Netzwerken für hochsensible Menschen.

🌿 #Montagsimpuls

Netzwerken als hochsensible Person kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Oder auch einfach nur ein tolles Event, auf das du dich freust. Sobald viele Menschen und weitere Sinnenreize auf einem Raum sind, kommt es oft viel zu schnell zur Reizüberflutung. Was also kannst du tun, um dich auf genau solche Situationen besser vorzubereiten? Wie schaffst du es, sie sogar zu positiven Erinnerungen werden zu lassen? 

In meiner Vergangenheit war es oft so, dass eigentlich schöne Ereignisse immer auch mit etwas Negativem verknüpft waren. Zum Beispiel mit einer Migräne, Kreislaufbeschwerden, Magenschmerzen und so weiter… Erst, seit ich weiß, dass ich auf Grund meiner Hochsensibilität einfach mehr auf mich achten und mich besser vorbereiten darf, gelingt es mir, mich während des Events (und auch danach) noch einigermaßen gut zu fühlen. 

Und das kannst du auch. Hier ein paar Tipps von mir, wie für dich Events und Netzwerkveranstaltungen zukünftig zu angenehmen Erlebnissen werden können.

Was hast du für Erfahrungen gemacht?

Hochsensibilität als Chance für unsere Gesellschaft.

 Nicht nur Unternehmen profitieren von den wertvollen Eigenschaften hochsensibler Menschen. Auch in der Gesellschaft werden ihre Eigenschaften gebraucht. 

Eine kleine Übersicht darüber, weshalb Hochsensibilität so wertvoll für uns ist, gibt es heute in meinem Beitrag.

Wusstest du eigentlich, dass hochsensible Menschen ihre eigene Hochsensibilität eher als Fluch sehen und oft darunter leiden? Dieses Bild darf sich endlich wandeln. 

Denn jeder Mensch ist einzigartig und bringt einen wertvollen Mehrwert für unser gemeinschaftliches Zusammenleben. Deshalb ist es so wichtig, die Potenziale einer jeden Person zu erkennen und zu fördern.

Die Verwendung einer positive Sprache verändert dein Mindset.

🌿 #MontagsImpuls

Die Verwendung einer positiven Sprache verändert dein Mindset. Denn Sprache wirkt unbewusst. Viel zu oft verwenden wir Floskeln oder Glaubenssätze, weil wir so aufgewachsen sind und uns deren wahrer Bedeutung gar nicht wirklich bewusst sind.

Was bedeutet es eigentlich, wenn wir immer von „Ich muss…“ sprechen. Oder in der Argumentation immer wieder das Wort „aber“ verwenden. Oder was passiert, wenn wir uns in unserer Sprache immer wieder auf das Negative fokussieren, z.B. indem wir zu Kindern sagen: „Fass das bitte nicht an!“?

Heute gibt es 5 kleine Impulse dazu, wie du mit Leichtigkeit eine positivere Sprache ihn deinen Alltag integrieren kannst.

Ich wünsche dir viel Spass dabei 🙂

Als ich die Wohnungstür hinter mir schloss…

…spürte ich, wie die Anspannung langsam von mir abfiel. Das Rauschen des Abends hatte ich noch in den Ohren und mein Herzschlag war deutlich erhöht. Doch selbst, als ich eine halbe Stunde später endlich im Bett lag, liefen mein Körper und mein Geist immer noch auf Hochtouren.

Großveranstaltungen, wie der Neujahrsempfang der IHK gestern Abend in Leipzig, sind für mich (und auch für viele andere hochsensible Menschen) immer wieder eine Herausforderung. Trotz der vielen bekannten Gesichter, der spannenden neuen Begegnungen und der unzähligen, wertvollen Gespräche hinterlassen sie doch auch ihre Spuren.

Durch die andauernde Überreizung in Form von Geräuschen, visuellen Reizen, der eigenen Aufregung und der vielen unterschiedlichen Energien im Raum, brauchen Körper und Geist am nächsten Tag viel Erholung und Ruhe. Das Problem dabei ist, dass sich das im Arbeitsalltag oft nur schwer umsetzen lässt.

Ich als Selbstständige kann mir, zum Glück, den Großteil meiner Termine selbst planen. Doch wie ist das in einem Angestelltenverhältnis? Wie sieht es aus, wenn sich die hochsensible Person selbst vielleicht gar nicht darüber bewusst ist? Oder wenn sie es zwar weiß, ihr Arbeitsumfeld jedoch keine Rücksicht darauf nimmt?

Häufiges Kranksein bis hin zum letztendlichen Burnout sind langfristige Folgen. Das schadet dem Unternehmen und vor allem der hochsensiblen Person selbst. Deshalb ist das Wissen über Hochsensibilität und Neurodiversität gerade in Unternehmen so extrem wichtig. Zu wissen, wie die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ticken, um sie zukünftig dabei unterstützen zu können, ihre wahren Potentiale zu entfalten.

Du möchtest mehr zu diesem Thema erfahren? Du wünschst dir dazu einen Vortrag oder ein professionelles Coaching von mir? Dann melde dich gern 🙂

LEARNING #8: Die Art deiner Sprache beeinflusst dein Mindset.

Seit ich mich mit dem Thema „positive Sprache“ beschäftige, fallen sie mir immer wieder auf: Formulierungen, die das Wort „nicht“ enthalten. Es sind auffallend viele Menschen, die diese Form der Sprache benutzen. Und ich bin mir sicher, dass die meisten davon sich dessen nicht einmal bewusst sind.

Was passiert eigentlich, wenn du einen Satz mit dem Wort „nicht“ liest oder hörst? Dein Mindset blendet das „nicht“ aus und konzentriert sich auf die Aussage, die verneint werden soll. Also konzentrieren wir uns genau auf das Gegenteil von dem, was eigentlich ausgedrückt werden sollte.

Deshalb möchte ich das Bewusstsein für eine positive Sprache wecken und achte selbst im Alltag und in meinen Coachings darauf, meine Gedanken positiv zu formulieren. Auch bei Kindern bringt es z.B. viel größere Erfolge, wenn du anstatt „Bitte NICHT rennen!“ einfach sagst: „Lauf bitte langsam.“

Oder noch ein anderes Beispiel aus der positiven Sprache. Was passiert, wenn du zu einem Kind sagst: „Du brauchst keine Angst zu haben.“? Die Aufmerksamkeit wird überhaupt erst auf die Angst gelenkt. Besser wäre es zu sagen: „Es wird alles okay sein.“ oder „Du bist ganz sicher.“ oder es einfach gar nicht erst thematisieren.

Achte doch einfach mal darauf, wo dir überall das Wort „nicht“ bzw. eine negativ geprägte Sprache begegnet. Und wie oft verwendest du sie eigentlich selbst?

Als Angestellte wäre mir das sicher nicht passiert…

Gestern war mein 15-jähriges Firmenjubiläum… und ich habe es einfach vergessen. Geht es eigentlich noch anderen Selbstständigen und Freiberuflern so? In meiner Timeline sehe ich immer einmal wieder Bilder von bunt geschmückten Arbeitsplätzen, Blumensträußen und leckerem Kuchen, wenn Jubiläen am Arbeitsplatz begangen werden. Doch viele Freiberufler und Selbstständige sind ihr eigenes, kleines Unternehmen… ganz ohne Angestellte. Und wer feiert denn schon gern sich selbst?

Dabei ist es doch so wichtig und essentiell, seine Erfolge wertzuschätzen und auch gebührend zu feiern! Jedes einzelne Jahr bedeutet harte Arbeit und Durchhaltevermögen. Denn es gibt auch immer wieder Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Ich glaube, dass das „Nicht-Aufgeben“ und das „Durch-Halten“ absolut unterschätzt werden. Denn es bedeutet, immer und immer wieder Extremsituationen auszuhalten. Körperlich und auch psychisch. Und nicht jeder kann und schafft das!

Deshalb: Feiere dich und deine Erfolge! Und ich feiere 15 jähre Selbstständigkeit. 15 Jahre voller Veränderungen, bewegender Begegnungen, extremer Herausforderungen… vor allem aber: Vieler wunderbarer Erfolge mit einzigartigen, wunderbaren Menschen. Ich liebe und lebe das, was ich tue und möchte es mit NICHTS eintauschen. Das Feedback meiner Klienten und Klientinnen zeigt mir immer wieder, wie wertvoll meine Arbeit für sie ist. Wieviel wir gemeinsam bewegen können. Wie wichtig persönliche Stärke und gegenseitige Unterstützung sind.

Auf dem Bild ist nur einen kleinen Auszug meiner Referenzen aus den letzten 15 Jahren. Und hinter all diesen Namen stehen Menschen, denen ich sehr dankbar bin, dass sie mich ausgewählt haben, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Danke für euer Vertrauen, und dass ihr scheinbar unüberbrückbare Hürden gemeistert habt. Ich glaube an euch und eure Kraft… und die Welt braucht euch mehr denn je!

💐💐💐 Und jetzt: Lasst es Blumen regnen! Ich freue mich auf das, was kommt und bin bereit dazu, die Welt auch weiterhin zu einem liebevolleren und lebenswerteren Ort zu machen 💖

LEARNING #6: Bleib flexibel.

Eines meiner größten Learnings in den 15 Jahren meiner Selbstständigkeit ist: Bleib flexibel. Denn in einer so schnelllebigen Welt, in der es immer wieder zu Veränderung und unvorhersehbaren Geschehnissen kommt, ist es so unglaublich wichtig, auch offen für diese Veränderungen zu bleiben.

Überlege dir in regelmäßigen Abständen immer wieder: Sind deine Produkte oder deine Dienstleistung noch angemessen und zeitgemäß? Welcher Nutzen wird dadurch erbracht? Passt dein Angebot immer noch zu dir und deiner Persönlichkeit? Sind deine Preise noch angemessen?

Wenn ich mir überlege, wieviele Dinge in den letzten 15 Jahren passiert sind, die ich mir nicht hätte ausmalen können. Immer wieder stand ich plötzlich vor einem Abgrund und wusste nicht weiter. Wenn du in solchen Momenten dann auch noch an Altem festhältst, obwohl es gar nicht mehr in die Zeit passt, wirst du höchstwahrscheinlich scheitern.

Viel besser ist es dann, tief durchzuatmen und mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu gehen. Welche Nöte und Bedürfnisse haben die Menschen? Gibt es etwas, was du tun bzw. anbieten kannst, dass genau diese Bedürfnisse erfüllt?

Wenn du offen bist, flexibel bleibst und Mut zur Veränderung hast, so bildet genau das eine gute Basis für langfristigen Erfolg.

Was sind deine Gedanken und Erfahrungen dazu?

LEARNING #5 : Halte durch, auch in kritischen Zeiten.

Eines meiner wohl wichtigsten Learnings aus 15 Jahren Selbstständigkeit ist, durchzuhalten. Auch in kritischen Zeiten. Es wird immer wieder Durststrecken geben, in denen du vielleicht lieber aufgeben möchtest. Oder wo andere Menschen dir sagen, dass das alles so keinen Sinn hat.

Aber weisst du: Was wirklich zählt, ist die Frage, was deine eigenen Gedanken sind. Denkst du, dass es an der Zeit ist, aufzugeben? Oder siehst du vielleicht doch einen Weg, wie es weitergehen kann und wie du die kritische Zeit überstehst?

Gerade zu Beginn ist es oft schwierig, seine Routine zu finden. Es müssen oft noch Anpassungen getroffen werden. Des weiteren braucht es Sichtbarkeit, damit die Menschen wissen, dass es deine Dienstleistung oder dein Produkt überhaupt gibt. Und oft vergeht vom Erstkontakt bis zum letztendlichen Kauf oder der Buchung etwa 1 Jahr.

Wenn du dann auch noch etwas anbietest, das vielleicht neu und relativ unbekannt ist, braucht es eventuell sogar noch etwas mehr Zeit. Und ein gutes Marketing, so dass die Menschen auch verstehen, was überhaupt der Mehrwert deines Angebots ist.

Mir hat es immer sehr geholfen, einen zeitlichen und finanziellen Puffer zu haben, um herausfordernde Zeiten zu überstehen. Die Gewissheit, dass das, was ich anbiete, auch wirklich gebraucht wird. Mir eine Deadline zu setzen, bis wann ich durchhalten kann und möchte. Und bis wann wieder das Licht am Horizont zu sehen sein muss.

Die Hochs und Tiefs in meiner Selbstständigkeit begleiten mich bis heute. Mal läuft es großartig, dann passiert wieder einmal eine Zeit lang gar nichts. Und plötzlich stehst du vor Herausforderungen, die du dir nicht hättest ausmalen können.

Doch glaube ich ganz fest an das, was ich tue! Ich stehe nicht still und ich bin mir voll und ganz meiner Selbstständigkeit bewusst. Das alles hilft mir dabei, auch in schwierige Zeiten durchzuhalten.

Und letztendlich stellte ich mir immer die Frage: Was kann im schlimmsten Fall passieren, wenn es doch nicht klappt? Könnte ich mit den Konsequenzen leben? Und was wäre mein Plan B?

Wie gehst du mit herausfordernden Zeiten und Durststrecken in deiner Selbstständigkeit um?

LEARNING #3: Sei offen für neue Menschen und Impulse.

Stell dir einmal vor, du würdest vollkommen isoliert von neuen Begegnungen leben. Einsam und zurückgezogen in den eigenen vier Wänden oder immer wieder nur in derselben Umgebung. Mit denselben Menschen. Ohne neuen Input. Und ohne die Sichtweisen anderer.

Was dann passiert ist, dass deine Gedanken und dein Denken extrem begrenzt werden. Dass du ausschließlich an alten Routinen und Sichtweisen hängen bleibst. Und dass sich deine Meinung immer weiter verhärtet.

Doch persönliches Wachstum bedeutet, sich auch mit den Gedanken anderer Menschen auseinanderzusetzen. In den Dialog zu gehen. Zu hinterfragen, zu diskutieren und sich auch immer einmal wieder in Streitgespräche begeben. Dabei geht es jedoch nicht in erster Linie darum, deine eigene Sichtweise zu vertreten, sondern auch offen zu sein für andere Meinungen. Die vielleicht sogar manchmal das absolute Gegenteil von dem sind, was du denkst und fühlst.

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben so lebenswert machen.“ Dieses Zitat von Guy de Maupassant begleitet mich bereits seit meiner Kindheit. Und heute kann ich rückblickend sagen, dass es genau diese Begegnungen mit Menschen waren, die mich zu dem Menschen gemacht haben, der ich heute bin. Und es ist ein lebenslanger Mehrwert, von dem ich auch weiterhin profitieren werde.

Manchmal haben mir sogar nur ganz kurze Begegnungen und Gespräche einen lebensverändernden Input gegeben. Die mich haben wachsen lassen. Die mein Denken erweitert und meinen Blick geöffnet haben. Die es mir ermöglicht haben, über den Tellerrand meiner eigenen kleinen Welt zu schauen und das große Ganze zu erfassen.

Ich kann dich deshalb nur dazu ermutigen, immer wieder offen zu sein für neue Menschen und Impulse. Neugierig auf neue Begegnungen und Gespräche zu sein. Und schau, was sie mit dir machen. Welche Denkmuster sie durchbrechen. Welche Fragen sie aufwerfen. Und welche neuen Sichtweisen und Wege sich dadurch für dich eröffnen.

Wer sind die Menschen, die bedeutsame Veränderungen in dir angerufen haben?

Learning #2: Suche dir Menschen, die schon auf der Ebene sind, die du einmal erreichen möchtest.

Wie oft, in den Anfangsjahren meiner Selbstständigkeit, habe ich mir Ratschläge und Bemerkungen von Menschen angenommen, die mir nicht im geringsten einen Mehrwert gebracht haben. Da sie z.B. ein vollkommen anderes Mindset besaßen.

Dazu ein kurzes Beispiel: Angenommen, du möchtest dich selbstständig machen und unterhältst dich darüber mit jemandem, für das Angestelltsein das A und O ist. Für den Sicherheit und Struktur in seinem Alltag unabdingbar sind. Und dessen Glaubenssätze konservativ und nach den alten Strukturen ausgerichtet sind. Wie kann diese Person dich dazu ermutigen, deine Selbstständigkeit voran zu treiben und dir die richtigen Tipps geben?

In meinen 15 Jahren der Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es unglaublich wichtig ist, sich an Menschen zu orientieren, die sich bereits auf der Ebene befinden, wo du einmal sein möchtest. Die dir wertvolles Feedback geben können und dein Mindset verstehen. Die bereits viele Erfahrungen machen konnten und von deren Weisheit du profitieren kannst.

Suche deshalb ganz gezielt nach solchen Menschen. Geh auf Veranstaltungen, wo du sie antreffen kannst. Trete mit ihnen in persönlichen Kontakt, z.B. über die sozialen Netzwerke. Präsentiere dich ihnen ganz offen und authentisch und trau dich, sie um Rat zu fragen.

Auf diesem Wege habe ich in meinem Leben ganz wunderbare Menschen kennenlernen dürfen. Und manchmal reichte von ihnen bereits ein einziger Satz, um mich zum Nachdenken zu bringen, so dass ich letztendlich von ihnen profitieren konnte.