Sicher hast du auch schon einmal davon gehört, dass Erfolge nicht über Nacht passieren. Oft sieht es nach außen hin jedoch genau so aus. Anfangs hast du noch nie was von dieser Person gehört… doch dann plötzlich: Ein Auftritt, ein Buch, ein Film… und plötzlich: “BÄÄÄMMM!!!”.
Doch meistens liegen diesem Erfolg viele Jahre harter Arbeit zu Grunde, viele Höhen und Tiefen und ganz sicher auch viele Momente des Zweifelns. Und meiner Meinung nach gehören auch diese Momente zum Erfolg dazu. Die vielen kleinen Schritte, die diese Menschen gegangen sind.
Und viel zu oft verlieren wir uns dann doch in Perfektion oder Selbstzweifeln… oder das Impostor-Syndrom schlägt zu und wir denken: “Ach, so toll war das doch gar nicht!” Und wir erkennen und /oder wertschätzen unsere Erfolge erst gar nicht.
Um das und mehr geht es in meinem heutigen Newsletter. Ich wünsche dir gute Erkenntnisse.

Wir hochsensiblen Menschen tendieren sehr dazu, unsere eigenen Erfolge als etwas ganz Selbstverständliches anzusehen. Etwa 80% von uns sind außerdem eher introvertiert und stehen nicht gern im Mittelpunkt.
Das führt dazu, dass wir eher bescheiden und zurückhaltend sind. Uns auf eine Bühne bzw. ins Rampenlicht zu stellen und zu sagen: “Hier bin ich… und schaut, was ich alles schon erreicht habe!!!”, liegt uns eher fern.
Umso wichtiger ist es, uns unserer Erfolge wirklich auch einmal bewusst zu werden. Das zu genießen, was wir erreicht haben und Komplimente anzunehmen. Was dir dabei helfen kann ist wertschätzende Unterstützung von außen. Menschen in unserem Umfeld, die uns tragen und uns auch immer einmal wieder ein wenig pushen.
Denn du bist es wert gesehen, gehört und wertgeschätzt zu werden. ich, wenn du denkst, dass das, was du tust, doch gar nicht etwas so Besonderes ist.
Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Heute gibt es von mir ein paar Impulse dazu, was dich zukünftig beim Wertschätzen und Anerkennen deiner Erfolge unterstützen kann:
Bewusstsein: Wenn du eine Sache oder ein Projekt beendet hast, halte kurz inne und frage dich ganz bewusst: “Was habe ich hier eigentlich gerade erreicht? Und ist das etwas Selbstverständliches?”
Maßstäbe: Setze dir zukünftig kleinere Ziele. Auch ein “Trotz Rückschlägen dran bleiben.” kann ein Erfolg sein. Denn wenn du dir als Maßstab immer wieder zu hohe Ziele setzt oder am Ende deine Vision steht, wirst du deine vielen kleinen Erfolge ganz automatisch immer wieder übergehen.
Sichtbarkeit: Lass deine Erfolge sichtbar werden indem du sie dir regelmäßig visualisierst oder aufschreibst. Und das nicht zur Selbstoptimierung, sondern um zu verhindern, dass du sie vergisst.
Positive Sprache: Versuche, dir über deine Sprache bewusst zu werden. Vermeide Rechtfertigungen und Kleinreden, z.B. in Form von Sätzen wie: “Ach, das war doch nichts Besonderes.”
Gefühle: Verknüpfe deine Erfolge bzw. Ereignisse mit Gefühlen. Wie hat sich der Moment angefühlt, als du diesen Schritt geschafft hast? Und gehe dann ganz bewusst in diesen Moment hinein.
Erlaubnis: Erlaube dir, stolz auf dich zu sein und auf das, was du erreicht hast. Ohne Rechtfertigung, ohne Scham, ohne Bescheidenheit. Denn Stolz hat nichts mit Arroganz oder Eingebildetsein zu tun. Es ist letztendlich eine Anerkennung dessen, was du alles geschafft und geleistet hast.
Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Erfolge wertschätzen.:
- Die Forschung zeigt, dass Menschen je nach Persönlichkeitsmerkmalen
- Die Reflected Appraisal Theorie beschreibt, dass Menschen ihr Selbstwertgefühl oft darüber formen, wie sie glauben, dass andere sie sehen bzw. wie die eigenen Erfolge von anderen anerkannt werden.
- Menschen mit niedrigerem Selbstwert erleben Erfolg oft nur kurz als angenehm und kehren schnell zu ihrem alten Gefühl zurück während Menschen mit einem stabilem Selbstwert eher lang anhaltende positive Effekte verspüren.
- Der Self-Serving Bias zeigt, dass Menschen Erfolge gern auf die eigenen Fähigkeiten beziehen während Misserfolge eher extern erklärt werden. Dieses Phänomen ist ein Mechanismus, um den eigenen Selbstwert zu schützen.
- Stolz ist z.B. ein selbst-bewusstes Gefühl, das nicht nur angenehm ist, sondern auch Motivation für weitere Ziele und ein stärkeres Selbstwertgefühl fördern kann.

Heute erhältst du den Rückblick auf meine letzten beiden Podcastfolgen. Zum einen gelangst du hier zur passenden Folge dieses Newsletter “Genieße deine Erfolge.” und du kannst dir den ersten Teil bzw. die Einführung in meine Serie “Hochsensibilität im Berufsleben.” anhören.
Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.
Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung – Hoch-Was? hochsensibel.


In meinem ersten Online-Kurs “Hochsensibilität im Alltag.” erfährst du alles über die Eigenschaften hochsensibler Menschen, über unsere Herausforderungen im Alltag und das Wichtigste: Es gibt für dich ein 10-Schritte-Programm aus praktischen Übungen, die dir dabei helfen, wieder zurück zu mehr Klarheit und Lebensfreude in deinem Alltag zu finden.
Perfekt für dich, wenn du deine eigene Hochsensibilität entdeckt hast und nun gern wissen möchtest, wie du diese Erkenntnis zukünftig für dich nutzen kannst.

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Was genau stört mich an meiner Neurodivergenz?
An dieser Stelle darfst du mal all das loswerden, was dich an dem Leben mit deiner Neurodivergenz stört: Vor welchen Herausforderungen stehst du immer wieder? Was macht dir das Leben schwer? Was würdest du gern anders haben?
Und dann beginne damit, auch die positiven Seiten deiner Neurodivergenz zu sehen: Was genau macht dich dadurch zu einem besseren Menschen?
Wie sieht die Zukunft mit meiner Neurodivergenz aus?
Und nun male dir ein Bild von deiner positiven Zukunft in 5, 10 oder auch 20 Jahren. Wie sieht dein Idealbild davon aus? Wer sind die Menschen, die dich umgeben? Wo und wie lebst du? Welcher Berufung gehst du nach? Erschaffe dir eine wunderbare Vision von deinem ganz persönlichen Traum.
Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.


Kompaktes Wissen auf den Punkt gebracht:
Mein 30-Minuten-Buch beim GABAL Verlag erscheint am 19.03.2026 und du kannst es jetzt bereits vorbestellen.


Unser 3. Treffen des Jahres findet am Mittwoch, den 04.03.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir am besten mit Grenzüberschreitungen umgehen können.
Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten..

Wusstest du, dass…
…der Geruch von Regen auf trockener Erde “Petrichor” heisst?
Der Begriff ist abgeleitet von griechisch petros (Stein) und ichor (das Blut der Götter), und er entsteht durch ein pflanzliches Öl, das bestimmte Pflanzen während der Trockenperioden absondern.
Während des Regens wird dieses Öl, zusammen mit einer anderen Verbindung namens Geosmin, in die Luft freigesetzt. Durch diese Verbindung entsteht letztendlich der markante Geruch.
Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich dich gern dazu ermutigen, dir einmal deiner eigenen Erfolge wirklich bewusst zu werden und sie zu genießen und für dich anzunehmen.
Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen.
Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.
Alles Liebe für dich und das neue Jahr!
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.



















































































