
Der ständige Drang, es allen recht machen zu wollen.
Erkennst du dich darin wieder? In dem ständigen Anspruch an dich, es in erster Linie allen Menschen um dich herum recht machen zu wollen? Und spürst du auch diesen Druck, der deswegen in dir herrscht? Diese ständige Anspannung und das ständige Gefühl, immer nicht gut genug zu sein und wirklich Nichts richtig auf die Reihe zu bekommen?
Wenn du immer wieder deine eigenen Bedürfnisse ignorierst und somit auch immer wieder deine Grenzen überschreitest, dann werden vor allem deine Gesundheit und dein Wohlbefinden darunter leiden. Denn wer bei diesem ganzen Prozess letztendlich immer wieder zu kurz kommt, bist du selbst.
Was Hochsensibilität damit zu tun hat, wie du People Pleasing zukünftig vermeiden oder zumindest minimieren kannst und was die Wissenschaft dazu sagt, erfährst du unter anderem in meinem heutigen Newsletter. Ich wünsche dir gute Erkenntnisse.

Wir hochsensiblen Menschen nehmen vor allem Sinneseindrücke sehr intensiv wahr und sind sehr gut darin, zwischen den Zeilen zu lesen. Unser Nervensystem ist darauf ausgerichtet, Gefahren frühzeitig zu erkennen und dem entgegenzuwirken.
Das alles führt dazu, dass wir auch zwischenmenschliche Spannungen intensiver als der Durchschnitt der Menschen wahrnehmen. Und bei Anspannung schlägt unser Nervensystem Alarm. Und genau das entzieht uns wertvolle Energie, die wir eigentlich für andere Dinge brauchen.
Deshalb sind wir so sehr darauf bedacht, dass es den Menschen um uns herum gut geht. Dass wir sie zufrieden stellen und ihren Ansprüchen gerecht werden. Denn nur dann, wenn das Nervensystem der anderen entspannt ist, können auch wir entspannen. Somit befinden wir uns meist erst am Ende einer langen Kette und vergessen dabei viel zu oft, auf unsere eigene Bedürfnisse und Grenzen zu achten.
Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Folgende Impulse können dir dabei helfen, zukünftig People Pleasing zu minimieren:
Erkennen von People Pleasing: In welchen Situationen stellst du dich selbst, deine Bedürfnisse und Grenzen, hinten an, obwohl du dich eigentlich unwohl damit fühlst?
Nutze Pausen: Du musst nicht immer sofort auf eine Frage antworten oder sofort ins Handeln kommen. Gönne dir viel lieber einen kleinen Moment der Ruhe und gehe in dich, um zu erkennen, was DU eigentlich wirklich willst.
Nein-Sagen üben: Bevor du dich an große und bedeutsame Situationen heran wagst, übe in deinem Alltag immer einmal wieder ganz bewusst zu etwas “Nein!” zu sagen.
Schuldgefühle aushalten: Sage “Nein!” ohne es im Nachhinein zu bereuen. Sei dir deiner Entscheidung wirklich auch sicher und triff sie ganz bewusst. Ein “Nein!” ist in erster Linie immer ein “Ja!” zu dir selbst, zu deinen Bedürfnissen und Grenzen.
Vermeide Rechtfertigungen: Sage “Nein!” und stehe dazu. Du brauchst dich nicht um Kopf und Kragen zu reden oder dich immer wieder zu rechtfertigen.
Wovor genau hast du Angst? Warum fällt es dir so schwer, öfter “Nein!” zu sagen und damit für dich selbst einzustehen? Ist es Angst vor Liebesentzug? Angst vor Ablehnung? Angst davor dich so zu zeigen, wie du bist?
Was kann im schlimmsten Fall passieren? Frage dich, ob deine Ängst und Befürchtungen, öfter einmal “Nein!” zu sagen, wirklich auch realistisch sind und wirklich so starken negativen Einfluss auf dein Leben haben.
Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema People Pleasing:
- People Pleasing ist nicht einfach eine schlechte Angewohnheit, sondern hat evolutionäre Wurzeln. Studien zeigen: soziale Ablehnung aktiviert ähnliche Hirnregionen wie körperlicher Schmerz.
- Wir passen uns selbst dann an, wenn es offensichtlich falsch ist. Die Asch-Konformitätsexperimentezeigen, dass wir uns oft einfach aus Angst vor Ausgrenzung anpassen oder um nicht negativ aufzufallen.
- Je sichtbarer dein Verhalten ist, desto stärker neigst du dazu, gut da stehen zu wollen. Selbst dann, wenn es nicht deinen eigentlichen Wünschen entspricht.
- Wir orientieren uns sehr oft an sozialen Normen und fragen uns: “Wie wirke ich?” oder “Was machen die anderen?”.
- Menschen passen sich stärker an beliebte oder hoch angesehene Personen an.
- People Pleasing ist selten nur “Nettsein“, sondern viel öfter ein vermeidendes Verhalten, z.B. in Bezug auf Konflikte, Ablehnung oder Kritik.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.
Andersartigkeit als Gefahr. – Hoch-Was? hochsensibel.

Beide OnlineKurse umfassen jeweils ungefähr 60 Minuten und beinhalten viele praktische Lösungsansätze inklusive Arbeitsblätter, um die Veränderung leicht in deinen (Berufs)Alltag zu integrieren.

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Wann habe ich negative Gefühle?
Nimm dir ein oder zwei emotionale Erlebnisse aus deiner Vergangenheit vor und versuche das, was währenddessen in dir vorgegangen ist, möglichst objektiv aufzuschreiben. Schreibe z.B. auf, welche körperlichen Reaktionen du wahrgenommen hast, z.B. Zittern, Herzklopfen etc. Welche Gefühle hast du bemerkt, z.B. Wut, Verzweiflung, Trauer? Welche Gedanken waren in deinem Kopf, z.B. “Warum redest du so schlecht über mich?” Und was genau waren die Handlungen, die du letztendlich ausgeführt hast, z.B. weglaufen, kämpfen, weinen?
Wie erkenne ich negative Emotionen?
Hinterfrage, weshalb dich die oben erfahrenen Situationen so sehr negativ berühren. Was ist der Grund dafür, dass in diesen Momenten bei dir jedes Mal der “rote Knopf” gedrückt wird? Vielleicht sogar ganz unbewusst?Wenn es dir gelingt, zu diesen Erkenntnissen zu gelangen, so kannst du dein Verhalten zukünftig auch ganz bewusst rechtzeitig beeinflussen.
Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.


Kompaktes Wissen auf den Punkt gebracht:
Wenn dir mein 30-Minuten-Buch “Neurodivergenz im Berufsalltag.” gefallen hat, so kannst du in meinem 60-Minuten OnlineKurs zum Buch mittels vieler praktischer Übungen und Lösungsansätze das Thema vertiefen, um so letztendlich deine berufliche Erfüllung zu finden.


Unser nächstes Community-Treffen findet nächsten Mittwoch, den 06.05.26 um 19 Uhr statt. An diesem Abend geht es um das Thema, wie wir uns gut auf heisse Sommertage vorbereiten können.
Melde dich noch schnell unverbindlich für unsere Community an und verpasse keinen unserer Termine. Nutze dafür einfach unser Kontaktformular.

Wusstest du, dass…
…du, wenn du in einem Geschäft unwissentlich mit Falschgeld bezahlst, dafür bei der Polizei gerade stehen musst?
Selbst dann, wenn es nicht deine Schuld ist und du den Geldschein anderswo erhalten hast.
Hättest du es gewusst?

…wünsche ich dir, dass du ab heute dich selbst mit deinen eigenen Bedürfnissen mehr in den Mittelpunkt stellst. Denn letztendlich kannst du es sowieso nicht allen recht machen.
Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen.
Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.
Alles Liebe für dich!
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.


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