Kommunikationsstörungen Vermeiden

#Vermeiden #KommunikationsStörungen

#Störungen sollten in der Kommunikation immer Vorrang haben. Sobald es zu emotionalen Ausbrüchen oder anderweitigen Herausforderungen kommt, ist es kaum noch möglich, ein wirklich konstruktives #Gespräch auf Augenhöhe zu führen. Und es bedarf einiger Anstrengung, Know How und Fingerspitzengefühl, um mit Störungen professionell umgehen zu können. Somit ist es von Vorteil, wenn du dazu in der Lage bist, sie von Beginn an zu vermeiden.

Ein erster wichtiger Punkt ist dabei die optimale #Vorbereitung deines Gesprächs. Überlege dir dafür Ziel und Vorgehensweise und schließe mögliche Störungen von vornherein aus. Des weiteren solltest du selbst auch ein gutes #Mindset haben und möglichst entspannt in die jeweilige Situation hinein gehen. Bitte auch deinen Gesprächspartner um eine entsprechende Vorbereitung auf das Gespräch und kündige dein Gesprächsziel sowie den organisatorischen Rahmen (Zeit, Ort etc.) rechtzeitig an.

Du wirst umso bessere Gespräche führen, je mehr du über die verschiedenen Kommunikationsmodelle und Prozesse im Gehirn Bescheid weißt.

Ist ein Gespräch jedoch, trotz aller Vorbereitung, doch einmal vollkommen eskaliert und endete in einem großen #Streit, so kannst du versuchen, das Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu wiederholen. Bis dahin sollten die #Emotionen abgeflaut sein. Eine weitere Voraussetzung ist, dass allen Gesprächspartnern daran gelegen sein sollte, letztendlich doch noch zu einem gemeinsamen Ergebnis zu kommen.

Damit du in diesem zweiten Gespräch nicht dieselben #Fehler machst bzw. sich das Muster nicht wiederholt, kann es ein Vorteil sein, das Gespräch von der #Metaebene der Kommunikation aus zu betrachten. Dabei geht es darum, mit persönlichem Abstand und von oben herab auf das Geschehen zu blicken. Dabei wird nicht emotional, sondern rein sachlich diskutiert. Es kann auch helfen, eine dritte, unbeteiligte Person mit ins Boot zu holen, die darauf achtet, dass das Gespräch nicht auf die emotionale Ebene abdriftet.

In der #Metakommunikation wird über das vergangene Gespräch gesprochen. Dabei wird es möglich zu verstehen, warum das Gespräch überhaupt so eskaliert ist. Die eine Person wiederholt dann noch einmal ganz in Ruhe einen Punkt des Gesprächs und erläutert, wie sie es gemeint hat. Der Gesprächspartner hat danach die Möglichkeit zu erklären, wie es bei ihm angekommen ist. Stimmt beides nicht überein, wird das #Missverständnis sichtbar und man kann diesen Punkt gemeinsam aus der Welt schaffen.

Für zukünftige Gespräche, z.B. auch innerhalb der #Familie und insbesondere mit #Kindern, kann es helfen, wenn du im Voraus klare und einfache #Gesprächsregeln aufstellst, an die sich alle Gesprächspartner zu halten haben. Des weiteren kann es hilfreich sein, sich mit den verschiedenen Kommunikationsmodellen zu beschäftigen (z.B. Paul #Watzlawick, Schulz von #Thun, Marshall B. #Rosenberg etc.), um sich der Kommunikationsprozesse und Abläufe im #Gehirn bewusst zu werden. Denn, je mehr du über all das weißt, desto bewusster und zielgerichteter kannst du kommunizieren und dich schnell auf jede Situation einstellen.

Emotionalität | KommunikationsStörungen

#Emotionalität #KommunikationsStörungen

Wir kommunizieren immer auf mindestens zwei Ebenen: Zum einen auf der Sach- bzw. Inhaltsebene, zum anderen auf der emotionalen bzw. der Gefühlsebene. Während sachliche Inhalte hauptsächlich über #Worte kommuniziert werden und relativ objektiv sind, werden Gefühle und #Emotionen über die #Stimme und #Körpersprache nach außen gebracht. Emotionen erwecken leere Worte erst zum Leben und nicht selten kann dadurch auch zwischen den Zeilen gelesen werden.

Stellen wir uns nun vor, du möchtest ein #Gespräch mit jemandem führen. Du bereitest dich gut darauf vor. Du überlegst dir im Voraus das Gesprächsziel und wählst deine Worte mit Bedacht. Du versuchst, #Störungen von vorn herein auszuschließen bzw. zu minimieren und wendest außerdem die Regeln der Gewaltfreien #Kommunikation an. Und trotzdem ist dieses Gespräch dann doch vollkommen eskaliert. Wie kann das sein?

Die Ausschüttung verschiedenster Stresshormone im Gehirn, behindert unser Denken, so dass in Gesprächen, bei emotionalen Anzeichen, unbedingt eine Pause eingelegt werden sollte.

Es kann sein, dass dein Gegenüber von irgendetwas, das du thematisiert hast, getriggert wurde. Was genau bedeutet das? Dein Gegenüber hat in seinem Leben schon mehrere Gespräche geführt. Mit den unterschiedlichsten Personen und in verschiednen Situationen. Vielleicht hat sein Gegenüber damals immer verlangt, zwischen den Zeilen zu lesen. Klare Kommunikation ist ihm deshalb fremd. Nun unterhält er sich mit dir und versucht also ganz automatisch, auch hier zwischen den Zeilen zu lesen. Er gleicht das Gesagte mit seiner eigens erschaffenen Welt ab und interpretiert etwas hinein, was von dir aus vielleicht gar nicht gesagt oder gemeint war. Dein Gegenüber kann in dem Moment auch gar nicht anders, da ihm diese Prozess nicht bewusst ist.

So kann es sein, dass dein Gesprächspartner sich durch dich angegriffen fühlt. Fühlen wir uns durch etwas bedroht oder gestresst, ist die Situation nun real oder nur eingebildet, reagiert der Körper mit einer Ausschüttung von Hormonen. Diese verschiedenen #Hormone bewirken, dass unser gesamter Körper sich auf Flucht oder Kampf einstellt. Dafür sorgt unser Reptiliengehirn sowie unsere antrainierte Alarm-Datenbank im #Gehirn ganz automatisch und wir können in diesem Moment kaum etwas dagegen tun. Unser #Denken wird somit behindert. Und wir können damit auch nicht mehr richtig zuhören, weil wir nur noch darauf konzentriert sind, unser Überleben zu sichern und uns zu verteidigen.

Das Einzige, was wir in so einem Moment überhaupt tun können, ist, uns dieser Prozesse im Gehirn bewusst zu sein und sie zu erkennen. Bei unserem Gegenüber und auch bei uns selbst. Nehmen wir wahr, dass wir selbst oder unser Gesprächspartner, emotional werden, so ist das eine ganz bedeutsame „Störung“ im Gespräch, der wir uns erst widmen und dann das Gespräch weiterführen sollten. Am besten ist es in so einem Moment, das Gespräch zu unterbrechen. Denn eine konstruktive Fortführung ist erst dann möglich, wenn die Emotionen wieder abgeflacht sind und wir wieder klar denken können.

Achte also auf körperliche Reaktionen, wie z.B. eine schnellere Atmung, Schweißausbrüche, das Zusammenpressen der Lippen oder Zähneknirschen. Vielleicht ballt dein Gesprächspartner sogar die Fäuste oder die Füße und Beine beginnen sich unentwegt zu bewegen. Auch andere #Stressgesten können sichtbar sein oder dein Gegenüber hat plötzlich Tränen in den Augen. Spätestens dann ist es an der Zeit, das Gespräch zu unterbrechen und vorerst mit auf die emotionale Ebene zu wechseln, z.B. in Form von #Verständnis und Mitgefühl. Fang deinen Gesprächspartner auf, schenke ihm die Zeit, die er braucht, um sich wieder zu beruhigen und führe erst dann dein Gespräch weiter.

Auswirkungen von Kommunikationsstörungen

#AusWirkungen #KommunikationsStörungen

In meinem Studium habe ich gelernt: #Störungen haben immer Vorrang! Und damit ist die gesamte #Kommunikation gemeint. Vom Gespräch angefangen über das Meeting bis hin zur Präsentation. Und das hat auch einen guten Grund. Denn, wenn Störungen in der zwischenmenschlichen Kommunikation vorhanden sind, so werden diese auch immer vordergründig sein, auch wenn wir sie versuchen zu ignorieren oder wegzudrücken. Und in einer Situation mit mehreren Gesprächspartnern kann es sogar so weit kommen, dass sich die Störung auf nahezu alle anderen Personen überträgt.

Doch was genau sind Kommunikationsstörungen überhaupt und was haben sie für Auswirkungen? Beginnen wir mit den schwierigen Gesprächspartnern. Dieses Thema ist so spannend, dass ich darauf in einem anderen Beitrag noch einmal intensiver eingehen werde. Sie können z.B. dafür sorgen, dass Unruhe und Ärger entsteht, weil sie ständig dazwischen reden oder gar nicht erst zuhören.

Störungen können außerdem im Gesprächsablauf entstehen. Zum Beispiel, wenn die die Regeln der professionellen #Gesprächsführung nicht eingehalten werden. Oder die Gesprächspartner nicht auf das Thema vorbereitet sind. Besonders bei Streit- und Kritikgesprächen ist es wichtig, das Thema im Auge zu behalten, nicht zu sehr abzuschweifen und im besten Fall dem Modell der Gewaltfreien Kommunikation zu folgen. Das bedarf jedoch alles einer guten Vorbereitung.

In der Kommunikation mit anderen, sollten Störungen immer Vorrang haben.

Eine weitere Störung kann auftreten, wenn einer der Gesprächspartner, oder auch mehrere, die Sachebene der Kommunikation verlassen und auf die Gefühlsebene gehen. Oder wenn Sender und Empfänger nicht auf derselben Kommunikationsseite sind. Dann kann es schnell zu #Missverständnissen kommen. Nehmen wir nur einmal an, der Sender sagt etwas rein auf der Inhaltsebene, um Informationen zu vermitteln. Das Gegenüber versucht jedoch, zwischen den Zeilen zu lesen und interpretiert das Gesagte als Angriff. Das Ergebnis: Das Reptiliengehirn in uns springt in den Überlebensmodus, wir haben den Drang zu flüchten oder in den #Kampf zu gehen und das Gespräch endet in einem Fiasko. Dasselbe kann auch passieren, wenn wir durch ein bestimmtes Thema getriggert werden und dadurch in alte Verhaltensmuster verfallen.

Letzten Endes möchte ich noch kurz die Störungen von außen erwähnen. Zum Beispiel eine schlechte Telefonverbindung, so dass man den anderen kaum versteht. Oder Störgeräusche, wie z.B. Straßenlärm oder eine rasselnde Klimaanlage. Auch ein nicht funktionierender Internetzugang oder eine fehlerhafte Präsentation können vom eigentlichen Thema ablenken.

Wichtig ist in all diesen Fällen: Versuche Störungen, sobald sie auftreten, den Vorrang zu geben und sie möglichst schnell zu beseitigen. Denn so lange unser #Gehirn mit dieser Störung beschäftigt ist, sind wir nicht in der Lage, dem Gesprächsablauf und Inhalt zu folgen. Versuche dich also im Vornherein gut vorzubereiten und rechne auch mit möglichen Störungen. Überlege dir dazu Alternativen und versuche, selbst nicht in Stress zu verfallen. Und stellst du bei dir selbst fest, dass dich etwas stört, dann sprich dieses Thema ruhig auch an. Sei dir deiner Reaktionen und Hirnprozesse bewusst und schaffe somit die bestmögliche Ausgangsposition, damit dein Gespräch zu einem wahren #Erfolg wird.

ErWartungen (Der Blick hinter die Kulissen)

#ErWartungen #DerBlickHinterDieKulissen

„Erwarte nichts von anderen, dann kannst du auch nicht enttäuscht werden.“ Ein Satz, den ich in schon oft gehört habe. Doch so einfach, wie er gesagt ist, ist es dann doch nicht umzusetzen. Und trotzdem habe ich dahin gehend schon viel erreicht. Denn das Thema Erwartungen, zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.

Wie oft war mein #Leben, auf Grund falscher Erwartungen, ein wahres Trauerspiel. Ganz besonders häufig in meiner Jugendzeit. Und doch habe ich jedes Mal etwas daraus gelernt. Und an jeder einzelnen Ent-Täuschung, bin ich ein Stück gewachsen.

Wusstest du eigentlich, dass es zwei Varianten von Erwartungshaltungen gibt? Zum einen gibt es da die #Vermutung, zum anderen den #Anspruch. Bei der Vermutung habe ich, auf Grund meiner eigenen Erfahrungen und Menschenkenntnis, eine gewisse Vorstellung davon, wie eine Situation ausgehen bzw. wie andere Menschen sich möglicherweise verhalten könnten. Beim Anspruch habe ich eine ganz klare Vorstellung davon, wie jemand anders sich zu verhalten hat.

Wer etwas erwartet, im Sinne eines Anspruchs, drückt die andere Person in eine Rolle, welcher derjenige vielleicht gar nicht entspricht. Es kann also passieren, dass der andere sich dadurch in seiner #Freiheit eingeschränkt fühlt. Das führt dann bei ihm zu Unwohlsein und Widerstand, wodurch er sich dann komplett verweigert, um seine #Autonomie zu schützen und zu behalten.

Allerdings kann es auch sein, dass er sich der Erwartung beugt, um die Harmonie zu bewahren oder als positiv wahr genommen zu werden. Allerdings wird dieser innere Widerstand gegen die Einschränkung der persönlichen Freiheit, der weiterhin in ihm brodelt, eines Tages an anderer Stelle aus ihm heraus brechen, um die eigene Autonomie wieder herzustellen.

So weit zur Theorie. Theoretisch weiß ich also, dass es nichts bringt, in Bezug auf andere Menschen Erwartungen zu haben. Und oftmals gelingt es mir auch, dem nachzukommen und mit dem zu leben, was sich mir bietet. Doch gerade bei sensiblen Themen, wenn ich in irgendeiner Art Unterstützung benötige oder, wenn ich mich selbst in meiner Freiheit eingeschränkt fühle, verfalle auch ich in den Widerstand oder die Erwartungshaltung gegenüber anderen. Und das endet zumeist in einem riesen Chaos. Und ja, ich sollte es besser wissen… doch manchmal bin ich auch nur ein Mensch und keine „Expertin“. Dann bestehe ich auf meinem eingebildeten Recht, dass andere doch auch mal was für mich tun können. Und dann erwarte ich bestimmte Verhaltensweisen, und das, obwohl ich es besser weiß.

Und blicke ich im Nachhinein zurück auf die Situation, dann sehe ich ganz klar, dass ich meine Bedürfniserfüllung, die ich durch Erwartungen auf andere projiziere, nur auf mich selbst richten kann. Ich kann und ich möchte auch gar niemanden dazu zwingen, mein Leben zu führen. Denn jeden von uns gibt es nur ein Mal auf dieser Erde. Mit dem Gesamtpaket unserer Erfahrungen, Werte und Ansprüche. Und welche Person weiß am besten, was dir gut tut? Das weißt nur du selbst. Und jeder von uns lebt in seiner eigenen Realität. Und somit kann niemand wissen, was du gerade denkst, fühlst oder brauchst, wenn du es nicht nach außen trägst. Wenn du dich anderen nicht mitteilst. Und selbst dann läufst du Gefahr, dass deine Erwartungen nicht erfüllt oder enttäuscht werden.

Deshalb hilft nur, weiterhin deine Erlebnisse für dich selbst zu reflektieren. Entsprach das, was du erwartet hast, einer gerechtfertigten Vermutung? Oder war es lediglich nur dein alleiniger Wunsch? Wenn du dir zukünftig diese Fragen stellst, kannst du falsche Erwartungen schneller entlarven. Und schau, was dein wirkliches #Bedürfnis dahinter ist. Kannst du es dir vielleicht sogar selbst erfüllen? Denn andernfalls gerätst du in eine #Abhängigkeit, die dir, besonders auf lange Sicht, nicht gut tut.

Also sorge gut für dich und halte dich zukünftig möglichst von Erwartungen fern. Reflektiere dich selbst immer wieder und wachse an deinen Erfahrungen. Äußere #Bitten und #Wünsche, aber habe nicht gleichzeitig den Anspruch auf Erfüllung. Dann wirst du letzten Endes glücklicher, zufriedener und ausgeglichener sein.

Objektivität | GesprächsFührung

#Objektivität #GesprächsFührung

Ich habe in meinem Leben bereits selbst viele wichtige Gespräche geführt und auch mit meinen Klienten immer wieder dieses spannende Thema bearbeitet. Oft stellt sich im Nachhinein die Frage, weshalb ein #Gespräch am Ende vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist oder das Gesprächsziel nicht erreicht wurde. Ein häufiger Grund dafür ist, dass uns unsere #Emotionalität einen Strich durch die Rechnung machte.

Den meisten Menschen fällt es schwer, auch dann noch möglichst objektiv zu bleiben, wenn sie sich im Unrecht oder persönlich angegriffen fühlen. Wir alle tragen die Narben unserer Vergangenheit mit uns herum und reagieren auf bestimmte Themen emotional. Unser Gegenüber spricht einen gewissen Punkt oder ein Thema an und plötzlich merken wir, wie unser Adrenalinspiegel nach oben steigt und unser Herz zu klopfen anfängt. In uns wächst der Wunsch nach Flucht oder #Kampf. Dafür sorgt unser Reptiliengehirn, das in dem Moment unser Überleben sichert, weil wir uns bedroht fühlen. Wenn unser Körper so reagiert, so befinden wir uns im Überlebensmodus und unser #Gehirn kann nicht mehr richtig denken und wir können auch dem Gespräch nicht mehr wirklich folgen.

Wir alle leben in unserer selbst erschaffenen Welt. Deshalb kann 100%ige Objektivität nie erreicht werden.

Du kannst solche Situationen bereits im Voraus positiv beeinflussen, indem du Worte wählst, die möglichst wenig bewerten. Schildere stattdessen eher das, was du wahrnimmst und versuche, die Situation möglichst objektiv zu beschreiben. Dabei kann dir z.B. das Modell der Gewaltfreien #Kommunikation helfen. Du solltest dir dabei jedoch bewusst sein, dass eine 100%ige Objektivität nicht erreicht werden kann. Denn wir Menschen haben alle unsere eigene Wirklichkeit erschaffen und sind dahin gehend, von Beginn an, beeinflusst.

Jedoch hilft es in professionellen Gesprächen, wenn wir uns dessen und unserer eigenen Emotionalität, in Bezug auf bestimmte Themen, bewusst sind und somit auch gegenlenken können. Wenn unser Körper, als Reaktion auf eine Aussage unsres Gegenübers, intensiv und aufgeregt reagiert, solltest du unbedingt eine Gesprächspause einlegen, um wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Wenn möglich, verschiebe das Gespräch auf einen anderen Tag. Ist dies nicht möglich, so hilft es in manchen Fällen auch, die eigene Emotionalität direkt im Gespräch zu thematisieren. Denn erst, wenn diese „Störung“ des Gesprächs- und Denkprozesses beseitigt ist, kannst du dich wieder voll und ganz auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren.

Aktives Zuhören | GesprächsFührung

#AktivesZuhören #GesprächsFührung

In meinem Beitrag zum Thema #Fragen hatte ich bereits erwähnt, dass eine wichtige Voraussetzung für das Stellen der richtigen Fragen, das aktive #Zuhören ist. Denn nur, wer sich wirklich aktiv am Gespräch beteiligt und auch dem aufmerksam folgt, was das Gegenüber zu sagen hat, kann das beste aus dem #Gespräch heraus holen. Denn immerhin geht es ja darum, gemeinsam ein Ziel zu erreichen.

Doch wie genau geht nun das richtige Zuhören? Ein guter Anfang ist bereits gemacht, wenn du von vorn herein offen bist für die Worte deines Gesprächspartners und du ihn auch ausreden lässt. Signalisiere durch Kopfnicken, ein #Lächeln oder zustimmende Worte, wie z.B. „Hm.“ oder „Aha.“, dass du seinen Worten und Gedanken folgst. Halte außerdem den #Blickkontakt und lass dich nicht durch dein Handy oder sonstige Dinge ablenken. Schenke dem Gespräch deine volle Aufmerksamkeit.

Soll ein Gespräch erfolgreich sein, so widme deinem Gesprächspartner deine volle Aufmerksamkeit.

Es gibt außerdem ein paar wertvolle Techniken, die du zusätzlich anwenden kannst. Eine davon ist das #Spiegeln. Spiegeln bedeutet, dass du die Kernaussage deines Gegenübers noch einmal in deinen eigenen Worten zusammen fasst: „Sie wünschen sich also mehr Unterstützung bei diesem Thema?“ Man nennt das auch #Paraphrasieren. Dabei ist es jedoch wichtig, möglichst objektiv zu bleiben und nicht zu bewerten. Durch das Spiegeln bzw. Paraphrasieren werden mögliche #Missverständnisse aufgedeckt, die somit aus der Welt geschafft werden können.

Das stellen Verständnisfragen ist eine weitere Möglichkeit, Missverständnisse zu vermeiden und dich aktiv am Gespräch zu beteiligen: „Könnten Sie mir noch einmal genau erklären, weshalb sie mit diesem Sachverhalt so unzufrieden sind?“ Wenn du dich in den anderen hineinversetzt und ihm Verständnis für seine #Gefühle entgegen bringst, fördert das das Vertrauensverhältnis zwischen euch beiden: „Ich habe vollstes #Verständnis für Ihre Situation.“ Und am Ende eines Gesprächs ist es von Vorteil, wenn du alles noch einmal in deinen eigenen Worten zusammen fasst: „Ich möchte das alles nun noch einmal für mein Verständnis zusammen fassen…“

Voraussetzung für ein gelungenes, professionelles Gespräch sind eine offene Grundhaltung und die Bereitschaft zum wirklichen #Dialog. Das Einfühlen in deinen Gesprächspartner sowie das Zuhören und Ausreden lassen. Die verschiedenen Techniken vermitteln deinem Gegenüber, dass du wirklich bei der Sache bist und dich für ihn und sein Anliegen interessierst. Und es können, von Anfang an, Missverständnisse vermieden werden.

Offenheit und Augenhöhe | GesprächsFührung

#OffenheitUndAugenhöhe #GesprächsFührung

In der professionellen Gesprächsführung geht es darum, dass dem #Gespräch auch ein konkretes Ziel zu Grunde liegt. Man hält nicht einfach nur einen entspannten Plausch unter Freunden, sondern es sind bestimmte #Erwartungen mit dem Gespräch verbunden und oft soll am Ende auch ein Ergebnis im Raum stehen. Dieses Ziel bzw. #Ergebnis, kann jedoch nur dann erreicht werden, wenn ein paar Voraussetzungen erfüllt sind.

Zum einen gehört dazu die Offenheit und Bereitschaft aller Gesprächspartner, sich auch wirklich am Gespräch zu beteiligen. Denn nur dann kann ein wirklicher Austausch und #Dialog zu Stande kommen. Wenn auch nur eine Person sich von vornherein weigert, ist es keine #Kommunikation auf #Augenhöhe mehr. Diese Person befindet sich dann in ihrer ganz eigenen Welt und lässt nur wenig oder gar keine anderen Meinungen an sich heran. Oft endet das ganze Gespräch dann in einem Machtkampf und rutscht nicht selten auch unter die Gürtellinie.

Die Bereitschaft, mit jemandem auf Augenhöhe in einen Dialog zu treten, ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Gespräch.

Ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen bedeutet, respektvoll miteinander umzugehen. Sich verschiedene Meinungen anzuhören, andere ausreden zu lassen und sich wirklich auch, mit allen Argumenten, intensiv auseinander zu setzen. Die Fähigkeit, sich in andere Personen und ihre Standpunkte hinein zu versetzen und ihre #Bedürfnisse zu erkennen, spielt in der professionellen Gesprächsführung eine ganz bedeutsame Rolle. Denn dann erst kann man den Inhalt und das Thema des Gesprächs überhaupt aus unterschiedlichen #Perspektiven betrachten und neue Lösungsansätze erkennen.

Die Bereitschaft zur Offenheit und Gespräche auf Augenhöhe zu führen sind deshalb so wertvoll, weil man sich anschließend auch immer noch in die Augen schauen kann. Es kommt nicht zu persönlichen Beleidigungen, sondern zu einem intensiven Austausch miteinander. Man hat echtes #Verständnis und Interesse füreinander und ist an einem positiven Ausgang des Gesprächs interessiert. Das alles sollte Voraussetzung für jedes Gespräch sein.