🌿 Das erste Interview meines Podcasts durfte ich mit der wunderbaren Carmen Köhler führen. Sie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema mentale Gesundheit und arbeitet als Community Managerin bei MentorMe. Darüber haben wir uns auch kennengelernt.
🎧 In unserer gemeinsamen Podcast-Folge stellt sich Carmen meinen Fragen zum Thema Hochsensibilität und gibt tiefe Einblicke in ihr bisheriges Leben. Unter anderem geht es auch um Depression und Antidepressiva.
📮 Wenn du Fragen an Carmen hast, so erreichst du sie per Email unter: carmenkoehler@yahoo.de
👍🏻 Du findest meinen Podcast auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Like oder kommentiere ihn gern, empfiehl ihn Personen weiter, die davon profitieren können und lass mich deine Gedanken zu meinen Themen wissen. Ich freue mich außerdem über deine Vorschläge, wen ich in meinem Podcast unbedingt einmal zu Wort kommen lassen sollte.
🎥 Das dazu gehörige Video unserer Podcast-Aufnahme findest du übrigens auf meinem YouTube-Kanal.
🌿 In stressigen Zeiten ist es gut, wenn du genau weisst, was du zur Erholung brauchst und wie du dir kleine Auszeiten gönnen kannst.
🎙️ In meiner neuen Podcastfolge spreche ich darüber, wie ich solche Herausforderungen für mich löse und verrate dir wertvolle Impulse, die du auch für dich ausprobieren und anwenden kannst.
🎧 Lass mir gern dein Like da, kommentiere diese Folge bei Spotify oder ApplePodcasts und empfehle meinen Podcast gerne weiter. Und hör doch auch gern mal in meine anderen Folgen zum Thema Hochsensibilität rein.
📰 In meinem Newsletter nächste Woche werde ich das Thema dann noch einmal intensiver betrachten. Besonders spannend ist, was die Wissenschaft dazu zu sagen hat.
🎤 In Kürze werde ich nun auch endlich mein erstes Interview mit einer anderen hochsensiblen Person aufnehmen. Du darfst gespannt sein.
🖥️ Im Herbst veranstalte ich übrigens 5 Online-Seminare zum Thema Hochsensibilität. Schau dafür gern in meinen Shop und buche dir dein Ticket.
🌿 „Hör auf zu jammern!“, „Das kannst du doch so nicht machen!“, „Reiß dich doch einfach mal zusammen!“
🎡 Sätze wie diese kennt wahrscheinlich jeder von uns. Und wusstest du, dass diese Glaubenssätze und Denkmuster hauptsächlich aus unserer Kindheit stammen?
👉🏻 Was du tun kannst, um negative Glaubenssätze und Selbstzweifel anzugehen und warum es so wichtig ist, für deine Bedürfnisse einzustehen, erfährst du in meiner aktuellen Podcast-Folge.
👶🏼 Sie ist auch für Eltern sehr informativ. Denn meist sind wir selbst extrem von unserer eigenen Vergangenheit geprägt und handeln im Kontakt mit unseren Kindern dann unbewusst nach diesen Mustern. Dabei ist es doch so wichtig, Kindern ihre Bedürfnisse und ihre Persönlichkeitsmerkmale zuzugestehen.
🌸 Ich freue mich auf dein Feedback und wünsche dir viel Freude beim Anhören. Empfehle meinen Podcast auch gern Menschen, die davon profitieren können.
🗞️ Nächste Woche gibt es dann meinen dazu passenden Newsletter, in dem es um das Thema „Glaubenssätze“ gehen wird. Außerdem gibt es eine kleine Anekdote aus dem Leben von Stephen King. Seid gespannt!
🌿 Manchmal ist es an der Zeit, Außenstehenden eine Entscheidung mitzuteilen. Und dann ist es gut, wenn du dich im Voraus gut auf das anstehende Gespräch vorbereiten kannst.
🌸 Denn viele Menschen scheuen sich davor und schieben so etwas lange vor sich her. Insbesondere hochsensiblen Menschen fällt es sehr schwer, zu ihren eigenen Entscheidungen zu stehen. Denn sie fürchten sich vor Ablehnung, Streit oder haben Angst, andere mit ihren Worten zu verletzen.
🎧 Was du tun kannst, damit dir solche Gespräche zukünftig leichter von der Hand gehen, wie du dich gut darauf vorbereiten kannst und warum es so wichtig ist, mit einer guten Energie in das Gespräch zu gehen, erfährst du in meiner aktuellen Podcast-Folge.
📬 In der kommenden Woche gibt es dann in meinem Newsletter noch etwas ausführlichere Informationen zum Thema. Du erhältst hilfreiche Impulse dazu, wie du dich auf ein schwieriges Gespräch vorbereiten kannst. Wie der aktuelle Forschungsstand dazu aussieht. Und mein „Learning der Woche“ beinhaltet dieses Mal einen kuriosen Fakt zum Thema Konzerte.
🩷 Ich wünsche dir viel Spaß beim Anhören meiner Podcastfolge! Und falls du es noch nicht getan hast: Abonniere gern auch meinen 14-tägigen Newsletter bei LinkedIn oder verwende dieses Formular zur Anmeldung.
Meinen Podcast gibt es überall da, wo es Podcasts gibt.
Ich wünsche dir viel Freude beim Anhören und freue mich über dein Feedback 🙂
Wenn du nicht in der Lage dazu bist, Entscheidungen zu treffen, werden andere die Entscheidung für dich treffen. Die Frage ist, ob du mit diesem Ergebnis dann besser umgehen und leben kannst.
Tagtäglich treffen wir – bewusst oder unbewusst – Entscheidungen. Sie unterscheiden sich in ihrer Intensität, Emotionalität und Tragweite. Während dem einen schon die Wahl der Kleidung am Morgen schwer fällt, tragen andere große Verantwortung in wirtschaftlicher, finanzieller oder politischer Hinsicht.
Einige Entscheidungen fallen uns sehr leicht und wir treffen sie praktisch aus dem Bauch heraus. Bei anderen Entscheidungen tun wir uns jedoch sehr schwer, wägen immer wieder ab, schwanken zwischen den verschiedenen Optionen und haben schlaflose Nächte.
Warum gibt es eigentlich überhaupt so unterschiedlichen Szenarien? Und was kann dich dabei unterstützen, zukünftig bessere Entscheidungen zu treffen?
Hochsensible Menschen tun sich oft besonders schwer, Entscheidungen zu treffen. Durch unseren Perfektionismus oder unserer Angst davor, uns „falsch“ zu entscheiden, schieben wir Entscheidungen gern lange vor uns her, bis letztendlich kein Aufschub mehr möglich ist.
Denn wir hochsensiblen Menschen betrachten die Dinge gern aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, Hinterfragen viel und wägen Argumente immer wieder gegeneinander ab. So ist die Gefahr groß, dass wir uns in Details verlieren und wir uns somit selbst in der Lösungsfindung blockieren.
Dabei besitzen wir starke intuitive Fähigkeiten, die uns bei Entscheidungen den richtigen Weg weisen. Nun geht es jedoch darum, dem auch zu vertrauen und uns bewusst zu machen, dass es wichtig ist, Entscheidungen für uns zu treffen.
Deshalb dürfen wir unseren Perfektionismus und unser großes Verantwortungsgefühl gern auch einmal ein wenig zur Seite schieben. Das Wissen darum, dass es nicht nur „die eine“ richtige Entscheidung gibt und dass wir es auch nicht allen recht machen können, hilft uns dabei, in Bezug auf Entscheidungen gelassener und mutiger zu werden.
Des weiteren ist es wichtig, dass du dich von der Verantwortung einer Entscheidung bzw. der daraus resultierenden Konsequenz nicht überrollen lässt. Deshalb kann es dir helfen, in kleinen Schritten voran zu gehen und deine Entscheidungen immer wieder zu überprüfen und anzupassen.
Du wirst sehen: Wenn du im Alltag immer wieder übst, konkrete Entscheidungen für dich zu treffen, so werden dir zukünftig auch größere Entscheidungen immer leichter fallen. Vertraue dabei auch auf dein Bauchgefühl. Und wenn du dich doch einmal unsicher fühlst: Suche dir die nötigen Informationen zusammen oder hole dir Unterstützung bei einem entsprechenden Experten.
Wie kannst du zukünftig leichter bessere Entscheidungen treffen? Was unterstützt dich bei der Lösungsfindung? Da es unterschiedliche Ansätze gibt, darfst du für dich herausfinden, welcher Weg für dich und die jeweilige Situation der passendste ist.
Entscheide dich FÜR etwas… und schon hast du ein positiveres Gefühl.
Sei dir der Konsequenzen bewusst, die aus deiner Entscheidung heraus entstehen. Wie fühlt es sich für dich an? Kannst du mit ihnen leben?
Nutze dein Bauchgefühl als Wegweiser für deine Entscheidung.
Wenn du dir unsicher bist: Trage so viele Informationen wie möglich zuzsammen und wäge die Möglichkeiten gegeneinander ab.
Wenn du selbst keine Erfahrungen auf dem Gebiet der jeweiligen Entscheidung hast, suche dir Menschen, die bereits diese Erfahrungen gemacht haben und bitte sie um Unterstützung.
Erstelle eine „Pro-Contra-Liste“ und priorisiere eventuell sogar noch deine Argumente. Was ist dir besonders wichtig? Womit könntest du gar nicht leben?
Dokumentiere deinen „Entscheidungs-Ablauf-Prozess“: Was ist relevant? Welche Ressourcen kannst du einsetzen? Was sind die Auswirkungen und Konsequenzen? Wie sehen die möglichen Lösungswege aus?
Visualisiere die bedeutungsvollsten Lösungen für dich und frage dich, inwieweit sie wirklich dem entsprechen, was du willst. Hinterfrage deine Entscheidungen so lange, bis du dich wirklich wohl mit ihnen fühlst. Welches Ergebnis hat für dich die höchste Priorität?
Wirf eine Münze! Und ganz wichtig: Nicht das Ergebnis ist wichtig, sondern das, was du dir wünschst, während die Münze noch in der Luft ist 😉
Sei dir bewusst, dass die meisten Entscheidungen nicht endgültig sind, sondern du sie immer wieder anpassen und nachjustieren kannst. Oft gibt es auch nicht nur ein „entweder… oder…“, sondern mehrere Alternativen.
Eine 100%ige Sicherheit dafür, die richtige Entscheidung zu treffen, gibt es auch nicht. Also lass ein wenig von deiner Perfektion los und entscheide dich nach bestem Wissen und Gewissen.
Was sagt eigentlich die Wissenschaft zum Thema Entscheidungen? Im folgenden habe ich einige interessante Ansätze für dich zusammengefasst:
Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann beschreibt zwei Systeme, wie Menschen Entscheidungen treffen: Leichte Entscheidungen werden oft routinemäßig auf der Grundlage von Erfahrungen getroffen. Bei schwierigen Entscheidungen hingegen können wir nicht einfach so auf Erfahrungen zurückgreifen (z.B. in uns noch unbekannten, neuen Situationen).
Die meisten Entscheidungen im Alltag beruhen übrigens auf beiden Systemen: Dem Bauchgefühl in Kombinationen mit dem rationalen Denken.
Entscheidungen, die uns sehr schwer fallen, haben oft auch bedeutsame Auswirkungen, indem z.B. Fehler gravierende Folgen haben können.
Eine aktuelle Studie zeigt, dass Bauchentscheidungen im Alltag grundsätzlich glücklicher machen.
Bei Entscheidungen siegt oft das Gefühl über den Verstand.
Hat eine Person eine starke und klare Präferenz, entscheidet sie sich schnell und selbstbewusst.
Psychologen haben übrigens festgestellt, dass wir nur sehr selten von unseren Gewohnheiten abweichen. Selbst, wenn es Fakten gibt, die vielleicht sogar dagegen sprechen. Erst dann, wenn die eigene Entscheidung wirklich extrem negative Auswirkungen mit sich bringt, sind wir bereit dazu davon abzurücken.
Der zweite Termin meiner Online-Seminare im Herbst widmet sich dem Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ Auch dieses Seminar ist für hochsensible Menschen und/oder deren Anghörige geeignet.
Das werden unsere Themenschwerpunkte sein:
Welche Besonderheiten haben hochsensible Menschen in Bezug auf Beziehungen?
Welche Herausforderungen gibt es zu bestehen?
Was sind mögliche Wege, um zukünftig harmonische Beziehungen zu führen?
Alle fünf Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.
Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine buchen.
In meinem ersten Newsletter habe ich bereits schon einmal über eine Besonderheit bei Schildkröten gesprochen. Heute geht es jedoch nicht um das Geschlecht, sondern um den Panzer von Schildkröten.
Schildkröten leben nicht einfach so IN ihrem Panzer. Sie SIND ihr Panzer.
Hast du es gewusst? Ich dachte bisher immer, mit dem Schildkrötenpanzer verhält es sich eher wie bei den Einsiedlerkrebsen, aber damit lag ich falsch. Was für eine interessante Erkenntnis.
[By Ian Alexander – Own work, CC BY-SA 4.0,
Während uns einige Entscheidungen ganz leicht aus dem Bauch heraus gelingen, wälzen wir uns bei bedeutsamen Entscheidungen jedoch nächtelang hin und her. Dann kann der Prozess, eine Entscheidung zu treffen, eine wahre Wohltat sein.
Überlege zukünftig genau, welche Tragweite das Ergebnis deiner Entscheidung hat und ziehe dir notfalls Expertenmeinungen hinzu, wenn du dich unsicher fühlst. Nutze Techniken, die dich bei der Lösungsfindung unterstützen. Und höre trotz allem auch immer mit auf dein Bauchgefühl.
Welche Entscheidung in deinem Leben ist dir besonders leicht oder schwer gefallen? Und welche Methoden unterstützen dich bei der Lösungsfindung? Ich freue mich über dein Feedback.
Sei herzlichst gegrüßt,
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.
Bestimmt bist du auch schon mal einer Person begegnet und hast gedacht: „Oh, das passt ja gar nicht!“ während andere Menschen dir von Anfang an sympathisch waren. Oder du hast Entscheidungen getroffen obwohl dein Bauchgefühl dir davon abgeraten hat.
Dieses seltsam, komische Gefühl im Bauch, das du oft sogar körperlich spüren kannst. Denn nicht ohne Grund heisst es: „Das bereitet mir Bauchschmerzen!“ Doch ist dieses Bauchgefühl eigentlich dasselbe wie Intuition?
Dazu herrscht allgemein noch Uneinigkeit. Während einige sagen, dass Bauchgefühl lediglich eine Alltagsumschreibung für Intuition ist, behaupten andere, dass man beides klar trennen muss. Doch mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.
Wir hochsensiblen Menschen sind sehr empathisch und uns werden starke intuitive Eigenschaften zugeschrieben. Bereits von Geburt an nehmen wir Sinnesreize stärker wahr und lernen sehr schnell, wie wir uns der jeweiligen Situation anpassen können.
In der Tierwelt ist es so, dass die hochsensiblen Tiere dafür da sind, das Überleben ihrer Artgenossen abzusichern. Sie erkennen frühzeitig Gefahren und können andere somit rechtzeitig warnen. Auf den Menschen bezogen gibt es jedoch nur noch sehr selten Situationen, in denen unser Überleben wirklich gefährdet ist. Unser hochsensibles Nervensystem reagiert jedoch trotzdem auf kleinste Veränderungen und wittert schnell mögliche Gefahren.
Dabei unterstützt uns unser Bauchgefühl bzw. unsere Intuition. Es lässt uns wissen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jedoch führt genau das auch schnell zu Überreizung, da in den meisten Fällen ja keine wirkliche Gefahr mehr droht. Deshalb versuchen wir hochsensiblen Menschen sehr oft, unser Bauchgefühl zu ignorieren und uns lieber der breiten Masse anzupassen. Dabei steigt jedoch immer mehr die Diskrepanz zwischen dem, was wir innerlich fühlen und dem, wie wir uns wirklich verhalten. Im schlimmsten Fall verlieren wir dadurch die Verbindung zu uns selbst.
Doch lernen wir mit unserer eigenen Hochsensibilität umzugehen, sind wir uns dieser wirklich auch bewusst und trauen wir (wieder) unserem Bauchgefühl, so können wir unsere besonderen Fähigkeiten auch wirkungsvoll einsetzen. Zum Beispiel innerhalb der Familie, im Freundeskreis, in Unternehmen und für die Gesellschaft im Allgemeinen.
Wie kannst du deiner Intuition zukünftig wieder mehr Beachtung schenken und davon profitieren?
In der Ruhe liegt die Kraft. Gönne dir immer einmal wieder Momente der Auszeit und Stille, um überhaupt in dich hinein hören zu können. Welche Gedanken und Gefühle kommen in dir hoch? Womit fühlst du dich wohl oder unwohl?
Beobachte dich selbst und nimm deine Gefühle in den unetrschiedlichsten Situationen wahr. Wo im Körper spürst du sie? Womit bringen sie sich zum Ausdruck?
Richte den Fokus im Alltag auf bestimmte Dinge (z.B. Wieviele rote Autos siehst du? Wieviele Menschen tragen eine Brille?). Dadurch erweiterst du deinen Wahrnehmungsradius und fütterst somit dein Unterbewusstsein.
Beobachte Menschen wann immer es möglich ist. Hinterfrage ihr Auftreten. Was steckt hinter dieser Person? Welche Emotion strahlt sie aus? Welche Eigenschaften besitzt sie?
Frage dich, warum du jemanden sympathisch oder unsympathisch findest. Ist es wirklich die Person selbst oder ist es vielleicht nur, weil sie dich an jemanden erinnert, mit dem du negative oder auch besonders positive Empfindungen verbindest?
Begib dich in die Öffentlichkeit und nimm ganz bewusst alles um dich herum wahr. Welche Alltagssituationen kannst du erkennen? Was für Menschentypen erkennst du? Welchen Gesprächen kannst du lauschen? Was alles siehst du? Halte diese Übung jedoch relativ kurz, um dich vor einer Überreizung zu schützen.
Versuche in deinem Alltag in Bezug auf bestimmte Situationen die Zukunft vorauszusagen. Gib Prognosen dazu ab, wie sie weitergehen oder was das jeweilige Ergebnis sein wird.
Fange an, deinem Bauchgefühl immer mehr zu trauen. Triff kleinereEntscheidungen spontan und schau, was es mit dir macht und wie es sich anfühlt.
Bei größeren und bedeutsamen Entscheidungen kann es jedoch hilfreich sein, auch deinen Verstand mit hinzuzuziehen. Vor allem dann, wenn du auf dem entsprechenden Gebiet (noch) nicht so viel Erfahrung besitzt.
Was genau ist eigentlich Intuition bzw. das Bauchgefühl? Was sagt die Wissenschaft dazu? Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse:
Der Begriff Intuition kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „anschauen“ oder „genau hinsehen“.
William James Mayo, ein US-amerikanischer Chirurg und Mitgründer der renommierten Mayo Clinic, sagt, dass Intuition das „instinktive Zusammenfassen von Erinnerungen und anderen Beweismaterialien, von den fünf Sinnen eingesammelt und vom Bewusstsein korreliert“ ist.
Der kanadisch-US-amerikanischer Psychiater Eric Berne findet: Intuition ist das Wissen, das auf Erfahrung beruht und durch direkten Kontakt mit dem Wahrgenommenen erworben wird, ohne dass der intuitiv Wahrnehmende sich oder anderen genau erklären kann, wie er zu der Schlussfolgerung gekommen ist.
Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass unser Bewusstsein eine Informationsmenge von max. 40 bis 50 Bits pro Sekunde verarbeiten kann (abhängig von diversen Faktoren). Allerdings kann unser Gehirn über die Sinneskanäle im gleichen Zeitraum ein Vielfaches an Informationen empfangen. Der Wissenschaftsjournalist Tor Nørretranders geht von etwa 11 Millionen Bits aus, die größtenteils direkt ins Unterbewusstsein übergehen.
Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens individuelle Erfahrungen gemacht. Deshalb sind auch die intuitiven Fähigkeiten von Mensch zu Menschen individuell ausgeprägt.
Unsere Intuition sendet uns über Körpersignale oder Gefühle Botschaften, z.B. ein Kribbeln im Bauch, wenn wir verliebt sind oder ein unangenehmes Gefühl im Bauch im Zusammenhang mit einer Entscheidung.
Tilmann Betsch, Professor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Erfurt sagt, dass wir uns in Situationen, in denen wir sehr gute Erfahrungen haben, uns auch sehr gut auf unsere Gefühle verlassen können (z.B. bei Feuerwehrleuten, Anwälten, Ärzten etc.). Wenn sich die Umstände ändern und die Dinge vom Gewohnten abweichen, können intuitive Entscheidungen hingegen eher in die Irre führen.
Die Verhaltenspsychologin Marie Juanchich bemerkt, dass es unzählige Beeinflussungen gibt, die wir meist gar nicht bemerken. Bei finanziellen Fragen setzt meist der „Ankereffekt“ ein oder wir bewerten unbewusst neue Informationen stärker als ältere. Das ist z.B. bei Falschinformationen von Nachteil.
Tilmann Betsch geht davon aus, dass Bauchgefühl und bewusstes Denken in der Regel zusammenarbeiten: „Die Informationssuche läuft zum Großteil bewusst ab. Sie liefert den Raum, in welchem die Intuition die Informationen integriert und zu einer Entscheidung formt.“
In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Dein Bauchgefühl als Wegweiser.“ Und warum gerade bei hochsensiblen Menschen diese Fähigkeit sehr ausgeprägt ist.
In den kommenden Newslettern werde ich etwas ausführlicher auf meine 5Online-Seminare im Herbst eingehen. Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.
In der ersten Veranstaltung am Do, 05.09.2024 wird es um das Thema „Hochsensibilität im Alltag“ gehen. Es gibt einen ersten Überblick zum Thema Hochsensibilität, so dass es für hochsensible Menschen selbst oder deren Anghörige geeignet ist.
Du erhältst du eine kurze Zusammenfassung über den derzeitigen Stand der Forschung, wir besprechen die Herausforderungen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukünftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilität oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. Außerdem gibt es für dich die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.
Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine buchen.
Das Team um den Forscher Baoyu Jiang fand beim Scannen von Reptilien heraus, dass sich bei vielen Tierarten Phasen, in denen sie Eier legten, mit Phasen, in denen sie lebende Junge zur Welt brachten, abwechselten. Außerdem brachten die frühesten Reptilien, Vögel und Säugetiere lebende Junge zur Welt.
Grundlegend betrachtet legten die Ur-Ur-Ur-Vorfahren der Henne somit gar keine Eier. Also stand ganz am Anfang definitiv kein Ei. Allerdings stand ganz am Anfang auch gar keine Henne…
Die Frage bleibt also irgendwie auch weiterhin ungelöst. Was sind deine Gedanken dazu?
Wenn du das nächste Mal eine Entscheidung triffst, dann höre doch einfach mal etwas mehr auf dein Bauchgefühl. Und dann überlege, ob du ihm auch trauen kannst oder ob du doch besser noch ein paar mehr unabhängige Informationen einholen solltest.
Was hast du für Erfahrungen mit deiner Intuition und deinem Bauchgefühl gemacht? Und, trainierst du aktiv deine Intuition? Ich freue mich auf deine Gedanken.
Sei herzlichst gegrüßt,
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.
Vielleicht kennst du das auch: Du führst mit jemandem ein Gespräch (egal ob geschäftlich oder privat) und plötzlich bricht dein Gegenüber in Tränen aus. Oder wird wütend. Wie gut kannst du damit umgehen?
Oder betrachten wir das Ganze doch einmal von der anderen Seite: Du befindest dich in einem Gespräch… doch plötzlich triggert dich ein Satz oder ein bestimmtes Wort und dann bist du die Person, die in Tränen ausbricht.
Stauen wir Emotionen zu lange in uns auf oder schieben wir unsere persönlichen Baustellen immer wieder zur Seite, kann es fast jederzeit dazu kommen, dass uns unsere Emotionen ohne Vorwarnung überrollen und wir dann keine Kontrolle mehr darüber haben. Und wenn wir nicht in der Lage dazu sind, uns in diesen Momenten selbst zu regulieren, dann können wir es auch nur sehr schwer aushalten, wenn andere Menschen in unserer Gegenwart emotional werden.
Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die uns in solchen Situationen helfen können. Mehr dazu im übernächsten Abschnitt. Vorher möchte ich jedoch noch kurz darauf eingehen, welchen Einfluss Hochsensibilität auf das Thema Emotionen hat.
Hochsensible Menschen nehmen Sinnesreize intensiver wahr. Ihre Empathie und Tiefgründigkeit führen außerdem dazu, dass Emotionen einen stärkeren Einfluss auf sie haben. Das Gehirn funktioniert einfach anders als bei normal sensiblen bzw. neurotypischen Menschen. Intensives Fühlen und Erleben sowie das Hineinversetzen in die unterschiedlichsten Situationen und Szenarios gehört bei hochsensiblen Menschen zum Alltag.
Doch viele Hochsensible leben oft noch unentdeckt und sind Meister der Anpassung geworden. Sie sind sich ihrer eigenen Hochsensibilität oft gar nicht bewusst und haben über die Jahre hinweg gelernt, ihre wahren Emotionen zu verstecken. Weil es oft einfach unbequem ist, immer wieder als „Sensibelchen“ abgestempelt zu werden.
Das Ergebnis ist, dass sie emotionale Situationen häufig mit sich selbst ausmachen oder einfach alles in sich hinein fressen. Kommt dann ein Auslöser bzw. „Trigger“ von außen, so lösen sich plötzlich die aufgestauten Emotionen und die eigene Kontrolle darüber geht verloren.
Deshalb ist es so wichtig, sich seiner eigenen Hochsensibilität bewusst zu sein. Sie zuzulassen, sie wieder zu entdecken und mit ihr umgehen zu lernen. Sich selbst gut regulieren zu können. Und somit auch für andere Menschen da sein zu können ohne vom Mitgefühl ins selbstschädigende Mitleid abzurutschen.
Sich deiner eigenen Emotionen bewusst zu werden, um anschließend gut mit ihnen umgehen zu können, ist oft ein längerfristigerProzess. Die folgenden Schritte können dir jedoch gut dabei helfen, in herausfordernden Situationen zukünftig besser zu reagieren:
Nimm deine Emotionen ganz bewusst wahr. Welche körperlichen Symptome zeigen sich? Was passiert in dir?
Frage dich, was genau der Auslöser bzw. „Trigger“ für deinen emotionalen Ausbruch war. Was kannst du tun, damit das zukünftig nicht wieder passiert?
Wenn du merkst, dass dein Körper anfängt zu reagieren: Erschaffe dir eine Art „Notfall- bzw. Pauseknopf„, den du in Gedanken drücken kannst. Dann atme mehrmals tief durch, um dich selbst zu regulieren oder verlasse die emotionale Situation, um Abstand zu erhalten.
Wenn du emotional reagierst, werden in deinem Körper zahlreiche Hormone ausgeschüttet, die das Denken blockieren. Erst, wenn diese Hormone wieder abgebaut sind (was übrigens eine ganze Weile dauern kann…) bist du wieder in der Lage, richtig zuzuhören und klar zu denken.
Was genau sind bzgl. der emotionalen Situation deine Gedanken? Wie tragen sie dazu bei, dass du die Kontrolle verlierst?
Wie sprichst du grundsätzlich mit dir selbst? Sind das wirklich deine eigenen Gedanken oder Glaubenssätze, die von anderen Menschen aus deiner Vergangenheit stammen?
Was sind konkrete Dinge, die du tun kannst, wenn du in einem Gespräch emotional wirst? (z.B. Atmung kontrollieren, an etwas Angenehmes denken, um eine kurze Pause bitten etc.)
Natürlich ist das nur eine kleine Auswahl von Impulsen, die gern ergänzt werden dürfen. Grundsätzlich geht es darum, deine Emotionen zu erkennen, dir den Auslösern bewusst zu werden und deine Emotionen zukünftig selbst regulieren zu können.
Die Redakteurin Henriette Maslo-Dangl vom ORF hat eine Dokumentation über Hochsensibilität ins Leben gerufen und ausgewählte Menschen zu diesem Thema interviewt. Ich durfte eine von ihnen sein.
Heute möchte ich mich kurz dem Thema „Emotinale Intelligenz“ widmen und warum sie so erfolgreich macht.
Emotionale Intelligenz bezeichnet das Erkennen bzw. Wahrnehmen von Emotionen, das Verstehen der wahrgenommen Emotion sowie die Fähigkeit zur Regulierung der Emotion. Das alles kann auf die eigenen Emotionen oder die fremder Menschen bezogen werden.
Während das Erkennen von Emotionen eher Talent bezogen ist, ist das Verstehen und Regulieren von Emotionen eine Kompetenz. Das bedeutet, du kannst sie aktiv üben und traineren.
HochsensibleMenschen sind von Natur aus wahre Talente darin, Emotionen bei anderen zu erkennen.
Die kognitiveIntelligenz steht in enger Beziehung mit dem Talent, Emotionen zu erkennen und der Kompetenz, Emotionen zu verstehen.
Die Fähigkeit, Emotionen bei sich und anderen zu erkennen, ist ein wichtigerFaktor für den Erwerb von Kompetenzen zum Verstehen und Regulieren von Emotionen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es Menschen gibt, die von Natur aus sehr gut darin sind, Emotionen bei sich und anderen zu erkennen. Das Verstehen von Emotionen sowie deren Regulierung, kann man jedoch sehr gut üben und trainieren.
Die Künstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile übrigens so weit, dass sie Emotionen, an Hand von Gesichtsausdrücken, verlässlich erkennen und sogar Vorhersagen für den Erfolg von Psychotherapie treffen kann. Verrückt, oder?!
In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über den Einfluss von Emotionen auf wichtige Gespräche und greife damit das Thema dieses Newsletters noch einmal auf.
Mein Learning der Woche hat dieses Mal mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) zu tun:
Wusstest du, dass Soft Skills in Zeiten von KI auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger werden?
Wo du früher durch Fachwissen glänzen konntest, darfst du heute mit deiner Persönlichkeit überzeugen. Denn Soft Skills, wie z.B. Emotionale Intelligenz, Führungs- und Problemlösefähigkeiten sowie echte Empathie, kann KI (noch?!) nicht.
Wie gut kannst du mit Emotionen bei dir und anderen umgehen? Welche Methoden und Techniken nutzt du zur Selbstregulierung? Welche Informationen hast du, die anderen einen Mehrwert bieten können?
Ich freue mich über deine Gedanken dazu.
Sei herzlichst gegrüßt,
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du auf meiner Website.
🤔 Wie oft habe ich in meinen Coachings gehört, dass Führungskräfte in wichtigen Gesprächen nicht mit der Emotionalität ihres Gegenübers umgehen können. Dass Menschen dafür belächelt oder übergangen werden.
🩷 Dabei ist es doch so wichtig, seine eigene Emotionalität und die anderer Menschen regulieren und begleiten zu können. Wie das funktionieren kann, erfährst du in meiner aktuellen Podcastfolge.
Findest du dich öfter in Streitgesprächen wieder, in denen du vollkommen emotional reagierst und deine Reaktionen kaum unter Kontrolle hast? Fragst du dich vielleicht, weshalb es dir einfach nicht gelingen will, objektiv und sachlich zu bleiben?
Vielleicht stecken hinter den Reaktionen von dir unerkannte und unerfüllte Bedürfnisse. Dabei ist die Erfüllung körperlicher und psychischer Bedürfnisse die Basis für ein gesundes und glückliches Leben. Bleiben sie über einen längeren Zeitraum hinweg unerfüllt oder vernachlässigt, so äußert sich das in Unzufriedenheit, Überforderung, Depression und kann im Extremfall sogar zum Tod führen.
Deshalb ist es so wichtig, deine eigenen Bedürfnisse zu erkennen und für sie einzustehen. Das Erforschen deiner wahren Bedürfnisse ist ein spannender und manchmal auch sehr herausfordernder Prozess. Oft denken wir, sie zu kennen. Doch beim genaueren Hinschauen wird uns klar, dass letztendlich doch etwas ganz anderes dahinter steckt.
Heute bekommst du von mir eine kleine Anleitung dafür, wie du deine eigenen Bedürfnisse erkennen und erforschen kannst. Denn nur, wenn du dir ihrer bewusst bist, kannst du sie auch erfüllen.
Wenn du dir dabei meine professionelle Unterstützung wünschst oder zukünftig in Konfliktsituationen souverän reagieren möchtest, dann melde dich gern bei mir.
Und noch etwas Interessantes zum Schluss: In der Wirtschaft sind unerfüllte Bedürfnisse sehr nützlich, denn sie bringen Kreativität und Innovation hervor.
Wie wäre es, wenn du in einem wichtigen Meeting jemanden an deiner Seite hättest, der versteckte Informationen sichtbar machen kann?
Vielleicht bist du selbst jemand, der sehr rational denkt. Der sehr gut darin ist, mit Zahlen, Daten und wichtigen Fakten umzugehen.
Doch was dir vielleicht fehlt, sind emphatische Fähigkeiten. Die Möglichkeit, andere Menschen lesen zu können. Zwischen den Zeilen lesen zu können. Um so versteckte Informationen und Emotionen sichtbar zu machen.
Deshalb ist hier mein Tipp für dich: Hole dir für wichtige Meetings oder Verhandlungsgespräche jemanden mit dazu, der diese emphatischen Fähigkeiten besitzt. Der eine hohe Sensibilität und eine gute Menschenkenntnis hat.
Denn diese Person kann dich dabei unterstützen, den größten Mehrwert aus dem jeweiligen Gespräch für dich heraus zu ziehen, so dass du davon profitieren kannst.