Gemeinsam statt Einsam.

#GemeinsamStattEinsam #AnkerInStürmischenZeiten

Nicht alle Menschen folgen der großen Masse, wenn es zu Schwierigkeiten und #Herausforderungen kommt. Gerade Personen, die gegen den Strom schwimmen, ziehen sich vielleicht eher zurück oder versuchen, ihren Weg allein zu bestreiten.

Doch gerade in schwierigen Zeiten, lebt es sich gemeinsam besser als allein. #Rückzug kann dazu führen, dass ständig die Gedanken kreisen. Dass man sich einsam und verlassen fühlt. Damit schwinden dann auch die Hoffnung und der Lebensmut. In Zeiten des Internets haben wir jedoch die Möglichkeit, auch bei Rückzug mit anderen in Verbindung zu bleiben. Sich neuen Lebensmut zu holen und somit aus der #Einsamkeit zu fliehen.

Wenn man gegen den Strom schwimmt und sich von der allgemeinen Meinung abhebt, wird man auch schnell ins Abseits geschoben. Und es ist anstrengend, allein gegen Windmühlen zu kämpfen. Auch hier kann man z.B. wieder das Internet für sich nutzen. Dort findet man vielleicht Gleichgesinnte finden, mit denen man dann etwas bewegen kann.

Unser soziales Netzwerk hilft uns dabei, auch schwierige Zeiten gut zu überstehen.

Und natürlich kann man sich auch persönlich in der realen Welt unterstützen. Zum Beispiel im eigenen Wohnhaus oder dem Straßenviertel. Wir haben erst gestern eine WhatsApp-Gruppe für unseren Hauseingang angelegt, um in Kontakt zu bleiben und uns zur Seite zu stehen.

Halte die Augen auf und schau, wo und wie du jemandem helfen kannst. Nimm jedoch gleichzeitig auch #Rücksicht, damit niemand zu Schaden kommt. Gerade in schwierigen Situationen sind viele Personen für #Unterstützung dankbar: Der alte Mann von gegenüber, die allein Erziehende Mama aus dem Erdgeschoss oder der Straßenmusiker um die Ecke.

#Hilfsbereitschaft und gegenseitige #Rücksichtnahme sind Eigenschaften, die uns zusammen führen und uns gute Gefühle vermitteln können. Denn wer andere unterstützt, fühlt sich selbst danach besser. Gemeinsam können wir immer mehr erreichen, als allein. Und so schaffen wir es, Seite an Seite, jede Krisensituation zu überstehen.

Wachsam Sein.

#WachsamSein #AnkerInStürmischenZeiten

In Zeiten, in denen alles ungewiss ist und niemand genau sagen kann, was als nächstes kommt, herrscht oft ein #Mangel an Wissen, Information und Aufklärung. Nicht selten lassen wir uns dann von der Angst regieren oder von der Masse treiben.

Gerade Letzteres finde ich extrem gefährlich. Wer kopflos und unüberlegt einfach der Masse folgt bzw. mit dem Strom schwimmt, ist, meiner Meinung nach, nicht mehr in der Lage, flexibel zu sein und sich #Veränderungen anzupassen. Oft werden Glaubenssätze oder Überzeugungen einfach übernommen, ohne diese individuell zu hinterfragen.

Des weiteren kursieren heutzutage auch viele Fake-News. Und in Zeiten des Internets, verbreiten sich solche Nachrichten wie ein Lauffeuer. Jeder kann sich Experte nennen und hat etwas zum Thema beizusteuern. Wenn wir im Internet recherchieren, werden wir nahezu von einer Flut aus Informationen überrollt. Doch wie daraus nun die richtigen Informationen heraus filtern?

Bleibe stets wachsam. Denn das bietet dir die Möglichkeit, flexibel zu sein und auf Veränderungen schnell reagieren zu können.

Deshalb ist meine Anregung: Bleibe stets wachsam. Glaube nicht alles, was um dich herum berichtet wird. Hinterfrage Geschehnisse und Informationen. Informiere dich allumfassend und mache dir selbst ein Bild. Folge nicht einfach blind der Masse. Beobachte dein Umfeld kritisch und stelle es auch einmal komplett in Frage. Und letzten Endes: Bleib flexibel und anpassungsfähig. Ansonsten verpasst du vielleicht wichtige Informationen und rennst einfach kopflos gegen die Wand.

Allumfassend Informieren.

#AllumfassendInformieren #AnkerInStürmischenZeiten

Wie ich gestern schon sagte, regiert in ungewissen Zeiten häufig #Angst, welche dazu führt, dass unser Denken blockiert ist und wir überstürzte Entscheidungen treffen oder unlogische Dinge tun, die unser Überleben sichern sollen. Viele machen es sich einfach und stellen sich auf eine Seite. Meistens ist das die Meinung der Masse. Und ja, häufig wird diese Meinung von den #Medien erzeugt. Was bleibt uns auch anderes übrig? Nur die wenigsten von uns sind dazu in der Lage, direkt am Ort des Geschehens zu sein, um sich ein eigenes Bild machen zu können.

Jedoch ist es heute, in Zeiten des Internets, möglich, sich umfassend zu informieren. Dabei würde ich empfehlen, sich auf den verschiedensten Kanälen und Seiten zu informieren. Sich vielleicht auch mal Beiträge und Artikel durchlesen oder anschauen, die man selbst für Humbug hält.

Je mehr #Informationen du zum jeweiligen Thema konsumierst, desto breiter und umfassender wird deine Sicht auf die Dinge. Doch sei hierbei auch mit deinem Gehirn dabei und folge nicht einfach blind den Aussagen anderer. Versuche, dir dein eigenes Bild des Geschehens zu erstellen. Informiere dich umfassend und denke über die jeweiligen Inhalte nach. Ist es plausibel? Könnte da etwas dran sein? Recherchiere weiter, wenn dir etwas unklar ist. Forsche selber einsam nach. Hole dir Expertenmeinungen ein. Triff bzw. sprich mit Menschen, die näher am Geschehen dran sind.

Um dir ein umfassendes Bild der aktuellen Situation erstellen zu können, solltest du die unterschiedlichsten Kommunikationskanäle und Medien als Informationsquellen nutzen.

Meiner Meinung nach geht es nicht darum, dich für eine der Seiten zu entscheiden. Wichtig ist, dass du für dich klar bist. Dass du ausreichend Informationen eingeholt hast, um dir selbst ein Bild machen zu können. Es geht vor allem auch um Information und Aufklärung anderer Menschen, die vielleicht nicht so die Möglichkeit oder die Zeit haben, sich zu informieren.

Und immer wieder finde ich es wichtig zu betonen, dass der Austausch mit anderen immer auf Augenhöhe geschehen sollte. So, wie es viele Menschen gibt, so gibt es auch unterschiedliche Meinungen. Geht in den gemeinsamen Dialog und Austausch. Dann recherchiere wieder neu und ergänze dein Bild. Nutze neue und alte Medien und schalte unbedingt auch deinen gesunden Menschenverstand mit ein. So bist du in der Lage, dich, auf Grund der umfassenden Informationen, zu positionieren und wenn es darauf ankommt, die für dich richtigen #Entscheidungen zu treffen.

Kühlen Kopf bewahren.

#KühlenKopfBewahren #AnkerInStürmischenZeiten

Ich kann es gut nachvollziehen, dass Menschen #Angst haben. Angst, vor dem Unbekannten. Angst vor Schmerzen, Krankheit und Tod. Und ja, auch ich habe Angst um mich und meine Liebsten.

Wir leben in einer #Gesellschaft, in welcher sich mehr auf den Mangel konzentriert wird, als auf das, was alles da ist. Wir sehen oft mehr das Negative, als das Positive. Fragen wir Menschen nach den eigenen Schwächen, können sie viele aufzählen. Bei den Stärken hingegen, fällt das schwer. Auch ich bin in einer eher Angst besetzten Umgebung aufgewachsen. Und auch ich war als Kind, Jugendliche und junge Erwachsene sehr ängstlich.

Doch habe ich mit den Jahren etwas gelernt: Zu viel Angst macht uns handlungsunfähig. Zu viel Angst versetzt uns in Schockstarre. Dafür sorgt unser limbisches System im #Gehirn. Fühlen wir uns bedroht, reagiert dieser Gehirnteil von uns mit Schockstarre, Flucht oder Kampf. Wir verfallen in kopflose #Panik, handeln unlogisch und werden zum rabiaten Egoisten. Denn es geht ja schließlich um das eigene Überleben.

Es ist an der Zeit, wohl überlegte Entscheidungen in Bezug auf das große Ganze zu treffen. Denn kopflose Panik führt uns immer weiter ins Chaos.

Wie gesagt, ich kann nachvollziehen, dass Menschen Angst haben. Doch sollten wir nicht gerade dann füreinander da sein und miteinander ins Gespräch kommen? Anstatt in einen kopflosen Überlebensmodus zu verfallen, lieber einen kühlen Kopf bewahren und das Gehirn zum Denken verwenden? Wie sieht die Situation aus? Was kann ich selbst für mich und auch für andere tun? Was ist logisch und realistisch und was genau das Gegenteil? Geht es nicht darum, kreative #Lösungen zu finden? Zusammenzurücken, anstatt gegeneinander zu sein?

Gerade in stürmischen Zeiten ist es wichtig, ein und aus zu atmen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir brauchen Menschen, die sich das Denken bewahren können. Dem effektives Handeln folgt. Die weitsichtig sind und das große Ganze im Blick behalten. Die bedachte #Entscheidungen treffen, die wohl überlegt sind und dem Wohle der Menschheit dienen. Die Hoffnung und Zuversicht verbreiten und uns gut durch die stürmischen Zeiten führen. Denn nur dann haben wir die Möglichkeit, Krisen gut zu überstehen sowie rechtzeitig die nötigen Anpassungen und Vorkehrungen zu treffen.

Zeig niemals dein wahres Gesicht. | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #ZeigNiemalsDeinWahresGesicht

In diesem Zusammenhang fällt mir ein Buch ein, das ich in meiner Studienzeit gelesen habe. Es hat den Titel: „Wir alle spielen Theater.“ Es ist von Erving #Goffman und beschreibt die unterschiedlichen Rollen, die wir alle im Alltag spielen. An meinem Beispiel bin ich die taffe Geschäftsfrau, die liebevolle Partnerin, die fürsorgliche Mama, die zuverlässige Tochter, die hilfsbereite Freundin usw.

Zu jeder Rolle gehört auch eine bestimmte Verhaltensweise und in gewisser Weise auch eine bestimmte #Persönlichkeit. Wir alle haben also immer mehrere Gesichter. Doch welches davon ist nun „das wahre Gesicht“ einer Person?

Letztendlich möchte der Ausspruch „Zeig niemandem sein wahres Gesicht.“ vor Enttäuschungen und Missbrauch schützen. Um nicht aufzufallen oder um uns nicht angreifbar zu machen, scheint es besser, sich anzupassen und sein wahres Ich zu verstecken. Doch mit welchem Hintergrund und welchem Nutzen?

Ich selbst habe viele Jahre nach den Vorstellungen anderer Menschen gelebt. Ich dachte, das macht man so… sich anzupassen, um nicht unbequem zu sein oder negativ aufzufallen. Doch dann entschloss ich mich dazu, eine Tanztherapie-Ausbildung zu machen und ich besuchte ein erstes Schnupperwochenende. Wir saßen wieder einmal im Gesprächskreis zusammen und werteten die letzte Übung aus. Als ich an der Reihe war, erzählte ich von mir und meinen Erfahrungen.

Als ich fertig war, lächelte mich unsere Seminarleiterin an und sagte: „Das ist ja toll, Kristin, wie du das alles machst. Und jetzt erzähle mir doch mal: Was willst du eigentlich?“ Ich war vollkommen perplex und verstand erst die Frage nicht. Wie, was ich will? Darum geht es doch nicht… man muss doch das machen, was andere sagen?!

Zeig dich mit all deinen Farben und du wirst die richtigen Menschen und Situationen in dein Leben ziehen.

Dieses Wochenende damals, hat mich wach gerüttelt und seitdem hat sich mein Leben komplett geändert. Ich begann, mehr auf mich selbst und meine Bedürfnisse zu achten…. mich nicht mehr nur nach den anderen zu richten. Bis heute zeige ich lieber mein wahres Gesicht, als mich zu verstecken. Andere Personen haben ein Recht darauf, von Anfang an zu wissen, woran sie bei mir sind. Ich versuche, mir immer treu zu bleiben, authentisch zu sein, nach meinen #Werten zu leben und das auch so klar und deutlich wie möglich zu kommunizieren.

Ich muss gestehen, dass es mir anfangs schwer fiel, mein wahres Gesicht zu zeigen. Doch ich merkte sehr schnell, dass das Leben in diesem Stil viel leichter war. Ich musste mich nicht mehr verstellen, um anderen es recht zu machen. Und ich zog die richtigen Menschen in mein Leben, von denen viele bis heute geblieben sind.

Ich kann dich nur dazu ermutigen, du selbst zu sein und für dich und deine Werte einzustehen. Zeig dich in deiner vollen Schönheit und Größe. Es werden sich dir dadurch spannende und wunderbare, neue Wege eröffnen.

Nur harte Arbeit führt zum Erfolg. | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #NurHarteArbeitFührtZumErfolg

„Du musst hart arbeiten, um erfolgreich zu sein!“ Diesen Ausspruch habe ich zu Beginn meiner #Selbstständigkeit sehr oft gehört. Und anfangs bin ich ihm auch gefolgt, bis ich merkte, dass ich diesen Zustand auf Dauer nicht wirklich durchhalten kann. Ich fühlte mich zunehmend ausgebrannt und leer. Zum Glück habe ich es damals geschafft, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Ich gönnte mir öfter kleine #Auszeiten, veränderte meine Erreichbarkeit und genoss meine Erfolge bewusster, als vorher. Das Ergebnis war, dass ich ausgeglichener, glücklicher und zufriedener wurde. Und dadurch hatte ich das Gefühl, dass mir auch die Arbeit viel leichter von der Hand ging.

Das würde dann jedoch der Aussage „Nur harte Arbeit führt zum Erfolg.“ widersprechen. Und tatsächlich scheinen auch Studien dieses Phänomen heraus gefunden zu haben. Eine Studie der Florida Gulf Coast University aus dem Jahr 2017 fasste in ihren Ergebnissen zusammen, dass intelligentere Menschen oft fauler sind. Sie hängen gern ihren Gedanken und Tagträumen nach, üben sich in Selbstreflexion, visualisieren ihre Wünsche und denken über komplexe Sachverhalte nach. Und für das alles braucht man Zeit. Pausen. Auszeiten von der Arbeit.

Müßiggang und kleine Auszeiten führen zu mehr Kreativität und Erfolg.

Shawn #Achor, ein Glücksforscher und Harvard-Professor geht in seinen Forschungen sogar noch einen Schritt weiter. Er sagt: Wer weniger arbeitet, ist glücklicher. Und wer glücklicher ist, wird automatisch auch erfolgreicher. Also verhält es sich genau anders herum. Nicht wer viel arbeitet, ist erfolgreicher. Sondern wer sich genügend Auszeiten gönnt, führt ein glücklicheres Leben und geht deshalb gelassener an die Dinge heran, was dazu führt, dass er erfolgreicher ist.

Das würde bedeuten, man darf auch öfter einmal faul sein und die Seele baumeln lassen. Und ja, ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Langeweile mich zur #Kreativität führt. Dann habe ich die besten Ideen für neue Produkte und Konzepte. Die Herausforderung dabei ist jedoch, in dieser schnelllebigen, reizüberfluteten und hektischen Welt erst einmal seinen Geist wirklich zur Ruhe zu bringen.

Probier es doch einmal selbst aus. Gönne dir des öfteren einmal eine kleine Auszeit und schau, was passiert. Vielleicht hat das Faulsein ja doch seine positive Berechtigung, wenn man erfolgreich sein möchte.

Geld verdirbt den Charakter. | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #GeldVerdirbtDenCharakter

Diesen Ausspruch habe ich in meinem Leben schon sehr oft gehört. Und alle Personen hatten etwas gemeinsam: Es waren Menschen, die selbst ein relativ „normales“ Leben lebten oder die sich eher an der unteren Einkommensgrenze befanden. Von Personen, die selbst viel #Geld hatten, habe ich diesen Ausspruch noch nie gehört.

Es liegt also nahe zu vermuten, dass dabei vielleicht das Thema #Neid eine besondere Rolle spielt. Doch nun besagen verschiedene wissenschaftliche Studien, dass Reiche oft unmoralischer handeln und #Empathie und Hilfsbereitschaft in dieser Schicht weniger zu finden sind, als bei Personen aus der Arbeiterklasse. Es scheint also an der Aussage: „Geld verdirbt den Charakter.“, durchaus etwas dran zu sein.

Was wäre, wenn du morgen plötzlich 100.000 Euro mehr auf deinem Konto hättest? Wie würde es dein Leben, dein Denken und Handeln verändern und beeinflussen?

Denn tatsächlich fand man heraus, dass Menschen aus der Arbeiterklasse in Notsituationen schneller füreinander da sind, als es in höheren Schichten der Fall ist. Bei reicheren Personen geht es stattdessen eher um Status und Ansehen. Und ist man dann doch mal hilfsbereit, z.B. durch #Spenden, geschieht dies meist großzügig in der Öffentlichkeit.

Natürlich kann man diese Aussagen, meiner Meinung nach, nicht pauschalisieren. Jeder Mensch ist ein Individuum und handelt nach seinen persönlichen Werten und Ansichten. Des weiteren stellt sich auch die Frage, ab wann genau man eigentlich als „reich“ gilt. Und es gilt außerdem zu berücksichtigen, ob man in reichen Verhältnissen aufgewachsen ist oder ob man sich sein Geld selbst hart erarbeitet hat.

Ich selbst habe ein großes, soziales Netzwerk in welchem Menschen aus allen Schichten vertreten sind. Darunter befinden sich auch Personen, die viel Geld haben und trotzdem empathisch und hilfsbereit sind. Deshalb sollte man, meiner Meinung nach, von vorschnellen Bewertungen und Vorteilen absehen und lieber den einzelnen Menschen als Individuum betrachten.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #ErstDieArbeitDannDasVergnügen

Ein Satz, der mir in der Kindheit oft begegnet ist. Erst Hausaufgaben machen, dann darfst du raus. Erst aufessen, dann darfst du spielen. Wer kennt ihn nicht? Auch dieser #Glaubenssatz ist zum Teil so tief in uns eingepflanzt, dass wir oft danach handeln ohne an die Konsequenzen zu denken.

Denn in manchen Situationen ist es durchaus sinnvoll, die #Arbeit durch ein wenig Vergnügen aufzulockern. Zum Beispiel, wenn wir lernen oder kreativ sein wollen. Es ist sogar wissenschaftlich belegt, dass wir dann effektiver arbeiten, wenn wir regelmäßige Pausen einbauen. Und auch Belohnungen nach getaner Arbeit, sind durchaus sinnvoll und wichtig für die #Motivation und die Seele.

Oder wie wäre es, einfach mal umgedreht zu handeln und mit dem Vergnügen zu beginnen? Dann gelingt es uns, mit einem positiven und guten Gefühl an die Arbeit heran zu gehen. Das kann motivieren und uns sogar zu Höchstleistungen anspornen.

Suche dir eine Beschäftigung, die dich ausfüllt und dir Freude bereitet. Dann musst du dich nicht zwischen Arbeit und Vergnügen entscheiden.

Dem hingegen gibt es jedoch auch Situationen, in denen es sich lohnt, auch mal durchzuziehen. Vielleicht, weil ein wichtiges Projekt anliegt oder eine Deadline eingehalten werden muss. Doch dieses Verhalten macht auf Dauer krank und brennt uns aus. Oft geraten wir dann in einen Strudel und bemerken gar nicht, wenn unser persönlicher Akku bereits blinkt.

Wichtig ist hierbei, sich diesen Glaubenssatz bewusst zu machen und sich in den jeweiligen Situationen zu fragen, ob dessen Anwendung auch wirklich sinnvoll ist.

Am besten wäre es natürlich, wenn du die Arbeit und das Vergnügen gar nicht zu trennen brauchst, sondern deine „Arbeit“ dir bereits so viel Vergnügen bereitet, dass sie dich bereichert, anstatt dich auszulaugen. Ist das nicht möglich, so gönne dir des öfteren kleine #Auszeiten und Belohnungen, um die Arbeit erträglicher zu machen.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #EinIndianerKenntKeinenSchmerz

Heute widme ich mich einem Satz, der sehr oft in der #Erziehung, insbesondere bei Jungen, angewendet wird. Doch woher stammt er eigentlich? Es wird vermutet, dass der Ausspruch „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“ auf den Sonnentanz der amerikanischen Lakota-Indianer zurück geht. Sie gehen einem eher schmerzhaften Ritual nach, indem sie sich Löcher in die Haut bohren, Seile hindurch fädeln und sich damit, über Nacht, an einem Stamm fixieren lassen. Vorher tanzen sie sich jedoch in Trance. Der #Schmerz wird zwar noch wahrgenommen, aber er macht dem Indianer nichts mehr aus.

Es geht also gar nicht darum, überhaupt keinen Schmerz zu fühlen, sondern, wie man damit umgeht. Ein Indianer fühlt demnach durchaus den Schmerz. Allerdings konzentriert er sich auf das übergeordnete Ziel und kann ihn deshalb besser ertragen. Noch dazu hilft ihm die Mischung aus Musik, Rhythmus und Tanz, sich in einen tranceartigen Zustand zu versetzen.

Wie gehst du selbst mit Schmerz und Schwierigkeiten um? Erlaubst du dir, den Schmerz zu fühlen oder stellst du selbst unmöglich erfüllbare Erwartungen an dich? Bist du in der Lage, den Schmerz zu akzeptieren und Möglichkeiten zu finden, um ihn besser überstehen und ertragen zu können? Hast du ein übergeordnetes Ziel? Weißt du, wofür es den Schmerz zu ertragen lohnt?

Es geht nicht darum, keinen Schmerz fühlen zu dürfen, sondern einen Weg zu finden, gut damit umgehen zu können.

Ich erinnere mich gerade an eine Textzeile aus einem Song von Boyce Avenue: „The light at the end is worth the pain.“ Ich bin vor fast 10 Jahren auf dieses Lied gestoßen und diese Zeile ist mir im Kopf und im Herzen geblieben. Selbst in den Zeiten, in denen es mir wirklich schlecht ging, habe ich immer daran geglaubt, dass am Ende alles gut werden und sich dafür der ganze Schmerz lohnen würde. Dieser Satz hat mir die Kraft gegeben, schwere Zeiten durchzustehen.

Also, wenn das nächste Mal jemand sagt: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“, kannst du die wahre Geschichte dahinter erzählen. Denn es geht nicht darum, keinen Schmerz fühlen zu dürfen, sondern Möglichkeiten zu finden, wie du am besten damit umgehen kannst.

Transaktionsanalyse

#TransaktionsAnalyse #KommunikationsModelle

Was sehr theoretisch und fachlich hochtrabend klingt, ist ein sehr spannendes Modell, wenn es um das Thema #Kommunikation geht. Hier werden menschliche Persönlichkeitsstrukturen erklärt. Das Modell stammt aus den 50er Jahren und wurde vom amerikanischen Psychologen Eric #Berne entwickelt.

Die Basis bildet folgende Aussage: „Ich bin o.k. Du bist o.k.“ Es wird von einem grundsätzlich positiven Menschenbild ausgegangen und dass sich in der Kommunikation der Charakter, die Emotionen und Erinnerungen eines Menschen zeigen.

Eine wertschätzende und respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe, führt zu schnellen Ergebnissen und vermindert die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen und Konflikten.

In der Transaktionsanalyse geht man von verschiedenen Verhaltensweisen aus, welche in drei Zustände eingeteilt werden und auf verbaler sowie nonverbaler Ebene sichtbar werden:

> Eltern-Ich

Auf dieser Ebene befinden sich Aussagen und Verhalten von #Eltern gegenüber Kindern, z.B. Bevormundung, Zurechtweisung, Fürsorge.

> Erwachsenen-Ich

Dieser Zustand beschreibt die Voraussetzung für eine wertschätzende, respektvolle Kommunikation auf Augenhöhe. Eine Person in diesem Zustand weiß um seine Handlungsmöglichkeit, nimmt aktiv am Teil am Geschehen und ist in der Lage, selbstständig Entscheidungen zu treffen.

> Kind-Ich

In den ersten fünf Lebensjahren überwiegt bei einem #Kind, laut Berne, das Gefühl der Hilflosigkeit. Das führt angeblich dazu, dass das Gefühl „Ich bin nicht o.k.“ bei diesen Menschen vordergründig ist. Dieser Zustand äußert sich z.B. in Trotzigkeit, Albernheit und Neugier.

Wir wechseln zwischen diesen drei Zuständen unbewusst hin und her oder verfallen in bestimmten Situationen in einen dieser Zustände. Kommunizieren wir dann in diesem Moment mit jemandem, der sich gerade in einem anderen Zustand befindet, wird es schwierig auf Augenhöhe zu kommunizieren und es kommt schnell zu #Missverständnissen.

Durch Selbstreflexion kann es uns gelingen, dass wir überwiegend im Zustand des Erwachsenen-Ichs kommunizieren. Gelingt uns das, bleiben wir auf Augenhöhe und gehen respektvoll und wertschätzend miteinander um. Missverständnisse und #Konflikte können somit vermieden werden.