Kommunikationsstörungen Vermeiden

#Vermeiden #KommunikationsStörungen

#Störungen sollten in der Kommunikation immer Vorrang haben. Sobald es zu emotionalen Ausbrüchen oder anderweitigen Herausforderungen kommt, ist es kaum noch möglich, ein wirklich konstruktives #Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Und es bedarf einiger Anstrengung, Know How und Fingerspitzengefühl, um mit Störungen professionell umgehen zu können. Somit ist es von Vorteil, wenn du dazu in der Lage bist, sie von Beginn an zu vermeiden.

Ein erster wichtiger Punkt ist dabei die optimale #Vorbereitung deines Gesprächs. Überlege dir dafür Ziel und Vorgehensweise und schließe mögliche Störungen von vornherein aus. Des weiteren solltest du selbst auch ein gutes #Mindset haben und möglichst entspannt in die jeweilige Situation hinein gehen. Bitte auch deinen Gesprächspartner um eine entsprechende Vorbereitung auf das Gespräch und kündige dein Gesprächsziel sowie den organisatorischen Rahmen (Zeit, Ort etc.) rechtzeitig an.

Du wirst umso bessere Gespräche führen, je mehr du über die verschiedenen Kommunikationsmodelle und Prozesse im Gehirn Bescheid weißt.

Ist ein Gespräch jedoch, trotz aller Vorbereitung, doch einmal vollkommen eskaliert und endete in einem großen #Streit, so kannst du versuchen, das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu wiederholen. Bis dahin sollten die #Emotionen abgeflaut sein. Eine weitere Voraussetzung ist, dass allen Gesprächspartnern daran gelegen sein sollte, letztendlich doch noch zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen.

Damit du in diesem zweiten Gespräch nicht dieselben #Fehler machst bzw. sich das Muster nicht wiederholt, kann es ein Vorteil sein, das Gespräch von der #Metaebene der Kommunikation aus zu betrachten. Dabei geht es darum, mit persönlichem Abstand und von oben herab auf das Geschehen zu blicken. Dabei wird nicht emotional, sondern rein sachlich diskutiert. Es kann auch helfen, eine dritte, unbeteiligte Person mit ins Boot zu holen, die darauf achtet, dass das Gespräch nicht auf die emotionale Ebene abdriftet.

In der #Metakommunikation wird über das vergangene Gespräch gesprochen. Dabei wird es möglich zu verstehen, warum das Gespräch überhaupt so eskaliert ist. Die eine Person wiederholt dann noch einmal ganz in Ruhe einen Punkt des Gesprächs und erläutert, wie sie es gemeint hat. Der Gesprächspartner hat danach die Möglichkeit zu erklären, wie es bei ihm angekommen ist. Stimmt beides nicht überein, wird das #Missverständnis sichtbar und man kann diesen Punkt gemeinsam aus der Welt schaffen.

Für zukünftige Gespräche, z.B. auch innerhalb der #Familie und insbesondere mit #Kindern, kann es helfen, wenn du im Voraus klare und einfache #Gesprächsregeln aufstellst, an die sich alle Gesprächspartner zu halten haben. Des weiteren kann es hilfreich sein, sich mit den verschiedenen Kommunikationsmodellen zu beschäftigen (z.B. Paul #Watzlawick, Schulz von #Thun, Marshall B. #Rosenberg etc.), um sich der Kommunikationsprozesse und Abläufe im #Gehirn bewusst zu werden. Denn, je mehr du über all das weißt, desto bewusster und zielgerichteter kannst du kommunizieren und dich schnell auf jede Situation einstellen.

ErWartungen (Der Blick hinter die Kulissen)

#ErWartungen #DerBlickHinterDieKulissen

„Erwarte nichts von anderen, dann kannst du auch nicht enttäuscht werden.“ Ein Satz, den ich in schon oft gehört habe. Doch so einfach, wie er gesagt ist, ist es dann doch nicht umzusetzen. Und trotzdem habe ich dahin gehend schon viel erreicht. Denn das Thema Erwartungen, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.

Wie oft war mein #Leben, auf Grund falscher Erwartungen, ein wahres Trauerspiel. Ganz besonders häufig in meiner Jugendzeit. Und doch habe ich jedes Mal etwas daraus gelernt. Und an jeder einzelnen Ent-Täuschung, bin ich ein Stück gewachsen.

Wusstest du eigentlich, dass es zwei Varianten von Erwartungshaltungen gibt? Zum einen gibt es da die #Vermutung, zum anderen den #Anspruch. Bei der Vermutung habe ich, auf Grund meiner eigenen Erfahrungen und Menschenkenntnis, eine gewisse Vorstellung davon, wie eine Situation ausgehen bzw. wie andere Menschen sich möglicherweise verhalten könnten. Beim Anspruch habe ich eine ganz klare Vorstellung davon, wie jemand anders sich zu verhalten hat.

Wer etwas erwartet, im Sinne eines Anspruchs, drückt die andere Person in eine Rolle, welcher derjenige vielleicht gar nicht entspricht. Es kann also passieren, dass der andere sich dadurch in seiner #Freiheit eingeschränkt fühlt. Das führt dann bei ihm zu Unwohlsein und Widerstand, wodurch er sich dann komplett verweigert, um seine #Autonomie zu schützen und zu behalten.

Allerdings kann es auch sein, dass er sich der Erwartung beugt, um die Harmonie zu bewahren oder als positiv wahr genommen zu werden. Allerdings wird dieser innere Widerstand gegen die Einschränkung der persönlichen Freiheit, der weiterhin in ihm brodelt, eines Tages an anderer Stelle aus ihm heraus brechen, um die eigene Autonomie wieder herzustellen.

So weit zur Theorie. Theoretisch weiß ich also, dass es nichts bringt, in Bezug auf andere Menschen Erwartungen zu haben. Und oftmals gelingt es mir auch, dem nachzukommen und mit dem zu leben, was sich mir bietet. Doch gerade bei sensiblen Themen, wenn ich in irgendeiner Art Unterstützung benötige oder, wenn ich mich selbst in meiner Freiheit eingeschränkt fühle, verfalle auch ich in den Widerstand oder die Erwartungshaltung gegenüber anderen. Und das endet zumeist in einem riesen Chaos. Und ja, ich sollte es besser wissen… doch manchmal bin ich auch nur ein Mensch und keine „Expertin“. Dann bestehe ich auf meinem eingebildeten Recht, dass andere doch auch mal was für mich tun können. Und dann erwarte ich bestimmte Verhaltensweisen, und das, obwohl ich es besser weiß.

Und blicke ich im Nachhinein zurück auf die Situation, dann sehe ich ganz klar, dass ich meine Bedürfniserfüllung, die ich durch Erwartungen auf andere projiziere, nur auf mich selbst richten kann. Ich kann und ich möchte auch gar niemanden dazu zwingen, mein Leben zu führen. Denn jeden von uns gibt es nur ein Mal auf dieser Erde. Mit dem Gesamtpaket unserer Erfahrungen, Werte und Ansprüche. Und welche Person weiß am besten, was dir gut tut? Das weißt nur du selbst. Und jeder von uns lebt in seiner eigenen Realität. Und somit kann niemand wissen, was du gerade denkst, fühlst oder brauchst, wenn du es nicht nach außen trägst. Wenn du dich anderen nicht mitteilst. Und selbst dann läufst du Gefahr, dass deine Erwartungen nicht erfüllt oder enttäuscht werden.

Deshalb hilft nur, weiterhin deine Erlebnisse für dich selbst zu reflektieren. Entsprach das, was du erwartet hast, einer gerechtfertigten Vermutung? Oder war es lediglich nur dein alleiniger Wunsch? Wenn du dir zukünftig diese Fragen stellst, kannst du falsche Erwartungen schneller entlarven. Und schau, was dein wirkliches #Bedürfnis dahinter ist. Kannst du es dir vielleicht sogar selbst erfüllen? Denn andernfalls gerätst du in eine #Abhängigkeit, die dir, besonders auf lange Sicht, nicht gut tut.

Also sorge gut für dich und halte dich zukünftig möglichst von Erwartungen fern. Reflektiere dich selbst immer wieder und wachse an deinen Erfahrungen. Äußere #Bitten und #Wünsche, aber habe nicht gleichzeitig den Anspruch auf Erfüllung. Dann wirst du letzten Endes glücklicher, zufriedener und ausgeglichener sein.

Diskussions- und Streitkultur (Der Blick hinter die Kulissen)

#DiskussionsUndStreitKultur #DerBlickHinterDieKulissen

In meiner Studienzeit habe ich mich intensiv mit den Thema zwischenmenschliche #Kommunikation beschäftigt. Ich war damals in einen Kreis von Menschen integriert, die es liebten, stundenlang miteinander zu diskutieren. Anfangs war ich in dieser Runde lediglich Beobachter. Später jedoch, fand ich selbst Gefallen daran. Dinge zu hinterfragen, logisch zu denken und mit anderen, ganz entspannt, in den kommunikativen Austausch zu gehen. Bis heute ist es mein Anliegen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Oft einfach nur aus Interesse und des Dialogs und Austauschs wegen. Und nicht, um unbedingt Recht zu bekommen oder am Ende ein gemeinsames Ergebnis zu erhalten. Manchmal stehen verschiedene Meinungen auch nur einfach nebeneinander und es wird kein Konsens gefunden. Und das ist auch vollkommen okay so.

Was ich jedoch immer öfter wahrnehme, ist, dass ein richtiger #Dialog und Austausch untereinander immer seltener möglich ist. Denn, um in den gemeinsamen Austausch zu gehen, muss die Bereitschaft dazu von beiden Seiten aus vorhanden sein. Sobald auch nur einer der Gesprächspartner nicht die Bereitschaft dazu hat, wird das #Gespräch zum Machtkampf. Dann geht es nur noch darum, Recht zu haben. Den anderen von seiner Meinung überzeugen zu wollen. Andere Ansichten gar nicht erst anzuhören, geschweige denn, sie zuzulassen. Und dann diskutiert man auch nicht mehr auf Augenhöhe. Oft sinkt das Niveau dann unter die Gürtellinie. Es werden persönliche Angriffe gefahren oder Gesprächspartner erniedrigt, so dass man sich selbst über sie stellt.

So macht der kommunikative Austausch keinen Spass mehr. Er verliert an Attraktivität und macht dann auch keinen Sinn mehr. Denn was bedeutet es eigentlich, miteinander zu diskutieren? Geht es allein darum, #Recht zu haben und seine Meinung durchzudrücken? Nein. Es geht viel mehr darum, ein #Gespräch bzw. einen Dialog zu führen, in welchem ein bestimmtes Thema im Mittelpunkt steht und jede Seite ihre Argumente vorträgt. Und genau da, ist schon der erste wichtige Punkt. Es sollte immer nur EIN Thema im Mittelpunkt stehen. Viele schweifen in #Diskussionen vom eigentlichen Thema ab und holen immer neue Themen mit hinein. Da verliert man schnell den Durchblick und das Gespräch gerät am Ende vollkommen außer Kontrolle.

Und dann gelangt man leicht, von der Darstellung der eigenen Position, in eine #Rechtfertigung. Doch was genau ist eigentlich der Unterschied? Kurz gesagt: Es ist die innere Einstellung. Die Art und Weise, wie du deinen Standpunkt darstellst. Fühlst du dich angegriffen und hast du den Drang, dich zu verteidigen? Oder bleibst du ruhig und triffst lediglich eine klare Aussage, in welcher das Thema „Schuld“ keine Rolle spielt? Gerätst du in den Rechtfertigungsmodus, machst du dich entweder selbst kleiner oder auch größer. Es ist also keine Kommunikation auf Augenhöhe. Bei einer Rechtfertigung schwingen oft auch Unsicherheit und #Schuldgefühle mit. Eine Erklärung hingegen, entspringt einem reinen Gewissen. Allerdings muss man erwähnen, dass deine Erklärung oder Begründung auch als Rechtfertigung von deinem Gegenüber gesehen werden kann. Je nachdem, wie dein Gesprächspartner deine Aussage für sich interpretiert.

Doch noch einmal kurz zurück zu den Grundlagen der Diskussion, die meiner Meinung nach wichtig sind, um überhaupt einen Dialog führen zu können. Eine weitere Voraussetzungen für einen guten Diskussionsstil und eine gute Streitkultur, sind gegenseitiger #Respekt. Dazu gehört auch, dass andere Meinungen angehört und zugelassen werden, auch wenn sie der eigenen Meinung widersprechen. Ein respektvoller Umgang miteinander, kann auch in Streitgesprächen vorhanden sein. Es geht dabei vor allem darum, den anderen ausreden zu lassen, ihm wirklich zuzuhören und möglichst sachlich auf die Argumente einzugehen. Und wie gesagt, muss das Ergebnis einer Diskussion nicht zwingend ein Konsens oder Kompromiss sein. Mein Wunsch dabei ist es, ein Thema auch einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

Wie gesagt bin ich ein Mensch, der dem Dialog und Diskussionen nicht aus dem Weg geht, sie manchmal sogar sucht, um neue Sichtweisen zu erhalten. Doch ermüdet es mich ungemein, wenn meinen Gesprächspartnern die Etikette des Diskutierens nicht wichtig ist. Wenn es lediglich darum geht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen oder den anderen von seiner Sichtweise zu überzeugen. Wenn nicht mal die Bereitschaft dazu da ist, auch einmal den Blickwinkel zu verändern. Neue Perspektiven einzunehmen und diese in Ruhe zu überdenken.

Wenn man sich über andere stellt und nicht die Augenhöhe bewahrt. Denn dann, kann man nicht in den Dialog treten. Dann bleiben einem neue Sichtweisen verborgen. Und dann besteht die Gefahr, dass man um sich herum nur noch das wahrnimmt, was man selbst auch vertritt. Man sich in seiner ganz eigenen „Bubble“ befindet und nicht mehr über den Tellerrand hinaus schaut.

Ist man jedoch wirklich an einem Dialog interessiert, so besteht die Möglichkeit, ganz neue Welten zu entdecken, die einem sonst verborgen geblieben wären. Und dann kann man sich auch mal mit jemandem so richtig streiten und trotzdem noch befreundet sein. Denn eine gute Diskussion bleibt immer auf Augenhöhe und ist von gegenseitigem Respekt geprägt. Und das gehört für mich auch zu einer guten Freundschaft und Beziehung zueinander dazu.

KörperSprache | Kommunikation mit Maske

#KörperSprache #KommunikationMitMaske

Durch das Tragen einer #Maske ist unsere #Kommunikation eingeschränkt und wir sind vor neue Herausforderungen gestellt. Unsere Stimme ist gedämpft, der Mund nicht mehr sichtbar. Ein Großteil unserer #Mimik bleibt verborgen und unser Atem kann nicht mehr frei fließen. Auch können #Stress, Verunsicherung oder Ärger uns negativ beeinflussen. Denn unser Körper passt sich unseren Gedanken und Gefühlen automatisch an und viel Unbewusstes wird darüber sichtbar.

Genauso gut können wir unsere #Körpersprache jedoch auch im positiven Sinne für uns nutzen. Zum Einfluss von Augen und Mimik beim Tragen der Maske, hatte ich gestern bereits etwas geschrieben. Doch auch unsere #Haltung und #Gestik haben Einfluss auf den Erfolg unserer Kommunikation.

Durch den bewussten Einsatz von Körpersprache, kannst du Defizite, die durch das Tragen der Maske entstehen, gut kompensieren.

Möchten wir mit jemandem in den Dialog treten, so ist es sinnvoll, erst einmal #Kontakt zueinander herzustellen. Das kann durch Blickkontakt geschehen oder auch durch eine ansprechende Haltung. Wende dich der Person zu und hebe den Blick. Zeig Offenheit und Bereitschaft zur Kommunikation.

Hast du die Aufmerksamkeit deines Gegenübers, kannst du mit der verbalen Kommunikation beginnen. Um deinen #Worten mehr Ausdruck zu verleihen, unterstütze sie durch entsprechende Gesten. Zeige z.B. auf das, was du kaufen möchtest. Gewähre dem anderen, durch #Handzeichen, den Vortritt. Nicke bei Zustimmung oder schüttle im Gegenzug den Kopf.

Setzt du deine Körpersprache ganz bewusst beim #Sprechen mit ein, so kannst du die Defizite, die durch das Tragen der Maske entstehen, damit ein wenig ausgleichen. Eine aufrechte Haltung erleichtert dir außerdem das Atmen. Und mit ganz bewusster Kommunikation in Bezug auf Inhalt, Stimme und Körpersprache, kannst du grundsätzlich, auch ohne Maske, #Missverständnissen entgegen wirken.

Augen und Mimik | Kommunikation mit Maske

#AugenUndMimik #KommunikationMitMaske

Durch den Mund-Nasen-Schutz sind von unserem Gesicht (zumindest bei richtigem Gebrauch der Maske) nur die #Augen sichtbar. Wenn wir mit jemandem sprechen, dann scannen wir jedoch normalerweise die gesamte #Mimik des anderen. Und wir richten unseren Blick auch immer wieder auf den Mund, um zusätzlich von den Lippen abzulesen. Die Maske erschwert nun diesen Prozess.

Doch gibt es auch in diesem Fall ein paar wertvolle Dinge zu beobachten, denn wir können auch von den Augen so einiges ablesen. Wenn wir mit jemandem sprechen wollen, ist es empfehlenswert, zuerst einmal #Blickkontakt mit der anderen Person aufzunehmen. Denn so können wir erkennen, ob wir überhaupt die Aufmerksamkeit des anderen haben.

Beim Tragen der Maske ist die Mimik hauptsächlich auf die Augenregion beschränkt. Doch auch ein Lächeln ist sichtbar.

Wenn wir dann mit der anderen Person sprechen, ist es von Vorteil, wenn wir dabei weiterhin den Blickkontakt halten. Verändert sich irgendetwas an ihrer Mimik, speziell den Augen und der #Stirn? Ist der Blick wach und verständnisvoll oder eher fragend, indem z.B. die Stirn gerunzelt wird und die #Augenbrauen sich heben?

Und auch mit Maske kannst du lächeln und dir damit einen Vorteil schaffen. Denn ein echtes #Lächeln wird auf die Augen übertragen. Sie werden dabei etwas schmaler und die Lachfältchen treten deutlich hervor. Auf dieses Lächeln reagiert übrigens auch ganz automatisch dein Gegenüber. Dafür sorgen unsere Spiegelneuronen im #Gehirn. Und schon wird die Kommunikation miteinander entspannter.

Konzentriere dich, während des Tragens der Maske, also mehr auf die Region der Augen. Spiele mit dem Blickkontakt, deinem Lächeln, den Augenbrauen oder auch einem Augenzwinkern. Du wirst sehen, dass das alles die #Kommunikation miteinander erleichtert und auch zu deinem eigenen Wohlbefinden beitragen wird.

Lautstärke und Aussprache | Kommunikation mit Maske

#AusspracheUndLautstärke #KommunikationMitMaske

Das Tragen der #Maske im öffentlichen Raum, stellt unsere #Kommunikation vor ganz neue Herausforderungen. Die meisten Menschen fühlen sich hinter dem Mund-Nasen-Schutz unwohl, was sich auch auf ihre Art und Weise zu sprechen auswirkt. Sie sprechen dann oft zu leise und sind deshalb schlecht zu verstehen. Noch dazu haben wir die Maske vor dem Mund, so dass wir auch nicht mehr in der Lage sind, von den Lippen unseres Gegenübers abzulesen. All das ist nicht gerade förderlich für die Kommunikation.

Mein Freund berichtete mir vor Kurzem von einem persönlichen Erlebnis, das er beim Einkaufen hatte. Er wollte an der Fischtheke etwas bestellen. Das Problem war, dass die Verkäuferin den Abstand hielt und ihn deshalb nicht richtig verstand, obwohl er laut und deutlich sprach. Er hatte dann regelrecht das Bedürfnis, sich die Maske vom Gesicht zu reißen, doch genau das ist es ja, was nicht passieren soll.

Beim Sprechen mit Maske gilt es, die Stoffbarriere mit deiner Stimme sowie einer klaren und deutlichen Aussprache zu überwinden.

Wie also können wir nun den bestmöglichen Zustand herstellen, dass der andere uns, trotz Maske, gut verstehen kann? Die wichtigste Voraussetzung ist: Sei dir bewusst, dass du eine Maske trägst und dadurch deine Kommunikation eingeschränkt ist. Zum einen musst du die Barriere Maske mit deiner #Stimme überwinden, zum anderen kann dir dein Gegenüber nicht von den Lippen ablesen, was es zusätzlich schwierig macht. Deshalb ist es so wichtig, so deutlich wie möglich und in einer angemessenen #Lautstärke zu sprechen.

Also sprich, wenn du deine Maske trägst, immer etwas lauter als sonst. Und sprich außerdem auch etwas langsamer und deutlicher, als du es ohne Maske tun würdest. Nimm zusätzlich, zu deinem Gegenüber, #Blickkontakt auf und vergewissere dich, ob du auch verstanden wurdest.

Grundsätzlich hilft es, wenn du erst einmal kurz darüber nachdenkst, was genau du sagen möchtest. Dann hole tief Luft und sprich deine Worte klar und deutlich aus. Kommuniziere überlegt und sei dir der Herausforderungen des Sprechens mit Maske bewusst. Dann hast du eine gute Chance, von deinem Gegenüber auch richtig verstanden zu werden. Beim Sprechen mit Maske gilt es, die Stoffbarriere mit deiner Stimme sowie einer klaren und deutlichen Aussprache zu überwinden.

Abstand Halten | Kommunikation mit Maske

#AbstandHalten #KommunikationMitMaske

Für uns alle ist es eine völlig neue Situation, mit der wir jetzt, in Zeiten von #Corona, konfrontiert sind. Das #Maske tragen im öffentlichen Raum, ruft die unterschiedlichsten Reaktionen hervor. Und es ist ungewohnt. Etwas, womit wir nicht vertraut sind. Und noch dazu das #Abstand halten. Wie genau sollen wir uns denn nun überhaupt in der #Kommunikation mit anderen verhalten? Wie soll das funktionieren, ohne dass wir uns wirklich nah kommen dürfen, so wie wir es doch immer gewohnt waren?

Der Anblick von Menschen mit Masken in Bus, Bahn und beim Einkaufen, verunsichert viele #Menschen. Auch das Abstand halten, ist neu für uns. Die meisten fühlen sich unter bzw. hinter ihrer Maske auch nicht wohl. Das überträgt sich auch auf die Art und Weise, wie sie sprechen und sich bewegen. #Verunsicherung und Unwohlsein hinterlassen ihre Spuren in der #Stimme und #Körpersprache. Wir sprechen dann automatisch leiser, vermeiden Blickkontakt und unsere Körperbewegungen werden kleiner. Wenn wir uns nicht wohl in unserer Haut fühlen, möchten wir nicht auffallen und verkriechen uns immer mehr in uns selbst.

Abstand halten und Maske tragen haben enormen Einfluss auf unsere zwischenmenschliche Kommunikation im öffentlichen Raum.

Doch genau das ist nicht gerade förderlich für unsere Kommunikation. Besonders dann, wenn es zusätzlich nach darum geht, Abstand zu halten. Dazu kommt, dass wir, im #Gespräch mit anderen, gleich mehrere Barrieren durchbrechen müssen. Da ist zum einen die psychische Komponente, unsere eigene #Unsicherheit, die uns klein uns leise werden lässt. Zum anderen gilt es, auch die physischen Barrieren, wie z.B. die #Distanz zwischen unserem Gesprächspartner sowie die Maske und vielleicht sogar noch eine Plexiglasscheibe, zu überwinden. Und wie ist es eigentlich anders herum? Wenn du jemand anderem zuhören möchtest? Und du plötzlich Abstand halten sollst und auch nicht mehr seinen Mund siehst? Fällt es dir dann schwerer, ihn zu verstehen?

Das alles stellt uns vor ganz neue Herausforderungen im zwischenmenschlichen Miteinander. Doch Abstand halten und Maske tragen gehören vorerst zu unserer neuen Normalität. Unsere Stimme und Körpersprache, aber auch unsere innere Einstellung, spielen in der heutigen Kommunikation eine ganz neue Rolle. Und wir sollten uns dieser neuen Herausforderung bewusst sein, um ihr effektiv entgegen treten zu können.

Starke Emotionen

#StarkeEmotionen #DiePerfekteRede

Weißt du noch, wo du gerade warst, als du am 11. September 2001 von den Terroranschlägen in New York erfahren hast? Ich war gerade auf dem Weg vom Zahnarzt zurück nach Hause, saß im Auto und hörte im Radio, dass eine Boing 767 in einen der beiden Türme des World Trade Centers geflogen sei. Ich dachte zuerst, es wäre ein Scherz. Zuhause angekommen machte ich sofort den Fernseher an und verfolgte das Drama bis zuletzt. Ich war schockiert und fassungslos.

Solche Ereignisse nennt man auch „Blitzlichterinnerungen“. Sie sind mit so starken #Emotionen verknüpft, dass in der Amygdala Dopamin freigesetzt wird. Dopamin unterstützt die #Erinnerung und Informationsverarbeitung im #Gehirn. Die Information wird im Gehirn dauerhaft verknüpft. Diesen Effekt kannst du dir auch in deiner #Rede zu Nutze machen, indem du einen gefühlsintensiven Zustand erschaffst. Suche dafür die wichtigsten Inhalte bzw. die Message deiner #Geschichte heraus und versuche, diese auf eine neuartige und eindrucksvolle Art und Weise zu verpacken. Wichtig ist dabei, wieder die #Sinne mit einzubeziehen.

Blitzlichterinnerungen sind mit extrem starken Emotionen verknüpft und bleiben lange Zeit im Gedächtnis.

Und es gibt noch einen weiteren interessanten Effekt: Durch emotionale Aufregung steigen das Noradrenalin und die Stresshormone. Das sorgt dafür, dass die #Amygdala mit der Sehrinde kommuniziert. Die Folge ist, dass die Aktivität der Sehrinde gesteigert wird und darüber eine intensivere Wahrnehmung möglich ist. Du solltest also ganz konkret mit wirkungsvollen Bildern in Form von Fotos oder Filmen arbeiten, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

Verknüpfst du deine Message also mit emotionsgeladenen Momenten, so kannst du dir sicher sein, dass dein Publikum sich noch lange Zeit daran erinnern wird. Über die emotionale Reaktion deines Publikums kannst du eine intensive Verbindung herstellen. Und auch hier ist es wieder wichtig, dass das #Publikum dich versteht. Verwende also eine klare und einfache Sprache und nutze gut verständliche Beispiele, so dass du jeden Einzelnen im Publikum in deine Geschichte mit einbeziehst.

Lernen ist eine Sucht

#LernenIstEineSucht #DiePerfekteRede

Wir #Menschen sind von Grund auf neugierig. Beobachten wir kleine #Babies, so sehen wir sie unermüdlich alles um sich herum erforschen. #Kinder lieben es, zu experimentieren. Neues zu entdecken. Und wenn der Mensch nicht diesen unablässigen Drang danach hätte, Dinge zu untersuchen und herauszufinden, wie etwas funktioniert und wie man vielleicht etwas besser machen könnte, so würden wir heute wahrscheinlich immer noch wie unsere ersten Vorfahren leben.

Wir Menschen haben einen fast unermüdlichen Drang, zu forschen und neues Wissen in uns aufzusaugen.

Und genau diese #Neugier kannst du dir in deiner Rede zu Nutze machen. Denn das Publikum ist wissbegierig und möchte von dir etwas Neues lernen. Sonst wäre es nicht da. Etwas, das es bisher noch nicht kennt oder mit dem es sich bisher noch nicht auseinander gesetzt hat. Und ist der erste Schritt erst einmal getan und das Feuer entfacht, dann ist es wie eine #Sucht. Man möchte immer mehr, mehr, mehr. Ich habe es damals als Kind geliebt, Wissensbücher zu lesen. Ich hatte einen Metallbaukasten, mit dem ich experimentierte und immer wieder neue Sachen gebaut habe. Ich sah mir unglaublich gern Wissenssendungen im Fernsehen an. Als ich älter wurde, las ich Fachzeitschriften. Und immer wieder war es so und ist es bis heute: Wenn mich ein Thema wirklich gefesselt hat, dann will ich immer mehr darüber wissen. Immer mehr #Wissen zu diesem Thema in mich aufsaugen.

Möchtest du also eine wirklich überzeugende #Rede halten, so überlege dir bereits im Voraus, was du deinem Publikum an neuen Informationen bieten kannst. Baue dann dieses neue Wissen auf eindrucksvolle Art und Weise mit in deine Rede ein. Womit kannst du dein Publikum fesseln und deren #Leidenschaft wecken? Wie kannst du die neuen Informationen am besten verpacken? In Form von beeindruckenden Bildern, Diagrammen und Filmen? Oder ist es sogar möglich, das neue Wissen in Form eines Experiments auf die #Bühne zu bringen?

Egal, was du dir auch überlegst: Mach dein #Publikum neugierig, so dass es Lust auf mehr bekommt. Dass es an deinen Lippen hängt, weil es alles in sich aufsaugen möchte. Dass es mit einem Mehrwert für sich nach Hause geht. Dass du und deine Rede dauerhaft in Erinnerung bleiben und es noch Jahre später davon erzählt. Und dass du dadurch vielleicht sogar etwas im Leben eines jeden Einzelnen bewegt hast.

WendePunkte

#WendePunkte #DerBlickHinterDieKulissen

Manchmal kommst du in deinem #Leben an einen Punkt und du weißt, du musst eine #Entscheidung treffen. Etwas muss sich verändern. Vielleicht hast du schon länger das Gefühl, dass etwas anders werden muss, aber kannst es noch nicht so richtig greifen. Und so vergehen Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre, in denen du dich einfach dem fügst, was ist. In denen du lediglich reagierst und dich manchmal fühlst, wie die Kugel in einem Flipper-Automaten. Doch nach und nach frisst sich diese #Unzufriedenheit immer weiter in dein Herz und deine Seele. Deine Energie schwindet. Dein positives Lebensgefühl auch.

Und irgendwann bemerkst du, dass alles um dich herum an Farbe verloren hat. Und du fragst dich, wie du überhaupt dort hin gelangen konntest. Wie du für so lange Zeit in diesem Zustand leben konntest. Und du stellst fest, dass die vergangene Zeit nicht mal mehr dem Wort Leben gerecht war. Du beginnst dich selbst zu fragen, was aus dir geworden ist. Du warst doch einmal so stark und lebensfroh. Andere haben dich immer um deine positive Lebenseinstellung beneidet. Wie konnte es nur so weit kommen?

Vielleicht findest du in diesem Moment noch keine Antwort auf deine Frage. Denn oft erkennen wir die Dinge erst im Nachhinein. Doch das ist momentan nicht wichtig. Wichtig ist, dass du erkannt hast, dass sich etwas ändern muss. Und dass sich nichts verändern wird, solange du nicht selbst die Initiative ergreifst. Du für dein eigenes Denken und #Handeln nicht zu 100% die #Verantwortung übernimmst. Du überlegst, was du brauchst, um dich wieder besser zu fühlen. Vielleicht kannst du auch das noch nicht wirklich beantworten, doch du weißt, dass du zu allererst die jetzige Situation verlassen musst, um überhaupt eine Chance auf wirkliche Veränderung zu haben.

Doch Veränderungen brauchen vor allem auch #Mut. Stärke. #Selbstbewusstsein. Und vielleicht ist dir genau das in den letzten Jahren verloren gegangen. Aber das brauchst du, um die Situation überhaupt erst verlassen zu können. Doch du traust dich nicht. Und du beginnst, dir selbst alles schön zu reden. Es ist ja eigentlich auch gar nicht so schlimm. Schau doch mal, wie gut ich es eigentlich habe! Mich hätte es auch viel schlechter treffen können. Und du raffst dich nochmal auf. Versuchst, weiter mit der jetzigen Situation klar zu kommen. Das Positive darin zu sehen. Du kämpfst für das, was irgendwann einmal so viel versprechend begonnen hat. Als alles noch schön war und du dieses Leben genau so wolltest. Und du begreifst, dass du genau das zurück willst. Dieses Gefühl der #Leichtigkeit, des Lachens und der #Zufriedenheit.

Und irgendwann später… Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre… erkennst du, dass du dir selbst die ganze Zeit nur etwas vor gemacht hast. Dass dieses farbenfrohe Bild schon lange nicht mehr existiert und um dich herum schon längst alles schwarz ist. Und nicht nur das, denn jetzt bist du auch noch ausgebrannt, weil du diesem untragbaren Zustand viel zu lange ausgesetzt warst. Du steckst in einem schwarzen Loch. In einer Abwärtsspirale. Und vielleicht bist du jetzt an dem Punkt angelangt, an dem es nur noch zwei Wege gibt: Entweder, dich von dieser Abwärtsspirale immer weiter in den dunklen Abgrund ziehen zu lassen oder endlich deine letzte Energie zusammensuchen, um den Absprung doch noch irgendwie zu schaffen.

Du weißt, dass das vielleicht deine letzte Möglichkeit ist, lebend aus all dem Chaos heraus zu kommen. Doch du hast Angst. #Angst vor der Veränderung. Denn Veränderungen bringen immer auch #Ungewissheiten mit sich. Wer weiß, ob das, was kommt, wirklich besser ist? Vielleicht gibt es ja auch gar keinen Ausweg? Vielleicht schaffe ich es ja auch gar nicht? Und dann taucht es wieder vor deinem geistigen Auge auf. Das Bild von damals, als du noch stark und voller Energie warst. Und genau das ist jetzt dein Antrieb. Da möchtest du wieder hin.

Und mit dem letzten Funken Energie in dir bäumst du dich ein letztes Mal auf. Du weißt, das sich vor dir ein langer und beschwerlicher Weg befindet, voller Stolperfallen und Hindernisse. Doch Mut ist stärker als Angst. Und so konzentrierst du dich auf den ersten Schritt nach vorn. Und dann auf den zweiten. Schritt für Schritt. Und mit jedem geschafften Schritt wächst deine #Zuversicht. Und die Freude darüber, dass du endlich wieder in Bewegung bist. Der Weg ist dein #Ziel. Und ganz tief in deinem Herzen spürst du: „The light at the end is worth the pain. I’m on my way. I’m on my way.“

——

Ich denke, fast jeder von uns hat schon einmal Momente in seinem Leben gehabt, in denen er nicht mehr weiter wusste und an einem Wendepunkt stand. Entweder lebe ich dieses Leben weiter, obwohl es mich unglücklich macht, oder ich nehme all meinen Mut zusammen und verändere die Situation. Ohne zu wissen was kommt. Ohne sicheren Ausgang. Manche schaffen diesen Schritt. Andere nicht. Jeder ist in diesem Sinne für sein eigenes Handeln und Leben verantwortlich.

Ich selbst habe bereits einige Wendepunkte in meinem bisherigen Leben gehabt. Und ich habe Menschen in meinem näheren Umfeld, die zum Teil ganz extreme Veränderungen in ihrem Leben bewältigt haben. Doch kenne ich auch nach wie vor Menschen, die zwar ein unglückliches Leben führen, sich jedoch (noch) nicht trauen. Denen die eigene Angst vor dem „Was kommt danach?“ (noch) im Weg steht.

Und denen, die sich (noch) nicht trauen. Die (noch) nicht bereit sind für die anstehende Veränderung. Denen möchte ich mit auf den Weg geben: Mut ist immer stärker als Angst! Trau dich! Sei mutig! Tu den ersten Schritt heraus aus dem Dunkel! Hab #Vertrauen in dich, deine Entscheidungen und in deinen Weg! Und am Ende wirst du dich fragen, wieso du überhaupt so lange gewartet hast.