🌿 Newsletter #8 | Wirkungsvolle Entscheidungen treffen.

Wenn du nicht in der Lage dazu bist, Entscheidungen zu treffen, werden andere die Entscheidung für dich treffen. Die Frage ist, ob du mit diesem Ergebnis dann besser umgehen und leben kannst.

Tagtäglich treffen wir – bewusst oder unbewusst – Entscheidungen. Sie unterscheiden sich in ihrer Intensität, Emotionalität und Tragweite. Während dem einen schon die Wahl der Kleidung am Morgen schwer fällt, tragen andere große Verantwortung in wirtschaftlicher, finanzieller oder politischer Hinsicht.

Einige Entscheidungen fallen uns sehr leicht und wir treffen sie praktisch aus dem Bauch heraus. Bei anderen Entscheidungen tun wir uns jedoch sehr schwer, wägen immer wieder ab, schwanken zwischen den verschiedenen Optionen und haben schlaflose Nächte.

Warum gibt es eigentlich überhaupt so unterschiedlichen Szenarien? Und was kann dich dabei unterstützen, zukünftig bessere Entscheidungen zu treffen?

Hochsensible Menschen tun sich oft besonders schwer, Entscheidungen zu treffen. Durch unseren Perfektionismus oder unserer Angst davor, uns „falsch“ zu entscheiden, schieben wir Entscheidungen gern lange vor uns her, bis letztendlich kein Aufschub mehr möglich ist.

Denn wir hochsensiblen Menschen betrachten die Dinge gern aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, Hinterfragen viel und wägen Argumente immer wieder gegeneinander ab. So ist die Gefahr groß, dass wir uns in Details verlieren und wir uns somit selbst in der Lösungsfindung blockieren.

Dabei besitzen wir starke intuitive Fähigkeiten, die uns bei Entscheidungen den richtigen Weg weisen. Nun geht es jedoch darum, dem auch zu vertrauen und uns bewusst zu machen, dass es wichtig ist, Entscheidungen für uns zu treffen.

Deshalb dürfen wir unseren Perfektionismus und unser großes Verantwortungsgefühl gern auch einmal ein wenig zur Seite schieben. Das Wissen darum, dass es nicht nur „die eine“ richtige Entscheidung gibt und dass wir es auch nicht allen recht machen können, hilft uns dabei, in Bezug auf Entscheidungen gelassener und mutiger zu werden.

Des weiteren ist es wichtig, dass du dich von der Verantwortung einer Entscheidung bzw. der daraus resultierenden Konsequenz nicht überrollen lässt. Deshalb kann es dir helfen, in kleinen Schritten voran zu gehen und deine Entscheidungen immer wieder zu überprüfen und anzupassen.

Du wirst sehen: Wenn du im Alltag immer wieder übst, konkrete Entscheidungen für dich zu treffen, so werden dir zukünftig auch größere Entscheidungen immer leichter fallen. Vertraue dabei auch auf dein Bauchgefühl. Und wenn du dich doch einmal unsicher fühlst: Suche dir die nötigen Informationen zusammen oder hole dir Unterstützung bei einem entsprechenden Experten.

Wie kannst du zukünftig leichter bessere Entscheidungen treffen? Was unterstützt dich bei der Lösungsfindung? Da es unterschiedliche Ansätze gibt, darfst du für dich herausfinden, welcher Weg für dich und die jeweilige Situation der passendste ist.

  • Entscheide dich FÜR etwas… und schon hast du ein positiveres Gefühl.
  • Sei dir der Konsequenzen bewusst, die aus deiner Entscheidung heraus entstehen. Wie fühlt es sich für dich an? Kannst du mit ihnen leben?
  • Nutze dein Bauchgefühl als Wegweiser für deine Entscheidung.
  • Wenn du dir unsicher bist: Trage so viele Informationen wie möglich zuzsammen und wäge die Möglichkeiten gegeneinander ab.
  • Wenn du selbst keine Erfahrungen auf dem Gebiet der jeweiligen Entscheidung hast, suche dir Menschen, die bereits diese Erfahrungen gemacht haben und bitte sie um Unterstützung.
  • Erstelle eine „Pro-Contra-Liste“ und priorisiere eventuell sogar noch deine Argumente. Was ist dir besonders wichtig? Womit könntest du gar nicht leben?
  • Dokumentiere deinen „Entscheidungs-Ablauf-Prozess“: Was ist relevant? Welche Ressourcen kannst du einsetzen? Was sind die Auswirkungen und Konsequenzen? Wie sehen die möglichen Lösungswege aus?
  • Visualisiere die bedeutungsvollsten Lösungen für dich und frage dich, inwieweit sie wirklich dem entsprechen, was du willst. Hinterfrage deine Entscheidungen so lange, bis du dich wirklich wohl mit ihnen fühlst. Welches Ergebnis hat für dich die höchste Priorität?
  • Wirf eine Münze! Und ganz wichtig: Nicht das Ergebnis ist wichtig, sondern das, was du dir wünschst, während die Münze noch in der Luft ist 😉

Sei dir bewusst, dass die meisten Entscheidungen nicht endgültig sind, sondern du sie immer wieder anpassen und nachjustieren kannst. Oft gibt es auch nicht nur ein „entweder… oder…“, sondern mehrere Alternativen.

Eine 100%ige Sicherheit dafür, die richtige Entscheidung zu treffen, gibt es auch nicht. Also lass ein wenig von deiner Perfektion los und entscheide dich nach bestem Wissen und Gewissen.

Dir fällt es schwer, Entscheidungen zu treffen? Gern unterstütze ich dich dabei, dich zukünftig wohler damit zu fühlen.

Was sagt eigentlich die Wissenschaft zum Thema Entscheidungen? Im folgenden habe ich einige interessante Ansätze für dich zusammengefasst:

  • Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann beschreibt zwei Systeme, wie Menschen Entscheidungen treffen: Leichte Entscheidungen werden oft routinemäßig auf der Grundlage von Erfahrungen getroffen. Bei schwierigen Entscheidungen hingegen können wir nicht einfach so auf Erfahrungen zurückgreifen (z.B. in uns noch unbekannten, neuen Situationen).
  • Die meisten Entscheidungen im Alltag beruhen übrigens auf beiden Systemen: Dem Bauchgefühl in Kombinationen mit dem rationalen Denken.
  • Entscheidungen, die uns sehr schwer fallen, haben oft auch bedeutsame Auswirkungen, indem z.B. Fehler gravierende Folgen haben können.
  • Eine aktuelle Studie zeigt, dass Bauchentscheidungen im Alltag grundsätzlich glücklicher machen.
  • Bei Entscheidungen siegt oft das Gefühl über den Verstand.
  • Hat eine Person eine starke und klare Präferenz, entscheidet sie sich schnell und selbstbewusst.
  • Psychologen haben übrigens festgestellt, dass wir nur sehr selten von unseren Gewohnheiten abweichen. Selbst, wenn es Fakten gibt, die vielleicht sogar dagegen sprechen. Erst dann, wenn die eigene Entscheidung wirklich extrem negative Auswirkungen mit sich bringt, sind wir bereit dazu davon abzurücken.

[Quellen: Hochschule Fresenius, Tagesschau, Planet Wissen, Spiegel]

In meiner aktuellen Podcast-Episode betrachte ich das Thema „Entscheidungen“ noch einmal von meiner persönlichen Seite aus.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Der zweite Termin meiner Online-Seminare im Herbst widmet sich dem Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ Auch dieses Seminar ist für hochsensible Menschen und/oder deren Anghörige geeignet.

Das werden unsere Themenschwerpunkte sein:

  • Welche Besonderheiten haben hochsensible Menschen in Bezug auf Beziehungen?
  • Welche Herausforderungen gibt es zu bestehen?
  • Was sind mögliche Wege, um zukünftig harmonische Beziehungen zu führen?

Alle fünf Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine buchen.

In meinem ersten Newsletter habe ich bereits schon einmal über eine Besonderheit bei Schildkröten gesprochen. Heute geht es jedoch nicht um das Geschlecht, sondern um den Panzer von Schildkröten.

Schildkröten leben nicht einfach so IN ihrem Panzer. Sie SIND ihr Panzer.

Hast du es gewusst? Ich dachte bisher immer, mit dem Schildkrötenpanzer verhält es sich eher wie bei den Einsiedlerkrebsen, aber damit lag ich falsch. Was für eine interessante Erkenntnis.

[By Ian Alexander – Own work, CC BY-SA 4.0,

Während uns einige Entscheidungen ganz leicht aus dem Bauch heraus gelingen, wälzen wir uns bei bedeutsamen Entscheidungen jedoch nächtelang hin und her. Dann kann der Prozess, eine Entscheidung zu treffen, eine wahre Wohltat sein.

Überlege zukünftig genau, welche Tragweite das Ergebnis deiner Entscheidung hat und ziehe dir notfalls Expertenmeinungen hinzu, wenn du dich unsicher fühlst. Nutze Techniken, die dich bei der Lösungsfindung unterstützen. Und höre trotz allem auch immer mit auf dein Bauchgefühl.

Welche Entscheidung in deinem Leben ist dir besonders leicht oder schwer gefallen? Und welche Methoden unterstützen dich bei der Lösungsfindung? Ich freue mich über dein Feedback.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: Unser Bauchgefühl als Wegweiser.

🌀Sicher kennst du es auch: Dieses unangenehme Gefühl im Bauch, wenn du etwas tust und es sich irgendwie nicht richtig anfühlt. Oder das Gefühl, als würden viele Schmetterlinge in deinem Bauch umher fliegen, wenn dir etwas unglaublich Schönes oder Aufregendes passiert.

🎧 Während das gerade beschriebene Bauchgefühl eher unspezifisch ist, kannst du deine Intuition jedoch ganz aktiv trainieren, so dass sie dir zukünftig bei Entscheidungen ein guter Wegweiser sein kann. Ein paar Denkanstöße zu diesem sehr spannenden Thema erhältst du heute bereits in meiner aktuellen Podcastfolge.

📬 Etwas ausführlicher wird es dann die kommende Woche in meinem Newsletter, in welchem ich dir wertvolle Tipps zum Trainieren deiner Intuition mit auf den Weg gebe und du außerdem auch etwas mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe erfährst. Und über die spannende Frage: Was war zuerst da… Huhn oder Ei? 🐔🥚

🩷 Ich wünsche dir viel Spaß beim Anhören meiner Podcastfolge! Und falls du es noch nicht getan hast: Abonniere gern auch meinen 14-tägigen Newsletter bei LinkedIn oder schreibe mir eine Nachricht, dass ich dich in den Verteiler mit aufnehmen darf.

Komm gut durch die hochsommerlichen Tage! 🙂

🌿 Newsletter #6 – Der nächste richtige Schritt

Vielleicht kennst du das auch: Du bist an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du genau weißt, wie der nächste Schritt aussehen sollte. Und eigentlich ist es doch auch ganz leicht. Eigentlich. Denn irgendwie schaffst du es nicht. Du schaffst es nicht, den nächsten Schritt zu tun, der dir jedoch absolut logisch erscheint. Denn für dich ist es eben nicht nur ein kleiner Schritt. Sondern es fühlt sich so an, als müsstest du einen riesigen Abgrund überwinden.

Manchmal bist du einfach noch nicht so weit. Manchmal fehlt der Mut, ein anderes Mal die Energie, und manchmal einfach das Selbstvertrauen. Das Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Denn manchmal vergessen wir, wie stark wir eigentlich sind. Wie unabhängig wir sein können. Und dass am Ende wir selbst, mit all unseren Bedürfnissen, in unserem Leben an allererster Stelle stehen sollten.

Hochsensible Menschen tendieren dazu, es anderen immer wieder recht machen zu wollen. Nicht anzuecken oder negativ aufzufallen. Ihnen geht es erst dann gut und sie können erst dann richtig entspannen, wenn es den Menschen um sie herum gut geht. Und das ist wahrlich ein Teufelskreis.

Im Mittelpunkt zu stehen ist uns eher unangenehm… so arbeiten wir doch lieber im Hintergrund und lassen andere Menschen strahlen. Deshalb kehren wir so gern unsere Talente und Fähigkeiten unter den Teppich und üben uns in Bescheidenheit.

Viele hochsensible Menschen haben in ihrer Kindheit und Jugend negative Erfahrungen gemacht mit dem, wie sie sind. Ablehnung und Kritik beziehen wir so oft auf uns selbst und nehmen es persönlich. Wir versuchen, uns immer wieder neu anzupassen. Hinterfragen viel. Analysieren. Was hätte ich nur besser machen können?

Und die Angst vor Ablehnung und Scheitern führt dann oft dazu, dass wir uns nicht trauen, aufzufallen. Unsere Stimme zu erheben. Für unsere Bedürfnisse einzustehen. Wir trauen uns nicht, uns zu zeigen… mit all unseren Facetten.

Dabei wissen wir hochsensiblen Menschen intuitiv oft sehr schnell, was der nächste richtige Schritt wäre. Bei uns selbst und bei anderen. Bei anderen Menschen fällt es uns leicht, sie anzuleiten und zu motivieren. Bei uns selbst scheint dieser nächste Schritt jedoch oft unüberwindbar.

Doch das Gute ist: Du kannst das lernen. Deine eigene Persönlichkeit wiederzuentdecken. Deine Sensibilität anzunehmen und sie zu schätzen lernen. An dich und deine wertvollen Fähigkeiten zu glauben, sie zu zeigen und effektiv einzusetzen. Am Arbeitsplatz, in deinem privaten Umfeld, vor allem jedoch bei dir selbst.

Bevor du überhaupt über den nächsten Schritt nachdenken kannst, ist es wichtig herauszufinden, as du eigentlich wirklich willst. Was deine eigenen Bedürfnisse sind. Mehr Input dazu findest du in meinem letzten Newsletter.

Wenn du für dich herausgefunden hast, in welche Richtung es gehen soll, dann können dir folgende Dinge dabei helfen, in Bewegung zu kommen:

  • Versuche, die negative Gedankenspirale in deinem Kopf abzuschalten bzw. anzuhalten.
  • Frage dich: Was habe ich zu verlieren? Was kann im schlimmsten Fall passieren?
  • Hol dir Unterstützung, wenn du scheinbar keinen Ausweg für dich findest. Ein Gespräch mit einem vertrauten Menschen, ein Coaching (z.B. mit mir…) oder auch eine Therapie können dir helfen.
  • Trau dich! Sei mutig! Denke eher in kleinen Schritten, so vermeidest du eine Überforderung.
  • Konzentriere dich darauf, wie es sich anfühlt, wenn das, was du vor hast, auch wirklich klappt.
  • Belohne dich und gönn dir etwas Gutes, wenn du den ersten Schritt getan hast.

Grundsätzlich geht es darum, in Bewegung zu bleiben. Egal wie. Egal in welchem Tempo.

Bleibe nur stehen, um kurz durchzuatmen. Gehe nur dann etwas zurück, um neu Anlauf zu nehmen. Behalte dein Ziel vor Augen und nutze die Kraft der Motivation. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Gern unterstütze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Wenn wir Dinge wirklich schaffen und unsere Ziele erreichen wollen, spielt das Thema Motivation dabei eine herausragende Rolle. Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse dazu:

  • Seit dem Industriezeitalter waren Menschen lediglich dazu berufen, im Arbeitsalltag zu funktionieren und so produktiv wie möglich zu sein.
  • Der US-amerikanische Ingenieur und Begründer der Arbeitswissenschaft Frederick Winslow Taylor brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wende und legte damit den Grundstein für die heutige Form des Managements.
  • Zukünftig sollten somit äußere Anreize geschaffen werden, die Menschen dazu motivieren ein Ziel zu erreichen und die Abläufe dabei genau überwacht werden.
  • Allerdings bringt die Belohnung in Form von Geld langfristig nicht den gewünschten Erfolg. Es muss immer wieder angepasst und erhöht werden, um einen neuen Anreiz zu schaffen.
  • Viel mehr Erfolg bringt dahingegen die intrinsische Motivation, also die Motivation, die von innen heraus entsteht.
  • Die Verhaltensforscher Edward L. Deci und Richard Ryan sagen, dass wir drei angeborene psychologische Grundbedürfnisse haben: Kompetenz, Autonomie und Zugehörigkeit. Sind diese drei Bedürfnisse erfüllt, läuft die intrinsische Motivation auf Hochtouren.
  • Selbstbestimmtheit ist außerdem ein wichtiger Faktor für die intrinsiche Motivation. Dazu kommt, den Sinn in einer Aufgabe zu erkennen.
  • Unternehmen sollten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb zukünftig gut zuhören und intensiver auf deren psychologischen Grundbedürfnisse eingehen. Denn wer sich intrinsisch motiviert fühlt, lebt zufriedener kann zukünftig auch besser Krisen meistern.

[Quelle: t3n]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Der nächste richtige Schritt.“ Weshalb es vielen hochsensiblen Menschen besonders schwer fällt, diesen auch wirklich zu tun. Und warum ein unterstützendes Coaching sehr wertvoll sein kann.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Da ich immer wieder Nachrichten und Fragen zu den unterschiedlichsten Bereichen von Hochsensibilität erhalte, wird es Ende des Jahres eine einmalige und exklusive 5-teilige Seminar-Reihe geben.

Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sie sind ab jetzt entweder einzeln oder auch als Seminar-Bundle in meinem Online-Shop buchbar.

Wusstest du, dass bis zum 19. Jahrhundert sich nur Frauen die Zähne geputzt haben?

Im Mittelalter wurden Zahnschmerzen als „gottgewollte Probe“ erachtet. Der hatten sich die Männer zu stellen. Männer, die sich die Zähne putzten, galten damals als schwach und dekadent.


Manchmal kann ein kleiner Schritt eine große Herausforderung sein. Nutze deshalb zukünftig vor allem deine intrinsische Motivation, um voranzukommen und deine Ziele zu erreichen. Suche dir die passende Unterstützung, wenn du merkst, dass du an deine Grenzen kommst. Und putze dir regelmäßig die Zähne 😉

Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: Der Umgang mit Emotionalität in wichtigen Gesprächen.

🤔 Wie oft habe ich in meinen Coachings gehört, dass Führungskräfte in wichtigen Gesprächen nicht mit der Emotionalität ihres Gegenübers umgehen können. Dass Menschen dafür belächelt oder übergangen werden.

🩷 Dabei ist es doch so wichtig, seine eigene Emotionalität und die anderer Menschen regulieren und begleiten zu können. Wie das funktionieren kann, erfährst du in meiner aktuellen Podcastfolge.

Was hast du für Erfahrungen gemacht?

Hier geht es zur aktuellen Podcastfolge:

Newsletter #2 – Du bist (k)ein seelischer Mülleimer.

Bist du in Gesprächen ein guter Zuhörer? Oder übernimmst du lieber den Rede-Part und liebst es, dich anderen Menschen mitzuteilen? Grundsätzlich bin ich eine Mischung aus beiden, doch höre ich auch sehr gern anderen Menschen zu. Mich interessieren die Geschichten, die hinter ihnen stehen.

„Mit dir kann man sich richtig gut unterhalten!“ Was im 1. Moment wie etwas Positives erscheint, war für mich, beim genaueren Hinschauen, fast immer eine Qual. Denn diesen Satz hörte ich so oft von Menschen, die in meiner Anwesenheit fast ausschließlich Monologe hielten. Oder nur über ihre Probleme sprachen. In deren „Gesprächen“ mein Redeanteil bei maximal 10 Prozent lag und ich förmlich vom Redeschwall meines Gegenübers überrollt wurde.

Nach diesen Gesprächen fühlte ich mich jedes Mal vollkommen erschöpft und ausgebrannt. Denn es ging gar nicht darum, echte Gespräche zu führen. Ich war lediglich die Zuhörerin und traute mich oft aus Höflichkeit nicht, die andere Person zu unterbrechen und das Gespräch zu beenden.

Wir hochsensiblen Menschen haben ausgeprägte emphatische Fähigkeiten und können uns somit hervorragend in andere Menschen und Situationen hinein fühlen. Außerdem schenken wir unserem Gegenüber gern 100 Prozent unserer Aufmerksamkeit, haben wirkliches Interesse und können unglaublich gut zuhören.

Doch genau das ist das Problem. In der heutigen Welt bleibt selten Raum für echte Gespräche und ehrliche Aufmerksamkeit. Dabei haben wir doch alle in uns diesen Drang, uns anderen Menschen mitzuteilen. Und wie dankbar sind wir deshalb für Menschen, die uns ihre Aufmerksamkeit schenken und uns wirklich einmal zuhören.

Hochsensible Menschen eignen sich deshalb hervorragend als Gesprächspartner. Besonders in therapeutischen und sozialen Berufen oder im Coaching kommt uns das zugute. In zwischenmenschlichen Beziehungen haben wir jedoch oft Schwierigkeiten, uns abzugrenzen und zu erkennen, wann wir ein Gespräch beenden sollten, um uns am Ende nicht vollkommen ausgelaugt zu fühlen.

Wie bereits beschrieben besitzen hochsensible Menschen ausgeprägte emphatische Fähigkeiten. Wir können also ganz tief in die Situationen anderer Menschen hinein fühlen. Das kann jedoch auch zur Gefahr werden.

Genau dann, wenn unser Mit-GEFÜHL in Mit-LEID umschlägt. Denn dann entzieht uns das Gespräch unglaublich viel Energie und kann uns sogar krank machen. Eine Grenze zu ziehen ist also essenziell dafür, dass wir gesund und in unserer Energie bleiben.

  • Ein gutes Gespräch sollte vom Redeanteil und Zuhören aus etwa ausgeglichen sein. Nur dann ist es ein wirklicher Dialog.
  • Höflichkeit ist nur dann etwas Gutes, wenn du dich damit wohl fühlst. Achte deshalb unbedingt auf deine persönlichen Bedürfnisse.
  • Erkenne, wann dein Körper sich meldet (z.B. mit Herzklopfen, Kopfschmerzen etc.) und beende spätestens dann das Gespräch.
  • Signalisiere deinem Gegenüber deutlich, dass du gehen musst, z.B. durch Körpersprache, einen Blick auf die Uhr, dem Gang zur Toilette oder sprich einfach ehrlich an, dass du eine kleine Auszeit brauchst.
  • Lerne, dich von den Themen deines Gegenübers abzugrenzen. Das Leid der anderen ist nicht dein Leid. Mitfühlen ist etwas Wunderbares, mitleiden macht dich krank.

In meiner neuesten Podcast-Episode betrachte ich mein aktuelles Thema noch einmal von einer anderen Seite. Ich erzähle dir darin zum Beispiel, wie meine Vergangenheit als „seelischer Mülleimer“ aussah und warum ich deshalb auch immer wieder unter Liebeskummer litt.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Wenn ein Mensch aus emotionalen Gründen weint, ändert sich die Zusammensetzung der Tränen.

Und noch etwas Interessantes in diesem Zusammenhang:

Eine menschliche Träne wiegt im Durchschnitt etwa 15 Milligramm. Das entspricht etwa 15 Sandkörnern. Oder 15 kleinen Ameisen. Wow!


Danke, dass du bis hierhin gelesen hast und ich hoffe, ich konnte dir ein paar kleine, wertvolle Infos mit auf den Weg geben.

Welche Themen wünschst du dir für die kommenden Newsletter?

Weitere Infos zu mir und meinen Angeboten findest du auf meiner Webseite, in meinem Blog oder Podcast.

Hab eine gute Zeit!

Kristin

Hochsensibilität als Chance für unsere Gesellschaft.

 Nicht nur Unternehmen profitieren von den wertvollen Eigenschaften hochsensibler Menschen. Auch in der Gesellschaft werden ihre Eigenschaften gebraucht. 

Eine kleine Übersicht darüber, weshalb Hochsensibilität so wertvoll für uns ist, gibt es heute in meinem Beitrag.

Wusstest du eigentlich, dass hochsensible Menschen ihre eigene Hochsensibilität eher als Fluch sehen und oft darunter leiden? Dieses Bild darf sich endlich wandeln. 

Denn jeder Mensch ist einzigartig und bringt einen wertvollen Mehrwert für unser gemeinschaftliches Zusammenleben. Deshalb ist es so wichtig, die Potenziale einer jeden Person zu erkennen und zu fördern.

Die eigenen Bedürfnisse erkennen.

Findest du dich öfter in Streitgesprächen wieder, in denen du vollkommen emotional reagierst und deine Reaktionen kaum unter Kontrolle hast? Fragst du dich vielleicht, weshalb es dir einfach nicht gelingen will, objektiv und sachlich zu bleiben? 

Vielleicht stecken hinter den Reaktionen von dir unerkannte und unerfüllte Bedürfnisse. Dabei ist die Erfüllung körperlicher und psychischer Bedürfnisse die Basis für ein gesundes und glückliches Leben. Bleiben sie über einen längeren Zeitraum hinweg unerfüllt oder vernachlässigt, so äußert sich das in Unzufriedenheit, Überforderung, Depression und kann im Extremfall sogar zum Tod führen.

Deshalb ist es so wichtig, deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und für sie einzustehen. Das Erforschen deiner wahren Bedürfnisse ist ein spannender und manchmal auch sehr herausfordernder Prozess. Oft denken wir, sie zu kennen. Doch beim genaueren Hinschauen wird uns klar, dass letztendlich doch etwas ganz anderes dahinter steckt.

Heute bekommst du von mir eine kleine Anleitung dafür, wie du deine eigenen Bedürfnisse erkennen und erforschen kannst. Denn nur, wenn du dir ihrer bewusst bist, kannst du sie auch erfüllen.

Wenn du dir dabei meine professionelle Unterstützung wünschst oder zukünftig in Konfliktsituationen souverän reagieren möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Und noch etwas Interessantes zum Schluss: In der Wirtschaft sind unerfüllte Bedürfnisse sehr nützlich, denn sie bringen Kreativität und Innovation hervor.

Wusstest du, dass besonders viele #Psychopathen in der Geschäftsführung, in der Chirurgie oder als Köche arbeiten?

Während hochsensible Menschen eine besonders hohe #Empathie und einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn besitzen, sieht es bei Psychopathen genau gegensätzlich aus. Ihnen fehlt es meist an Verantwortungsgefühl oder Schuldbewusstsein.

Funktionierende #Teams sollten jedoch aus einer Vielzahl an unterschiedlichen Persönlichkeiten bestehen, um gute Ergebnisse erzielen zu können. Deshalb sind die Themen #Diversität und #Neurodiversität so extrem wichtig.

Spannend wird es jedoch bei der Frage, wie zwischen den unterschiedlich tickenden Menschen ein Gleichgewicht hergestellt werden kann bzw. wie aus den einzelnen Individuen eine funktionierende Gemeinschaft wird.

Hier bedarf es einer Menge an Wissen und Erfahrung. Der richtigen Tools, um die jeweiligen Persönlichkeiten zu erkennen. Und dem Bewusstsein darüber, wo der bzw. die Einzelne ihre individuellen Fähigkeiten und Potentiale am besten einbringen kann.

Letzten Endes geht darum, ein funktionierendes und flexibles Konstrukt zu erschaffen, in dem jeder genau weiß, was zu tun ist und wo die eigenen Grenzen liegen. Und natürlich darf auch eine entsprechende, professionelle #Führung nicht fehlen.

Was sind deine Gedanken dazu?

LEARNING #8: Die Art deiner Sprache beeinflusst dein Mindset.

Seit ich mich mit dem Thema „positive Sprache“ beschäftige, fallen sie mir immer wieder auf: Formulierungen, die das Wort „nicht“ enthalten. Es sind auffallend viele Menschen, die diese Form der Sprache benutzen. Und ich bin mir sicher, dass die meisten davon sich dessen nicht einmal bewusst sind.

Was passiert eigentlich, wenn du einen Satz mit dem Wort „nicht“ liest oder hörst? Dein Mindset blendet das „nicht“ aus und konzentriert sich auf die Aussage, die verneint werden soll. Also konzentrieren wir uns genau auf das Gegenteil von dem, was eigentlich ausgedrückt werden sollte.

Deshalb möchte ich das Bewusstsein für eine positive Sprache wecken und achte selbst im Alltag und in meinen Coachings darauf, meine Gedanken positiv zu formulieren. Auch bei Kindern bringt es z.B. viel größere Erfolge, wenn du anstatt „Bitte NICHT rennen!“ einfach sagst: „Lauf bitte langsam.“

Oder noch ein anderes Beispiel aus der positiven Sprache. Was passiert, wenn du zu einem Kind sagst: „Du brauchst keine Angst zu haben.“? Die Aufmerksamkeit wird überhaupt erst auf die Angst gelenkt. Besser wäre es zu sagen: „Es wird alles okay sein.“ oder „Du bist ganz sicher.“ oder es einfach gar nicht erst thematisieren.

Achte doch einfach mal darauf, wo dir überall das Wort „nicht“ bzw. eine negativ geprägte Sprache begegnet. Und wie oft verwendest du sie eigentlich selbst?

Als Angestellte wäre mir das sicher nicht passiert…

Gestern war mein 15-jähriges Firmenjubiläum… und ich habe es einfach vergessen. Geht es eigentlich noch anderen Selbstständigen und Freiberuflern so? In meiner Timeline sehe ich immer einmal wieder Bilder von bunt geschmückten Arbeitsplätzen, Blumensträußen und leckerem Kuchen, wenn Jubiläen am Arbeitsplatz begangen werden. Doch viele Freiberufler und Selbstständige sind ihr eigenes, kleines Unternehmen… ganz ohne Angestellte. Und wer feiert denn schon gern sich selbst?

Dabei ist es doch so wichtig und essentiell, seine Erfolge wertzuschätzen und auch gebührend zu feiern! Jedes einzelne Jahr bedeutet harte Arbeit und Durchhaltevermögen. Denn es gibt auch immer wieder Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Ich glaube, dass das „Nicht-Aufgeben“ und das „Durch-Halten“ absolut unterschätzt werden. Denn es bedeutet, immer und immer wieder Extremsituationen auszuhalten. Körperlich und auch psychisch. Und nicht jeder kann und schafft das!

Deshalb: Feiere dich und deine Erfolge! Und ich feiere 15 jähre Selbstständigkeit. 15 Jahre voller Veränderungen, bewegender Begegnungen, extremer Herausforderungen… vor allem aber: Vieler wunderbarer Erfolge mit einzigartigen, wunderbaren Menschen. Ich liebe und lebe das, was ich tue und möchte es mit NICHTS eintauschen. Das Feedback meiner Klienten und Klientinnen zeigt mir immer wieder, wie wertvoll meine Arbeit für sie ist. Wieviel wir gemeinsam bewegen können. Wie wichtig persönliche Stärke und gegenseitige Unterstützung sind.

Auf dem Bild ist nur einen kleinen Auszug meiner Referenzen aus den letzten 15 Jahren. Und hinter all diesen Namen stehen Menschen, denen ich sehr dankbar bin, dass sie mich ausgewählt haben, sie ein Stück ihres Weges zu begleiten. Danke für euer Vertrauen, und dass ihr scheinbar unüberbrückbare Hürden gemeistert habt. Ich glaube an euch und eure Kraft… und die Welt braucht euch mehr denn je!

💐💐💐 Und jetzt: Lasst es Blumen regnen! Ich freue mich auf das, was kommt und bin bereit dazu, die Welt auch weiterhin zu einem liebevolleren und lebenswerteren Ort zu machen 💖