Geht es dir auch so, dass du einen Großteil deiner Zeit mit Arbeit verbringst? Ist dir das wirklich bewusst? Und ist es so, dass du das, was du tust, auch gern machst? Oder schleppst du dich jeden Tag zur Arbeit und zählst die Sekunden, bis du endlich wieder nach Hause kannst oder du dich in den Urlaub flüchten kannst?
Natürlich ist Arbeit nicht nur Spaß und freudiger Zeitvertreib. Manchmal machen wir auch nur eine Arbeit, um das nötige Geld zum Leben zu haben. Doch grundsätzlich ist doch auch alles irgendwie eine Entscheidung. Und wenn du dir deine Arbeit ganz bewusst aussuchst und zudem einen Sinn darin erkennst, dann wird sie dir letztendlich auch viel leichter von der Hand gehen.
Um das und was du dafür konkret tun kannst, geht es in meinem heutigen Newsletter.

Wir hochsensiblen Menschen sind Meister im Maskieren, im Anpassen und im gewissenhaften Arbeiten. Wir sorgen oft dafür, dass alles beieinander gehalten wird. Das eine Wohlfühlatmosphäre herrscht, dass Deadlines eingehalten und innovative Lösungsansätze gefunden werden.
Wir sind sehr verantwortungsbewusst und nahezu perfektionistisch. Uns fällt es außerdem schwer, “Nein!” zu sagen und wir sorgen uns oft viel zu sehr um die Bedürfnisse und das Wohlbefinden der anderen.
Was bzw. wen wir dabei auf Dauer jedoch immer wieder vergessen, sind wir selbst. Unsere Bedürfnisse stellen wir viel zu häufig hinten an. Um nicht negativ aufzufallen oder unbequem zu werden. Um ein Teil des Teams sein zu können. Und um unseren Job nicht zu verlieren.
Doch macht genau das uns auf Dauer krank und entzieht uns immer wieder Energie. Wer gute Arbeit vollbringt und viel schafft, wird mit immer mehr Arbeit überhäuft. Wer nicht “Nein!” sagen kann, wird auf Dauer ausgenutzt. Und was für andere überdurchschnittliche Arbeit bedeutet, wird in Bezug auf uns zur Normalität.
Deshalb ist es gerade für uns hochsensible Menschen extrem wichtig, gut für uns zu sorgen. Uns von Beginn an zu zeigen, wie wir sind. Mit all unseren Bedürfnissen, Fähigkeiten, aber auch mit unseren persönlichen Grenzen. Damit wir genau da unseren Platz finden, wo wir uns wohlfühlen, wo wir geschätzt werden und wo wir vor allem unsere Potenzial auch wirklich frei entfalten können.
Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Hier sind ein paar Impulse dazu, was du zukünftig tun kannst, um deine Berufung zu finden:
Wer bin ich?: Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme von dem, was dich ausmacht, wo deine Stärken liegen und was du gern tust und dir Freude bringt. Mit welchen besonderen Fähigkeiten hebst du dich von der Masse ab? Was geht dir leicht von der Hand? Was genau zaubert dir ein Lächeln ins Gesicht?
Kompromisse: Der nächste Schritt ist: Welche Kompromisse in Bezug auf deinen Arbeitsalltag bist du bereit, einzugehen? Was sind deine persönlichen Prioritäten? auf was könntest du notfalls auch (eine Zeit lang) verzichten?
Meine Grenzen: Dann frage dich vor allem auch: Wo genau liegen meine unverhandelbaren Grenzen? Was ist für mich in Bezug auf meine Arbeit ein absolutes NoGo? Was möchte ich so nicht mehr?
Energie: Schreibe eine Zeit lang die Dinge auf, die dir in Bezug auf die Arbeit Energie rauben und andererseits, welche Dinge dir Energie geben? Was sind die Dinge, die dir wirklich gut tun?
Rückblick: Versuche dich daran zu erinnern, was du als Kind bereits gern gemacht hast und worin du vielleicht sogar deutlich besser bzw. begabter warst, als die anderen Kinder? Könntest du mit diesen besonderen Fähigkeiten letztendlich auch deinen Lebensunterhalt bestreiten?
Mini-Tests: Bevor du dein ganzes Leben über den Haufen wirfst, taste dich Leiber langsam an eine mögliche neue Aufgabe heran und schau, ob sie wirklich dem entspricht, was du dir darunter vorstellst. Zum Beispiel in Form eines Praktikums, eines Ehrenamts oder eines Nebenjobs.
Vision: Frage dich: Welches Problem bzw. welche Herausforderungen würde ich gern für andere Menschen lösen? Worin bin ich besser als andere oder habe bereits auf diesem Gebiet Erfahrungen gemacht? Welches Wissen habe ich, das anderen Menschen noch verborgen ist?
Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Berufung.:
- Eine Studie aus Deutschland (KOFA /Institut der deutschen Wirtschaft) aus dem Jahr 2024 fand heraus, dass 62,5% der Fachkräfte sagen: „Mein Job ist nur ein Job, keine Berufung.“
- Eine Berufung “leben“ korreliert stark mit der individuellen Lebenszufriedenheit. Nicht das Haben, sondern das Ausleben der Berufung macht glücklich.
- Ein höheres Berufungsgefühl führt zu mehr Arbeitszufriedenheit und Sinnhaftigkeit. Auch Leistung korreliert positiv mit Berufung.
- Berufung ist oft kein Startpunkt, sondern ein Ergebnis. Sie wächst mit zunehmendem Sinnempfinden, einer höheren Zufriedenheit sowie einer starken Karrierebindung.
- Laut einer LinkedIn-Umfrage aus dem Jahr 2025 fühlen sich mehr als die Hälfte aller Deutschen auf der Arbeit unterfordert oder gelangweilt.
- Berufung entsteht nicht nur durch die Tätigkeit an sich, sondern vor allem auch durch entsprechende Rahmenbedingungen.

Heute erhältst du den Rückblick auf meine letzten beiden Podcastfolgen zum Thema “Hochsensibilität im Berufsleben.”, die das Thema dieses Newsletters noch einmal aufgreifen und intensivieren. Im nächsten Newsletter folgen dann Teil 4 und 5, welche dir weitere Lösungsansätze anbieten, um letztendlich deine berufliche Erfüllung zu finden.
Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.
Hochsensibilität im Berufsleben. | Teil 3: Akzeptanz & Selbstreflexion. – Hoch-Was? hochsensibel.


Du hast deine eigene Hochsensibilität entdeckt und möchtest nun wissen, wie du sie auf eine positive Art und Weise in deinen Alltag integrieren kannst? Dann habe ich in meinem Online-Kurs für dich ein 10-Schritte-Programm aus praktischen Übungen, die dir dabei helfen, wieder zurück zu mehr Klarheit und Lebensfreude zu finden.

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Was sind meine größten Stärken?
Was gelingt dir leichter als anderen Menschen? Wofür bewundern und lieben dich deine Freunde? Und aus welchen Situationen und Aktivitäten ziehst du positive Energie und kannst andere Menschen unterstützen?
Welchen Mehrwert bringen meine Stärken mit sich?
Ist dir bewusst, dass deine Stärken einen Mehrwert für andere Menschen bringen? Warum solltest du selbstbewusst zu deinen Stärken stehen und sie offen nach außen zeigen oder kommunizieren? Wie können andere genau davon profitieren?
Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.

Du möchtest mich kennenlernen?
Ab sofort biete ich ein 45 Minuten Online-Coaching für nur 45 Euro zu ausgewählten Terminen an.
In diesem speziellen Kennenlern-Angebot erhältst du die Möglichkeit, mit mir über dein persönliches Anliegen zu sprechen. Durch meine wertvollen Fragen und Impulse findest du so bereits erste Lösungsansätze und kannst mich und meine Arbeit zu diesem einmaligen Sonderpreis kennenlernen.

Kompaktes Wissen auf den Punkt gebracht:
In 4 Wochen erscheint mein 30-Minuten-Buch beim GABAL Verlag und du kannst es jetzt bereits vorbestellen.


Unser 3. Treffen des Jahres findet am Mittwoch in zwei Wochen (den 04.03.26 um 19 Uhr) statt. Thema des Abends ist, wie wir am besten mit Grenzüberschreitungen umgehen können.
Des weiteren ist in diesem Jahr ein Themenabend mit Maximilian Pollux zum Thema “Hochsensibilität und Narzissmus.” geplant.
Melde dich noch schnell unverbindlich für unsere Community an und verpasse keinen unserer Termine. Nutze dafür einfach unser Kontaktformular.

Wusstest du, dass…
…es gar nicht DIE eine Wahrheit gibt?
Denn dein Gehirn ist eher ein Simulator als eine Kamera. Nur ein Bruchteil unserer Wahrnehmung kommt direkt von den Sinnen. Der Rest ist besteht aus Vorhersage, Ergänzung und Interpretation.tzt. Durch diese Verbindung entsteht letztendlich der markante Geruch.
Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter hoffe ich dir ein paar wertvolle Impulse mit auf den Weg gegeben zu haben. Insbesondere dann, wenn es darum geht, deine persönliche Berufung zu finden.
Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen.
Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.
Alles Liebe für dich und das neue Jahr!
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.











































































