Augen und Mimik | Kommunikation mit Maske

#AugenUndMimik #KommunikationMitMaske

Durch den Mund-Nasen-Schutz sind von unserem Gesicht (zumindest bei richtigem Gebrauch der Maske) nur die #Augen sichtbar. Wenn wir mit jemandem sprechen, dann scannen wir jedoch normalerweise die gesamte #Mimik des anderen. Und wir richten unseren Blick auch immer wieder auf den Mund, um zusätzlich von den Lippen abzulesen. Die Maske erschwert nun diesen Prozess.

Doch gibt es auch in diesem Fall ein paar wertvolle Dinge zu beobachten, denn wir können auch von den Augen so einiges ablesen. Wenn wir mit jemandem sprechen wollen, ist es empfehlenswert, zuerst einmal #Blickkontakt mit der anderen Person aufzunehmen. Denn so können wir erkennen, ob wir überhaupt die Aufmerksamkeit des anderen haben.

Beim Tragen der Maske ist die Mimik hauptsächlich auf die Augenregion beschränkt. Doch auch ein Lächeln ist sichtbar.

Wenn wir dann mit der anderen Person sprechen, ist es von Vorteil, wenn wir dabei weiterhin den Blickkontakt halten. Verändert sich irgendetwas an ihrer Mimik, speziell den Augen und der #Stirn? Ist der Blick wach und verständnisvoll oder eher fragend, indem z.B. die Stirn gerunzelt wird und die #Augenbrauen sich heben?

Und auch mit Maske kannst du lächeln und dir damit einen Vorteil schaffen. Denn ein echtes #Lächeln wird auf die Augen übertragen. Sie werden dabei etwas schmaler und die Lachfältchen treten deutlich hervor. Auf dieses Lächeln reagiert übrigens auch ganz automatisch dein Gegenüber. Dafür sorgen unsere Spiegelneuronen im #Gehirn. Und schon wird die Kommunikation miteinander entspannter.

Konzentriere dich, während des Tragens der Maske, also mehr auf die Region der Augen. Spiele mit dem Blickkontakt, deinem Lächeln, den Augenbrauen oder auch einem Augenzwinkern. Du wirst sehen, dass das alles die #Kommunikation miteinander erleichtert und auch zu deinem eigenen Wohlbefinden beitragen wird.

Lautstärke und Aussprache | Kommunikation mit Maske

#AusspracheUndLautstärke #KommunikationMitMaske

Das Tragen der #Maske im öffentlichen Raum, stellt unsere #Kommunikation vor ganz neue Herausforderungen. Die meisten Menschen fühlen sich hinter dem Mund-Nasen-Schutz unwohl, was sich auch auf ihre Art und Weise zu sprechen auswirkt. Sie sprechen dann oft zu leise und sind deshalb schlecht zu verstehen. Noch dazu haben wir die Maske vor dem Mund, so dass wir auch nicht mehr in der Lage sind, von den Lippen unseres Gegenübers abzulesen. All das ist nicht gerade förderlich für die Kommunikation.

Mein Freund berichtete mir vor Kurzem von einem persönlichen Erlebnis, das er beim Einkaufen hatte. Er wollte an der Fischtheke etwas bestellen. Das Problem war, dass die Verkäuferin den Abstand hielt und ihn deshalb nicht richtig verstand, obwohl er laut und deutlich sprach. Er hatte dann regelrecht das Bedürfnis, sich die Maske vom Gesicht zu reißen, doch genau das ist es ja, was nicht passieren soll.

Beim Sprechen mit Maske gilt es, die Stoffbarriere mit deiner Stimme sowie einer klaren und deutlichen Aussprache zu überwinden.

Wie also können wir nun den bestmöglichen Zustand herstellen, dass der andere uns, trotz Maske, gut verstehen kann? Die wichtigste Voraussetzung ist: Sei dir bewusst, dass du eine Maske trägst und dadurch deine Kommunikation eingeschränkt ist. Zum einen musst du die Barriere Maske mit deiner #Stimme überwinden, zum anderen kann dir dein Gegenüber nicht von den Lippen ablesen, was es zusätzlich schwierig macht. Deshalb ist es so wichtig, so deutlich wie möglich und in einer angemessenen #Lautstärke zu sprechen.

Also sprich, wenn du deine Maske trägst, immer etwas lauter als sonst. Und sprich außerdem auch etwas langsamer und deutlicher, als du es ohne Maske tun würdest. Nimm zusätzlich, zu deinem Gegenüber, #Blickkontakt auf und vergewissere dich, ob du auch verstanden wurdest.

Grundsätzlich hilft es, wenn du erst einmal kurz darüber nachdenkst, was genau du sagen möchtest. Dann hole tief Luft und sprich deine Worte klar und deutlich aus. Kommuniziere überlegt und sei dir der Herausforderungen des Sprechens mit Maske bewusst. Dann hast du eine gute Chance, von deinem Gegenüber auch richtig verstanden zu werden. Beim Sprechen mit Maske gilt es, die Stoffbarriere mit deiner Stimme sowie einer klaren und deutlichen Aussprache zu überwinden.

Atmen mit Maske | Kommunikation mit Maske

#AtmenMitMaske #KommunikationMitMaske

Um mit Maske klar und deutlich sprechen zu können, ist eine gute Atmung Voraussetzung. Der Mund-Nasen-Schutz, auch Maske oder MNS genannt, ist dazu da, um die Übertragung der Viren einzudämmen. Ärzte und Pflegekräfte zum Beispiel, sind es gewohnt, mit #Maske zu arbeiten. Wir hingegen müssen uns erst daran gewöhnen, dass sie nun auch zu unserem Alltag gehört. Und dieses Stück Stoff vor Mund und Nase, beeinträchtigt natürlich auch unsere #Atmung. Besonders an warmen Tagen und in stickigen Räumen, kann das Luft holen damit zur echten Qual werden.

Was also kannst du effektiv tun, um dir genau das zu erleichtern? Das Ein- und Ausatmen ist normalerweise ein passiver Prozess, der ganz automatisch abläuft und den du nicht zu steuern brauchst. Doch, wenn du mit Maske unterwegs bist, ist es wichtig, dass du hinter dem Stoff auch noch ausreichend #Sauerstoff bekommst. Werde dir deshalb dem Prozess des Ein- und Ausatmens bewusst und atme immer einmal wieder richtig tief ein und aus. Denn gerade im Alltag und unter #Stress, neigen wir eher zu einer flachen Atmung.

Atme, beim Tragen der Maske, ganz bewusst tief ein und aus.

Wenn du merkst, dass dir schwindelig wird, atmest du vielleicht nicht tief genug, das heisst, du wirst nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt. Dann kann es helfen, anstatt durch die Nase, durch den Mund zu atmen. Dadurch bekommst du automatisch mehr Sauerstoff in deine #Lunge. Achte außerdem darauf, dass du tief und langsam atmest. Denn genauso wichtig, wie das Einatmen, ist auch das Ausatmen, damit die verbrauchte #Luft auch wieder deine Lungen verlassen kann. Zu schnelles und hektischen #Atmen kann dazu führen, dass du hyperventilierst. Versuche in diesem Fall, ruhig zu bleiben, langsam weiter zu atmen und die Situation zu verlassen. Gehe dort hin, wo du sicher bist und deine Maske absetzen kannst. Dann atme weiter ruhig durch die Nase ein und aus.

Grundsätzlich empfehle ich dir, die Maske nur dann zu tragen, wenn du sie wirklich auch benötigst. Halte diese Zeiträume lieber kurz und gönne dir zwischendurch ausreichend frische Luft und freies Atmen. Besorge dir außerdem eine Maske, die dir optisch gefällt und die dich gut atmen lässt. Denn es gibt unterschiedliche Modelle, die du ausprobieren kannst.

Und auch deine innere Einstellung kann dir helfen, unter der Maske besser zu atmen. Sieh die Maske nicht als deinen Feind, sondern als etwas Gutes, das dich und andere davor schützen kann, krank zu werden. Akzeptiere die Situation so, wie sie ist und versuche, möglichst entspannt an das Tragen der Maske heran zu gehen. Denn auch das, wird sich auf deine Art und Weise, zu atmen, übertragen.

Abstand Halten | Kommunikation mit Maske

#AbstandHalten #KommunikationMitMaske

Für uns alle ist es eine völlig neue Situation, mit der wir jetzt, in Zeiten von #Corona, konfrontiert sind. Das #Maske tragen im öffentlichen Raum, ruft die unterschiedlichsten Reaktionen hervor. Und es ist ungewohnt. Etwas, womit wir nicht vertraut sind. Und noch dazu das #Abstand halten. Wie genau sollen wir uns denn nun überhaupt in der #Kommunikation mit anderen verhalten? Wie soll das funktionieren, ohne dass wir uns wirklich nah kommen dürfen, so wie wir es doch immer gewohnt waren?

Der Anblick von Menschen mit Masken in Bus, Bahn und beim Einkaufen, verunsichert viele #Menschen. Auch das Abstand halten, ist neu für uns. Die meisten fühlen sich unter bzw. hinter ihrer Maske auch nicht wohl. Das überträgt sich auch auf die Art und Weise, wie sie sprechen und sich bewegen. #Verunsicherung und Unwohlsein hinterlassen ihre Spuren in der #Stimme und #Körpersprache. Wir sprechen dann automatisch leiser, vermeiden Blickkontakt und unsere Körperbewegungen werden kleiner. Wenn wir uns nicht wohl in unserer Haut fühlen, möchten wir nicht auffallen und verkriechen uns immer mehr in uns selbst.

Abstand halten und Maske tragen haben enormen Einfluss auf unsere zwischenmenschliche Kommunikation im öffentlichen Raum.

Doch genau das ist nicht gerade förderlich für unsere Kommunikation. Besonders dann, wenn es zusätzlich nach darum geht, Abstand zu halten. Dazu kommt, dass wir, im #Gespräch mit anderen, gleich mehrere Barrieren durchbrechen müssen. Da ist zum einen die psychische Komponente, unsere eigene #Unsicherheit, die uns klein uns leise werden lässt. Zum anderen gilt es, auch die physischen Barrieren, wie z.B. die #Distanz zwischen unserem Gesprächspartner sowie die Maske und vielleicht sogar noch eine Plexiglasscheibe, zu überwinden. Und wie ist es eigentlich anders herum? Wenn du jemand anderem zuhören möchtest? Und du plötzlich Abstand halten sollst und auch nicht mehr seinen Mund siehst? Fällt es dir dann schwerer, ihn zu verstehen?

Das alles stellt uns vor ganz neue Herausforderungen im zwischenmenschlichen Miteinander. Doch Abstand halten und Maske tragen gehören vorerst zu unserer neuen Normalität. Unsere Stimme und Körpersprache, aber auch unsere innere Einstellung, spielen in der heutigen Kommunikation eine ganz neue Rolle. Und wir sollten uns dieser neuen Herausforderung bewusst sein, um ihr effektiv entgegen treten zu können.

Stimmliche Gestaltung

#StimmlicheGestaltung #Storytelling

Wenn ich an das Thema #Geschichten erzählen denke, dann habe ich ein ganz besonderes Bild vor Augen. Ich sehe einen gemütlichen Raum, in dem nur eine kleine Nachttischlampe brennt. In der Mitte steht ein großes Kuschelbett. Darin liegt ein kleines Kind und hält seinen Teddy in den Armen. Neben dem Bett steht ein gemütlicher Stuhl. Darauf sitzt die Großmutter des Kindes mit einer Brille auf der Nase und einem dicken #Märchenbuch in den Händen. Sie schlägt es auf und beginnt mit den Worten: „Es war einmal…“

Wenn sie anfängt zu sprechen, dann habe ich eine ganz bestimmte Stimme im Ohr. Geht es dir auch so? Oder erinnerst du dich vielleicht an Filme, in denen jemand eine Geschichte erzählt? Zum Beispiel an den Zauberer #Gandalf aus „Der Herr der Ringe“? Auch er hat diese ganz besondere Stimm-Aura, die mich immer wieder in ihren Bann zieht. Was ich damit ausdrücken möchte, ist Folgendes: Deine ganze Geschichte, die du dir mühevoll erarbeitet hast, steht und fällt mit der Art und Weise, wie du sie erzählst.

Geschichten werden erst durch den richtigen Einsatz der Stimme zum Leben erweckt.

Ich bin in anderen Beiträgen von mir bereits intensiv auf das Thema #Stimme und deren Wirkung eingegangen. Jedoch möchte an diesem Punkt noch einmal auf das ein oder andere Detail eingehen. Geschichten haben oft etwas Mystisches, das du mit der Art und Weise, wie du sprichst und deine Stimme einsetzt, unterstützen kannst. Am besten ist es, wenn deine ersten Worte bereits diese #Spannung ausstrahlen. Nehmen wir doch einfach noch einmal den Satzbeginn „Es war einmal…“. Wie könntest du ihn sprechen, so dass er geheimnisvoll klingt?

Deine Stimme sollte dabei entspannt und relativ tief sein. Wenn du beim #Sprechen ein klein wenig die Lautstärke zurück nimmst und die Worte langsam und bedächtig sprichst, kannst du bereits eine gewisse Spannung aufbauen. Versuche es doch einfach mal selbst, diesen Satzbeginn auf unterschiedliche Art und Weise auszusprechen und nimm dich dabei auf. Wie wirken die unterschiedlichen Ansätze?

Natürlich ist nicht nur der Anfang der Geschichte wichtig, sondern die gesamte Geschichte sollte stimmlich aufgearbeitet werden. An welchen Stellen kannst du mit Spannungspausen arbeiten? Wo die #Lautstärke variieren und das Tempo? Gibt es Stellen, an denen deine Stimme zu zittern anfangen kann? Oder kannst du, als Extrembeispiele, einen #Schrei mit einbauen oder ein Flüstern? Es gibt unendliche Möglichkeiten, deine Geschichte stimmlich zu gestalten. Eine gute Möglichkeit, um Inspiration zu erhalten, sind zum Beispiel #Hörbücher. Und ein bisschen Mut gehört auch dazu. Traust du dich?

Bildhafte Sprache

#BildhafteSprache #StoryTelling

Du hast eine Idee, weißt, von welcher Perspektive aus du deine Geschichte erzählen möchtest, du hast eine fesselnde #Storyline mit einem oder sogar mehreren Wendepunkten erstellt und nun geht es daran, deine Geschichte zum Leben zu erwecken. Denn neben all den genannten Merkmalen ist es auch wichtig, die richtigen Worte zu verwenden. Nur so kann es zu einer wirklichen Gedankenverschmelzung zwischen dir und dem Publikum kommen.

Das menschliche #Gehirn denkt größtenteils in Bildern. Doch wie schaffen wir es, diese Bilder, allein mit Worten, in die Köpfe des Publikums zu bekommen? Die Basis dafür bildet eine einfache #Sprache. Zu meinen Klienten sage ich oft: „Stell dir vor, du würdest zu einem Kind sprechen. Welche Worte würdest du wählen?“

Je mehr deine Wortwahl die Sinne anspricht, umso stärker wird deren Wirkung sein.

Neben der einfachen Sprache geht es darum, so viel wie möglich zu beschreiben, um die #Sinne anzusprechen. Denn das, was wir sinnlich erfahren, bleibt besser in unserem Gedächtnis verankert. Anstatt also zu sagen: „Die Blume blüht auf der Wiese.“ wäre das hier viel treffender: „Mit ihrem kräftigen Rot, das einem sofort ins Auge fiel, steht sie, wie die Königin aller Blumen, auf der saftig, grünen Wiese und verbreitet einen lieblichen Duft, der Herzen zum Schmelzen bringt.“

Beschreibe das, was du darstellen willst, so detailliert wie möglich. Was siehst, hörst, riechst, fühlst und schmeckst du? Beim Storytelling geht es nicht unbedingt um die Geschichte an sich, sondern darum, was die Hauptperson dabei erlebt, wie es sich angefühlt und wie es den Menschen verändert hat. Deshalb ist es so wichtig, alle Sinne mit einzubeziehen.

Nutze deshalb viele beschreibende Wörter, Adjektive und #Lautmalereien. Worte, die du auch mit deiner #Stimme gut gestalten kannst. Nutze das gesamte Repertoire, um dein Publikum zu erreichen. Dann wirkt das, was du sagst, auch auf mehreren Ebenen. Male Farben mit deinen Worten und lass somit ein buntes Bild in den Köpfen der anderen entstehen.

Die Fünf Sinne

#DieFünfSinne #Körpersprache

Wenn wir an Körpersprache denken, dann haben wir oft nur die Äußerlichkeiten im Kopf. Wie sieht es aus mit der #Mimik und #Gestik eines Menschen? Wie spricht unser Körper? Und dabei vergessen wir, dass wir auch über unsere #Sinne kommunizieren. Zu den 5 Sinnen gehören: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen. Doch wie genau kommunizieren wir darüber miteinander und worauf sollten wir achten?

Beginnen wir mit dem #Sehen. Siehst du dir auch schöne, ästhetische Menschen an? Liebst du es, dir Tanzshows anzuschauen? Oder magst du lieber Mode-Events? Tolle Frisuren? Eine schönes Make Up oder tolle Accessoires? Blickst du gern in Gesichter, die ein strahlendes Lächeln haben?Über unser Äußeres setzen wir ein deutliches Statement. Schaut mich an… oder eben genau das Gegenteil: Bloß nicht auffallen. Alles, was wir sehen können, beeinflusst, wie wir über die andere Person denken.

In Bezug auf das #Hören kommunizieren wir über unsere #Stimme. Die Art und Weise, wie wir sprechen, lässt bei unserem Gegenüber einen positiven oder auch negativen Eindruck entstehen. Und auch über unsere Nase nehmen wir Signale von außen wahr. Sicher hast du es schon mal erlebt, dass du dein Gegenüber „nicht riechen“ konntest… und das muss nicht unbedingt am #Parfum gelegen haben. Durch Parfum wird übrigens unser Eigengeruch überdeckt, was sich bei der Partnerwahl eher negativ auswirken kann. Zu viel Parfum wirkt sowieso eher kontraproduktiv. Besser ist es, einen dezenten #Geruch zu wählen, der gut zu einem passt.

Sei dir der kommunikativen Wirkung deiner fünf Sinne bewusst.

Im Bezug auf das #Schmecken und #Fühlen, müssen wir einer anderen Person dann schon sehr nahe sein. Denken wir nur einmal an das Salz auf unserer Haut. Wie süß #Küsse schmecken können. Oder wie unappetitlich, kurz nachdem jemand geraucht hat. Und auch das Essen ist #Kommunikation. Verwöhnst du deine/n Liebste/n gern mit süßen Erdbeeren und Sahne?

Die Art und Weise, wie wir andere berühren, sollte wohl überlegt sein. Denn dafür müssen wir in die Privatsphäre eines Menschen gelangen, was immer nur mit dessen Erlaubnis geschehen sollte. Selbst ein gut gemeintes Schulterklopfen oder kurz die Hand berühren, kann nach hinten losgehen, wenn dein Gegenüber damit nicht einverstanden ist.

Unbewusst treten wir auch über unsere 5 Sinne mit unserer Umwelt in Kontakt. Sei dir deshalb also immer bewusst, dass du auch darüber mit anderen Menschen kommunizierst. Die Art und Weise deines Auftretens kann positive, aber auch negative Auswirkungen haben. Lenke sie in die richtige Richtung, sei flexibel und aufmerksam und gehe auf dein Gegenüber ein.

Sprechen am Mikrofon

#SprechenAmMikrofon #DieGesundeStimme

Heute möchte ich noch einmal genauer auf das Thema #Mikrofon eingehen. Zum einen, weil ich es immer wieder erlebt habe, dass Vortragende darauf bestanden auch ohne Mikrofon sprechen zu können. Zum anderen, weil es in der heutigen Zeit immer mehr Online-Seminare und auch #Podcasts gibt, in denen auch mit Mikrofonen gesprochen wird.

Was genau ist nun beim Mikrofonsprechen anders, als beim normalen #Sprechen? Um ehrlich zu sein: Nichts. Das mag jetzt vielleicht überraschen, aber es ist wirklich so. Und genau das ist jedoch auch die Schwachstelle. Denn das, was uns den Umgang mit dem Mikrofon oft so schwierig macht, existiert ausschließlich in unserem Kopf.

Ausgenommen davon ist natürlich eine schlechte Technik, die dafür sorgt, dass unsere #Stimme nicht gut übertragen werden kann. Aber diesen Punkt blende ich hier einmal aus. In jedem Fall ist es empfehlenswert, beim Mikrofonkauf auf eine gute Technik zu achten und nicht unbedingt das Billigste zu kaufen. Für diejenigen, die das Sprechen gern professionell machen möchten, ist es vielleicht interessant zu wissen, dass es für unterschiedliche Stimmen auch unterschiedliche Mikrofone gibt.

Ein Mikrofon verstärkt deine Stimme, ohne dass du selbst lauter werden musst.

Aber nun zurück zur richtigen #Sprechtechnik. Ein Mikrofon ist grundsätzlich nur dafür da, deine normale Sprechstimme für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Und das Mikrofon überträgt deine Stimme genau so, wie sie ist. Das bedeutet, dass du ganz normal sprechen kannst. So, als wäre das Mikrofon gar nicht vorhanden.

Doch genau das fällt den meisten Menschen schwer. Denn da ist ja plötzlich etwas vor meinem Mund. Und dann höre ich auch noch selbst meine eigene Stimme… und das klingt ja furchtbar! Deshalb trauen sich viele dann nicht mehr normal zu sprechen, sondern sie sprechen leiser. Dann bekommen sie das Feedback, dass sie schlecht verstanden werden und plötzlich sprechen sie extrem laut, so dass dann Mikrofon dann plötzlich übersteuert.

Hier also meine Tipps: Sprich ganz normal in das Mikrofon. So, als wäre es gar nicht da. Versuche nicht direkt in das Mikrofon zu atmen, sondern sprich ein wenig seitlich vorbei. Verwende, wenn möglich, ein #Headset, so dass deine Hände frei sind. Falls du husten oder dich räuspern musst, schalte das Mikrofon auf stumm, halte es zu oder drehe dich davon weg. Verwende bei #Vorträgen immer dann ein Mikrofon, wenn du das Gefühl hast lauter sprechen zu müssen, damit dich alle gut verstehen können. Und letztendlich: Betrachte das Mikrofon als deinen Freund, der dir dabei hilft, deine Stimme in die Welt hinaus zu tragen.

StimmTypen

#StimmTypen #DieGesundeStimme

Nachdem ich mich gestern etwas intensiver dem Zusammenhang verschiedener Stimmeigenschaften und Emotionen gewidmet habe, möchte ich nun heute noch einmal auf verschiedene Stimmtypen etwas genauer eingehen. Gerade im Vergleich von hohen und tiefen Stimmen bei #Männern und #Frauen kann man spannende Phänomene beobachten.

Ich habe da aus meiner persönlichen Erfahrung ein prägendes Beispiel. Als ich in meiner Jugend mit meiner Familie zusammen Essen war, bediente uns ein ausgesprochen gut aussehender Kellner. Ich war aus der Ferne sofort verliebt in ihn. Doch als er dann an unseren Tisch kam und zu sprechen anfing, hörte ich ihn in einer extrem hohen Stimme sprechen. Und damit war der Zauber bei mir sofort verflogen.

Es gibt verschiedene Stimmtypen. Gerade beim Gesang ist die Unterteilung deutlich. Bei den Frauen gibt es Alt und Sopran, bei den Männern Tenor oder Bass. Der Kellner, der uns damals bedient hatte, war sicher ein Tenor. Was jedoch nicht gleich bedeutet, dass hohe Männerstimmen im allgemeinen unattraktiv wirken. Es spielen immer auch weitere Merkmale, wie z.B. die #Resonanz und die Stimmfärbung, eine Rolle.

Das stimmliche Klangbild der Frauen hat sich über die Jahre den gesellschaftlichen Verhältnissen angepasst und ist insgesamt tiefer geworden.

Grundsätzlich hat man jedoch in Studien heraus gefunden, dass tiefere Stimmlagen bei Männern und auch bei Frauen gut ankommen. Doch bei den Frauen war das nicht immer so. In den alten schwarz-weiß Filmen sprachen die Frauen noch in einer viel höheren Tonlage. Damals galt das als besonders attraktiv. Mit den Jahren und mit der #Emanzipation hat sich das jedoch geändert und die Frauenstimmen sind auch insgesamt tiefer geworden. Und manchmal ist es sogar so, dass eine Frauenstimme so tief ist, dass man sie am Telefon für einen Mann hält. Helle und schrille Stimmen kommen beim Gegenüber dem hingegen oft nicht so gut an. In einer hohen Stimmlage sollte man nur mit Babys oder kleinen Kindern sprechen. Wenn überhaupt.

Was für eine bedeutende Rolle der #Stimmklang hat, kann man auch gut am Beispiel des Telefons oder Radios erkennen. Dort hört man nur die Stimme der Person und im Kopf entsteht ganz automatisch ein Bild dazu. Sieht man die Person dann in der Realität, tun sich zwischen dem eigenen Bild im Kopf und dem tatsächlichen Aussehen der Person oft Welten auf. Und manchmal dreht man sich ganz automatisch nach einer prägnanten Stimme um, um zu sehen, welche Person da dahinter steckt.

Insgesamt kann man sagen, dass tiefe und resonanzreiche Stimmen bei Frauen und Männern attraktiver wirken, als helle und hohe Stimmen. Und auch hier spielt das Thema #Entspannung wieder eine wichtige Rolle. Anspannung führt dazu, dass die Tonhöhe steigt. Entspannung führt zu einer tieferen Stimme. Und eine tiefere Stimme ist vertrauenswürdig, überzeugend und angenehm fürs Ohr.

Stimme und Emotionen

#StimmeUndEmotionen #DieGesundeStimme

Heute möchte ich mich nochmal etwas intensiver den verschiedenen Stimmfärbungen und deren Wirkung widmen. Was macht es mit uns, wenn wir mit jemandem sprechen, der heiser ist, eine knarrende oder sehr behauchte #Stimme hat oder ständig monoton spricht?

Oft sind wir uns unseres eigenen Stimmklanges gar nicht bewusst. Jedoch wirkt unsere Stimme bei unserem Gegenüber unbewusst. So kann es sein, dass wir, auf Grund einer ungünstigen Sprechweise, eine #Wirkung auf andere haben, die nicht mit unserem Selbstbildnis zusammen passt. Ich werde nun ein paar Stimmbeispiele und ihre individuelle Wirkung beschreiben, um den Zusammenhang zwischen Stimmfärbung und #Emotionen deutlich zu machen.

Angenommen wir unterhalten uns mit einer Person, die sehr monoton und noch dazu leise spricht. Welcher Eindruck entsteht bei uns dadurch? Monotones und leises Sprechen vermittelt uns unbewusst Traurigkeit und #Unsicherheit. Denn wenn wir traurig sind, unterliegt unsere Stimme keiner starken Melodie. Außerdem sprechen wir bei Traurigkeit und Unsicherheit eher leise, da uns die nötige Energie und das Selbstbewusstsein fehlt. Wenn wir uns jedoch gut fühlen, haben wir eine ausgeprägte Sprechmelodie und ausreichend Kraft, um laut genug zu sprechen. Monotones und leises Sprechen vermittelt uns jedoch genau das Gegenteil.

Die Stimmfärbung sollte immer dem Anlass und der jeweiligen Situation entsprechend angemessen sein.

Unterhältst du dich mit einer heiseren Person, die sich immer wieder räuspern muss, wirst du mit der Zeit auch anfangen, dich zu räuspern und am Ende vielleicht sogar mit #Halsschmerzen nach Hause gehen. Denn unsere Spiegelneuronen sorgen dafür, dass unser Kehlkopf und unsere Sprechorgane das imitieren, was wir wahrnehmen. Ein Gespräch mit einer heiseren Person kann uns also sogar richtig schaden und zu eigenen Beschwerden führen.

Eine knarrende Stimme vermittelt eine große Angespanntheit. Ausserdem ist es so, dass auch die Stimmbänder sehr angespannt sind und somit nicht richtig schwingen können. Das führt dazu, dass der Ton nicht wirklich trägt und die Stimme nur wenig resonanzreich und somit schlecht verständlich ist. Auch hier kann es passieren, dass wir nach dem Gespräch mit dieser Person selbst ein Kratzen im Hals verspüren.

Wenn Menschen mit zu viel Atemluft, also zu behaucht sprechen, hat das unterschiedliche Wirkungsweisen. Sprechen Männer behaucht, ist das eher unattraktiv. Wenn Frauen jedoch sehr behaucht sprechen, wirkt das besonders auf Männer sehr anziehend, da eine behauchte Frauenstimme als besonders erotisch gilt. Nun kann man sich jedoch ausmalen, was passiert, wenn eine Frau auch außerhalb des entsprechenden Kontexts so spricht.

Es kann auch sehr unpassend sein, wenn man in der jeweiligen Situation im falschen Stimmregister spricht. Stellen wir uns nur mal vor, Frau Prof. Dr. Dr. würde zu ihren Studenten in der Vorlesung wie mit Kindergartenkindern sprechen. Oder stellen wir uns einen Trauerredner vor, der so spricht, als wäre gerade ein Kind geboren worden.

Wir sehen also, dass verschiedene Stimmfärbungen unbewusst unterschiedlichste Wirkungen erzielen. Passt die Stimmfärbung nicht zum jeweiligen Kontext, sorgt dies schnell zu Verwirrungen. Besser ist es, wenn sich jeder einmal selbst mit der eigenen Stimme beschäftigt. Entweder in einem Stimm- bzw. Sprechtraining oder indem er sich selbst aufnimmt und dann für sich die eigene Stimme dahingehend analysiert, ob sie wirklich so klingt, wie man selbst wirken möchte und ob sie dem jeweilen Anlass entsprechend angemessen ist.