โฆspรผrte ich, wie die Anspannung langsam von mir abfiel. Das Rauschen des Abends hatte ich noch in den Ohren und mein Herzschlag war deutlich erhรถht. Doch selbst, als ich eine halbe Stunde spรคter endlich im Bett lag, liefen mein Kรถrper und mein Geist immer noch auf Hochtouren.
Groรveranstaltungen, wie der Neujahrsempfang der IHK gestern Abend in Leipzig, sind fรผr mich (und auch fรผr viele andere hochsensible Menschen) immer wieder eine Herausforderung. Trotz der vielen bekannten Gesichter, der spannenden neuen Begegnungen und der unzรคhligen, wertvollen Gesprรคche hinterlassen sie doch auch ihre Spuren.
Durch die andauernde รberreizung in Form von Gerรคuschen, visuellen Reizen, der eigenen Aufregung und der vielen unterschiedlichen Energien im Raum, brauchen Kรถrper und Geist am nรคchsten Tag viel Erholung und Ruhe. Das Problem dabei ist, dass sich das im Arbeitsalltag oft nur schwer umsetzen lรคsst.
Ich als Selbststรคndige kann mir, zum Glรผck, den Groรteil meiner Termine selbst planen. Doch wie ist das in einem Angestelltenverhรคltnis? Wie sieht es aus, wenn sich die hochsensible Person selbst vielleicht gar nicht darรผber bewusst ist? Oder wenn sie es zwar weiร, ihr Arbeitsumfeld jedoch keine Rรผcksicht darauf nimmt?
Hรคufiges Kranksein bis hin zum letztendlichen Burnout sind langfristige Folgen. Das schadet dem Unternehmen und vor allem der hochsensiblen Person selbst. Deshalb ist das Wissen รผber Hochsensibilitรคt und Neurodiversitรคt gerade in Unternehmen so extrem wichtig. Zu wissen, wie die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ticken, um sie zukรผnftig dabei unterstรผtzen zu kรถnnen, ihre wahren Potentiale zu entfalten.
Du mรถchtest mehr zu diesem Thema erfahren? Du wรผnschst dir dazu einen Vortrag oder ein professionelles Coaching von mir? Dann melde dich gern ๐