Learning #2: Suche dir Menschen, die schon auf der Ebene sind, die du einmal erreichen möchtest.

Wie oft, in den Anfangsjahren meiner Selbstständigkeit, habe ich mir Ratschläge und Bemerkungen von Menschen angenommen, die mir nicht im geringsten einen Mehrwert gebracht haben. Da sie z.B. ein vollkommen anderes Mindset besaßen.

Dazu ein kurzes Beispiel: Angenommen, du möchtest dich selbstständig machen und unterhältst dich darüber mit jemandem, für das Angestelltsein das A und O ist. Für den Sicherheit und Struktur in seinem Alltag unabdingbar sind. Und dessen Glaubenssätze konservativ und nach den alten Strukturen ausgerichtet sind. Wie kann diese Person dich dazu ermutigen, deine Selbstständigkeit voran zu treiben und dir die richtigen Tipps geben?

In meinen 15 Jahren der Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es unglaublich wichtig ist, sich an Menschen zu orientieren, die sich bereits auf der Ebene befinden, wo du einmal sein möchtest. Die dir wertvolles Feedback geben können und dein Mindset verstehen. Die bereits viele Erfahrungen machen konnten und von deren Weisheit du profitieren kannst.

Suche deshalb ganz gezielt nach solchen Menschen. Geh auf Veranstaltungen, wo du sie antreffen kannst. Trete mit ihnen in persönlichen Kontakt, z.B. über die sozialen Netzwerke. Präsentiere dich ihnen ganz offen und authentisch und trau dich, sie um Rat zu fragen.

Auf diesem Wege habe ich in meinem Leben ganz wunderbare Menschen kennenlernen dürfen. Und manchmal reichte von ihnen bereits ein einziger Satz, um mich zum Nachdenken zu bringen, so dass ich letztendlich von ihnen profitieren konnte.

LEARNING #1 : Lass dir von niemandem sagen, was geht oder nicht geht.

Kennst du das auch? Du hast eine tolle Idee im Kopf, die es so vielleicht noch nicht gab. Und du hast Lust darauf, die Idee wahr werden zu lassen. Du erzählst einer anderen Person, vielleicht sogar aus deinem nahen Umfeld, davon und die Reaktion ist: „WAS?! Das kannst du vergessen… das wird nie funktionieren!“

In meinen 15 Jahren Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es zwar durchaus förderlich sein kann, sich mit anderen Menschen über seine eigenen Gedanken und Ideen auszutauschen. Jedoch darf ich selbst immer noch darüber entscheiden, ob ich die Gedanken meines Gegenübers auch annehme.

Denn wo wären wir heute, wenn jede Person nur dem gefolgt wäre, was bereits da war? Niemand kennt deine Idee so gut, wie du. Du bist der Experte oder die Expertin auf diesem Gebiet. Und ob etwas gelingt oder zum Scheitern verurteilt ist, wird sich immer erst mit der Zeit zeigen.

Natürlich ist es sinnvoll, dir Feedback und Unterstützung von anderen Menschen einzuholen. Doch entscheide du selbst darüber, welche Priorität sie wirklich für dich und die Umsetzung deiner Idee hat.

Ganz frei nach dem Spruch: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“

💛 World Mental Health Day 💛

Heute ist der Welttag für psychische Gesundheit – World Mental Health Day. Und wusstest du, dass insbesondere hochsensible Menschen der Gefahr unterliegen, psychisch krank zu werden? Depressionen zu bekommen oder in einem Burn-On/Burn-Out zu landen?

Hochsensible Menschen nehmen Gefühle und Emotionen besonders intensiv wahr. Sie haben den starken Wunsch, es anderen Menschen recht zu machen. Sie gehen oft über ihre eigenen körperlichen und seelischen Grenzen hinaus, nur, um dazuzugehören und nicht negativ aufzufallen oder anzuecken.

Aufgaben erfüllen sie mit einer ausgeprägten Perfektion und Tiefgründigkeit. Sie hinterfragen, analysieren und geben gern 200 Prozent, wenn sie für etwas brennen. Enttäuschungen und Ungerechtigkeiten nehmen sie stark mit. Und sie haben leider oft auch verlernt, auf die Warnsignale ihres Körpers zu achten.

Deshalb ist es besonders für hochsensible Menschen so wichtig, zu erkennen, was ihre besondere Persönlichkeit ausmacht. Wie sie damit in Alltag und Beruf optimal umgehen und gut für sich sorgen können. Und wie es ihnen gelingt, sich abzugrenzen und ihre Hochsensibilität vom Fluch in eine wunderbare Gabe zu transformieren.

Etwa jede 5. Person ist hochsensibel. Wenn du es selbst nicht bist, dann hast zu 100% jemanden in deinem Umfeld, der eine hohe Sensitivität besitzt. Doch egal, ob hochsensibel oder nicht… psychische Gesundheit geht uns alle an!

Also betrachte dein Umgeld mit wachen Augen. Gehe aktiv auf Menschen zu, wenn du das Gefühl hast, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Und, wenn du selbst betroffen bist: Such dir bitte professionelle Unterstützung 💛

Hochsensible Menschen dürfen lernen, sich selbst zu regulieren.

In unserer Gesellschaft haben nach wie vor hauptsächlich laute Menschen etwas zu sagen. Es geht um Schnelligkeit, Produktivität, ständige Bereitschaft und, und, und. Das Bild wandelt sich nur langsam und du kannst nicht erwarten, dass dein Umfeld auf deine Bedürfnisse Rücksicht nimmt. Dazu kommt, dass viele hochsensible Menschen in ihrer Kindheit lediglich gelernt haben, ihre Emotionen und Sensibilität zu unterdrücken, anstatt damit umzugehen.

Viel besser ist es jedoch zu lernen, wie du dich selbst regulieren kannst, so dass du auch weiterhin in dieser lauten und schnellen Welt bestehen kannst. Muster, die wir bereits in unserer Kindheit erlernt haben, gehören jedoch zu unserer täglichen Routine. Anpassung, Verleugnung und das ständige Übertreten körperlicher und seelischer Grenzen sind nur einige davon. Doch auf Dauer macht uns das krank und es gilt, diesen Kreislauf zu durchbrechen.

Wir dürfen also lernen, wieder mehr auf unseren Körper zu hören. Merkmale der Überreizung frühzeitig erkennen und dem entgegen wirken. Was ist das, was dir gut tut? Vielleicht sind es Stille, Schlaf, Natur, Meditation oder Musik? Finde heraus, was du brauchst, um deine Überreizung möglichst schnell wieder unter Kontrolle zu bekommen. Was du jederzeit und überall anwenden kannst.

Dann gelingt es dir auch, stressige und herausfordernde Situationen anzugehen und diese zu meistern. Ohne, dass du im Anschluss daran erst einmal 3 Tage krank bist.

Kenne deine Grenzen.

Vielleicht bist auch du in einer Umgebung aufgewachsen, in der du gelernt hast, zu funktionieren. Dich anzupassen. Bloß nicht aufzufallen. Und deine eigenen Bedürfnisse zu verleugnen.

Wo du gespürt hast, dass deine Emotionen oft fehl am Platz waren. Und wo du gelernt hast, diese vor anderen Menschen zu verstecken. Zu maskieren. Und manchmal ging es vielleicht sogar so weit, dass du deine eigenen Emotionen vor dir selbst verleugnet hast und du sie als Schwäche ansahst.

Doch was passiert mit dir, wenn du deine Bedürfnisse immer wieder nach hinten drückst? Sie vielleicht gar nicht mehr wahrnimmst? Wenn du gelernt hast, immer wieder über deine körperlichen und seelischen Grenzen zu gehen? Um bloß nicht aufzufallen? Oder unbequem für andere zu werden?

Tief in dir drin spürst du, dass das nicht der richtige Weg ist. Dass deine Kräfte immer mehr schwinden. Dass du nicht wirklich dein Leben lebst. Du deine Lebensfreude verlierst. Und am Ende vielleicht sogar deinen Lebenssinn.

Deswegen: Spüre in dich hinein. Was sind deine wahren Bedürfnisse? Was brauchst du, um dich wohl zu fühlen? Um genügend Energie zu haben und wieder mehr Lebensfreude zu empfinden?

Kenne deine persönlichen Grenzen und traue dich, diese auch nach außen zu zeigen. Steh für dich und deine Bedürfnisse ein. Damit du wieder zurück zu dir und deiner Kraft findest und in einem Umfeld lebst, das genau das an dir schätzt.

„Was stimmt denn bloß mit dir nicht?“

Beim gestrigen Ausflug setzte sich eine Mutter mit ihren beiden Töchtern mit zu uns an den Tisch und es blieb für uns nicht aus, dass wir ihr Gespräch mit hörten. Die Mutter erzählte darüber, wie sehr sie sich auf den Sommer freue! Und sie fragte ihre beiden Töchter, wie es bei ihnen ist.

Während die eine Tochter mit „Ich auch!“ antwortetet, sagte die etwas ältere der beiden: „Ich freue mich nicht auf den Sommer… sondern auf den Herbst!“ Und die Mutter entgegnete: „Echt jetzt? Was stimmt denn bloß mit dir nicht?!“

Und das traf mich. Weil es mich zurück versetzte in die Zeit meiner eigenen Kindheit. In der es oft so war, dass Äußerungen oder Bedürfnisse von mir nicht ernst genommen oder klein geredet wurden. Irgendwann hatte ich dann das Gefühl, so wie ich bin, nicht richtig zu sein.

Akzeptanz, Wertschätzung und gegenseitiger Respekt beginnt bereits in der Kindheit. So sein zu dürfen, wie man ist, mit all seinen Besonderheiten, ist eine wichtige Grundlage, um auch im Erwachsenenalter selbstbewusst im Leben stehen zu können. Eigene Bedürfnisse zu kommunizieren, eigene Grenzen aufzuzeigen und auch andere Meinungen stehen lassen zu können.

Bekommst du in deiner Kindheit jedoch immer wieder das Gefühl vermittelt, nicht richtig zu sein, so zieht das seine Spuren bis ins Erwachsenenalter. Es führt dazu, dass wir uns verstecken und unsere eigenen Bedürfnisse verleugnen. Dass wir Grenzen überschreiten und sie auch von anderen überschreiten lassen. 

Ich finde, es sollte ganz selbstverständlich sein, auch andere Meinungen und Befindlichkeiten stehen lassen zu können. Sie zu akzeptieren. Und trotzdem wertschätzend und respektvoll miteinander zu kommunizieren.

Was sind deine Gedanken dazu?

Das Zeit absolut relativ ist, wurde mir letzte Woche wieder einmal so richtig bewusst.

Nach über 3 Jahren hatte es nun auch uns erwischt: Corona. Als Freiberufler mit kleinem Kind, das von uns bisher noch Vollzeit zuhause betreut wird, waren die Tage immer sehr vollgepackt und die Zeit reichte hinten und vorne nicht.

Doch dann lagen wir alle Drei plötzlich flach und nichts ging mehr. Von jetzt auf gleich. Die Uhr tickte für uns nun in Zeitlupe und die Stunden wollten einfach nicht vergehen. Unsere Prioritäten hatten sich vollkommen verschoben. Es ging jetzt nicht mehr darum, wie wir Kinderbetreuung, Haushalt und Selbstständigkeit unter einen Hut bringen. Sondern allein darum, gesund zu werden und irgendwie die Zeit zu überstehen. 

Die ersten drei Tage ging es mir so schlecht, dass ich nicht dazu in der Lage war auch nur irgendetwas Produktives auf die Beine zu stellen. Diese ständige Rumliegen, mich schlecht fühlen und darauf zu warten, dass es mir endlich besser ging, war unerträglich für mich. Draussen ging das Leben weiter… ohne uns. Und mit jedem „Tick-Tack“ der Uhr wuchs in meinem Kopf die Liste der Dinge, die nun liegen blieben und später abgearbeitet werden müssten. 

Als wir uns nach und nach wieder besser fühlten, verging auch die Zeit wieder schneller. Als würde jemand nach vorn Spulen und die Geschwindigkeit erhöhen. Doch die Erfahrungen der letzten Woche haben mich geprägt. Von jetzt auf gleich einfach so ausgeknockt zu werden, dann wie in Zeitlupe zu leben, um dann nach und nach wieder langsam das Tempo zu erhöhen.

Und ich werde zukünftig versuchen, auch im Alltag immer einmal wieder ganz bewusst die Stopp-Taste zu drücken. Innezuhalten, durchzuatmen und meine Prioritäten von Zeit zu Zeit überdenken. Um jeden Tag bewusster leben zu können und dankbar für die Zeit zu sein, die mir auf dieser Welt gegeben ist 💛

Werte und Ideale | Die 5 Lebenssäulen

#WerteUndIdeale #DieFünfLebensSäulen

Nach welchem Wertesystem lebst du? Was ist für dich unabdingbar oder moralisch verwerflich? Engagierst du dich politisch oder bist du vielleicht religiös?

Ganz egal, was deine #Werte und Ideale sind, woran du glaubst oder welche #Ritualen du nachgehst. All das kann, z.B. durch schwere Schicksalsschläge oder die Meinung anders Denkender, erschüttert werden. Identifizierst du dich zu extrem mit deinen Werten und Idealen, kann es passieren, dass dir dann in solchen Situationen der Boden unter den Füßen weggerissen wird.

Wie kannst du dem Ganzen vorbeugen? Meiner Meinung nach ist es vorteilhaft, von vorn herein allseitig interessiert und offen für andere Denkweisen zu sein. Ich selbst habe zwar auch meine individuellen Werte und Ideale, nach denen ich lebe, doch bin ich dahin gehend auch anderen Meinungen gegenüber offen und relativ tolerant, wenn jemand etwas anderes dazu zu sagen hat.

Je toleranter und kommunikationsbereiter du bist, desto höher wird die Möglichkeit eines spannenden Dialogs, von welchem im besten Fall alle Beteiligten profitieren können.

Natürlich habe auch ich persönliche Grenzen, an denen meine #Toleranz dann auch aufhört. Doch habe ich immer auch die Wahl, wie ich mit solchen Momenten und Menschen in diesem Fall umgehen möchte. Oft suche ich dann das Gespräch, um die jeweiligen Gedanken dahinter zu erfahren. Dadurch eröffnet sich mir die Möglichkeit, den anderen besser verstehen zu können. Mit seiner Meinung identifizieren jedoch, muss ich mich deshalb noch lange nicht.

Auch bei dieser Säule gilt wieder: Sorge gut für dich. Denke auch an die anderen Lebenssäulen und bleibe wach und offen für Neues. Keine Meinung und Denkweise ist absolut. Bleib deshalb immer auch ein wenig flexibel und sei bereit für einen spannenden Austausch mit Andersdenkenden, um für dich vielleicht sogar neue Wege zu entdecken.

Materielle Sicherheit | Die 5 Lebenssäulen

#MaterielleSicherheit #DieFünfLebensSäulen

„Geld allein macht nicht glücklich.“ Dieses deutsche Sprichwort trifft den Kern dieser Säule. Nur sie allein ist einzig ein Puzzleteil im großen Ganzen. Doch stimmen die persönlichen #Finanzen und haben wir eine gute Absicherung sowie einen angesehenen #Status, lässt es sich schon viel entspannter durchs Leben gehen.

Wenn wir im Laufe unseres Lebens gutes #Geld verdient und uns somit einen entsprechenden Lebensstandard erarbeitet haben, fällt es uns extrem schwer, davon wieder etwas abzugeben. Doch was passiert, wenn wir krank werden und dadurch unseren Job verlieren? Wenn unsere Karriere gefährdet ist oder wir für längere Zeit in die Arbeitslosigkeit rutschen? Oder wir haben ein Leben lang gut verdient und erhalten trotzdem nur eine winzige Rente?

Im Wohlstand zu leben bedeutet, in allen Bereichen eine gesunde Lebenseinstellung zu haben.

Was tust du, um dich für finanziell schwierige Zeiten stark zu machen? Zum einen kannst du dir natürlich ein finanzielles Polster erschaffen. Oder dir ein Netzwerk aus Kontakten aufbauen, die dich in solche Momenten auffangen können.

Eine ganz andere Herangehensweise ist jedoch, dein persönliches #Mindset dahin gehend zu verändern, dass Geld allein nicht alles ist. Dass du dich mental auch auf finanziell schwierige Zeiten einstellst. Dass du dir deine Bestätigung nicht ausschließlich über Statusobjekte holst. Und dass du ein buntes Netzwerk mit Menschen aus verschiedenen Schichten hast.

In herausfordernden Zeiten können z.B. Freunde und Familie einen großen Halt darstellen. Oder es gibt Menschen, denen bedeuten Gesundheit oder Partnerschaft mehr als materieller Besitz. Wieviel Geld jemand zum Glücklichsein brauchst, ist individuell verschieden.

Versuche ein Leben zu führen, welches nicht nur an Geld und materiellen Besitz gebunden ist. Sorge diesbezüglich auch für ein gesundes Mindset. So kannst du auch in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahren, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Arbeit und Leistungsfähigkeit | Die 5 Lebenssäulen

#ArbeitUndLeistungsfähigkeit #DieFünfSäulenDesLebens

Die 3. Lebenssäule stellt den Bereich der #Arbeit und Leistungsfähigkeit dar. Was sind deine Gedanken dazu? In welchem Umfeld bewegst du dich? Gehst du einer Tätigkeit nach, die dich erfüllt und die Freude bringt oder schleppst du dich jeden Tag zu einem #Job, der dich auslaugt?

Die nächste Frage ist: Wie erfolgreich bist du mit dem, was du tust und erhältst du dementsprechend auch die nötige #Anerkennung und Wertschätzung? Erfahrungsgemäß geschieht es noch viel zu oft, dass Mitarbeiter von ihren Vorgesetzten zu wenig Anerkennung erhalten. Oder dass Menschen auf Positionen gesetzt werden, die sich nicht wirklich ausfüllen können. Wie oft kommt es vor, dass jemand befördert wird und plötzlich dadurch in einen Job hinein rutscht, der ihm gar keinen Spaß mehr macht? Je höher man in der Position rutscht, desto größer wird oft die Verantwortung und die Anzahl der Meetings. Und nicht jeder ist für so eine Position geschaffen und nicht jede Beförderung ist sinnvoll.

Und wie ist es, wenn du eine Arbeit oder ein erfüllendes Hobby gefunden hast, in welcher du vollkommen aufgehst und sie dich erfüllt. Und plötzlich werden Stellen und Gelder gekürzt oder die #Firma geht insolvent. Und plötzlich stehst du ohne Arbeit da. Und ohne Geld. Und ohne Aufgabe. Das kann einen entscheidenden Einschnitt in die Lebensqualität bedeuten. Und je älter man ist, desto schwieriger wird es zurück in den Arbeitsmarkt zu finden.

Wenn du nur noch lebst, um zu arbeiten, stelle dir die Frage: Was passiert, wenn es deine Arbeitsstelle morgen plötzlich nicht mehr gibt?

Wie sieht es mit dem anderen Extrem aus? Wenn deine Arbeit dein einziger Lebensinhalt ist? Wenn du nur noch für die Arbeit lebst? Wenn deine Partnerschaft und Freundschaften dadurch in die Brüche gehen und deine Arbeitskollegen deine einzigen sozialen Kontakte sind? Wenn du nur noch durch die Gegend reist, von #Meeting zu Meeting hetzt und kaum noch zum Schlafen kommst? Das geht mal eine Zeit lang gut, ist auf Dauer aber kaum zu ertragen.

Deshalb auch hier: Sorge gut für dich! Achte auf die nötigen Auszeiten und suche dir Kontakte auch außerhalb des Jobs. Sorge für eine erfüllte Arbeit und dass du dabei ausreichend Anerkennung und Wertschätzung erfährst. Dann wirst du eine gute Zufriedenheit und Ausgeglichenheit in deiner Arbeit spüren, die dich strahlen lässt und in der du aufgehst.