„Der Schmerz eines anderen, ist nicht dein Schmerz.“

Was im ersten Moment vielleicht ein bisschen provokativ klingt, hat, beim genaueren Hinschauen, einen ganz wertvollen Hintergrund. Denn es geht darum, sich gut abzugrenzen und somit für andere unterstützend da sein zu können. Der Unterschied liegt dabei in der Bedeutung von mitFÜHLEN und mitLEIDEN.

Beim Mit-Leiden hängst du selbst emotional in dem schwarzen Loch. Es geht dir dadurch nicht gut und du überträgst den ganzen Schmerz des anderen mit auf dich. Du schadest damit dir selbst und kannst nicht für den anderen da sein.

Mit-Gefühl bedeutet jedoch eine ganz klare Abgrenzung vom Schmerz des anderen. Du versetzt dich in die jeweilige Situation hinein, leidest jedoch selbst nicht darunter. So hast du ausreichend Energie und Kapazitäten, um für die andere Person da zu sein… sie z.B. trösten und unterstützen. So habt ihr beide etwas davon und könnt etwas Positives daraus entstehen lassen.

So kannst du dich von negativen Einflüssen besser abgrenzen.

Abgrenzung ist nicht nur über die Osterfeiertage ein spannendes Thema. Besonders hochsensiblen Menschen fällt es schwer, zu viele Sinnesreize bewusst zu filtern und Störendes auszublenden. So kommt es relativ schnell zur Überreizung. Und nicht in jeder Situation ist es möglich, sich zurückzuziehen, um Ruhe zu tanken.

Zum einen ist es deshalb besonders wichtig, „Nein!“ zu sagen, wenn du etwas nicht willst oder dir etwas zu viel wird. Sollte das jedoch einmal nicht möglich sein, so hilft es mir, wenn ich mir vorstelle, ich hätte eine Art Schutzhülle um mich herum, vielleicht vergleichbar mit einer Seifenblase. Daran prallt alles ab, was einen negativen Einfluss auf mich haben könnte. In ihrem Inneren bin ich sicher und geschützt. Diese Vorstellung hilft mir besonders dann, wenn ich mich im öffentlichen Raum bewege. Wenn ich z.B. in der Stadt unterwegs bin oder auf Veranstaltungen mit vielen Menschen.

Wenn du es schaffst, das in deinen Alltag zu integrieren, so wirst du dich automatisch wohler fühlen und deine Energie viel besser im Griff haben. Ich wünsche dir viel Erfolg dabei 💛

Hochsensibilität: Wie ich mich auf Familienfeiern gut vorbereite.

Ostern steht vor der Tür und es werden wieder viele Familien zusammen kommen, um die Feiertage miteinander zu verbringen. Einerseits liebe ich diese größeren Zusammenkünfte und genieße sie sehr! Doch andererseits bedeutet es für mich auch immer wieder eine große Herausforderung.

Anfangs mag es vielleicht alles noch gehen, denn die Freude über das Wiedersehen überwiegt. Wir tauschen uns aus über das, was passiert ist, wie es uns geht, was wir erlebt haben. Es wird zusammen geredet, gegessen und gefeiert. Das alles bedeutet jedoch auch: Extrem viele Sinneseindrücke.

Und spätestens nach ein bis zwei Stunden, wenn alle durcheinander reden, die Lautstärke steigt und vielleicht noch Musik im Hintergrund läuft, merke ich, wie mein Körper mir immer mehr zeigt, dass er eine Ruhepause braucht. Übergehe ich diese Zeichen oder ist es mir einfach nicht möglich, mich zurückzuziehen, bekomme ich Kopfschmerzen, Herzklopfen, Magenschmerzen oder mein Kreislauf meldet sich.

Dann versuche ich, entweder den Raum zu verlassen oder wenigstens ein bisschen vor die Tür zu gehen und frische Luft zu schnappen, so dass ich wieder etwas runter fahren kann. Dann bin ich nach einiger Zeit auch wieder bereit, mich ins Getümmel zu stürzen.

Was also kannst du tun, um dich als (hoch)sensibler Mensch gut auf Familienfeiern vorzubereiten? Mir hilft im Voraus eine gute, mentale Vorbereitung. Wenn ich mich gedanklich auf die Situation einstelle, fällt es mir leichter, mich vor Ort darauf einzulassen. Und ich überlege mir, welche Rückzugsmöglichkeiten ich nutzen kann. Und wann ich die Verantwortung für unsere kleine Tochter an jemand anders abgeben kann. 

Was mir auch sehr hilft ist, dass mein Partner über all das Bescheid weiß und mich vor Ort gut unterstützt. So brauche ich ihm nur ein kurzes Signal zu geben und er weiß Bescheid. So habe ich auch das Gefühl, mit meinen Bedürfnissen nicht allein dazustehen und kann, auch in herausfordernden Situationen, gut für mich sorgen und die Familientreffen, so gut es mir möglich ist, genießen.

Was hilft dir dabei, Familienfeiern gut zu überstehen?

Wann brauche ich eigentlich ein Coaching?

Kristin, wann brauche ich eigentlich ein Coaching?

Das ist eine wirklich gute Frage! Denn meiner Erfahrung nach suchen sich Menschen erst dann wirklich Unterstützung, wenn sie bereits tief in einer Krise oder Herausforderung stecken. Wenn sie merken: Oh Mann, hier komme ich jetzt allein irgendwie nicht mehr raus! Dann geht es vor allem darum, Brände zu löschen und kurzfristige Erfolgserlebnisse zu kreieren. Ist diese Krise dann, aus Sicht meiner Klienten, erstmal bewältigt, so scheint dann oft auch das Coaching nicht mehr notwendig.

Doch genau da liegt der Fehler. Denn es ist natürlich eine tolle Unterstützung, in schwierigen Zeiten einen Coach an seiner Seite zu haben. Doch ist es auch in ruhigen Zeiten existenziell, das Coaching weiterzuführen. Denn das Coaching hilft nicht nur dabei, Brände zu löschen, sondern es kann auch langfristig dafür sorgen, dass Brände erst gar nicht mehr ausbrechen oder das Feuer bereits beim ersten Funken erstickt werden kann.

Ein kurzes Beispiel: In einem Unternehmen kommt es immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen zwei Kollegen. Die Kurve geht dabei immer hoch und runter. Es geht eine ganze Weile gut, dann kommt es wieder zum Streit, dann geht es wieder eine ganze Weile gut, dann kommt es wieder zum Streit usw. Nun kann man sich, während einer der schlechten Phasen, einen Coach suchen, der einem dann dabei hilft, die Situation neu zu betrachten und Lösungswege zu finden, damit der aktuelle Streit letztendlich aufgelöst werden kann. Das kann man damit vergleichen, den Brand zu löschen.

Doch sollte man nach dem Löschen des Brandes nicht mit dem Coaching aufhören. Denn es ist doch viel besser, nach der grundlegenden Ursache der immer wieder aufkeimenden Unstimmigkeiten zu suchen und diese dann ganz konkret zu bearbeiten. Denn nur so kann dem Ausbrechen des nächsten Feuers professionell entgegen gewirkt und langfristige Veränderungen erreicht werden.

Leider ist es jedoch so, dass viele Menschen in guten Zeiten vergessen, dass nach dem Hoch auch wieder ein Tief folgen könnte. Insbesondere dann, wenn es ein immer wiederkehrendes Thema ist. Und dass es deshalb sinnvoll ist, ein Coaching über längere Zeit als wertvolle Unterstützung zu sehen, um genau dem entgegenzuwirken.

Wie du in diesen schwierigen Zeiten gut für dich sorgen kannst.

Nicht nur hochsensible Menschen tun sich schwer damit, in den heutigen, doch sehr turbulenten Zeiten, in ihrer Mitte zu bleiben. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, jeden Tag gut für sich zu sorgen. Ich habe dir hier, aus meiner ganz persönlichen Sicht, ein paar Gedanken zusammen getragen, die dir dabei helfen können:

  • Lass Emotionen und Gefühle zu, wenn sie dich übermannen.
  • Rede mit Menschen in deinem Umfeld, um deine Sorgen und Ängste nach außen zu bringen.
  • Konsumiere Nachrichten nur ganz bewusst, um dich auf den aktuellen Stand zu bringen. Vermeide dabei Fotos und bewegte Bilder.
  • Konzentriere dich auf das Hier und Jetzt.
  • Überlege, was dir gut tut und sorge gut für dich.
  • Mach es dir zu Hause schön.
  • Richte deine Gedanken in eine positive Richtung aus.
  • Geh raus in die Natur oder nutze sportliche Aktivitäten.
  • Musiziere, male, fotografiere oder Gestalte und verleihe so deinen Emotionen Ausdruck.
  • Koche dir dein Lieblingsessen, schau deinen Lieblingsfilm oder lies ein interessantes Buch.
  • Wenn du den Impuls verspürst, helfen zu wollen, erkundige dich, was du aktiv tun kannst.
  • Solltest du bemerken, dass deine Gedanken nur noch um Negatives kreisen, suche dir professionelle Unterstützung.

Was tust du, um gut durch diese Zeiten zu kommen? Die Liste darf gern ergänzt werden 💛

UrVertrauen.

#UrVertrauen #AnkerInStürmischenZeiten

Ich habe ganz bewusst diesen Punkt hinzu gefügt, auch wenn es vielleicht nur einige gibt, die mir in dieser Hinsicht zustimmen werden. Was bedeutet eigentlich Urvertrauen? Der Definition zu Folge handelt es sich dabei um das natürliche Vertrauen des Menschen zu seiner Umwelt, welches aus der engen Mutter-Kind-Beziehung im Säuglingsalter hervor gegangen ist.

Was meine ich nun damit, wenn ich behaupte, dass dieses Urvertrauen für uns ein Anker in stürmischen Zeiten sein kann? Dieses natürliche #Vertrauen in unsere Umwelt kann dazu führen, dass wir dem Unbekannten oder Bedrohlichen, das uns erwartet, auch positive Gedanken entgegen bringen können. Denn alles hat seine zwei Seiten.

Denken wir positiv, so macht das etwas mit uns und unserem Körper. Wir sind Energie geladener, unser Denken funktioniert viel besser, da wir uns nicht von blinder Panik leiten lassen und unser Immunsystem ist stärker. Das alles sind gute Voraussetzungen, um auch kritische Zeiten gut überstehen zu können.

Urvertrauen ist das, aus der engen Mutter-Kind-Beziehung im Säuglingsalter hervorgegangene natürliche Vertrauen des Menschen zu seiner Umwelt.

Jetzt mag der ein oder andere vielleicht sagen: „Gut und schön, aber was hilft mir das, wenn mich finanzieller Ruin, Krankheit oder sogar der Tod erwartet?“ Nun, meine Meinung dazu ist die Folgende: Auch in solchen, sehr schwerwiegenden und herausfordernden Situationen, hast du immer noch die Wahl, wie du damit umgehen möchtest. Natürlich kannst du alles schwarz sehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit, das Gute daran zu erkennen, was vielleicht anfangs nicht immer gleich offensichtlich ist.

Große Krisen haben im Rückblick schon oft wunderbare #Veränderungen zur Folge gehabt. Mit diesem Wissen sowie positiven Gedanken und einer großen Portion Urvertrauen, lassen sich stürmische Zeiten vielleicht schon um einiges besser ertragen. Und letzten Endes glaube ich ganz fest daran, dass jedes Ereignis seinen Sinn hat und am Ende alles gut werden wird.

Gemeinsam statt Einsam.

#GemeinsamStattEinsam #AnkerInStürmischenZeiten

Nicht alle Menschen folgen der großen Masse, wenn es zu Schwierigkeiten und #Herausforderungen kommt. Gerade Personen, die gegen den Strom schwimmen, ziehen sich vielleicht eher zurück oder versuchen, ihren Weg allein zu bestreiten.

Doch gerade in schwierigen Zeiten, lebt es sich gemeinsam besser als allein. #Rückzug kann dazu führen, dass ständig die Gedanken kreisen. Dass man sich einsam und verlassen fühlt. Damit schwinden dann auch die Hoffnung und der Lebensmut. In Zeiten des Internets haben wir jedoch die Möglichkeit, auch bei Rückzug mit anderen in Verbindung zu bleiben. Sich neuen Lebensmut zu holen und somit aus der #Einsamkeit zu fliehen.

Wenn man gegen den Strom schwimmt und sich von der allgemeinen Meinung abhebt, wird man auch schnell ins Abseits geschoben. Und es ist anstrengend, allein gegen Windmühlen zu kämpfen. Auch hier kann man z.B. wieder das Internet für sich nutzen. Dort findet man vielleicht Gleichgesinnte finden, mit denen man dann etwas bewegen kann.

Unser soziales Netzwerk hilft uns dabei, auch schwierige Zeiten gut zu überstehen.

Und natürlich kann man sich auch persönlich in der realen Welt unterstützen. Zum Beispiel im eigenen Wohnhaus oder dem Straßenviertel. Wir haben erst gestern eine WhatsApp-Gruppe für unseren Hauseingang angelegt, um in Kontakt zu bleiben und uns zur Seite zu stehen.

Halte die Augen auf und schau, wo und wie du jemandem helfen kannst. Nimm jedoch gleichzeitig auch #Rücksicht, damit niemand zu Schaden kommt. Gerade in schwierigen Situationen sind viele Personen für #Unterstützung dankbar: Der alte Mann von gegenüber, die allein Erziehende Mama aus dem Erdgeschoss oder der Straßenmusiker um die Ecke.

#Hilfsbereitschaft und gegenseitige #Rücksichtnahme sind Eigenschaften, die uns zusammen führen und uns gute Gefühle vermitteln können. Denn wer andere unterstützt, fühlt sich selbst danach besser. Gemeinsam können wir immer mehr erreichen, als allein. Und so schaffen wir es, Seite an Seite, jede Krisensituation zu überstehen.

Wachsam Sein.

#WachsamSein #AnkerInStürmischenZeiten

In Zeiten, in denen alles ungewiss ist und niemand genau sagen kann, was als nächstes kommt, herrscht oft ein #Mangel an Wissen, Information und Aufklärung. Nicht selten lassen wir uns dann von der Angst regieren oder von der Masse treiben.

Gerade Letzteres finde ich extrem gefährlich. Wer kopflos und unüberlegt einfach der Masse folgt bzw. mit dem Strom schwimmt, ist, meiner Meinung nach, nicht mehr in der Lage, flexibel zu sein und sich #Veränderungen anzupassen. Oft werden Glaubenssätze oder Überzeugungen einfach übernommen, ohne diese individuell zu hinterfragen.

Des weiteren kursieren heutzutage auch viele Fake-News. Und in Zeiten des Internets, verbreiten sich solche Nachrichten wie ein Lauffeuer. Jeder kann sich Experte nennen und hat etwas zum Thema beizusteuern. Wenn wir im Internet recherchieren, werden wir nahezu von einer Flut aus Informationen überrollt. Doch wie daraus nun die richtigen Informationen heraus filtern?

Bleibe stets wachsam. Denn das bietet dir die Möglichkeit, flexibel zu sein und auf Veränderungen schnell reagieren zu können.

Deshalb ist meine Anregung: Bleibe stets wachsam. Glaube nicht alles, was um dich herum berichtet wird. Hinterfrage Geschehnisse und Informationen. Informiere dich allumfassend und mache dir selbst ein Bild. Folge nicht einfach blind der Masse. Beobachte dein Umfeld kritisch und stelle es auch einmal komplett in Frage. Und letzten Endes: Bleib flexibel und anpassungsfähig. Ansonsten verpasst du vielleicht wichtige Informationen und rennst einfach kopflos gegen die Wand.

Allumfassend Informieren.

#AllumfassendInformieren #AnkerInStürmischenZeiten

Wie ich gestern schon sagte, regiert in ungewissen Zeiten häufig #Angst, welche dazu führt, dass unser Denken blockiert ist und wir überstürzte Entscheidungen treffen oder unlogische Dinge tun, die unser Überleben sichern sollen. Viele machen es sich einfach und stellen sich auf eine Seite. Meistens ist das die Meinung der Masse. Und ja, häufig wird diese Meinung von den #Medien erzeugt. Was bleibt uns auch anderes übrig? Nur die wenigsten von uns sind dazu in der Lage, direkt am Ort des Geschehens zu sein, um sich ein eigenes Bild machen zu können.

Jedoch ist es heute, in Zeiten des Internets, möglich, sich umfassend zu informieren. Dabei würde ich empfehlen, sich auf den verschiedensten Kanälen und Seiten zu informieren. Sich vielleicht auch mal Beiträge und Artikel durchlesen oder anschauen, die man selbst für Humbug hält.

Je mehr #Informationen du zum jeweiligen Thema konsumierst, desto breiter und umfassender wird deine Sicht auf die Dinge. Doch sei hierbei auch mit deinem Gehirn dabei und folge nicht einfach blind den Aussagen anderer. Versuche, dir dein eigenes Bild des Geschehens zu erstellen. Informiere dich umfassend und denke über die jeweiligen Inhalte nach. Ist es plausibel? Könnte da etwas dran sein? Recherchiere weiter, wenn dir etwas unklar ist. Forsche selber einsam nach. Hole dir Expertenmeinungen ein. Triff bzw. sprich mit Menschen, die näher am Geschehen dran sind.

Um dir ein umfassendes Bild der aktuellen Situation erstellen zu können, solltest du die unterschiedlichsten Kommunikationskanäle und Medien als Informationsquellen nutzen.

Meiner Meinung nach geht es nicht darum, dich für eine der Seiten zu entscheiden. Wichtig ist, dass du für dich klar bist. Dass du ausreichend Informationen eingeholt hast, um dir selbst ein Bild machen zu können. Es geht vor allem auch um Information und Aufklärung anderer Menschen, die vielleicht nicht so die Möglichkeit oder die Zeit haben, sich zu informieren.

Und immer wieder finde ich es wichtig zu betonen, dass der Austausch mit anderen immer auf Augenhöhe geschehen sollte. So, wie es viele Menschen gibt, so gibt es auch unterschiedliche Meinungen. Geht in den gemeinsamen Dialog und Austausch. Dann recherchiere wieder neu und ergänze dein Bild. Nutze neue und alte Medien und schalte unbedingt auch deinen gesunden Menschenverstand mit ein. So bist du in der Lage, dich, auf Grund der umfassenden Informationen, zu positionieren und wenn es darauf ankommt, die für dich richtigen #Entscheidungen zu treffen.

Kühlen Kopf bewahren.

#KühlenKopfBewahren #AnkerInStürmischenZeiten

Ich kann es gut nachvollziehen, dass Menschen #Angst haben. Angst, vor dem Unbekannten. Angst vor Schmerzen, Krankheit und Tod. Und ja, auch ich habe Angst um mich und meine Liebsten.

Wir leben in einer #Gesellschaft, in welcher sich mehr auf den Mangel konzentriert wird, als auf das, was alles da ist. Wir sehen oft mehr das Negative, als das Positive. Fragen wir Menschen nach den eigenen Schwächen, können sie viele aufzählen. Bei den Stärken hingegen, fällt das schwer. Auch ich bin in einer eher Angst besetzten Umgebung aufgewachsen. Und auch ich war als Kind, Jugendliche und junge Erwachsene sehr ängstlich.

Doch habe ich mit den Jahren etwas gelernt: Zu viel Angst macht uns handlungsunfähig. Zu viel Angst versetzt uns in Schockstarre. Dafür sorgt unser limbisches System im #Gehirn. Fühlen wir uns bedroht, reagiert dieser Gehirnteil von uns mit Schockstarre, Flucht oder Kampf. Wir verfallen in kopflose #Panik, handeln unlogisch und werden zum rabiaten Egoisten. Denn es geht ja schließlich um das eigene Überleben.

Es ist an der Zeit, wohl überlegte Entscheidungen in Bezug auf das große Ganze zu treffen. Denn kopflose Panik führt uns immer weiter ins Chaos.

Wie gesagt, ich kann nachvollziehen, dass Menschen Angst haben. Doch sollten wir nicht gerade dann füreinander da sein und miteinander ins Gespräch kommen? Anstatt in einen kopflosen Überlebensmodus zu verfallen, lieber einen kühlen Kopf bewahren und das Gehirn zum Denken verwenden? Wie sieht die Situation aus? Was kann ich selbst für mich und auch für andere tun? Was ist logisch und realistisch und was genau das Gegenteil? Geht es nicht darum, kreative #Lösungen zu finden? Zusammenzurücken, anstatt gegeneinander zu sein?

Gerade in stürmischen Zeiten ist es wichtig, ein und aus zu atmen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir brauchen Menschen, die sich das Denken bewahren können. Dem effektives Handeln folgt. Die weitsichtig sind und das große Ganze im Blick behalten. Die bedachte #Entscheidungen treffen, die wohl überlegt sind und dem Wohle der Menschheit dienen. Die Hoffnung und Zuversicht verbreiten und uns gut durch die stürmischen Zeiten führen. Denn nur dann haben wir die Möglichkeit, Krisen gut zu überstehen sowie rechtzeitig die nötigen Anpassungen und Vorkehrungen zu treffen.