Messenger

#Messenger #SozialeNetzwerke

Eine tolle Möglichkeit, um miteinander in Kontakt zu bleiben, sind diverse Messenger bzw. Chat-Dienste. Wer von euch kennt noch den guten alten ICQ Messenger? Oder den „Knuddels-Chat“? Damit hat es bei mir angefangen. Dann irgendwann, mit der Entwicklung der Smartphones, kam #WhatsApp. Der wohl am meisten genutzte Messenger-Dienst. Er löste die eher verstaubte SMS und MMS ab. Plötzlich konnte man sich Bilder und Videos und später sogar #Sprachnachrichten kinderleicht hin und her schicken. Außerdem sind Broadcasts und Gruppenchats möglich.

Allerdings gab es einige Personen, die sich von WhatsApp distanzierten und andere Alternativen nutzen. Dazu gehören unter anderem der Facebook-Messenger, Threema oder #Telegram. Mittlerweile habe ich diverse Messenger-Apps auf meinem iPhone installiert, weil jeder irgendwie etwas anderes nutzt. Ich persönlich bevorzuge WhatsApp und werde wohl auch weiterhin dort bleiben. Den Facebook-Messenger nutze ich eher selten. Der Vorteil dort ist jedoch, dass man nicht die Telefonnummer des anderen braucht, um in Kontakt zu bleiben.

Und dann bleibt immer wieder die Frage, wie man am besten miteinander kommuniziert. Per Text? Oder Sprachnachricht? Das ist, glaube ich, eine individuelle Vorliebe. Manche schreiben endlos lange Texte, andere schicken lieber Sprachnachrichten. Wenn mit mir jemand per Sprachnachricht in #Kontakt tritt, dann möchte ich gern auch per Sprachnachricht antworten. Doch ist mir das leider nicht jederzeit und überall möglich. Und dann geht die Antwort manchmal im Trubel des Alltags unter. Auch bei längeren Textnachrichten kann mir das passieren, da ich dann gern auch wieder auf die gleiche Art und Weise antworten möchte und ich dazu dann einfach auch etwas Zeit brauche. Meine Freunde wissen mittlerweile, dass es mit der Antwort bei mir manchmal ein bisschen dauern kann und haben zum Glück Verständnis dafür.

Auch bei Chat- und Messenger-Diensten ist es von Vorteil, wenn man kurz und prägnant die wichtigsten Informationen auf den Punkt bringen kann.

Bei geschäftlicher Nutzung von Nachrichtendiensten sollte auch auf eine entsprechende Form geachtet werden. Ich vergleiche das dann eher mit einer E-mail oder einem Brief. Sprachnachrichten verschicke ich im geschäftlichen Kontext eher selten, es sei denn, ich kenne mein Gegenüber bereits. Grundsätzlich gilt jedoch, egal ob Text- oder Sprachnachricht, dass man dem anderen nicht zu viel Zeit stehlen sollte. Überlege dir also vorher bereits, was du dem anderen mitteilen möchtest und bringe es auf den Punkt. Sprachnachrichten von 10 Minuten mit einer Information, die man auch in 2-3 Minuten hätte formulieren können, sind eher kontraproduktiv.

Welchen Chatdienst man für sich nutzt, ist jedem selbst überlassen. Grundsätzlich hat jeder auch hier individuelle Vorlieben. Das kommunizieren ist nicht mehr nur mit Text, sondern auch mit Fotos und Videos, mit Sprachnachrichten, Emojis, Gifs usw. möglich. Jedoch sollte man, wenn man sein Gegenüber noch nicht kennt, eher sparsam damit umgehen und lieber konkret und klar verständlich kommunizieren. Und manchmal ist es auch von Vorteil, einfach mal kurz miteinander zu telefonieren, um sich abzusprechen.

LinkedIn

#LinkedIn #SozialeNetzwerke

Nachdem ich nicht nur privat die sozialen Netzwerke nutzen wollte, sondern auch geschäftlich, begab ich mich auf die Suche nach Business-Netzwerken und traf dabei auf Xing und später auch LinkedIn. Da damals LinkedIn jedoch sehr international war, entschied ich mich für Xing und schloss dort eine bezahlte Mitgliedschaft ab. Den ein oder anderen Klienten konnte ich darüber auch generieren und das ein oder andere Netzwerk-Event besuchen, doch war diese Plattform für mich dann nicht mehr wirklich attraktiv. Als ich mich dann immer mehr mit #Facebook auseinander setzte, merkte ich die Grenzen von Xing und entschloss mich, meine Mitgliedschaft dort zu kündigen. Des weiteren wurde ich gegen Ende nur noch von Finanz- und Versicherungsdienstleistern überhäuft und bekam ständig Nachrichten, die eher in die private Richtung gingen.

Nachdem ich Xing den Rücken gekehrt hatte und Facebook auch nicht mehr das war, was ich mir erhofft hatte, lenkte ich meinen Blick wieder mehr auf LinkedIn. Und siehe da, plötzlich wurde es auch von vielen Deutschen für das #Business genutzt. Man konnte Artikel schreiben und bekam wertvollen Input, der sich nicht nur um das Private drehte. Ich begann also dort mein Profil zu vervollständigen und schrieb auch dort ab und an mal einen Beitrag. Viel mehr nutze ich es jedoch passiv und war anfangs überrascht, dass doch immer einmal wieder geschäftliche Anfragen darüber kamen, aus denen dann auch ein Auftrag entstand.

So lange es keine bessere Alternative gibt, ist LinkedIn eine gute Möglichkeit für weltweites, geschäftliches Netzwerken.

Allerdings wirkt LinkedIn manchmal ein wenig wie ein Abklatsch von Facebook. Denn seit einiger Zeit kann man Beiträge auch mit Herzchen oder Beifall bewerten. Mir hätte das normale „Daumen hoch“ für eine professionelle Business-Platform gereicht. Des weiteren schreibe ich gern Artikel, was ich auf auf LinkedIn beibehalten wollte, um eine größere #Reichweite zu bekommen. Doch da macht mir die App einen Strich durch die Rechnung, denn darüber kann man keine #Artikel schreiben und veröffentlichen. Das geht nur am Computer bzw. über den Internetbrowser. Jedoch arbeite ich derzeit viel am Handy. Versucht man bei LinkedIn einen längeren Text als Beitrag zu posten, kommt schnell die Meldung, dass der Text zu lang ist. Das nervt. So muss ich, um vom Handy aus einen Artikel zu schreiben, über den Browser die Desktop-Version der Webseite aufrufen und dann dort ganz umständlich den Artikel schreiben. Ich hoffe sehr, dass dieses Tool alsbald in die App integriert wird.

Zusammenfassend ist LinkedIn für mich zu einem akzeptablen und seriösen Business-Netzwerk geworden, mit dem man durchaus zurecht kommen kann. Sicher ist es noch ausbaufähig, aber es reicht aus, um miteinander in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Trotzdem sind viele Deutsche noch der Meinung, dass es zu international ist und nicht wirklich auf das deutsche Business zugeschnitten. Doch sollte man die Wirkung von LinkedIn nicht unterschätzen. Vielleicht probiere ich die kostenlose Premium-Mitgliedschaft mal aus, um zu sehen, ob das Netzwerk dadurch für mich noch an Attraktivität gewinnt. Gegenüber Xing hat es für mich jedenfalls schon lange gewonnen. Und so lange es keine weitere attraktive Alternative gibt, ist LinkedIn durchaus zum weltweiten geschäftlichen Netzwerken geeignet.

Instagram

#Instagram #SozialeNetzwerke

Mein erster Post bei Instagram ist vom 30.04.2011. Damals bin ich privat diesem Netzwerk beigetreten. Seit ich denken kann, interessiere und begeistere ich mich für die #Fotografie. Und bei Instagram wird genau damit gespielt. Dabei geht es weniger um den Text, sondern hauptsächlich um das Bild. Zu zeigen, wo man gerade ist oder was man macht.

Ich habe Instagram mit unterschiedlichen Profilen für mich genutzt und hab damit für mich unterschiedliche Interessengebiete abgedeckt. Mein erstes Profil, was bis heute noch besteht, jedoch momentan auf Eis gelegt ist, ist mein privates Profil karisma_pictures. Dort habe ich vor allem Landschaftsfotos veröffentlicht. Vor ein paar Jahren hatte ich sogar mal, mit einer Freundin zusammen, eine #Ausstellung unserer Instagram-Bilder unter dem Namen „Die Welt im Quadrat“. Heute jedoch fehlt mir schlichtweg die Zeit für die Fotografie.

Während der Zeit meiner #Schwangerschaft und Geburt hatte ich mir außerdem ein anonymes Profil erstellt, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen. Das hat mir in dieser Zeit viel geholfen. Ich habe mich nicht so allein gefühlt und hab in meiner #Community auch wertvolles Feedback und Antworten auf meine Fragen bekommen. Manche Kontakte aus dieser Zeit, sind sogar zu echten Freundinnen geworden.

Bilder erzeugen Emotionen. Und genau das ist es, was Instagram so einzigartig und besonders macht.

Seit 2016 nutze ich Instagram auch geschäftlich für meine #Impulse, welche ich mittlerweile täglich poste. Als ich 2011 Instagram beitrat, war alles noch recht übersichtlich. Es gab noch keine Werbung und auch keine bewegten Bilder oder Stories. Auch hier ist mittlerweile alles sehr kommerziell geworden. Es werden nicht mehr alle Beiträge von Kontakten im Feed angezeigt. Außerdem nerven mich die gesponserten Anzeigen und die Videos zahlreicher Influencer. Eine wirkliche Interaktion vermisse ich mittlerweile.

Während ich damals noch viel in Kontakt mit echten Menschen war, kommentieren und liken nun mittlerweile Bots. #Follower kommen nicht mehr aus Interesse dazu, sondern werden gekauft, um eine möglichst große Fangemeinde vorzutäuschen.

Ich kann mit all dem nicht viel anfangen. Ich persönlich nutze Instagram hauptsächlich zum Teilen und um mir schöne Bilder oder Impulse anschauen zu können. Ich investiere bisher auch nicht in Werbeanzeigen. Mit den #Hashtags kenne ich mich einigermaßen aus, jedoch könnte ich hier sicher auch noch mehr erreichen. Ich hatte auch immer wieder vor, mehr Videos zu posten, jedoch fehlt mir momentan einfach die Zeit dazu. Dafür schaue ich mir gern Videos und Stories von anderen an.

Müsste ich zwischen Facebook und Instagram wählen, so würde ich mich für Instagram entscheiden. Denn Fotos und schöne Bilder sind einfach eine Leidenschaft von mir und werden es auch immer bleiben.

Facebook

#Facebook #SozialeNetzwerke

Ich erinnere mich noch genau daran, wie für mich die Zeit der sozialen Netzwerke begann. Erinnerst du dich noch an das gute, alte „Studi-VZ“? Da ich persönlich auch ein großer Musik-Fan bin, war ich außerdem viel auf der Plattform „myspace.com“ unterwegs. Dort war ich mit vielen Musikern verbunden und traf dort auch auf Alejandro Manzano. Ich war beeindruckt von seiner außergewöhnlichen Stimme und schrieb ihn an, um ihm davon zu erzählen. Wir schrieben ein paar Mal hin und her und er erzählte mir, dass er mit seinen Brüdern in Sarasota/Florida lebt und sie gerade anfangen, gemeinsam, unter dem Namen „Boyce Avenue“, Musik zu machen. Und ob ich denn schon Facebook kenne, dort wären sie auch vertreten. Und so kam ich zu Facebook.

Es war eine tolle Plattform. Über die Band lernte ich tolle Menschen über die ganze Welt verteilt kennen. Mit manchen stehe ich bis heute in Kontakt. Damals nutzte ich Facebook ausschließlich privat. Manchmal „chatteten“ wir zusammen stundenlang unter einem Beitrag mit der Kommentarfunktion. Es wurden noch alle Beiträge von Freunden in der #Timeline angezeigt, Facebook war außerdem werbefrei und man musste noch nichts für irgendwelche Reichweiten bezahlen.

Durch meine #Selbstständigkeit wurde es für mich später zur Notwendigkeit, die privaten von den geschäftlichen Kontakten zu trennen. Irgendwann wollte ich eine klare Trennung und legte mir deshalb ein zweites Profil, nur für meine Geschäftskontakte an. Irgendwann wurde mir dann das mit den beiden Profilen zu zeitaufwändig, so dass ich mich dazu entschied, mein privates Profil zu löschen und mich nur noch auf das geschäftliche Profil zu konzentrieren. Außerdem erstellte ich mir dann auch eine Fanseite.

Mit diesem Profil und der #Fanseite arbeite ich noch heute. Ich habe ausschließlich mein öffentliches Profil und habe über 4500 Kontakte, von denen ich vielleicht ein Viertel wirklich kenne. Jeden Tag bekomme ich neue Kontaktanfragen, die ich alle gar nicht mehr abarbeiten kann. Ich werde überschwemmt mit Anfragen, Fanseiten zu liken. Und mit Beiträgen und Live-Videos von Influencern, Kosmetik-Queens und jungen Männern, die mir erzählen wollen, wie ich mein Business über Nacht zum tausendstelligen Gewinn bringe. Die Beiträge meiner engen, privaten Kontakte, bekomme ich dahin gegen in meiner Timeline kaum noch angezeigt.

Für mich hat Facebook über die Jahre seinen anfänglichen Reiz verloren. Doch richtig verwendet, kann es einem auch heute noch von großen Nutzen sein.

Ich nutze Facebook mittlerweile fast nur noch, um mich mitzuteilen und um auch immer einmal wieder direkt auf die Profile meiner „echten“ Kontakte zu gehen. Der effektive Austausch untereinander ist leider eher selten geworden. Und der Ton im Umgang miteinander rauer. Man braucht heutzutage schon ein dickes Fell, um in der Facebook-Welt bestehen zu können. Wertschätzung und #Respekt verlieren immer mehr an Bedeutung. Und manchmal scrolle ich mich durch die Timeline und vermisse die guten, alten Zeiten, als Facebook noch in den Kinderschuhen steckte.

Ja, ab und an inspiriert mich Facebook dann doch noch. Es gibt Menschen dort, denen ich gern folge und mit denen ich gern im Austausch stehe. Bei denen nicht alles nur schöner #Schein ist. Die auch mal kritisch etwas beschreiben und hinterfragen. Ich selbst mache jedoch immer wieder die Erfahrung, dass die Menschen bei wirklich wertvollen Beiträgen kaum reagieren, während bei eher belanglosen Themen eine Welle an Reaktionen losgetreten wird. Ich bin da selbst immer wieder überrascht. Doch sollte man auch die Anzahl der „stillen Beobachter“ nicht unterschätzen, die mich dann privat auf das ein oder andere ansprechen.

Mein Fazit: Facebook hat sich mit den Jahren extrem verändert. Und ich vermisse die eher unbeschwerte Anfangszeit. Auch ich habe mein eigenes Facebook-Verhalten dementsprechend angepasst und erwarte mir nicht mehr allzu viel davon. Manchmal ist es auch ein echter Zeitfresser. Doch macht es mir nach wie vor auch Spaß, meine Gedanken mit anderen zu teilen und ich freue mich jedes Mal, wenn ich Feedback zu meinen Beiträgen erhalte. Wenn man Zeit und Geld investiert oder sich einen Social-Media-Spezialisten hinzu holt, kann man Facebook für sich auch wirklich effektiv nutzen. Allerdings sollte dabei dann auch der Inhalt zählen. Denn auch hier ist es, wie im echten Leben: Wer nur laut brüllt und es ist nichts dahinter, wird früher oder später als Blender auffliegen.

Mut und Selbstvertrauen

#MutUndSelbstvertrauen #NeueWege

Als ich damals von Stuttgart nach Leipzig gezogen bin ohne wirklich jemanden in dieser Stadt zu kennen und mich dann hier (nach erfolgloser Jobsuche) selbstständig gemacht habe, hörte ich von Außenstehenden immer wieder die Worte: „Wow, das ist aber sehr mutig von dir!“ Doch für mich selbst war es das gar nicht, denn es war für mich einfach nur der Weg, den ich gegangen bin.

Für mich gibt es keinen Stillstand oder gar Aufgeben. Ich bin der Überzeugung, dass es für mich immer irgendwie eine Möglichkeit gibt, weiterzumachen. Uns bieten sich im Leben zahlreiche Chancen. Wir müssen nur wach und offen dafür sein. Und es lohnt sich, selbstbewusst nach vorn zu schreiten. Denn auch dann, wenn wir doch einmal „scheitern“ sollten, so steckt darin doch immer auch eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung und es entstehen daraus wieder neue Wege.

Mut und Selbstvertrauen sind für mich grundlegende Eigenschaften, um eigene Vorhaben auch wirklich umsetzen zu können.

Was mir damals gut geholfen hat, um mich mehr zu trauen und selbstbewusster zu werden? Nun, ich habe mich immer gefragt: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Wenn ich mir diese Frage ganz ehrlich selbst beantwortet habe, stellte ich oft fest, dass meine Ängste in den meisten Fällen absolut unbegründet waren: Und waren sie realistisch, so habe ich mir eine Lösung für diese Herausforderung überlegt. Damit fühlte ich mich dann gleich viel sicherer.

Mutig Sein bedeutet, über deine eigenen Grenzen zu gehen. Doch was für dich selbst ganz normal ist, kann für jemand anderen bereits eine unüberwindbare Hürde sein. Selbstvertrauen brauchst du vor allem, um deine Wünsche und Vorstellungen gut vertreten und deine Projekte angehen zu können. Und Selbstvertrauen kannst du lernen. Das sollte also kein Hinderungsgrund sein, etwas nicht zu tun. Hol dir in diesem Fall Unterstützung auf einem Weg, der dir gut tut und welcher dich wachsen lässt.

Was, wenn es funktioniert?

#WasWennEsFunktioniert #NeueWege

Heute widme ich mich einem Thema, dem meines Erachtens nach viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Viel zu oft in meinem Leben habe ich mir die Frage gestellt, ob das, was ich vor habe, auch wirklich funktionieren kann. Und immer hatte ich einen Plan B in der Tasche, sollte ich doch keinen #Erfolg haben.

Und auch aus meinem Umfeld kenne ich dieses negative Denken. Da fielen oft Sätze, wie: „Ach, das klappt doch eh nicht.“, „Bist du dir wirklich sicher, dass du das machen willst?“ oder ganz klassisch: „Das kannst du doch nicht so machen!“

Viel zu oft konzentrieren wir uns darauf, was alles schief gehen könnte. Legen wir doch lieber den Fokus darauf, wie es sich anfühlt, wenn es wirklich funktioniert.

Genau den letzten Satz habe ich ziemlich oft gehört, als ich mich damals dazu entschlossen hatte, von Stuttgart nach Leipzig zu ziehen. Die Menschen um mich herum konnten nicht verstehen, dass ich „einfach so“ in eine andere Stadt ziehen werde, ohne dort einen neuen Job oder Familie und Freunde zu haben.

Ist es nicht oft so, dass wir uns viel zu sehr auf das konzentrieren, was alles schief gehen kann? Und ist das nicht ziemlich demotivierend, besonders dann, wenn man etwas Neues wagen will? Wie wäre es, wenn wir zukünftig mehr auf das unseren #Fokus legen, was alles möglich ist… und wie es sich anfühlt, wenn es wirklich funktioniert?

Was wäre, wenn du keine Angst hättest.

#WasWäreWennDuKeineAngstHättest#NeueWege

Ich habe in meinem Leben viele Dinge nicht umgesetzt, weil ich vor irgendetwas oder der Reaktion von irgendjemandem #Angst hatte und war dadurch in meinem Handeln oft blockiert. Was könnten die anderen denken, wenn ich jetzt dies oder das tue? Was, wenn es nicht funktioniert? Was, wenn ich damit anderen auf die Füße trete, Negatives auslöse oder die ganze Welt untergeht?

Dabei ist es doch oft so, dass die schlimmsten Szenarien lediglich in unserem Kopf entstehen. Nur in den seltensten Fällen tritt das wirklich ein, was wir uns im Vornherein ausmalen. Und ich habe mir oft schon die Frage gestellt, wo ich heute wäre, wenn ich damals, bei gewissen #Entscheidungen, keine Angst gehabt hätte. 

Angst hält uns in unserer sicheren Komfortzone. Gleichzeitig hindert sie uns jedoch daran, uns persönlich weiterzuentwickeln.

Zurück gehalten hat mich oft mein kleines Männlein auf der Schulter, welches mir des Öfteren ins Ohr flüsterte: Das kannst du nicht! oder: Das schaffst du nie! Heute habe ich Frieden mit meinen meckernden, kleinen Männlein geschlossen. Ab und an sitzt es zwar noch auf meiner Schulter und flüstert mir ganz leise ins Ohr… doch die meiste Zeit vergnügt es sich anderswo.

Doch noch einmal kurz zurück zum Thema Angst. Letzten Endes ist sie nicht nur etwas Schlechtes. Denn sie bewahrt uns auch davor, überhastete Entscheidungen zu treffen. Sie lässt uns in unserer #Komfortzone bleiben, wo wir uns sicher fühlen. Und nicht jeder von uns ist dazu bereit, die eigenen Grenzen zu überschreiten, denn es ist immer auch ein Risiko dabei. Eine wichtige Frage dabei ist: Ist deine Angst begründet oder nur ein selbst gemachtes Bild in deinem Kopf?

Wenn du jetzt einmal auf dein #Leben zurück blickst: Wo stündest du heute, wenn du damals keine Angst gehabt hättest? Bereust du heute deine damals getroffenen Entscheidungen? Und was wäre, wenn du ab heute deine Angst bzw. das „kleine Männlein auf deiner Schulter“ in einer Kiste verstaust und dich endlich traust?

Neue Wege

Im Leben gibt es immer einmal wieder Momente, in denen es sich lohnt zurückzublicken, um für das, was vor einem liegt, die richtigen Anpassungen treffen zu können. Dem ein oder anderen ist vielleicht aufgefallen, dass es um mich in letzter Zeit etwas ruhiger geworden ist. Das geschah nicht ohne Grund. Insbesondere zwei prägende Ereignisse der letzten Jahre haben mich dazu veranlasst, mich intensiv mit mir, meinem Leben und meiner Selbstständigkeit auseinanderzusetzen.

Dazu gehören zum einen die Zeit des Cybermobbings und des großen Hacker-Angriffs auf mein Unternehmen. Das alles hat mich damals fast in die Knie gezwungen. Von heute auf morgen war meine gesamte virtuelle Identität ausgelöscht und ich musste komplett von vorn beginnen. Es hat mich in dieser Zeit viel Kraft und Energie gekostet, mein Unternehmen nach außen hin auch weiterhin erfolgreich aufrecht zu erhalten. 

Dem entgegen gesetzt, gab es für mich jedoch auch etwas sehr Positives zu erleben. Denn im Sommer 2019 habe ich meine kleine Tochter zur Welt gebracht. Dieser unglaublich herausfordernde und gleichzeitig schönste Moment meines bisherigen Lebens sowie die voran gehende 9-monatige Schere zwischen Schwangerschaftsbeschwerden und Selbstständigkeit, haben mich erneut vor Herausforderungen gestellt, die es zu bewältigen gab.

Beide Erlebnisse – sind sie auch noch so gegensätzlich – haben doch etwas gemeinsam: Sie haben mich dazu veranlasst, mein Leben und Wirken neu zu überdenken, meine Prioritäten neu zu setzen sowie mein Zeit- und Energiemanagement neu auszurichten und den jeweiligen Lebensumständen anzupassen.

Vergleiche ich mein „Ich“ von vor 10 Jahren mit meinem heutigen „Ich“, habe ich mich wieder ein ganzes Stück weiterentwickelt, bin gewachsen und stärker geworden. Rückblickend hat sich bereits in den letzten 3 Jahren mein Coaching verändert. Nun soll dieser Prozess auch nach außen hin sichtbar werden. Es ist schon eine ganze Weile nicht mehr „nur“ Charisma-Coaching, denn es fließen ganzheitlich folgende Themen mit ein: 

* Zwischenmenschliche Kommunikation,
* Persönlichkeitsentwicklung,
* Sichtbarkeit und Außenwirkung,
* Selbstfürsorge, Resilienz und Ressourcen-Management,
* der Umgang mit Kritik, persönlichen Angriffen und Niederlagen,
* Hochsensibilität,
* Bindungs- und Bedürfnisorientierung sowie
* Unterstützung in Zeiten der Neuorientierung.

Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch an sich in den jeweiligen Situationen mit all seinen Facetten, Herausforderungen und Bedürfnissen sowie die Interaktion mit anderen Menschen.

Meine Angebote werden auch weiterhin Vorträge, Seminare und Einzelcoachings umfassen, jedoch möchte ich meine Social-Media-Präsenz sowie meine Online-Coachings weiter ausbauen. In den sozialen Netzwerken gibt es von mir zukünftig jede Woche ein bestimmtes Thema als Schwerpunkt, zu welchem ich entsprechende Beiträge posten werde. 

Meine Gedanken für diese Woche zum Thema „Neue Wege“ sind:

#Perfektionismus
#WasAndereÜberDichDenken
#WasWäreWennDuKeineAngstHättest
#WasWennEsFunktioniert
#MutUndSelbstvertrauen
#LassDichÜberraschen

Es geht dabei vor allem um Erfahrungsaustausch, Denkanstöße sowie gern auch Diskussionsgrundlagen. Dabei heisst es immer: Alles darf, nichts muss. 

Nächste Woche geht es mit einem neuen Thema weiter. Gern bin ich dabei auch für deinen Input offen.

* Was interessiert dich? 
* Was sind die Themen, mit denen du dich momentan auseinander setzt?
* Wobei wünschst du dir Unterstützung und wertvollen Input?

Ich freue mich auf das, was kommt und wünsche dir ein phantastisches 2020! 

Kristin