🌿 Newsletter #12 | Manchmal hilft es, einfach anzufangen.

Kennst du diese Momente? Wo du eine Idee, einen Gedanken, einen Funken im Kopf hast… du ihn gern umsetzen möchtest, aber irgendwie nicht weißt, wie? So viele Ideen habe ich schon verworfen, weil mich der Mut verlassen hat. Weil ich ewig nach dem richtigen, ersten Schritt gesucht habe. Weil meine Perfektion mir im Weg stand, ich alles zerdacht und letztendlich meine Ideen einfach über Bord geworfen habe.

Die besten Dinge sind jedoch oft genau dann entstanden, wenn ich einfach angefangen habe. Ohne viel nachzudenken. Natürlich hat nicht immer alles Früchte getragen und manche Dinge sind dann in der Umsetzung auch gescheitert. Oder ich stellte fest, dass etwas doch nicht so funktioniert. Aber an jedem einzelnen Schritt bin ich gewachsen. Nur so konnte ich wachsen und mich immer weiter entwickeln. Denn wenn du gar nicht erst anfängst, kannst du auch nicht wissen, ob es funktioniert.

So erging es mir auch mit meinem Podcast. Lange trug ich die Idee dazu im Kopf. Und auch die Interviews war etwas, das ich gern umsetzen wollte. Ebenso meine Idee mit den Online-Kursen zum Thema Hochsensibilität. Lange Zeit schob ich deren Umsetzung vor mir her. Und dann… dann tat ich es einfach. Was hatte ich schon zu verlieren? Und ich bereue nichts… ganz im Gegenteil: Ich habe unglaublich viel Freude daran und es bereichert mein Leben auf eine ganz positive Art und Weise. Das alles wäre mir entgangen, hätte ich nicht einfach damit angefangen.

In Menschen mit hochsensiblen Eigenschaften steckt unglaublich viel Kreativität und somit auch die Grundlage für Innovation. Doch damit sich dieses Potenzial auch wirklich entfalten kann, müssen optimale Bedingungen herrschen, was besonders im Arbeitsalltag eine echte Herausforderung sein kann.

Besonders die Angst vorm Scheitern und die ansgetrebte, sehr hohe Perfektion führen dazu, dass wir unsere Ideen nicht in die Tat umsetzen und sie gar nicht erst äußern. In meinen Gesprächen mit anderen hochsensiblen Menschen höre ich sehr oft, dass sie besonders in der Kindheit und Jugend mit ihrer „Andersartigkeit“ angeeckt sind. Dass ihnen wirkliche Aufmerksamkeit gefehlt hat und sie sich ungesehen gefühlt haben. Somit wurde unglaublich viel Energie darauf verwendet, sich anzupassen und bloß nicht negativ aufzufallen.

Als Erwachsene haben wir uns diesen Kern oft beibehalten. Viel lieber bleiben wir im Hintergrund, als im Rampenlicht zu stehen. Viel lieber folgen wir der Masse, um nicht aufzufallen. Und unser geringer Selbstwert und unsere Bescheidenheit führen dazu, dass wir uns Dinge oft auch nicht zutrauen. 

Doch die Veränderung ist bereits da. Viele hochsensible Menschen trauen sich immer mehr in die Öffentlichkeit. Sie trauen sich so zu zeigen, wie sie sind. Und sie motivieren damit andere, ihrem Weg zu folgen. Und das Schöne daran ist, dass daraus ganz wunderbare Dinge entstehen, von denen unsere Gesellschaft in hohem Maße profitieren kann.

Wie kannst du es schaffen, deine Ideen einfach mal in die Tat umzusetzen? Wie gelingt dir „Der nächste richtige Schritt„? Hier sind zusammengefasst ein paar wertvolle Impulse von mir für dich:

  • Wenn du eine Idee oder einen Gedanken hast, dann schreibe sie auf, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Dann kannst du sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorholen, wenn du momentan keine Zeit dafür hast.
  • Überlege dir, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn deine Idee nicht von Erfolg gekrönt ist. Und wie könntest du dich darauf vorbereiten?
  • Es gibt übrigens oft keinen „richtigen“ Moment, um mit etwas anzufangen. Die Zeit des Aufschiebens und darüber Nachdenkens entzieht dir oft viel zu lange wertvolle Energie, die du viel besser für die Umsetzung nutzen könntest.
  • Manchmal kann es auch helfen, dir eine Deadline zu setzen. Was bist du bereit zu investieren? Wann soll sich der Erfolg auf welchem Weg gezeigt haben? Wann ist die Grenze erreicht, das Projekt abzubrechen oder zu beenden? 
  • Erzähle jemandem von deiner Idee, der dir wohlgesonnen ist und dir ein ehrliches Feedback geben kann. 
  • Selbst wenn dein Gegenüber sagt, dass deine Idee „totaler Quatsch“ ist, bedeutet das nicht, dass es nicht trotzdem funktionieren kann. Denke dabei nur an all die wunderbaren Erfindungen, an die vorher keiner geglaubt hat.
  • Werfe Mindsets, die dich einschränken und am Anfangen hindern (z.B. Perfektionsmus) über Bord und konzentriere dich lieber darauf, was alles passieren könnte, wenn du deine Gedanken und Ideen endlich in die Tat umsetzt.

Im Folgenden habe ich einige interessante Fakten zum Thema „Anfangen“ für dich zusammengetragen:

  • Wenn du es einfach nicht schaffst, Dinge in die Tat umzusetzen, wird das übrigens auch als Prokrastination oder Aufschieberitis bezeichnet. 
  • Hinter jeder Blockade stecken gute Gründe. Irgendwann in deiner Vergangenheit ist etwas passiert, das dich heute noch daran hindert, voran zu kommen (z.B. zu hohe Erwartungen, Versagensangst, Ausgrenzung etc.).
  • Die Zeit, die du eigentlich zum Umsetzen anstehener Aufgaben nutzen könntest, füllen wir oft mit so genannten „Ersatztätigkeiten„. Diese können jedoch zu einem erhöhten Druck führen, weil sie in diesem Sinne ja eigentlich nicht zielführend sind. Somit fühlst du dich am Ende schlechter, wenn du Dinge immer wieder aufschiebst und nicht ins tatsächliche Handeln kommst.
  • Prokrastination ist keine Krankheit in den gängigen psychotherapeutischen Klassifikationssystemen wie dem ICD. Sie kann aber als Teil einer psychischen Störung wie einer Depression, einer Angststörung oder ADHS auftreten.
  • Die Psychologin Carol Dweck, beschreibt in ihrem Buch “Selbstbild” zwei verschiedene Extreme von Menschen. Die einen leben mit einem eher dynamischen Selbstbild (growth mindset) während andere zu einem statischeren Selbstbild (fixed mindset) tendieren. Die einen denken, dass sie alles lernen können und trauen sich demnach auch viel mehr zu. Die anderen glauben, dass sie entweder etwas können oder eben nicht. Unser Selbstbild kann sich jedoch im Laufe des Lebens und je nach Lebenssituation auch verändern. Das zu wissen kann dir dabei helfen Wege zu finden, dich mehr zum Anfangen zu motivieren.
  • Die Diplompsychologin Julia Scharnhorst empfiehlt, sich nicht am Anfang gleich zu viel vorzunehmen, sondern sich eher auf einen Bereich oder eine Richtung zu konzentrieren, bei der du bereits Erfolge erzielen konntest und dann darauf aufzubauen.  

[Quellen: Piper, Haufe, Deutschlandfunk]

Letzte Woche gab es bei mir eine Podcast-Premiere, denn in meiner aktuellen Folge durfte ich die wunderbare Carmen Köhler interviewen. Sie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Mental Health und arbeitet als Community Managerin bei MentorMe.

In unserer gemeinsamen Podcast-Folge stellt sich Carmen meinen Fragen zum Thema Hochsensibilität und gibt tiefe Einblicke in ihr bisheriges Leben. Unter anderem geht es auch um Depression und Antidepressiva. Nächste Woche stelle ich mir in meinem Podcast dann  die Frage: „Bin ich ein Hypochonder?“. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar oder dein Abonnement. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Das Gespräch von Carmen und mir haben wir dieses Mal übrigens auch per Video aufgenommen. Du kannst es dir gern auf meinem Kanal bei Youtube anschauen.

Online-Seminar „Hochsensibilität in Beziehungen“

Nachdem mein erstes Online-Seminar „Hochsensibilität im Alltag“ bereits stattgefunden hat, gibt es nun für dich die Möglichkeit, in zwei Wochen mehr zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ zu erfahren.

Dieser Abend ist für hochsensible Menschen selbst, deren Angehörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben gedacht. Es geht um die Frage, was die Herausforderungen im Zusammenleben mit hochsensiblen Menschen sind, insbesondere innerhalb von Partnerschaften. Und natürlich, wie du diesbezüglich mehr Klarheit für dich erlangen kannst. Außerdem gibt es die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema mit einzubringen.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop dein Ticket für 29 Euro.


Neuer Termin für das SpeedNetworking.

Das SpeedNetworking bei ENTENZA in Leipzig, auf welchem ich einen Impulsvortrag geben werde, wurde auf Montag, den 14.10.2024 verschoben.

Sichere dir noch heute dein Ticket, damit wir uns kennenlernen können.

Ich bin ein echter Fan von gut gemachten True Crime Podcasts. Insbesondere, wenn sie authentisch sind und außerdem noch mit wohltuend Stimmen für die Ohren. Meine absoluten Favoriten sind derzeit „POLLUX – Der erste True-Criminal-Podcast.„ und „Verbrechen von nebenan.- True Crime aus der Nachbarschaft.„

In einer Folge von „Verbrechen von nebenan.“ war der Strafanwalt Dr. Alexander Stevens zu Gast. Er erklärte, weshalb Mörder so oft weiße Papieranzüge tragen, nachdem sie verhaftet worden sind. 

Die weißen Papieranzüge verhindern, dass die Inhaftierten sich mit Hilfe von Kleidungsstücken suizidieren.

Nach der Verhaftung müssen sie demnach ihre Kleidung abgeben, damit eventuelle Spuren gesichert werden können. Sie erhalten dann allerdings oft keine Ersatzkleidung, sondern eben diesen weißen Papieranzug. Denn mit dem können sie sich nicht selbst das Leben nehmen.

Hättest du es gewusst?

Mit der Angewohnheit, Dinge vor dir her zu schieben, bist du nicht alleine. Fast jeder tendiert dazu, Unangenehmes oder Unbekanntes im ersten Moment vor sich her zu schieben. Anstatt dich jedoch darauf zu konzentrieren, was alles nicht, fokussiere dich lieber darauf, was alles möglich ist und was daraus entstehen kann. Im besten Fall stellst du dir vor, es gäbe niemanden, der dich an der Umsetzung hindert oder negative Kommentare abgeben könnte.

Ich hoffe, dir mit meinen Impulsen ein paar wertvolle Anregungen mit auf den Weg geben zu können. Das Interview mit Carmen Köhler in meinem Podcast zeigt auch noch einmal ganz deutlich, was alles aus einer scheinbar ausweglosen Situation entstehen kann.

Ich wünsche dir eine gute Woche… und lass mich gern wissen: Womit wirst du in Kürze beginnen?

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Mein erstes Podcast-Interview | Im Gespräch mit Carmen Köhler | Sensibel und stark durch die Welt.

🌿 Das erste Interview meines Podcasts durfte ich mit der wunderbaren Carmen Köhler führen. Sie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema mentale Gesundheit und arbeitet als Community Managerin bei MentorMe. Darüber haben wir uns auch kennengelernt.

🎧 In unserer gemeinsamen Podcast-Folge stellt sich Carmen meinen Fragen zum Thema Hochsensibilität und gibt tiefe Einblicke in ihr bisheriges Leben. Unter anderem geht es auch um Depression und Antidepressiva.

📮 Wenn du Fragen an Carmen hast, so erreichst du sie per Email unter: carmenkoehler@yahoo.de

👍🏻 Du findest meinen Podcast auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Like oder kommentiere ihn gern, empfiehl ihn Personen weiter, die davon profitieren können und lass mich deine Gedanken zu meinen Themen wissen. Ich freue mich außerdem über deine Vorschläge, wen ich in meinem Podcast unbedingt einmal zu Wort kommen lassen sollte.

🎥 Das dazu gehörige Video unserer Podcast-Aufnahme findest du übrigens auf meinem YouTube-Kanal.

😊 Ich freue mich auf dein Feedback.

🌿 Newsletter #11 | So überstehst du stressige Zeiten.

In herausfordernden Zeiten läuft unser Körper auf Hochtouren. Wir sind schneller dazu bereit, unsere persönlichen Grenzen zu überschreiten, ignorieren dabei schon mal ganz deutliche Signale des Körpers und sagen uns immer wieder: „Ach, es geht schon noch. Ist doch nur eine Phase!“

Aber was, wenn diese Phase dann doch länger dauert? Wenn plötzlich noch weitere Herausforderungen dazu kommen? Wenn unsere Reserven und persönlichen Ressourcen irgendwann aufgebraucht sind? Dann kann es helfen, dem rechtzeitig vor- und entgegenzuwirken. In Form des richtigen Mindsets, Achtsamkeit und einer gesunden Auszeit-Routine.

In diesem Newsletter dreht sich alles um das Thema „Stressige Zeiten“. Was genau eigentlich mit uns und unserem Körper passiert. Was die Auswirkungen sind. Warum gerade hochsensible Menschen größerem Stress ausgesetzt sind. Was du tun kannst, um zukünftig noch besser für dich zu sorgen. Was die Wissenschaft anzubeiten hat. Und in meinem „Learning der Woche“ geht es dieses Mal um einen Gefängnisausbruch.

Hochsensible Menschen nehmen Sinnesreize besonders intensiv wahr, was bedeutet, dass das Gehirn sozusagen im Dauerbetrieb ist. Davon abzuschalten fällt uns oft schwer, da die Welt, besonders in den letzten zwei Jahrzehnten, immer lauter und schneller geworden ist.

Noch dazu haben viele hochsensible Menschen bereits in ihrer Kindheit und Jugend den Drang verspürt, mit anderen mitzuhalten und somit Techniken etabliert, um sich anzupassen. Die Angst vor Ablehnung, Kritik oder Aussagen wie: „Jetzt reiß dich doch  mal zusammen!“ haben dieses Verhalten noch verstärkt. Doch diese Anpassung erfordert unglaublich viel Energie, da sie oft komplett entgegen gesetzt zur eigenen Persönlichkeit steht.

Das Gefühl, immer irgendwie „anders“ zu sein, nicht richtig in diese Welt hineinzupassen und oft nicht mithalten zu können führt oft zu körperlichen Symptomen, wie z.B. Kopfschmerzen oder Migräne, Verdauungsschwierigkeiten, Unverträglichkeiten und Allergien bis hin zu Depression und Burnout.

Deshalb ist es gerade für hochsensible Menschen so wichtig zu wissen, warum sie anders sind als die Durchschnitt der Menschen und dass ihr Versuch, sich an diese laute Welt anzupassen, alles nur noch schlimmer macht. Viel besser ist es, sich mit seiner eigenen  Persönlichkeit, seinen Bedürfnissen und körperlichen Gegebenheiten auseinanderzusetzen und sein Leben danach auszurichten.

Was sind die Dinge, die du für dich leicht etablieren und in stressigen Zeiten schnell umsetzen kannst? Hier sind ein paar wertvolle Impulse von mir für dich:

  • Akzeptiere den stressigen Zustand und nimm ihn für dich an. Überspiele ihn nicht und rede ihn nicht klein.
  • Versuche die Anzeichen deines Körpers frühzeitig wahrzunehmen, um Stress rechtzeitig entgegen wirken zu können.
  • Negativer wie auch positiver Stress belasten auf Dauer dein Nervensystem und können dir somit schaden. Versuche deshalb, den Zeitraum von Stress möglichst von vornherein einzugrenzen.
  • Stabile, soziale Netzwerke können dir in stressigen Zeiten eine wertvolle Stütze sein. Es tut gut, sich auch einmal auszuweinen oder in den Arm genommen zu werden, sich alles von der Seele reden zu können oder auch einfach mal wütend sein zu dürfen.
  • Du kannst Techniken und Methoden erlernen, die dir helfen, mit Stress gut umgehen zu können. Atemübungen, Meditation Yoga oder sonstiger, ausgleichender Sport sind nur einige davon.
  • Sei dir bewusst, dass du dich mental auf stressige Zeiten gut vorbereiten kannst. Ein positives Mindset kann dir dabei helfen, gut durch die Zeit zu kommen. Löse dich von dem Gedanken, in dieser Situation das „Opfer“ zu sein. Sondern frage dich, was genau du tun kannst, um dich wieder wohler in deiner Haut zu fühlen. Du hast immer die Wahl.
  • Ständiges Grübeln bringt dich nicht weiter. Um vorwärts zu kommen nimm Stift und Papier zur Hand und schreibe deine Gedanken auf. Schon allein das kann dir dabei helfen, mehr Klarheit für dich zu erlangen.
  • Sorge gut für deine körperliche und mentale Gesundheit. Denn ein gesunder Körper ist stressresistenter und kann sich zudem schneller wieder erholen.
  • Sei achtsam im Umgang mit dir selbst und anderen Menschen. Fokusiere dich, besonders in stressigen Situationen, auf das Jetzt und Hier. Lenke die Aufmerksamkeit auf deine Sinne und frage dich: Was sehe ich? Was höre ich? Was rieche ich? Was schmecke ich? Was fühle ich? Du kannst deine Sinne auch ganz bewusst durch positive Einflüsse beruhigen.
  • Gehe raus in die Natur. Und wenn es nur der kleine Park um die Ecke ist. Das Grün der Bäume und die Naturgeräusche wirken sofort entspannend.
  • Wenn du wenig Zeit hast, gönne dir unbedingt kleine „Mini-Auszeiten„: Höre z.B. dein Lieblingslied, nimm 3 tiefe Atemzüge, rieche an deinem Lieblingsparfum, iss‘ eine Süßigkeit aus deiner Kindheit oder schließe einfach nur für ein paar Minuten deine Augen.

Wenn du immer wieder in stressige Situationen gerätst oder du dich im Stress gefangen fühlst, dann melde dich gern bei mir. Gemeinsam finden wir einen Ausweg.

Welche Erkenntnisse gibt es im Bereich der Wissenschaft zum Thema Stress? Im folgenden habe ich einige interessante Fakten zusammengetragen:

  • Die grundsätzlich und evolutionär betrachtet lebenswichtige Aktivierung des Organismus in Bedrohungssituationen ist heutzutage oft mit negativen Auswirkungen für Körper und Geist verbunden.
  • Stabilität und Vorhersehbarkeit sind in der heutigen Zeit ein wertvolles Gut. Deshalb kommst du gar nicht drumherum, dir einige Techniken und Methoden zur Stressreduzierung anzueignen.
  • Stress entsteht aus einem komplexen Wechselspiel von Belastungen, ihrer subjektiv wahrgenommenen Bedeutung, der Einschätzung von persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten und den jeweils verfügbaren Ressourcen der Person.
  • Stress ist grundsätzlich nicht gleich schädlich. Ob Stress negativ oder positiv empfunden wird, hängt viel von der eigenen Einstellungen zur Situation, deren individueller Bewertung und den bereits gemachten Erfahrungen ab.
  • Es gibt positiven Stress – der sogenannte Eustress – der uns motivieren und kurzzeitig zu wahren Höchstleistungen antreiben kann.
  • Das Gegenteil von Eustress sind Disstress. Er wird als eine Belastung empfunden und ruft Angst und Hilflosigkeit hervor. Chronischer Stress und Disstress machen uns auf Dauer krank.
  • In der Wissenschaft wird in der Stressforschung zwischen dem biologischen und dem psychologischen Modell sowie den soziologischen Modellen unterschieden
  • Eine Studie vom Centre for Human Stress Studies in Montreal unter der Leitung von Dr. Sonia Lupien kam zu dem Ergebnis, dass vor allem Ohnmacht, Unbekanntes, Unvorhersehbares und Bedrohungen für das eigene Ego Hauptauslöser für negativen Stress sind.
  • Eine andere Studie unter der Leitung von Dr. Masuma Novak der Universität Göteborg ergab, dass Stress das Risiko für Typ-2-Diabetes um bis zu 45 % erhöht.
  • Des weiteren scheint bei Menschen über 40, die chronischem Stress ausgesetzt sind, das Gehirn schneller zu altern, was wiederum eine Vorraussetzung für Demenz sein könnte.
  • Gestresste Menschen neigen eher zu Juckreiz und somit auch häufigem Kratzen, denn Stress kann die Immunzellen der Haut aktivieren.
  • Frauen sind im Durchschnitt stärker von Stress betroffen. Auch Kinder und Jugendliche klagen häufiger über Stress.
  • Die Fähigkeit zur Stressbewältigung wird übrigens als Coping bezeichnet und die dazu gehörigen Methoden als Coping-Strategien.

[Quellen: Gedankenwelt, BZgA]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über meine persönlichen Erfahrungen bezüglich des Umgangs mit Stress.

Was genau hilft mir dabei, gut für mich zu sorgen? Was hat sich, z.B. seit der Geburt unserer Tochter vor 5 Jahren, in meinem Leben verändert?

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. 

Empfiehl ihn auch gern weiter, wenn du jemanden kennst, für den er hilfreich sein könnte. Und ich freue mich natürlich über deinen Kommentar oder Bewertung.

Nächsten Donnerstag startet meine Online-Seminar-Reihe zum Thema Hochsensibilität.

In der ersten von fünf voneinander unabhängigen Veranstaltungen wird es um das Thema „Hochsensibilität im Alltag“ gehen.

Das Event ist für hochsensible Menschen selbst, deren Anghörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben und arbeiten geeignet. Du bekommst einen allgemeinen Überblick zum Thema sowie praxisnahe Lösungsansätze für die schnelle Umsetzung in deinem Alltag.

Wir besprechen die Herausforderungen von hochsensiblen Menschen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukünftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilität oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. Außerdem gibt es für dich die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop entweder dein Einzelticket für 29 Euro oder buche dein Ticket im Wert von 99 Euro für alle fünf Veranstaltungstermine.

Ich freue mich darauf, dich nächste Woche dabei zu haben 🙂


Neuer Termin für das SpeedNetworking.

Das SpeedNetworking bei ENTENZA in Leipzig, auf welchem ich einen Impulsvortrag geben werde, wurde auf Montag, den 14.10.2024 verschoben.

Sichere dir noch heute dein Ticket, damit wir uns kennenlernen können.

Heute entführe ich dich in die Welt der Haftanstalten und verrate dir einen spannenden Fakt, den ich vorher noch nicht wusste:

Der Ausbruch aus einem Gefängnis ist an sich nicht strafbar.

Klingt verrückt, oder? Und irgendwie falsch. Aber da das Recht auf Freiheit, welches im Grundgesetz fest verankert ist, höher wiegt, als der Ausbruch, ist der Gefängnisausbruch allein nicht strafbar.

Jedoch kannst du bestraft werden für all das, was damit in Verbindung steht. Zum Beispiel die Beschädigung von Eigentum, solltest du etwa ein Fenstergitter zersägen. Oder Diebstahl, wenn du für deinen Ausbruch Werkzeug klaust. Oder auch der Diebstahl der Gefängniskleidung, die du bei deinem Ausbruch trägst.

Hättest du es gewusst?

Jeder von uns gerät ab und an in stressige Zeiten. Um jedoch nicht immer tiefer zu fallen und für einen wertvollen Ausgleich zu sorgen, hoffe ich, dass dir meine Impulse weiterhelfen können.

Insbesondere hochsensible Menschen dürfen immer wieder für kleine Auszeiten sorgen und achtsam mit sich und ihrem Körper umgehen.

Ganz besonders ans Herz legen möchte ich dir noch einmal meine kleine Online-Seminarreihe zum Thema Hochsensibilität, deren einzelne Events auch unabhängig voneinander buchbar sind. Empfiehl‘ sie gern auch weiter oder verschenke sie an jemanden, der dir in deinem Leben wichtig ist.

Sorge gut für dich und sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

🎧 Neue Podcast-Folge: „So überstehst du stressige Zeiten“

🌿 In stressigen Zeiten ist es gut, wenn du genau weisst, was du zur Erholung brauchst und wie du dir kleine Auszeiten gönnen kannst.

🎙️ In meiner neuen Podcastfolge spreche ich darüber, wie ich solche Herausforderungen für mich löse und verrate dir wertvolle Impulse, die du auch für dich ausprobieren und anwenden kannst.

🎧 Lass mir gern dein Like da, kommentiere diese Folge bei Spotify oder ApplePodcasts und empfehle meinen Podcast gerne weiter. Und hör doch auch gern mal in meine anderen Folgen zum Thema Hochsensibilität rein.

📰 In meinem Newsletter nächste Woche werde ich das Thema dann noch einmal intensiver betrachten. Besonders spannend ist, was die Wissenschaft dazu zu sagen hat.

🎤 In Kürze werde ich nun auch endlich mein erstes Interview mit einer anderen hochsensiblen Person aufnehmen. Du darfst gespannt sein.

🖥️ Im Herbst veranstalte ich übrigens 5 Online-Seminare zum Thema Hochsensibilität. Schau dafür gern in meinen Shop und buche dir dein Ticket.

🌿 Newsletter #10 | „Hör endlich auf zu jammern!“ – Wie Glaubenssätze dein Leben beeinflussen.

Sicher kennst du sie auch, diese Stimme in deinem Kopf, die dir immer wieder sagt: „Du kannst das nicht!“. Oder die dich immer wieder darauf hinweist, dass du nichts wert bist oder du dich doch einfach mal zusammen reißen sollst!

Das Spannende ist, dass diese Stimme in den seltensten Fällen wirklich zu dir gehört. Es handelt sich dabei um Glaubenssätze, die in deiner Vergangenheit von außen in dein Gehirn gepflanzt worden sind. Von Menschen aus deinem persönlichen Umfeld. Von Eltern, Lehrern oder anderen Bezugspersonen. Das Problem ist, dass sie dich klein halten. Dass sie dich blockieren. Und dich im Extremfall sogar so negativ beeinflussen, dass sie dein Leben zerstören.

Wenn du dir jedoch bewusst machst, dass diese Sätze ind en meisten Fällen nichts mit dir zu tun haben, so kannst du diese Glaubenssätze nach und nach aus deinem Gehirn verschwinden lassen.
Ein paar Impulse dazu, wie dir das gelingen kann, wie der aktuelle Stand der Wissenschaft aussieht und warum hochsensible Menschen besonders stark von negativen Glaubenssätzen betroffen sind, wird Inhalt dieses Newsletters sein.

Ich bin gespannt auf dein Feedback.

Hochsensible Menschen erleben in ihrer Kindheit und Jugend bereits sehr oft ihre Andersartigkeit und hören Sprüche wie: „Nun reiß dich doch mal zusammen!“, „So schlimm ist es doch gar nicht!“ oder „Was hast du denn schon wieder?“.

Glaubenssätze wie diese führen dazu, dass wir uns immer mehr versuchen, anzupassen. Nicht aufzufallen. Mit der Masse zu schwimmen. Ich selbst habe mich, bis vor etwa 10 Jahren, immer anders gefühlt. Im Kindergarten, in der Schule und auch im Studium. Irgendwie passte ich gefühlt immer nicht hinein in diese laute und schnelle Welt. Ich habe es jedoch immer wieder versucht, da ich gern dazu gehören wollte und bin dafür auch immer wieder über meine eigenen Grenzen gegangen.

Doch was passiert, wenn du diesen Zustand dauerhaft beibehältst? Mein Körper begann mir immer wieder ganz deutlich zu zeigen, dass dieses Leben unter diesen Umständen für mich einfach zu viel ist. Ich hatte oft Kopfschmerzen, Magenprobleme oder war immer wieder extrem geschafft und ausgelaugt. Und jedes Mal, wenn mein Körper mir zeigte, dass meine Grenze erreicht oder bereits überschritten ist, hörte ich diese Stimme in meinem Kopf die sagte: „Was hast du denn schon wieder?“ Oder: „Jetzt reiß dich doch mal zusammen!“

Und genau das tat ich. Immer und immer wieder. Viele Jahre lang. Bis zu dem Punkt am Ende meines Studiums, als ich mich für ein Schnupper-Wochenende für die Ausbildung zur „Integrativen Tanztherapeutin“ in Nürnberg anmeldete. An diesem Wochenende hinterfragte ich zum ersten Mal, wer ich eigentlich wirklich bin und was mich ausmacht. Den Stein ins Rollen brachte damals unsere Ausbilderin Birgit, die mich in einer Gesprächsrunde nach einer Übung fragte: „Und Kristin, was willst DU eigentlich?“ Bis zu diesem Punkt hatte ich immer nur im Kopf, wie ich es anderen Menschen recht machen könnte. Was genau ich jedoch eigentlich brauche und was meine eigenen Bedürfnisse sind, hatte ich bis dahin nie in den Vordergrund gestellt. Das sollte sich nun ändern.

Eines Tages hatte ich dann irgendwie das Bild von einem alten, grummeligen Männlein im Kopf, das auf meiner Schulter sitzt und mir immer wieder diese negativen Glaubenssätze ins Ohr brüllt. Die Glaubenssätze kamen also nicht von mir und sie gehörten auch nicht zu mir und meinen persönlichen Werten.

Irgendwann entschied ich mich dafür, dieses Männlein auf einen Zaun zu setzen und ihn liebevoll zu verabschieden. Manchmal gehe ich heute noch an dieser Stelle vorbei, aber er ist nicht mehr da. Nur sein leises Stimmchen höre ich von Zeit zu Zeit. Wer weiß, wo er jetzt sitzt und vor sich hin grummelt. Vielleicht hat ihn auch irgendjemand anderes mitgenommen…

Wie kannst du nach und nach deine negativen Glaubenssätze angehen und sie in etwas Positives verwandeln? Die folgenden Impulse können dich dabei unterstützen:

  • Sei dir bewusst, dass du wahrscheinlich viele unbewusste negative Glaubenssätze in dir verankert hast und es eine Herausforderung sein kann, sie überhaupt als diese zu erkennen. Deshalb kann es dir helfen, erst einmal ganz ohne Bewertung alle Sätze aufzuschreiben, die dir in deinem Alltag immer wieder begegnen.
  • Erkenne deine negativen Glaubenssätze: Welche Verallgemeinerungen halten dich zurück? Welche Sätze hörst du immer wieder in deinem Kopf, die dich klein halten? Welche Sätze sagst du immer wieder gedankenlos einfach so daher?
  • Hinterfrage deine negativen Glaubenssätze: Gehören sie wirklich zu dir und deinen Überzeugungen? Oder stammen sie von einer anderen Person aus deinem vergangenen Leben. Oder sind es vielleicht einfach nur Sätze, die du irgendwo aufgeschnappt und übernommen hast?
  • Wieviel Wahrheit steckt für dich in diesen Glaubenssätzen? Sind sie für dich, dein Leben und deine Werte überhaupt umsetzbar und passend? Glaubst du wirklich daran?
  • Visualisiere dir deine negativen Glaubenssätze, indem du sie einer fiktiven Person zuschreibst. Bei mir ist es z.B. das grummelige, alte Männlein gewesen, das auf meiner Schulter saß. So fällt es dir leichter, dich von den negativen Glaubenssätzen abzugrenzen.
  • Wenn du einen negativen Glaubenssatz für dich erkannt hast, dann versuche, ihn in etwas Positives zu verwandeln. In eine Aussage, die für dich passt. Sozusagen in einen positiven Glaubenssatz, eine Affirmation oder ein Mantra.
  • Verinnerliche dir deinen neuen, positiven Glaubenssatz. Schreibe ihn dir z.B. auf ein Stück Papier und hänge dir den Zettel irgendwo hin, wo du ihn täglich siehst. Zum Beispiel an deinen Spiegel. Schau dich dann im Spiegel an und sage den neuen Glaubenssatz mit fester Stimme zu dir selbst. Anfangs wird es sich vielleicht noch komisch und unecht anfühlen, doch mit der Zeit wirst du deinen Worte immer mehr verinnerlichen.

Du möchtest gern mit mir zusammen an deinen Glaubenssätzen arbeiten? Dann melde dich bei mir und wir finden zusammen einen Weg.

Wie sieht eigentlich der Blick der Wissenschaft auf das Thema Glaubenssätze aus? Was sind spannende Aussagen und Erkenntnisse? Im Folgenden habe ich dir einige davon zusammen gefasst:

  • Glaubenssätze sind mentale Repräsentationen: Sie beschreiben zentrale Annahmen, die Menschen über sich selbst und andere haben. Aus Erfahrungen lernen wir etwas über uns und diese Informationen speichern wir dann in Form von Glaubenssätzen ab. Sie beeinflussen zukünftig, welche Ziele wir uns setzen und wie wir diese erreichen wollen.
  • Alfred Adler gilt als Pionier, wenn es um die Erforschung frühkindlicher Prägungen geht. Aus seiner Sicht entsteht das Unterbewusste durch frühkindliche Umwelteinflüsse und Erfahrungen.
  • Menschen werden einerseits durch ihr soziales Umfeld geprägt, aber auch davon, welche Schlüsse sie aus den Erfahrungen ziehen und wie sie auf Herausforderungen reagieren.
  • Alles, was wir als unsere Wahrheit erleben, ist subjektiver Natur. Sie ist das Ergebnis unserer Glaubenssätze und Programmierungen, die im Unterbewusstsein abgespeichert sind und unser Verhalten steuern.
  • Glaubenssätze sind tief in unserem Unterbewusstein verankert und werden somit zu unserer Identität. Sie erschaffen somit auch unsere Realität. Denn das, woran wir glauben, ziehen wir in unser Leben. Das ist inzwischen durch die Quantenphysik nachgewiesen. Jede Realität wird erst durch ihren Beobachter erschaffen.
  • Der amerikanische Psychologe Dr. Irving Kristol fand heraus, dass in seiner groß angelegten Studie drei Viertel der Gesamtwirkung von Antidepressiva auf den Placebo-Effekt zurück gingen. Glaubenssätze haben also eine sehr ausgeprägte Wirkung!
  • Glaubenssätze sind inhaltlich oft stark verallgemeinernd und klingen daher wie absolute Wahrheiten, z.B. „Es ist schon immer so gewesen, dass…“. Dadurch wirken sie sehr stark und werden nur sehr selten hinterfragt.
  • Glaubenssätze können jedoch auch ein großartiger Motor für uns sein, der uns antreibt und erfolgreich macht.
  • Es gibt z.B. positive Glaubenssätze, wie: „Ich darf meinen Weg gehen.“ oder: „Ich werde geliebt.“, die uns antreiben und stärken. Und es gibt negative Glaubenssätze, z.B. „Ich darf keine Schwäche zeigen.“ oder „Da musst du nun mal durch!“, die uns blockieren oder sogar schaden.
  • Glaubenssätze können wir durch neue Erfahrungen verändern oder ganz aktiv, indem wir uns intensiv mit ihnen auseinandersetzen.

[Quellen: Freie Universität Berlin, Spektrum, Thieme]

In meiner aktuellen Podcast-Episode betrachte ich das Thema Glaubenssätze noch einmal von meinem persönlichen Standpunkt aus. Diese Folge ist auch sehr informativ für Eltern, da ich darüber spreche, weshalb es so wichtig ist, bereits Kindern ihre eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Persönlichkeiten zuzugestehen.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. 

Empfiehl ihn auch gern weiter, wenn du jemanden kennst, für den er hilfreich sein könnte. Und ich freue mich natürlich über deinen Kommentar oder Bewertung.

Der vierte Termin meiner Online-Seminare im Herbst widmet sich dem Thema „Hochsensibilität bei Eltern.“

Dieses Seminar richtet sich insbesondere an hochsensible Menschen, die mit Kindern zusammen leben oder die mit hochsensiblen Eltern zusammen arbeiten.

Das werden die Themenschwerpunkte sein:

  • Was macht hochsensible Eltern so besonders?
  • Welche Herausforderungen gibt es im Alltag mit Kindern zu bestehen?
  • Wie erschaffe ich mir kleine Ruhe-Inseln und Auszeiten?

Neben diesem Seminar gibt es noch 4 weitere Termine zu anderen hochsensiblen Themen. Alle Events sind dabeisehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine der Seminarreihe „Hochsensibilität“ buchen.im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine der Seminarreihe „Hochsensibilität“ buchen.

Mein heutiges „Learning der Woche“ ist etwas, das ich schon vor ein paar Jahren erlebt habe. Dabei geht es dieses Mal um eine Aussage von Stephen King, einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Ich lese seine Bücher seit meiner Jugend unglaublich gerne. Besonders die Saga des Dunklen Turms hat es mir angetan.

Jedenfalls hatte ich die große Freude, Stephen King im Herbst 2013 live bei seinem ersten (und wahrscheinlich auch letzten) Deutschlandbesuch in Hamburg erleben zu dürfen. Und dort erzählte er uns folgende Geschichte:

Eines Tages begegnete er beim Einkaufen einer älteren Dame und sie kamen ins Gespräch. Als sie erkannte, dass es sich um Stephen King handelte, sagte sie, dass seine Bücher und Geschichten furchtbar wären! Immer dieser Horrorkram! Er solle doch endlich mal etwas Anständiges schreiben, wie zum Beispiel „Die Verurteilten“. Das wäre ein echtes Meisterwerk!!!

Der Dame war nicht bewusst, dass Stephen Kings Novelle „Frühlingserwachen: Pin-up!“ die Ausgangsbasis für diesen Film war…

Glaubenssätze sind unser ständiger Begleiter und prägen uns sowie unser Leben auf eindrucksvolle Weise. Während positive Glaubenssätze uns zu Höchstleistungen anspornen können, blockieren negative Glaubenssätze oft unbewusst unser Denken, unser Handeln und unseren Erfolg.

Mach dir deshalb deine negativen Glaubenssätze bewusst, arbeite an ihnen und wandle sie in positive Affirmationen um. Gern unterstütze ich dich dabei.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Liest du gern Stephen King? Und wenn ja, welches seiner Werke hat dich am meisten beeindruckt?

Endlich bin ich LifeTeacher bei LifeTeachUs.

🌿 Welches Unterrichtsfach hättest du dir, rückblickend betrachtet, in der Schule gewünscht?

🌸 Bei mir sind es Themen wie: Social Skills, Soft Skills oder ein wertschätzendes, respektvolles Miteinander. Und genau das möchte ich gern in die Schulen bringen, denn die Veränderung beginnt bereits in jungen Jahren.

🙋🏼‍♀️ Umso mehr freue ich mich darüber, jetzt endlich auch ehrenamtlich als LifeTeacher bei LifeTeachUs mit meinem Herzensthema gelistet zu sein. Bei Ausfallstunden, an Projekttagen oder auch direkt im Unterricht dürfen wir LifeTeacher online oder direkt vor Ort mit praxisnahen LifeLessons unsere Gedanken, Erfahrungen und Impulse in die Schulen tragen.

🔎 Falls ich dein Interesse geweckt habe, schau dich gern auf der offiziellen Webseite um: www.lifeteachus.org. Denn auch du kannst LifeTeacher werden. Und es werden auch immer noch Partnerschulen gesucht. Melde dich gern, wenn du Empfehlungen hast. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Ludwig Thiede, der dieses wunderbare und so wichtige Projekt ins Leben gerufen hat und immer weiter voran treibt 🩷

📌 Welches Fach hat dir damals im Unterricht gefehlt?

🌿 Newsletter #7 – Die Macht unserer Intuition

Bestimmt bist du auch schon mal einer Person begegnet und hast gedacht: „Oh, das passt ja gar nicht!“ während andere Menschen dir von Anfang an sympathisch waren. Oder du hast Entscheidungen getroffen obwohl dein Bauchgefühl dir davon abgeraten hat.

Dieses seltsam, komische Gefühl im Bauch, das du oft sogar körperlich spüren kannst. Denn nicht ohne Grund heisst es: „Das bereitet mir Bauchschmerzen!“ Doch ist dieses Bauchgefühl eigentlich dasselbe wie Intuition?

Dazu herrscht allgemein noch Uneinigkeit. Während einige sagen, dass Bauchgefühl lediglich eine Alltagsumschreibung für Intuition ist, behaupten andere, dass man beides klar trennen muss. Doch mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Ein Buch, welches mich zum Thema Intuition besonders beeindruckt hat, ist übrigens Folgendes: „Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition.“ von Gerd Gigerenzer. Unbedingt lesenswert, wenn du dich für dieses spannende Thema interessierst.

Wir hochsensiblen Menschen sind sehr empathisch und uns werden starke intuitive Eigenschaften zugeschrieben. Bereits von Geburt an nehmen wir Sinnesreize stärker wahr und lernen sehr schnell, wie wir uns der jeweiligen Situation anpassen können.

In der Tierwelt ist es so, dass die hochsensiblen Tiere dafür da sind, das Überleben ihrer Artgenossen abzusichern. Sie erkennen frühzeitig Gefahren und können andere somit rechtzeitig warnen. Auf den Menschen bezogen gibt es jedoch nur noch sehr selten Situationen, in denen unser Überleben wirklich gefährdet ist. Unser hochsensibles Nervensystem reagiert jedoch trotzdem auf kleinste Veränderungen und wittert schnell mögliche Gefahren.

Dabei unterstützt uns unser Bauchgefühl bzw. unsere Intuition. Es lässt uns wissen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jedoch führt genau das auch schnell zu Überreizung, da in den meisten Fällen ja keine wirkliche Gefahr mehr droht. Deshalb versuchen wir hochsensiblen Menschen sehr oft, unser Bauchgefühl zu ignorieren und uns lieber der breiten Masse anzupassen. Dabei steigt jedoch immer mehr die Diskrepanz zwischen dem, was wir innerlich fühlen und dem, wie wir uns wirklich verhalten. Im schlimmsten Fall verlieren wir dadurch die Verbindung zu uns selbst.

Doch lernen wir mit unserer eigenen Hochsensibilität umzugehen, sind wir uns dieser wirklich auch bewusst und trauen wir (wieder) unserem Bauchgefühl, so können wir unsere besonderen Fähigkeiten auch wirkungsvoll einsetzen. Zum Beispiel innerhalb der Familie, im Freundeskreis, in Unternehmen und für die Gesellschaft im Allgemeinen.

Wie kannst du deiner Intuition zukünftig wieder mehr Beachtung schenken und davon profitieren?

  • In der Ruhe liegt die Kraft. Gönne dir immer einmal wieder Momente der Auszeit und Stille, um überhaupt in dich hinein hören zu können. Welche Gedanken und Gefühle kommen in dir hoch? Womit fühlst du dich wohl oder unwohl?
  • Beobachte dich selbst und nimm deine Gefühle in den unetrschiedlichsten Situationen wahr. Wo im Körper spürst du sie? Womit bringen sie sich zum Ausdruck?
  • Richte den Fokus im Alltag auf bestimmte Dinge (z.B. Wieviele rote Autos siehst du? Wieviele Menschen tragen eine Brille?). Dadurch erweiterst du deinen Wahrnehmungsradius und fütterst somit dein Unterbewusstsein.
  • Beobachte Menschen wann immer es möglich ist. Hinterfrage ihr Auftreten. Was steckt hinter dieser Person? Welche Emotion strahlt sie aus? Welche Eigenschaften besitzt sie?
  • Frage dich, warum du jemanden sympathisch oder unsympathisch findest. Ist es wirklich die Person selbst oder ist es vielleicht nur, weil sie dich an jemanden erinnert, mit dem du negative oder auch besonders positive Empfindungen verbindest?
  • Begib dich in die Öffentlichkeit und nimm ganz bewusst alles um dich herum wahr. Welche Alltagssituationen kannst du erkennen? Was für Menschentypen erkennst du? Welchen Gesprächen kannst du lauschen? Was alles siehst du? Halte diese Übung jedoch relativ kurz, um dich vor einer Überreizung zu schützen.
  • Versuche in deinem Alltag in Bezug auf bestimmte Situationen die Zukunft vorauszusagen. Gib Prognosen dazu ab, wie sie weitergehen oder was das jeweilige Ergebnis sein wird.
  • Fange an, deinem Bauchgefühl immer mehr zu trauen. Triff kleinere Entscheidungen spontan und schau, was es mit dir macht und wie es sich anfühlt.
  • Bei größeren und bedeutsamen Entscheidungen kann es jedoch hilfreich sein, auch deinen Verstand mit hinzuzuziehen. Vor allem dann, wenn du auf dem entsprechenden Gebiet (noch) nicht so viel Erfahrung besitzt.

Gern unterstütze ich dich dabei, deine Intuition zu schärfen und zurück zu deinem Bauchgefühl zu finden.

Was genau ist eigentlich Intuition bzw. das Bauchgefühl? Was sagt die Wissenschaft dazu? Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse:

  • Der Begriff Intuition kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „anschauen“ oder „genau hinsehen“.
  • William James Mayo, ein US-amerikanischer Chirurg und Mitgründer der renommierten Mayo Clinic, sagt, dass Intuition das „instinktive Zusammenfassen von Erinnerungen und anderen Beweismaterialien, von den fünf Sinnen eingesammelt und vom Bewusstsein korreliert“ ist.
  • Der kanadisch-US-amerikanischer Psychiater Eric Berne findet: Intuition ist das Wissen, das auf Erfahrung beruht und durch direkten Kontakt mit dem Wahrgenommenen erworben wird, ohne dass der intuitiv Wahrnehmende sich oder anderen genau erklären kann, wie er zu der Schlussfolgerung gekommen ist.
  • Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass unser Bewusstsein eine Informationsmenge von max. 40 bis 50 Bits pro Sekunde verarbeiten kann (abhängig von diversen Faktoren). Allerdings kann unser Gehirn über die Sinneskanäle im gleichen Zeitraum ein Vielfaches an Informationen empfangen. Der Wissenschaftsjournalist Tor Nørretranders geht von etwa 11 Millionen Bits aus, die größtenteils direkt ins Unterbewusstsein übergehen.
  • Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens individuelle Erfahrungen gemacht. Deshalb sind auch die intuitiven Fähigkeiten von Mensch zu Menschen individuell ausgeprägt.
  • Unsere Intuition sendet uns über Körpersignale oder Gefühle Botschaften, z.B. ein Kribbeln im Bauch, wenn wir verliebt sind oder ein unangenehmes Gefühl im Bauch im Zusammenhang mit einer Entscheidung.
  • Tilmann Betsch, Professor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Erfurt sagt, dass wir uns in Situationen, in denen wir sehr gute Erfahrungen haben, uns auch sehr gut auf unsere Gefühle verlassen können (z.B. bei Feuerwehrleuten, Anwälten, Ärzten etc.). Wenn sich die Umstände ändern und die Dinge vom Gewohnten abweichen, können intuitive Entscheidungen hingegen eher in die Irre führen.
  • Die Verhaltenspsychologin Marie Juanchich bemerkt, dass es unzählige Beeinflussungen gibt, die wir meist gar nicht bemerken. Bei finanziellen Fragen setzt meist der „Ankereffekt“ ein oder wir bewerten unbewusst neue Informationen stärker als ältere. Das ist z.B. bei Falschinformationen von Nachteil.
  • Tilmann Betsch geht davon aus, dass Bauchgefühl und bewusstes Denken in der Regel zusammenarbeiten: „Die Informationssuche läuft zum Großteil bewusst ab. Sie liefert den Raum, in welchem die Intuition die Informationen integriert und zu einer Entscheidung formt.“

[Quellen: Zeitblüten, Spektrum der Wissenschaft]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Dein Bauchgefühl als Wegweiser.“ Und warum gerade bei hochsensiblen Menschen diese Fähigkeit sehr ausgeprägt ist.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

In den kommenden Newslettern werde ich etwas ausführlicher auf meine 5 Online-Seminare im Herbst eingehen. Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

In der ersten Veranstaltung am Do, 05.09.2024 wird es um das Thema „Hochsensibilität im Alltag“ gehen. Es gibt einen ersten Überblick zum Thema Hochsensibilität, so dass es für hochsensible Menschen selbst oder deren Anghörige geeignet ist.

Du erhältst du eine kurze Zusammenfassung über den derzeitigen Stand der Forschung, wir besprechen die Herausforderungen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukünftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilität oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. Außerdem gibt es für dich die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine buchen.

Heute geht es um die Frage: Was war zuerst da… Das Huhn oder das Ei?

Das Team um den Forscher Baoyu Jiang fand beim Scannen von Reptilien heraus, dass sich bei vielen Tierarten Phasen, in denen sie Eier legten, mit Phasen, in denen sie lebende Junge zur Welt brachten, abwechselten. Außerdem brachten die frühesten Reptilien, Vögel und Säugetiere lebende Junge zur Welt.

Grundlegend betrachtet legten die Ur-Ur-Ur-Vorfahren der Henne somit gar keine Eier. Also stand ganz am Anfang definitiv kein Ei. Allerdings stand ganz am Anfang auch gar keine Henne…

Die Frage bleibt also irgendwie auch weiterhin ungelöst. Was sind deine Gedanken dazu?


Wenn du das nächste Mal eine Entscheidung triffst, dann höre doch einfach mal etwas mehr auf dein Bauchgefühl. Und dann überlege, ob du ihm auch trauen kannst oder ob du doch besser noch ein paar mehr unabhängige Informationen einholen solltest.

Was hast du für Erfahrungen mit deiner Intuition und deinem Bauchgefühl gemacht? Und, trainierst du aktiv deine Intuition? Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: Unser Bauchgefühl als Wegweiser.

🌀Sicher kennst du es auch: Dieses unangenehme Gefühl im Bauch, wenn du etwas tust und es sich irgendwie nicht richtig anfühlt. Oder das Gefühl, als würden viele Schmetterlinge in deinem Bauch umher fliegen, wenn dir etwas unglaublich Schönes oder Aufregendes passiert.

🎧 Während das gerade beschriebene Bauchgefühl eher unspezifisch ist, kannst du deine Intuition jedoch ganz aktiv trainieren, so dass sie dir zukünftig bei Entscheidungen ein guter Wegweiser sein kann. Ein paar Denkanstöße zu diesem sehr spannenden Thema erhältst du heute bereits in meiner aktuellen Podcastfolge.

📬 Etwas ausführlicher wird es dann die kommende Woche in meinem Newsletter, in welchem ich dir wertvolle Tipps zum Trainieren deiner Intuition mit auf den Weg gebe und du außerdem auch etwas mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe erfährst. Und über die spannende Frage: Was war zuerst da… Huhn oder Ei? 🐔🥚

🩷 Ich wünsche dir viel Spaß beim Anhören meiner Podcastfolge! Und falls du es noch nicht getan hast: Abonniere gern auch meinen 14-tägigen Newsletter bei LinkedIn oder schreibe mir eine Nachricht, dass ich dich in den Verteiler mit aufnehmen darf.

Komm gut durch die hochsommerlichen Tage! 🙂

🌿 Newsletter #6 – Der nächste richtige Schritt

Vielleicht kennst du das auch: Du bist an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du genau weißt, wie der nächste Schritt aussehen sollte. Und eigentlich ist es doch auch ganz leicht. Eigentlich. Denn irgendwie schaffst du es nicht. Du schaffst es nicht, den nächsten Schritt zu tun, der dir jedoch absolut logisch erscheint. Denn für dich ist es eben nicht nur ein kleiner Schritt. Sondern es fühlt sich so an, als müsstest du einen riesigen Abgrund überwinden.

Manchmal bist du einfach noch nicht so weit. Manchmal fehlt der Mut, ein anderes Mal die Energie, und manchmal einfach das Selbstvertrauen. Das Vertrauen in dich und deine Fähigkeiten. Denn manchmal vergessen wir, wie stark wir eigentlich sind. Wie unabhängig wir sein können. Und dass am Ende wir selbst, mit all unseren Bedürfnissen, in unserem Leben an allererster Stelle stehen sollten.

Hochsensible Menschen tendieren dazu, es anderen immer wieder recht machen zu wollen. Nicht anzuecken oder negativ aufzufallen. Ihnen geht es erst dann gut und sie können erst dann richtig entspannen, wenn es den Menschen um sie herum gut geht. Und das ist wahrlich ein Teufelskreis.

Im Mittelpunkt zu stehen ist uns eher unangenehm… so arbeiten wir doch lieber im Hintergrund und lassen andere Menschen strahlen. Deshalb kehren wir so gern unsere Talente und Fähigkeiten unter den Teppich und üben uns in Bescheidenheit.

Viele hochsensible Menschen haben in ihrer Kindheit und Jugend negative Erfahrungen gemacht mit dem, wie sie sind. Ablehnung und Kritik beziehen wir so oft auf uns selbst und nehmen es persönlich. Wir versuchen, uns immer wieder neu anzupassen. Hinterfragen viel. Analysieren. Was hätte ich nur besser machen können?

Und die Angst vor Ablehnung und Scheitern führt dann oft dazu, dass wir uns nicht trauen, aufzufallen. Unsere Stimme zu erheben. Für unsere Bedürfnisse einzustehen. Wir trauen uns nicht, uns zu zeigen… mit all unseren Facetten.

Dabei wissen wir hochsensiblen Menschen intuitiv oft sehr schnell, was der nächste richtige Schritt wäre. Bei uns selbst und bei anderen. Bei anderen Menschen fällt es uns leicht, sie anzuleiten und zu motivieren. Bei uns selbst scheint dieser nächste Schritt jedoch oft unüberwindbar.

Doch das Gute ist: Du kannst das lernen. Deine eigene Persönlichkeit wiederzuentdecken. Deine Sensibilität anzunehmen und sie zu schätzen lernen. An dich und deine wertvollen Fähigkeiten zu glauben, sie zu zeigen und effektiv einzusetzen. Am Arbeitsplatz, in deinem privaten Umfeld, vor allem jedoch bei dir selbst.

Bevor du überhaupt über den nächsten Schritt nachdenken kannst, ist es wichtig herauszufinden, as du eigentlich wirklich willst. Was deine eigenen Bedürfnisse sind. Mehr Input dazu findest du in meinem letzten Newsletter.

Wenn du für dich herausgefunden hast, in welche Richtung es gehen soll, dann können dir folgende Dinge dabei helfen, in Bewegung zu kommen:

  • Versuche, die negative Gedankenspirale in deinem Kopf abzuschalten bzw. anzuhalten.
  • Frage dich: Was habe ich zu verlieren? Was kann im schlimmsten Fall passieren?
  • Hol dir Unterstützung, wenn du scheinbar keinen Ausweg für dich findest. Ein Gespräch mit einem vertrauten Menschen, ein Coaching (z.B. mit mir…) oder auch eine Therapie können dir helfen.
  • Trau dich! Sei mutig! Denke eher in kleinen Schritten, so vermeidest du eine Überforderung.
  • Konzentriere dich darauf, wie es sich anfühlt, wenn das, was du vor hast, auch wirklich klappt.
  • Belohne dich und gönn dir etwas Gutes, wenn du den ersten Schritt getan hast.

Grundsätzlich geht es darum, in Bewegung zu bleiben. Egal wie. Egal in welchem Tempo.

Bleibe nur stehen, um kurz durchzuatmen. Gehe nur dann etwas zurück, um neu Anlauf zu nehmen. Behalte dein Ziel vor Augen und nutze die Kraft der Motivation. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Gern unterstütze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Wenn wir Dinge wirklich schaffen und unsere Ziele erreichen wollen, spielt das Thema Motivation dabei eine herausragende Rolle. Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse dazu:

  • Seit dem Industriezeitalter waren Menschen lediglich dazu berufen, im Arbeitsalltag zu funktionieren und so produktiv wie möglich zu sein.
  • Der US-amerikanische Ingenieur und Begründer der Arbeitswissenschaft Frederick Winslow Taylor brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wende und legte damit den Grundstein für die heutige Form des Managements.
  • Zukünftig sollten somit äußere Anreize geschaffen werden, die Menschen dazu motivieren ein Ziel zu erreichen und die Abläufe dabei genau überwacht werden.
  • Allerdings bringt die Belohnung in Form von Geld langfristig nicht den gewünschten Erfolg. Es muss immer wieder angepasst und erhöht werden, um einen neuen Anreiz zu schaffen.
  • Viel mehr Erfolg bringt dahingegen die intrinsische Motivation, also die Motivation, die von innen heraus entsteht.
  • Die Verhaltensforscher Edward L. Deci und Richard Ryan sagen, dass wir drei angeborene psychologische Grundbedürfnisse haben: Kompetenz, Autonomie und Zugehörigkeit. Sind diese drei Bedürfnisse erfüllt, läuft die intrinsische Motivation auf Hochtouren.
  • Selbstbestimmtheit ist außerdem ein wichtiger Faktor für die intrinsiche Motivation. Dazu kommt, den Sinn in einer Aufgabe zu erkennen.
  • Unternehmen sollten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb zukünftig gut zuhören und intensiver auf deren psychologischen Grundbedürfnisse eingehen. Denn wer sich intrinsisch motiviert fühlt, lebt zufriedener kann zukünftig auch besser Krisen meistern.

[Quelle: t3n]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Der nächste richtige Schritt.“ Weshalb es vielen hochsensiblen Menschen besonders schwer fällt, diesen auch wirklich zu tun. Und warum ein unterstützendes Coaching sehr wertvoll sein kann.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Da ich immer wieder Nachrichten und Fragen zu den unterschiedlichsten Bereichen von Hochsensibilität erhalte, wird es Ende des Jahres eine einmalige und exklusive 5-teilige Seminar-Reihe geben.

Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sie sind ab jetzt entweder einzeln oder auch als Seminar-Bundle in meinem Online-Shop buchbar.

Wusstest du, dass bis zum 19. Jahrhundert sich nur Frauen die Zähne geputzt haben?

Im Mittelalter wurden Zahnschmerzen als „gottgewollte Probe“ erachtet. Der hatten sich die Männer zu stellen. Männer, die sich die Zähne putzten, galten damals als schwach und dekadent.


Manchmal kann ein kleiner Schritt eine große Herausforderung sein. Nutze deshalb zukünftig vor allem deine intrinsische Motivation, um voranzukommen und deine Ziele zu erreichen. Suche dir die passende Unterstützung, wenn du merkst, dass du an deine Grenzen kommst. Und putze dir regelmäßig die Zähne 😉

Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: Der nächste richtige Schritt.

🌿 Vielleicht kennst du das auch: Du bist an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du genau weißt, wie der nächste Schritt aussehen sollte. Doch irgendwie schaffst du es nicht, ihn auch wirklich zu tun.

Was sich verändert, wenn du einfach die Bewertung bzw. das „richtig“ heraus nimmst und weshalb es eingroßer Vorteil sein kann, dir extern Unterstützung zu holen, erfährst du in meiner aktuellen Podcast-Folge. Zu hören überall da, wo es Podcasts gibt.

Was hat dir schon dabei geholfen, den nächsten richtigen Schritt zu tun?