Kommunikationsstörungen Vermeiden

#Vermeiden #KommunikationsStörungen

#Störungen sollten in der Kommunikation immer Vorrang haben. Sobald es zu emotionalen Ausbrüchen oder anderweitigen Herausforderungen kommt, ist es kaum noch möglich, ein wirklich konstruktives #Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Und es bedarf einiger Anstrengung, Know How und Fingerspitzengefühl, um mit Störungen professionell umgehen zu können. Somit ist es von Vorteil, wenn du dazu in der Lage bist, sie von Beginn an zu vermeiden.

Ein erster wichtiger Punkt ist dabei die optimale #Vorbereitung deines Gesprächs. Überlege dir dafür Ziel und Vorgehensweise und schließe mögliche Störungen von vornherein aus. Des weiteren solltest du selbst auch ein gutes #Mindset haben und möglichst entspannt in die jeweilige Situation hinein gehen. Bitte auch deinen Gesprächspartner um eine entsprechende Vorbereitung auf das Gespräch und kündige dein Gesprächsziel sowie den organisatorischen Rahmen (Zeit, Ort etc.) rechtzeitig an.

Du wirst umso bessere Gespräche führen, je mehr du über die verschiedenen Kommunikationsmodelle und Prozesse im Gehirn Bescheid weißt.

Ist ein Gespräch jedoch, trotz aller Vorbereitung, doch einmal vollkommen eskaliert und endete in einem großen #Streit, so kannst du versuchen, das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu wiederholen. Bis dahin sollten die #Emotionen abgeflaut sein. Eine weitere Voraussetzung ist, dass allen Gesprächspartnern daran gelegen sein sollte, letztendlich doch noch zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen.

Damit du in diesem zweiten Gespräch nicht dieselben #Fehler machst bzw. sich das Muster nicht wiederholt, kann es ein Vorteil sein, das Gespräch von der #Metaebene der Kommunikation aus zu betrachten. Dabei geht es darum, mit persönlichem Abstand und von oben herab auf das Geschehen zu blicken. Dabei wird nicht emotional, sondern rein sachlich diskutiert. Es kann auch helfen, eine dritte, unbeteiligte Person mit ins Boot zu holen, die darauf achtet, dass das Gespräch nicht auf die emotionale Ebene abdriftet.

In der #Metakommunikation wird über das vergangene Gespräch gesprochen. Dabei wird es möglich zu verstehen, warum das Gespräch überhaupt so eskaliert ist. Die eine Person wiederholt dann noch einmal ganz in Ruhe einen Punkt des Gesprächs und erläutert, wie sie es gemeint hat. Der Gesprächspartner hat danach die Möglichkeit zu erklären, wie es bei ihm angekommen ist. Stimmt beides nicht überein, wird das #Missverständnis sichtbar und man kann diesen Punkt gemeinsam aus der Welt schaffen.

Für zukünftige Gespräche, z.B. auch innerhalb der #Familie und insbesondere mit #Kindern, kann es helfen, wenn du im Voraus klare und einfache #Gesprächsregeln aufstellst, an die sich alle Gesprächspartner zu halten haben. Des weiteren kann es hilfreich sein, sich mit den verschiedenen Kommunikationsmodellen zu beschäftigen (z.B. Paul #Watzlawick, Schulz von #Thun, Marshall B. #Rosenberg etc.), um sich der Kommunikationsprozesse und Abläufe im #Gehirn bewusst zu werden. Denn, je mehr du über all das weißt, desto bewusster und zielgerichteter kannst du kommunizieren und dich schnell auf jede Situation einstellen.

Emotionalität | KommunikationsStörungen

#Emotionalität #KommunikationsStörungen

Wir kommunizieren immer auf mindestens zwei Ebenen: Zum einen auf der Sach- bzw. Inhaltsebene, zum anderen auf der emotionalen bzw. der Gefühlsebene. Während sachliche Inhalte hauptsächlich über #Worte kommuniziert werden und relativ objektiv sind, werden Gefühle und #Emotionen über die #Stimme und #Körpersprache nach außen gebracht. Emotionen erwecken leere Worte erst zum Leben und nicht selten kann dadurch auch zwischen den Zeilen gelesen werden.

Stellen wir uns nun vor, du möchtest ein #Gespräch mit jemandem führen. Du bereitest dich gut darauf vor. Du überlegst dir im Voraus das Gesprächsziel und wählst deine Worte mit Bedacht. Du versuchst, #Störungen von vorn herein auszuschließen bzw. zu minimieren und wendest außerdem die Regeln der Gewaltfreien #Kommunikation an. Und trotzdem ist dieses Gespräch dann doch vollkommen eskaliert. Wie kann das sein?

Die Ausschüttung verschiedenster Stresshormone im Gehirn, behindert unser Denken, so dass in Gesprächen, bei emotionalen Anzeichen, unbedingt eine Pause eingelegt werden sollte.

Es kann sein, dass dein Gegenüber von irgendetwas, das du thematisiert hast, getriggert wurde. Was genau bedeutet das? Dein Gegenüber hat in seinem Leben schon mehrere Gespräche geführt. Mit den unterschiedlichsten Personen und in verschiednen Situationen. Vielleicht hat sein Gegenüber damals immer verlangt, zwischen den Zeilen zu lesen. Klare Kommunikation ist ihm deshalb fremd. Nun unterhält er sich mit dir und versucht also ganz automatisch, auch hier zwischen den Zeilen zu lesen. Er gleicht das Gesagte mit seiner eigens erschaffenen Welt ab und interpretiert etwas hinein, was von dir aus vielleicht gar nicht gesagt oder gemeint war. Dein Gegenüber kann in dem Moment auch gar nicht anders, da ihm diese Prozess nicht bewusst ist.

So kann es sein, dass dein Gesprächspartner sich durch dich angegriffen fühlt. Fühlen wir uns durch etwas bedroht oder gestresst, ist die Situation nun real oder nur eingebildet, reagiert der Körper mit einer Ausschüttung von Hormonen. Diese verschiedenen #Hormone bewirken, dass unser gesamter Körper sich auf Flucht oder Kampf einstellt. Dafür sorgt unser Reptiliengehirn sowie unsere antrainierte Alarm-Datenbank im #Gehirn ganz automatisch und wir können in diesem Moment kaum etwas dagegen tun. Unser #Denken wird somit behindert. Und wir können damit auch nicht mehr richtig zuhören, weil wir nur noch darauf konzentriert sind, unser Überleben zu sichern und uns zu verteidigen.

Das Einzige, was wir in so einem Moment überhaupt tun können, ist, uns dieser Prozesse im Gehirn bewusst zu sein und sie zu erkennen. Bei unserem Gegenüber und auch bei uns selbst. Nehmen wir wahr, dass wir selbst oder unser Gesprächspartner, emotional werden, so ist das eine ganz bedeutsame „Störung“ im Gespräch, der wir uns erst widmen und dann das Gespräch weiterführen sollten. Am besten ist es in so einem Moment, das Gespräch zu unterbrechen. Denn eine konstruktive Fortführung ist erst dann möglich, wenn die Emotionen wieder abgeflacht sind und wir wieder klar denken können.

Achte also auf körperliche Reaktionen, wie z.B. eine schnellere Atmung, Schweißausbrüche, das Zusammenpressen der Lippen oder Zähneknirschen. Vielleicht ballt dein Gesprächspartner sogar die Fäuste oder die Füße und Beine beginnen sich unentwegt zu bewegen. Auch andere #Stressgesten können sichtbar sein oder dein Gegenüber hat plötzlich Tränen in den Augen. Spätestens dann ist es an der Zeit, das Gespräch zu unterbrechen und vorerst mit auf die emotionale Ebene zu wechseln, z.B. in Form von #Verständnis und Mitgefühl. Fang deinen Gesprächspartner auf, schenke ihm die Zeit, die er braucht, um sich wieder zu beruhigen und führe erst dann dein Gespräch weiter.

ErWartungen (Der Blick hinter die Kulissen)

#ErWartungen #DerBlickHinterDieKulissen

„Erwarte nichts von anderen, dann kannst du auch nicht enttäuscht werden.“ Ein Satz, den ich in schon oft gehört habe. Doch so einfach, wie er gesagt ist, ist es dann doch nicht umzusetzen. Und trotzdem habe ich dahin gehend schon viel erreicht. Denn das Thema Erwartungen, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.

Wie oft war mein #Leben, auf Grund falscher Erwartungen, ein wahres Trauerspiel. Ganz besonders häufig in meiner Jugendzeit. Und doch habe ich jedes Mal etwas daraus gelernt. Und an jeder einzelnen Ent-Täuschung, bin ich ein Stück gewachsen.

Wusstest du eigentlich, dass es zwei Varianten von Erwartungshaltungen gibt? Zum einen gibt es da die #Vermutung, zum anderen den #Anspruch. Bei der Vermutung habe ich, auf Grund meiner eigenen Erfahrungen und Menschenkenntnis, eine gewisse Vorstellung davon, wie eine Situation ausgehen bzw. wie andere Menschen sich möglicherweise verhalten könnten. Beim Anspruch habe ich eine ganz klare Vorstellung davon, wie jemand anders sich zu verhalten hat.

Wer etwas erwartet, im Sinne eines Anspruchs, drückt die andere Person in eine Rolle, welcher derjenige vielleicht gar nicht entspricht. Es kann also passieren, dass der andere sich dadurch in seiner #Freiheit eingeschränkt fühlt. Das führt dann bei ihm zu Unwohlsein und Widerstand, wodurch er sich dann komplett verweigert, um seine #Autonomie zu schützen und zu behalten.

Allerdings kann es auch sein, dass er sich der Erwartung beugt, um die Harmonie zu bewahren oder als positiv wahr genommen zu werden. Allerdings wird dieser innere Widerstand gegen die Einschränkung der persönlichen Freiheit, der weiterhin in ihm brodelt, eines Tages an anderer Stelle aus ihm heraus brechen, um die eigene Autonomie wieder herzustellen.

So weit zur Theorie. Theoretisch weiß ich also, dass es nichts bringt, in Bezug auf andere Menschen Erwartungen zu haben. Und oftmals gelingt es mir auch, dem nachzukommen und mit dem zu leben, was sich mir bietet. Doch gerade bei sensiblen Themen, wenn ich in irgendeiner Art Unterstützung benötige oder, wenn ich mich selbst in meiner Freiheit eingeschränkt fühle, verfalle auch ich in den Widerstand oder die Erwartungshaltung gegenüber anderen. Und das endet zumeist in einem riesen Chaos. Und ja, ich sollte es besser wissen… doch manchmal bin ich auch nur ein Mensch und keine „Expertin“. Dann bestehe ich auf meinem eingebildeten Recht, dass andere doch auch mal was für mich tun können. Und dann erwarte ich bestimmte Verhaltensweisen, und das, obwohl ich es besser weiß.

Und blicke ich im Nachhinein zurück auf die Situation, dann sehe ich ganz klar, dass ich meine Bedürfniserfüllung, die ich durch Erwartungen auf andere projiziere, nur auf mich selbst richten kann. Ich kann und ich möchte auch gar niemanden dazu zwingen, mein Leben zu führen. Denn jeden von uns gibt es nur ein Mal auf dieser Erde. Mit dem Gesamtpaket unserer Erfahrungen, Werte und Ansprüche. Und welche Person weiß am besten, was dir gut tut? Das weißt nur du selbst. Und jeder von uns lebt in seiner eigenen Realität. Und somit kann niemand wissen, was du gerade denkst, fühlst oder brauchst, wenn du es nicht nach außen trägst. Wenn du dich anderen nicht mitteilst. Und selbst dann läufst du Gefahr, dass deine Erwartungen nicht erfüllt oder enttäuscht werden.

Deshalb hilft nur, weiterhin deine Erlebnisse für dich selbst zu reflektieren. Entsprach das, was du erwartet hast, einer gerechtfertigten Vermutung? Oder war es lediglich nur dein alleiniger Wunsch? Wenn du dir zukünftig diese Fragen stellst, kannst du falsche Erwartungen schneller entlarven. Und schau, was dein wirkliches #Bedürfnis dahinter ist. Kannst du es dir vielleicht sogar selbst erfüllen? Denn andernfalls gerätst du in eine #Abhängigkeit, die dir, besonders auf lange Sicht, nicht gut tut.

Also sorge gut für dich und halte dich zukünftig möglichst von Erwartungen fern. Reflektiere dich selbst immer wieder und wachse an deinen Erfahrungen. Äußere #Bitten und #Wünsche, aber habe nicht gleichzeitig den Anspruch auf Erfüllung. Dann wirst du letzten Endes glücklicher, zufriedener und ausgeglichener sein.

FragenStellen | GesprächsFührung

#FragenStellen #GesprächsFührung

„Wer fragt, der führt!“ Diesen Satz habe ich in meinem Leben schon oft gehört. Doch ist dem wirklich so? Ich stimme dieser Aussage in soweit zu, dass #Fragen stellen für die Gesprächsführung wichtig ist. Jedoch sollten es auch die richtigen Fragen sein. Und dazu gehört, dass man vorher auch richtig zugehört hat.

Es gibt eine ganze Reihe von #Fragetechniken, die du während eines Gesprächs für dich nutzen kannst. Und jeder Fragetyp ruft eine bestimmte Art von Antwort hervor. Kennst du das Ziel deines Gesprächs, so kannst du deine Fragen bereits ganz bewusst im Voraus auswählen.

Also, wie könnte nun so ein professioneller Gesprächsverlauf zwischen dir und deinem Gesprächspartner aussehen? Er könnte z.B. mit einem kurzen #Smalltalk beginnen, um die Atmosphäre etwas aufzulockern und sich einander etwas besser kennenzulernen. Dazu bieten sich Fragen zur jeweiligen Situation, zur Stimmung, zur Anreise oder Ähnliches an.

Zur Gesprächseröffnung könntest du dann offene Fragen verwenden. Sie werden auch als „W-Fragen“ bezeichnet: Wer? Was? Wie? Wann? Wo? Warum? Zum Beispiel: „Können Sie bitte kurz zusammen fassen, was genau Ihr Anliegen ist?“.

Wer ein gutes Gespräch führen will, sollte in der Lage sein, im richtigen Moment die richtigen Fragen zu stellen.

Mit hypothetischen Fragen lädst du dein Gegenüber zu Gedankenexperimenten ein. Das kann helfen, wenn es in erster Linie darum geht, über den eigenen Tellerrand zu schauen und das #Denken zu erweitern: „Was würden Sie tun, wenn Ihnen, in diesem konkreten Fall, keine Grenzen gesetzt wären?“

Alternativfragen sind für den weiteren Gesprächsverlauf von Vorteil, wenn verschiedene #Argumente und Sichtweisen gegeneinander abgewogen werden sollen. Angenommen, ihr habt im Gespräch verschiedene Gedanken zusammen getragen. Dann ist die Frage: „Welche Argumente sprechen nun für und welche gegen die geplante Vorgehensweise?“

Entscheidungsfragen eigenen sich, um das Ergebnis dann noch einmal zu hinterfragen. Zum Beispiel: „Angenommen, wir entscheiden uns für diese Vorgehensweise. Was passiert dann in dem Fall, wenn es nicht funktioniert? Was ist unsere Alternative?“

Geschlossene Fragen helfen dir, um ein ganz klares „Ja.“ oder „Nein.“ als Antwort zu erhalten. Das könnte zum Beispiel am Ende des Gesprächs der Fall sein, wenn dann die finale #Entscheidung getroffen werden soll: „Sind Sie mit dem Ergebnis einverstanden?“ Manchmal besteht jedoch auch die Gefahr, als Antwort dann doch nur ein „Vielleicht.“ zu erhalten.

Es gibt noch einige weitere Fragetechniken, die den Gesprächsverlauf in unterschiedliche Richtungen lenken können. Bevor du ein wichtiges Gespräch führst, ist es von Vorteil, dich mit diesem Thema noch einmal intensiv zu beschäftigen und dir auch die Techniken des aktiven Zuhörens anzueignen. Und anschließend geht es darum, deren richtige Anwendung auch zu üben, um dann in wirklich bedeutenden Gesprächen optimal vorbereitet zu sein.

Diskussions- und Streitkultur (Der Blick hinter die Kulissen)

#DiskussionsUndStreitKultur #DerBlickHinterDieKulissen

In meiner Studienzeit habe ich mich intensiv mit den Thema zwischenmenschliche #Kommunikation beschäftigt. Ich war damals in einen Kreis von Menschen integriert, die es liebten, stundenlang miteinander zu diskutieren. Anfangs war ich in dieser Runde lediglich Beobachter. Später jedoch, fand ich selbst Gefallen daran. Dinge zu hinterfragen, logisch zu denken und mit anderen, ganz entspannt, in den kommunikativen Austausch zu gehen. Bis heute ist es mein Anliegen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Oft einfach nur aus Interesse und des Dialogs und Austauschs wegen. Und nicht, um unbedingt Recht zu bekommen oder am Ende ein gemeinsames Ergebnis zu erhalten. Manchmal stehen verschiedene Meinungen auch nur einfach nebeneinander und es wird kein Konsens gefunden. Und das ist auch vollkommen okay so.

Was ich jedoch immer öfter wahrnehme, ist, dass ein richtiger #Dialog und Austausch untereinander immer seltener möglich ist. Denn, um in den gemeinsamen Austausch zu gehen, muss die Bereitschaft dazu von beiden Seiten aus vorhanden sein. Sobald auch nur einer der Gesprächspartner nicht die Bereitschaft dazu hat, wird das #Gespräch zum Machtkampf. Dann geht es nur noch darum, Recht zu haben. Den anderen von seiner Meinung überzeugen zu wollen. Andere Ansichten gar nicht erst anzuhören, geschweige denn, sie zuzulassen. Und dann diskutiert man auch nicht mehr auf Augenhöhe. Oft sinkt das Niveau dann unter die Gürtellinie. Es werden persönliche Angriffe gefahren oder Gesprächspartner erniedrigt, so dass man sich selbst über sie stellt.

So macht der kommunikative Austausch keinen Spass mehr. Er verliert an Attraktivität und macht dann auch keinen Sinn mehr. Denn was bedeutet es eigentlich, miteinander zu diskutieren? Geht es allein darum, #Recht zu haben und seine Meinung durchzudrücken? Nein. Es geht viel mehr darum, ein #Gespräch bzw. einen Dialog zu führen, in welchem ein bestimmtes Thema im Mittelpunkt steht und jede Seite ihre Argumente vorträgt. Und genau da, ist schon der erste wichtige Punkt. Es sollte immer nur EIN Thema im Mittelpunkt stehen. Viele schweifen in #Diskussionen vom eigentlichen Thema ab und holen immer neue Themen mit hinein. Da verliert man schnell den Durchblick und das Gespräch gerät am Ende vollkommen außer Kontrolle.

Und dann gelangt man leicht, von der Darstellung der eigenen Position, in eine #Rechtfertigung. Doch was genau ist eigentlich der Unterschied? Kurz gesagt: Es ist die innere Einstellung. Die Art und Weise, wie du deinen Standpunkt darstellst. Fühlst du dich angegriffen und hast du den Drang, dich zu verteidigen? Oder bleibst du ruhig und triffst lediglich eine klare Aussage, in welcher das Thema „Schuld“ keine Rolle spielt? Gerätst du in den Rechtfertigungsmodus, machst du dich entweder selbst kleiner oder auch größer. Es ist also keine Kommunikation auf Augenhöhe. Bei einer Rechtfertigung schwingen oft auch Unsicherheit und #Schuldgefühle mit. Eine Erklärung hingegen, entspringt einem reinen Gewissen. Allerdings muss man erwähnen, dass deine Erklärung oder Begründung auch als Rechtfertigung von deinem Gegenüber gesehen werden kann. Je nachdem, wie dein Gesprächspartner deine Aussage für sich interpretiert.

Doch noch einmal kurz zurück zu den Grundlagen der Diskussion, die meiner Meinung nach wichtig sind, um überhaupt einen Dialog führen zu können. Eine weitere Voraussetzungen für einen guten Diskussionsstil und eine gute Streitkultur, sind gegenseitiger #Respekt. Dazu gehört auch, dass andere Meinungen angehört und zugelassen werden, auch wenn sie der eigenen Meinung widersprechen. Ein respektvoller Umgang miteinander, kann auch in Streitgesprächen vorhanden sein. Es geht dabei vor allem darum, den anderen ausreden zu lassen, ihm wirklich zuzuhören und möglichst sachlich auf die Argumente einzugehen. Und wie gesagt, muss das Ergebnis einer Diskussion nicht zwingend ein Konsens oder Kompromiss sein. Mein Wunsch dabei ist es, ein Thema auch einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu betrachten.

Wie gesagt bin ich ein Mensch, der dem Dialog und Diskussionen nicht aus dem Weg geht, sie manchmal sogar sucht, um neue Sichtweisen zu erhalten. Doch ermüdet es mich ungemein, wenn meinen Gesprächspartnern die Etikette des Diskutierens nicht wichtig ist. Wenn es lediglich darum geht, den eigenen Standpunkt zu verteidigen oder den anderen von seiner Sichtweise zu überzeugen. Wenn nicht mal die Bereitschaft dazu da ist, auch einmal den Blickwinkel zu verändern. Neue Perspektiven einzunehmen und diese in Ruhe zu überdenken.

Wenn man sich über andere stellt und nicht die Augenhöhe bewahrt. Denn dann, kann man nicht in den Dialog treten. Dann bleiben einem neue Sichtweisen verborgen. Und dann besteht die Gefahr, dass man um sich herum nur noch das wahrnimmt, was man selbst auch vertritt. Man sich in seiner ganz eigenen „Bubble“ befindet und nicht mehr über den Tellerrand hinaus schaut.

Ist man jedoch wirklich an einem Dialog interessiert, so besteht die Möglichkeit, ganz neue Welten zu entdecken, die einem sonst verborgen geblieben wären. Und dann kann man sich auch mal mit jemandem so richtig streiten und trotzdem noch befreundet sein. Denn eine gute Diskussion bleibt immer auf Augenhöhe und ist von gegenseitigem Respekt geprägt. Und das gehört für mich auch zu einer guten Freundschaft und Beziehung zueinander dazu.

WendePunkte

#WendePunkte #DerBlickHinterDieKulissen

Manchmal kommst du in deinem #Leben an einen Punkt und du weißt, du musst eine #Entscheidung treffen. Etwas muss sich verändern. Vielleicht hast du schon länger das Gefühl, dass etwas anders werden muss, aber kannst es noch nicht so richtig greifen. Und so vergehen Tage, Wochen, Monate oder sogar Jahre, in denen du dich einfach dem fügst, was ist. In denen du lediglich reagierst und dich manchmal fühlst, wie die Kugel in einem Flipper-Automaten. Doch nach und nach frisst sich diese #Unzufriedenheit immer weiter in dein Herz und deine Seele. Deine Energie schwindet. Dein positives Lebensgefühl auch.

Und irgendwann bemerkst du, dass alles um dich herum an Farbe verloren hat. Und du fragst dich, wie du überhaupt dort hin gelangen konntest. Wie du für so lange Zeit in diesem Zustand leben konntest. Und du stellst fest, dass die vergangene Zeit nicht mal mehr dem Wort Leben gerecht war. Du beginnst dich selbst zu fragen, was aus dir geworden ist. Du warst doch einmal so stark und lebensfroh. Andere haben dich immer um deine positive Lebenseinstellung beneidet. Wie konnte es nur so weit kommen?

Vielleicht findest du in diesem Moment noch keine Antwort auf deine Frage. Denn oft erkennen wir die Dinge erst im Nachhinein. Doch das ist momentan nicht wichtig. Wichtig ist, dass du erkannt hast, dass sich etwas ändern muss. Und dass sich nichts verändern wird, solange du nicht selbst die Initiative ergreifst. Du für dein eigenes Denken und #Handeln nicht zu 100% die #Verantwortung übernimmst. Du überlegst, was du brauchst, um dich wieder besser zu fühlen. Vielleicht kannst du auch das noch nicht wirklich beantworten, doch du weißt, dass du zu allererst die jetzige Situation verlassen musst, um überhaupt eine Chance auf wirkliche Veränderung zu haben.

Doch Veränderungen brauchen vor allem auch #Mut. Stärke. #Selbstbewusstsein. Und vielleicht ist dir genau das in den letzten Jahren verloren gegangen. Aber das brauchst du, um die Situation überhaupt erst verlassen zu können. Doch du traust dich nicht. Und du beginnst, dir selbst alles schön zu reden. Es ist ja eigentlich auch gar nicht so schlimm. Schau doch mal, wie gut ich es eigentlich habe! Mich hätte es auch viel schlechter treffen können. Und du raffst dich nochmal auf. Versuchst, weiter mit der jetzigen Situation klar zu kommen. Das Positive darin zu sehen. Du kämpfst für das, was irgendwann einmal so viel versprechend begonnen hat. Als alles noch schön war und du dieses Leben genau so wolltest. Und du begreifst, dass du genau das zurück willst. Dieses Gefühl der #Leichtigkeit, des Lachens und der #Zufriedenheit.

Und irgendwann später… Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre… erkennst du, dass du dir selbst die ganze Zeit nur etwas vor gemacht hast. Dass dieses farbenfrohe Bild schon lange nicht mehr existiert und um dich herum schon längst alles schwarz ist. Und nicht nur das, denn jetzt bist du auch noch ausgebrannt, weil du diesem untragbaren Zustand viel zu lange ausgesetzt warst. Du steckst in einem schwarzen Loch. In einer Abwärtsspirale. Und vielleicht bist du jetzt an dem Punkt angelangt, an dem es nur noch zwei Wege gibt: Entweder, dich von dieser Abwärtsspirale immer weiter in den dunklen Abgrund ziehen zu lassen oder endlich deine letzte Energie zusammensuchen, um den Absprung doch noch irgendwie zu schaffen.

Du weißt, dass das vielleicht deine letzte Möglichkeit ist, lebend aus all dem Chaos heraus zu kommen. Doch du hast Angst. #Angst vor der Veränderung. Denn Veränderungen bringen immer auch #Ungewissheiten mit sich. Wer weiß, ob das, was kommt, wirklich besser ist? Vielleicht gibt es ja auch gar keinen Ausweg? Vielleicht schaffe ich es ja auch gar nicht? Und dann taucht es wieder vor deinem geistigen Auge auf. Das Bild von damals, als du noch stark und voller Energie warst. Und genau das ist jetzt dein Antrieb. Da möchtest du wieder hin.

Und mit dem letzten Funken Energie in dir bäumst du dich ein letztes Mal auf. Du weißt, das sich vor dir ein langer und beschwerlicher Weg befindet, voller Stolperfallen und Hindernisse. Doch Mut ist stärker als Angst. Und so konzentrierst du dich auf den ersten Schritt nach vorn. Und dann auf den zweiten. Schritt für Schritt. Und mit jedem geschafften Schritt wächst deine #Zuversicht. Und die Freude darüber, dass du endlich wieder in Bewegung bist. Der Weg ist dein #Ziel. Und ganz tief in deinem Herzen spürst du: „The light at the end is worth the pain. I’m on my way. I’m on my way.“

——

Ich denke, fast jeder von uns hat schon einmal Momente in seinem Leben gehabt, in denen er nicht mehr weiter wusste und an einem Wendepunkt stand. Entweder lebe ich dieses Leben weiter, obwohl es mich unglücklich macht, oder ich nehme all meinen Mut zusammen und verändere die Situation. Ohne zu wissen was kommt. Ohne sicheren Ausgang. Manche schaffen diesen Schritt. Andere nicht. Jeder ist in diesem Sinne für sein eigenes Handeln und Leben verantwortlich.

Ich selbst habe bereits einige Wendepunkte in meinem bisherigen Leben gehabt. Und ich habe Menschen in meinem näheren Umfeld, die zum Teil ganz extreme Veränderungen in ihrem Leben bewältigt haben. Doch kenne ich auch nach wie vor Menschen, die zwar ein unglückliches Leben führen, sich jedoch (noch) nicht trauen. Denen die eigene Angst vor dem „Was kommt danach?“ (noch) im Weg steht.

Und denen, die sich (noch) nicht trauen. Die (noch) nicht bereit sind für die anstehende Veränderung. Denen möchte ich mit auf den Weg geben: Mut ist immer stärker als Angst! Trau dich! Sei mutig! Tu den ersten Schritt heraus aus dem Dunkel! Hab #Vertrauen in dich, deine Entscheidungen und in deinen Weg! Und am Ende wirst du dich fragen, wieso du überhaupt so lange gewartet hast.

Verinnerlichung

#Verinnerlichung #StoryTelling

Stell dir vor, jemand würde dich nachts wecken und dich darum bitten, ihm deine #Geschichte zu erzählen… bist du in der Lage dazu? Oder musst du erst nach deinen Notizen suchen? In den meisten Fällen ist wahrscheinlich Letzteres der Fall. Doch, um dein #Publikum wirklich überzeugen zu können, musst du Eins mit deiner Geschichte geworden sein.

Das Publikum sollte immer das Gefühl haben, als würdest du deine Geschichte zum allerersten Mal erzählen. Als wäre sie dir gerade erst in den Sinn gekommen. Verinnerlichen geht weit darüber hinaus, die #Worte lediglich auswendig zu lernen und auszugestalten. Um die #Lebendigkeit zu spüren und authentisch zu wirken, hilft nur #Üben, Üben und nochmals Üben.

Wahres Storytelling geht über reines Auswendiglernen und Gestalten hinaus.

Hast du eine Vorstellung davon, wie lange es in etwa dauert, eine #Rede von 20 Minuten optimal vorzubereiten? In dem Buch „TALK like #TED – Die 9 Geheimnisse der besten TED Redner“ (welches ich übrigens sehr empfehlen kann), steht geschrieben, dass in eine einzige Rede bis zu 250 Stunden Vorbereitungszeit investiert wurden. Eine andere Rednerin hatte ihre Rede im Voraus über 200 Mal vor Publikum gehalten, bevor sie sich wirklich bereit für die große #Bühne fühlte.

Und diese Investition lohnt sich und zahlt sich aus. Dadurch wirst du dich von den anderen abheben. Denn es geht darum, nicht nur Informationen zu vermitteln bzw. einen #Vortrag zu halten. Beim Geschichtenerzählen ist es wichtig, dass du mit deinem Publikum in echte Interaktion trittst. Dass du ein #Gespräch mit ihm führst. Dass du deine Geschichte so erzählst, als würdest du gerade mit deinem besten Freund zusammen sitzen. Und um diese Lässigkeit, #Authentizität und Glaubhaftigkeit zu erreichen, braucht es Zeit… und vor allem ganz viel Übung. Viel lautes Sprechen. Sich unermüdlich immer wieder #Kritik aussetzen und sich auch immer wieder #Feedback einholen, um dann die entsprechenden Anpassungen zu treffen.

Dieser gesamte Prozess sollte so lange dauern, bis du deine Geschichte wirklich im Schlaf erzählen kannst. Bis du dich rundherum wohl mit ihr fühlst. Bis du sie, in dem Moment, wenn du sie erzählst, immer noch einmal selbst durchlebst. Und das mit allem, was dazu gehört. Denn nur dann bist du auch glaubhaft und überzeugend. Und du erweckst in dir und deinem Publikum, deine Geschichte zu neuem Leben.

Stimmliche Gestaltung

#StimmlicheGestaltung #Storytelling

Wenn ich an das Thema #Geschichten erzählen denke, dann habe ich ein ganz besonderes Bild vor Augen. Ich sehe einen gemütlichen Raum, in dem nur eine kleine Nachttischlampe brennt. In der Mitte steht ein großes Kuschelbett. Darin liegt ein kleines Kind und hält seinen Teddy in den Armen. Neben dem Bett steht ein gemütlicher Stuhl. Darauf sitzt die Großmutter des Kindes mit einer Brille auf der Nase und einem dicken #Märchenbuch in den Händen. Sie schlägt es auf und beginnt mit den Worten: „Es war einmal…“

Wenn sie anfängt zu sprechen, dann habe ich eine ganz bestimmte Stimme im Ohr. Geht es dir auch so? Oder erinnerst du dich vielleicht an Filme, in denen jemand eine Geschichte erzählt? Zum Beispiel an den Zauberer #Gandalf aus „Der Herr der Ringe“? Auch er hat diese ganz besondere Stimm-Aura, die mich immer wieder in ihren Bann zieht. Was ich damit ausdrücken möchte, ist Folgendes: Deine ganze Geschichte, die du dir mühevoll erarbeitet hast, steht und fällt mit der Art und Weise, wie du sie erzählst.

Geschichten werden erst durch den richtigen Einsatz der Stimme zum Leben erweckt.

Ich bin in anderen Beiträgen von mir bereits intensiv auf das Thema #Stimme und deren Wirkung eingegangen. Jedoch möchte an diesem Punkt noch einmal auf das ein oder andere Detail eingehen. Geschichten haben oft etwas Mystisches, das du mit der Art und Weise, wie du sprichst und deine Stimme einsetzt, unterstützen kannst. Am besten ist es, wenn deine ersten Worte bereits diese #Spannung ausstrahlen. Nehmen wir doch einfach noch einmal den Satzbeginn „Es war einmal…“. Wie könntest du ihn sprechen, so dass er geheimnisvoll klingt?

Deine Stimme sollte dabei entspannt und relativ tief sein. Wenn du beim #Sprechen ein klein wenig die Lautstärke zurück nimmst und die Worte langsam und bedächtig sprichst, kannst du bereits eine gewisse Spannung aufbauen. Versuche es doch einfach mal selbst, diesen Satzbeginn auf unterschiedliche Art und Weise auszusprechen und nimm dich dabei auf. Wie wirken die unterschiedlichen Ansätze?

Natürlich ist nicht nur der Anfang der Geschichte wichtig, sondern die gesamte Geschichte sollte stimmlich aufgearbeitet werden. An welchen Stellen kannst du mit Spannungspausen arbeiten? Wo die #Lautstärke variieren und das Tempo? Gibt es Stellen, an denen deine Stimme zu zittern anfangen kann? Oder kannst du, als Extrembeispiele, einen #Schrei mit einbauen oder ein Flüstern? Es gibt unendliche Möglichkeiten, deine Geschichte stimmlich zu gestalten. Eine gute Möglichkeit, um Inspiration zu erhalten, sind zum Beispiel #Hörbücher. Und ein bisschen Mut gehört auch dazu. Traust du dich?

WendePunkt

#WendePunkt #StoryTelling

Jede gute #Geschichte lebt von einem Wendepunkt. Etwas Unvorhersehbaren. Etwas, wo dir der Atem stockt und du denkst: „Waaaas?!“ Ich denke, fast jeder hat schon mal etwas davon gehört, dass es in einer Geschichte einen Höhepunkt geben soll. Etwas, worauf die Handlung hin arbeitet. Der „Wow“-Moment. Doch ein Wendepunkt hat noch einmal eine ganz andere Wirkung. Vor allem, wenn er an einer Stelle eintritt, wo du nicht damit rechnest. Denn den Wendepunkt kannst du ganz unterschiedlich in deiner Geschichte platzieren.

Zum Beispiel könntest du gleich mit dem Wendepunkt deiner Geschichte starten. Ihn direkt an den Anfang setzen: „Ich drehte mich um… und plötzlich, war sie verschwunden. Nur noch einer ihrer roten Schuhe, lag auf dem Asphalt.“ Mit einem Wendepunkt als Einstieg, fesselst du, vom ersten Moment an, dein Publikum. Du baust sofort #Spannung auf. Und man möchte unbedingt wissen, was da passiert ist, wie es dazu kam und vor allem auch, wie es weiter geht.

Ein gut platzierter Wendepunkt in deiner Geschichte sorgt dafür, dass sie dem Publikum in Erinnerung bleibt.

Natürlich kannst du den Wendepunkt auch im Mittelteil deiner Geschichte setzen. Das ist dann eher der klassische Weg. Eine #Handlung wird Stück für Stück aufgebaut, bis sie sich plötzlich um 180 Grad dreht. Am besten wirkt es, wenn du etwa 2/3 der Zeit die Handlung aufbaust und nach dem Wendepunkt noch etwa 1/3 der Geschichte übrig ist.

Um dein #Publikum mit einem emotionalen Feuerwerk zu verabschieden, kannst du den Wendepunkt jedoch auch ganz ans Ende setzen. Du kannst z.B. eine Geschichte erzählen, in der es um deinen besten Freund geht. Du erzählst sie aus seiner Sicht. Es ist eine sehr bewegende und berührende Geschichte. Und dann sagst du ganz am Ende: „Und dieser Mann, von dem ich die ganze Zeit erzählt habe, ist nicht mein bester Freund. – Der Mann… bin ich.“ Wichtig ist dabei, dass du auch bis zum Schluss den emotionalen Spannungsbogen hältst, damit du beim Publikum auch wirklich einen Wow-Effekt erreichst.

Die Königsdisziplin sind Geschichten mit mehreren Wendepunkten. Ich erinnere mich dabei besonders an die Filme „Magnolia“ oder „Memento“. Oder auch der Klassiker „12 Monkeys“. Die Geschichten in diesen Filmen sind sehr komplex und werden aus immer wieder unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Und es gibt auch immer wieder Wendepunkte, bis sich schließlich am Ende alles auflöst. Aber zwischendrin dachte ich damals immer wieder: „Häh?!“. Diese drei Filme sind mir bis heute in Erinnerung geblieben und gehören seitdem zu meinen Favoriten.

Für den Alltagsgebrauch solltest du jedoch beachten, nicht zu viele Wendepunkte einzubauen, um deine Geschichte nicht zu anspruchsvoll zu machen. Denn bei einer Rede, kann man nicht einfach mal zurück spulen und sich die Szene noch einmal anschauen.

Kleidung und Accessoires

#KleidungUndAccessoires #Körpersprache

Ich möchte das Thema #Kleidung und #Accessoires gern im Zusammenhang mit der Körpersprache aufbringen, weil es für mich ein weiterer bedeutsamer Aspekt ist, dem oft nur wenig Beachtung geschenkt wird. Für unsere Kleidung und alles weitere, was damit zusammenhängt, sind wir selbst verantwortlich. Wir entscheiden demnach, welche Kleidung wir täglich tragen. Und wenn ich mir dann die Menschen auf der Straße einmal etwas genauer anschaue, frage ich mich oft, weshalb jemand gerade diese Entscheidung getroffen hat. Ich selbst habe mehrere verschiedene Kleidungsstücke im Kleiderschrank. Manche sind schon Jahre alt, manche ganz neu. Wieder andere haben viel Geld gekostet, andere wenig. Ich liebe es, verschiedene Stile miteinander zu kombinieren und wähle auch, je nach Anlass, bewusst aus, was ich trage.

Dabei geht es nicht nur um die Kleidung, sondern auch um die entsprechenden Accessoires. Ich habe unterschiedliche Schmuckstücke, Tücher, Taschen und Schuhe, die ich mit zum Einsatz bringe. Und ich weiß, dass man auch durch Farbe bewusst kommunizieren kann. Ich selbst trage gern Schwarz in Kombination mit anderen Farben. Ich kombiniere gern Altes mit Neuem, Preiswertes mit Teurem. Wir sollten uns viel mehr unserer #Wirkung in Bezug auf das, was wir tragen, bewusst sein. Ich kenne #Menschen, die z.B. ganz bewusst, zum klassischen Business-Outfit, knallbunte Socken tragen. Oder eine herausstechende Brille. Oder auffällige Schuhe. Verrückte Stile, gepaart mit viel #Selbstbewusstsein, haben Wirkung und hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Auch Frisuren haben eine starke Wirkung. Oder Make-Up. Auffällig oder eher dezent? Was passt am besten zu dir und dem entsprechenden Anlass? Und wie ist es bei den Männern mit dem Bart? Ist er gepflegt und hat einen guten Schnitt? Tattoos sind übrigens auch ein ganz klares Statement.

Dein äußeres Erscheinungsbild sollte deine Persönlichkeit positiv unterstreichen.

Wichtig ist, dass der entsprechende Stil zu dir und deinem Auftreten passt. Sobald du verkleidet wirkst und dich in deiner Kleidung nicht wohl fühlst, wirst du das auch ausstrahlen. Wenn du selbst kein Händchen für Kleidung, Farben und #Stil hast, kannst du dir entsprechende Unterstützung holen. Und nicht umsonst gilt der Spruch: „Kleider machen Leute.“ Kleidung kann dich auch dabei unterstützen, deine #Haltung zu verändern. Denken wir nur an ein Korsett. Oder wie sich der Gang und die Körperbewegung verändern, wenn Frauen Kleider und High Heels tragen. An dieser Stelle noch ein Tipp für uns Frauen: Wenn du hohe Absätze trägst, dann solltest du auch darin laufen können.

Wenn du dich wohl in deiner Haut und mit deinem #Outfit fühlst, dann wird deine #Ausstrahlung eine ganz besondere sein. Es ist beeindruckend, wenn man Vorher/Nachher Bilder von Menschen sieht, die ein Umstyling hinter sich haben. Man sieht förmlich, wie sie neu erstrahlen. Und trau dich ruhig, auch mal neue Dinge auszuprobieren. Hol dir immer wieder Feedback dazu ein. Hab Spaß daran und tu das so lange, bis du deinen persönlichen Stil gefunden hast.