🌿 Newsletter #46 | Rückblick. | Was ich aus 17 Jahren Selbstständigkeit gelernt habe.

[Foto: Stephan Glathe, 2008]

Was ich meinem jüngeren Ich vor 17 Jahren gern gesagt hätte:

“Wähle mit Bedacht aus, mit wem und mit was du deine kostbare Zeit verbringst. Löse dich schneller von Menschen, die dir nicht gut tun oder die dich klein halten wollen. Und vertraue letztendlich deiner Intuition und dem, was du fühlst. Du bist auf dem richtigen Weg und kannst Großes vollbringen!”


Und wieder einmal ist dieser besondere Tag, der 15.01., einfach so an mir vorbei geschlichen. Meine Erfolge zu feiern, war noch nie so wirklich mein Ding. Lieber einfach weiter machen, bescheiden sein und mich nicht so in den Mittelpunkt stellen. 

In den vergangenen 17 Jahren habe ich viele wunderbare Menschen kennengelernt. Ich habe unter anderem den Weltstar Robbie Williams persönlich treffen dürfen, habe Sebastian Fitzek die Hand geschüttelt und der liebe, gute Helmut Krauss wurde zu einem meiner vertrautesten Freunde. 

Doch auch geschäftlich habe ich über die Jahre hinweg viele Menschen positiv berührt. Meine Angebote habe ich immer wieder angepasst und optimiert. Anfangs sträubte ich mich gegen Online-Sessions, jetzt gehören sie zu meinem Alltag. Von dem direkten Kontakt mit Menschen ging die Reise hin zu digitalen Angeboten. Sogar 3 Bücher habe ich mittlerweile geschrieben. 

Ich habe beobachten können, wie viele meiner Klienten und Klientinnen manchmal sogar verzweifelt zu mir kamen und durch unsere Zusammenarbeit neue Kraft schöpften, um anschließend ihren Weg selbstbewusst weiter zu gehen. Ich bewundere jede/n Einzelne/n von ihnen. Denn es ist nicht selbstverständlich, sich einer meist doch fremden Person (in diesen Fällen mir) anzuvertrauen, sich zu öffnen und die Bereitschaft zu zeigen, sich persönlich weiterentwickeln zu wollen. 

Ich blicke zurück auf 17 Jahre voller Höhen und Tiefen. Voller Selbstzweifel und Hoffnung. Voller Dankbarkeit und Demut. Und an dieser Stelle: “Danke!” an alle Menschen, die mich ein Stück meines Weges begleitet haben. Denn ihr seid letztendlich der Grund, weshalb ich heute an dem Punkt stehe, wo ich bin.

Schon mein ganzes Leben lang habe ich gespürt, dass ich irgendwie anders bin als andere. Tiefgründiger, analytischer, feinfühliger. Gerechtigkeit und Fairness waren mir schon immer sehr wichtig. Und dass sich die Menschen um mich herum wohl fühlen. 

Leider wurde mir all das auch immer wieder zum Verhängnis. Ich wurde immer ausgenutzt, ausgegrenzt oder einfach so stehen gelassen. Doch all das hat mich auch stark werden lassen. Und vor etwa 15 Jahren habe ich durch einen Artikel im Internet erkannt, was mich so “anders” macht. Meine eigene Hochsensibilität. Und ich begann, mich damit auseinanderzusetzen.

Als Corona die Welt zum Stillstand brachte, musste auch ih mich nur orientieren und ausrichten. Und ich begann, das Thema Hochsensibilität und Neurodiversität aktiv mit in meine Arbeit zu integrieren. Die Wissenschaft dazu steckt auch heute immer noch in den Kinderschuhen, aber die Erkenntnisse sind bezeichnend. Es wird gesagt, dass etwa 20-30% der Menschen neurodivergent sind, also dass deren Funktionsweise des Gehirns von der “Norm” abweicht. Und die Dunkelziffer scheint um einiges größer zu sein.

Diesen doch sehr hohen Anteil dürfen wir nicht einfach ignorieren. Und genau das habe ich mir zur Aufgabe gemacht. Heute unterstütze und begleite ich (nicht nur) neurodivergente Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Insbesondere im beruflichen Umfeld darf dieses Bewusstsein für Neurodiversität noch mehr wachsen.

Dazu trage ich, neben meinen Coachings, mit meinem Podcast “HOCH-WAS? hochsensibel.”, mit meinen Büchern, mit meinen Postings, mit meinen Vorträgen und meinem Fernsehauftritt, mit meiner gegründeten Online-Community für hochsensible Menschen und mit meinen Online-Kursen mit bei. Des weiteren möchte ich zukünftig auch wieder mehr auf die Bühne oder in den klassischen Medien zu sehen sein.

Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Heute gibt es von mir ein paar Impulse dazu, was dich bei deiner Selbstständigkeit unterstützen kann:

Flexibilität: Du darfst bereit sein, deine Angebote flexibel zu gestalten und den aktuellen Geschehnissen anzupassen.

Menschen: Sei neuen Begegnungen gegenüber offen. Bedränge die Menschen nicht, sondern beobachte erst einmal, wie du ihnen am besten begegnen kannst. Du kannst von jeder Person, die dir in deinem Leben begegnet, etwas lernen.

Resilienz: Sei darauf vorbereitet, dass du Rückschläge und Scheitern erleben wirst. Aber auch das sind Momente, aus denen du letztendlich lernen kannst.

Aktion: Versuche, die Dinge nicht perfekt zu machen. Folge erst einmal deiner Intuition. Komm ins Tun. Anpassungen kannst du auch später noch machen. 

Vertrauen: ich glaube, dass einer der wichtigsten Punkte ist, dir selbst und deiner Mission zu vertrauen. Wenn du selbst nicht daran glaubst, wie sollen es dann andere tun?

Stabilität: Ein Netzwerk aus Menschen, die dich unterstützen, die ehrlich zu dir sind, die dir zuhören und deinen Mehrwert erkennen, sollten die Basis deines Lebens sein. Denn daraus kannst du Kraft schöpfen, Liebe erfahren und besonders in schwierigen Zeiten wertvolle Unterstützung finden.

Wertschätzung: Verkaufe dich nicht unter Wert und sei dir deines Selbstwerts bewusst. Qualität darf ihren Preis haben. Und “Das kannst du doch so nicht machen!” muss nichts mit dir zu tun haben 😉

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Selbstständigkeit:

  • Die Stimmung bei Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen ist in den letzten Monaten oft pessimistisch bis unsicher… und das stärker als beim Rest der Wirtschaft.
  • Viele Menschen sehen die Selbstständigkeit noch immer als zu riskant oder kompliziert.
  • Nach amtlichen Zahlen liegt der Anteil der Selbstständigen ohne Angestellte bei rund 3,8 % aller Erwerbstätigenim Alter von 15-64 Jahren.
  • Selbstständigkeit ist für Frauen in Deutschland zunehmend relevant. Etwa ein Drittel aller Selbstständigen sind Frauen. Und auch bei Neugründungen machen sie einen relevanten Anteil aus.
  • Viele Gründer und Selbstständige empfinden administrative Hürden, Steuer- und Sozialversicherungssysteme als besonders belastend.
  • Laut Umfragen fühlen sich viele Selbstständige im Blick auf ihre Altersvorsorge nicht optimal abgesichert, obwohl viele verschiedene Vorsorgestrategien nutzen.

Heute erhältst du den Rückblick auf meine letzten beiden Podcastfolgen zum Thema “Unsicherheiten überwinden.” und “Ich will das nicht mehr!”. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Hochsensibilität im Berufsleben. | Teil 4: Bedürfnisse, Prioritäten, Grenzen. Hoch-Was? hochsensibel.

Zu wissen, was deine Bedürfnisse sind und wo deine Grenzen liegen, ist grundlegend dafür, deine Berufung zu finden. Denn übergehst du diese immer wieder, so wird letztendlich dein Körper darauf reagieren. Von Erschöpfung über Depression bis hin zu Burnout. Wir verbringen in unserem Leben sehr viel Zeit mit und auf der Arbeit. Sie bestimmt maßgeblich unser Leben und wie wir uns fühlen. Dein Anspruch darf also sein, deine Arbeitsumgebung und deine Arbeitsbedingungen dementsprechend anzupassen. Wie du herausfindest, was deine Bedürfnisse sind, wie du diese priorisierst und wie du deine Grenzen gut abstecken kannst, erfährst du in meiner heutigen Podcastfolge. Sie baut auf die vorherigen 3 Folgen auf. Und nächste Woche folgt dann der letzte Teil zum Thema "Hochsensibilität im Berufsleben.".
  1. Hochsensibilität im Berufsleben. | Teil 4: Bedürfnisse, Prioritäten, Grenzen.
  2. Hochsensibilität im Berufsleben. | Teil 3: Akzeptanz & Selbstreflexion.
  3. Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 2: Herausforderungen.
  4. Hochsensibilität im Berufsalltag. | Teil 1: Einführung
  5. Genieße deine Erfolge.

Auch heute erhältst du wieder zwei meiner Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Wie beeinflusst mich meine Neurodivergenz im Alltag? 

Oft ist es so, dass wir unserer Neurodivergenz gegenüber, je nach Situation und eigenem Befinden, eher ambivalentgegenüber eingestellt sind. Mal ist sie für uns ein Fluch und manchmal doch eher ein Segen. Wie ist das bei dir?

Welche Menschen aus meinem Umfeld sind auch neurodivergent?

Neurodivergenz wird vererbt. Also frage dich doch einmal, wer aus deiner Familie auch neurodivergent sein könnte? Und wer aus deinem Freundes-, Bekannten- und Arbeitskreis?

Mein Online-Kurs “Hochsensibilität im Alltag.”

Nach dem Erfolg meiner Online-Seminare der vergangenen zwei Jahre zum Thema Hochsensibilität habe ich nun den ersten Online-Kurs für dich erstellt, den du individuell und zeitlich flexibel für dich bearbeiten kannst.

Du erfährst alles über die Eigenschaften hochsensibler Menschen, über unsere Herausforderungen im Alltag und das Wichtigste: Du erhältst von mir ein 10-Schritte-Programm aus praktischen Übungen, die dir dabei helfen, wieder zurück zu mehr Klarheit und Lebensfreude in deinem Alltag zu finden. 

Perfekt für dich, wenn du deine eigene Hochsensibilität entdeckt hast und nun gern wissen möchtest, wie du diese Erkenntnis zukünftig für dich nutzen kannst. Hier geht’s direkt zum Angebot: https://kristinkluck.my-ablefy.com/s/kristinkluck/hochsensibilitaet-im-alltag-zurueck-zu-mehr-lebensfreude-und-klarheit-85d424ea

Unser 2. Treffen des Jahres findet am kommenden Mittwoch, den 04.02.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir es schaffen gut mit Veränderungen umzugehen.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten..

Wusstest du, dass…

…Johann Sebastian Bach insgesamt 20 Kinder hatte?

Er hatte neun Töchter und elf Söhne, sieben davon aus erster Ehe und 13 davon aus der zweiten. Allerdings starben die meisten von ihnen bereits im Kindesalter.

Vier seiner Söhne jedoch, die sogenannten “Bachsöhne”, wurden ebenfalls bedeutende Musiker und Komponisten.

Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich mit dir gemeinsam ein wenig meine 17 Jahre Selbstständigkeit feiern und dich an meiner persönlichen Entwicklung Teil haben lassen. Mach dir selbst auch immer einmal wieder bewusst, welche Erfolge du selbst erzielt hast und welchen Mehrwert für andere du dadurch generiert hast.

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich und das neue Jahr!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website

Ab jetzt erhältlich: Mein Journal „Neurodivergenz als deine Stärke.“

Der Jahresbegleiter für neurodivergente Menschen, die Journaling und Persönlichkeitsentwicklung lieben.

Insgesamt 10 aufeinander aufbauende Themengebiete sind liebevoll in 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben unterteilt. Du kannst sie über ein ganzes Jahr hinweg oder in deinem ganz eigenen Tempo bearbeiten. Das Ziel ist: Deine Neurodivergenz für dich anzunehmen und selbstbewusst in dein Leben zu integrieren.

Der Aufbau ist jedes Mal gleich:

🌿 Achtsamkeitsimpuls
🌿 Fragestellung bzw. Wochenaufgabe
🌿 Zwei Seiten Raum zur persönlichen Verwendung
🌿 Wochenrückblick

Das perfekte Geschenk für dich selbst oder einen lieben Menschen. Hier kannst du mein Buch direkt bestellen…


Hier erhältst du bereits einen kleinen Einblick…

🌿 Newsletter #7 – Die Macht unserer Intuition

Bestimmt bist du auch schon mal einer Person begegnet und hast gedacht: „Oh, das passt ja gar nicht!“ während andere Menschen dir von Anfang an sympathisch waren. Oder du hast Entscheidungen getroffen obwohl dein Bauchgefühl dir davon abgeraten hat.

Dieses seltsam, komische Gefühl im Bauch, das du oft sogar körperlich spüren kannst. Denn nicht ohne Grund heisst es: „Das bereitet mir Bauchschmerzen!“ Doch ist dieses Bauchgefühl eigentlich dasselbe wie Intuition?

Dazu herrscht allgemein noch Uneinigkeit. Während einige sagen, dass Bauchgefühl lediglich eine Alltagsumschreibung für Intuition ist, behaupten andere, dass man beides klar trennen muss. Doch mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Ein Buch, welches mich zum Thema Intuition besonders beeindruckt hat, ist übrigens Folgendes: „Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition.“ von Gerd Gigerenzer. Unbedingt lesenswert, wenn du dich für dieses spannende Thema interessierst.

Wir hochsensiblen Menschen sind sehr empathisch und uns werden starke intuitive Eigenschaften zugeschrieben. Bereits von Geburt an nehmen wir Sinnesreize stärker wahr und lernen sehr schnell, wie wir uns der jeweiligen Situation anpassen können.

In der Tierwelt ist es so, dass die hochsensiblen Tiere dafür da sind, das Überleben ihrer Artgenossen abzusichern. Sie erkennen frühzeitig Gefahren und können andere somit rechtzeitig warnen. Auf den Menschen bezogen gibt es jedoch nur noch sehr selten Situationen, in denen unser Überleben wirklich gefährdet ist. Unser hochsensibles Nervensystem reagiert jedoch trotzdem auf kleinste Veränderungen und wittert schnell mögliche Gefahren.

Dabei unterstützt uns unser Bauchgefühl bzw. unsere Intuition. Es lässt uns wissen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jedoch führt genau das auch schnell zu Überreizung, da in den meisten Fällen ja keine wirkliche Gefahr mehr droht. Deshalb versuchen wir hochsensiblen Menschen sehr oft, unser Bauchgefühl zu ignorieren und uns lieber der breiten Masse anzupassen. Dabei steigt jedoch immer mehr die Diskrepanz zwischen dem, was wir innerlich fühlen und dem, wie wir uns wirklich verhalten. Im schlimmsten Fall verlieren wir dadurch die Verbindung zu uns selbst.

Doch lernen wir mit unserer eigenen Hochsensibilität umzugehen, sind wir uns dieser wirklich auch bewusst und trauen wir (wieder) unserem Bauchgefühl, so können wir unsere besonderen Fähigkeiten auch wirkungsvoll einsetzen. Zum Beispiel innerhalb der Familie, im Freundeskreis, in Unternehmen und für die Gesellschaft im Allgemeinen.

Wie kannst du deiner Intuition zukünftig wieder mehr Beachtung schenken und davon profitieren?

  • In der Ruhe liegt die Kraft. Gönne dir immer einmal wieder Momente der Auszeit und Stille, um überhaupt in dich hinein hören zu können. Welche Gedanken und Gefühle kommen in dir hoch? Womit fühlst du dich wohl oder unwohl?
  • Beobachte dich selbst und nimm deine Gefühle in den unetrschiedlichsten Situationen wahr. Wo im Körper spürst du sie? Womit bringen sie sich zum Ausdruck?
  • Richte den Fokus im Alltag auf bestimmte Dinge (z.B. Wieviele rote Autos siehst du? Wieviele Menschen tragen eine Brille?). Dadurch erweiterst du deinen Wahrnehmungsradius und fütterst somit dein Unterbewusstsein.
  • Beobachte Menschen wann immer es möglich ist. Hinterfrage ihr Auftreten. Was steckt hinter dieser Person? Welche Emotion strahlt sie aus? Welche Eigenschaften besitzt sie?
  • Frage dich, warum du jemanden sympathisch oder unsympathisch findest. Ist es wirklich die Person selbst oder ist es vielleicht nur, weil sie dich an jemanden erinnert, mit dem du negative oder auch besonders positive Empfindungen verbindest?
  • Begib dich in die Öffentlichkeit und nimm ganz bewusst alles um dich herum wahr. Welche Alltagssituationen kannst du erkennen? Was für Menschentypen erkennst du? Welchen Gesprächen kannst du lauschen? Was alles siehst du? Halte diese Übung jedoch relativ kurz, um dich vor einer Überreizung zu schützen.
  • Versuche in deinem Alltag in Bezug auf bestimmte Situationen die Zukunft vorauszusagen. Gib Prognosen dazu ab, wie sie weitergehen oder was das jeweilige Ergebnis sein wird.
  • Fange an, deinem Bauchgefühl immer mehr zu trauen. Triff kleinere Entscheidungen spontan und schau, was es mit dir macht und wie es sich anfühlt.
  • Bei größeren und bedeutsamen Entscheidungen kann es jedoch hilfreich sein, auch deinen Verstand mit hinzuzuziehen. Vor allem dann, wenn du auf dem entsprechenden Gebiet (noch) nicht so viel Erfahrung besitzt.

Gern unterstütze ich dich dabei, deine Intuition zu schärfen und zurück zu deinem Bauchgefühl zu finden.

Was genau ist eigentlich Intuition bzw. das Bauchgefühl? Was sagt die Wissenschaft dazu? Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse:

  • Der Begriff Intuition kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „anschauen“ oder „genau hinsehen“.
  • William James Mayo, ein US-amerikanischer Chirurg und Mitgründer der renommierten Mayo Clinic, sagt, dass Intuition das „instinktive Zusammenfassen von Erinnerungen und anderen Beweismaterialien, von den fünf Sinnen eingesammelt und vom Bewusstsein korreliert“ ist.
  • Der kanadisch-US-amerikanischer Psychiater Eric Berne findet: Intuition ist das Wissen, das auf Erfahrung beruht und durch direkten Kontakt mit dem Wahrgenommenen erworben wird, ohne dass der intuitiv Wahrnehmende sich oder anderen genau erklären kann, wie er zu der Schlussfolgerung gekommen ist.
  • Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass unser Bewusstsein eine Informationsmenge von max. 40 bis 50 Bits pro Sekunde verarbeiten kann (abhängig von diversen Faktoren). Allerdings kann unser Gehirn über die Sinneskanäle im gleichen Zeitraum ein Vielfaches an Informationen empfangen. Der Wissenschaftsjournalist Tor Nørretranders geht von etwa 11 Millionen Bits aus, die größtenteils direkt ins Unterbewusstsein übergehen.
  • Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens individuelle Erfahrungen gemacht. Deshalb sind auch die intuitiven Fähigkeiten von Mensch zu Menschen individuell ausgeprägt.
  • Unsere Intuition sendet uns über Körpersignale oder Gefühle Botschaften, z.B. ein Kribbeln im Bauch, wenn wir verliebt sind oder ein unangenehmes Gefühl im Bauch im Zusammenhang mit einer Entscheidung.
  • Tilmann Betsch, Professor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Erfurt sagt, dass wir uns in Situationen, in denen wir sehr gute Erfahrungen haben, uns auch sehr gut auf unsere Gefühle verlassen können (z.B. bei Feuerwehrleuten, Anwälten, Ärzten etc.). Wenn sich die Umstände ändern und die Dinge vom Gewohnten abweichen, können intuitive Entscheidungen hingegen eher in die Irre führen.
  • Die Verhaltenspsychologin Marie Juanchich bemerkt, dass es unzählige Beeinflussungen gibt, die wir meist gar nicht bemerken. Bei finanziellen Fragen setzt meist der „Ankereffekt“ ein oder wir bewerten unbewusst neue Informationen stärker als ältere. Das ist z.B. bei Falschinformationen von Nachteil.
  • Tilmann Betsch geht davon aus, dass Bauchgefühl und bewusstes Denken in der Regel zusammenarbeiten: „Die Informationssuche läuft zum Großteil bewusst ab. Sie liefert den Raum, in welchem die Intuition die Informationen integriert und zu einer Entscheidung formt.“

[Quellen: Zeitblüten, Spektrum der Wissenschaft]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Dein Bauchgefühl als Wegweiser.“ Und warum gerade bei hochsensiblen Menschen diese Fähigkeit sehr ausgeprägt ist.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

In den kommenden Newslettern werde ich etwas ausführlicher auf meine 5 Online-Seminare im Herbst eingehen. Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

In der ersten Veranstaltung am Do, 05.09.2024 wird es um das Thema „Hochsensibilität im Alltag“ gehen. Es gibt einen ersten Überblick zum Thema Hochsensibilität, so dass es für hochsensible Menschen selbst oder deren Anghörige geeignet ist.

Du erhältst du eine kurze Zusammenfassung über den derzeitigen Stand der Forschung, wir besprechen die Herausforderungen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukünftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilität oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. Außerdem gibt es für dich die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine buchen.

Heute geht es um die Frage: Was war zuerst da… Das Huhn oder das Ei?

Das Team um den Forscher Baoyu Jiang fand beim Scannen von Reptilien heraus, dass sich bei vielen Tierarten Phasen, in denen sie Eier legten, mit Phasen, in denen sie lebende Junge zur Welt brachten, abwechselten. Außerdem brachten die frühesten Reptilien, Vögel und Säugetiere lebende Junge zur Welt.

Grundlegend betrachtet legten die Ur-Ur-Ur-Vorfahren der Henne somit gar keine Eier. Also stand ganz am Anfang definitiv kein Ei. Allerdings stand ganz am Anfang auch gar keine Henne…

Die Frage bleibt also irgendwie auch weiterhin ungelöst. Was sind deine Gedanken dazu?


Wenn du das nächste Mal eine Entscheidung triffst, dann höre doch einfach mal etwas mehr auf dein Bauchgefühl. Und dann überlege, ob du ihm auch trauen kannst oder ob du doch besser noch ein paar mehr unabhängige Informationen einholen solltest.

Was hast du für Erfahrungen mit deiner Intuition und deinem Bauchgefühl gemacht? Und, trainierst du aktiv deine Intuition? Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🌿 Newsletter #6 – Der nächste richtige Schritt

Vielleicht kennst du das auch: Du bist an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du genau weißt, wie der nächste Schritt aussehen sollte. Und eigentlich ist es doch auch ganz leicht. Eigentlich. Denn irgendwie schaffst du es nicht. Du schaffst es nicht, den nächsten Schritt zu tun, der dir jedoch absolut logisch erscheint. Denn für dich ist es eben nicht nur ein kleiner Schritt. Sondern es fühlt sich so an, als müsstest du einen riesigen Abgrund überwinden.

Manchmal bist du einfach noch nicht so weit. Manchmal fehlt der Mut, ein anderes Mal die Energie, und manchmal einfach das Selbstvertrauen. Das Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Denn manchmal vergessen wir, wie stark wir eigentlich sind. Wie unabhängig wir sein können. Und dass am Ende wir selbst, mit all unseren Bedürfnissen, in unserem Leben an allererster Stelle stehen sollten.

Hochsensible Menschen tendieren dazu, es anderen immer wieder recht machen zu wollen. Nicht anzuecken oder negativ aufzufallen. Ihnen geht es erst dann gut und sie können erst dann richtig entspannen, wenn es den Menschen um sie herum gut geht. Und das ist wahrlich ein Teufelskreis.

Im Mittelpunkt zu stehen ist uns eher unangenehm… so arbeiten wir doch lieber im Hintergrund und lassen andere Menschen strahlen. Deshalb kehren wir so gern unsere Talente und Fähigkeiten unter den Teppich und üben uns in Bescheidenheit.

Viele hochsensible Menschen haben in ihrer Kindheit und Jugend negative Erfahrungen gemacht mit dem, wie sie sind. Ablehnung und Kritik beziehen wir so oft auf uns selbst und nehmen es persönlich. Wir versuchen, uns immer wieder neu anzupassen. Hinterfragen viel. Analysieren. Was hätte ich nur besser machen können?

Und die Angst vor Ablehnung und Scheitern führt dann oft dazu, dass wir uns nicht trauen, aufzufallen. Unsere Stimme zu erheben. Für unsere Bedürfnisse einzustehen. Wir trauen uns nicht, uns zu zeigen… mit all unseren Facetten.

Dabei wissen wir hochsensiblen Menschen intuitiv oft sehr schnell, was der nächste richtige Schritt wäre. Bei uns selbst und bei anderen. Bei anderen Menschen fällt es uns leicht, sie anzuleiten und zu motivieren. Bei uns selbst scheint dieser nächste Schritt jedoch oft unüberwindbar.

Doch das Gute ist: Du kannst das lernen. Deine eigene Persönlichkeit wiederzuentdecken. Deine Sensibilität anzunehmen und sie zu schätzen lernen. An dich und deine wertvollen Fähigkeiten zu glauben, sie zu zeigen und effektiv einzusetzen. Am Arbeitsplatz, in deinem privaten Umfeld, vor allem jedoch bei dir selbst.

Bevor du überhaupt über den nächsten Schritt nachdenken kannst, ist es wichtig herauszufinden, as du eigentlich wirklich willst. Was deine eigenen Bedürfnisse sind. Mehr Input dazu findest du in meinem letzten Newsletter.

Wenn du für dich herausgefunden hast, in welche Richtung es gehen soll, dann können dir folgende Dinge dabei helfen, in Bewegung zu kommen:

  • Versuche, die negative Gedankenspirale in deinem Kopf abzuschalten bzw. anzuhalten.
  • Frage dich: Was habe ich zu verlieren? Was kann im schlimmsten Fall passieren?
  • Hol dir Unterstützung, wenn du scheinbar keinen Ausweg für dich findest. Ein Gespräch mit einem vertrauten Menschen, ein Coaching (z.B. mit mir…) oder auch eine Therapie können dir helfen.
  • Trau dich! Sei mutig! Denke eher in kleinen Schritten, so vermeidest du eine Überforderung.
  • Konzentriere dich darauf, wie es sich anfühlt, wenn das, was du vor hast, auch wirklich klappt.
  • Belohne dich und gönn dir etwas Gutes, wenn du den ersten Schritt getan hast.

Grundsätzlich geht es darum, in Bewegung zu bleiben. Egal wie. Egal in welchem Tempo.

Bleibe nur stehen, um kurz durchzuatmen. Gehe nur dann etwas zurück, um neu Anlauf zu nehmen. Behalte dein Ziel vor Augen und nutze die Kraft der Motivation. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Gern unterstütze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Wenn wir Dinge wirklich schaffen und unsere Ziele erreichen wollen, spielt das Thema Motivation dabei eine herausragende Rolle. Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse dazu:

  • Seit dem Industriezeitalter waren Menschen lediglich dazu berufen, im Arbeitsalltag zu funktionieren und so produktiv wie möglich zu sein.
  • Der US-amerikanische Ingenieur und Begründer der Arbeitswissenschaft Frederick Winslow Taylor brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wende und legte damit den Grundstein für die heutige Form des Managements.
  • Zukünftig sollten somit äußere Anreize geschaffen werden, die Menschen dazu motivieren ein Ziel zu erreichen und die Abläufe dabei genau überwacht werden.
  • Allerdings bringt die Belohnung in Form von Geld langfristig nicht den gewünschten Erfolg. Es muss immer wieder angepasst und erhöht werden, um einen neuen Anreiz zu schaffen.
  • Viel mehr Erfolg bringt dahingegen die intrinsische Motivation, also die Motivation, die von innen heraus entsteht.
  • Die Verhaltensforscher Edward L. Deci und Richard Ryan sagen, dass wir drei angeborene psychologische Grundbedürfnisse haben: Kompetenz, Autonomie und Zugehörigkeit. Sind diese drei Bedürfnisse erfüllt, läuft die intrinsische Motivation auf Hochtouren.
  • Selbstbestimmtheit ist außerdem ein wichtiger Faktor für die intrinsiche Motivation. Dazu kommt, den Sinn in einer Aufgabe zu erkennen.
  • Unternehmen sollten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb zukünftig gut zuhören und intensiver auf deren psychologischen Grundbedürfnisse eingehen. Denn wer sich intrinsisch motiviert fühlt, lebt zufriedener kann zukünftig auch besser Krisen meistern.

[Quelle: t3n]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Der nächste richtige Schritt.“ Weshalb es vielen hochsensiblen Menschen besonders schwer fällt, diesen auch wirklich zu tun. Und warum ein unterstützendes Coaching sehr wertvoll sein kann.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Da ich immer wieder Nachrichten und Fragen zu den unterschiedlichsten Bereichen von Hochsensibilität erhalte, wird es Ende des Jahres eine einmalige und exklusive 5-teilige Seminar-Reihe geben.

Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sie sind ab jetzt entweder einzeln oder auch als Seminar-Bundle in meinem Online-Shop buchbar.

Wusstest du, dass bis zum 19. Jahrhundert sich nur Frauen die Zähne geputzt haben?

Im Mittelalter wurden Zahnschmerzen als „gottgewollte Probe“ erachtet. Der hatten sich die Männer zu stellen. Männer, die sich die Zähne putzten, galten damals als schwach und dekadent.


Manchmal kann ein kleiner Schritt eine große Herausforderung sein. Nutze deshalb zukünftig vor allem deine intrinsische Motivation, um voranzukommen und deine Ziele zu erreichen. Suche dir die passende Unterstützung, wenn du merkst, dass du an deine Grenzen kommst. Und putze dir regelmäßig die Zähne 😉

Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue PODCAST-FOLGE: Hochsensibilität & Perfektion 🎧

Die 3. Episode meines Podcasts ist online und heute spreche ich über das Thema #Perfektion im Zusammenhang mit der eigenen #Hochsensibilität. Außerdem erfährst du, was meine eigene Mobbing-Erfahrung in der Schulzeit damit zu tun hat.

Du findest meinen Podcast überall da, wo es Podcasts gibt.

Welches Thema wünschst du dir für die nächste Folge? Ich bin gespannt auf dein Feedback und wünsche dir viel Freude beim Anhören 🙂

RSS-Fehler: A feed could not be found at `https://hochwas-hochsensibel.podcasterin.de/hochwas-hochsensibel.rss`; the status code is `404` and content-type is `text/html; charset=utf-8`

Veränderungen beginnen immer mit dem ersten Schritt.

Leben bedeutet ständige Veränderung. Du kannst das entweder verleugnen und immer wieder an alten Strukturen festhalten. Oder du nutzt diese Erkenntnis als Chance dafür, dein Leben immer wieder in eine positive Richtung zu lenken. 

Insbesondere dann, wenn wir neue Erfahrungen machen, uns Schicksalsschläge treffen oder große Ereignisse bevorstehen, dürfen wir uns auf das besinnen, was uns wirklich ausmacht und bewegt.

Große Veränderungen beginnen immer mit dem ersten Schritt. Als kleine Unterstützung habe ich dir hier ein paar wertvolle Impulse zusammengefasst, die dir den Weg der Veränderung erleichtern können. 

Was sind deine Gedanken dazu? 

Als Angestellte wäre mir das sicher nicht passiert…

Gestern war mein 15-jähriges Firmenjubiläum… und ich habe es einfach vergessen. Geht es eigentlich noch anderen Selbstständigen und Freiberuflern so? In meiner Timeline sehe ich immer einmal wieder Bilder von bunt geschmückten Arbeitsplätzen, Blumensträußen und leckerem Kuchen, wenn Jubiläen am Arbeitsplatz begangen werden. Doch viele Freiberufler und Selbstständige sind ihr eigenes, kleines Unternehmen… ganz ohne Angestellte. Und wer feiert denn schon gern sich selbst?

Dabei ist es doch so wichtig und essentiell, seine Erfolge wertzuschätzen und auch gebührend zu feiern! Jedes einzelne Jahr bedeutet harte Arbeit und Durchhaltevermögen. Denn es gibt auch immer wieder Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Ich glaube, dass das „Nicht-Aufgeben“ und das „Durch-Halten“ absolut unterschätzt werden. Denn es bedeutet, immer und immer wieder Extremsituationen auszuhalten. Körperlich und auch psychisch. Und nicht jeder kann und schafft das!

Deshalb: Feiere dich und deine Erfolge! Und ich feiere 15 jähre Selbstständigkeit. 15 Jahre voller Veränderungen, bewegender Begegnungen, extremer Herausforderungen… vor allem aber: Vieler wunderbarer Erfolge mit einzigartigen, wunderbaren Menschen. Ich liebe und lebe das, was ich tue und möchte es mit NICHTS eintauschen. Das Feedback meiner Klienten und Klientinnen zeigt mir immer wieder, wie wertvoll meine Arbeit für sie ist. Wieviel wir gemeinsam bewegen können. Wie wichtig persönliche Stärke und gegenseitige Unterstützung sind.

Auf dem Bild ist nur einen kleinen Auszug meiner Referenzen aus den letzten 15 Jahren. Und hinter all diesen Namen stehen Menschen, denen ich sehr dankbar bin, dass sie mich ausgewählt haben, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Danke für euer Vertrauen, und dass ihr scheinbar unüberbrückbare Hürden gemeistert habt. Ich glaube an euch und eure Kraft… und die Welt braucht euch mehr denn je!

💐💐💐 Und jetzt: Lasst es Blumen regnen! Ich freue mich auf das, was kommt und bin bereit dazu, die Welt auch weiterhin zu einem liebevolleren und lebenswerteren Ort zu machen 💖

Learning #2: Suche dir Menschen, die schon auf der Ebene sind, die du einmal erreichen möchtest.

Wie oft, in den Anfangsjahren meiner Selbstständigkeit, habe ich mir Ratschläge und Bemerkungen von Menschen angenommen, die mir nicht im geringsten einen Mehrwert gebracht haben. Da sie z.B. ein vollkommen anderes Mindset besaßen.

Dazu ein kurzes Beispiel: Angenommen, du möchtest dich selbstständig machen und unterhältst dich darüber mit jemandem, für das Angestelltsein das A und O ist. Für den Sicherheit und Struktur in seinem Alltag unabdingbar sind. Und dessen Glaubenssätze konservativ und nach den alten Strukturen ausgerichtet sind. Wie kann diese Person dich dazu ermutigen, deine Selbstständigkeit voran zu treiben und dir die richtigen Tipps geben?

In meinen 15 Jahren der Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es unglaublich wichtig ist, sich an Menschen zu orientieren, die sich bereits auf der Ebene befinden, wo du einmal sein möchtest. Die dir wertvolles Feedback geben können und dein Mindset verstehen. Die bereits viele Erfahrungen machen konnten und von deren Weisheit du profitieren kannst.

Suche deshalb ganz gezielt nach solchen Menschen. Geh auf Veranstaltungen, wo du sie antreffen kannst. Trete mit ihnen in persönlichen Kontakt, z.B. über die sozialen Netzwerke. Präsentiere dich ihnen ganz offen und authentisch und trau dich, sie um Rat zu fragen.

Auf diesem Wege habe ich in meinem Leben ganz wunderbare Menschen kennenlernen dürfen. Und manchmal reichte von ihnen bereits ein einziger Satz, um mich zum Nachdenken zu bringen, so dass ich letztendlich von ihnen profitieren konnte.

LEARNING #1 : Lass dir von niemandem sagen, was geht oder nicht geht.

Kennst du das auch? Du hast eine tolle Idee im Kopf, die es so vielleicht noch nicht gab. Und du hast Lust darauf, die Idee wahr werden zu lassen. Du erzählst einer anderen Person, vielleicht sogar aus deinem nahen Umfeld, davon und die Reaktion ist: „WAS?! Das kannst du vergessen… das wird nie funktionieren!“

In meinen 15 Jahren Selbstständigkeit habe ich gelernt, dass es zwar durchaus förderlich sein kann, sich mit anderen Menschen über seine eigenen Gedanken und Ideen auszutauschen. Jedoch darf ich selbst immer noch darüber entscheiden, ob ich die Gedanken meines Gegenübers auch annehme.

Denn wo wären wir heute, wenn jede Person nur dem gefolgt wäre, was bereits da war? Niemand kennt deine Idee so gut, wie du. Du bist der Experte oder die Expertin auf diesem Gebiet. Und ob etwas gelingt oder zum Scheitern verurteilt ist, wird sich immer erst mit der Zeit zeigen.

Natürlich ist es sinnvoll, dir Feedback und Unterstützung von anderen Menschen einzuholen. Doch entscheide du selbst darüber, welche Priorität sie wirklich für dich und die Umsetzung deiner Idee hat.

Ganz frei nach dem Spruch: „Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.“

Urlaub kann für hochsensible Menschen eine echte Herausforderung bedeuten.

Die Urlaubssaison des Jahres ist in vollem Gange. Doch was für viele endlich Erholung bedeutet, kann für hochsensible Personen eine echte Herausforderung sein.

Da beginnt es bereits mit der Planung des Urlaubs. Wie finde ich den passenden Ort mit dem richtigen Klima, der nötigen Ruhe und dem angenehmen Umfeld, so dass ich mich auch wirklich wohlfühlen und entspannen kann? Was muss ich alles mitnehmen? Und wenn ich nicht allein verreise: An was muss ich denken, damit sich der Rest meiner Familie auch wohl fühlt?

Ist die Planung vollendet, geht es schon Wochen vorher in die Umsetzung. Listen werden geschrieben, so dass auch nichts vergessen wird. Wäsche muss gewaschen werden, Dinge organisiert, die Wohnung urlaubsreif gemacht werden und, und, und. Und dann kommt die Reise an sich. Die schlaflosen Nächte davor, weil der Kopf voll mit Gedanken ist. Die Aufregung am Reisetag. Die lange Zeit unterwegs, das Ankommen vor Ort und das Abchecken, ob auch wirklich alles so ist, wie angekündigt.

Ein neuer Ort, vielleicht ein neues Klima. Eine neue Wohnung, ein neues Bett, neue Geräusche, neue Menschen und neue Routinen. Das alles bedeutet, dass ich mich ganz neu wieder ausrichten und anpassen muss. Mein Körper braucht dann erst einmal ein paar Tage, um sich von all dem Stress zu erholen. Und bin ich dann endlich im Erholungsmodus angekommen, geht es auch fast schon wieder nach Hause.

Momentan haben wir Glück, dass wir die Hauptreisezeiten noch vermeiden können. So nutzen wir lieber die ruhigeren Wochen, in den wir unsere Auszeit planen. Doch mit Kleinkind ist auch nochmal eine ganz andere Herausforderung. Meist stelle ich da meine Bedürfnisse, auch im Urlaub, erst an zweite Stelle. Was natürlich nicht immer gut ist…

Und trotz aller Herausforderungen liebe ich es, zu verreisen, um raus aus dem Alltag und der Großstadt zu kommen. Und die Auswahl des richtigen Orts und eine gute Vorbereitung helfen mir dabei, mich dann wirklich auch wohlfühlen zu können.

Was mir jedoch bisher fehlt ist etwas, wo ich direkt nach Urlaubsorten für hochsensible Menschen suchen kann. Hast du eine Idee?