#Entfremdung

Ein Jahr #Corona. Seit einem Jahr nun hält das Virus unsere Welt in Atem und noch immer ist kein Ende in Sicht. Eher das Gegenteil scheint der Fall. Das Chaos wächst. Und dabei könnte es doch so einfach sein. Während in anderen Ländern die Impfung immer weiter voran schreitet, versinkt Deutschland in der Bürokratie. Es ist ein ständiges Auf und Ab. Im Verlauf der Pandemie, in der Wirtschaft und auch emotional.

Als die Pandemie begann sagte ich: „Es fühlt sich an, als würden wir mitten in einem schlechten Katastrophenfilm stecken.“ Mittlerweile ist daraus eine nicht enden wollende Serie geworden. Eine Serie, bei der ich am liebsten Abschalten würde. Bei der ich mich frage, wer da eigentlich so ein unrealistisches Drehbuch geschrieben hat. Wer sich die oft platten Dialoge ausgedacht hat. Und wer die Akteure zum Großteil so schlecht gecastet hat.

Aber gut, zurück zum eigentlichen Thema. Entfremdung. Nach einem Jahr fühlt es sich für mich so an, als wäre das, was da draussen passiert, nicht mit meinem Leben vereinbar. Als wäre das alles nicht real. Und trotzdem weiß ich, dass es real ist. Surreal, oder? Und dabei spreche ich nicht unbedingt von den Maßnahmen und Restriktionen.

Nie hätte ich mir vorstellen können, dass Geschichte sich doch so wiederholen kann. Dass Menschen sich so voneinander entfremden. Dass sie sich gegenseitig anfeinden, angreifen und so viel Frust, Wut und Hass sichtbar wird.

Ein für mich sehr bewegendes Buch ist „The Stand“ von Stephen King. Darin geht es um ein tödliches Virus, welches die Welt in zwei Lager spaltet: Gut und Böse. Es war das erste Buch, dass ich von Stephen King gelesen habe. Und ich dachte damals: Wow! Was für eine faszinierende Geschichte! Damals hätte ich mir nie vorstellen können, dass ein Virus die Menschheit wirklich in diesem Maße spalten kann. Und doch ist genau das nun Realität.

Und alles fühlt sich mittlerweile so fremd an. Die Gesellschaft, in der ich mich immer relativ sicher und wohl gefühlt habe, wird nun extrem durchgeschüttelt. Macht mir das Angst? Nein, das nicht. Denn ich weiß, dass es letztendlich nach jeder Krise einen Aufschwung geben wird. Dass aus scheinbar Kaputtem immer wieder Neues entstehen kann. Was mich von Zeit zu Zeit mürbe macht, ist das Warten. Das scheinbar endlose Warten auf das Ende… das ja gleichzeitig wieder ein Anfang ist.

In der Presse kursiert derzeit das Wort #mütend. Das trifft es für mich nicht ganz. Ja, ich bin müde. Müde vom Warten. Doch wütend? Was erreiche ich dadurch, dass ich wütend bin? Wut erzeugt Stress. Stress führt dazu, dass mein Gehirn nicht mehr richtig arbeiten kann. Doch Denken ist wichtig, besonders in diesen Zeiten. Wut hindert mich daran, mich auf das vorzubereiten, was der Krise folgen wird. Und Wut hindert mich daran, Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die wichtig und bedeutsam für mich und das Leben anderer sind.

Ja, alles fühlt sich irgendwie fremd an. Eine Entfremdung von der Routine. Von meinem alten Leben. Von alten gesellschaftlichen Strukturen. Doch ist nicht alles immer im Wandel und Veränderungen unterlegen? Also versuche ich, diese Entfremdung als etwas Positives zu sehen. Als eine Chance auf etwas Neues und Wunderbares. Und ich bin mir sicher, dass nach dieser Krise die Menschen auch wieder mehr zusammen wachsen werden. Dass wir wieder mehr aufeinander zugehen. Und ich hoffe, dass wir dann auch einander vergeben und gemeinsam nach vorn schauen können.

#ZeroCovid

Im Frühjahr letzten Jahres sah ich ein Video aus Wuhan. Es wurden unter anderem überfüllte Krankenhäuser gezeigt. Leere öffentliche Plätze, die von Menschen in weißen Schutzanzügen und mit Atemmasken gesäubert und desinfiziert wurden. Und ich fragte Mike: „Ist das ein Fake oder ist es wirklich so schlimm?“ Schon damals überkam mich ein ungutes Gefühl.

Das Virus kam kurz darauf auch in Europa an. Unsere Nachbarländer waren zum Teil extrem angeschlagen. Und alle schauten bewundernd zu uns nach Deutschland. Denn wir hatten schnell und effektiv gehandelt. Nach dem harten Lockdown hatten wir das Virus relativ gut im Griff. Die Sorglosigkeit des Sommers kam. Wissenschaftler warnten bereits vor einer größeren 2. Welle im Herbst und Winter. Es bliebe jedoch genügend Zeit, um sich darauf vorzubereiten und notwendige Änderungen und Anpassungen zu treffen. Doch die Rufe verhallten im Nirgendwo. Rechtzeitiges Handeln wurde versäumt oder aufgeschoben.

Der Herbst kam und das Virus nahm erneut Fahrt auf. Doch anstatt wieder schnell mit einem harten Lockdown zu handeln, verloren sich die Politiker in endlosen Diskussionen. Es schien, dass einer den anderen übertrumpfen wollte. Wie in einem schlechten Film. Doch das hier war die Realität. Das eigentliche Ziel war es doch gewesen, das Gesundheitswesen zu entlasten und die Wirtschaft nicht zu sehr einzuschränken. Doch einige Ministerpräsident:innen erkannten den Ernst der Lage zu spät. Der bis heute anhaltende Flickenteppich aus Regeln und Restriktionen, führte zu nachvollziehbarem Unverständnis und Empörung in der Bevölkerung. Immer wieder wurden Lücken gesucht. Der Lockdown „light“ schien die Lösung und es wurde auf Eigenverantwortung gesetzt. Doch nun müssen wir uns eingestehen, dass das alles nicht funktioniert hat. Die Maßnahmen waren zu „light“, alles geriet immer mehr außer Kontrolle. Und mit den neuen Mutationen, kommen nun noch größere Herausforderungen auf uns zu.

Die Menschen sind müde. Ich bin es auch. Und ein Ende des Ganzen scheint in weiter Ferne. Ich möchte endlich wieder unbeschwert raus, Freunde und Familie treffen und umarmen können, verreisen und vor allem wieder voll und ganz arbeiten dürfen. Und ich möchte unserer Tochter endlich auch die Schönheiten des Lebens da draußen zeigen können.

Und für all das, scheint es, meiner Meinung nach, nur eine funktionierende und relativ schnelle Lösung zu geben: ZeroCovid. Denn das Virus braucht einen Wirt, um überleben zu können. Es lebt von uns und unseren Kontakten. Doch ohne all das, stirbt es langsam aus. Und auch, wenn es anfangs extrem hart und Kräfte zehrend erscheint, nochmals für einige Wochen extrem zurückstecken zu müssen, so empfinde ich die Alternativen als noch viel zermürbender.

Schaffen wir es, zusammenzuhalten und gemeinsam (am besten europaweit) noch einmal ein paar herausfordernde Wochen zu überstehen, dann mit dem Wissen, dass danach alles wieder leichter sein wird. Dass ein möglichst unbeschwerter Sommer vor uns liegt. Dass wir dann endlich wieder durchatmen und wahrhaftig leben können.

Tagesrückblick

Jeden Abend, nachdem Mina eingeschlafen ist, nehme ich noch einmal mein Handy zur Hand, scrolle durch die unterschiedlichsten sozialen Netzwerke und Nachrichtenseiten und verschaffe mir einen Überblick über die Geschehnisse des Tages. Und momentan komme ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Wer bitte schreibt die Storyline für dieses und das letzte Jahr? So etwas kann man sich ja nicht ausdenken… die ganze Welt scheint ver-rückt und aus den Angeln gehoben. Hat man die eine Hiobsbotschaft gerade verarbeitet, kommt bereits die nächste ins Rollen. Ist ein Ende in Sicht?


In diesem Zusammenhang fällt mir ein Zitat aus der „Unendlichen Geschichte“ ein. Der Glücksdrache Fuchur erhält dort von der Zwergin eine Spritze. Er heult auf vor Schmerzen und sie ruft ihm zu: „Es muss weh tun, damit es heilen kann!“ Und ja, vielleicht ist es das. Vielleicht muss alles erst noch schlimmer werden, damit die Welt dann endlich heilen kann…


Ich schließe alle Apps und lege mein Handy zur Seite. Neben mir höre ich die ruhigen und tiefen Atemzüge unserer kleinen Tochter. Momentan ist sie noch so klein, dass sie von all dem da draußen noch nicht viel mitbekommt. Und wenn sie größer wird wünsche ich ihr, dass sie in einer liebevollen, gesunden und schönen Welt aufwachsen kann. Was mir momentan bleibt und Hoffnung gibt, ist die Zuversicht, dass letztendlich doch alles gut werden wird. 💛

Snapchat, Twitter & Co.

#SnapchatTwitterUndCo #SozialeNetzwerke

Neben den bekanntesten Netzwerken Facebook und Instagram gibt es noch eine ganze Reihe weiterer sozialer Netzwerke, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann. Ich bin unter anderem noch bei Twitter, Pinterest und Snapchat.

#Twitter finde ich einen super Möglichkeit des Mitteilens und Interagierens, die ich vor einigen Jahren viel privat genutzt habe. Das schöne daran war, dass fremde Menschen für mich dadurch zu einer Art Familie geworden sind. Und selbst nachts fühlte ich mich damit nicht allein. Die Herausforderung war damals jedoch, seine Statements in 140 Zeichen unterzubringen. Mittlerweile kann man auch längere Beiträge posten und sogar Fotos und Videos teilen. Für mich persönlich ist Twitter jedoch derzeit zu zeitintensiv. Ich nutze es jedoch immer einmal wieder, um mich zu informieren und werde dort zukünftig auch meine LinkedIn-Artikel mit teilen.

#Pinterest habe ich eine Zeit lang auch viel privat genutzt, um vor allem Ideen für Do-It-Yourself-Projekte zu erhalten oder tolle Rezepte und Zitate sammeln zu können. Ich habe es dann auch mal eine Zeit geschäftlich genutzt mit meinen Spruchbildern, aber auch das hat wieder viel Zeit gefressen und so liegt auch dieser Account mittlerweile auf Eis. Die Herausforderung ist einfach, dass man viele Social-Media-Kanäle separat bedienen muss, da jedes sein eigenes System hat. Wenn es ein Tool gäbe, auf dem man ein Mal postet und es wird dann entsprechend auf alle gewünschten Netzwerke verteilt, wäre das viel effektiver und Zeit sparender.

Jedes soziale Netzwerk hat seine Daseinsberechtigung. Was für wen am besten passt, ist jedoch eine ganz individuelle Entscheidung.

#Snapchat habe ich bisher ausschließlich für private Fotos genutzt. Das Fotografieren mit den Filtern und Effekten hebt schnell die Stimmung, wenn man mal nicht so gut drauf ist und es macht viel spaß, sich die Ergebnisse anzuschauen. Mit #TikTok habe ich mich selbst bisher noch nicht beschäftigt. Fallen dir noch Social-Media-Kanäle ein, die es sich lohnen würde einmal genauer anzuschauen? Ich denke da besonders an die geschäftliche Nutzung.

Mein Fazit: Alle Sozialen Netzwerke sind individuell und haben ihre Daseinsberechtigung. Je nach persönlichem Geschmack kann man sie auf unterschiedliche Art für sich nutzen. Egal ob privat oder geschäftlich, alle nehmen jedoch eine gewisse Zeit in Anspruch. Somit war es für mich wichtig auszuwählen, was für mich persönlich passt und mir den größten Nutzen bringt. Grundsätzlich bin ich jedoch immer auch bereit, Neues auszuprobieren.

Messenger

#Messenger #SozialeNetzwerke

Eine tolle Möglichkeit, um miteinander in Kontakt zu bleiben, sind diverse Messenger bzw. Chat-Dienste. Wer von euch kennt noch den guten alten ICQ Messenger? Oder den „Knuddels-Chat“? Damit hat es bei mir angefangen. Dann irgendwann, mit der Entwicklung der Smartphones, kam #WhatsApp. Der wohl am meisten genutzte Messenger-Dienst. Er löste die eher verstaubte SMS und MMS ab. Plötzlich konnte man sich Bilder und Videos und später sogar #Sprachnachrichten kinderleicht hin und her schicken. Außerdem sind Broadcasts und Gruppenchats möglich.

Allerdings gab es einige Personen, die sich von WhatsApp distanzierten und andere Alternativen nutzen. Dazu gehören unter anderem der Facebook-Messenger, Threema oder #Telegram. Mittlerweile habe ich diverse Messenger-Apps auf meinem iPhone installiert, weil jeder irgendwie etwas anderes nutzt. Ich persönlich bevorzuge WhatsApp und werde wohl auch weiterhin dort bleiben. Den Facebook-Messenger nutze ich eher selten. Der Vorteil dort ist jedoch, dass man nicht die Telefonnummer des anderen braucht, um in Kontakt zu bleiben.

Und dann bleibt immer wieder die Frage, wie man am besten miteinander kommuniziert. Per Text? Oder Sprachnachricht? Das ist, glaube ich, eine individuelle Vorliebe. Manche schreiben endlos lange Texte, andere schicken lieber Sprachnachrichten. Wenn mit mir jemand per Sprachnachricht in #Kontakt tritt, dann möchte ich gern auch per Sprachnachricht antworten. Doch ist mir das leider nicht jederzeit und überall möglich. Und dann geht die Antwort manchmal im Trubel des Alltags unter. Auch bei längeren Textnachrichten kann mir das passieren, da ich dann gern auch wieder auf die gleiche Art und Weise antworten möchte und ich dazu dann einfach auch etwas Zeit brauche. Meine Freunde wissen mittlerweile, dass es mit der Antwort bei mir manchmal ein bisschen dauern kann und haben zum Glück Verständnis dafür.

Auch bei Chat- und Messenger-Diensten ist es von Vorteil, wenn man kurz und prägnant die wichtigsten Informationen auf den Punkt bringen kann.

Bei geschäftlicher Nutzung von Nachrichtendiensten sollte auch auf eine entsprechende Form geachtet werden. Ich vergleiche das dann eher mit einer E-mail oder einem Brief. Sprachnachrichten verschicke ich im geschäftlichen Kontext eher selten, es sei denn, ich kenne mein Gegenüber bereits. Grundsätzlich gilt jedoch, egal ob Text- oder Sprachnachricht, dass man dem anderen nicht zu viel Zeit stehlen sollte. Überlege dir also vorher bereits, was du dem anderen mitteilen möchtest und bringe es auf den Punkt. Sprachnachrichten von 10 Minuten mit einer Information, die man auch in 2-3 Minuten hätte formulieren können, sind eher kontraproduktiv.

Welchen Chatdienst man für sich nutzt, ist jedem selbst überlassen. Grundsätzlich hat jeder auch hier individuelle Vorlieben. Das kommunizieren ist nicht mehr nur mit Text, sondern auch mit Fotos und Videos, mit Sprachnachrichten, Emojis, Gifs usw. möglich. Jedoch sollte man, wenn man sein Gegenüber noch nicht kennt, eher sparsam damit umgehen und lieber konkret und klar verständlich kommunizieren. Und manchmal ist es auch von Vorteil, einfach mal kurz miteinander zu telefonieren, um sich abzusprechen.

LinkedIn

#LinkedIn #SozialeNetzwerke

Nachdem ich nicht nur privat die sozialen Netzwerke nutzen wollte, sondern auch geschäftlich, begab ich mich auf die Suche nach Business-Netzwerken und traf dabei auf Xing und später auch LinkedIn. Da damals LinkedIn jedoch sehr international war, entschied ich mich für Xing und schloss dort eine bezahlte Mitgliedschaft ab. Den ein oder anderen Klienten konnte ich darüber auch generieren und das ein oder andere Netzwerk-Event besuchen, doch war diese Plattform für mich dann nicht mehr wirklich attraktiv. Als ich mich dann immer mehr mit #Facebook auseinander setzte, merkte ich die Grenzen von Xing und entschloss mich, meine Mitgliedschaft dort zu kündigen. Des weiteren wurde ich gegen Ende nur noch von Finanz- und Versicherungsdienstleistern überhäuft und bekam ständig Nachrichten, die eher in die private Richtung gingen.

Nachdem ich Xing den Rücken gekehrt hatte und Facebook auch nicht mehr das war, was ich mir erhofft hatte, lenkte ich meinen Blick wieder mehr auf LinkedIn. Und siehe da, plötzlich wurde es auch von vielen Deutschen für das #Business genutzt. Man konnte Artikel schreiben und bekam wertvollen Input, der sich nicht nur um das Private drehte. Ich begann also dort mein Profil zu vervollständigen und schrieb auch dort ab und an mal einen Beitrag. Viel mehr nutze ich es jedoch passiv und war anfangs überrascht, dass doch immer einmal wieder geschäftliche Anfragen darüber kamen, aus denen dann auch ein Auftrag entstand.

So lange es keine bessere Alternative gibt, ist LinkedIn eine gute Möglichkeit für weltweites, geschäftliches Netzwerken.

Allerdings wirkt LinkedIn manchmal ein wenig wie ein Abklatsch von Facebook. Denn seit einiger Zeit kann man Beiträge auch mit Herzchen oder Beifall bewerten. Mir hätte das normale „Daumen hoch“ für eine professionelle Business-Platform gereicht. Des weiteren schreibe ich gern Artikel, was ich auf auf LinkedIn beibehalten wollte, um eine größere #Reichweite zu bekommen. Doch da macht mir die App einen Strich durch die Rechnung, denn darüber kann man keine #Artikel schreiben und veröffentlichen. Das geht nur am Computer bzw. über den Internetbrowser. Jedoch arbeite ich derzeit viel am Handy. Versucht man bei LinkedIn einen längeren Text als Beitrag zu posten, kommt schnell die Meldung, dass der Text zu lang ist. Das nervt. So muss ich, um vom Handy aus einen Artikel zu schreiben, über den Browser die Desktop-Version der Webseite aufrufen und dann dort ganz umständlich den Artikel schreiben. Ich hoffe sehr, dass dieses Tool alsbald in die App integriert wird.

Zusammenfassend ist LinkedIn für mich zu einem akzeptablen und seriösen Business-Netzwerk geworden, mit dem man durchaus zurecht kommen kann. Sicher ist es noch ausbaufähig, aber es reicht aus, um miteinander in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Trotzdem sind viele Deutsche noch der Meinung, dass es zu international ist und nicht wirklich auf das deutsche Business zugeschnitten. Doch sollte man die Wirkung von LinkedIn nicht unterschätzen. Vielleicht probiere ich die kostenlose Premium-Mitgliedschaft mal aus, um zu sehen, ob das Netzwerk dadurch für mich noch an Attraktivität gewinnt. Gegenüber Xing hat es für mich jedenfalls schon lange gewonnen. Und so lange es keine weitere attraktive Alternative gibt, ist LinkedIn durchaus zum weltweiten geschäftlichen Netzwerken geeignet.

Instagram

#Instagram #SozialeNetzwerke

Mein erster Post bei Instagram ist vom 30.04.2011. Damals bin ich privat diesem Netzwerk beigetreten. Seit ich denken kann, interessiere und begeistere ich mich für die #Fotografie. Und bei Instagram wird genau damit gespielt. Dabei geht es weniger um den Text, sondern hauptsächlich um das Bild. Zu zeigen, wo man gerade ist oder was man macht.

Ich habe Instagram mit unterschiedlichen Profilen für mich genutzt und hab damit für mich unterschiedliche Interessengebiete abgedeckt. Mein erstes Profil, was bis heute noch besteht, jedoch momentan auf Eis gelegt ist, ist mein privates Profil karisma_pictures. Dort habe ich vor allem Landschaftsfotos veröffentlicht. Vor ein paar Jahren hatte ich sogar mal, mit einer Freundin zusammen, eine #Ausstellung unserer Instagram-Bilder unter dem Namen „Die Welt im Quadrat“. Heute jedoch fehlt mir schlichtweg die Zeit für die Fotografie.

Während der Zeit meiner #Schwangerschaft und Geburt hatte ich mir außerdem ein anonymes Profil erstellt, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Das hat mir in dieser Zeit viel geholfen. Ich habe mich nicht so allein gefühlt und hab in meiner #Community auch wertvolles Feedback und Antworten auf meine Fragen bekommen. Manche Kontakte aus dieser Zeit, sind sogar zu echten Freundinnen geworden.

Bilder erzeugen Emotionen. Und genau das ist es, was Instagram so einzigartig und besonders macht.

Seit 2016 nutze ich Instagram auch geschäftlich für meine #Impulse, welche ich mittlerweile täglich poste. Als ich 2011 Instagram beitrat, war alles noch recht übersichtlich. Es gab noch keine Werbung und auch keine bewegten Bilder oder Stories. Auch hier ist mittlerweile alles sehr kommerziell geworden. Es werden nicht mehr alle Beiträge von Kontakten im Feed angezeigt. Außerdem nerven mich die gesponserten Anzeigen und die Videos zahlreicher Influencer. Eine wirkliche Interaktion vermisse ich mittlerweile.

Während ich damals noch viel in Kontakt mit echten Menschen war, kommentieren und liken nun mittlerweile Bots. #Follower kommen nicht mehr aus Interesse dazu, sondern werden gekauft, um eine möglichst große Fangemeinde vorzutäuschen.

Ich kann mit all dem nicht viel anfangen. Ich persönlich nutze Instagram hauptsächlich zum Teilen und um mir schöne Bilder oder Impulse anschauen zu können. Ich investiere bisher auch nicht in Werbeanzeigen. Mit den #Hashtags kenne ich mich einigermaßen aus, jedoch könnte ich hier sicher auch noch mehr erreichen. Ich hatte auch immer wieder vor, mehr Videos zu posten, jedoch fehlt mir momentan einfach die Zeit dazu. Dafür schaue ich mir gern Videos und Stories von anderen an.

Müsste ich zwischen Facebook und Instagram wählen, so würde ich mich für Instagram entscheiden. Denn Fotos und schöne Bilder sind einfach eine Leidenschaft von mir und werden es auch immer bleiben.

Facebook

#Facebook #SozialeNetzwerke

Ich erinnere mich noch genau daran, wie für mich die Zeit der sozialen Netzwerke begann. Erinnerst du dich noch an das gute, alte „Studi-VZ“? Da ich persönlich auch ein großer Musik-Fan bin, war ich außerdem viel auf der Plattform „myspace.com“ unterwegs. Dort war ich mit vielen Musikern verbunden und traf dort auch auf Alejandro Manzano. Ich war beeindruckt von seiner außergewöhnlichen Stimme und schrieb ihn an, um ihm davon zu erzählen. Wir schrieben ein paar Mal hin und her und er erzählte mir, dass er mit seinen Brüdern in Sarasota/Florida lebt und sie gerade anfangen, gemeinsam, unter dem Namen „Boyce Avenue“, Musik zu machen. Und ob ich denn schon Facebook kenne, dort wären sie auch vertreten. Und so kam ich zu Facebook.

Es war eine tolle Plattform. Über die Band lernte ich tolle Menschen über die ganze Welt verteilt kennen. Mit manchen stehe ich bis heute in Kontakt. Damals nutzte ich Facebook ausschließlich privat. Manchmal „chatteten“ wir zusammen stundenlang unter einem Beitrag mit der Kommentarfunktion. Es wurden noch alle Beiträge von Freunden in der #Timeline angezeigt, Facebook war außerdem werbefrei und man musste noch nichts für irgendwelche Reichweiten bezahlen.

Durch meine #Selbstständigkeit wurde es für mich später zur Notwendigkeit, die privaten von den geschäftlichen Kontakten zu trennen. Irgendwann wollte ich eine klare Trennung und legte mir deshalb ein zweites Profil, nur für meine Geschäftskontakte an. Irgendwann wurde mir dann das mit den beiden Profilen zu zeitaufwändig, so dass ich mich dazu entschied, mein privates Profil zu löschen und mich nur noch auf das geschäftliche Profil zu konzentrieren. Außerdem erstellte ich mir dann auch eine Fanseite.

Mit diesem Profil und der #Fanseite arbeite ich noch heute. Ich habe ausschließlich mein öffentliches Profil und habe über 4500 Kontakte, von denen ich vielleicht ein Viertel wirklich kenne. Jeden Tag bekomme ich neue Kontaktanfragen, die ich alle gar nicht mehr abarbeiten kann. Ich werde überschwemmt mit Anfragen, Fanseiten zu liken. Und mit Beiträgen und Live-Videos von Influencern, Kosmetik-Queens und jungen Männern, die mir erzählen wollen, wie ich mein Business über Nacht zum tausendstelligen Gewinn bringe. Die Beiträge meiner engen, privaten Kontakte, bekomme ich dahin gegen in meiner Timeline kaum noch angezeigt.

Für mich hat Facebook über die Jahre seinen anfänglichen Reiz verloren. Doch richtig verwendet, kann es einem auch heute noch von großen Nutzen sein.

Ich nutze Facebook mittlerweile fast nur noch, um mich mitzuteilen und um auch immer einmal wieder direkt auf die Profile meiner „echten“ Kontakte zu gehen. Der effektive Austausch untereinander ist leider eher selten geworden. Und der Ton im Umgang miteinander rauer. Man braucht heutzutage schon ein dickes Fell, um in der Facebook-Welt bestehen zu können. Wertschätzung und #Respekt verlieren immer mehr an Bedeutung. Und manchmal scrolle ich mich durch die Timeline und vermisse die guten, alten Zeiten, als Facebook noch in den Kinderschuhen steckte.

Ja, ab und an inspiriert mich Facebook dann doch noch. Es gibt Menschen dort, denen ich gern folge und mit denen ich gern im Austausch stehe. Bei denen nicht alles nur schöner #Schein ist. Die auch mal kritisch etwas beschreiben und hinterfragen. Ich selbst mache jedoch immer wieder die Erfahrung, dass die Menschen bei wirklich wertvollen Beiträgen kaum reagieren, während bei eher belanglosen Themen eine Welle an Reaktionen losgetreten wird. Ich bin da selbst immer wieder überrascht. Doch sollte man auch die Anzahl der „stillen Beobachter“ nicht unterschätzen, die mich dann privat auf das ein oder andere ansprechen.

Mein Fazit: Facebook hat sich mit den Jahren extrem verändert. Und ich vermisse die eher unbeschwerte Anfangszeit. Auch ich habe mein eigenes Facebook-Verhalten dementsprechend angepasst und erwarte mir nicht mehr allzu viel davon. Manchmal ist es auch ein echter Zeitfresser. Doch macht es mir nach wie vor auch Spaß, meine Gedanken mit anderen zu teilen und ich freue mich jedes Mal, wenn ich Feedback zu meinen Beiträgen erhalte. Wenn man Zeit und Geld investiert oder sich einen Social-Media-Spezialisten hinzu holt, kann man Facebook für sich auch wirklich effektiv nutzen. Allerdings sollte dabei dann auch der Inhalt zählen. Denn auch hier ist es, wie im echten Leben: Wer nur laut brüllt und es ist nichts dahinter, wird früher oder später als Blender auffliegen.

Mut und Selbstvertrauen

#MutUndSelbstvertrauen #NeueWege

Als ich damals von Stuttgart nach Leipzig gezogen bin ohne wirklich jemanden in dieser Stadt zu kennen und mich dann hier (nach erfolgloser Jobsuche) selbstständig gemacht habe, hörte ich von Außenstehenden immer wieder die Worte: „Wow, das ist aber sehr mutig von dir!“ Doch für mich selbst war es das gar nicht, denn es war für mich einfach nur der Weg, den ich gegangen bin.

Für mich gibt es keinen Stillstand oder gar Aufgeben. Ich bin der Überzeugung, dass es für mich immer irgendwie eine Möglichkeit gibt, weiterzumachen. Uns bieten sich im Leben zahlreiche Chancen. Wir müssen nur wach und offen dafür sein. Und es lohnt sich, selbstbewusst nach vorn zu schreiten. Denn auch dann, wenn wir doch einmal „scheitern“ sollten, so steckt darin doch immer auch eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung und es entstehen daraus wieder neue Wege.

Mut und Selbstvertrauen sind für mich grundlegende Eigenschaften, um eigene Vorhaben auch wirklich umsetzen zu können.

Was mir damals gut geholfen hat, um mich mehr zu trauen und selbstbewusster zu werden? Nun, ich habe mich immer gefragt: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Wenn ich mir diese Frage ganz ehrlich selbst beantwortet habe, stellte ich oft fest, dass meine Ängste in den meisten Fällen absolut unbegründet waren: Und waren sie realistisch, so habe ich mir eine Lösung für diese Herausforderung überlegt. Damit fühlte ich mich dann gleich viel sicherer.

Mutig Sein bedeutet, über deine eigenen Grenzen zu gehen. Doch was für dich selbst ganz normal ist, kann für jemand anderen bereits eine unüberwindbare Hürde sein. Selbstvertrauen brauchst du vor allem, um deine Wünsche und Vorstellungen gut vertreten und deine Projekte angehen zu können. Und Selbstvertrauen kannst du lernen. Das sollte also kein Hinderungsgrund sein, etwas nicht zu tun. Hol dir in diesem Fall Unterstützung auf einem Weg, der dir gut tut und welcher dich wachsen lässt.

Was, wenn es funktioniert?

#WasWennEsFunktioniert #NeueWege

Heute widme ich mich einem Thema, dem meines Erachtens nach viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Viel zu oft in meinem Leben habe ich mir die Frage gestellt, ob das, was ich vor habe, auch wirklich funktionieren kann. Und immer hatte ich einen Plan B in der Tasche, sollte ich doch keinen #Erfolg haben.

Und auch aus meinem Umfeld kenne ich dieses negative Denken. Da fielen oft Sätze, wie: „Ach, das klappt doch eh nicht.“, „Bist du dir wirklich sicher, dass du das machen willst?“ oder ganz klassisch: „Das kannst du doch nicht so machen!“

Viel zu oft konzentrieren wir uns darauf, was alles schief gehen könnte. Legen wir doch lieber den Fokus darauf, wie es sich anfühlt, wenn es wirklich funktioniert.

Genau den letzten Satz habe ich ziemlich oft gehört, als ich mich damals dazu entschlossen hatte, von Stuttgart nach Leipzig zu ziehen. Die Menschen um mich herum konnten nicht verstehen, dass ich „einfach so“ in eine andere Stadt ziehen werde, ohne dort einen neuen Job oder Familie und Freunde zu haben.

Ist es nicht oft so, dass wir uns viel zu sehr auf das konzentrieren, was alles schief gehen kann? Und ist das nicht ziemlich demotivierend, besonders dann, wenn man etwas Neues wagen will? Wie wäre es, wenn wir zukünftig mehr auf das unseren #Fokus legen, was alles möglich ist… und wie es sich anfühlt, wenn es wirklich funktioniert?