🌿 Das Setzen von Prioritäten kann dir dabei helfen zu erkennen, ob dein jeweiliger Arbeitsplatz auch wirklich für dich geeignet ist.
Es ist ganz klar, dass nicht immer alle deine Wünsche und Bedürfnisse im Arbeitskontext erfüllt werden können. Doch trotzdem darfst du dich in Bezug auf deine Arbeit fragen:
📍 Was dir Energie raubt?
📍 Was dir Energie schenkt?
📍 Was für dich ein absolutes „No-Go“ ist?
📍 Wobei du durchaus auch Kompromisse eingehen könntest?
📍 Was ein „Nice-To-Have“, aber kein Muss darstellt?
Und setze dir auch unbedingt Deadlines in Bezug darauf, wie lange du verschiedene Situationen für dich ausprobieren möchtest. So endest du nicht am Ende in einer negativen Abwärtsspirale.
Nächste Woche geht es dann weiter mit dem nächsten Lösungsansatz, damit du zukünftiger positiver mit deiner eigenen Neurodivergenz umgehen und so letztendlich deine berufliche Erfüllung finden kannst. Gern begleite ich dich als Coach auch individuell auf deinem Weg.
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Du möchtest gern intensiver ins Thema einsteigen oder alles noch einmal in Ruhe nachlesen? Dann gibt es hier mein 30-Minuten-Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“, welches vor kurzem beim GABAL Verlag erschienen ist: https://amzn.eu/d/0dYT2uIq
🌿 Weißt du eigentlich, was du wirklich brauchst, um gesund, glücklich und produktiv zu sein?
Ich selbst habe lange Zeit geglaubt, dass ich es den Menschen um mich herum Recht machen muss. Dass ich ihre Erwartungen erfüllen und mich ihnen anpassen muss. Erst meine Tanztherapie-Ausbildung brachte mich dazu mich zu fragen: „Was genau will und brauche ICH eigentlich?“
Nicht nur wir neurodivergenten Menschen sollten uns die Frage stellen, unter welchen Umständen wir gut arbeiten und produktiv sein können. Um genau das herauszufinden, können dir folgende Denkanstöße helfen:
📍 Was möchte ich zukünftig nicht mehr? 📍 Was genau ist für mich wichtig und essenziell? 📍 Wie bleibe ich im Arbeitsalltag gesund? 📍 Was brauche ich im Arbeitskontext, um mich wohlzufühlen? 📍 Unter welchen Bedingungen kann ich meine Potenziale frei entfalten?
Deine Bedürfnisse zu kennen ist insbesondere im Arbeitskontext ein grundlegender Baustein, um gesund zu bleiben, um deine Arbeit gut auszuführen und um deine Potenziale auch wirklich frei entfalten zu können.
Nächste Woche geht es dann weiter mit dem nächsten Lösungsansatz, damit du zukünftiger positiver mit deiner eigenen Neurodivergenz umgehen und so letztendlich deine berufliche Erfüllung finden kannst. Gern begleite ich dich als Coach auch individuell auf deinem Weg.
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Du möchtest gern intensiver ins Thema einsteigen oder alles noch einmal in Ruhe nachlesen? Dann gibt es hier mein 30-Minuten-Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“, welches gestern beim GABAL Verlag erschienen ist: https://amzn.eu/d/0dYT2uIq
Bei uns neurodivergenten Menschen besteht oft die Tendenz dazu, dass sich zwischen dem Wunsch, wie wir sein wollen und der Art und Weise, wie wir uns nach außen hin zeigen, eine große Diskrepanz zeigt.
Wenn du genau daran arbeiten möchtest, dann heißt das Zauberwort: Selbstreflexion. Was also kannst du tun?
📍 Finde heraus, welche Fähigkeiten du in dir siehst und wie du auf andere Menschen wirken möchtest. 📍 Gleiche dein Selbstbild dann mit deinem Fremdbild ab. Was sehen andere Menschen in dir? Und passt es zu dem, was du in dir selbst siehst? 📍 Finde heraus, welche Werte dein Leben und Arbeiten bestimmen und wofür du zukünftig stehen möchtest. 📍 Erkenne deine persönlichen Stärken und den Mehrwert darin für Unternehmen und die Gesellschaft. 📍 Überprüfe das Bild von dir selbst von Zeit zu Zeit und schaue, ob es immer noch deinem Ideal und deinem persönlichen Weg entspricht oder ob du Anpassungen treffen möchtest.
Selbstreflexion ist ein wichtiges Tool, wenn es darum geht, dein Selbstbild zu präzisieren, deine Ziele zu formulieren und letztendlich auch immer wieder gute Entscheidungen treffen zu können. Denn nur dann, wenn du weißt, was dich wirklich als Menschen ausmacht, kannst du selbstbewusst und überzeugend nach außen hin auftreten.
Nächste Woche geht es dann weiter mit dem nächsten Lösungsansatz, dem Herausfinden deiner Bedürfnisse. Damit du zukünftiger positiver mit deiner Neurodivergenz umgehen und so letztendlich auch deine berufliche Erfüllung finden kannst. Gern begleite ich dich als Coach auch individuell auf deinem Weg.
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Du möchtest gern intensiver ins Thema einsteigen oder alles noch einmal in Ruhe nachlesen? Dann gibt es hier mein 30-Minuten-Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“, welches am 19.03.26 beim GABAL Verlag erscheint und das du jetzt bereits vorbestellen kannst: https://amzn.eu/d/0dYT2uIq
Wahrscheinlich hast du dich auch schon einmal dabei ertappt, dass du deine Neurodivergenz einfach weg machen möchtest. Doch so sehr du dich auch dagegen wehrst: Sie gehört zu dir. Sie ist ein Teil von dir. Und sie macht dich letztendlich zu dem Menschen, der du bist.
Doch was genau bedeutet eigentlich diese Akzeptanz?
📍 Erkenne Andersartigkeit grundsätzlich als Normalität an. 📍 Verwandle deine Neurodivergenz vom Makel hin zu etwas Positiven. 📍 Sieh deine Neurodivergenz als ein Geschenk und erkenne ihren Mehrwert 📍 Durchbrich negative Glaubenssätze und verändere deinen Fokus.
Dich selbst mit deiner Neurodivergenz und all ihren Stärken und Herausforderungen zu akzeptieren, bildet eine gute Ausgangsbasis für deine persönliche Veränderung. Diese Akzeptanz macht dich selbstbewusster, ausgeglichener und weniger angreifbar.
Nächste Woche geht es dann weiter mit dem nächsten Lösungsansatz, damit du zukünftiger positiver mit deiner eigenen Neurodivergenz umgehen und so letztendlich deine berufliche Erfüllung finden kannst. Gern begleite ich dich als Coach auch individuell auf deinem Weg.
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Du möchtest gern intensiver ins Thema einsteigen oder alles noch einmal in Ruhe nachlesen? Dann gibt es hier mein 30-Minuten-Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“, welches am 19.03.26 beim GABAL Verlag erscheint und das du jetzt bereits vorbestellen kannst: https://amzn.eu/d/0dYT2uIq
Was ich meinem jüngeren Ich vor 17 Jahren gern gesagt hätte:
“Wähle mit Bedacht aus, mit wem und mit was du deine kostbare Zeit verbringst. Löse dich schneller von Menschen, die dir nicht gut tun oder die dich klein halten wollen. Und vertraue letztendlich deiner Intuition und dem, was du fühlst. Du bist auf dem richtigen Weg und kannst Großes vollbringen!”
Und wieder einmal ist dieser besondere Tag, der 15.01., einfach so an mir vorbei geschlichen. Meine Erfolge zu feiern, war noch nie so wirklich mein Ding. Lieber einfach weiter machen, bescheiden sein und mich nicht so in den Mittelpunkt stellen.
In den vergangenen 17 Jahren habe ich viele wunderbare Menschen kennengelernt. Ich habe unter anderem den Weltstar Robbie Williams persönlich treffen dürfen, habe Sebastian Fitzek die Hand geschüttelt und der liebe, gute Helmut Krauss wurde zu einem meiner vertrautesten Freunde.
Doch auch geschäftlich habe ich über die Jahre hinweg viele Menschen positiv berührt. Meine Angebote habe ich immer wieder angepasst und optimiert. Anfangs sträubte ich mich gegen Online-Sessions, jetzt gehören sie zu meinem Alltag. Von dem direkten Kontakt mit Menschen ging die Reise hin zu digitalen Angeboten. Sogar 3 Bücher habe ich mittlerweile geschrieben.
Ich habe beobachten können, wie viele meiner Klienten und Klientinnen manchmal sogar verzweifelt zu mir kamen und durch unsere Zusammenarbeit neue Kraft schöpften, um anschließend ihren Weg selbstbewusst weiter zu gehen. Ich bewundere jede/n Einzelne/n von ihnen. Denn es ist nicht selbstverständlich, sich einer meist doch fremden Person (in diesen Fällen mir) anzuvertrauen, sich zu öffnen und die Bereitschaft zu zeigen, sich persönlich weiterentwickeln zu wollen.
Ich blicke zurück auf 17 Jahre voller Höhen und Tiefen. Voller Selbstzweifel und Hoffnung. Voller Dankbarkeit und Demut. Und an dieser Stelle: “Danke!” an alle Menschen, die mich ein Stück meines Weges begleitet haben. Denn ihr seid letztendlich der Grund, weshalb ich heute an dem Punkt stehe, wo ich bin.
Schon mein ganzes Leben lang habe ich gespürt, dass ich irgendwie anders bin als andere. Tiefgründiger, analytischer, feinfühliger. Gerechtigkeit und Fairness waren mir schon immer sehr wichtig. Und dass sich die Menschen um mich herum wohl fühlen.
Leider wurde mir all das auch immer wieder zum Verhängnis. Ich wurde immer ausgenutzt, ausgegrenzt oder einfach so stehen gelassen. Doch all das hat mich auch stark werden lassen. Und vor etwa 15 Jahren habe ich durch einen Artikel im Internet erkannt, was mich so “anders” macht. Meine eigene Hochsensibilität. Und ich begann, mich damit auseinanderzusetzen.
Als Corona die Welt zum Stillstand brachte, musste auch ih mich nur orientieren und ausrichten. Und ich begann, das Thema Hochsensibilität und Neurodiversität aktiv mit in meine Arbeit zu integrieren. Die Wissenschaft dazu steckt auch heute immer noch in den Kinderschuhen, aber die Erkenntnisse sind bezeichnend. Es wird gesagt, dass etwa 20-30% der Menschen neurodivergent sind, also dass deren Funktionsweise des Gehirns von der “Norm” abweicht. Und die Dunkelziffer scheint um einiges größer zu sein.
Diesen doch sehr hohen Anteil dürfen wir nicht einfach ignorieren. Und genau das habe ich mir zur Aufgabe gemacht. Heute unterstütze und begleite ich (nicht nur) neurodivergente Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Insbesondere im beruflichen Umfeld darf dieses Bewusstsein für Neurodiversität noch mehr wachsen.
Dazu trage ich, neben meinen Coachings, mit meinem Podcast “HOCH-WAS? hochsensibel.”, mit meinen Büchern, mit meinen Postings, mit meinen Vorträgen und meinem Fernsehauftritt, mit meiner gegründeten Online-Community für hochsensible Menschen und mit meinen Online-Kursen mit bei. Des weiteren möchte ich zukünftig auch wieder mehr auf die Bühne oder in den klassischen Medien zu sehen sein.
Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.
Heute gibt es von mir ein paar Impulse dazu, was dich bei deiner Selbstständigkeit unterstützen kann:
Flexibilität: Du darfst bereit sein, deine Angebote flexibel zu gestalten und den aktuellen Geschehnissen anzupassen.
Menschen: Sei neuen Begegnungen gegenüber offen. Bedränge die Menschen nicht, sondern beobachte erst einmal, wie du ihnen am besten begegnen kannst. Du kannst von jeder Person, die dir in deinem Leben begegnet, etwas lernen.
Resilienz: Sei darauf vorbereitet, dass du Rückschläge und Scheitern erleben wirst. Aber auch das sind Momente, aus denen du letztendlich lernen kannst.
Aktion: Versuche, die Dinge nicht perfekt zu machen. Folge erst einmal deiner Intuition. Komm ins Tun. Anpassungen kannst du auch später noch machen.
Vertrauen: ich glaube, dass einer der wichtigsten Punkte ist, dir selbst und deiner Mission zu vertrauen. Wenn du selbst nicht daran glaubst, wie sollen es dann andere tun?
Stabilität: Ein Netzwerk aus Menschen, die dich unterstützen, die ehrlich zu dir sind, die dir zuhören und deinen Mehrwert erkennen, sollten die Basis deines Lebens sein. Denn daraus kannst du Kraft schöpfen, Liebe erfahren und besonders in schwierigen Zeiten wertvolle Unterstützung finden.
Wertschätzung: Verkaufe dich nicht unter Wert und sei dir deines Selbstwerts bewusst. Qualität darf ihren Preis haben. Und “Das kannst du doch so nicht machen!” muss nichts mit dir zu tun haben 😉
Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.
Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Selbstständigkeit:
Die Stimmung bei Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen ist in den letzten Monaten oft pessimistisch bis unsicher… und das stärker als beim Rest der Wirtschaft.
Viele Menschen sehen die Selbstständigkeit noch immer als zu riskant oder kompliziert.
Nach amtlichen Zahlen liegt der Anteil der Selbstständigen ohne Angestellte bei rund 3,8 % aller Erwerbstätigenim Alter von 15-64 Jahren.
Selbstständigkeit ist für Frauen in Deutschland zunehmend relevant. Etwa ein Drittel aller Selbstständigen sind Frauen. Und auch bei Neugründungen machen sie einen relevanten Anteil aus.
Viele Gründer und Selbstständige empfinden administrative Hürden, Steuer- und Sozialversicherungssysteme als besonders belastend.
Laut Umfragen fühlen sich viele Selbstständige im Blick auf ihre Altersvorsorge nicht optimal abgesichert, obwohl viele verschiedene Vorsorgestrategien nutzen.
Heute erhältst du den Rückblick auf meine letzten beiden Podcastfolgen zum Thema “Unsicherheiten überwinden.” und “Ich will das nicht mehr!”.
Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. aufApple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.
Erschaffe für hochsensible Kinder den Raum, den sie zur sicheren und freien Entfaltung brauchen.
In meiner heutigen Folge erhältst du weitere wertvolle Lösungsansätze, wie du zukünftig hochsensible Kinder in deinem Umfeld noch besser unterstützen kannst:
– Auffangen und liebevolles Begleiten
– Tools zur Selbstregulierung vermitteln
– Abgrenzung und Selbstschutz erlernen
– Fähigkeiten erkennen und fördern
– Erschaffen eines wirkungsvollen Schutzschilds.
In der nächsten Folge stelle ich das Thema Mobbing noch einmal ganz speziell in den Mittelpunkt, insbesondere bei hochsensiblen Kindern.
Auch heute erhältst du wieder zwei meiner Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:
Wie beeinflusst mich meine Neurodivergenz im Alltag?
Oft ist es so, dass wir unserer Neurodivergenz gegenüber, je nach Situation und eigenem Befinden, eher ambivalentgegenüber eingestellt sind. Mal ist sie für uns ein Fluch und manchmal doch eher ein Segen. Wie ist das bei dir?
Welche Menschen aus meinem Umfeld sind auch neurodivergent?
Neurodivergenz wird vererbt. Also frage dich doch einmal, wer aus deiner Familie auch neurodivergent sein könnte? Und wer aus deinem Freundes-, Bekannten- und Arbeitskreis?
Mein Online-Kurs “Hochsensibilität im Alltag.”
Nach dem Erfolg meiner Online-Seminare der vergangenen zwei Jahre zum Thema Hochsensibilität habe ich nun den ersten Online-Kurs für dich erstellt, den du individuell und zeitlich flexibel für dich bearbeiten kannst.
Du erfährst alles über die Eigenschaften hochsensibler Menschen, über unsere Herausforderungen im Alltag und das Wichtigste: Du erhältst von mir ein 10-Schritte-Programm aus praktischen Übungen, die dir dabei helfen, wieder zurück zu mehr Klarheit und Lebensfreude in deinem Alltag zu finden.
Unser 2. Treffen des Jahres findet am kommenden Mittwoch, den 04.02.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir es schaffen gut mit Veränderungen umzugehen.
Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular,um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten..
Wusstest du, dass…
…Johann Sebastian Bach insgesamt 20 Kinder hatte?
Er hatte neun Töchter und elf Söhne, sieben davon aus erster Ehe und 13 davon aus der zweiten. Allerdings starben die meisten von ihnen bereits im Kindesalter.
Vier seiner Söhne jedoch, die sogenannten “Bachsöhne”, wurden ebenfalls bedeutende Musiker und Komponisten.
Hättest du es gewusst?
Mit diesem Newsletter möchte ich mit dir gemeinsam ein wenig meine 17 Jahre Selbstständigkeit feiern und dich an meiner persönlichen Entwicklung Teil haben lassen. Mach dir selbst auch immer einmal wieder bewusst, welche Erfolge du selbst erzielt hast und welchen Mehrwert für andere du dadurch generiert hast.
Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen.
Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.
Alles Liebe für dich und das neue Jahr!
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.
In meinem letzten Newsletter des Jahres möchte ich gern das Thema “Andersartigkeit” in den Mittelpunkt stellen und dich mit meinen Gedanken und Impulsen dazu ermutigen, dich im neuen Jahr mehr mit dem zu zeigen, was dich wirklich aus macht.
Und dabei geht es nicht darum, eine ADHS- oder Autismus-Diagnose zu haben oder zu der Erkenntnis gelangt zu sein, dass du hochsensibel bist. Denn grundsätzlich sind wir doch alle verschieden und besitzen deshalb auch unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und Fähigkeiten, die uns letztendlich zu der Person machen, die wir sind.
Und ich denke, dass sich jede/r von uns schon einmal so gefühlt hat, als wären wir fehl am Platz und würden nicht in die jeweilige Situation passen. Und genau darum soll es heute gehen: Dich trotz aller Umstände so zu zeigen, wie du bist… möglichstauthentisch zu sein und zu dir und deinen Bedürfnissen zu stehen.
Ich wünsche dir bis zum neuen Jahr möglichst entspannte und schöne Tage! Sorge gut für dich, wahre deine Grenzen und komm gut durch die nächsten Wochen. Wir lesen uns dann wieder am 8. Januar 2026.
Das Gefühl, irgendwie anders zu sein und nicht in diese Welt zu passen, begleitet hochsensible Menschen oft schon ein ganzes Leben. Und anders, als bei ADHS oder Autismus gibt es für Hochsensibilität keine Diagnose, sondern sie wird lediglich als Persönlichkeitseigenschaft bezeichnet. Manche Modelle zählen Hochsensibilität jedoch mit zu den Neurodivergenzen und bestätigen damit, dass die Gehirne hochsensibler Menschen von der Funktionsweise der Gehirne neurotypischer Menschen abweichen.
Viel zu oft empfinden wir die eigene Hochsensibilität doch als eine Last und für andere Menschen sind wir immer noch viel zu oft zu empfindlich oder zu sensibel. Doch stecken in unserer Hochsensibilität oder auch Neurosensitivität ganz wunderbare Eigenschaften, die wir unbedingt in Stärken umwandeln sollten.
Zum Beispiel unsere Tiefgründigkeit und unser ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Unser Blick fürs große Ganze, den wir jedoch auch bis ins kleinste Detail schärfen können. Unsere extrem ausgeprägte Empathie und Intuition. Und unsere Fähigkeit, Menschen unterschiedlichster Art zusammen zu bringen, Menschen für etwas zu motivieren oder sie zu begeistern.
Das alles sind vor allem Soft Skills, welche die Künstliche Intelligenz (hoffentlich) nie ersetzen kann. Und die unbedingt als Gegenstück zur KI in unserer heutigen Gesellschaft und vor allem auch in Unternehmen gebraucht werden.
Im Folgenden möchte ich dir ein paar Fragestellungen dazu mit auf den Weg geben, wie du zukünftig deine Neurodivergenz bzw. Andersartigkeit gut in dein Leben integrieren kannst. Ich orientiere mich dabei an den 10 Schritten aus meinem aktuellen Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke”, welches du entweder in meinem Shop oder direkt bei Amazon erwerben kannst:
Erste Schritte: Wie beeinflusst meine Neurodivergenz meinen Alltag?
Akzeptanz: Welche Herausforderungen habe ich durch meine Neurodivergenz und wie kann ich diese in Stärken umwandeln?
Selbstreflexion: Welche Fähigkeiten sehen andere und ich selbst in mir und was genau zeichnet mich gegenüber anderen Menschen aus?
Bedürfnisse: In welchen Situationen werde ich besonders emotional und was genau fehlt mir in diesem Moment?
Grenzen: Wann übergehe ich immer wieder meine eigenen Grenzen und was passiert, wenn ich öfter einmal “Nein“!” sage?
Regulierung: Welche Methoden kann ich mir aneignen, um mich in herausfordernden Situationen schnell selbst und gut regulieren zu können?
Selbstliebe: Welche Ängste und Glaubenssätze blockieren mich und wie kann ich das zukünftig in etwas Positives umwandeln?
Kommunikation: Welche konkreten Ziele verfolge ich mit dem, was ich sage und wie spreche ich eigentlich mit mir selbst?
Mehrwert: Welcher Mehrwert für die Gesellschaft und insbesondere für Unternehmen steckt in meiner Neurodivergenz?
Transformation: Welche Erlebnisse aus meiner Vergangenheit kann ich mit dem heutigen Wissen über meine Neurodivergenz neu betrachten und anders bewerten?
Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.
Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:
Es gibt in den letzten Jahren (2023–2025) zunehmend Forschung, die Neurodivergenz nicht nur als Defizit, sondern explizit auf Stärken und positive Eigenschaften hin untersucht.
ADHS wird in aktuellen Studien mit positiven Eigenschaften wie Kreativität, Hyperfokus, kognitiver Flexibilität und erhöhter Sensitivität verbunden. Diese Eigenschaften können in passenden Umgebungen beruflichen Vorteil bringen.
Systematische Reviews und Studien aus dem letzten Jahr dokumentieren, dass arbeitsplatzbezogene Anpassungen + Person-Umwelt-Passung neurodivergente Stärken nutzbar machen und positive Outcomes (Wohlbefinden, Produktivität) fördern.
Die Forschung legt nahe: Der Kontext macht den Unterschied. Dieselbe Eigenschaft (z. B. Hyperfokus) kann in einem ungeeigneten Umfeld belastend, in einem passenden Umfeld aber sehr nützlich sein.
Arbeitgebern, Schulen und Therapeuten wird empfohlen, Stärken orientierte Assessments einzusetzen und Aufgaben bzw. die Umgebung so zu gestalten, dass spezifische Talente genutzt werden können (z.B. ruhiger Arbeitsplatz, klare Routinen etc.).
In meiner letzten Podcastfolge habe ich noch einmal über das Thema “Narzissmus” gesprochen und diese Woche ging es um die Vorteile von Neurodivergenz und den Mehrwert, der in uns neurodivergenten Menschen steckt.
Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. aufApple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.
Erschaffe für hochsensible Kinder den Raum, den sie zur sicheren und freien Entfaltung brauchen.
In meiner heutigen Folge erhältst du weitere wertvolle Lösungsansätze, wie du zukünftig hochsensible Kinder in deinem Umfeld noch besser unterstützen kannst:
– Auffangen und liebevolles Begleiten
– Tools zur Selbstregulierung vermitteln
– Abgrenzung und Selbstschutz erlernen
– Fähigkeiten erkennen und fördern
– Erschaffen eines wirkungsvollen Schutzschilds.
In der nächsten Folge stelle ich das Thema Mobbing noch einmal ganz speziell in den Mittelpunkt, insbesondere bei hochsensiblen Kindern.
MeinArbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”ist das perfekte Geschenk für Menschen, die sich irgendwie immer anders fühlen und die irgendwie nicht in diese Welt zu passen scheinen.
Mein Jahresbegleiter soll genau diese Menschen dabei unterstützen, ihre Andersartigkeit für sich anzunehmen und auf positive Art und Weise in ihr Leben zu integrieren.
Über ein ganzes Jahr hinweg durchläufst du 10 aufeinander aufbauende Schritte zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung, die in sich insgesamt in 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben zur individuellen Bearbeitung aufteilen. Alle im Buch enthaltenen Arbeitsblätter gibt es außerdem als kostenlosen pdf-Download.
Du kannst meinen wertvollen Jahresbegleiter entweder bei Amazon oder auch direkt in meinem Shop erwerben.
Unser erstes Online-Treffen 2026 für hochsensible Menschen findet am Mittwoch, den 07.01.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir gut in das neue Jahr starten können. Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular,um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.
Wusstest du, dass…
…die Farbe Rosa ursprünglich für Jungen und Blau ursprünglich für Mädchen gedacht war?
Früher war Rosa die Farbe für Jungen, da sie als „kleines Rot“ eine stärkere und männlichere Farbe war, während hellblau als die Farbe der Jungfrau Maria für Mädchen galt.
Der Wandel begann etwa in den 1940er Jahren, wobei die Gründe dafür nicht eindeutig geklärt sind und sich aus verschiedenen historischen Entwicklungen ergaben.
Hättest du es gewusst?
Mit diesem Newsletter möchte ich dir gern ein paar positive Gedanken und Momente für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel mit auf den Weg geben. Sorge gute für dich und wir lesen uns dann wieder im neuen Jahr.
Wenn du Gedanken zu meinen Newslettern oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen.
Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.
Alles Liebe für dich!
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.
Vor kurzem habe ich mit Maximillian Pollux ein Gespräch über Hochsensibilität und Narzissmus geführt und möchte dieses Gespräch zum Anlass nehmen, um heute noch einmal darüber zu schreiben, warum es wichtig ist, dass wir immer wieder gut für uns selbst sorgen.
Leider gibt es keine aktuellen Zahlen darüber, wieviele Menschen letztendlich eine Persönlichkeitsstörung haben. Anfang der 2000er Jahre sprach man von etwa 8-11% der Bevölkerung. Ich vermute jedoch, dass die Zahlen höher sind, da die Forschung udn somit auch das Erkennen einer Persönlichkeitsstörung immer weiter voran schreitet und es mit großer Sicherheit auch eine Dunkelziffer gibt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass du in deinem Leben mindestens einem Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung begegnest, ist also durchaus gegeben. Was passiert, wenn du mit diesem Menschen zusammen arbeitest oder sogar zusammen lebst? Wie kannst du dich, vor allem als hochsensibler Mensch, gut abgrenzen, damit du nicht selbst in einen Abwärtsstrudel gerätst?
Um das und mehr geht es in meinem heutigen Newsletter. Ich wünsche dir gute Erkenntnisse.
Hochsensible Menschen sind besonders empfänglich für die Emotionen und Gefühle anderer. Sie spüren sehr schnell, ob es jemandem schlecht geht und ob er oder sie Hilfe und Unterstützung braucht. Des weiteren sind sie auch sehr gut darin, anderen Menschen zu helfen.
Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zum Beispiel, sind tief im inneren unglaublich verletzt und unsicher. All das verstecken sie jedoch hinter einer übertrieben positiven, ja fast schon arroganten Fassade. Wir hochsensiblen Menschen spüren sofort, dass diese Person uns braucht… dass wir sie vielleicht sogar retten können. Und springen wir jetzt auf diesen Zug auf, dass kann es passieren, dass wir damit voll gegen eine Wand fahren. Denn wir werden wahrscheinlich alles dafür tun, dass die andere Person uns mag. Dass wir ihr gefallen. Aber genau das ist letztendlich das Problem.
Denn einem Narzissten geht es nicht um Harmonie. Ihm geht es nicht darum, gemocht zu werden. Sondern es geht ihm letztendlich nur um sich selbst. Andere Menschen sind für ihn eher Mittel zum Zweck. Und wenn du mit deinem Verhalten dann auch noch genau dieses Verhalten ermöglichst und nicht in der Lage bist, klare Grenzen zu setzen und Konsequenzen aus dem Überschreiten der Grenzen zu ziehen, so wirst du letztendlich in dieser Beziehung, egal welcher Art, untergehen.
Im Folgenden möchte ich dir ein paar Impulse dazu mit auf den Weg geben, wie du zukünftig gut für dich sorgen und dich vom Verhalten von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen abgrenzen kannst:
Grundsätzlich sind Menschen mit Persönlichkeitsstörungen nicht automatisch auch gefährlich. Es bedeutetlediglich, dass diese Person stabile Muster im Denken, Fühlen oder Verhalten hat, die für sie selbst oder für andere belastend sein können.
Sorge dafür, dass dein Selbstwert und dein Selbstbewusstsein positiv, gestärkt und möglichst stabil sind.
Vermeide es, dich von anderen Personen abhängig zu machen. Stehe für dich selbst und deine eigenen Bedürfnisse ein.
Beobachte das Verhalten anderer Menschen, um dich vor deren ungesunden oder manipulierenden Verhaltensweisen zu schützen bzw. dich klar abzugrenzen.
Versuche zu erkennen, in welchen Situationen mit anderen Menschen du Angst, Schuld, Verwirrung, ständige Anspannung oder großen emotionalen Stress fühlst. Und dann hinterfrage dich, ob dir diese Beziehung wirklich noch gut tut.
Bleibe in Konfliktsituationen möglichst sachlich, objektiv und entspannt und versuche, dich nicht in Drama oder Chaos mit hineinziehen zu lassen.
Der wichtigste Schutz ist, ganz klare Grenzen zu setzen und diese auch zu verteidigen. Notfalls mit einer Konsequenz, die vielleicht sogar bedeutet, dich von der Person mit der Persönlichkeitsstörung zu trennen.
Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:
Derzeit fehlen aktuelle, repräsentative, groß angelegte epidemiologische Studien, die genau sagen, wie viele Menschen in Deutschland derzeit eine Persönlichkeitsstörung haben.
Die DGPPN hat 2025 eine „Basisdaten“-Publikation zu psychischen Erkrankungen herausgegeben. Dort steht, dass jährlich 27,8% der Erwachsenen in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen sind.
Seit der Einführung des Klassifikationssystems ICD-11 (seit 2022) wurde die Konzeptualisierung von Persönlichkeitsstörungen verändert. Das beeinflusst u.a. die Messung, Häufigkeitsangaben und die Vergleichbarkeit von Studien über die Jahre hinweg.
Greifswald-Familienstudie: In dieser bevölkerungsbasierten deutschen Studie mit SCID-II (DSM-IV) lag die Gesamtprävalenz für Persönlichkeitsstörungen bei etwa 11,2 % in der Elterngeneration.
In meiner letzten Podcastfolge habe ich über das Thema “Hochsensible Mama” gesprochen. Diese Woche ging nun mein Gespräch mit Maximilian Pollux zum Thema “Hochsensibilität und Narzissmus” online, welches du dieses Mal auch wieder als Videopodcast erleben kannst.
Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. aufApple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.
Erschaffe für hochsensible Kinder den Raum, den sie zur sicheren und freien Entfaltung brauchen.
In meiner heutigen Folge erhältst du weitere wertvolle Lösungsansätze, wie du zukünftig hochsensible Kinder in deinem Umfeld noch besser unterstützen kannst:
– Auffangen und liebevolles Begleiten
– Tools zur Selbstregulierung vermitteln
– Abgrenzung und Selbstschutz erlernen
– Fähigkeiten erkennen und fördern
– Erschaffen eines wirkungsvollen Schutzschilds.
In der nächsten Folge stelle ich das Thema Mobbing noch einmal ganz speziell in den Mittelpunkt, insbesondere bei hochsensiblen Kindern.
Zwischen Narzissten und hochsensiblen Menschen besteht durchaus eine gewisse Anziehungskraft, die jedoch auch in einer toxischen Beziehung enden kann.
Umso mehr freue ich mich, dassMaximilian Pollux mit mir über genau dieses Thema gesprochen hat. Max hat eine bewegende Geschichte: Er war internationaler Drogen- und Waffenhändler und selbst schwerst kriminell. Nach zwei Jahre auf der Flucht verbrachte er dann 10 Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis. Heute arbeitet er als Anti-Gewalt-Trainer, hat den Verein SichtWaisen e.V. gegründet und ist zudem True-Crime-Experte und hostet sehr erfolgreich seinen eigenen Podcast „POLLUX“. Vor kurzem hat Max sein Buch „Gefährliches Ego“ veröffentlicht, das es gleich auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Darin schreibt er über narzisstische Verbrecher und beschreibt dabei auch seinen eigenen Erkennungsprozess.
Mit mir spricht Max darüber, weshalb sich hochsensible Menschen von Narzissten oft so angezogen fühlen. Was das mit Love-Bombing zu tun hat. Weshalb seine eigene Frau, mit der er bereits 10 Jahre verheiratet ist, seinem Narzissmus widerstehen kann. Wie es hochsensiblen Menschen gelingen kann, klare Grenzen zu setzen. Ob Harmonie in einer Beziehung mit einem narzisstischen Menschen überhaupt möglich ist. und vor allem: Wann es an der Zeit ist, zu gehen.
Ab sofort kannst du mein Journal “Neurodivergenz als deine Stärke.” für dich und/oder einen lieben Menschen erwerben. Über ein ganzes Jahr hinweg durchläufst du 10 aufeinander aufbauende Schritte zur Persönlichkeitsentwicklung, die in insgesamt 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben aufgeteilt sind.
Du kannst deinen wertvollen Jahresbegleiter entweder bei Amazon oder in meinem Shop erwerben.
Unser letztes Online-Treffen des Jahres für hochsensible Menschen findet kommenden Mittwoch Abend, den 03.12.25 um 19 Uhr statt. Thema des Abend ist, wie wir gut durch die Weihnachtszeit kommen können.
Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular,um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.
Heute gibt es einen Fakt aus der Musikgeschichte, der mich wirklich sprachlos Heute gibt es einen kuriosen Fakt aus der Rechtgeschichte:
Heutzutage vergehen zwischen dem Auffliegen eines Täters und der letztendlichen Verhandlung häufig 3 – 5 Jahre.
Die Frage, die sich mir dabei stellt, hängt mit unserem Gedächtnis zusammen: Könntest du nach 3-5 Jahren noch sagen, wann genau du dich wo befunden hast und was du in genau diesem Moment gesehen und erlebt hast? Gerade in Bezug auf die Wichtigkeit von Zeugenaussagen empfinde ich die lange Zeit dazwischen als sehr befremdlich.
Hättest du es gewusst?
Mit diesem Newsletter möchte ich dir ein paar hilfreiche Impulse zum Umgang mit verschiedenen Persönlichkeitstypen und auch mit möglichen Persönlichkeitsstörungen mit auf den Weg geben, um zukünftig negative Abwärtsspiralen zu vermeiden. Ich hoffe, das ist mir gelungen.
Wenn du Gedanken zu meinen Newslettern oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen.
Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.
Alles Liebe für dich!
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.
Der Jahresbegleiter für neurodivergente Menschen, die Journaling und Persönlichkeitsentwicklung lieben.
Insgesamt 10 aufeinander aufbauende Themengebiete sind liebevoll in 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben unterteilt. Du kannst sie über ein ganzes Jahr hinweg oder in deinem ganz eigenen Tempo bearbeiten. Das Ziel ist: Deine Neurodivergenz für dich anzunehmen und selbstbewusst in dein Leben zu integrieren.
Der Aufbau ist jedes Mal gleich:
🌿 Achtsamkeitsimpuls 🌿 Fragestellung bzw. Wochenaufgabe 🌿 Zwei Seiten Raum zur persönlichen Verwendung 🌿 Wochenrückblick
Wie kommt es, dass manche Menschen, trotz zahlreicher Hürden und Schicksalsschläge, relativ gut durchs Leben kommen während andere daran zu Grunde gehen? Was kann dir dabei helfen, deine Widerstandsfähigkeit zu erhöhen? Warum besitzen gerade hochsensible Menschen, meiner Meinung nach, eine besonders hohe Widerstandskraft und Resilienz?
Antworten auf diese Fragen und noch vieles mehr erhältst du dieses Mal in meinem Newsletter. Nimm dir gern ein paar Minuten Zeit, lehn dich zurück und lass dich inspirieren. Und in meinem „Learning der Woche“ gibt es noch einen Tipp, wie du mehr Leichtigkeit und Gesundheit in dein Leben bringen kannst.
Eine gewagte These von mir gleich zu Beginn: Ich glaube, dass gerade hochsensible Menschen ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit besitzen, auch wenn es nach außen hin anders zu sein scheint.
Wir hochsensiblen Menschen sind bereits in der Kindheit und Jugend mit unserer „Andersartigkeit“ konfrontiert. Viel zu früh machen wir die Erfahrung, mit unseren Emotionen und Bedürfnissen Irgendwie nicht in diese Welt zu passen. Immer irgendwie zu viel oder nicht passend genug zu sein. Somit lernten wir frühzeitig, uns anzupassen und unsere eigentlichen Bedürfnisse und Empfindungen zu unterdrücken oder sogar zu ignorieren.
Immer wieder haben wir versucht, dazuzugehören. Wir haben gelernt, was wir tun und wie wir uns verhalten müssen, um mit den anderen mithalten zu können. Egal, wie sehr uns Situationen belasteten. Demnach glaube ich, dass wir ungeheure Kräfte entwickeln können, wenn es darum geht, zu funktionieren. Wir können uns anpassen und sogar Extremsituationen aushalten, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit.
Da wir jedoch insgesamt einer größeren Menge an Sinnesreizen ausgesetzt sind, müssen wir viel mehr Energie und Kraft dafür aufwenden, unseren Alltag überhaupt zu bewältigen. Noch dazu kommen dann Ereignisse, die nicht vorhersehbar sind und auf die wir möglichst flexibel reagieren müssen, obwohl wir eigentlich lieber unsere Routine mögen. Und wie bereits beschrieben können wir für eine begrenzte Zeit auch extrem gut auf Extremsituationen reagieren. Demnach besitzen wir hochsensiblen Menschen ein hohes Maß an Resilienz… sie ist jedoch bei unserem Persönlichkeitstyp jedoch auch einfach viel schneller aufgebraucht.
Mach dir das selbst auch immer einmal wieder bewusst: Du erbringst jeden einzelnen Tag bereits eine überdurchschnittliche Leistung, indem du einfach „nur“ deinen Alltag bewältigst.
Unsere Widerstandsfähigkeit bestimmt, wie gut wir mit Extremsituationen und unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können. Hier sind ein paar Vorschläge dazu, wie du deine eigene Resilienz stärken und positiv ausbauen kannst:
Unsere Widerstandsfähigkeit bestimmt, wie gut wir mit Extremsituationen und unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können. Hier sind ein paar Vorschläge dazu, wie du deine eigene Resilienz stärken und positiv ausbauen kannst:
Ganz alltägliche Dinge, wie z.B. gesunde Ernährung, Bewegung, Auszeiten, ein positives Mindset und ausreichend Schlaf legen die Basis dafür, auch in Extremsituationen gut funktionieren zu können.
Optimismus und ein positives Mindset können außerdem hilfreich im Umgang mit herausfordernden Zeiten sein.
Du kannst in Krisenzeiten entweder die „Schuld“ bei anderen suchen oder du übernimmst die volle Verantwortung für dich, deine Entscheidungen und dein Handeln. Nur so kannst du dich persönlich weiter entwickeln.
Akzeptiere das Hier und Jetzt. Egal, wie herausfordernd sich der Moment auch gestaltet. Mach dir deine Emotionen bewusst, fühl dich in sie hinein und lass‘ sie zu. Denn nur, wenn du das, was ist, auch annimmst, kannst du wirklich darüber nachdenken, was die nächsten Schritten aussehen können.
Eine kurze Zeit in Selbstmitleid zu versinken, kann manchmal wirklich befreiend sein. Allerdings ist es sinnvoll, dann auch wieder aus dieser „Opferrolle“ herauszutreten und dir bewusst zu überlegen, was du aktiv verändern kannst. Setze dir kleine Ziele und Prioritäten, die dich leichter ins Handeln kommen lassen.
Eine gute Widerstandsfähigkeit kannst du dir nach und nach antrainieren. Sie ermöglicht es dir, persönlich zu wachsen und aus Krisen gestärkt hervorzugehen.
Bitte um Hilfe, wenn du merkst, dass du etwas alleine nicht schaffst. Mach dir bewusst, dass du mit deinen Ängsten und Sorgen niemals allein bist. Begib dich auf die Suche nach Gleichgesinnten oder suche dir professionelle Unterstützung (z.B. je nach Anlass einen guten Therapeuten oder Coach).
Welche Erkenntnisse gibt es im Bereich der Wissenschaft zum Thema Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit? Im folgenden habe ich einige interessante Fakten für dich zusammengetragen:
Resilienz, auch Anpassungsfähigkeit, ist der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren. Dieser Prozess umfasst: Auslöser (z. B. Traumata oder belastenden Stress), Ressourcen, welche Resilienz begünstigen (z. B. Selbstwertgefühl, positive Lebenshaltung, unterstützendes soziales Umfeld) und die jeweiligen Konsequenzen (z. B. Veränderungen im Verhalten oder in der persönlichen Einstellungen).
In Fachkreisen bezeichnet man Menschen, die sich von traumatischen Ereignissen und Schicksalsschlägen wieder gut erholen, als resilient. Der Begriff stammt aus der Materialkunde und bezeichnet Stoffe, die auch nach extremer Spannung wieder in ihren Ursprungszustand zurückkehren, wie z.B. Gummi. Bei resilienten Menschen funktioniert das ähnlich. Denn durch ihre starke, innere Widerstandskraft richten sie sich nach einer gewissen Zeit wieder auf und gehen weiter voran. So ähnlich, als hätten sie eine geheime Kraftquelle und einen unerschütterlichen inneren Kompass.
Die 7 Säulen der Resilienz sind essenziell für unsere persönliche Stärke: Die Selbstwahrnehmung hilft uns dabei, unsere Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen. Selbstregulation ermöglicht uns, Emotionen zu steuern. Optimismus fördert positive Denkmuster. Akzeptanz hilft uns dabei, die Realität zu akzeptieren. Lösungsorientierung ist fördert Proaktivität. Netzwerkorientierung betont die Bedeutung der sozialen Unterstützung. Und die letzte Säule – Zukunftsorientierung – ermutigt uns dabei, uns Ziele zu setzen und diese auch zu verfolgen.
So genannte „Schutzfaktoren“ bewahren dich davor, in Krisenzeiten zu sehr abzustürzen. Dazu gehören z.B. ein stabiles, soziales Umfeld, ein erfülltes Berufsleben oder die Fähigkeit dazu, einen Sinn in deinem Leben zu erkennen.
An der Universität Mainz wurde 2014 das „Deutsche Resilienz-Zentrum“ gegründet, in dem Neurowissenschaftler, Psychologen und Soziologen Strategien entwickeln, wie Menschen mit steigendem Leistungsdruck umgehen. Seit dem 1. Januar 2020 firmiert das DRZ unter dem Namen Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR). Der Entwicklungspsychologe Klaus Fröhlich-Gildhoff gründete im Jahr 2004 das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg, das sich mit dem Thema Resilienz befasst.
Nach meinem wunderbaren Interview mit Carmen Köhler hörst du dieses Mal wieder eine Single-Folge von mir. Darin geht es darum, dass wir hochsensiblen Menschen relativ oft mit „Wehwehchen“ zu tun haben und wie sich genau das, wie ein roter Faden, durch mein Leben zieht. Warum ist das eigentlich so? Und wie schaffe ich es, trotdem relativ gut durchs Leben zu kommen?
Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. aufApple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.
MORGEN ABEND: Online-Seminar „Hochsensibilität in Beziehungen“
Nachdem mein erstes Online-Seminar „Hochsensibilität im Alltag“ bereits stattgefunden hat, gibt es nun für dich die Möglichkeit, morgen Abend mehr zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ zu erfahren.
Dieser Abend ist für hochsensible Menschen selbst, deren Angehörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben gedacht. Es geht um die Frage, was die Herausforderungen im Zusammenleben mit hochsensiblen Menschen sind, insbesondere innerhalb von Partnerschaften. Und natürlich, wie du diesbezüglich mehr Klarheit für dich erlangen kannst. Außerdem gibt es die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema mit einzubringen.
Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.
Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop dein Ticket für 29 Euro.
Heute gebe ich dir einen Tipp, wie du mit Leichtigkeit etwas für deine Gesundheit tun kannst. Und eigentlich, ist es ganz einfach, denn:
Lachen ist die beste Medizin!
Und da uns manchmal so gar nicht zum Lachen zu Mute ist oder uns das Lachen sogar im Halse stecken bleibt, gibt es zu unserer Unterstützung sogar ein „Lach-Telefon„.
Mehr als 130 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht und sorgen damit dafür, dass dein Tag doch noch eine positive Wendung nimmt und du gleichzeitig etwas für deine Gesundheit tust.
Hättest du es gewusst? Und… wann hast du eigentlich das letzte Mal so richtig herzhaft gelacht?
Wünschst du dir manchmal einen kleinen Reminder, der dir dabei hilft immer einmal wieder schöne und wohltuende Momente zu generieren? Dann kann ich dir meinen Aufsteller „Achtsamkeitsimpulse“ ans Herz legen.
Mit seinen 24 Impulsen eignet er sich perfekt für deinen Schreibtisch, dein Fensterbrett oder als Geschenk für jemanden, der davon profitieren kann. Du findest ihn ab jetzt in meinen Angeboten.
Wir geraten immer einmal wieder in Phasen, in denen wir stressigen Momenten begegnen und gut für uns sorgen dürfen. Mit diesem Newsletter hoffe ich, dir ein paar wertvolle Denkanstösse mit auf den Weg zu geben, die dir zukünftig zu mehr Widerstandsfähigkeit verhelfen.
🌿 „Sie haben einfach zu viel Stress. Sie sollten mal einen Gang runter schalten und sich etwas Ruhe gönnen…“
Diese oder ähnliche Sätze kennst du vielleicht auch. Was ich in meinem früheren Leben wegen Kopfschmerzen, Schwindel, Herzklopfen oder Magen-/Darmproblemen in Arztpraxen verbracht habe. Und viel zu oft hörte ich Sätze wie die oben genannten.
Das Ergebnis war, dass ich mich eher davor scheute, überhaupt zum Arzt zu geben. Das Gefühl, mit meinen Beschwerden nicht ernst genommen oder belächelt zu werden, war einfach zu groß.
Heute weiß ich, dass sich die Körperempfindungen hochsensibler Menschen von denen normalsensibler Menschen unterscheiden. Und ich habe mich auf die Suche begeben nach Ärzten und Ärztinnen, die meine Beschwerden ernst nehmen. Die sich selbst mit Hochsensibilität auskennen oder sich wenigstens darüber bewusst sind.
Trotzdem gibt es da noch viel Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten. Und die Tendenz bei uns Hochsensiblen, zum Hypochonder zu werden, ist durchaus auch gegeben. 😉 Mehr zu diesem Thema erfährst du in meiner aktuellen Podcastfolge.
Und nächste Woche greife ich in meinem Newsletter dieses Thema noch einmal auf, indem ich darauf eingehe, wie du deine Widerstandsfähigkeit erhöhen kannst. Und warum ich finde, dass gerade hochsensible Menschen eine starke Widerstandsfähigkeit haben.
Was hast du für Erfahrungen gemacht?
PS: Nächsten Donnerstag Abend findet mein nächstes Online-Seminar zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen statt. Schau dafür gern in meinen Shop und buche dir dein Ticket.