🌿 Newsletter #3 – Der Umgang mit Herausforderungen.

Sicher kennst du das auch: Du hast du gut auf eine Situation vorbereitet, hast wertvolle Zeit und Energie darauf verwendet… und dann passiert plötzlich etwas, mit dem du nicht gerechnet hast! Kannst du gut damit umgehen und gelassen darauf reagieren? Oder bricht für dich eher eine Welt zusammen und du bist am Boden zerstört?

Was für den einen „gar nicht so schlimm“ ist, kann für den anderen bereits den Untergang bedeuten. Denn wir alle sind verschieden und unsere „Ressourcen-Fässer“ sind, auf Grund unserer Vergangenheit und Erlebnisse, unterschiedlich gefüllt. Bietet unser Fass noch viel Raum, so stehen die Chancen gut, dass wir gelassen bleiben. Ist unser Fass gedoch bereits bis zum Rand gefüllt, so kann es schon ein kleiner Tropfen zum Überlaufen bringen.

Die Gehirne hochsensibler Menschen arbeiten anders, als die von normalsensiblen Menschen. Sie sind jederzeit Unmengen von Reizen ausgesetzt, die verarbeitet werden müssen. Routine, Planung und Vorhersehbarkeit sind deshalb wichtige Tools, um gut durch die Tage zu kommen und zusätzliche Anstrengungen zu vermeiden.

Passiert nun jedoch etwas Unvorhergesehenes, wirft das hochsensible Menschen schnell aus der Bahn und sie werden von einer Welle aus Stress, Anspannung und Emotionalität überrollt. Je nachdem, wie intensiv die Herausforderung das eigene Leben beeinflusst und je nachdem, wie voll das eigene „Ressourcen-Fass“ bereits ist, kann es sogar zu einem Mental-Breakdown kommen.

Für andere Menschen mag sich das als ein „Überreagieren“ oder „Dramatisieren“ darstellen. Für die oder den Betroffenen jedoch ist es ein wirklich einschneidendes Erlebnis. Deshalb ist es so wichtig, sich seiner eigenen Hochsensibilität und der daraus entsehenden körperlichen und seelischen Besonderheiten bewusst zu werden, um zukünftig in solchen Situationen besser damit umgehen zu können.

Nur die wenigsten Menschen können bei größeren Herausforderungen wirklich gelassen bleiben. Und wenn du hochsensibel bist, so wirst du in deinem Leben sehr oft an deine persönlichen Grenzen kommen. Trotzdem gibt es einige Dinge, die du tun kannst, um solche Situationen zukünftig gut zu überstehen:

  • Erschaffe dir ein stables Umfeld an Menschen, die dich wertschätzen und unterstützen.
  • Versuche, deine eigenen Emotionen zu zügeln (z.B. durch Atmung, Meditation etc.)
  • Fokussiere dich auf die Chancen, die in den Herausforderungen liegen.
  • Benutze deinen Verstand, um wieder mehr Kontrolle über die Situation zu erhalten.
  • Sprich ganz offen darüber, dass du dich in bzw. mit der Situation überfordert fühlst und suche dir Unterstützung.
  • Nimm, wenn möglich, etwas Abstand von der Situation und betrachte sie dann von einem neuen Blickwinkel aus.
  • Sorge dafür, dass dein „Ressourcen-Fass“ nie bis zum Rand gefüllt ist, sondern gönne dir rechtzeitig Auszeiten und Entspannung.

Mit diesen Tools gelingt es dir, raus aus der Emotion und wieder zurück in deinen Verstand zu kommen. Die Situation neu zu betrachten und zu bewerten, um somit zu neuen Lösungsansätzen zu gelangen. Und das nächste Mal, kannst du vielleicht sogar schon etwas gelassener mit der neuen Herausforderungen umgehen.

Die Redakteurin Henriette Maslo-Dangl vom ORF hat eine Dokumentation über Hochsensibilität ins Leben gerufen und ausgewählte Menschen zu diesem Thema interviewt.

Die Dokumentation läuft am 22. Mai 2024 um 20:15 Uhr in Erstaustrahlung bei 3sat.

Ich durfte dabei sein und werde in ihrer Dokumentation „Wie Hochsensible die Welt wahrnehmen.“ über meine Arbeit mit Unternehmen und Führungskräften sprechen. Des weiteren wird ein ehemaliger Klient von mir, Martin Roth (Kommandant der Kantonspolizei Basel-Stadt) auch ein kurzes Statement dazu geben.

Ich bin selbst schon sehr gespannt und freue mich auf die daraus entstehenden Gespräche und Möglichkeiten.


Die Begründerin der Hochsensibilität – Elaine Aron – hat einen neuen Blog zum Thema „Verarbeitungstiefe bei hochsensiblen Menschen“ geschrieben. Hier sind die wichtigsten Fakten daraus:

  • Hochsensible Personen sind nicht schwach oder anfällig, sondern einfach empfänglicher und offener gegenüber negativen und positiven Einflüssen.
  • Die Eigenschaft der ausgeprägten Verarbeitungstiefe, die nur bei einer Minderheit von Menschen besteht, ermöglicht es diesen Personen, Chancen und Bedrohungen zu bemerken, die andere verpassen.
  • Hochsensible Menschen besitzen eine sehr ausgeprägte Fähigkeit, das Nützliche zu erkennen.
  • In einer Forschungsstudie mit Zwillingen von Pluess et al. aus dem Jahr 2022 konnte Hochsensibilität genetisch identifiziert werden (anstatt lediglich Fragebögen zu verwenden). Was für ein bahnbrechender Erfolg!
  • Treten Probleme auf, so profitieren hochsensible Menschen von entsprechenden Interventionen extrem gut! Manchmal hilft es bereits, ein passendes Buch zu lesen, einen entsprechenden Kurs zu belegen oder therapeutische Hilfe zu beanspruchen.

(Wusstest du eigentlich, dass es für das Wort „Verarbeitungstiefe“ im Deutschen keine richtige Definition gibt?)

In meiner aktuellen Podcast-Episode erzähle ich darüber, wie ich bei unserem geplanten Urlaub plötzlich vor scheinbar unüberwindbaren Herausforderungen stand.

Du erfährst, was dir dabei helfen kann, solche Situationen gut zu überstehen und warum ein stabiles, soziales Umfeld dabei so wichtig ist.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Weißt du, was zu tun ist, wenn du plötzlich einen riesengroßen Bienenschwarm entdeckst? Von dem ein gewaltiges Summen ausgeht. Und der sich immer mehr verdichtet?

Wir wussten es jedenfalls nicht. Deshalb habe ich mich über Google schlau gemacht und Folgendes dazu gefunden:

Wer den Bienen einen Gefallen tun möchte, beobachtet, wo sich der Schwarm niederlässt, und ruft währenddessen beim örtlichen Imkerverein an.

Und genau das haben wir dann getan. Der Imker erklärte uns, dass sich der Schwarm mit der Zeit immer mehr verdichtet und sich dann gesammelt irgendwo niederlassen würde.

Und genauso war es dann auch. Etwas beängstigend, da es direkt vor einem Hauseingang passierte… aber auch irgendwie extrem faszinierend.

Hättest du es gewusst?


Welchen Herausforderungen stehst du derzeit gegenüber? Was hilft dir dabei, sie zu überwinden und dabei gut für dich zu sorgen?

Ich freue mich über deine Gedanken dazu.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin


PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du auf meiner Website. Folge auch gern meinem Blog oder besuche meine Website „Ruhige Welt„, auf der es Empfehlungen für ein ruhigeres Leben zu finden gibt. Falls du Vorschläge dafür hast, melde dich gern!

🌿 Seelischer Mülleimer

Kennst du das Gefühl, wenn dich dein Gesprächspartner mit seinem Redebedürfnis förmlich überrollt? Wenn der Dialog plötzlich zum Monolog wird? Wenn dir das Gespräch zwar deine Energie entzieht, du jedoch aus Höflichkeit nichts sagst und dich am Ende vollkommen ausgelaugt fühlst?

Rückblickend habe ich in meinem Leben viel zu oft solche Situationen erlebt. Zum Glück gibt es jedoch einige Dinge, die du tun kannst, um dich zukünftig davor zu schützen.

Fällt dir noch etwas ein, das dir dabei hilft, dich besser abzugrenzen?

NEWSLETTER #1 – Perfektion | Fluch und Segen –

Bist du jemand, der es immer allen recht machen möchte? Der Angst vor Fehlern und Ablehnung hat? Der immer das bestmögliche Ergebnis von sich selbst erwartet?

Das Streben nach Perfektion an sich ist grundsätzlich ein guter Anreiz. Produkte und Dienstleistungen erhalten dadurch ein hohes Maß an Funktionalität und Fehler können vermieden werden.

Doch der ständige Drang danach, die Dinge perfekt und richtig zu machen, kann auch dazu führen, dass wir krank werden. Uns ausgebrannt fühlen. Oder in die Depression abrutschen.

Deshalb ist es so wichtig, für dich ein Gleichgewicht zu finden und frühzeitig zu erkennen, wann du damit aufhören solltest, etwas immer weiter zu perfektionieren.


Perfektionismus und Hochsensibilität

Wusstest du, dass besonders hochsensible Menschen einen sehr ausgeprägten Drang zur Perfektion haben? Durch unsere Tiefgründigkeit und die Fähigkeit, etwas bis ins kleinste Detail hinein zu analysieren, sind wir besonders gut darin, Fehler aufzudecken, entsprechende Anpassungen zu treffen und somit Prozesse oder Produkte in höchstem Maße zu optimieren.

Diesbezüglich sind hochsensible Menschen für Unternehmen wahre Perlen. Doch kann das auch ins Gegenteil umschlagen. Durch unseren Wunsch, alles perfekt zu machen, können Konzepte und Ideen auch lange auf sich warten lassen. Deadlines werden vielleicht immer wieder verschoben, weil etwas „noch nicht fertig“ ist. Oder das Ergebnis ist so tiefgründig und allumfassend, dass die Umsetzung fast unmöglich erscheint. Das Ende vom Lied? Wir fühlen uns unverstanden, nicht wertgeschätzt und zweifeln an uns und unseren Fähigkeiten.

Wie also kannst du es schaffen, einen wertvollen Mittelweg zu finden, der vor allem die positiven Eigenschaften von Perfektionismus ins rechte Licht rückt?


So nutzt du deinen Perfektionismus auf positive Art und Weise.

  • Hole dir Unterstützung bzw. Menschen an deine Seite, die dich darauf hinweisen, wenn du dich in der Perfektion verlierst.
  • Suche dir Projekt, wo deine Fähigkeiten zur Perfektion von großem Nutzen sein könnte.
  • Setze dir klare Ziele und Deadlines.
  • Mach dir bewusst, dass dein Maßstab für 100% bereits weit über dem des Durchschnitts liegt.
  • Lerne, deine eigene Arbeit wertzuschätzen, auch wenn es sich für dich vielleicht so anfühlt, als wäre sie „noch nicht fertig“.
  • Versuche zu erkennen, wann Perfektionsmus angebracht ist und wann auch mal „nur“ 50 oder 80% Leistung ausreichen.
  • Übe dich darin, deinen Perfektionismus anzunehmen, ihn lieben zu lernen und auch immer einmal wieder mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

Neue Episode meines Podcasts: „HOCH-WAS? hochsensibel. “ – Hochsensibilität & Perfektion

In meiner aktuellen Podcast-Folge spreche ich über das Thema „Hochsensibilität und Perfektion“. Darin gehe ich noch einmal etwas genauer darauf ein, warum hochsensible Menschen oft sehr perfektionistisch sind und wie meine eigene Mobbing-Erfahrung in der Schulzeit meine Perfektionismus noch verstärkt hat.

Meinen Podcast findest du überall, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. Die aktuelle Episode gibt es hier:


Mein Learning der Woche…

Wusstest du, dass sich das Geschlecht der Schildkröten-Embryos nach der Temperatur richtet? Bei niedrigeren Temperaturen werden es männliche Embryos, bei hohen Temperaturen weibliche Reptilien.

Durch die Klimaerwärmung gibt es nun immer mehr weibliche Schildkröten, so dass viele Arten immer mehr vom Aussterben bedroht sind. Was für traurige Aussichten…



Ich hoffe, dir mit meinem Newsletter einen kleinen Mehrwert geschaffen zu haben und bin gern für deine Vorschläge bezüglich zukünftiger Themen für meinen Newsletter, Blog oder Podcast offen. Was interessiert dich zu den Themen Hochsensibilität und Auftretenskompetenz?

Hab eine gute Zeit und genieße den Frühling!

Kristin

🎧 Neue PODCAST-FOLGE: Hochsensibilität & Perfektion 🎧

Die 3. Episode meines Podcasts ist online und heute spreche ich über das Thema #Perfektion im Zusammenhang mit der eigenen #Hochsensibilität. Außerdem erfährst du, was meine eigene Mobbing-Erfahrung in der Schulzeit damit zu tun hat.

Du findest meinen Podcast überall da, wo es Podcasts gibt.

Welches Thema wünschst du dir für die nächste Folge? Ich bin gespannt auf dein Feedback und wünsche dir viel Freude beim Anhören 🙂

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🎧 Podcast | HOCH-WAS? hochsensibel. | Episode 2 – Hochsensibilität einfach erklärt.

Die neue Folge meines Podcasts „Hoch-Was? Hochsensibel.“ ist online und darin versuche ich, ganz praxisnah und einfach zu erklären, was Hochsensibilität eigentlich ist… und was ein Puzzle damit zu tun hat 🙂

Ich freue mich über dein Feedback und deine Anregungen!

Hörbar ab jetzt auf Apple Podcasts, Spotify, Podimo und allen anderen gängigen Podcast-Plattformen.



Hochsensibilität als Chance für unsere Gesellschaft.

 Nicht nur Unternehmen profitieren von den wertvollen Eigenschaften hochsensibler Menschen. Auch in der Gesellschaft werden ihre Eigenschaften gebraucht. 

Eine kleine Übersicht darüber, weshalb Hochsensibilität so wertvoll für uns ist, gibt es heute in meinem Beitrag.

Wusstest du eigentlich, dass hochsensible Menschen ihre eigene Hochsensibilität eher als Fluch sehen und oft darunter leiden? Dieses Bild darf sich endlich wandeln. 

Denn jeder Mensch ist einzigartig und bringt einen wertvollen Mehrwert für unser gemeinschaftliches Zusammenleben. Deshalb ist es so wichtig, die Potenziale einer jeden Person zu erkennen und zu fördern.

Wusstest du, dass besonders viele #Psychopathen in der Geschäftsführung, in der Chirurgie oder als Köche arbeiten?

Während hochsensible Menschen eine besonders hohe #Empathie und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn besitzen, sieht es bei Psychopathen genau gegensätzlich aus. Ihnen fehlt es meist an Verantwortungsgefühl oder Schuldbewusstsein.

Funktionierende #Teams sollten jedoch aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Persönlichkeiten bestehen, um gute Ergebnisse erzielen zu können. Deshalb sind die Themen #Diversität und #Neurodiversität so extrem wichtig.

Spannend wird es jedoch bei der Frage, wie zwischen den unterschiedlich tickenden Menschen ein Gleichgewicht hergestellt werden kann bzw. wie aus den einzelnen Individuen eine funktionierende Gemeinschaft wird.

Hier bedarf es einer Menge an Wissen und Erfahrung. Der richtigen Tools, um die jeweiligen Persönlichkeiten zu erkennen. Und dem Bewusstsein darüber, wo der bzw. die Einzelne ihre individuellen Fähigkeiten und Potentiale am besten einbringen kann.

Letzten Endes geht darum, ein funktionierendes und flexibles Konstrukt zu erschaffen, in dem jeder genau weiß, was zu tun ist und wo die eigenen Grenzen liegen. Und natürlich darf auch eine entsprechende, professionelle #Führung nicht fehlen.

Was sind deine Gedanken dazu?

Als ich die Wohnungstür hinter mir schloss…

…spürte ich, wie die Anspannung langsam von mir abfiel. Das Rauschen des Abends hatte ich noch in den Ohren und mein Herzschlag war deutlich erhöht. Doch selbst, als ich eine halbe Stunde später endlich im Bett lag, liefen mein Körper und mein Geist immer noch auf Hochtouren.

Großveranstaltungen, wie der Neujahrsempfang der IHK gestern Abend in Leipzig, sind für mich (und auch für viele andere hochsensible Menschen) immer wieder eine Herausforderung. Trotz der vielen bekannten Gesichter, der spannenden neuen Begegnungen und der unzähligen, wertvollen Gespräche hinterlassen sie doch auch ihre Spuren.

Durch die andauernde Überreizung in Form von Geräuschen, visuellen Reizen, der eigenen Aufregung und der vielen unterschiedlichen Energien im Raum, brauchen Körper und Geist am nächsten Tag viel Erholung und Ruhe. Das Problem dabei ist, dass sich das im Arbeitsalltag oft nur schwer umsetzen lässt.

Ich als Selbstständige kann mir, zum Glück, den Großteil meiner Termine selbst planen. Doch wie ist das in einem Angestelltenverhältnis? Wie sieht es aus, wenn sich die hochsensible Person selbst vielleicht gar nicht darüber bewusst ist? Oder wenn sie es zwar weiß, ihr Arbeitsumfeld jedoch keine Rücksicht darauf nimmt?

Häufiges Kranksein bis hin zum letztendlichen Burnout sind langfristige Folgen. Das schadet dem Unternehmen und vor allem der hochsensiblen Person selbst. Deshalb ist das Wissen über Hochsensibilität und Neurodiversität gerade in Unternehmen so extrem wichtig. Zu wissen, wie die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ticken, um sie zukünftig dabei unterstützen zu können, ihre wahren Potentiale zu entfalten.

Du möchtest mehr zu diesem Thema erfahren? Du wünschst dir dazu einen Vortrag oder ein professionelles Coaching von mir? Dann melde dich gern 🙂

LEARNING #8: Die Art deiner Sprache beeinflusst dein Mindset.

Seit ich mich mit dem Thema „positive Sprache“ beschäftige, fallen sie mir immer wieder auf: Formulierungen, die das Wort „nicht“ enthalten. Es sind auffallend viele Menschen, die diese Form der Sprache benutzen. Und ich bin mir sicher, dass die meisten davon sich dessen nicht einmal bewusst sind.

Was passiert eigentlich, wenn du einen Satz mit dem Wort „nicht“ liest oder hörst? Dein Mindset blendet das „nicht“ aus und konzentriert sich auf die Aussage, die verneint werden soll. Also konzentrieren wir uns genau auf das Gegenteil von dem, was eigentlich ausgedrückt werden sollte.

Deshalb möchte ich das Bewusstsein für eine positive Sprache wecken und achte selbst im Alltag und in meinen Coachings darauf, meine Gedanken positiv zu formulieren. Auch bei Kindern bringt es z.B. viel größere Erfolge, wenn du anstatt „Bitte NICHT rennen!“ einfach sagst: „Lauf bitte langsam.“

Oder noch ein anderes Beispiel aus der positiven Sprache. Was passiert, wenn du zu einem Kind sagst: „Du brauchst keine Angst zu haben.“? Die Aufmerksamkeit wird überhaupt erst auf die Angst gelenkt. Besser wäre es zu sagen: „Es wird alles okay sein.“ oder „Du bist ganz sicher.“ oder es einfach gar nicht erst thematisieren.

Achte doch einfach mal darauf, wo dir überall das Wort „nicht“ bzw. eine negativ geprägte Sprache begegnet. Und wie oft verwendest du sie eigentlich selbst?

Als Angestellte wäre mir das sicher nicht passiert…

Gestern war mein 15-jähriges Firmenjubiläum… und ich habe es einfach vergessen. Geht es eigentlich noch anderen Selbstständigen und Freiberuflern so? In meiner Timeline sehe ich immer einmal wieder Bilder von bunt geschmückten Arbeitsplätzen, Blumensträußen und leckerem Kuchen, wenn Jubiläen am Arbeitsplatz begangen werden. Doch viele Freiberufler und Selbstständige sind ihr eigenes, kleines Unternehmen… ganz ohne Angestellte. Und wer feiert denn schon gern sich selbst?

Dabei ist es doch so wichtig und essentiell, seine Erfolge wertzuschätzen und auch gebührend zu feiern! Jedes einzelne Jahr bedeutet harte Arbeit und Durchhaltevermögen. Denn es gibt auch immer wieder Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Ich glaube, dass das „Nicht-Aufgeben“ und das „Durch-Halten“ absolut unterschätzt werden. Denn es bedeutet, immer und immer wieder Extremsituationen auszuhalten. Körperlich und auch psychisch. Und nicht jeder kann und schafft das!

Deshalb: Feiere dich und deine Erfolge! Und ich feiere 15 jähre Selbstständigkeit. 15 Jahre voller Veränderungen, bewegender Begegnungen, extremer Herausforderungen… vor allem aber: Vieler wunderbarer Erfolge mit einzigartigen, wunderbaren Menschen. Ich liebe und lebe das, was ich tue und möchte es mit NICHTS eintauschen. Das Feedback meiner Klienten und Klientinnen zeigt mir immer wieder, wie wertvoll meine Arbeit für sie ist. Wieviel wir gemeinsam bewegen können. Wie wichtig persönliche Stärke und gegenseitige Unterstützung sind.

Auf dem Bild ist nur einen kleinen Auszug meiner Referenzen aus den letzten 15 Jahren. Und hinter all diesen Namen stehen Menschen, denen ich sehr dankbar bin, dass sie mich ausgewählt haben, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Danke für euer Vertrauen, und dass ihr scheinbar unüberbrückbare Hürden gemeistert habt. Ich glaube an euch und eure Kraft… und die Welt braucht euch mehr denn je!

💐💐💐 Und jetzt: Lasst es Blumen regnen! Ich freue mich auf das, was kommt und bin bereit dazu, die Welt auch weiterhin zu einem liebevolleren und lebenswerteren Ort zu machen 💖