Augen und Mimik | Kommunikation mit Maske

#AugenUndMimik #KommunikationMitMaske

Durch den Mund-Nasen-Schutz sind von unserem Gesicht (zumindest bei richtigem Gebrauch der Maske) nur die #Augen sichtbar. Wenn wir mit jemandem sprechen, dann scannen wir jedoch normalerweise die gesamte #Mimik des anderen. Und wir richten unseren Blick auch immer wieder auf den Mund, um zusätzlich von den Lippen abzulesen. Die Maske erschwert nun diesen Prozess.

Doch gibt es auch in diesem Fall ein paar wertvolle Dinge zu beobachten, denn wir können auch von den Augen so einiges ablesen. Wenn wir mit jemandem sprechen wollen, ist es empfehlenswert, zuerst einmal #Blickkontakt mit der anderen Person aufzunehmen. Denn so können wir erkennen, ob wir überhaupt die Aufmerksamkeit des anderen haben.

Beim Tragen der Maske ist die Mimik hauptsächlich auf die Augenregion beschränkt. Doch auch ein Lächeln ist sichtbar.

Wenn wir dann mit der anderen Person sprechen, ist es von Vorteil, wenn wir dabei weiterhin den Blickkontakt halten. Verändert sich irgendetwas an ihrer Mimik, speziell den Augen und der #Stirn? Ist der Blick wach und verständnisvoll oder eher fragend, indem z.B. die Stirn gerunzelt wird und die #Augenbrauen sich heben?

Und auch mit Maske kannst du lächeln und dir damit einen Vorteil schaffen. Denn ein echtes #Lächeln wird auf die Augen übertragen. Sie werden dabei etwas schmaler und die Lachfältchen treten deutlich hervor. Auf dieses Lächeln reagiert übrigens auch ganz automatisch dein Gegenüber. Dafür sorgen unsere Spiegelneuronen im #Gehirn. Und schon wird die Kommunikation miteinander entspannter.

Konzentriere dich, während des Tragens der Maske, also mehr auf die Region der Augen. Spiele mit dem Blickkontakt, deinem Lächeln, den Augenbrauen oder auch einem Augenzwinkern. Du wirst sehen, dass das alles die #Kommunikation miteinander erleichtert und auch zu deinem eigenen Wohlbefinden beitragen wird.

Augen

#Blickkontakt #Körpersprache

Kennst du folgende Situation? Du sitzt in der Bahn, in einem Wartezimmer oder an sonst einem öffentlichen Ort und derjenige, der dir gegenüber sitzt, starrt dich unermüdlich an. Was geht in dir vor? Vielleicht erst einmal #Unsicherheit… du fragst dich vielleicht, ob du was im Gesicht hast oder deine Brille schief sitzt. Vielleicht streichst du dir nervös übers Gesicht. Starrt dich derjenige immer noch an, wächst in dir langsam die innere #Anspannung. Du fühlst dich unwohl und es ärgert dich, dass er andere dich so penetrant anstiert und du bist froh, wenn er endlich wegschaut oder du die Situation verlassen kannst.

Dieses Beispiel zeigt ganz deutlich, welche #Wirkung Blickkontakt haben kann. Und das im positiven, als auch im negativen Sinne. Wie lange sollte man eine andere Person anschauen, so dass es einen positiven Eindruck hinterlässt? Es wird gesagt, dass eine Dauer von 2-3 Sekunden im akzeptablen Rahmen ist. Dauert der Blickkontakt deutlich länger, fühlt sich die andere Person angesprochen. Beim #Flirten mag das vielleicht positive Auswirkungen haben, ansonsten hat es eher einen provokativen Charakter.

Die Augen sind der Spiegel der Seele.

Schaust du jemanden zu lange an, kann das beim Gegenüber zu Unsicherheit bis hin zu #Aggression führen. Dessen solltest du dir bewusst sein. Bist du jedoch in einem Zweier-Gespräch, so kann der Blickkontakt natürlich auch länger andauern. Jedoch solltest du auf die Reaktion deines Gegenübers achten. Fängt die andere Person an, nervös an sich herum zu nesteln, löse den Blickkontakt immer mal wieder ganz bewusst, bis die Atmosphäre zwischen euch wieder entspannter ist.

Wichtig ist auch die richtige Kopfhaltung. Hältst du den Kopf gesenkt, wirkt dein Blick schüchtern, zurückhaltend und unsicher. Hast du deinen Kopf zu stark gehoben, kann das einschüchternd und arrogant rüber kommen. Ein Vorteil ist es außerdem im Sommer, wenn du in einem Gespräch die Sonnenbrille absetzt, damit dein Gegenüber deine Augen sehen kann. Alles andere kann unhöflich und verunsichernd für den anderen sein.

Und noch ein Tipp für #Vorträge und #Präsentationen. Suche unbedingt den Blickkontakt zum Publikum. Lass deinen Blick über die Personen schweifen und denke vor allem auch an die toten Punkte, wie z.B. rechts und links vor dir. Bei bis zu 20 Personen kannst du gut jeden Einzelnen einbeziehen. Lass deinen Blick auch hier immer einmal wieder ca. 2-3 Sekunden auf jedem Gesicht ruhen.