gern schon in deinem Kalender vor.

Und falls du es nocht nicht getan hast: Melde dich gern unverbindlich für unsere Online-Community an und verpasse keinen unserer Termine. Nutze dafür einfach unser Kontaktformular.

Wusstest du, dass…Wusstest du, dass…

 …Schmetterlinge mit ihren Füßen schmecken?

Schmetterlinge haben an ihren Füßen bzw. an den Beinen winzige Geschmacksrezeptoren. Damit können sie chemische Stoffe erkennen, wenn sie auf einer Oberfläche landen.

Schmetterlinge haben zwar auch Geschmacksrezeptoren im Mund, aber ihre Füße sind sozusagen ein  „Testgerät“. Sie landen auf einer Pflanze und bekommen sofort Informationen, ohne erst fressen zu müssen.

Hättest du es gewusst?

…wünsche ich dir für die kommenden Wochen viel Ruhe, Erholung, aber auch viel gute Energie, um die Zeit möglichst positiv für dich zu nutzen. Ganz so, wie du es für dich brauchst.

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website

Urlaub kann für hochsensible Menschen eine echte Herausforderung bedeuten.

Die Urlaubssaison des Jahres ist in vollem Gange. Doch was für viele endlich Erholung bedeutet, kann für hochsensible Personen eine echte Herausforderung sein.

Da beginnt es bereits mit der Planung des Urlaubs. Wie finde ich den passenden Ort mit dem richtigen Klima, der nötigen Ruhe und dem angenehmen Umfeld, so dass ich mich auch wirklich wohlfühlen und entspannen kann? Was muss ich alles mitnehmen? Und wenn ich nicht allein verreise: An was muss ich denken, damit sich der Rest meiner Familie auch wohl fühlt?

Ist die Planung vollendet, geht es schon Wochen vorher in die Umsetzung. Listen werden geschrieben, so dass auch nichts vergessen wird. Wäsche muss gewaschen werden, Dinge organisiert, die Wohnung urlaubsreif gemacht werden und, und, und. Und dann kommt die Reise an sich. Die schlaflosen Nächte davor, weil der Kopf voll mit Gedanken ist. Die Aufregung am Reisetag. Die lange Zeit unterwegs, das Ankommen vor Ort und das Abchecken, ob auch wirklich alles so ist, wie angekündigt.

Ein neuer Ort, vielleicht ein neues Klima. Eine neue Wohnung, ein neues Bett, neue Geräusche, neue Menschen und neue Routinen. Das alles bedeutet, dass ich mich ganz neu wieder ausrichten und anpassen muss. Mein Körper braucht dann erst einmal ein paar Tage, um sich von all dem Stress zu erholen. Und bin ich dann endlich im Erholungsmodus angekommen, geht es auch fast schon wieder nach Hause.

Momentan haben wir Glück, dass wir die Hauptreisezeiten noch vermeiden können. So nutzen wir lieber die ruhigeren Wochen, in den wir unsere Auszeit planen. Doch mit Kleinkind ist auch nochmal eine ganz andere Herausforderung. Meist stelle ich da meine Bedürfnisse, auch im Urlaub, erst an zweite Stelle. Was natürlich nicht immer gut ist…

Und trotz aller Herausforderungen liebe ich es, zu verreisen, um raus aus dem Alltag und der Großstadt zu kommen. Und die Auswahl des richtigen Orts und eine gute Vorbereitung helfen mir dabei, mich dann wirklich auch wohlfühlen zu können.

Was mir jedoch bisher fehlt ist etwas, wo ich direkt nach Urlaubsorten für hochsensible Menschen suchen kann. Hast du eine Idee?

Hochsensibilität – Verreisen

Heute geht es um das Thema „Verreisen“. Grundsätzlich bin ich sehr gern unterwegs, doch bedeuten Ausflüge, Urlaube oder Geschäftsreisen für mich auch immer viel Anstrengung. Fremde Umgebungen, bei denen ich nicht weiß, was auf mich zu kommt. Ob ich mich dort wohl fühlen werde und ob ich mich, bei Bedarf, auch zurück ziehen kann. Und ich möchte, so weit es eben möglich ist, auf alles gut vorbereitet sein.

Als ich noch viel allein unterwegs war, fiel mir das relativ leicht. Denn ich allein konnte bestimmen, wann und wie ich verreise, wohin es geht und wie meine Tage dort aussehen. Ich brauchte auf niemanden Rücksicht nehmen, konnte alles nach meinen Bedürfnissen ausrichten und kurzfristig auch etwas verändern oder anpassen. 

Doch heute ist das anderes. Vor allem, wenn unsere kleine Tochter bei den Reisen mit dabei ist. Dann heisst es für mich: Viel zurückstecken. Die Zeiten zum Abschalten und Zurückziehen sind kürzer geworden. Und auch die Vorbereitungen bedürfen eines ganz anderen Aufwands. Um so wichtiger wird es für mich, von vornherein alles gut zu planen. Dabei Kompromisse einzugehen, aber auch Raum für meine Bedürfnisse zu lassen.

Und natürlich kann ich mich auch nicht auf alles vorbereiten. Denn es können immer unerwartete Dinge geschehen. Doch auch darauf kann ich mich mental relativ gut einstellen. Die Anreise und der erste Tag, sind für mich immer am herausforderndsten. Da heisst es oft einfach nur funktionieren und irgendwie durchhalten. Doch anschließend kann ich dann meist auch wieder mehr loslassen. Das Verreisen genießen. Dann, wenn ich weiß, wo genau ich bin, wie alles läuft und wenn ich mich soweit eingerichtet habe. Und dann, will ich meist auch gar nicht wieder zurück nach Hause.