Endlich bin ich LifeTeacher bei LifeTeachUs.

🌿 Welches Unterrichtsfach hättest du dir, rückblickend betrachtet, in der Schule gewünscht?

🌸 Bei mir sind es Themen wie: Social Skills, Soft Skills oder ein wertschätzendes, respektvolles Miteinander. Und genau das möchte ich gern in die Schulen bringen, denn die Veränderung beginnt bereits in jungen Jahren.

🙋🏼‍♀️ Umso mehr freue ich mich darüber, jetzt endlich auch ehrenamtlich als LifeTeacher bei LifeTeachUs mit meinem Herzensthema gelistet zu sein. Bei Ausfallstunden, an Projekttagen oder auch direkt im Unterricht dürfen wir LifeTeacher online oder direkt vor Ort mit praxisnahen LifeLessons unsere Gedanken, Erfahrungen und Impulse in die Schulen tragen.

🔎 Falls ich dein Interesse geweckt habe, schau dich gern auf der offiziellen Webseite um: www.lifeteachus.org. Denn auch du kannst LifeTeacher werden. Und es werden auch immer noch Partnerschulen gesucht. Melde dich gern, wenn du Empfehlungen hast. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Ludwig Thiede, der dieses wunderbare und so wichtige Projekt ins Leben gerufen hat und immer weiter voran treibt 🩷

📌 Welches Fach hat dir damals im Unterricht gefehlt?

🌿 Newsletter #7 – Die Macht unserer Intuition

Bestimmt bist du auch schon mal einer Person begegnet und hast gedacht: „Oh, das passt ja gar nicht!“ während andere Menschen dir von Anfang an sympathisch waren. Oder du hast Entscheidungen getroffen obwohl dein Bauchgefühl dir davon abgeraten hat.

Dieses seltsam, komische Gefühl im Bauch, das du oft sogar körperlich spüren kannst. Denn nicht ohne Grund heisst es: „Das bereitet mir Bauchschmerzen!“ Doch ist dieses Bauchgefühl eigentlich dasselbe wie Intuition?

Dazu herrscht allgemein noch Uneinigkeit. Während einige sagen, dass Bauchgefühl lediglich eine Alltagsumschreibung für Intuition ist, behaupten andere, dass man beides klar trennen muss. Doch mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Ein Buch, welches mich zum Thema Intuition besonders beeindruckt hat, ist übrigens Folgendes: „Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition.“ von Gerd Gigerenzer. Unbedingt lesenswert, wenn du dich für dieses spannende Thema interessierst.

Wir hochsensiblen Menschen sind sehr empathisch und uns werden starke intuitive Eigenschaften zugeschrieben. Bereits von Geburt an nehmen wir Sinnesreize stärker wahr und lernen sehr schnell, wie wir uns der jeweiligen Situation anpassen können.

In der Tierwelt ist es so, dass die hochsensiblen Tiere dafür da sind, das Überleben ihrer Artgenossen abzusichern. Sie erkennen frühzeitig Gefahren und können andere somit rechtzeitig warnen. Auf den Menschen bezogen gibt es jedoch nur noch sehr selten Situationen, in denen unser Überleben wirklich gefährdet ist. Unser hochsensibles Nervensystem reagiert jedoch trotzdem auf kleinste Veränderungen und wittert schnell mögliche Gefahren.

Dabei unterstützt uns unser Bauchgefühl bzw. unsere Intuition. Es lässt uns wissen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jedoch führt genau das auch schnell zu Überreizung, da in den meisten Fällen ja keine wirkliche Gefahr mehr droht. Deshalb versuchen wir hochsensiblen Menschen sehr oft, unser Bauchgefühl zu ignorieren und uns lieber der breiten Masse anzupassen. Dabei steigt jedoch immer mehr die Diskrepanz zwischen dem, was wir innerlich fühlen und dem, wie wir uns wirklich verhalten. Im schlimmsten Fall verlieren wir dadurch die Verbindung zu uns selbst.

Doch lernen wir mit unserer eigenen Hochsensibilität umzugehen, sind wir uns dieser wirklich auch bewusst und trauen wir (wieder) unserem Bauchgefühl, so können wir unsere besonderen Fähigkeiten auch wirkungsvoll einsetzen. Zum Beispiel innerhalb der Familie, im Freundeskreis, in Unternehmen und für die Gesellschaft im Allgemeinen.

Wie kannst du deiner Intuition zukünftig wieder mehr Beachtung schenken und davon profitieren?

  • In der Ruhe liegt die Kraft. Gönne dir immer einmal wieder Momente der Auszeit und Stille, um überhaupt in dich hinein hören zu können. Welche Gedanken und Gefühle kommen in dir hoch? Womit fühlst du dich wohl oder unwohl?
  • Beobachte dich selbst und nimm deine Gefühle in den unetrschiedlichsten Situationen wahr. Wo im Körper spürst du sie? Womit bringen sie sich zum Ausdruck?
  • Richte den Fokus im Alltag auf bestimmte Dinge (z.B. Wieviele rote Autos siehst du? Wieviele Menschen tragen eine Brille?). Dadurch erweiterst du deinen Wahrnehmungsradius und fütterst somit dein Unterbewusstsein.
  • Beobachte Menschen wann immer es möglich ist. Hinterfrage ihr Auftreten. Was steckt hinter dieser Person? Welche Emotion strahlt sie aus? Welche Eigenschaften besitzt sie?
  • Frage dich, warum du jemanden sympathisch oder unsympathisch findest. Ist es wirklich die Person selbst oder ist es vielleicht nur, weil sie dich an jemanden erinnert, mit dem du negative oder auch besonders positive Empfindungen verbindest?
  • Begib dich in die Öffentlichkeit und nimm ganz bewusst alles um dich herum wahr. Welche Alltagssituationen kannst du erkennen? Was für Menschentypen erkennst du? Welchen Gesprächen kannst du lauschen? Was alles siehst du? Halte diese Übung jedoch relativ kurz, um dich vor einer Überreizung zu schützen.
  • Versuche in deinem Alltag in Bezug auf bestimmte Situationen die Zukunft vorauszusagen. Gib Prognosen dazu ab, wie sie weitergehen oder was das jeweilige Ergebnis sein wird.
  • Fange an, deinem Bauchgefühl immer mehr zu trauen. Triff kleinere Entscheidungen spontan und schau, was es mit dir macht und wie es sich anfühlt.
  • Bei größeren und bedeutsamen Entscheidungen kann es jedoch hilfreich sein, auch deinen Verstand mit hinzuzuziehen. Vor allem dann, wenn du auf dem entsprechenden Gebiet (noch) nicht so viel Erfahrung besitzt.

Gern unterstütze ich dich dabei, deine Intuition zu schärfen und zurück zu deinem Bauchgefühl zu finden.

Was genau ist eigentlich Intuition bzw. das Bauchgefühl? Was sagt die Wissenschaft dazu? Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse:

  • Der Begriff Intuition kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „anschauen“ oder „genau hinsehen“.
  • William James Mayo, ein US-amerikanischer Chirurg und Mitgründer der renommierten Mayo Clinic, sagt, dass Intuition das „instinktive Zusammenfassen von Erinnerungen und anderen Beweismaterialien, von den fünf Sinnen eingesammelt und vom Bewusstsein korreliert“ ist.
  • Der kanadisch-US-amerikanischer Psychiater Eric Berne findet: Intuition ist das Wissen, das auf Erfahrung beruht und durch direkten Kontakt mit dem Wahrgenommenen erworben wird, ohne dass der intuitiv Wahrnehmende sich oder anderen genau erklären kann, wie er zu der Schlussfolgerung gekommen ist.
  • Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass unser Bewusstsein eine Informationsmenge von max. 40 bis 50 Bits pro Sekunde verarbeiten kann (abhängig von diversen Faktoren). Allerdings kann unser Gehirn über die Sinneskanäle im gleichen Zeitraum ein Vielfaches an Informationen empfangen. Der Wissenschaftsjournalist Tor Nørretranders geht von etwa 11 Millionen Bits aus, die größtenteils direkt ins Unterbewusstsein übergehen.
  • Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens individuelle Erfahrungen gemacht. Deshalb sind auch die intuitiven Fähigkeiten von Mensch zu Menschen individuell ausgeprägt.
  • Unsere Intuition sendet uns über Körpersignale oder Gefühle Botschaften, z.B. ein Kribbeln im Bauch, wenn wir verliebt sind oder ein unangenehmes Gefühl im Bauch im Zusammenhang mit einer Entscheidung.
  • Tilmann Betsch, Professor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Erfurt sagt, dass wir uns in Situationen, in denen wir sehr gute Erfahrungen haben, uns auch sehr gut auf unsere Gefühle verlassen können (z.B. bei Feuerwehrleuten, Anwälten, Ärzten etc.). Wenn sich die Umstände ändern und die Dinge vom Gewohnten abweichen, können intuitive Entscheidungen hingegen eher in die Irre führen.
  • Die Verhaltenspsychologin Marie Juanchich bemerkt, dass es unzählige Beeinflussungen gibt, die wir meist gar nicht bemerken. Bei finanziellen Fragen setzt meist der „Ankereffekt“ ein oder wir bewerten unbewusst neue Informationen stärker als ältere. Das ist z.B. bei Falschinformationen von Nachteil.
  • Tilmann Betsch geht davon aus, dass Bauchgefühl und bewusstes Denken in der Regel zusammenarbeiten: „Die Informationssuche läuft zum Großteil bewusst ab. Sie liefert den Raum, in welchem die Intuition die Informationen integriert und zu einer Entscheidung formt.“

[Quellen: Zeitblüten, Spektrum der Wissenschaft]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Dein Bauchgefühl als Wegweiser.“ Und warum gerade bei hochsensiblen Menschen diese Fähigkeit sehr ausgeprägt ist.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

In den kommenden Newslettern werde ich etwas ausführlicher auf meine 5 Online-Seminare im Herbst eingehen. Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

In der ersten Veranstaltung am Do, 05.09.2024 wird es um das Thema „Hochsensibilität im Alltag“ gehen. Es gibt einen ersten Überblick zum Thema Hochsensibilität, so dass es für hochsensible Menschen selbst oder deren Anghörige geeignet ist.

Du erhältst du eine kurze Zusammenfassung über den derzeitigen Stand der Forschung, wir besprechen die Herausforderungen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukünftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilität oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. Außerdem gibt es für dich die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine buchen.

Heute geht es um die Frage: Was war zuerst da… Das Huhn oder das Ei?

Das Team um den Forscher Baoyu Jiang fand beim Scannen von Reptilien heraus, dass sich bei vielen Tierarten Phasen, in denen sie Eier legten, mit Phasen, in denen sie lebende Junge zur Welt brachten, abwechselten. Außerdem brachten die frühesten Reptilien, Vögel und Säugetiere lebende Junge zur Welt.

Grundlegend betrachtet legten die Ur-Ur-Ur-Vorfahren der Henne somit gar keine Eier. Also stand ganz am Anfang definitiv kein Ei. Allerdings stand ganz am Anfang auch gar keine Henne…

Die Frage bleibt also irgendwie auch weiterhin ungelöst. Was sind deine Gedanken dazu?


Wenn du das nächste Mal eine Entscheidung triffst, dann höre doch einfach mal etwas mehr auf dein Bauchgefühl. Und dann überlege, ob du ihm auch trauen kannst oder ob du doch besser noch ein paar mehr unabhängige Informationen einholen solltest.

Was hast du für Erfahrungen mit deiner Intuition und deinem Bauchgefühl gemacht? Und, trainierst du aktiv deine Intuition? Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: Unser Bauchgefühl als Wegweiser.

🌀Sicher kennst du es auch: Dieses unangenehme Gefühl im Bauch, wenn du etwas tust und es sich irgendwie nicht richtig anfühlt. Oder das Gefühl, als würden viele Schmetterlinge in deinem Bauch umher fliegen, wenn dir etwas unglaublich Schönes oder Aufregendes passiert.

🎧 Während das gerade beschriebene Bauchgefühl eher unspezifisch ist, kannst du deine Intuition jedoch ganz aktiv trainieren, so dass sie dir zukünftig bei Entscheidungen ein guter Wegweiser sein kann. Ein paar Denkanstöße zu diesem sehr spannenden Thema erhältst du heute bereits in meiner aktuellen Podcastfolge.

📬 Etwas ausführlicher wird es dann die kommende Woche in meinem Newsletter, in welchem ich dir wertvolle Tipps zum Trainieren deiner Intuition mit auf den Weg gebe und du außerdem auch etwas mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe erfährst. Und über die spannende Frage: Was war zuerst da… Huhn oder Ei? 🐔🥚

🩷 Ich wünsche dir viel Spaß beim Anhören meiner Podcastfolge! Und falls du es noch nicht getan hast: Abonniere gern auch meinen 14-tägigen Newsletter bei LinkedIn oder schreibe mir eine Nachricht, dass ich dich in den Verteiler mit aufnehmen darf.

Komm gut durch die hochsommerlichen Tage! 🙂

🌿 Newsletter #6 – Der nächste richtige Schritt

Vielleicht kennst du das auch: Du bist an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du genau weißt, wie der nächste Schritt aussehen sollte. Und eigentlich ist es doch auch ganz leicht. Eigentlich. Denn irgendwie schaffst du es nicht. Du schaffst es nicht, den nächsten Schritt zu tun, der dir jedoch absolut logisch erscheint. Denn für dich ist es eben nicht nur ein kleiner Schritt. Sondern es fühlt sich so an, als müsstest du einen riesigen Abgrund überwinden.

Manchmal bist du einfach noch nicht so weit. Manchmal fehlt der Mut, ein anderes Mal die Energie, und manchmal einfach das Selbstvertrauen. Das Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Denn manchmal vergessen wir, wie stark wir eigentlich sind. Wie unabhängig wir sein können. Und dass am Ende wir selbst, mit all unseren Bedürfnissen, in unserem Leben an allererster Stelle stehen sollten.

Hochsensible Menschen tendieren dazu, es anderen immer wieder recht machen zu wollen. Nicht anzuecken oder negativ aufzufallen. Ihnen geht es erst dann gut und sie können erst dann richtig entspannen, wenn es den Menschen um sie herum gut geht. Und das ist wahrlich ein Teufelskreis.

Im Mittelpunkt zu stehen ist uns eher unangenehm… so arbeiten wir doch lieber im Hintergrund und lassen andere Menschen strahlen. Deshalb kehren wir so gern unsere Talente und Fähigkeiten unter den Teppich und üben uns in Bescheidenheit.

Viele hochsensible Menschen haben in ihrer Kindheit und Jugend negative Erfahrungen gemacht mit dem, wie sie sind. Ablehnung und Kritik beziehen wir so oft auf uns selbst und nehmen es persönlich. Wir versuchen, uns immer wieder neu anzupassen. Hinterfragen viel. Analysieren. Was hätte ich nur besser machen können?

Und die Angst vor Ablehnung und Scheitern führt dann oft dazu, dass wir uns nicht trauen, aufzufallen. Unsere Stimme zu erheben. Für unsere Bedürfnisse einzustehen. Wir trauen uns nicht, uns zu zeigen… mit all unseren Facetten.

Dabei wissen wir hochsensiblen Menschen intuitiv oft sehr schnell, was der nächste richtige Schritt wäre. Bei uns selbst und bei anderen. Bei anderen Menschen fällt es uns leicht, sie anzuleiten und zu motivieren. Bei uns selbst scheint dieser nächste Schritt jedoch oft unüberwindbar.

Doch das Gute ist: Du kannst das lernen. Deine eigene Persönlichkeit wiederzuentdecken. Deine Sensibilität anzunehmen und sie zu schätzen lernen. An dich und deine wertvollen Fähigkeiten zu glauben, sie zu zeigen und effektiv einzusetzen. Am Arbeitsplatz, in deinem privaten Umfeld, vor allem jedoch bei dir selbst.

Bevor du überhaupt über den nächsten Schritt nachdenken kannst, ist es wichtig herauszufinden, as du eigentlich wirklich willst. Was deine eigenen Bedürfnisse sind. Mehr Input dazu findest du in meinem letzten Newsletter.

Wenn du für dich herausgefunden hast, in welche Richtung es gehen soll, dann können dir folgende Dinge dabei helfen, in Bewegung zu kommen:

  • Versuche, die negative Gedankenspirale in deinem Kopf abzuschalten bzw. anzuhalten.
  • Frage dich: Was habe ich zu verlieren? Was kann im schlimmsten Fall passieren?
  • Hol dir Unterstützung, wenn du scheinbar keinen Ausweg für dich findest. Ein Gespräch mit einem vertrauten Menschen, ein Coaching (z.B. mit mir…) oder auch eine Therapie können dir helfen.
  • Trau dich! Sei mutig! Denke eher in kleinen Schritten, so vermeidest du eine Überforderung.
  • Konzentriere dich darauf, wie es sich anfühlt, wenn das, was du vor hast, auch wirklich klappt.
  • Belohne dich und gönn dir etwas Gutes, wenn du den ersten Schritt getan hast.

Grundsätzlich geht es darum, in Bewegung zu bleiben. Egal wie. Egal in welchem Tempo.

Bleibe nur stehen, um kurz durchzuatmen. Gehe nur dann etwas zurück, um neu Anlauf zu nehmen. Behalte dein Ziel vor Augen und nutze die Kraft der Motivation. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Gern unterstütze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Wenn wir Dinge wirklich schaffen und unsere Ziele erreichen wollen, spielt das Thema Motivation dabei eine herausragende Rolle. Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse dazu:

  • Seit dem Industriezeitalter waren Menschen lediglich dazu berufen, im Arbeitsalltag zu funktionieren und so produktiv wie möglich zu sein.
  • Der US-amerikanische Ingenieur und Begründer der Arbeitswissenschaft Frederick Winslow Taylor brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wende und legte damit den Grundstein für die heutige Form des Managements.
  • Zukünftig sollten somit äußere Anreize geschaffen werden, die Menschen dazu motivieren ein Ziel zu erreichen und die Abläufe dabei genau überwacht werden.
  • Allerdings bringt die Belohnung in Form von Geld langfristig nicht den gewünschten Erfolg. Es muss immer wieder angepasst und erhöht werden, um einen neuen Anreiz zu schaffen.
  • Viel mehr Erfolg bringt dahingegen die intrinsische Motivation, also die Motivation, die von innen heraus entsteht.
  • Die Verhaltensforscher Edward L. Deci und Richard Ryan sagen, dass wir drei angeborene psychologische Grundbedürfnisse haben: Kompetenz, Autonomie und Zugehörigkeit. Sind diese drei Bedürfnisse erfüllt, läuft die intrinsische Motivation auf Hochtouren.
  • Selbstbestimmtheit ist außerdem ein wichtiger Faktor für die intrinsiche Motivation. Dazu kommt, den Sinn in einer Aufgabe zu erkennen.
  • Unternehmen sollten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb zukünftig gut zuhören und intensiver auf deren psychologischen Grundbedürfnisse eingehen. Denn wer sich intrinsisch motiviert fühlt, lebt zufriedener kann zukünftig auch besser Krisen meistern.

[Quelle: t3n]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Der nächste richtige Schritt.“ Weshalb es vielen hochsensiblen Menschen besonders schwer fällt, diesen auch wirklich zu tun. Und warum ein unterstützendes Coaching sehr wertvoll sein kann.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Da ich immer wieder Nachrichten und Fragen zu den unterschiedlichsten Bereichen von Hochsensibilität erhalte, wird es Ende des Jahres eine einmalige und exklusive 5-teilige Seminar-Reihe geben.

Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sie sind ab jetzt entweder einzeln oder auch als Seminar-Bundle in meinem Online-Shop buchbar.

Wusstest du, dass bis zum 19. Jahrhundert sich nur Frauen die Zähne geputzt haben?

Im Mittelalter wurden Zahnschmerzen als „gottgewollte Probe“ erachtet. Der hatten sich die Männer zu stellen. Männer, die sich die Zähne putzten, galten damals als schwach und dekadent.


Manchmal kann ein kleiner Schritt eine große Herausforderung sein. Nutze deshalb zukünftig vor allem deine intrinsische Motivation, um voranzukommen und deine Ziele zu erreichen. Suche dir die passende Unterstützung, wenn du merkst, dass du an deine Grenzen kommst. Und putze dir regelmäßig die Zähne 😉

Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: Der nächste richtige Schritt.

🌿 Vielleicht kennst du das auch: Du bist an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du genau weißt, wie der nächste Schritt aussehen sollte. Doch irgendwie schaffst du es nicht, ihn auch wirklich zu tun.

Was sich verändert, wenn du einfach die Bewertung bzw. das „richtig“ heraus nimmst und weshalb es eingroßer Vorteil sein kann, dir extern Unterstützung zu holen, erfährst du in meiner aktuellen Podcast-Folge. Zu hören überall da, wo es Podcasts gibt.

Was hat dir schon dabei geholfen, den nächsten richtigen Schritt zu tun?

🎧 Neue Podcast-Folge: Weisst du, was du willst?

🌿 „Und, Kristin… was willst DU eigentlich?“

Mit Anfang 20 besuchte ich ein Einführungsseminar in Nürnberg, um herauszufinden, ob ich mich zur Integrativen Tanztherapeutin ausbilden lassen möchte. Während dieses Wochenendes gab es bereits viele Übungen zur Selbsterfahrung. In einer anschließenden Gesprächsrunde erzählte ich davon, wie ich andere Menschen immer wieder auf ihrem Weg unterstütze und ihnen helfe. Unsere Kursleiterin lächelte mich an und fragte: „Und, Kristin… was willst DU eigentlich?“

Diese Frage veränderte mein Leben und ich begann, mich immer weiter mit mir selbst und meinen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. In meinen Coachings und in Gesprächen erlebe ich es immer wieder, dass Menschen zwar genau wissen, was sie nicht mehr möchten… die wenigsten jedoch können sagen, was genau dann an diese Stelle treten soll.

Mehr Gedanken dazu findest du in meiner aktuellen Podcastfolge. Zu hören überall, wo es Podcasts gibt.

Was waren die Wendepunkte in deinem Leben?

🎧 Neue Podcast-Folge: Der Umgang mit Emotionalität in wichtigen Gesprächen.

🤔 Wie oft habe ich in meinen Coachings gehört, dass Führungskräfte in wichtigen Gesprächen nicht mit der Emotionalität ihres Gegenübers umgehen können. Dass Menschen dafür belächelt oder übergangen werden.

🩷 Dabei ist es doch so wichtig, seine eigene Emotionalität und die anderer Menschen regulieren und begleiten zu können. Wie das funktionieren kann, erfährst du in meiner aktuellen Podcastfolge.

Was hast du für Erfahrungen gemacht?

Hier geht es zur aktuellen Podcastfolge:

Neue Podcast-Folge: Endlich Erholung… oder doch nicht?! | Wie du mit Herausforderungen umgehen kannst.

🌿 Die neue Folge meines Podcasts ist online und dieses Mal spreche ich über den Umgang mit Herausforderungen. Zum Beispiel dann, wenn du lange Zeit dafür investiert hast, einen entspannten Urlaub zu planen… und dann plötzlich alles anders kommt.

✅ Was kannst du tun, um in solchen Situationen einen klaren Kopf zu behalten? Welche Rolle spielen dabei dein persönliches Mindset und sein soziales Umfeld?

💚 Ich wünsche dir viel Freude beim Anhören und bin gespannt auf deine Gedanken zum Thema. Was tust du, um bei negativen Überraschungen gelassen bleiben zu können?

Hier geht es zu allen Podcast-Folgen:

RSS-Fehler: A feed could not be found at `https://hochwas-hochsensibel.podcasterin.de/hochwas-hochsensibel.rss`; the status code is `404` and content-type is `text/html; charset=utf-8`

🎧 Neue Podcast-Folge: Du bist (k)ein seelischer Mülleimer. 🎧

In meiner 4. Podcast-Episode spreche ich darüber, warum hochsensible Menschen für andere oft zum „seelischen Mülleimer“ werden. Und warum das in meiner Jugendzeit auch oft zu Liebeskummer geführt hat. 

Was sind deine Erfahrungen dazu?

Meinen Podcast findest du überall da, wo es Podcasts gibt.

Ich wünsche dir viel Freude beim Anhören und freue mich außerdem über dein Feedback und deine Anregungen 🙂

Kristin

LEARNING #4 : Erschaffe dir ein Netzwerk aus den unterschiedlichsten Menschen.

In meinen jetzt 15 Jahren Selbstständigkeit war das Netzwerken von Beginn an ein fester Bestandteil. Anfangs waren es eher die großen Netzwerkevents, z.B. von Verbänden oder im Rahmen von Veranstaltungen.

Damals fühlte ich mich oft fehl am Platz. Oft war ich umgeben von Herren in Anzügen, Menschen, die sehr wichtig zu sein schienen oder es kamen immer wieder Männer aus der Finanz- oder Versicherungsbranche auf mich zu, die mich für ihr Angebot gewinnen wollten.

Meine Intuition leistete mir dabei zwar immer gute Dienste, doch meine Unerfahrenheit führte oft trotzdem dazu, dass ich mich viel mit Menschen unterhielt, die mich nicht wirklich weiter brachten. Doch war ich damals froh über jede Person, die sich für meine Angebote interessierte und an einer Zusammenarbeit mit mir interessiert war.

Oft war ich allein unterwegs, besuchte mehrere Events unterschiedlicher Art und so kam es, dass sich mein Netzwerk immer mehr erweiterte. Ich habe mich nicht nur auf ein Thema festgelegt, sondern war auch immer offen für neue Inspiration und Impulse. So kam es, dass mein Bekanntenkreis immer größer wurde und ich Menschen aus den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen kennenlernte.

Das alles führte letztendlich dazu, dass ich heute auf ein wunderbares und sehr breit gefächertes Netzwerk aus den unterschiedlichsten Persönlichkeiten zurück greifen kann. Egal, welche Ideen ich habe, welche Hilfe ich benötige oder wenn ich wertvolles Feedback brauche: Ich kann immer jemanden kontaktieren, der mich dabei unterstützen kann.

Selbst mit Menschen, mit denen ich vielleicht jahrelang keinen Kontakt mehr hatte, kann ich in Verbindung treten und ich weiß, ich kann auf sie zählen. Und, wenn sie mir selbst nicht weiterhelfen können, dann kennen sie mit Sicherheit jemanden, den sie mir empfehlen können.

Was mich besonders berührt, sind die immer sichtbarerer werdenden Netzwerke aus wunderbaren Business-Frauen. Das hätte ich mir damals, zu Beginn meiner Selbstständigkeit, als Unterstützung gewünscht und es hätte mir vieles erspart.

Ein wertvolles Netzwerk aus den unterschiedlichsten Menschen kann dich privat, aber auch geschäftlich, unglaublich stark machen. Dabei ist es jedoch eine Grundvoraussetzung, sich immer wertschätzend und respektvoll gegenüberzutreten. Deine Kontakte niemals zu missbrauchen. Immer ehrlich und transparent mit ihnen umzugehen. Denn nur dann werden sie dir vertrauen und auch du kannst dir sicher sein, dass es zu keinen bösen Überraschungen oder Enttäuschungen kommt.

Welche sind die Netzwerke, die dich persönlich stark machen und dich wirkungsvoll unterstützen?