🌿 Newsletter #47 | Erfolge. | Schätze das, was du alles bereits erreicht hast.

Sicher hast du auch schon einmal davon gehört, dass Erfolge nicht über Nacht passieren. Oft sieht es nach außen hin jedoch genau so aus. Anfangs hast du noch nie was von dieser Person gehört… doch dann plötzlich: Ein Auftritt, ein Buch, ein Film… und plötzlich: “BÄÄÄMMM!!!”.

Doch meistens liegen diesem Erfolg viele Jahre harter Arbeit zu Grunde, viele Höhen und Tiefen und ganz sicher auch viele Momente des Zweifelns. Und meiner Meinung nach gehören auch diese Momente zum Erfolg dazu. Die vielen kleinen Schritte, die diese Menschen gegangen sind. 

Und viel zu oft verlieren wir uns dann doch in Perfektion oder Selbstzweifeln… oder das Impostor-Syndrom schlägt zu und wir denken: “Ach, so toll war das doch gar nicht!” Und wir erkennen und /oder wertschätzen unsere Erfolge erst gar nicht.

Um das und mehr geht es in meinem heutigen Newsletter. Ich wünsche dir gute Erkenntnisse. 

Wir hochsensiblen Menschen tendieren sehr dazu, unsere eigenen Erfolge als etwas ganz Selbstverständliches anzusehen. Etwa 80% von uns sind außerdem eher introvertiert und stehen nicht gern im Mittelpunkt.

Das führt dazu, dass wir eher bescheiden und zurückhaltend sind. Uns auf eine Bühne bzw. ins Rampenlicht zu stellen und zu sagen: “Hier bin ich… und schaut, was ich alles schon erreicht habe!!!”, liegt uns eher fern. 

Umso wichtiger ist es, uns unserer Erfolge wirklich auch einmal bewusst zu werden. Das zu genießen, was wir erreicht haben und Komplimente anzunehmen. Was dir dabei helfen kann ist wertschätzende Unterstützung von außen. Menschen in unserem Umfeld, die uns tragen und uns auch immer einmal wieder ein wenig pushen.

Denn du bist es wert gesehen, gehört und wertgeschätzt zu werden. ich, wenn du denkst, dass das, was du tust, doch gar nicht etwas so Besonderes ist.

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Heute gibt es von mir ein paar Impulse dazu, was dich zukünftig beim Wertschätzen und Anerkennen deiner Erfolge unterstützen kann:

Bewusstsein: Wenn du eine Sache oder ein Projekt beendet hast, halte kurz inne und frage dich ganz bewusst: “Was habe ich hier eigentlich gerade erreicht? Und ist das etwas Selbstverständliches?”

Maßstäbe: Setze dir zukünftig kleinere Ziele. Auch ein “Trotz Rückschlägen dran bleiben.” kann ein Erfolg sein. Denn wenn du dir als Maßstab immer wieder zu hohe Ziele setzt oder am Ende deine Vision steht, wirst du deine vielen kleinen Erfolge ganz automatisch immer wieder übergehen. 

Sichtbarkeit: Lass deine Erfolge sichtbar werden indem du sie dir regelmäßig visualisierst oder aufschreibst. Und das nicht zur Selbstoptimierung, sondern um zu verhindern, dass du sie vergisst.

Positive Sprache: Versuche, dir über deine Sprache bewusst zu werden. Vermeide Rechtfertigungen und Kleinreden, z.B. in Form von Sätzen wie: “Ach, das war doch nichts Besonderes.”

Gefühle: Verknüpfe deine Erfolge bzw. Ereignisse mit Gefühlen. Wie hat sich der Moment angefühlt, als du diesen Schritt geschafft hast? Und gehe dann ganz bewusst in diesen Moment hinein.

Erlaubnis: Erlaube dir, stolz auf dich zu sein und auf das, was du erreicht hast. Ohne Rechtfertigung, ohne Scham, ohne Bescheidenheit. Denn Stolz hat nichts mit Arroganz oder Eingebildetsein zu tun. Es ist letztendlich eine Anerkennung dessen, was du alles geschafft und geleistet hast.

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Erfolge wertschätzen.:

  • Die Forschung zeigt, dass Menschen je nach Persönlichkeitsmerkmalen 
  • Die Reflected Appraisal Theorie beschreibt, dass Menschen ihr Selbstwertgefühl oft darüber formen, wie sie glauben, dass andere sie sehen bzw. wie die eigenen Erfolge von anderen anerkannt werden.
  • Menschen mit niedrigerem Selbstwert erleben Erfolg oft nur kurz als angenehm und kehren schnell zu ihrem alten Gefühl zurück während Menschen mit einem stabilem Selbstwert eher lang anhaltende positive Effekte verspüren.
  • Der Self-Serving Bias zeigt, dass Menschen Erfolge gern auf die eigenen Fähigkeiten beziehen während Misserfolge eher extern erklärt werden. Dieses Phänomen ist ein Mechanismus, um den eigenen Selbstwert zu schützen.
  • Stolz ist z.B. ein selbst-bewusstes Gefühl, das nicht nur angenehm ist, sondern auch Motivation für weitere Ziele und ein stärkeres Selbstwertgefühl fördern kann.

Heute erhältst du den Rückblick auf meine letzten beiden Podcastfolgen. Zum einen gelangst du hier zur passenden Folge dieses Newsletter “Genieße deine Erfolge.” und du kannst dir den ersten Teil bzw. die Einführung in meine Serie “Hochsensibilität im Berufsleben.” anhören.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung Hoch-Was? hochsensibel.

Wir verbringen oft einen Großteil unserer Zeit mit Arbeit und trotzdem ist im seltensten Fall die Arbeitsumgebung auf uns neurodivergente bzw. hochsensible Menschen ausgerichtet. Doch gerade dann, wenn wir uns über zu lange Zeit in einer Umgebung aufhalten, in der wir immer wieder unsere Grenzen überschreiten, in der unsere Bedürfnisse unerfüllt bleiben und wir uns immer wieder versuchen an eine Welt anzupassen, die einfach nicht für uns gemacht ist, können wir auch unsere besonderen Potenziale nicht richtig entfalten. Viel schlimmer: Wir werden auf Dauer unglücklich, krank und landen letztendlich in einer Depression oder stecken in einem Burnout. Um das und mehr geht es in dieser Podcastfolge. Nächste Woche geht es weiter mit den Herausforderungen hochsensibler Menschen im Berufsalltag und in den kommenden Folgen geht es dann um mögliche Lösungsansätze, die du in deinen Alltag einbringen kannst.
  1. Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung
  2. Genieße deine Erfolge.
  3. Ich will das nicht mehr!
  4. Unsicherheiten überwinden.
  5. Willkommen im neuen Jahr.

In meinem ersten Online-Kurs “Hochsensibilität im Alltag.” erfährst du alles über die Eigenschaften hochsensibler Menschen, über unsere Herausforderungen im Alltag und das Wichtigste: Es gibt für dich ein 10-Schritte-Programm aus praktischen Übungen, die dir dabei helfen, wieder zurück zu mehr Klarheit und Lebensfreude in deinem Alltag zu finden.

Perfekt für dich, wenn du deine eigene Hochsensibilität entdeckt hast und nun gern wissen möchtest, wie du diese Erkenntnis zukünftig für dich nutzen kannst.

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Was genau stört mich an meiner Neurodivergenz? 

An dieser Stelle darfst du mal all das loswerden, was dich an dem Leben mit deiner Neurodivergenz stört: Vor welchen Herausforderungen stehst du immer wieder? Was macht dir das Leben schwer? Was würdest du gern anders haben?

Und dann beginne damit, auch die positiven Seiten deiner Neurodivergenz zu sehen: Was genau macht dich dadurch zu einem besseren Menschen?

Wie sieht die Zukunft mit meiner Neurodivergenz aus?

Und nun male dir ein Bild von deiner positiven Zukunft in 5, 10 oder auch 20 Jahren. Wie sieht dein Idealbild davon aus? Wer sind die Menschen, die dich umgeben? Wo und wie lebst du? Welcher Berufung gehst du nach? Erschaffe dir eine wunderbare Vision von deinem ganz persönlichen Traum. 

Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.

Kompaktes Wissen auf den Punkt gebracht:

Mein 30-Minuten-Buch beim GABAL Verlag erscheint am 19.03.2026 und du kannst es jetzt bereits vorbestellen

Unser 3. Treffen des Jahres findet am Mittwoch, den 04.03.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir am besten mit Grenzüberschreitungen umgehen können.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten..

Wusstest du, dass…

…der Geruch von Regen auf trockener Erde “Petrichor” heisst?

Der Begriff ist abgeleitet von griechisch petros (Stein) und ichor (das Blut der Götter), und er entsteht durch ein pflanzliches Öl, das bestimmte Pflanzen während der Trockenperioden absondern.

Während des Regens wird dieses Öl, zusammen mit einer anderen Verbindung namens Geosmin, in die Luft freigesetzt. Durch diese Verbindung entsteht letztendlich der markante Geruch.

Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich dich gern dazu ermutigen, dir einmal deiner eigenen Erfolge wirklich bewusst zu werden und sie zu genießen und für dich anzunehmen.

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich und das neue Jahr!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website

🌿 Newsletter #46 | Rückblick. | Was ich aus 17 Jahren Selbstständigkeit gelernt habe.

[Foto: Stephan Glathe, 2008]

Was ich meinem jüngeren Ich vor 17 Jahren gern gesagt hätte:

“Wähle mit Bedacht aus, mit wem und mit was du deine kostbare Zeit verbringst. Löse dich schneller von Menschen, die dir nicht gut tun oder die dich klein halten wollen. Und vertraue letztendlich deiner Intuition und dem, was du fühlst. Du bist auf dem richtigen Weg und kannst Großes vollbringen!”


Und wieder einmal ist dieser besondere Tag, der 15.01., einfach so an mir vorbei geschlichen. Meine Erfolge zu feiern, war noch nie so wirklich mein Ding. Lieber einfach weiter machen, bescheiden sein und mich nicht so in den Mittelpunkt stellen. 

In den vergangenen 17 Jahren habe ich viele wunderbare Menschen kennengelernt. Ich habe unter anderem den Weltstar Robbie Williams persönlich treffen dürfen, habe Sebastian Fitzek die Hand geschüttelt und der liebe, gute Helmut Krauss wurde zu einem meiner vertrautesten Freunde. 

Doch auch geschäftlich habe ich über die Jahre hinweg viele Menschen positiv berührt. Meine Angebote habe ich immer wieder angepasst und optimiert. Anfangs sträubte ich mich gegen Online-Sessions, jetzt gehören sie zu meinem Alltag. Von dem direkten Kontakt mit Menschen ging die Reise hin zu digitalen Angeboten. Sogar 3 Bücher habe ich mittlerweile geschrieben. 

Ich habe beobachten können, wie viele meiner Klienten und Klientinnen manchmal sogar verzweifelt zu mir kamen und durch unsere Zusammenarbeit neue Kraft schöpften, um anschließend ihren Weg selbstbewusst weiter zu gehen. Ich bewundere jede/n Einzelne/n von ihnen. Denn es ist nicht selbstverständlich, sich einer meist doch fremden Person (in diesen Fällen mir) anzuvertrauen, sich zu öffnen und die Bereitschaft zu zeigen, sich persönlich weiterentwickeln zu wollen. 

Ich blicke zurück auf 17 Jahre voller Höhen und Tiefen. Voller Selbstzweifel und Hoffnung. Voller Dankbarkeit und Demut. Und an dieser Stelle: “Danke!” an alle Menschen, die mich ein Stück meines Weges begleitet haben. Denn ihr seid letztendlich der Grund, weshalb ich heute an dem Punkt stehe, wo ich bin.

Schon mein ganzes Leben lang habe ich gespürt, dass ich irgendwie anders bin als andere. Tiefgründiger, analytischer, feinfühliger. Gerechtigkeit und Fairness waren mir schon immer sehr wichtig. Und dass sich die Menschen um mich herum wohl fühlen. 

Leider wurde mir all das auch immer wieder zum Verhängnis. Ich wurde immer ausgenutzt, ausgegrenzt oder einfach so stehen gelassen. Doch all das hat mich auch stark werden lassen. Und vor etwa 15 Jahren habe ich durch einen Artikel im Internet erkannt, was mich so “anders” macht. Meine eigene Hochsensibilität. Und ich begann, mich damit auseinanderzusetzen.

Als Corona die Welt zum Stillstand brachte, musste auch ih mich nur orientieren und ausrichten. Und ich begann, das Thema Hochsensibilität und Neurodiversität aktiv mit in meine Arbeit zu integrieren. Die Wissenschaft dazu steckt auch heute immer noch in den Kinderschuhen, aber die Erkenntnisse sind bezeichnend. Es wird gesagt, dass etwa 20-30% der Menschen neurodivergent sind, also dass deren Funktionsweise des Gehirns von der “Norm” abweicht. Und die Dunkelziffer scheint um einiges größer zu sein.

Diesen doch sehr hohen Anteil dürfen wir nicht einfach ignorieren. Und genau das habe ich mir zur Aufgabe gemacht. Heute unterstütze und begleite ich (nicht nur) neurodivergente Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Insbesondere im beruflichen Umfeld darf dieses Bewusstsein für Neurodiversität noch mehr wachsen.

Dazu trage ich, neben meinen Coachings, mit meinem Podcast “HOCH-WAS? hochsensibel.”, mit meinen Büchern, mit meinen Postings, mit meinen Vorträgen und meinem Fernsehauftritt, mit meiner gegründeten Online-Community für hochsensible Menschen und mit meinen Online-Kursen mit bei. Des weiteren möchte ich zukünftig auch wieder mehr auf die Bühne oder in den klassischen Medien zu sehen sein.

Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Heute gibt es von mir ein paar Impulse dazu, was dich bei deiner Selbstständigkeit unterstützen kann:

Flexibilität: Du darfst bereit sein, deine Angebote flexibel zu gestalten und den aktuellen Geschehnissen anzupassen.

Menschen: Sei neuen Begegnungen gegenüber offen. Bedränge die Menschen nicht, sondern beobachte erst einmal, wie du ihnen am besten begegnen kannst. Du kannst von jeder Person, die dir in deinem Leben begegnet, etwas lernen.

Resilienz: Sei darauf vorbereitet, dass du Rückschläge und Scheitern erleben wirst. Aber auch das sind Momente, aus denen du letztendlich lernen kannst.

Aktion: Versuche, die Dinge nicht perfekt zu machen. Folge erst einmal deiner Intuition. Komm ins Tun. Anpassungen kannst du auch später noch machen. 

Vertrauen: ich glaube, dass einer der wichtigsten Punkte ist, dir selbst und deiner Mission zu vertrauen. Wenn du selbst nicht daran glaubst, wie sollen es dann andere tun?

Stabilität: Ein Netzwerk aus Menschen, die dich unterstützen, die ehrlich zu dir sind, die dir zuhören und deinen Mehrwert erkennen, sollten die Basis deines Lebens sein. Denn daraus kannst du Kraft schöpfen, Liebe erfahren und besonders in schwierigen Zeiten wertvolle Unterstützung finden.

Wertschätzung: Verkaufe dich nicht unter Wert und sei dir deines Selbstwerts bewusst. Qualität darf ihren Preis haben. Und “Das kannst du doch so nicht machen!” muss nichts mit dir zu tun haben 😉

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Selbstständigkeit:

  • Die Stimmung bei Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen ist in den letzten Monaten oft pessimistisch bis unsicher… und das stärker als beim Rest der Wirtschaft.
  • Viele Menschen sehen die Selbstständigkeit noch immer als zu riskant oder kompliziert.
  • Nach amtlichen Zahlen liegt der Anteil der Selbstständigen ohne Angestellte bei rund 3,8 % aller Erwerbstätigenim Alter von 15-64 Jahren.
  • Selbstständigkeit ist für Frauen in Deutschland zunehmend relevant. Etwa ein Drittel aller Selbstständigen sind Frauen. Und auch bei Neugründungen machen sie einen relevanten Anteil aus.
  • Viele Gründer und Selbstständige empfinden administrative Hürden, Steuer- und Sozialversicherungssysteme als besonders belastend.
  • Laut Umfragen fühlen sich viele Selbstständige im Blick auf ihre Altersvorsorge nicht optimal abgesichert, obwohl viele verschiedene Vorsorgestrategien nutzen.

Heute erhältst du den Rückblick auf meine letzten beiden Podcastfolgen zum Thema “Unsicherheiten überwinden.” und “Ich will das nicht mehr!”. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung Hoch-Was? hochsensibel.

Wir verbringen oft einen Großteil unserer Zeit mit Arbeit und trotzdem ist im seltensten Fall die Arbeitsumgebung auf uns neurodivergente bzw. hochsensible Menschen ausgerichtet. Doch gerade dann, wenn wir uns über zu lange Zeit in einer Umgebung aufhalten, in der wir immer wieder unsere Grenzen überschreiten, in der unsere Bedürfnisse unerfüllt bleiben und wir uns immer wieder versuchen an eine Welt anzupassen, die einfach nicht für uns gemacht ist, können wir auch unsere besonderen Potenziale nicht richtig entfalten. Viel schlimmer: Wir werden auf Dauer unglücklich, krank und landen letztendlich in einer Depression oder stecken in einem Burnout. Um das und mehr geht es in dieser Podcastfolge. Nächste Woche geht es weiter mit den Herausforderungen hochsensibler Menschen im Berufsalltag und in den kommenden Folgen geht es dann um mögliche Lösungsansätze, die du in deinen Alltag einbringen kannst.
  1. Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung
  2. Genieße deine Erfolge.
  3. Ich will das nicht mehr!
  4. Unsicherheiten überwinden.
  5. Willkommen im neuen Jahr.

Auch heute erhältst du wieder zwei meiner Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Wie beeinflusst mich meine Neurodivergenz im Alltag? 

Oft ist es so, dass wir unserer Neurodivergenz gegenüber, je nach Situation und eigenem Befinden, eher ambivalentgegenüber eingestellt sind. Mal ist sie für uns ein Fluch und manchmal doch eher ein Segen. Wie ist das bei dir?

Welche Menschen aus meinem Umfeld sind auch neurodivergent?

Neurodivergenz wird vererbt. Also frage dich doch einmal, wer aus deiner Familie auch neurodivergent sein könnte? Und wer aus deinem Freundes-, Bekannten- und Arbeitskreis?

Mein Online-Kurs “Hochsensibilität im Alltag.”

Nach dem Erfolg meiner Online-Seminare der vergangenen zwei Jahre zum Thema Hochsensibilität habe ich nun den ersten Online-Kurs für dich erstellt, den du individuell und zeitlich flexibel für dich bearbeiten kannst.

Du erfährst alles über die Eigenschaften hochsensibler Menschen, über unsere Herausforderungen im Alltag und das Wichtigste: Du erhältst von mir ein 10-Schritte-Programm aus praktischen Übungen, die dir dabei helfen, wieder zurück zu mehr Klarheit und Lebensfreude in deinem Alltag zu finden. 

Perfekt für dich, wenn du deine eigene Hochsensibilität entdeckt hast und nun gern wissen möchtest, wie du diese Erkenntnis zukünftig für dich nutzen kannst. Hier geht’s direkt zum Angebot: https://kristinkluck.my-ablefy.com/s/kristinkluck/hochsensibilitaet-im-alltag-zurueck-zu-mehr-lebensfreude-und-klarheit-85d424ea

Unser 2. Treffen des Jahres findet am kommenden Mittwoch, den 04.02.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir es schaffen gut mit Veränderungen umzugehen.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten..

Wusstest du, dass…

…Johann Sebastian Bach insgesamt 20 Kinder hatte?

Er hatte neun Töchter und elf Söhne, sieben davon aus erster Ehe und 13 davon aus der zweiten. Allerdings starben die meisten von ihnen bereits im Kindesalter.

Vier seiner Söhne jedoch, die sogenannten “Bachsöhne”, wurden ebenfalls bedeutende Musiker und Komponisten.

Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich mit dir gemeinsam ein wenig meine 17 Jahre Selbstständigkeit feiern und dich an meiner persönlichen Entwicklung Teil haben lassen. Mach dir selbst auch immer einmal wieder bewusst, welche Erfolge du selbst erzielt hast und welchen Mehrwert für andere du dadurch generiert hast.

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich und das neue Jahr!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website

🌿 Newsletter #45 | Veränderungen. | Nutze das neue Jahr für deine persönliche Weiterentwicklung.

Jede Veränderung beginnt mit dem ersten Schritt. Und gerade der Jahreswechsel bringt viele Menschen dazu, die vergangenen Monate zu reflektieren und Pläne für das kommende Jahr zu machen.

Mein erster Newsletter des neuen Jahres soll dir genau dafür wertvolle Impulse geben. Wie du Veränderungen für dich anstreben und auch nachhaltig dran bleiben kannst. 

Ich wünsche dir gute Motivation und vor allem auch ganz viel Gesundheit für das neue Jahr!

Wir hochsensiblen Menschen spüren oft den Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung in uns. Und ja, wir haben ja auch viel nachzuholen! Denn viele von uns entdecken erst im hohen Alter, dass sie hochsensibel oder anderweitig neurodivergent sind und beginnen ihr Leben dann möglicherweise noch einmal ganz neu.

Mich haben in der Vergangenheit zum Teil Nachrichten von Menschen über 50 erreicht, die sagen, dass sie noch einmal ganz neu aufblühen, seit sie wissen, was mit ihnen “nicht stimmt”. Dass sie noch einmal ganz neue Seiten an sich entdecken. Dass sich ihr Freundeskreis, ihr Familienleben und ihre Arbeitswelt darauf hin noch einmal ganz neu gestaltet.

Ich kann dich also nur ermutigen: Du bist niemals zu alt dafür, noch einmal neu zu beginnen! Dein Leben auszumisten. Neues auszuprobieren. Und die Erkenntnisse der Neurowissenschaften zum Thema Neuroplastizität des Gehirns bestätigen, dass Lernen und Veränderungen lebenslang möglich sind.

Also frage dich ganz konkret: In welchen Bereichen bist du bereit für Veränderung?

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Ich möchte dir heute ein paar wertvolle Impulse dazu mit auf den Weg geben, wie du nachhaltige Veränderungen in dein Leben integrieren kannst: 

Sinnhaftigkeit: Wenn du in dem, was du vor hast, einen Sinn siehst, gehen dir die Dinge viel leichter von der Hand und die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass du auch dran bleibst.

Kleine Schritte: Anstatt gleich große Visionen anzustreben, ist es sinnvoll, deinen Weg in mehrere kleine Ziele aufzuteilen.

Geduld: Rückschläge sind normal. Gib deswegen nicht gleich auf, sondern überlege lieber, welche Anpassungen du für deine Zukunft treffen kannst.

Unterstützung: Suche dir Gleichgesinnte oder Menschen, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen, inspirieren, begleiten oder motivieren können.

Langfristigkeit: Veränderungen gelingen besser, wenn du dein Vorhaben langfristig anlegst und die Veränderung zu deiner Persönlichkeit werden lässt bzw. sie in dein Leben integrierst.

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

  • Nachhaltige Veränderung gelingt eher über die Anpassung von Auslösern und Routinen als über den Appell an Disziplin.
  • Es dauert im Schnitt ca. 2–3 Monate, bis sich eine neue Gewohnheit stabilisiert hat.
  • Menschen ändern ihr Verhalten eher, wenn sie glauben: „Ich kann das beeinflussen.“
  • Nachhaltige Veränderung entsteht am leichtesten, wenn sich das eigene Selbstbild mit verändert.
  • Regelmäßiges Feedback erhöht die Wahrscheinlichkeit von Anpassung und Durchhalten.
  • Veränderung braucht vor allem Freiwilligkeit und aktive Beteiligung.

Heute erhältst du den Rückblick auf meine letzte Podcastfolge 2025 und die erste Folge in 2026. In beiden Folgen spreche ich darüber, was dir wertvolle Energie und Kraft für die jeweiligen Situationen schenken kann. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung Hoch-Was? hochsensibel.

Wir verbringen oft einen Großteil unserer Zeit mit Arbeit und trotzdem ist im seltensten Fall die Arbeitsumgebung auf uns neurodivergente bzw. hochsensible Menschen ausgerichtet. Doch gerade dann, wenn wir uns über zu lange Zeit in einer Umgebung aufhalten, in der wir immer wieder unsere Grenzen überschreiten, in der unsere Bedürfnisse unerfüllt bleiben und wir uns immer wieder versuchen an eine Welt anzupassen, die einfach nicht für uns gemacht ist, können wir auch unsere besonderen Potenziale nicht richtig entfalten. Viel schlimmer: Wir werden auf Dauer unglücklich, krank und landen letztendlich in einer Depression oder stecken in einem Burnout. Um das und mehr geht es in dieser Podcastfolge. Nächste Woche geht es weiter mit den Herausforderungen hochsensibler Menschen im Berufsalltag und in den kommenden Folgen geht es dann um mögliche Lösungsansätze, die du in deinen Alltag einbringen kannst.
  1. Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung
  2. Genieße deine Erfolge.
  3. Ich will das nicht mehr!
  4. Unsicherheiten überwinden.
  5. Willkommen im neuen Jahr.

In diesem Jahr werde ich mit dir gemeinsam durch mein Journal “Neurodivergenz als deine Stärke.” reisen und wir beginnen mit dem ersten von insgesamt zehn Themenabschnitten. Er lautet: Erste Schritte. Und die erste von insgesamt 49 Wochenfragen ist:

Welches Gefühl verbinde ich mit meiner Neurodivergenz? 

Ich bin gespannt auf deine Gedanken dazu! Hier gehts übrigens direkt zum Arbeitsbuch.

Jetzt schon vorbestellen…

Mein 30-Minuten-Buch zum Thema “Neurodivergenz im Berufsalltag” kannst du ab sofort vorbestellen. Entweder bei Amazon oder auch direkt beim GABAL-Verlag

In nur 30 Minuten erfährst du die wichtigsten Fakten zum Thema und erhältst von mir wertvolle Impulse dazu, wie du deine Neurodivergenz wirkungsvoll in deinen Arbeitsalltag integrieren kannst.

Der Erscheinungstermin ist der 19. März 2026.

Unser 2. Treffen des Jahres findet am Mittwoch, den 04.02.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir es schaffen gut mit Veränderungen umzugehen.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten..

Wusstest du, dass…

…du nicht mit offenen Augen niesen kannst?

Dieser Reflex ist Teil eines komplexen Systems, dass unsere Nase und Augen schützen soll, z.B. vor den Reizstoffen, die das Niesen auslösen.

Die Annahme, dass beim Niesen mit offenen Augen die Augäpfel herausgedrückt werden, ist übrigens ein Mythos.

Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich dir gern ein paar wertvolle Impulse für deinen Start ins neue Jahr mit auf den Weg geben. Nutze die kommenden Monate, um dich selbst weiterzuentwickeln, Neues auszuprobieren und immer mehr zu dir und dem, was dich ausmacht, zurückzufinden. 

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich und das neue Jahr!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website

🌿 Newsletter #44 | Neurodivergenz als deine Stärke. | Wie du deine Andersartigkeit in etwas Positives verwandelst.

In meinem letzten Newsletter des Jahres möchte ich gern das Thema “Andersartigkeit” in den Mittelpunkt stellen und dich mit meinen Gedanken und Impulsen dazu ermutigen, dich im neuen Jahr mehr mit dem zu zeigen, was dich wirklich aus macht. 

Und dabei geht es nicht darum, eine ADHS- oder Autismus-Diagnose zu haben oder zu der Erkenntnis gelangt zu sein, dass du hochsensibel bist. Denn grundsätzlich sind wir doch alle verschieden und besitzen deshalb auch unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und Fähigkeiten, die uns letztendlich zu der Person machen, die wir sind.

Und ich denke, dass sich jede/r von uns schon einmal so gefühlt hat, als wären wir fehl am Platz und würden nicht in die jeweilige Situation passen. Und genau darum soll es heute gehen: Dich trotz aller Umstände so zu zeigen, wie du bist… möglichst authentisch zu sein und zu dir und deinen Bedürfnissen zu stehen.

Ich wünsche dir bis zum neuen Jahr möglichst entspannte und schöne Tage! Sorge gut für dich, wahre deine Grenzen und komm gut durch die nächsten Wochen. Wir lesen uns dann wieder am 8. Januar 2026.

Das Gefühl, irgendwie anders zu sein und nicht in diese Welt zu passen, begleitet hochsensible Menschen oft schon ein ganzes Leben. Und anders, als bei ADHS oder Autismus gibt es für Hochsensibilität keine Diagnose, sondern sie wird lediglich als Persönlichkeitseigenschaft bezeichnet. Manche Modelle zählen Hochsensibilität jedoch mit zu den Neurodivergenzen und bestätigen damit, dass die Gehirne hochsensibler Menschen von der Funktionsweise der Gehirne neurotypischer Menschen abweichen. 

Viel zu oft empfinden wir die eigene Hochsensibilität doch als eine Last und für andere Menschen sind wir immer noch viel zu oft zu empfindlich oder zu sensibel. Doch stecken in unserer Hochsensibilität oder auch Neurosensitivität ganz wunderbare Eigenschaften, die wir unbedingt in Stärken umwandeln sollten.

Zum Beispiel unsere Tiefgründigkeit und unser ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Unser Blick fürs große Ganze, den wir jedoch auch bis ins kleinste Detail schärfen können. Unsere extrem ausgeprägte Empathie und Intuition. Und unsere Fähigkeit, Menschen unterschiedlichster Art zusammen zu bringen, Menschen für etwas zu motivieren oder sie zu begeistern.

Das alles sind vor allem Soft Skills, welche die Künstliche Intelligenz (hoffentlich) nie ersetzen kann. Und die unbedingt als Gegenstück zur KI in unserer heutigen Gesellschaft und vor allem auch in Unternehmen gebraucht werden. 

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Im Folgenden möchte ich dir ein paar Fragestellungen dazu mit auf den Weg geben, wie du zukünftig deine Neurodivergenz bzw. Andersartigkeit gut in dein Leben integrieren kannst. Ich orientiere mich dabei an den 10 Schritten aus meinem aktuellen Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke”, welches du entweder in meinem Shop oder direkt bei Amazon erwerben kannst:

Erste Schritte: Wie beeinflusst meine Neurodivergenz meinen Alltag?

Akzeptanz: Welche Herausforderungen habe ich durch meine Neurodivergenz und wie kann ich diese in Stärken umwandeln?

Selbstreflexion: Welche Fähigkeiten sehen andere und ich selbst in mir und was genau zeichnet mich gegenüber anderen Menschen aus?

Bedürfnisse: In welchen Situationen werde ich besonders emotional und was genau fehlt mir in diesem Moment?

Grenzen: Wann übergehe ich immer wieder meine eigenen Grenzen und was passiert, wenn ich öfter einmal “Nein“!” sage?

Regulierung: Welche Methoden kann ich mir aneignen, um mich in herausfordernden Situationen schnell selbst und gut regulieren zu können?

Selbstliebe: Welche Ängste und Glaubenssätze blockieren mich und wie kann ich das zukünftig in etwas Positives umwandeln?

Kommunikation: Welche konkreten Ziele verfolge ich mit dem, was ich sage und wie spreche ich eigentlich mit mir selbst?

Mehrwert: Welcher Mehrwert für die Gesellschaft und insbesondere für Unternehmen steckt in meiner Neurodivergenz?

Transformation: Welche Erlebnisse aus meiner Vergangenheit kann ich mit dem heutigen Wissen über meine Neurodivergenz neu betrachten und anders bewerten? 

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

  • Es gibt in den letzten Jahren (2023–2025) zunehmend Forschung, die Neurodivergenz nicht nur als Defizit, sondern explizit auf Stärken und positive Eigenschaften hin untersucht. 
  • ADHS wird in aktuellen Studien mit positiven Eigenschaften wie Kreativität, Hyperfokus, kognitiver Flexibilität und erhöhter Sensitivität verbunden. Diese Eigenschaften können in passenden Umgebungen beruflichen Vorteil bringen. 
  • Systematische Reviews und Studien aus dem letzten Jahr dokumentieren, dass arbeitsplatzbezogene Anpassungen + Person-Umwelt-Passung neurodivergente Stärken nutzbar machen und positive Outcomes (Wohlbefinden, Produktivität) fördern.
  • Die Forschung legt nahe: Der Kontext macht den Unterschied. Dieselbe Eigenschaft (z. B. Hyperfokus) kann in einem ungeeigneten Umfeld belastend, in einem passenden Umfeld aber sehr nützlich sein.
  • Arbeitgebern, Schulen und Therapeuten wird empfohlen, Stärken orientierte Assessments einzusetzen und Aufgaben bzw. die Umgebung so zu gestalten, dass spezifische Talente genutzt werden können (z.B. ruhiger Arbeitsplatz, klare Routinen etc.).

In meiner letzten Podcastfolge habe ich noch einmal über das Thema “Narzissmus” gesprochen und diese Woche ging es um die Vorteile von Neurodivergenz und den Mehrwert, der in uns neurodivergenten Menschen steckt. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung Hoch-Was? hochsensibel.

Wir verbringen oft einen Großteil unserer Zeit mit Arbeit und trotzdem ist im seltensten Fall die Arbeitsumgebung auf uns neurodivergente bzw. hochsensible Menschen ausgerichtet. Doch gerade dann, wenn wir uns über zu lange Zeit in einer Umgebung aufhalten, in der wir immer wieder unsere Grenzen überschreiten, in der unsere Bedürfnisse unerfüllt bleiben und wir uns immer wieder versuchen an eine Welt anzupassen, die einfach nicht für uns gemacht ist, können wir auch unsere besonderen Potenziale nicht richtig entfalten. Viel schlimmer: Wir werden auf Dauer unglücklich, krank und landen letztendlich in einer Depression oder stecken in einem Burnout. Um das und mehr geht es in dieser Podcastfolge. Nächste Woche geht es weiter mit den Herausforderungen hochsensibler Menschen im Berufsalltag und in den kommenden Folgen geht es dann um mögliche Lösungsansätze, die du in deinen Alltag einbringen kannst.
  1. Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung
  2. Genieße deine Erfolge.
  3. Ich will das nicht mehr!
  4. Unsicherheiten überwinden.
  5. Willkommen im neuen Jahr.

Mein Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.” ist das perfekte Geschenk für Menschen, die sich irgendwie immer anders fühlen und die irgendwie nicht in diese Welt zu passen scheinen. 

Mein Jahresbegleiter soll genau diese Menschen dabei unterstützen, ihre Andersartigkeit für sich anzunehmen und auf positive Art und Weise in ihr Leben zu integrieren.

Über ein ganzes Jahr hinweg durchläufst du 10 aufeinander aufbauende Schritte zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung, die in sich insgesamt in 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben zur individuellen Bearbeitung aufteilen. Alle im Buch enthaltenen Arbeitsblätter gibt es außerdem als kostenlosen pdf-Download.

Du kannst meinen wertvollen Jahresbegleiter entweder bei Amazon oder auch direkt in meinem Shop erwerben.


Unser erstes Online-Treffen 2026 für hochsensible Menschen findet am Mittwoch, den 07.01.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir gut in das neue Jahr starten können. Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.

Wusstest du, dass…

…die Farbe Rosa ursprünglich für Jungen und Blau ursprünglich für Mädchen gedacht war?

Früher war Rosa die Farbe für Jungen, da sie als „kleines Rot“ eine stärkere und männlichere Farbe war, während hellblau als die Farbe der Jungfrau Maria für Mädchen galt.

Der Wandel begann etwa in den 1940er Jahren, wobei die Gründe dafür nicht eindeutig geklärt sind und sich aus verschiedenen historischen Entwicklungen ergaben.

Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich dir gern ein paar positive Gedanken und Momente für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel mit auf den Weg geben. Sorge gute für dich und wir lesen uns dann wieder im neuen Jahr.

Wenn du Gedanken zu meinen Newslettern oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.

🌿 Newsletter #43 | Narzissmus und mehr… | Warum es so wichtig ist, gut für dich selbst zu sorgen.

Vor kurzem habe ich mit Maximillian Pollux ein Gespräch über Hochsensibilität und Narzissmus geführt und möchte dieses Gespräch zum Anlass nehmen, um heute noch einmal darüber zu schreiben, warum es wichtig ist, dass wir immer wieder gut für uns selbst sorgen. 

Leider gibt es keine aktuellen Zahlen darüber, wieviele Menschen letztendlich eine Persönlichkeitsstörung haben. Anfang der 2000er Jahre sprach man von etwa 8-11% der Bevölkerung. Ich vermute jedoch, dass die Zahlen höher sind, da die Forschung udn somit auch das Erkennen einer Persönlichkeitsstörung immer weiter voran schreitet und es mit großer Sicherheit auch eine Dunkelziffer gibt. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass du in deinem Leben mindestens einem Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung begegnest, ist also durchaus gegeben. Was passiert, wenn du mit diesem Menschen zusammen arbeitest oder sogar zusammen lebst? Wie kannst du dich, vor allem als hochsensibler Mensch, gut abgrenzen, damit du nicht selbst in einen Abwärtsstrudel gerätst? 

Um das und mehr geht es in meinem heutigen Newsletter. Ich wünsche dir gute Erkenntnisse.

Hochsensible Menschen sind besonders empfänglich für die Emotionen und Gefühle anderer. Sie spüren sehr schnell, ob es jemandem schlecht geht und ob er oder sie Hilfe und Unterstützung braucht. Des weiteren sind sie auch sehr gut darin, anderen Menschen zu helfen. 

Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zum Beispiel, sind tief im inneren unglaublich verletzt und unsicher. All das verstecken sie jedoch hinter einer übertrieben positiven, ja fast schon arroganten Fassade. Wir hochsensiblen Menschen spüren sofort, dass diese Person uns braucht… dass wir sie vielleicht sogar retten können. Und springen wir jetzt auf diesen Zug auf, dass kann es passieren, dass wir damit voll gegen eine Wand fahren. Denn wir werden wahrscheinlich alles dafür tun, dass die andere Person uns mag. Dass wir ihr gefallen. Aber genau das ist letztendlich das Problem.

Denn einem Narzissten geht es nicht um Harmonie. Ihm geht es nicht darum, gemocht zu werden. Sondern es geht ihm letztendlich nur um sich selbst. Andere Menschen sind für ihn eher Mittel zum Zweck. Und wenn du mit deinem Verhalten dann auch noch genau dieses Verhalten ermöglichst und nicht in der Lage bist, klare Grenzen zu setzen und Konsequenzen aus dem Überschreiten der Grenzen zu ziehen, so wirst du letztendlich in dieser Beziehung, egal welcher Art, untergehen. 

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Im Folgenden möchte ich dir ein paar Impulse dazu mit auf den Weg geben, wie du zukünftig gut für dich sorgen und dich vom Verhalten von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen abgrenzen kannst:

  • Grundsätzlich sind Menschen mit Persönlichkeitsstörungen nicht automatisch auch gefährlich. Es bedeutetlediglich, dass diese Person stabile Muster im Denken, Fühlen oder Verhalten hat, die für sie selbst oder für andere belastend sein können.
  • Sorge dafür, dass dein Selbstwert und dein Selbstbewusstsein positiv, gestärkt und möglichst stabil sind. 
  • Vermeide es, dich von anderen Personen abhängig zu machen. Stehe für dich selbst und deine eigenen Bedürfnisse ein. 
  • Beobachte das Verhalten anderer Menschen, um dich vor deren ungesunden oder manipulierenden Verhaltensweisen zu schützen bzw. dich klar abzugrenzen.
  • Versuche zu erkennen, in welchen Situationen mit anderen Menschen du Angst, Schuld, Verwirrung, ständige Anspannung oder großen emotionalen Stress fühlst. Und dann hinterfrage dich, ob dir diese Beziehung wirklich noch gut tut. 
  • Bleibe in Konfliktsituationen möglichst sachlich, objektiv und entspannt und versuche, dich nicht in Drama oder Chaos mit hineinziehen zu lassen. 
  • Der wichtigste Schutz ist, ganz klare Grenzen zu setzen und diese auch zu verteidigen. Notfalls mit einer Konsequenz, die vielleicht sogar bedeutet, dich von der Person mit der Persönlichkeitsstörung zu trennen.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

  • Derzeit fehlen aktuelle, repräsentative, groß angelegte epidemiologische Studien, die genau sagen, wie viele Menschen in Deutschland derzeit eine Persönlichkeitsstörung haben.
  • Die DGPPN hat 2025 eine „Basisdaten“-Publikation zu psychischen Erkrankungen herausgegeben. Dort steht, dass jährlich 27,8% der Erwachsenen in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen sind. 
  • Seit der Einführung des Klassifikationssystems ICD-11 (seit 2022) wurde die Konzeptualisierung von Persönlichkeitsstörungen verändert. Das beeinflusst u.a. die Messung, Häufigkeitsangaben und die Vergleichbarkeit von Studien über die Jahre hinweg. 
  • Greifswald-Familienstudie: In dieser bevölkerungsbasierten deutschen Studie mit SCID-II (DSM-IV) lag die Gesamtprävalenz für Persönlichkeitsstörungen bei etwa 11,2 % in der Elterngeneration. 

In meiner letzten Podcastfolge habe ich über das Thema “Hochsensible Mama” gesprochen. Diese Woche ging nun mein Gespräch mit Maximilian Pollux zum Thema “Hochsensibilität und Narzissmus” online, welches du dieses Mal auch wieder als Videopodcast erleben kannst.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung Hoch-Was? hochsensibel.

Wir verbringen oft einen Großteil unserer Zeit mit Arbeit und trotzdem ist im seltensten Fall die Arbeitsumgebung auf uns neurodivergente bzw. hochsensible Menschen ausgerichtet. Doch gerade dann, wenn wir uns über zu lange Zeit in einer Umgebung aufhalten, in der wir immer wieder unsere Grenzen überschreiten, in der unsere Bedürfnisse unerfüllt bleiben und wir uns immer wieder versuchen an eine Welt anzupassen, die einfach nicht für uns gemacht ist, können wir auch unsere besonderen Potenziale nicht richtig entfalten. Viel schlimmer: Wir werden auf Dauer unglücklich, krank und landen letztendlich in einer Depression oder stecken in einem Burnout. Um das und mehr geht es in dieser Podcastfolge. Nächste Woche geht es weiter mit den Herausforderungen hochsensibler Menschen im Berufsalltag und in den kommenden Folgen geht es dann um mögliche Lösungsansätze, die du in deinen Alltag einbringen kannst.
  1. Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung
  2. Genieße deine Erfolge.
  3. Ich will das nicht mehr!
  4. Unsicherheiten überwinden.
  5. Willkommen im neuen Jahr.

Video-Podcast | Hochsensibilität und Narzissmus

Zwischen Narzissten und hochsensiblen Menschen besteht durchaus eine gewisse Anziehungskraft, die jedoch auch in einer toxischen Beziehung enden kann.

Umso mehr freue ich mich, dass Maximilian Pollux mit mir über genau dieses Thema gesprochen hat. Max hat eine bewegende Geschichte: Er war internationaler Drogen- und Waffenhändler und selbst schwerst kriminell. Nach zwei Jahre auf der Flucht verbrachte er dann 10 Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis. Heute arbeitet er als Anti-Gewalt-Trainer, hat den Verein SichtWaisen e.V. gegründet und ist zudem True-Crime-Experte und hostet sehr erfolgreich seinen eigenen Podcast „POLLUX“. Vor kurzem hat Max sein Buch „Gefährliches Ego“ veröffentlicht, das es gleich auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Darin schreibt er über narzisstische Verbrecher und beschreibt dabei auch seinen eigenen Erkennungsprozess. 

Mit mir spricht Max darüber, weshalb sich hochsensible Menschen von Narzissten oft so angezogen fühlen. Was das mit Love-Bombing zu tun hat. Weshalb seine eigene Frau, mit der er bereits 10 Jahre verheiratet ist, seinem Narzissmus widerstehen kann. Wie es hochsensiblen Menschen gelingen kann, klare Grenzen zu setzen. Ob Harmonie in einer Beziehung mit einem narzisstischen Menschen überhaupt möglich ist. und vor allem: Wann es an der Zeit ist, zu gehen. 

Ab sofort kannst du mein Journal “Neurodivergenz als deine Stärke.” für dich und/oder einen lieben Menschen erwerben. Über ein ganzes Jahr hinweg durchläufst du 10 aufeinander aufbauende Schritte zur Persönlichkeitsentwicklung, die in insgesamt 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben aufgeteilt sind.

Du kannst deinen wertvollen Jahresbegleiter entweder bei Amazon oder in meinem Shop erwerben.


Unser letztes Online-Treffen des Jahres für hochsensible Menschen findet kommenden Mittwoch Abend, den 03.12.25 um 19 Uhr statt. Thema des Abend ist, wie wir gut durch die Weihnachtszeit kommen können.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser  Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.

Heute gibt es einen Fakt aus der Musikgeschichte, der mich wirklich sprachlos Heute gibt es einen kuriosen Fakt aus der Rechtgeschichte:

Heutzutage vergehen zwischen dem Auffliegen eines Täters und der letztendlichen Verhandlung häufig 3 – 5 Jahre. 

Die Frage, die sich mir dabei stellt, hängt mit unserem Gedächtnis zusammen: Könntest du nach 3-5 Jahren noch sagen, wann genau du dich wo befunden hast und was du in genau diesem Moment gesehen und erlebt hast? Gerade in Bezug auf die Wichtigkeit von Zeugenaussagen empfinde ich die lange Zeit dazwischen als sehr befremdlich.

Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich dir ein paar hilfreiche Impulse zum Umgang mit verschiedenen Persönlichkeitstypen und auch mit möglichen Persönlichkeitsstörungen mit auf den Weg geben, um zukünftig negative Abwärtsspiralen zu vermeiden. Ich hoffe, das ist mir gelungen.

Wenn du Gedanken zu meinen Newslettern oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.

Ab jetzt erhältlich: Mein Journal „Neurodivergenz als deine Stärke.“

Der Jahresbegleiter für neurodivergente Menschen, die Journaling und Persönlichkeitsentwicklung lieben.

Insgesamt 10 aufeinander aufbauende Themengebiete sind liebevoll in 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben unterteilt. Du kannst sie über ein ganzes Jahr hinweg oder in deinem ganz eigenen Tempo bearbeiten. Das Ziel ist: Deine Neurodivergenz für dich anzunehmen und selbstbewusst in dein Leben zu integrieren.

Der Aufbau ist jedes Mal gleich:

🌿 Achtsamkeitsimpuls
🌿 Fragestellung bzw. Wochenaufgabe
🌿 Zwei Seiten Raum zur persönlichen Verwendung
🌿 Wochenrückblick

Das perfekte Geschenk für dich selbst oder einen lieben Menschen. Hier kannst du mein Buch direkt bestellen…


Hier erhältst du bereits einen kleinen Einblick…

🌿 Newsletter #42 | Hochsensible Männlichkeit. | Wie wir immer noch in alten Rollenbildern feststecken.

Männer, die ihre Emotionen leben, denen Reize oft zu viel sind, die empathisch und einfühlsam auftreten, sich verletzlich zeigen und deren Persönlichkeit sich eher in einem sanftem Wesen äußert, haben auch in der heutigen Zeit immer noch mit Unverständnis oder sogar Anfeindungen zu kämpfen.

Hochsensible Männer ziehen sich lieber zurück, verstecken sich hinter Masken, die sie sich über all die Jahre angeeignet haben und scheuen sich oft davor, selbstbewusst aufzutreten und zu sich und ihrer Persönlichkeit zu stehen. 
Alte Rollenbilder vom starken Mann, der niemals weint und niemals Schwäche zeigt, bestimmen nach wie vor unser Denken. Und darauf haben auch wir Frauen großen Einfluss.

Etwa 20% der Männer sind hochsensibel und heben sich dadurch von den neurotypischen Männern ab. Und es ist an der Zeit, dass sich die hochsensiblen Männer in unserer Gesellschaft zeigen. Dass sie wahrgenommen werden. Dass sie sich selbst lieben lernen und von den anderen akzeptiert und vor allem in der Arbeitswelt entsprechend gefördert und unterstützt werden. 

Um das und mehr geht es in meinem heutigen Newsletter.

Hochsensiblen Männern fällt es nach wie vor schwer, sich authentisch zu zeigen. Das Bild von starken Mann hält sich hartnäckig in unseren Köpfen. Und natürlich kann ein sensibler und feinfühliger Mann auch verunsichern, gerade dann, wenn wir mit den alten Glaubenssätzen aufgewachsen sind. Ein Mann, der so ganz anders ist, als das, was dem “Idealbild vom Mann” in unserer Gesellschaft entspricht.

Und dabei haben hochsensible Männer einzigartige Fähigkeiten von denen die Gesellschaft und auch Unternehmen profitieren können. Dazu gehören unter anderem: Kreativität, Tiefgründigkeit, ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, der Blick fürs Ganze, eine mitreißende Begeisterungs- und Motivationsfähigkeit und die Fähigkeit, sich in andere Menschen und Situationen hineinfühlen zu können. 

Ich habe bereits mit vielen hochsensiblen Männern gesprochen und ein Großteil (wenn nicht sogar alle, mit denen ich gesprochen habe) werden immer wieder von Selbstzweifeln geplagt, verstecken sich hinter Verhaltensweisen, die ihnen eher schaden oder sie greifen zu psychotropen Substanzen, um ihre Unsicherheit, ihren Schmerz und vor allem auch ihre Feinfühligkeit zu betäuben. Oft stoßen sie mit ihrer Art immer wieder auf Ablehnung, fühlen sich wertlos und stecken fest in Depressionen oder Angstzuständen. 

Doch es ist Zeit für Veränderung. Es ist an der Zeit zu erkennen, dass wir Menschen an sich alle unterschiedlich sind. Dass unsere Gehirne unterschiedlich funktionieren. Und dass wir deshalb auch alle unterschiedliche Bedürfnisse und Grenzen haben. Und es geht letztendlich doch darum zu schauen, was jede(r) Einzelne von uns ist, braucht und wie jede(r) für sich eine wertvolles Leben gestalten kann.

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Hier sind ein paar Impulse dazu, was du tun kannst, um aus alten Rollenbildern auszubrechen:

  • Akzeptiere Individualität: Mache dir bewusst, dass jeder Mensch einzigartig ist. Ist seinem Denken, in seinem Handeln, in seinen Fähigkeiten und Überzeugungen. In seinem Wesen, in seinen Bedürfnissen und vor allem auch in der Funktionsweise des Gehirns. 
  • Durchbrich alte Glaubensmuster: Das Denken vom “starken und furchtlosen Mann” und der “schwachen Frau” stammt noch aus früheren Zeiten, in denen die Männer auf die Jagd gingen, in den Krieg zogen oder harte Arbeiten verrichten mussten. Mittlerweile befinden wir uns jedoch in einer Zeit zwischen Tradition und Wandel, in der das Thema Vielfalt einen großen Stellenwert einnimmt.
  • Feinfühligkeit als Stärke: Der feinfühlige Mensch ist nicht gleichzeitig schwach. Dieses Umdenken kann in unserer Gesellschaft große Veränderungen mit sich bringen.
  • Schaffe Raum: Hochsensible Menschen halten sich zum Großteil eher im Hintergrund, beobachten oft bevor sie sprechen und bevorzugen eher ruhige Umgebungen. Es ist deshalb wichtig, im privaten wie auch im beruflichen Umfeld, ausreichend Raum und Zeit zu schaffen, um auch ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit einzubringen. 
  • Biete Rückhalt: Wenn hochsensible Menschen an ihre Grenzen kommen oder an sich zweifeln, ist es wichtig, dass sie Menschen an ihrer Seite wissen, die sie unterstützen, die für sie sprechen und sie notfalls auch einmal auffangen. 
  • Sei tolerant und offen: Insbesondere dann, wenn du Kinder hast. Sei ein gutes Vorbild, vermeide eine Stigmatisierung, sei tolerant und offen gegenüber der menschlichen Vielfalt.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

  • In fast allen antiken Gesellschaften finden sich Ideale des „starken Mannes“.
  • Mit der Industrialisierung und der Entstehung moderner Nationalstaaten wurde der Mann als „Ernährer“ und „Verteidiger“ zentral für Familien und die Nation. Der Militärdienst, harte Arbeit und emotionale Kontrolle galten als Beweise für männliche Stärke. „Weichheit“ oder Verletzlichkeit wurden als Schwäche interpretiert. Diese Vorstellungen prägen viele Kulturen bis heute, z.B. in der Erziehung, in den Medien, im Sport und der Popkultur.
  • Männer lernen oft schon in der Kindheit: „Zeig keine Angst!“, „Heul nicht!“, „Reiß dich zusammen!“, insbesondere dann, wenn sie zu sensibel sind. Das führt zu innerem Druck, emotionaler Unterdrückung und teils auch zu psychischen Belastungen.
  • Erst in den letzten Jahrzehnten wird dieses Ideal zunehmend kritisch hinterfragt. Mit dem Ziel, Stärke neu zu definieren: nicht als Abwesenheit von Emotionen, sondern als Fähigkeit, authentisch, empathisch und reflektiert zu sein.

Hier sind meine beiden letzten Podcastfolgen zum Nachhören. In der Folge “Hochsensible Männlichkeit.” greife ich das Thema dieses Newsletters noch einmal auf und betrachte es aus meiner persönlichen Sichtweise. In der Folge “Rollenbilder.” beschäftige ich mich damit, wie unsere Prägungen der Vergangenheit dazu führen, Offenheit, Vielfalt und Toleranz zu blockieren.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung Hoch-Was? hochsensibel.

Wir verbringen oft einen Großteil unserer Zeit mit Arbeit und trotzdem ist im seltensten Fall die Arbeitsumgebung auf uns neurodivergente bzw. hochsensible Menschen ausgerichtet. Doch gerade dann, wenn wir uns über zu lange Zeit in einer Umgebung aufhalten, in der wir immer wieder unsere Grenzen überschreiten, in der unsere Bedürfnisse unerfüllt bleiben und wir uns immer wieder versuchen an eine Welt anzupassen, die einfach nicht für uns gemacht ist, können wir auch unsere besonderen Potenziale nicht richtig entfalten. Viel schlimmer: Wir werden auf Dauer unglücklich, krank und landen letztendlich in einer Depression oder stecken in einem Burnout. Um das und mehr geht es in dieser Podcastfolge. Nächste Woche geht es weiter mit den Herausforderungen hochsensibler Menschen im Berufsalltag und in den kommenden Folgen geht es dann um mögliche Lösungsansätze, die du in deinen Alltag einbringen kannst.
  1. Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung
  2. Genieße deine Erfolge.
  3. Ich will das nicht mehr!
  4. Unsicherheiten überwinden.
  5. Willkommen im neuen Jahr.

Ausblick: Video-Podcast „Hochsensibilität und Narzissmus.“

Ich freue mich sehr darüber in den kommenden beiden Wochen meinen Video-Podcast mit Maximilian Pollux zum Thema “Narzissmus und Hochsensibilität.” mit euch teilen zu können. Ein für mich sehr wichtiges Thema unserer Gesellschaft, zu dem noch viel zu wenig Information und Aufklärung herrscht.

Max hat vor kurzem sein Buch “Gefährliches Ego.” veröffentlicht, was es gleich auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Ich danke Max für seine Offenheit, mit mir über seine persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Und jeder sollte sich unbedingt anhören, was er zu sagen hat. Denn jeder von uns kann in seinem Leben einem Narzissten begegnen.

Mein 30-Minuten-Buch, welches im Frühjahr 2026 beim GABAL-Verlag erscheint, kannst du ab sofort vorbestellen! Das Manuskript ist bereits fertig und befindet sich jetzt im “1. Umbruch”. Ich bin schon sehr gespannt, wie mein Buch letztendlich ankommt. Mehr Infos und die Möglichkeit zur Vorbestellung findest du hier…


Unser letztes Online-Treffen des Jahres für hochsensible Menschen findet am 03.12.25 um 19 Uhr statt. Thema des Abend ist, wie wir gut durch die doch auch oft sehr stressige Weihnachtszeit kommen können.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser  Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.


Wenn du dich schon immer irgendwie anders gefühlt und deine eigene Neurodiversität entdeckt hast, dann ist dieses Buch für dich. Über ein Jahr hinweg begleitet es dich Woche für Woche und hilft dir dabei, deine Neurodiversität anzunehmen und sie wirkungsvoll in dein Leben zu integrieren.

Insgesamt 10 Themenbereiche sind in 49 wöchentliche Aufgaben verpackt, die dir dabei helfen, dein Persönlichkeit zu festigen und selbstbewusster im Leben zu stehen. Mein Buch erscheint in Kürze bei Amazon.

Wem könntest du damit eine Freude machen?

Heute gibt es einen Fakt aus der Musikgeschichte, der mich wirklich sprachlos gemacht hat: 

Wusstest du, dass die Veröffentlichung des Songs “Born Slippy” von Underworld bereits 30 Jahre her ist?

Er kam ein Jahr später als Soundtrack des Films “Trainspotting” ganz groß raus und wurde anschließend zu einem der bekanntesten Musikstücke in der Geschichte der Elektronischen Musik. “Born Slippy” war letztendlich die Hymne der 90er Jahre Club- und Rave-Szene. Auch mich haben dieser Song und auch der Film nachhaltig beeinflusst.

Hättest du es gewusst?

Dieser Newsletter gilt nicht nur den hochsensiblen Männern, sondern er soll das Bewusstsein dafür wecken, dass viele von uns immer noch in alten Rollenbildern gefangen sind und diese unbewusst auf den Alltag und das eigene Leben übertragen.

Es ist an der Zeit, dass wir uns unsere menschliche Vielfalt bewusst machen. Dass wir unsere individuellen Persönlichkeiten zeigen. Und das wir offen sind für neue Bilder und Impressionen.

Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.

NEURO-WAS?!

Nicht selten blicke ich in fragende Gesichter, wenn ich über das Thema Neurodiversität und allem, was dazu gehört, spreche. Und ich kann es absolut verstehen.

Denn als ich das erste Mal von den Begriffen Neurodiversität, Neurodivergenz, neurotypisch usw. hörte, hatte ich einen echten Knoten in meinem Kopf und ich fragte mich: „Wovon sprechen die da eigentlich?“ Deshalb findest du im Folgenden meinen Versuch einer ganz einfach Einordnung.



Übrigens ist Neurodiversität keine Modeerscheinung, sondern sie war schon immer da. Es gab nur keinen Namen dafür. Und es ist sehr spannend für mich mitzuerleben, wie dieses so wichtige Thema immer mehr Einzug in unsere Gesellschaft erhält. Denn genau das bedeutet vor allem für Unternehmen einen wichtigen Grundstein für die eigene Zukunftsfähigkeit zu legen.

Wann ist dir das Thema Neurodiversität das erste Mal begegnet?

🌿 Newsletter #13 | So erhöhst du deine Widerstandsfähigkeit.

Wie kommt es, dass manche Menschen, trotz zahlreicher Hürden und Schicksalsschläge, relativ gut durchs Leben kommen während andere daran zu Grunde gehen? Was kann dir dabei helfen, deine Widerstandsfähigkeit zu erhöhen? Warum besitzen gerade hochsensible Menschen, meiner Meinung nach, eine besonders hohe Widerstandskraft und Resilienz?

Antworten auf diese Fragen und noch vieles mehr erhältst du dieses Mal in meinem Newsletter. Nimm dir gern ein paar Minuten Zeit, lehn dich zurück und lass dich inspirieren. Und in meinem „Learning der Woche“ gibt es noch einen Tipp, wie du mehr Leichtigkeit und Gesundheit in dein Leben bringen kannst.

Eine gewagte These von mir gleich zu Beginn: Ich glaube, dass gerade hochsensible Menschen ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit besitzen, auch wenn es nach außen hin anders zu sein scheint.

Wir hochsensiblen Menschen sind bereits in der Kindheit und Jugend mit unserer „Andersartigkeit“ konfrontiert. Viel zu früh machen wir die Erfahrung, mit unseren Emotionen und Bedürfnissen Irgendwie nicht in diese Welt zu passen. Immer irgendwie zu viel oder nicht passend genug zu sein. Somit lernten wir frühzeitig, uns anzupassen und unsere eigentlichen Bedürfnisse und Empfindungen zu unterdrücken oder sogar zu ignorieren.

Immer wieder haben wir versucht, dazuzugehören. Wir haben gelernt, was wir tun und wie wir uns verhalten müssen, um mit den anderen mithalten zu können. Egal, wie sehr uns Situationen belasteten. Demnach glaube ich, dass wir ungeheure Kräfte entwickeln können, wenn es darum geht, zu funktionieren. Wir können uns anpassen und sogar Extremsituationen aushalten, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit.

Da wir jedoch insgesamt einer größeren Menge an Sinnesreizen ausgesetzt sind, müssen wir viel mehr Energie und Kraft dafür aufwenden, unseren Alltag überhaupt zu bewältigen. Noch dazu kommen dann Ereignisse, die nicht vorhersehbar sind und auf die wir möglichst flexibel reagieren müssen, obwohl wir eigentlich lieber unsere Routine mögen. Und wie bereits beschrieben können wir für eine begrenzte Zeit auch extrem gut auf Extremsituationen reagieren. Demnach besitzen wir hochsensiblen Menschen ein hohes Maß an Resilienz… sie ist jedoch bei unserem Persönlichkeitstyp jedoch auch einfach viel schneller aufgebraucht.

Mach dir das selbst auch immer einmal wieder bewusst: Du erbringst jeden einzelnen Tag bereits eine überdurchschnittliche Leistung, indem du einfach „nur“ deinen Alltag bewältigst.

Unsere Widerstandsfähigkeit bestimmt, wie gut wir mit Extremsituationen und unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können. Hier sind ein paar Vorschläge dazu, wie du deine eigene Resilienz stärken und positiv ausbauen kannst:

  • Unsere Widerstandsfähigkeit bestimmt, wie gut wir mit Extremsituationen und unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können. Hier sind ein paar Vorschläge dazu, wie du deine eigene Resilienz stärken und positiv ausbauen kannst:
  • Ganz alltägliche Dinge, wie z.B. gesunde Ernährung, Bewegung, Auszeiten, ein positives Mindset und ausreichend Schlaf legen die Basis dafür, auch in Extremsituationen gut funktionieren zu können.
  • Optimismus und ein positives Mindset können außerdem hilfreich im Umgang mit herausfordernden Zeiten sein.
  • Du kannst in Krisenzeiten entweder die „Schuld“ bei anderen suchen oder du übernimmst die volle Verantwortung für dich, deine Entscheidungen und dein Handeln. Nur so kannst du dich persönlich weiter entwickeln.
  • Akzeptiere das Hier und Jetzt. Egal, wie herausfordernd sich der Moment auch gestaltet. Mach dir deine Emotionen bewusst, fühl dich in sie hinein und lass‘ sie zu. Denn nur, wenn du das, was ist, auch annimmst, kannst du wirklich darüber nachdenken, was die nächsten Schritten aussehen können.
  • Eine kurze Zeit in Selbstmitleid zu versinken, kann manchmal wirklich befreiend sein. Allerdings ist es sinnvoll, dann auch wieder aus dieser „Opferrolle“ herauszutreten und dir bewusst zu überlegen, was du aktiv verändern kannst. Setze dir kleine Ziele und Prioritäten, die dich leichter ins Handeln kommen lassen.
  • Eine gute Widerstandsfähigkeit kannst du dir nach und nach antrainieren. Sie ermöglicht es dir, persönlich zu wachsen und aus Krisen gestärkt hervorzugehen.
  • Bitte um Hilfe, wenn du merkst, dass du etwas alleine nicht schaffst. Mach dir bewusst, dass du mit deinen Ängsten und Sorgen niemals allein bist. Begib dich auf die Suche nach Gleichgesinnten oder suche dir professionelle Unterstützung (z.B. je nach Anlass einen guten Therapeuten oder Coach).

Du möchtest deine Widerstandsfähigkeit dauerhaft und nachhaltig erhöhen? Dann melde dich gern bei mir. Gemeinsam finden wir einen Weg.

Welche Erkenntnisse gibt es im Bereich der Wissenschaft zum Thema Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit? Im folgenden habe ich einige interessante Fakten für dich zusammengetragen:

  • Resilienz, auch Anpassungsfähigkeit, ist der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren. Dieser Prozess umfasst: Auslöser (z. B. Traumata oder belastenden Stress), Ressourcen, welche Resilienz begünstigen (z. B. Selbstwertgefühl, positive Lebenshaltung, unterstützendes soziales Umfeld) und die jeweiligen Konsequenzen (z. B. Veränderungen im Verhalten oder in der persönlichen Einstellungen).
  • In Fachkreisen bezeichnet man Menschen, die sich von traumatischen Ereignissen und Schicksalsschlägen wieder gut erholen, als resilient. Der Begriff stammt aus der Materialkunde und bezeichnet Stoffe, die auch nach extremer Spannung wieder in ihren Ursprungszustand zurückkehren, wie z.B. Gummi. Bei resilienten Menschen funktioniert das ähnlich. Denn durch ihre starke, innere Widerstandskraft richten sie sich nach einer gewissen Zeit wieder auf und gehen weiter voran. So ähnlich, als hätten sie eine geheime Kraftquelle und einen unerschütterlichen inneren Kompass.
  • Die 7 Säulen der Resilienz sind essenziell für unsere persönliche Stärke: Die Selbstwahrnehmung hilft uns dabei, unsere Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen. Selbstregulation ermöglicht uns, Emotionen zu steuern. Optimismus fördert positive Denkmuster. Akzeptanz hilft uns dabei, die Realität zu akzeptieren. Lösungsorientierung ist fördert Proaktivität. Netzwerkorientierung betont die Bedeutung der sozialen Unterstützung. Und die letzte Säule – Zukunftsorientierung – ermutigt uns dabei, uns Ziele zu setzen und diese auch zu verfolgen.
  • So genannte „Schutzfaktoren“ bewahren dich davor, in Krisenzeiten zu sehr abzustürzen. Dazu gehören z.B. ein stabiles, soziales Umfeld, ein erfülltes Berufsleben oder die Fähigkeit dazu, einen Sinn in deinem Leben zu erkennen.
  • An der Universität Mainz wurde 2014 das „Deutsche Resilienz-Zentrum“ gegründet, in dem Neurowissenschaftler, Psychologen und Soziologen Strategien entwickeln, wie Menschen mit steigendem Leistungsdruck umgehen. Seit dem 1. Januar 2020 firmiert das DRZ unter dem Namen Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR). Der Entwicklungspsychologe Klaus Fröhlich-Gildhoff gründete im Jahr 2004 das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg, das sich mit dem Thema Resilienz befasst.

[Quellen: Wikipedia, Ausbildungsheld, Planet Wissen]

Nach meinem wunderbaren Interview mit Carmen Köhler hörst du dieses Mal wieder eine Single-Folge von mir. Darin geht es darum, dass wir hochsensiblen Menschen relativ oft mit „Wehwehchen“ zu tun haben und wie sich genau das, wie ein roter Faden, durch mein Leben zieht. Warum ist das eigentlich so? Und wie schaffe ich es, trotdem relativ gut durchs Leben zu kommen?

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

MORGEN ABEND: Online-Seminar „Hochsensibilität in Beziehungen“

Nachdem mein erstes Online-Seminar „Hochsensibilität im Alltag“ bereits stattgefunden hat, gibt es nun für dich die Möglichkeit, morgen Abend mehr zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ zu erfahren.

Dieser Abend ist für hochsensible Menschen selbst, deren Angehörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben gedacht. Es geht um die Frage, was die Herausforderungen im Zusammenleben mit hochsensiblen Menschen sind, insbesondere innerhalb von Partnerschaften. Und natürlich, wie du diesbezüglich mehr Klarheit für dich erlangen kannst. Außerdem gibt es die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema mit einzubringen.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop dein Ticket für 29 Euro.

Heute gebe ich dir einen Tipp, wie du mit Leichtigkeit etwas für deine Gesundheit tun kannst. Und eigentlich, ist es ganz einfach, denn:

Lachen ist die beste Medizin!

Und da uns manchmal so gar nicht zum Lachen zu Mute ist oder uns das Lachen sogar im Halse stecken bleibt, gibt es zu unserer Unterstützung sogar ein „Lach-Telefon„.

Mehr als 130 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht und sorgen damit dafür, dass dein Tag doch noch eine positive Wendung nimmt und du gleichzeitig etwas für deine Gesundheit tust.

Hättest du es gewusst? Und… wann hast du eigentlich das letzte Mal so richtig herzhaft gelacht?

Wünschst du dir manchmal einen kleinen Reminder, der dir dabei hilft immer einmal wieder schöne und wohltuende Momente zu generieren? Dann kann ich dir meinen Aufsteller „Achtsamkeitsimpulse“ ans Herz legen.

Mit seinen 24 Impulsen eignet er sich perfekt für deinen Schreibtisch, dein Fensterbrett oder als Geschenk für jemanden, der davon profitieren kann. Du findest ihn ab jetzt in meinen Angeboten.

Wir geraten immer einmal wieder in Phasen, in denen wir stressigen Momenten begegnen und gut für uns sorgen dürfen. Mit diesem Newsletter hoffe ich, dir ein paar wertvolle Denkanstösse mit auf den Weg zu geben, die dir zukünftig zu mehr Widerstandsfähigkeit verhelfen.

Wünschst du dir individuelle und persönliche Unterstützung, dann melde dich gern bei mir.

Ich wünsche dir eine gute Woche!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: „Bin ich ein Hypochonder? | Der hochsensible Körper.“

🌿 „Sie haben einfach zu viel Stress. Sie sollten mal einen Gang runter schalten und sich etwas Ruhe gönnen…“

Diese oder ähnliche Sätze kennst du vielleicht auch. Was ich in meinem früheren Leben wegen Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen oder Magen-/Darmproblemen in Arztpraxen verbracht habe. Und viel zu oft hörte ich Sätze wie die oben genannten.

Das Ergebnis war, dass ich mich eher davor scheute, überhaupt zum Arzt zu geben. Das Gefühl, mit meinen Beschwerden nicht ernst genommen oder belächelt zu werden, war einfach zu groß.

Heute weiß ich, dass sich die Körperempfindungen hochsensibler Menschen von denen normalsensibler Menschen unterscheiden. Und ich habe mich auf die Suche begeben nach Ärzten und Ärztinnen, die meine Beschwerden ernst nehmen. Die sich selbst mit Hochsensibilität auskennen oder sich wenigstens darüber bewusst sind.

Trotzdem gibt es da noch viel Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten. Und die Tendenz bei uns Hochsensiblen, zum Hypochonder zu werden, ist durchaus auch gegeben. 😉 Mehr zu diesem Thema erfährst du in meiner aktuellen Podcastfolge.

Und nächste Woche greife ich in meinem Newsletter dieses Thema noch einmal auf, indem ich darauf eingehe, wie du deine Widerstandsfähigkeit erhöhen kannst. Und warum ich finde, dass gerade hochsensible Menschen eine starke Widerstandsfähigkeit haben.

Was hast du für Erfahrungen gemacht?


PS: Nächsten Donnerstag Abend findet mein nächstes Online-Seminar zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen statt. Schau dafür gern in meinen Shop und buche dir dein Ticket.