🌿 Newsletter #51 | Stille Kündigung.

“Neurodivergente Menschen im Unternehmen kündigen nicht laut, sie verabschieden sich leise.”

Kennst du das Problem, dass Mitarbeitende ganz plötzlich und scheinbar ohne Vorankündigung dein Unternehmen verlassen? Oder bist du vielleicht sogar selbst jemand, der schon längst für sich entscheiden die derzeitige Arbeitsstelle zu verlassen? 

Etwa 20 Prozent aller Menschen sind neurodivergent. Das bedeutet, dass die Funktionsweise ihres Gehirns von denen der Masse abweicht. Und es bedeutet auch, dass etwas jeder 5. Mensch im Unternehmen neurodivergent ist.

Wer diesen Fakt leugnet, vor allem als Führungspersönlichkeit, übersieht die daraus entstehenden Chancen für die Unternehmen der Zukunft. Denn neurodivergente Menschen besitzen einzigartige Potenziale und Fähigkeiten, von denen unsere Gesellschaft und vor allem Unternehmen profitieren können.

Von neurodiversen und inklusiven Arbeitswelten profitieren letztendlich alle Menschen im Unternehmen. Neurodivergente Menschen jedoch ganz besonders. Und wer sich dessen nicht bewusst ist und diesen Fakt ignoriert, riskiert, dass qualitativ hochwertige Mitarbeitende scheinbar von jetzt auf gleich das Unternehmen verlassen. Oft haben sie innerlich schon lange vorher gekündigt und wahren nur noch den Schein nach außen. 

Durch meine eigene Hochsensibilität ist es mir in meiner Arbeit als Coach schon immer sehr leicht gefallen, mich auf die unterschiedlichsten Persönlichkeitstypen einzustellen und schnell Vertrauen zwischen anderen Menschen und mir zu erschaffen.

Durch diese Offenheit, Transparenz und Authentizität haben meinen Klienten und Klientinnen mir immer sehr schnell ihr Herz geöffnet und mir auch immer wieder Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag erzählt, die mich oft einfach nur sprachlos machten. Und schnell reifte in ihnen darauf hin die Erkenntnis, dass der Arbeitsort, an dem sie sich gerade befanden, ihnen letztendlich mehr schadet als gut tut. Und dann kommen sie an den Punkt, an dem sie sich innerlich bereits vom Unternehmen verabschiedet haben und nur noch Dienst nach Vorschrift tun.

Denn neurodivergente Menschen besitzen zwar einzigartige Potenziale, von denen vor allem Unternehmen mehr als profitieren könnten, jedoch werden diese Potenziale durch unpassende Arbeitswelten oder zu starre Strukturen oft unterdrückt oder gar nicht erst erkannt. Daraus folgt, dass neurodivergente Menschen immer wieder unter dem Radar fliegen, weil ihre Persönlichkeitsmerkmale immer noch mehr als Schwäche, als als echte Stärke gesehen werden. 

Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Das kannst du tun, um alle Persönlichkeitstypen, vor allem jedoch neurodivergente Menschen, positiv in dein Unternehmen zu integrieren:

Akzeptanz von Vielfalt im Denken: Unsere Unterschiedlichkeiten machen letztendlich Menschlichkeit aus. Sie fördern Kreativität, unterstützen bei der Lösungsfindung und treiben Innovation voran. 

Flexible Arbeitszeitmodelle: Teilzeit, Home-Office, Gleitzeit… was auch immer in der jeweiligen Situation angemessen ist und zu der jeweiligen Person passt, sollte möglich gemacht werden.

Verschiedene Räumlichkeiten: Je nach Befindlichkeit, Persönlichkeit und dem individuellen Bedürfnis darf es verschiedene Räume innerhalb und auch außerhalb des Unternehmens geben. 

Individuelle Arbeitsplatzgestaltung: Jeder sollte für sich und seine Bedürfnisse gut sorgen dürfen.

Integration von Bedürfnissen: Bereits bei der Planung von Arbeitswelten sollten die Menschen im Unternehmen mit einbezogen werden. Was braucht jede(r) Einzelne, um sich wohl zu fühlen und gut arbeiten zu können? 

Aufgabenorientierte Rollenverteilung: Der Blick sollte von starren Arbeitsbeschreibungen hin zum Rollendenken gewandelt werden. Welche individuelle Fähigkeiten stecken in jeder einzelnen Person und wie und wo kann sie ihre Potenziale am besten entfalten?

Fokus auf Ergebnis: Nicht das “Wie?”, sondern das Ergebnis darf in den Mittelpunkt gestellt werden. Da alle Menschen unterschiedlich sind, hat auch jede(r) individuelle Herangehensweisen. 

Inklusive Führungskultur: Am wichtigsten erscheint mir die Vorbildfunktion der Führungsebene. Es ist leicht, seine Mitarbeitenden in Coachings zu stecken. Wenn jedoch anschließend kein Raum für die individuelle Umsetzung geschaffen und mit gutem Beispiel voran gegangen wird, so scheitert der Erfolg letztendlich an der konkreten Umsetzung.

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Kündigung:

  • Eine McKinsey Studie aus dem Jahr 2022 zeigt, dass etwa 1/3 aller Beschäftigten über Kündigung nachdenkt. Die drei wichtigsten Gründe dafür sind: unzureichende Vergütung (39%), Unzufriedenheit mit Führungskräften (36%) und Mangel an beruflicher Entwicklung und Beförderung (34%). 
  • Eine Zusammenfassung mehrere Studien zeigt die 5 meist genannten Gründe für eine Kündigung: Stress und Überlastung (häufigster Faktor), fehlende Entwicklungsmöglichkeiten, schlechte Führung bzw. mangelnde Wertschätzung, unzureichendes Gehalt und ein schlechtes Arbeitsklima.
  • Kündigungsentscheidungen sind multifaktoriell und Menschen kündigen selten spontan.
  • Wenn jemand kündigt, brechen soziale Netzwerke im Unternehmen teilweise zusammen. Kündigung ist also kein isoliertes Ereignis, sondern beeinflusst ganze Teams.
  • Mitarbeitende nennen im Kündigungsgespräch häufig nicht die echten Gründe. Statt “schlechter Führung” sagen sie z.B. sie suchen neue Herausforderungen. 

Heute erhältst du den Zugang zum zweiten und dritten Teil meiner kleinen Podcast-Serie “Hochsensible Kinder.” In der kommenden Woche geht es dann weiter mit den Lösungsansätzen.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen. – Hoch-Was? hochsensibel.

Beginnt bei dir auch direkt nach dem Aufwachen der Gedankenzug seine Reise? Ständiges Nachdenken vom Aufwachen bis zum Einschlafen. In dieser Folge betrachte ich diesen „Gedankenzug“ aus meiner Perspektive als hochsensibler Mensch. Inspiriert vom Film „Alles steht Kopf“ spreche ich darüber, warum es gesundes und schlechtes Nachdenken gibt, wie sich Fakten von Meinungen unterscheiden und warum Gedanken über die eigene Bewertung anderer so viel Raum einnehmen können. Dazu erhältst du von mir wertvolle Impulse für Mikropausen, Achtsamkeit und Dankbarkeit. Bei belastendem Gedankenkreisen solltest du dir jedoch unbedingt professionelle Unterstützung suchen.
  1. Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen.
  2. Dauerlärm und Hochsensibilität: Ruhe im Alltag finden
  3. Information bedeutet Sicherheit.
  4. Entgegen deiner Natur.
  5. Wenn du dich über Absagen freust…

Beide OnlineKurse umfassen jeweils ungefähr 60 Minuten und beinhalten viele praktische Lösungsansätze inklusive Arbeitsblätter, um die Veränderung leicht in deinen (Berufs)Alltag zu integrieren. 

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Wie sieht mein Gesamtbild aus?

Nachdem du den Blick die letzten beiden Woche auf dein Selbst- und Fremdbild gerichtet hast, geht es heute darum, beide Seiten wirkungsvoll zusammenzubringen. Folgende Fragen können dir dabei helfen:

🧩 Was sind die Erkenntnisse aus meinem Selbstbild?
🧩 Was sind die Erkenntnisse aus der Sichtweise anderer?
🧩 Was sind die Adjektive, die mich als Mensch beschreiben?

Du kannst für diesen Prozess gern kreativ werden und dir ein umfassendes Gesamtbild von dir gestalten. Nutze dafür gern auch unterschiedliche Farben, Schriften, Fotos, Schlagzeilen oder was auch immer dir dafür in den Sinn kommt. Was genau zeichnet dich als Mensch mit deiner Neurodivergenz aus?

Welche Werte sprechen mich an?

Nachdem du in der letzten Woche dein umfassendes Gesamtbild von dir gestaltet hast, kommen wir nun diese und nächste Woche zu deinen persönlichen Werten.

Heute geht es darum erst einmal die Werte für dich zu erkennen, die dich persönlich am meisten ansprechen. Suche dir dafür am besten Werte-Übersichten oder Werte-Tabellen aus dem Internet heraus und schreibe all die Werte für dich auf, die dich am meisten ansprechen. Es geht hierbei nicht um richtig oder falsch oder um eine bestimmte Anzahl. Handle bei deiner Auswahl möglichst spontan und folge deiner Intuition.

Nächste Woche werden wir dann aus dieser Übersicht deine 5 wichtigsten Werte herausfiltern, nach denen du zukünftig dein Leben ausrichten und gestalten kannst.

Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.

Kompaktes Wissen auf den Punkt gebracht:

Wenn dir mein 30-Minuten-Buch “Neurodivergenz im Berufsalltag.” gefallen hat, so kannst du in meinem 60-Minuten OnlineKurs zum Buch mittels vieler praktischer Übungen und Lösungsansätze das Thema vertiefen, um so letztendlich deine berufliche Erfüllung zu finden.

Unser nächstes Community-Treffen findet am Mittwoch, den 06.05.26 um 19 Uhr statt. An diesem Abend geht es um das Thema, wie wir uns gut auf heisse Sommertage vorbereiten können.

Melde dich noch schnell unverbindlich für unsere Community an und verpasse keinen unserer Termine. Nutze dafür einfach unser Kontaktformular.

Wusstest du, dass…

…du letztendlich zu deinen Gedanken wirst? 

Dein Gehirn passt sich dem an, was du wiederholst. Wiederholte Gedanken stärken die neuronalen Verbindungen (Neuroplastizität). Und genau diese Verbindungen formen deine Biologie.

Die gute Nachricht: Dein Gehirn kann sich neu ausrichten. Was gelernt wurde, kann auch wieder verlernt werden: durch Wiederholung, Aufmerksamkeit und Emotion.

Hättest du es gewusst?

…wünsche ich dir schöne Ostertage und zukünftig mehr Gewissheit und Klarheit darüber, was dir eigentlich wirklich gut tut und wie du besser für dich sorgen kannst. Zu erkennen, dass du vielleicht einfach nur noch nicht den passenden Ort für dich gefunden hast, kann eine echte Erleichterung für dich sein.

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich und das neue Jahr!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. 

🌿 Newsletter #50 | Aus einer Idee wird Wirklichkeit.

Ab heute kannst du mein 30-Minuten-Buch “Neurodivergenz im Berufsalltag.” überall erwerben und der heutige Tag bedeutet einen riesigen Meilenstein in meinem Leben.

Was es so besonders macht? Dass praktisch alle Menschen davon profitieren können, egal ob neurodivergent oder nicht. Die wichtigsten Informationen sind kompakt zusammengefasst und am Ende gibt es einen “Fast Reader”, so dass selbst Menschen mit wenig Zeit oder einer nur kurzen Aufmerksamkeitsspanne einen Überblick erhalten. 

Als ich vor etwa 15 Jahren meine eigene Hochsensibilität entdeckte und mich dadurch auf eine wunderbare Reise begab, hätte ich mir nie träumen lassen, dass daraus einmal Bücher entstehen, die andere Menschen auf ihrem eigenen Weg begleiten.

Als der GABAL Verlag mich im letzten Jahr anschrieb, ob ich nicht Lust hätte für sie zum Thema „Neurodivergenz im Berufsalltag.“ ein Buch zu schreiben, konnte ich es kaum glauben. Und nun halte ich es selbst in meinen Händen und wünsche mir, dass viele Menschen, die sich immer irgendwie falsch, anders oder nicht gut genug fühlen, davon profitieren können.

Ganz herzlichen Dank an dieser Stelle an den GABAL Verlag für das Vertrauen und die unkomplizierte Zusammenarbeit. Mal schauen, ob daraus noch das ein oder andere Buch entsteht?

Bis vor etwa 15 Jahren habe auch ich mich immer wieder falsch, unpassend, zu sensibel und einfach nicht dazu gehörig gefühlt. Immer war ich nicht gut genug, konnte nicht mit der Masse mithalten oder geriet schnell an meine Grenzen.

Eines Tages, als ich gerade im Internet ein paar Artikel las, stieß ich auf einen Beitrag und fühlte mich sofort angesprochen. Ich dachte: “Oh wow… die Person dort schreibt über mich?!” Ich konnte es kaum glauben. Woher wusste sie von all meinen Gefühlen und Herausforderungen?

Es ging um Hochsensibilität und ich begann, mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen. Ich bestellte mir das Buch “Sind Sie hochsensibel?” von Elaine N. Aron und das dazu gehörige Arbeitsbuch. Und damit begann meine wunderbare Reise. 

Geprägt von vielen Höhen und Tiefen gehe ich seither meinen Weg und versuche, meinen Platz in dieser Welt zu finden, die irgendwie nicht für mich gemacht zu sein scheint. Durch meine eigenen Erfahrungen, mein angeeignetes Wissen sowie meine vielen Jahre Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten Unternehmen verhelfen mir dabei zu meiner einzigartigen Kompetenz, um (nicht nur) neurodivergente Menschen  im Berufsleben und auch im Alltag auf ihrem Weg zu unterstützen und zu begleiten.

Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Im Folgenden möchte ich dir ein paar Impulse aus meinem Buch mit auf den Weg geben, die dir dabei helfen können zukünftig deine Neurodivergenz bewusster in deinen Berufsalltag zu integrieren:

Akzeptanz: Erst dann, wenn du dich mit deiner eigenen Neurodivergenz voll und ganz annimmst, erschaffst du dir eine stabile Ausgangsbasis für deine persönliche Veränderung.

Selbstreflexion: Die Fähigkeit zu erkennen, wer du wirklich bist und wie du auf andere wirkst, verhilft dir zu einem authentischen Auftreten.

Bedürfnisse: Deine Bedürfnisse zu kennen ist wichtig, damit du gesund und produktiv sein kannst.

Prioritäten: Herauszufinden, was für dich absolute “No-Gos” sind, wo du Kompromisse eingehen kannst und was lediglich “Nice-to-Have” wäre, bringen dir mehr Klarheit in Bezug auf das, was du wirklich willst. 

Grenzen: Klare Grenzen zu setzen und diese auch selbstbewusst zu vertreten ist win wichtiger Baustein für deine mentale und physische Gesundheit.

Kommunikation: Kommuniziere wertschätzend, zielführend und klar deine Bedürfnisse, deine Grenzen und alles, was zu deinem Wohlfühlen im Arbeitsalltag beiträgt.

Entscheidungen: Zu wissen, was genau du eigentlich (nicht) möchtest, alle Informationen mit einzubeziehen und mögliche  Alternativen bereitzuhalten hilft dir dabei, wertvolle Entscheidungen zu treffen.

Mehrwert: Erkenne den Mehrwert für die Gesellschaft und Unternehmen, der insbesondere in deiner Neurodivergenz steckt.

Selbstfürsorge: Erschaffe dir ein persönliches Schutzschild und ausreichend Raum zur Regeneration, um langfristig gut für dich zu sorgen.

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Bücher:

  • Das älteste vollständig erhaltene gedruckte Buch ist das Diamond Sutra aus dem Jahr 868 n. Chr.. Es wurde in China mit Holzblockdruck hergestellt und ist über 1100 Jahre alt.
  • Der Buchdruck mit beweglichen Lettern wurde um 1450 von Johannes Gutenberg entwickelt. Sein berühmtestes Werk ist die Gutenberg Bibel, die als eines der wichtigsten Bücher der Geschichte gilt.
  • Der Roman The Little Prince wurde in über 500 Sprachen und Dialekte übersetzt… mehr als jedes andere literarische Werk.
  • Eines der teuersten jemals verkauften Bücher ist der Codex Leicester von Leonardo da Vinci. Er wurde 1994 für etwa 30,8 Millionen Dollar verkauft.

Heute brauche ich deine Gedanken zu der Zukunft meines Podcasts und du kannst dir bereits die Einführung meiner neuen Podcast-Reihe “Hochsensible Kinder”anhören.

Wenn du eigene Fragen zu diesem so wichtigen Thema hast, die ich in die kommenden Folgen mit einbauen soll, dann lass es mich gern wissen.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen. – Hoch-Was? hochsensibel.

Beginnt bei dir auch direkt nach dem Aufwachen der Gedankenzug seine Reise? Ständiges Nachdenken vom Aufwachen bis zum Einschlafen. In dieser Folge betrachte ich diesen „Gedankenzug“ aus meiner Perspektive als hochsensibler Mensch. Inspiriert vom Film „Alles steht Kopf“ spreche ich darüber, warum es gesundes und schlechtes Nachdenken gibt, wie sich Fakten von Meinungen unterscheiden und warum Gedanken über die eigene Bewertung anderer so viel Raum einnehmen können. Dazu erhältst du von mir wertvolle Impulse für Mikropausen, Achtsamkeit und Dankbarkeit. Bei belastendem Gedankenkreisen solltest du dir jedoch unbedingt professionelle Unterstützung suchen.
  1. Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen.
  2. Dauerlärm und Hochsensibilität: Ruhe im Alltag finden
  3. Information bedeutet Sicherheit.
  4. Entgegen deiner Natur.
  5. Wenn du dich über Absagen freust…

Pünktlich zur offiziellen Veröffentlichung meines 30-Minuten-Buchs „Neurodivergenz im Berufsalltag.“ gibt es sen dazu passenden Online-Kurs mit vielen praktischen Übungen für deine persönliche Weiterentwicklung. 

Und mit dem Code „GABAL190326“ erhältst du bis zum 29.03.2026 einmalig 10 Euro Preisvorteil auf meinen Kurs. Schau doch gleich mal rein!

Du hast deine eigene Hochsensibilität entdeckt und möchtest nun wissen, wie du sie auf eine positive Art und Weise in deinen Alltag integrieren kannst? Dann habe ich in meinem Online-Kurs für dich ein 10-Schritte-Programm aus praktischen Übungen, die dir dabei helfen, wieder zurück zu mehr Klarheit und Lebensfreude zu finden. 

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Bist du dir überhaupt bewusst darüber, was alles in dir steckt?

Heute darfst du einmal für dich zusammentragen, welche Fähigkeiten du in dir und deinerNeurodivergenz siehst. Es geht hierbei nicht ausschließlich um deine Stärken, sondern um all das, was du gut kannst und was dich ausmacht. Folgende Fragen können dir dabei helfen:

🧩 Was tue ich gern?
🧩 Welche Dinge gehen mir leicht von der Hand?
🧩 Wofür bewundern mich andere?
🧩 Wobei bitten mich andere immer wieder um Unterstützung?

Welche Wirkung hast du auf andere Menschen? 

Nachdem du den Blick letzte Woche auf dich selbst gerichtet hast, darfst du diese Woche nun andere um ihre Gedanken bitten:

🧩 Wie sehen sie dich?
🧩 Welche besonderen Fähigkeiten schreiben sie dir zu?
🧩 Was schätzen sie besonders an dir?

Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.

Kompaktes Wissen auf den Punkt gebracht:

Ab heute gibt es mein 30 Minuten Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“ sowie den dazu gehörigen Online-Kurs, der die Inhalte aus dem Buch noch einmal vertieft und wertvolle Arbeitsblätter für dich bereit hält.

Und mit dem Code „GABAL190326“ erhältst du bis zum 29.03.2026 einmalig 10 Euro Preisvorteil auf meinen Kurs. Schau doch gleich mal rein!

Kein April-Scherz: Unser nächstes Community-Treffen findet am Mittwoch, den 01.04.26 um 19 Uhr) statt. An diesem Abend geht es um das Thema Ernährung und was sie mit uns macht.

Melde dich noch schnell unverbindlich für unsere Community an und verpasse keinen unserer Termine. Nutze dafür einfach unser Kontaktformular.

Wusstest du, dass…

…der Geruch alter Bücher „Bibliosmia“ genannt wird?

Viele Menschen lieben diesen typischen Duft von Papier und Druckfarbe.

Hättest du es gewusst?

Bücher üben auf mich immer wieder eine besondere Faszination aus und ich liebe es, meine Gedanken mit Stift und Papier festzuhalten. Mit meinen Büchern wünsche ich mir, dass ich viele Menschen damit berühren und ein Stück auf ihrem Weg begleiten kann.

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich und das neue Jahr!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. 

🌿 Newsletter #49 | Selbstzweifel überwinden… so kommst du ins Handeln.

Als ich die Anfrage vom GABAL Verlag erhielt, ein 30-Minuten-Buch über das Thema “Neurodivergenz im Berufsalltag.” zu schreiben, schlich sich sofort ein Gedanke in meinen Kopf: “Darf und kann ich das überhaupt?!”

Und während ich wieder einmal an meinen Fähigkeiten zweifelte, strahlte mein Lebenspartner bis über beide Ohren und freute sich sehr. Denn er sieht etwas in mir, das ich selbst für mich immer wieder in Frage stelle. Meine eigene Kompetenz. Und er sagte so etwas wie: “Wer, wenn nicht du sollte genau darüber ein Buch schreiben? Du lebst bereits ein Leben lang mit deiner Hochsensibilität, bist seit 17 Jahren selbstständig und hast bereits mit den unterschiedlichsten Menschen, Unternehmen und Führungspersönlichkeiten zusammen gearbeitet. Also, was willst du mehr?”

Innerlich wusste ich, dass er mit seinen Worten recht hat. Und ich habe außerdem ein wissenschaftliches Studium hinter mir, so dass ich auch weiß, wie man für ein Thema recherchiert, Quellenangaben macht und es aus fachlicher Sicht betrachtet. Also sagte ich der Zusammenarbeit mit dem GALAB Verlag zu. Was konnte schon passieren?

Meine eigene Hochsensibilität hat mich auf dem Weg des Buchschreibens immer wieder blockiert und mich an mir selbst und meinen Fähigkeiten zweifeln lassen. Der Anspruch, alles perfekt machen zu müssen, war ein weiterer Grund mir all das nicht zuzutrauen. Und die Frage: “Wer bin ich denn, dass ich so ein Buch schreiben darf? Können das andere nicht viel besser?”

Und vielleicht kennst auch du solche Gedankengänge aus deinem Leben. Insbesondere in Situationen, in denen andere Menschen auf dich zu kommen und dich um Unterstützung bitten. Und schon allein, dir dieser Gedankenprozesse bewusst zu sein, kann dir zukünftig dabei helfen deine Selbstzweifel zu überwinden und dich zu trauen.

Denn oft sehen andere Menschen mehr in uns, als wir selbst. Und ich glaube, dass wir genau das viel mehr mit in unser Selbstbild integrieren dürfen. Und dann das Projekt oder Vorhaben anzugehen und zu sagen: Ich mache es trotz meiner Selbstzweifel! 

Und weißt du, du darfst dir auch bewusst machen, dass du nicht immer alles alleine schaffen musst. Es gibt Menschen an deiner Seite, die dich unterstützen können. Es gibt Experten, bei denen du dir Rat holen kannst.

Ja, du darfst an dir zweifeln, doch manchmal ist es auch wichtig, deine eigenen Ängste zu überwinden, um dann letzten Endes festzustellen, dass du doch viel mehr erreichen und schaffen kannst, als du dir selbst zutraust.

Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Glaube nicht alles, was du denkst: Hinterfrage deine Gedanken. Entsprechen sie der Realität oder sind es vielleicht nur Glaubenssätze, die du irgendwann ganz automatisch von jemand anderen übernommen hast?

Mache deine Erfolge sichtbar: Viel zu schnell vergessen oder übergehen wir unsere Erfolge. Umso wichtiger ist es, sie bildlich oder schriftlich festzuhalten und sie dir immer einmal wieder bewusst zu machen.

Vermeide Vergleiche mit anderen: Vergleiche mit anderen können uns manchmal zu Höchstleistungen anspornen, doch oft blockieren sie uns doch nur. Und gerade in Bezug auf Social Media solltest du dir darüber bewusst sein, dass dort oft mehr schöner Schein als Realität gezeigt wird.

Überwinde deine Ängste: Was dir dabei helfen kann diesen Schritt zu gehen ist die Frage: “Was kann im schlimmsten Fall passieren?” Und oft erscheinen dir deine Ängste dann bereits in einem anderen Licht. 

Erkenne deinen inneren Kritiker: Ich selbst habe ihn immer als “Männlein auf meiner Schulter” bezeichnet, der mir immer wieder Sätze wie “Du kannst das nicht!” oder “Du wirst scheitern!” ins Ohr geflüstert hat. ich habe dann angefangen, sein Reden zu ignorieren und seitdem ist er viel leiser geworden.

Hol dir professionelle Unterstützung: Wenn deine Selbstzweifel und Ängste zu stark sind und dich immer wieder blockieren, so kann es ratsam sein dir eine(n) Coach oder eine(n) Therapeut(in) als Unterstützung in dein Leben zu holen, um diese Herausforderung professionell zu begleiten und überwinden zu können.

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Selbstzweifel.:

  • Forschungen zeigen, dass Selbstzweifel bei Kindern und Jugendlichen typischerweise mit dem Alter abnehmen, wenn sie mehr soziale Erfahrung und Selbstbewertung entwickeln.
  • Die Self-Discrepancy Theory erklärt Selbstzweifel als emotionales Ergebnis von Unterschieden zwischen dem aktuellen Selbstbild und dem idealisierten oder erwarteten Selbst. Je größer die Abweichung zwischen dem, was man ist, und dem, was man sein möchte (oder meint sein zu wollen oder zu sollen), desto höher sind Unzufriedenheit, Angst und Selbstkritik. 
  • Die Forschung zum Imposter-Phänomen zeigt, dass viele Menschen trotz objektiver Erfolge daran zweifeln, diese zu verdienen und glauben, sie hätten „nur Glück gehabt“. Das Phänomen geht über normale Zweifel hinaus und kann starken Stress auslösen.
  • Die Metakognition (Denken über das eigene Denken) hilft dabei, automatische Zweifel zu erkennen und bewusst neu zu bewerten, statt ihnen direkt zu folgen.

Heute erhältst du den Zugang zu meinen beiden letzten Podcastfolgen zum Thema “Hochsensibilität im Berufsleben.” Sie bieten dir weitere wertvolle Lösungsansätze, um letztendlich deine berufliche Erfüllung zu finden. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen. – Hoch-Was? hochsensibel.

Beginnt bei dir auch direkt nach dem Aufwachen der Gedankenzug seine Reise? Ständiges Nachdenken vom Aufwachen bis zum Einschlafen. In dieser Folge betrachte ich diesen „Gedankenzug“ aus meiner Perspektive als hochsensibler Mensch. Inspiriert vom Film „Alles steht Kopf“ spreche ich darüber, warum es gesundes und schlechtes Nachdenken gibt, wie sich Fakten von Meinungen unterscheiden und warum Gedanken über die eigene Bewertung anderer so viel Raum einnehmen können. Dazu erhältst du von mir wertvolle Impulse für Mikropausen, Achtsamkeit und Dankbarkeit. Bei belastendem Gedankenkreisen solltest du dir jedoch unbedingt professionelle Unterstützung suchen.
  1. Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen.
  2. Dauerlärm und Hochsensibilität: Ruhe im Alltag finden
  3. Information bedeutet Sicherheit.
  4. Entgegen deiner Natur.
  5. Wenn du dich über Absagen freust…

Du hast deine eigene Hochsensibilität entdeckt und möchtest nun wissen, wie du sie auf eine positive Art und Weise in deinen Alltag integrieren kannst? Dann habe ich in meinem Online-Kurs für dich ein 10-Schritte-Programm aus praktischen Übungen, die dir dabei helfen, wieder zurück zu mehr Klarheit und Lebensfreude zu finden. 

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Wie kann ich meine Stärken noch weiter ausbauen?

Überlege dir eine Situation, in der du das Gefühl hattest, versagt zu haben. Und dann verändere deinen Fokus so, dass du von außen möglichst objektiv auf die Situation schaust. Welche Eigenschaft von dir stand dabei im Vordergrund? Und dann verändere das Setting dahingehend, dass du dich in eine Situation hinein versetzt, in der deine neurodivergente Eigenschaft in etwas Positives umgewandelt wird. Überlege also: Wo wird genau diese Eigenschaft gebraucht? Wofür ist sie wertvoll und wo bringt sie einen Mehrwert?

Welche Probleme habe ich durch meine Neurodivergenz?

In dieser Woche darfst du deinen Blick einmal ganz konkret auf das richten, was deine Neurodivergenz an Schwierigkeiten und Herausforderungen mit sich bringt.

📍 Was funktioniert bei dir nicht so, wie bei anderen?
📍 Womit tust du dich schwer?
📍 Was würdest du gern einfach wegzaubern, wenn du könntest?

Sammle diese Eindrücke und Gedanken für dich, damit du das nächste Mal genau das in etwas Positives umwandeln kannst.

Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.

Du möchtest mich kennenlernen?

Ab sofort biete ich ein 45 Minuten Online-Coaching für nur 45 Euro zu ausgewählten Terminen an.

In diesem speziellen Kennenlern-Angebot erhältst du die Möglichkeit, mit mir über dein persönliches Anliegen zu sprechen. Durch meine wertvollen Fragen und Impulse findest du so bereits erste Lösungsansätze und kannst mich und meine Arbeit zu diesem einmaligen Sonderpreis kennenlernen.


Kompaktes Wissen auf den Punkt gebracht:

In 14 Tagen erscheint mein 30-Minuten-Buch beim GABAL Verlag und du kannst es jetzt bereits vorbestellen. 

Kein April-Scherz: Unser nächstes Community-Treffen findet am Mittwoch, den 01.04.26 um 19 Uhr) statt. An diesem Abend geht es um das Thema Ernährung und was sie mit uns macht.

Melde dich noch schnell unverbindlich für unsere Community an und verpasse keinen unserer Termine. Nutze dafür einfach unser Kontaktformular.

Wusstest du, dass…

…ein Oktopus 3 Herzen hat? 

Zwei Herzen pumpen sauerstoffarmes Blut zu den Kiemen während ein zentrales Hauptherz das sauerstoffreiche Blut im restlichen Körper verteilt. 

Hättest du es gewusst?

Ich wünsche dir einen wunderbaren Start in den Frühling und versuche doch gern einmal, deine Selbstzweifel aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und vielleicht einmal sogar über dich hinauszuwachsen.

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich und das neue Jahr!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. 

🌿 Newsletter #44 | Neurodivergenz als deine Stärke. | Wie du deine Andersartigkeit in etwas Positives verwandelst.

In meinem letzten Newsletter des Jahres möchte ich gern das Thema “Andersartigkeit” in den Mittelpunkt stellen und dich mit meinen Gedanken und Impulsen dazu ermutigen, dich im neuen Jahr mehr mit dem zu zeigen, was dich wirklich aus macht. 

Und dabei geht es nicht darum, eine ADHS- oder Autismus-Diagnose zu haben oder zu der Erkenntnis gelangt zu sein, dass du hochsensibel bist. Denn grundsätzlich sind wir doch alle verschieden und besitzen deshalb auch unterschiedliche Persönlichkeitsmerkmale und Fähigkeiten, die uns letztendlich zu der Person machen, die wir sind.

Und ich denke, dass sich jede/r von uns schon einmal so gefühlt hat, als wären wir fehl am Platz und würden nicht in die jeweilige Situation passen. Und genau darum soll es heute gehen: Dich trotz aller Umstände so zu zeigen, wie du bist… möglichst authentisch zu sein und zu dir und deinen Bedürfnissen zu stehen.

Ich wünsche dir bis zum neuen Jahr möglichst entspannte und schöne Tage! Sorge gut für dich, wahre deine Grenzen und komm gut durch die nächsten Wochen. Wir lesen uns dann wieder am 8. Januar 2026.

Das Gefühl, irgendwie anders zu sein und nicht in diese Welt zu passen, begleitet hochsensible Menschen oft schon ein ganzes Leben. Und anders, als bei ADHS oder Autismus gibt es für Hochsensibilität keine Diagnose, sondern sie wird lediglich als Persönlichkeitseigenschaft bezeichnet. Manche Modelle zählen Hochsensibilität jedoch mit zu den Neurodivergenzen und bestätigen damit, dass die Gehirne hochsensibler Menschen von der Funktionsweise der Gehirne neurotypischer Menschen abweichen. 

Viel zu oft empfinden wir die eigene Hochsensibilität doch als eine Last und für andere Menschen sind wir immer noch viel zu oft zu empfindlich oder zu sensibel. Doch stecken in unserer Hochsensibilität oder auch Neurosensitivität ganz wunderbare Eigenschaften, die wir unbedingt in Stärken umwandeln sollten.

Zum Beispiel unsere Tiefgründigkeit und unser ausgeprägter Gerechtigkeitssinn. Unser Blick fürs große Ganze, den wir jedoch auch bis ins kleinste Detail schärfen können. Unsere extrem ausgeprägte Empathie und Intuition. Und unsere Fähigkeit, Menschen unterschiedlichster Art zusammen zu bringen, Menschen für etwas zu motivieren oder sie zu begeistern.

Das alles sind vor allem Soft Skills, welche die Künstliche Intelligenz (hoffentlich) nie ersetzen kann. Und die unbedingt als Gegenstück zur KI in unserer heutigen Gesellschaft und vor allem auch in Unternehmen gebraucht werden. 

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Im Folgenden möchte ich dir ein paar Fragestellungen dazu mit auf den Weg geben, wie du zukünftig deine Neurodivergenz bzw. Andersartigkeit gut in dein Leben integrieren kannst. Ich orientiere mich dabei an den 10 Schritten aus meinem aktuellen Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke”, welches du entweder in meinem Shop oder direkt bei Amazon erwerben kannst:

Erste Schritte: Wie beeinflusst meine Neurodivergenz meinen Alltag?

Akzeptanz: Welche Herausforderungen habe ich durch meine Neurodivergenz und wie kann ich diese in Stärken umwandeln?

Selbstreflexion: Welche Fähigkeiten sehen andere und ich selbst in mir und was genau zeichnet mich gegenüber anderen Menschen aus?

Bedürfnisse: In welchen Situationen werde ich besonders emotional und was genau fehlt mir in diesem Moment?

Grenzen: Wann übergehe ich immer wieder meine eigenen Grenzen und was passiert, wenn ich öfter einmal “Nein“!” sage?

Regulierung: Welche Methoden kann ich mir aneignen, um mich in herausfordernden Situationen schnell selbst und gut regulieren zu können?

Selbstliebe: Welche Ängste und Glaubenssätze blockieren mich und wie kann ich das zukünftig in etwas Positives umwandeln?

Kommunikation: Welche konkreten Ziele verfolge ich mit dem, was ich sage und wie spreche ich eigentlich mit mir selbst?

Mehrwert: Welcher Mehrwert für die Gesellschaft und insbesondere für Unternehmen steckt in meiner Neurodivergenz?

Transformation: Welche Erlebnisse aus meiner Vergangenheit kann ich mit dem heutigen Wissen über meine Neurodivergenz neu betrachten und anders bewerten? 

Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

  • Es gibt in den letzten Jahren (2023–2025) zunehmend Forschung, die Neurodivergenz nicht nur als Defizit, sondern explizit auf Stärken und positive Eigenschaften hin untersucht. 
  • ADHS wird in aktuellen Studien mit positiven Eigenschaften wie Kreativität, Hyperfokus, kognitiver Flexibilität und erhöhter Sensitivität verbunden. Diese Eigenschaften können in passenden Umgebungen beruflichen Vorteil bringen. 
  • Systematische Reviews und Studien aus dem letzten Jahr dokumentieren, dass arbeitsplatzbezogene Anpassungen + Person-Umwelt-Passung neurodivergente Stärken nutzbar machen und positive Outcomes (Wohlbefinden, Produktivität) fördern.
  • Die Forschung legt nahe: Der Kontext macht den Unterschied. Dieselbe Eigenschaft (z. B. Hyperfokus) kann in einem ungeeigneten Umfeld belastend, in einem passenden Umfeld aber sehr nützlich sein.
  • Arbeitgebern, Schulen und Therapeuten wird empfohlen, Stärken orientierte Assessments einzusetzen und Aufgaben bzw. die Umgebung so zu gestalten, dass spezifische Talente genutzt werden können (z.B. ruhiger Arbeitsplatz, klare Routinen etc.).

In meiner letzten Podcastfolge habe ich noch einmal über das Thema “Narzissmus” gesprochen und diese Woche ging es um die Vorteile von Neurodivergenz und den Mehrwert, der in uns neurodivergenten Menschen steckt. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen. – Hoch-Was? hochsensibel.

Beginnt bei dir auch direkt nach dem Aufwachen der Gedankenzug seine Reise? Ständiges Nachdenken vom Aufwachen bis zum Einschlafen. In dieser Folge betrachte ich diesen „Gedankenzug“ aus meiner Perspektive als hochsensibler Mensch. Inspiriert vom Film „Alles steht Kopf“ spreche ich darüber, warum es gesundes und schlechtes Nachdenken gibt, wie sich Fakten von Meinungen unterscheiden und warum Gedanken über die eigene Bewertung anderer so viel Raum einnehmen können. Dazu erhältst du von mir wertvolle Impulse für Mikropausen, Achtsamkeit und Dankbarkeit. Bei belastendem Gedankenkreisen solltest du dir jedoch unbedingt professionelle Unterstützung suchen.
  1. Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen.
  2. Dauerlärm und Hochsensibilität: Ruhe im Alltag finden
  3. Information bedeutet Sicherheit.
  4. Entgegen deiner Natur.
  5. Wenn du dich über Absagen freust…

Mein Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.” ist das perfekte Geschenk für Menschen, die sich irgendwie immer anders fühlen und die irgendwie nicht in diese Welt zu passen scheinen. 

Mein Jahresbegleiter soll genau diese Menschen dabei unterstützen, ihre Andersartigkeit für sich anzunehmen und auf positive Art und Weise in ihr Leben zu integrieren.

Über ein ganzes Jahr hinweg durchläufst du 10 aufeinander aufbauende Schritte zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung, die in sich insgesamt in 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben zur individuellen Bearbeitung aufteilen. Alle im Buch enthaltenen Arbeitsblätter gibt es außerdem als kostenlosen pdf-Download.

Du kannst meinen wertvollen Jahresbegleiter entweder bei Amazon oder auch direkt in meinem Shop erwerben.


Unser erstes Online-Treffen 2026 für hochsensible Menschen findet am Mittwoch, den 07.01.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir gut in das neue Jahr starten können. Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.

Wusstest du, dass…

…die Farbe Rosa ursprünglich für Jungen und Blau ursprünglich für Mädchen gedacht war?

Früher war Rosa die Farbe für Jungen, da sie als „kleines Rot“ eine stärkere und männlichere Farbe war, während hellblau als die Farbe der Jungfrau Maria für Mädchen galt.

Der Wandel begann etwa in den 1940er Jahren, wobei die Gründe dafür nicht eindeutig geklärt sind und sich aus verschiedenen historischen Entwicklungen ergaben.

Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich dir gern ein paar positive Gedanken und Momente für die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel mit auf den Weg geben. Sorge gute für dich und wir lesen uns dann wieder im neuen Jahr.

Wenn du Gedanken zu meinen Newslettern oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.

🌿 Newsletter #43 | Narzissmus und mehr… | Warum es so wichtig ist, gut für dich selbst zu sorgen.

Vor kurzem habe ich mit Maximillian Pollux ein Gespräch über Hochsensibilität und Narzissmus geführt und möchte dieses Gespräch zum Anlass nehmen, um heute noch einmal darüber zu schreiben, warum es wichtig ist, dass wir immer wieder gut für uns selbst sorgen. 

Leider gibt es keine aktuellen Zahlen darüber, wieviele Menschen letztendlich eine Persönlichkeitsstörung haben. Anfang der 2000er Jahre sprach man von etwa 8-11% der Bevölkerung. Ich vermute jedoch, dass die Zahlen höher sind, da die Forschung udn somit auch das Erkennen einer Persönlichkeitsstörung immer weiter voran schreitet und es mit großer Sicherheit auch eine Dunkelziffer gibt. 

Die Wahrscheinlichkeit, dass du in deinem Leben mindestens einem Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung begegnest, ist also durchaus gegeben. Was passiert, wenn du mit diesem Menschen zusammen arbeitest oder sogar zusammen lebst? Wie kannst du dich, vor allem als hochsensibler Mensch, gut abgrenzen, damit du nicht selbst in einen Abwärtsstrudel gerätst? 

Um das und mehr geht es in meinem heutigen Newsletter. Ich wünsche dir gute Erkenntnisse.

Hochsensible Menschen sind besonders empfänglich für die Emotionen und Gefühle anderer. Sie spüren sehr schnell, ob es jemandem schlecht geht und ob er oder sie Hilfe und Unterstützung braucht. Des weiteren sind sie auch sehr gut darin, anderen Menschen zu helfen. 

Menschen mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung zum Beispiel, sind tief im inneren unglaublich verletzt und unsicher. All das verstecken sie jedoch hinter einer übertrieben positiven, ja fast schon arroganten Fassade. Wir hochsensiblen Menschen spüren sofort, dass diese Person uns braucht… dass wir sie vielleicht sogar retten können. Und springen wir jetzt auf diesen Zug auf, dass kann es passieren, dass wir damit voll gegen eine Wand fahren. Denn wir werden wahrscheinlich alles dafür tun, dass die andere Person uns mag. Dass wir ihr gefallen. Aber genau das ist letztendlich das Problem.

Denn einem Narzissten geht es nicht um Harmonie. Ihm geht es nicht darum, gemocht zu werden. Sondern es geht ihm letztendlich nur um sich selbst. Andere Menschen sind für ihn eher Mittel zum Zweck. Und wenn du mit deinem Verhalten dann auch noch genau dieses Verhalten ermöglichst und nicht in der Lage bist, klare Grenzen zu setzen und Konsequenzen aus dem Überschreiten der Grenzen zu ziehen, so wirst du letztendlich in dieser Beziehung, egal welcher Art, untergehen. 

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Im Folgenden möchte ich dir ein paar Impulse dazu mit auf den Weg geben, wie du zukünftig gut für dich sorgen und dich vom Verhalten von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen abgrenzen kannst:

  • Grundsätzlich sind Menschen mit Persönlichkeitsstörungen nicht automatisch auch gefährlich. Es bedeutetlediglich, dass diese Person stabile Muster im Denken, Fühlen oder Verhalten hat, die für sie selbst oder für andere belastend sein können.
  • Sorge dafür, dass dein Selbstwert und dein Selbstbewusstsein positiv, gestärkt und möglichst stabil sind. 
  • Vermeide es, dich von anderen Personen abhängig zu machen. Stehe für dich selbst und deine eigenen Bedürfnisse ein. 
  • Beobachte das Verhalten anderer Menschen, um dich vor deren ungesunden oder manipulierenden Verhaltensweisen zu schützen bzw. dich klar abzugrenzen.
  • Versuche zu erkennen, in welchen Situationen mit anderen Menschen du Angst, Schuld, Verwirrung, ständige Anspannung oder großen emotionalen Stress fühlst. Und dann hinterfrage dich, ob dir diese Beziehung wirklich noch gut tut. 
  • Bleibe in Konfliktsituationen möglichst sachlich, objektiv und entspannt und versuche, dich nicht in Drama oder Chaos mit hineinziehen zu lassen. 
  • Der wichtigste Schutz ist, ganz klare Grenzen zu setzen und diese auch zu verteidigen. Notfalls mit einer Konsequenz, die vielleicht sogar bedeutet, dich von der Person mit der Persönlichkeitsstörung zu trennen.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

  • Derzeit fehlen aktuelle, repräsentative, groß angelegte epidemiologische Studien, die genau sagen, wie viele Menschen in Deutschland derzeit eine Persönlichkeitsstörung haben.
  • Die DGPPN hat 2025 eine „Basisdaten“-Publikation zu psychischen Erkrankungen herausgegeben. Dort steht, dass jährlich 27,8% der Erwachsenen in Deutschland von einer psychischen Erkrankung betroffen sind. 
  • Seit der Einführung des Klassifikationssystems ICD-11 (seit 2022) wurde die Konzeptualisierung von Persönlichkeitsstörungen verändert. Das beeinflusst u.a. die Messung, Häufigkeitsangaben und die Vergleichbarkeit von Studien über die Jahre hinweg. 
  • Greifswald-Familienstudie: In dieser bevölkerungsbasierten deutschen Studie mit SCID-II (DSM-IV) lag die Gesamtprävalenz für Persönlichkeitsstörungen bei etwa 11,2 % in der Elterngeneration. 

In meiner letzten Podcastfolge habe ich über das Thema “Hochsensible Mama” gesprochen. Diese Woche ging nun mein Gespräch mit Maximilian Pollux zum Thema “Hochsensibilität und Narzissmus” online, welches du dieses Mal auch wieder als Videopodcast erleben kannst.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen. – Hoch-Was? hochsensibel.

Beginnt bei dir auch direkt nach dem Aufwachen der Gedankenzug seine Reise? Ständiges Nachdenken vom Aufwachen bis zum Einschlafen. In dieser Folge betrachte ich diesen „Gedankenzug“ aus meiner Perspektive als hochsensibler Mensch. Inspiriert vom Film „Alles steht Kopf“ spreche ich darüber, warum es gesundes und schlechtes Nachdenken gibt, wie sich Fakten von Meinungen unterscheiden und warum Gedanken über die eigene Bewertung anderer so viel Raum einnehmen können. Dazu erhältst du von mir wertvolle Impulse für Mikropausen, Achtsamkeit und Dankbarkeit. Bei belastendem Gedankenkreisen solltest du dir jedoch unbedingt professionelle Unterstützung suchen.
  1. Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen.
  2. Dauerlärm und Hochsensibilität: Ruhe im Alltag finden
  3. Information bedeutet Sicherheit.
  4. Entgegen deiner Natur.
  5. Wenn du dich über Absagen freust…

Video-Podcast | Hochsensibilität und Narzissmus

Zwischen Narzissten und hochsensiblen Menschen besteht durchaus eine gewisse Anziehungskraft, die jedoch auch in einer toxischen Beziehung enden kann.

Umso mehr freue ich mich, dass Maximilian Pollux mit mir über genau dieses Thema gesprochen hat. Max hat eine bewegende Geschichte: Er war internationaler Drogen- und Waffenhändler und selbst schwerst kriminell. Nach zwei Jahre auf der Flucht verbrachte er dann 10 Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis. Heute arbeitet er als Anti-Gewalt-Trainer, hat den Verein SichtWaisen e.V. gegründet und ist zudem True-Crime-Experte und hostet sehr erfolgreich seinen eigenen Podcast „POLLUX“. Vor kurzem hat Max sein Buch „Gefährliches Ego“ veröffentlicht, das es gleich auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Darin schreibt er über narzisstische Verbrecher und beschreibt dabei auch seinen eigenen Erkennungsprozess. 

Mit mir spricht Max darüber, weshalb sich hochsensible Menschen von Narzissten oft so angezogen fühlen. Was das mit Love-Bombing zu tun hat. Weshalb seine eigene Frau, mit der er bereits 10 Jahre verheiratet ist, seinem Narzissmus widerstehen kann. Wie es hochsensiblen Menschen gelingen kann, klare Grenzen zu setzen. Ob Harmonie in einer Beziehung mit einem narzisstischen Menschen überhaupt möglich ist. und vor allem: Wann es an der Zeit ist, zu gehen. 

Ab sofort kannst du mein Journal “Neurodivergenz als deine Stärke.” für dich und/oder einen lieben Menschen erwerben. Über ein ganzes Jahr hinweg durchläufst du 10 aufeinander aufbauende Schritte zur Persönlichkeitsentwicklung, die in insgesamt 49 Wochenfragen bzw. Wochenaufgaben aufgeteilt sind.

Du kannst deinen wertvollen Jahresbegleiter entweder bei Amazon oder in meinem Shop erwerben.


Unser letztes Online-Treffen des Jahres für hochsensible Menschen findet kommenden Mittwoch Abend, den 03.12.25 um 19 Uhr statt. Thema des Abend ist, wie wir gut durch die Weihnachtszeit kommen können.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser  Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.

Heute gibt es einen Fakt aus der Musikgeschichte, der mich wirklich sprachlos Heute gibt es einen kuriosen Fakt aus der Rechtgeschichte:

Heutzutage vergehen zwischen dem Auffliegen eines Täters und der letztendlichen Verhandlung häufig 3 – 5 Jahre. 

Die Frage, die sich mir dabei stellt, hängt mit unserem Gedächtnis zusammen: Könntest du nach 3-5 Jahren noch sagen, wann genau du dich wo befunden hast und was du in genau diesem Moment gesehen und erlebt hast? Gerade in Bezug auf die Wichtigkeit von Zeugenaussagen empfinde ich die lange Zeit dazwischen als sehr befremdlich.

Hättest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter möchte ich dir ein paar hilfreiche Impulse zum Umgang mit verschiedenen Persönlichkeitstypen und auch mit möglichen Persönlichkeitsstörungen mit auf den Weg geben, um zukünftig negative Abwärtsspiralen zu vermeiden. Ich hoffe, das ist mir gelungen.

Wenn du Gedanken zu meinen Newslettern oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.

🌿 Newsletter #42 | Hochsensible Männlichkeit. | Wie wir immer noch in alten Rollenbildern feststecken.

Männer, die ihre Emotionen leben, denen Reize oft zu viel sind, die empathisch und einfühlsam auftreten, sich verletzlich zeigen und deren Persönlichkeit sich eher in einem sanftem Wesen äußert, haben auch in der heutigen Zeit immer noch mit Unverständnis oder sogar Anfeindungen zu kämpfen.

Hochsensible Männer ziehen sich lieber zurück, verstecken sich hinter Masken, die sie sich über all die Jahre angeeignet haben und scheuen sich oft davor, selbstbewusst aufzutreten und zu sich und ihrer Persönlichkeit zu stehen. 
Alte Rollenbilder vom starken Mann, der niemals weint und niemals Schwäche zeigt, bestimmen nach wie vor unser Denken. Und darauf haben auch wir Frauen großen Einfluss.

Etwa 20% der Männer sind hochsensibel und heben sich dadurch von den neurotypischen Männern ab. Und es ist an der Zeit, dass sich die hochsensiblen Männer in unserer Gesellschaft zeigen. Dass sie wahrgenommen werden. Dass sie sich selbst lieben lernen und von den anderen akzeptiert und vor allem in der Arbeitswelt entsprechend gefördert und unterstützt werden. 

Um das und mehr geht es in meinem heutigen Newsletter.

Hochsensiblen Männern fällt es nach wie vor schwer, sich authentisch zu zeigen. Das Bild von starken Mann hält sich hartnäckig in unseren Köpfen. Und natürlich kann ein sensibler und feinfühliger Mann auch verunsichern, gerade dann, wenn wir mit den alten Glaubenssätzen aufgewachsen sind. Ein Mann, der so ganz anders ist, als das, was dem “Idealbild vom Mann” in unserer Gesellschaft entspricht.

Und dabei haben hochsensible Männer einzigartige Fähigkeiten von denen die Gesellschaft und auch Unternehmen profitieren können. Dazu gehören unter anderem: Kreativität, Tiefgründigkeit, ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, der Blick fürs Ganze, eine mitreißende Begeisterungs- und Motivationsfähigkeit und die Fähigkeit, sich in andere Menschen und Situationen hineinfühlen zu können. 

Ich habe bereits mit vielen hochsensiblen Männern gesprochen und ein Großteil (wenn nicht sogar alle, mit denen ich gesprochen habe) werden immer wieder von Selbstzweifeln geplagt, verstecken sich hinter Verhaltensweisen, die ihnen eher schaden oder sie greifen zu psychotropen Substanzen, um ihre Unsicherheit, ihren Schmerz und vor allem auch ihre Feinfühligkeit zu betäuben. Oft stoßen sie mit ihrer Art immer wieder auf Ablehnung, fühlen sich wertlos und stecken fest in Depressionen oder Angstzuständen. 

Doch es ist Zeit für Veränderung. Es ist an der Zeit zu erkennen, dass wir Menschen an sich alle unterschiedlich sind. Dass unsere Gehirne unterschiedlich funktionieren. Und dass wir deshalb auch alle unterschiedliche Bedürfnisse und Grenzen haben. Und es geht letztendlich doch darum zu schauen, was jede(r) Einzelne von uns ist, braucht und wie jede(r) für sich eine wertvolles Leben gestalten kann.

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Hier sind ein paar Impulse dazu, was du tun kannst, um aus alten Rollenbildern auszubrechen:

  • Akzeptiere Individualität: Mache dir bewusst, dass jeder Mensch einzigartig ist. Ist seinem Denken, in seinem Handeln, in seinen Fähigkeiten und Überzeugungen. In seinem Wesen, in seinen Bedürfnissen und vor allem auch in der Funktionsweise des Gehirns. 
  • Durchbrich alte Glaubensmuster: Das Denken vom “starken und furchtlosen Mann” und der “schwachen Frau” stammt noch aus früheren Zeiten, in denen die Männer auf die Jagd gingen, in den Krieg zogen oder harte Arbeiten verrichten mussten. Mittlerweile befinden wir uns jedoch in einer Zeit zwischen Tradition und Wandel, in der das Thema Vielfalt einen großen Stellenwert einnimmt.
  • Feinfühligkeit als Stärke: Der feinfühlige Mensch ist nicht gleichzeitig schwach. Dieses Umdenken kann in unserer Gesellschaft große Veränderungen mit sich bringen.
  • Schaffe Raum: Hochsensible Menschen halten sich zum Großteil eher im Hintergrund, beobachten oft bevor sie sprechen und bevorzugen eher ruhige Umgebungen. Es ist deshalb wichtig, im privaten wie auch im beruflichen Umfeld, ausreichend Raum und Zeit zu schaffen, um auch ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit einzubringen. 
  • Biete Rückhalt: Wenn hochsensible Menschen an ihre Grenzen kommen oder an sich zweifeln, ist es wichtig, dass sie Menschen an ihrer Seite wissen, die sie unterstützen, die für sie sprechen und sie notfalls auch einmal auffangen. 
  • Sei tolerant und offen: Insbesondere dann, wenn du Kinder hast. Sei ein gutes Vorbild, vermeide eine Stigmatisierung, sei tolerant und offen gegenüber der menschlichen Vielfalt.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

  • In fast allen antiken Gesellschaften finden sich Ideale des „starken Mannes“.
  • Mit der Industrialisierung und der Entstehung moderner Nationalstaaten wurde der Mann als „Ernährer“ und „Verteidiger“ zentral für Familien und die Nation. Der Militärdienst, harte Arbeit und emotionale Kontrolle galten als Beweise für männliche Stärke. „Weichheit“ oder Verletzlichkeit wurden als Schwäche interpretiert. Diese Vorstellungen prägen viele Kulturen bis heute, z.B. in der Erziehung, in den Medien, im Sport und der Popkultur.
  • Männer lernen oft schon in der Kindheit: „Zeig keine Angst!“, „Heul nicht!“, „Reiß dich zusammen!“, insbesondere dann, wenn sie zu sensibel sind. Das führt zu innerem Druck, emotionaler Unterdrückung und teils auch zu psychischen Belastungen.
  • Erst in den letzten Jahrzehnten wird dieses Ideal zunehmend kritisch hinterfragt. Mit dem Ziel, Stärke neu zu definieren: nicht als Abwesenheit von Emotionen, sondern als Fähigkeit, authentisch, empathisch und reflektiert zu sein.

Hier sind meine beiden letzten Podcastfolgen zum Nachhören. In der Folge “Hochsensible Männlichkeit.” greife ich das Thema dieses Newsletters noch einmal auf und betrachte es aus meiner persönlichen Sichtweise. In der Folge “Rollenbilder.” beschäftige ich mich damit, wie unsere Prägungen der Vergangenheit dazu führen, Offenheit, Vielfalt und Toleranz zu blockieren.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen. – Hoch-Was? hochsensibel.

Beginnt bei dir auch direkt nach dem Aufwachen der Gedankenzug seine Reise? Ständiges Nachdenken vom Aufwachen bis zum Einschlafen. In dieser Folge betrachte ich diesen „Gedankenzug“ aus meiner Perspektive als hochsensibler Mensch. Inspiriert vom Film „Alles steht Kopf“ spreche ich darüber, warum es gesundes und schlechtes Nachdenken gibt, wie sich Fakten von Meinungen unterscheiden und warum Gedanken über die eigene Bewertung anderer so viel Raum einnehmen können. Dazu erhältst du von mir wertvolle Impulse für Mikropausen, Achtsamkeit und Dankbarkeit. Bei belastendem Gedankenkreisen solltest du dir jedoch unbedingt professionelle Unterstützung suchen.
  1. Gedankenzug im Kopf: Hochsensibilität, Grübeln und kleine Pausen.
  2. Dauerlärm und Hochsensibilität: Ruhe im Alltag finden
  3. Information bedeutet Sicherheit.
  4. Entgegen deiner Natur.
  5. Wenn du dich über Absagen freust…

Ausblick: Video-Podcast „Hochsensibilität und Narzissmus.“

Ich freue mich sehr darüber in den kommenden beiden Wochen meinen Video-Podcast mit Maximilian Pollux zum Thema “Narzissmus und Hochsensibilität.” mit euch teilen zu können. Ein für mich sehr wichtiges Thema unserer Gesellschaft, zu dem noch viel zu wenig Information und Aufklärung herrscht.

Max hat vor kurzem sein Buch “Gefährliches Ego.” veröffentlicht, was es gleich auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Ich danke Max für seine Offenheit, mit mir über seine persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Und jeder sollte sich unbedingt anhören, was er zu sagen hat. Denn jeder von uns kann in seinem Leben einem Narzissten begegnen.

Mein 30-Minuten-Buch, welches im Frühjahr 2026 beim GABAL-Verlag erscheint, kannst du ab sofort vorbestellen! Das Manuskript ist bereits fertig und befindet sich jetzt im “1. Umbruch”. Ich bin schon sehr gespannt, wie mein Buch letztendlich ankommt. Mehr Infos und die Möglichkeit zur Vorbestellung findest du hier…


Unser letztes Online-Treffen des Jahres für hochsensible Menschen findet am 03.12.25 um 19 Uhr statt. Thema des Abend ist, wie wir gut durch die doch auch oft sehr stressige Weihnachtszeit kommen können.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser  Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.


Wenn du dich schon immer irgendwie anders gefühlt und deine eigene Neurodiversität entdeckt hast, dann ist dieses Buch für dich. Über ein Jahr hinweg begleitet es dich Woche für Woche und hilft dir dabei, deine Neurodiversität anzunehmen und sie wirkungsvoll in dein Leben zu integrieren.

Insgesamt 10 Themenbereiche sind in 49 wöchentliche Aufgaben verpackt, die dir dabei helfen, dein Persönlichkeit zu festigen und selbstbewusster im Leben zu stehen. Mein Buch erscheint in Kürze bei Amazon.

Wem könntest du damit eine Freude machen?

Heute gibt es einen Fakt aus der Musikgeschichte, der mich wirklich sprachlos gemacht hat: 

Wusstest du, dass die Veröffentlichung des Songs “Born Slippy” von Underworld bereits 30 Jahre her ist?

Er kam ein Jahr später als Soundtrack des Films “Trainspotting” ganz groß raus und wurde anschließend zu einem der bekanntesten Musikstücke in der Geschichte der Elektronischen Musik. “Born Slippy” war letztendlich die Hymne der 90er Jahre Club- und Rave-Szene. Auch mich haben dieser Song und auch der Film nachhaltig beeinflusst.

Hättest du es gewusst?

Dieser Newsletter gilt nicht nur den hochsensiblen Männern, sondern er soll das Bewusstsein dafür wecken, dass viele von uns immer noch in alten Rollenbildern gefangen sind und diese unbewusst auf den Alltag und das eigene Leben übertragen.

Es ist an der Zeit, dass wir uns unsere menschliche Vielfalt bewusst machen. Dass wir unsere individuellen Persönlichkeiten zeigen. Und das wir offen sind für neue Bilder und Impressionen.

Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.

🌿 Newsletter #13 | So erhöhst du deine Widerstandsfähigkeit.

Wie kommt es, dass manche Menschen, trotz zahlreicher Hürden und Schicksalsschläge, relativ gut durchs Leben kommen während andere daran zu Grunde gehen? Was kann dir dabei helfen, deine Widerstandsfähigkeit zu erhöhen? Warum besitzen gerade hochsensible Menschen, meiner Meinung nach, eine besonders hohe Widerstandskraft und Resilienz?

Antworten auf diese Fragen und noch vieles mehr erhältst du dieses Mal in meinem Newsletter. Nimm dir gern ein paar Minuten Zeit, lehn dich zurück und lass dich inspirieren. Und in meinem „Learning der Woche“ gibt es noch einen Tipp, wie du mehr Leichtigkeit und Gesundheit in dein Leben bringen kannst.

Eine gewagte These von mir gleich zu Beginn: Ich glaube, dass gerade hochsensible Menschen ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit besitzen, auch wenn es nach außen hin anders zu sein scheint.

Wir hochsensiblen Menschen sind bereits in der Kindheit und Jugend mit unserer „Andersartigkeit“ konfrontiert. Viel zu früh machen wir die Erfahrung, mit unseren Emotionen und Bedürfnissen Irgendwie nicht in diese Welt zu passen. Immer irgendwie zu viel oder nicht passend genug zu sein. Somit lernten wir frühzeitig, uns anzupassen und unsere eigentlichen Bedürfnisse und Empfindungen zu unterdrücken oder sogar zu ignorieren.

Immer wieder haben wir versucht, dazuzugehören. Wir haben gelernt, was wir tun und wie wir uns verhalten müssen, um mit den anderen mithalten zu können. Egal, wie sehr uns Situationen belasteten. Demnach glaube ich, dass wir ungeheure Kräfte entwickeln können, wenn es darum geht, zu funktionieren. Wir können uns anpassen und sogar Extremsituationen aushalten, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit.

Da wir jedoch insgesamt einer größeren Menge an Sinnesreizen ausgesetzt sind, müssen wir viel mehr Energie und Kraft dafür aufwenden, unseren Alltag überhaupt zu bewältigen. Noch dazu kommen dann Ereignisse, die nicht vorhersehbar sind und auf die wir möglichst flexibel reagieren müssen, obwohl wir eigentlich lieber unsere Routine mögen. Und wie bereits beschrieben können wir für eine begrenzte Zeit auch extrem gut auf Extremsituationen reagieren. Demnach besitzen wir hochsensiblen Menschen ein hohes Maß an Resilienz… sie ist jedoch bei unserem Persönlichkeitstyp jedoch auch einfach viel schneller aufgebraucht.

Mach dir das selbst auch immer einmal wieder bewusst: Du erbringst jeden einzelnen Tag bereits eine überdurchschnittliche Leistung, indem du einfach „nur“ deinen Alltag bewältigst.

Unsere Widerstandsfähigkeit bestimmt, wie gut wir mit Extremsituationen und unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können. Hier sind ein paar Vorschläge dazu, wie du deine eigene Resilienz stärken und positiv ausbauen kannst:

  • Unsere Widerstandsfähigkeit bestimmt, wie gut wir mit Extremsituationen und unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können. Hier sind ein paar Vorschläge dazu, wie du deine eigene Resilienz stärken und positiv ausbauen kannst:
  • Ganz alltägliche Dinge, wie z.B. gesunde Ernährung, Bewegung, Auszeiten, ein positives Mindset und ausreichend Schlaf legen die Basis dafür, auch in Extremsituationen gut funktionieren zu können.
  • Optimismus und ein positives Mindset können außerdem hilfreich im Umgang mit herausfordernden Zeiten sein.
  • Du kannst in Krisenzeiten entweder die „Schuld“ bei anderen suchen oder du übernimmst die volle Verantwortung für dich, deine Entscheidungen und dein Handeln. Nur so kannst du dich persönlich weiter entwickeln.
  • Akzeptiere das Hier und Jetzt. Egal, wie herausfordernd sich der Moment auch gestaltet. Mach dir deine Emotionen bewusst, fühl dich in sie hinein und lass‘ sie zu. Denn nur, wenn du das, was ist, auch annimmst, kannst du wirklich darüber nachdenken, was die nächsten Schritten aussehen können.
  • Eine kurze Zeit in Selbstmitleid zu versinken, kann manchmal wirklich befreiend sein. Allerdings ist es sinnvoll, dann auch wieder aus dieser „Opferrolle“ herauszutreten und dir bewusst zu überlegen, was du aktiv verändern kannst. Setze dir kleine Ziele und Prioritäten, die dich leichter ins Handeln kommen lassen.
  • Eine gute Widerstandsfähigkeit kannst du dir nach und nach antrainieren. Sie ermöglicht es dir, persönlich zu wachsen und aus Krisen gestärkt hervorzugehen.
  • Bitte um Hilfe, wenn du merkst, dass du etwas alleine nicht schaffst. Mach dir bewusst, dass du mit deinen Ängsten und Sorgen niemals allein bist. Begib dich auf die Suche nach Gleichgesinnten oder suche dir professionelle Unterstützung (z.B. je nach Anlass einen guten Therapeuten oder Coach).

Du möchtest deine Widerstandsfähigkeit dauerhaft und nachhaltig erhöhen? Dann melde dich gern bei mir. Gemeinsam finden wir einen Weg.

Welche Erkenntnisse gibt es im Bereich der Wissenschaft zum Thema Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit? Im folgenden habe ich einige interessante Fakten für dich zusammengetragen:

  • Resilienz, auch Anpassungsfähigkeit, ist der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren. Dieser Prozess umfasst: Auslöser (z. B. Traumata oder belastenden Stress), Ressourcen, welche Resilienz begünstigen (z. B. Selbstwertgefühl, positive Lebenshaltung, unterstützendes soziales Umfeld) und die jeweiligen Konsequenzen (z. B. Veränderungen im Verhalten oder in der persönlichen Einstellungen).
  • In Fachkreisen bezeichnet man Menschen, die sich von traumatischen Ereignissen und Schicksalsschlägen wieder gut erholen, als resilient. Der Begriff stammt aus der Materialkunde und bezeichnet Stoffe, die auch nach extremer Spannung wieder in ihren Ursprungszustand zurückkehren, wie z.B. Gummi. Bei resilienten Menschen funktioniert das ähnlich. Denn durch ihre starke, innere Widerstandskraft richten sie sich nach einer gewissen Zeit wieder auf und gehen weiter voran. So ähnlich, als hätten sie eine geheime Kraftquelle und einen unerschütterlichen inneren Kompass.
  • Die 7 Säulen der Resilienz sind essenziell für unsere persönliche Stärke: Die Selbstwahrnehmung hilft uns dabei, unsere Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen. Selbstregulation ermöglicht uns, Emotionen zu steuern. Optimismus fördert positive Denkmuster. Akzeptanz hilft uns dabei, die Realität zu akzeptieren. Lösungsorientierung ist fördert Proaktivität. Netzwerkorientierung betont die Bedeutung der sozialen Unterstützung. Und die letzte Säule – Zukunftsorientierung – ermutigt uns dabei, uns Ziele zu setzen und diese auch zu verfolgen.
  • So genannte „Schutzfaktoren“ bewahren dich davor, in Krisenzeiten zu sehr abzustürzen. Dazu gehören z.B. ein stabiles, soziales Umfeld, ein erfülltes Berufsleben oder die Fähigkeit dazu, einen Sinn in deinem Leben zu erkennen.
  • An der Universität Mainz wurde 2014 das „Deutsche Resilienz-Zentrum“ gegründet, in dem Neurowissenschaftler, Psychologen und Soziologen Strategien entwickeln, wie Menschen mit steigendem Leistungsdruck umgehen. Seit dem 1. Januar 2020 firmiert das DRZ unter dem Namen Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR). Der Entwicklungspsychologe Klaus Fröhlich-Gildhoff gründete im Jahr 2004 das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg, das sich mit dem Thema Resilienz befasst.

[Quellen: Wikipedia, Ausbildungsheld, Planet Wissen]

Nach meinem wunderbaren Interview mit Carmen Köhler hörst du dieses Mal wieder eine Single-Folge von mir. Darin geht es darum, dass wir hochsensiblen Menschen relativ oft mit „Wehwehchen“ zu tun haben und wie sich genau das, wie ein roter Faden, durch mein Leben zieht. Warum ist das eigentlich so? Und wie schaffe ich es, trotdem relativ gut durchs Leben zu kommen?

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

MORGEN ABEND: Online-Seminar „Hochsensibilität in Beziehungen“

Nachdem mein erstes Online-Seminar „Hochsensibilität im Alltag“ bereits stattgefunden hat, gibt es nun für dich die Möglichkeit, morgen Abend mehr zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ zu erfahren.

Dieser Abend ist für hochsensible Menschen selbst, deren Angehörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben gedacht. Es geht um die Frage, was die Herausforderungen im Zusammenleben mit hochsensiblen Menschen sind, insbesondere innerhalb von Partnerschaften. Und natürlich, wie du diesbezüglich mehr Klarheit für dich erlangen kannst. Außerdem gibt es die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema mit einzubringen.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop dein Ticket für 29 Euro.

Heute gebe ich dir einen Tipp, wie du mit Leichtigkeit etwas für deine Gesundheit tun kannst. Und eigentlich, ist es ganz einfach, denn:

Lachen ist die beste Medizin!

Und da uns manchmal so gar nicht zum Lachen zu Mute ist oder uns das Lachen sogar im Halse stecken bleibt, gibt es zu unserer Unterstützung sogar ein „Lach-Telefon„.

Mehr als 130 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht und sorgen damit dafür, dass dein Tag doch noch eine positive Wendung nimmt und du gleichzeitig etwas für deine Gesundheit tust.

Hättest du es gewusst? Und… wann hast du eigentlich das letzte Mal so richtig herzhaft gelacht?

Wünschst du dir manchmal einen kleinen Reminder, der dir dabei hilft immer einmal wieder schöne und wohltuende Momente zu generieren? Dann kann ich dir meinen Aufsteller „Achtsamkeitsimpulse“ ans Herz legen.

Mit seinen 24 Impulsen eignet er sich perfekt für deinen Schreibtisch, dein Fensterbrett oder als Geschenk für jemanden, der davon profitieren kann. Du findest ihn ab jetzt in meinen Angeboten.

Wir geraten immer einmal wieder in Phasen, in denen wir stressigen Momenten begegnen und gut für uns sorgen dürfen. Mit diesem Newsletter hoffe ich, dir ein paar wertvolle Denkanstösse mit auf den Weg zu geben, die dir zukünftig zu mehr Widerstandsfähigkeit verhelfen.

Wünschst du dir individuelle und persönliche Unterstützung, dann melde dich gern bei mir.

Ich wünsche dir eine gute Woche!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🌿 Newsletter #12 | Manchmal hilft es, einfach anzufangen.

Kennst du diese Momente? Wo du eine Idee, einen Gedanken, einen Funken im Kopf hast… du ihn gern umsetzen möchtest, aber irgendwie nicht weißt, wie? So viele Ideen habe ich schon verworfen, weil mich der Mut verlassen hat. Weil ich ewig nach dem richtigen, ersten Schritt gesucht habe. Weil meine Perfektion mir im Weg stand, ich alles zerdacht und letztendlich meine Ideen einfach über Bord geworfen habe.

Die besten Dinge sind jedoch oft genau dann entstanden, wenn ich einfach angefangen habe. Ohne viel nachzudenken. Natürlich hat nicht immer alles Früchte getragen und manche Dinge sind dann in der Umsetzung auch gescheitert. Oder ich stellte fest, dass etwas doch nicht so funktioniert. Aber an jedem einzelnen Schritt bin ich gewachsen. Nur so konnte ich wachsen und mich immer weiter entwickeln. Denn wenn du gar nicht erst anfängst, kannst du auch nicht wissen, ob es funktioniert.

So erging es mir auch mit meinem Podcast. Lange trug ich die Idee dazu im Kopf. Und auch die Interviews war etwas, das ich gern umsetzen wollte. Ebenso meine Idee mit den Online-Kursen zum Thema Hochsensibilität. Lange Zeit schob ich deren Umsetzung vor mir her. Und dann… dann tat ich es einfach. Was hatte ich schon zu verlieren? Und ich bereue nichts… ganz im Gegenteil: Ich habe unglaublich viel Freude daran und es bereichert mein Leben auf eine ganz positive Art und Weise. Das alles wäre mir entgangen, hätte ich nicht einfach damit angefangen.

In Menschen mit hochsensiblen Eigenschaften steckt unglaublich viel Kreativität und somit auch die Grundlage für Innovation. Doch damit sich dieses Potenzial auch wirklich entfalten kann, müssen optimale Bedingungen herrschen, was besonders im Arbeitsalltag eine echte Herausforderung sein kann.

Besonders die Angst vorm Scheitern und die ansgetrebte, sehr hohe Perfektion führen dazu, dass wir unsere Ideen nicht in die Tat umsetzen und sie gar nicht erst äußern. In meinen Gesprächen mit anderen hochsensiblen Menschen höre ich sehr oft, dass sie besonders in der Kindheit und Jugend mit ihrer „Andersartigkeit“ angeeckt sind. Dass ihnen wirkliche Aufmerksamkeit gefehlt hat und sie sich ungesehen gefühlt haben. Somit wurde unglaublich viel Energie darauf verwendet, sich anzupassen und bloß nicht negativ aufzufallen.

Als Erwachsene haben wir uns diesen Kern oft beibehalten. Viel lieber bleiben wir im Hintergrund, als im Rampenlicht zu stehen. Viel lieber folgen wir der Masse, um nicht aufzufallen. Und unser geringer Selbstwert und unsere Bescheidenheit führen dazu, dass wir uns Dinge oft auch nicht zutrauen. 

Doch die Veränderung ist bereits da. Viele hochsensible Menschen trauen sich immer mehr in die Öffentlichkeit. Sie trauen sich so zu zeigen, wie sie sind. Und sie motivieren damit andere, ihrem Weg zu folgen. Und das Schöne daran ist, dass daraus ganz wunderbare Dinge entstehen, von denen unsere Gesellschaft in hohem Maße profitieren kann.

Wie kannst du es schaffen, deine Ideen einfach mal in die Tat umzusetzen? Wie gelingt dir „Der nächste richtige Schritt„? Hier sind zusammengefasst ein paar wertvolle Impulse von mir für dich:

  • Wenn du eine Idee oder einen Gedanken hast, dann schreibe sie auf, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Dann kannst du sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorholen, wenn du momentan keine Zeit dafür hast.
  • Überlege dir, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn deine Idee nicht von Erfolg gekrönt ist. Und wie könntest du dich darauf vorbereiten?
  • Es gibt übrigens oft keinen „richtigen“ Moment, um mit etwas anzufangen. Die Zeit des Aufschiebens und darüber Nachdenkens entzieht dir oft viel zu lange wertvolle Energie, die du viel besser für die Umsetzung nutzen könntest.
  • Manchmal kann es auch helfen, dir eine Deadline zu setzen. Was bist du bereit zu investieren? Wann soll sich der Erfolg auf welchem Weg gezeigt haben? Wann ist die Grenze erreicht, das Projekt abzubrechen oder zu beenden? 
  • Erzähle jemandem von deiner Idee, der dir wohlgesonnen ist und dir ein ehrliches Feedback geben kann. 
  • Selbst wenn dein Gegenüber sagt, dass deine Idee „totaler Quatsch“ ist, bedeutet das nicht, dass es nicht trotzdem funktionieren kann. Denke dabei nur an all die wunderbaren Erfindungen, an die vorher keiner geglaubt hat.
  • Werfe Mindsets, die dich einschränken und am Anfangen hindern (z.B. Perfektionsmus) über Bord und konzentriere dich lieber darauf, was alles passieren könnte, wenn du deine Gedanken und Ideen endlich in die Tat umsetzt.

Im Folgenden habe ich einige interessante Fakten zum Thema „Anfangen“ für dich zusammengetragen:

  • Wenn du es einfach nicht schaffst, Dinge in die Tat umzusetzen, wird das übrigens auch als Prokrastination oder Aufschieberitis bezeichnet. 
  • Hinter jeder Blockade stecken gute Gründe. Irgendwann in deiner Vergangenheit ist etwas passiert, das dich heute noch daran hindert, voran zu kommen (z.B. zu hohe Erwartungen, Versagensangst, Ausgrenzung etc.).
  • Die Zeit, die du eigentlich zum Umsetzen anstehener Aufgaben nutzen könntest, füllen wir oft mit so genannten „Ersatztätigkeiten„. Diese können jedoch zu einem erhöhten Druck führen, weil sie in diesem Sinne ja eigentlich nicht zielführend sind. Somit fühlst du dich am Ende schlechter, wenn du Dinge immer wieder aufschiebst und nicht ins tatsächliche Handeln kommst.
  • Prokrastination ist keine Krankheit in den gängigen psychotherapeutischen Klassifikationssystemen wie dem ICD. Sie kann aber als Teil einer psychischen Störung wie einer Depression, einer Angststörung oder ADHS auftreten.
  • Die Psychologin Carol Dweck, beschreibt in ihrem Buch “Selbstbild” zwei verschiedene Extreme von Menschen. Die einen leben mit einem eher dynamischen Selbstbild (growth mindset) während andere zu einem statischeren Selbstbild (fixed mindset) tendieren. Die einen denken, dass sie alles lernen können und trauen sich demnach auch viel mehr zu. Die anderen glauben, dass sie entweder etwas können oder eben nicht. Unser Selbstbild kann sich jedoch im Laufe des Lebens und je nach Lebenssituation auch verändern. Das zu wissen kann dir dabei helfen Wege zu finden, dich mehr zum Anfangen zu motivieren.
  • Die Diplompsychologin Julia Scharnhorst empfiehlt, sich nicht am Anfang gleich zu viel vorzunehmen, sondern sich eher auf einen Bereich oder eine Richtung zu konzentrieren, bei der du bereits Erfolge erzielen konntest und dann darauf aufzubauen.  

[Quellen: Piper, Haufe, Deutschlandfunk]

Letzte Woche gab es bei mir eine Podcast-Premiere, denn in meiner aktuellen Folge durfte ich die wunderbare Carmen Köhler interviewen. Sie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Mental Health und arbeitet als Community Managerin bei MentorMe.

In unserer gemeinsamen Podcast-Folge stellt sich Carmen meinen Fragen zum Thema Hochsensibilität und gibt tiefe Einblicke in ihr bisheriges Leben. Unter anderem geht es auch um Depression und Antidepressiva. Nächste Woche stelle ich mir in meinem Podcast dann  die Frage: „Bin ich ein Hypochonder?“. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar oder dein Abonnement. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Das Gespräch von Carmen und mir haben wir dieses Mal übrigens auch per Video aufgenommen. Du kannst es dir gern auf meinem Kanal bei Youtube anschauen.

Online-Seminar „Hochsensibilität in Beziehungen“

Nachdem mein erstes Online-Seminar „Hochsensibilität im Alltag“ bereits stattgefunden hat, gibt es nun für dich die Möglichkeit, in zwei Wochen mehr zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ zu erfahren.

Dieser Abend ist für hochsensible Menschen selbst, deren Angehörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben gedacht. Es geht um die Frage, was die Herausforderungen im Zusammenleben mit hochsensiblen Menschen sind, insbesondere innerhalb von Partnerschaften. Und natürlich, wie du diesbezüglich mehr Klarheit für dich erlangen kannst. Außerdem gibt es die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema mit einzubringen.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop dein Ticket für 29 Euro.


Neuer Termin für das SpeedNetworking.

Das SpeedNetworking bei ENTENZA in Leipzig, auf welchem ich einen Impulsvortrag geben werde, wurde auf Montag, den 14.10.2024 verschoben.

Sichere dir noch heute dein Ticket, damit wir uns kennenlernen können.

Ich bin ein echter Fan von gut gemachten True Crime Podcasts. Insbesondere, wenn sie authentisch sind und außerdem noch mit wohltuend Stimmen für die Ohren. Meine absoluten Favoriten sind derzeit „POLLUX – Der erste True-Criminal-Podcast.„ und „Verbrechen von nebenan.- True Crime aus der Nachbarschaft.„

In einer Folge von „Verbrechen von nebenan.“ war der Strafanwalt Dr. Alexander Stevens zu Gast. Er erklärte, weshalb Mörder so oft weiße Papieranzüge tragen, nachdem sie verhaftet worden sind. 

Die weißen Papieranzüge verhindern, dass die Inhaftierten sich mit Hilfe von Kleidungsstücken suizidieren.

Nach der Verhaftung müssen sie demnach ihre Kleidung abgeben, damit eventuelle Spuren gesichert werden können. Sie erhalten dann allerdings oft keine Ersatzkleidung, sondern eben diesen weißen Papieranzug. Denn mit dem können sie sich nicht selbst das Leben nehmen.

Hättest du es gewusst?

Mit der Angewohnheit, Dinge vor dir her zu schieben, bist du nicht alleine. Fast jeder tendiert dazu, Unangenehmes oder Unbekanntes im ersten Moment vor sich her zu schieben. Anstatt dich jedoch darauf zu konzentrieren, was alles nicht, fokussiere dich lieber darauf, was alles möglich ist und was daraus entstehen kann. Im besten Fall stellst du dir vor, es gäbe niemanden, der dich an der Umsetzung hindert oder negative Kommentare abgeben könnte.

Ich hoffe, dir mit meinen Impulsen ein paar wertvolle Anregungen mit auf den Weg geben zu können. Das Interview mit Carmen Köhler in meinem Podcast zeigt auch noch einmal ganz deutlich, was alles aus einer scheinbar ausweglosen Situation entstehen kann.

Ich wünsche dir eine gute Woche… und lass mich gern wissen: Womit wirst du in Kürze beginnen?

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🌿 Newsletter #11 | So überstehst du stressige Zeiten.

In herausfordernden Zeiten läuft unser Körper auf Hochtouren. Wir sind schneller dazu bereit, unsere persönlichen Grenzen zu überschreiten, ignorieren dabei schon mal ganz deutliche Signale des Körpers und sagen uns immer wieder: „Ach, es geht schon noch. Ist doch nur eine Phase!“

Aber was, wenn diese Phase dann doch länger dauert? Wenn plötzlich noch weitere Herausforderungen dazu kommen? Wenn unsere Reserven und persönlichen Ressourcen irgendwann aufgebraucht sind? Dann kann es helfen, dem rechtzeitig vor- und entgegenzuwirken. In Form des richtigen Mindsets, Achtsamkeit und einer gesunden Auszeit-Routine.

In diesem Newsletter dreht sich alles um das Thema „Stressige Zeiten“. Was genau eigentlich mit uns und unserem Körper passiert. Was die Auswirkungen sind. Warum gerade hochsensible Menschen größerem Stress ausgesetzt sind. Was du tun kannst, um zukünftig noch besser für dich zu sorgen. Was die Wissenschaft anzubeiten hat. Und in meinem „Learning der Woche“ geht es dieses Mal um einen Gefängnisausbruch.

Hochsensible Menschen nehmen Sinnesreize besonders intensiv wahr, was bedeutet, dass das Gehirn sozusagen im Dauerbetrieb ist. Davon abzuschalten fällt uns oft schwer, da die Welt, besonders in den letzten zwei Jahrzehnten, immer lauter und schneller geworden ist.

Noch dazu haben viele hochsensible Menschen bereits in ihrer Kindheit und Jugend den Drang verspürt, mit anderen mitzuhalten und somit Techniken etabliert, um sich anzupassen. Die Angst vor Ablehnung, Kritik oder Aussagen wie: „Jetzt reiß dich doch  mal zusammen!“ haben dieses Verhalten noch verstärkt. Doch diese Anpassung erfordert unglaublich viel Energie, da sie oft komplett entgegen gesetzt zur eigenen Persönlichkeit steht.

Das Gefühl, immer irgendwie „anders“ zu sein, nicht richtig in diese Welt hineinzupassen und oft nicht mithalten zu können führt oft zu körperlichen Symptomen, wie z.B. Kopfschmerzen oder Migräne, Verdauungsschwierigkeiten, Unverträglichkeiten und Allergien bis hin zu Depression und Burnout.

Deshalb ist es gerade für hochsensible Menschen so wichtig zu wissen, warum sie anders sind als die Durchschnitt der Menschen und dass ihr Versuch, sich an diese laute Welt anzupassen, alles nur noch schlimmer macht. Viel besser ist es, sich mit seiner eigenen  Persönlichkeit, seinen Bedürfnissen und körperlichen Gegebenheiten auseinanderzusetzen und sein Leben danach auszurichten.

Was sind die Dinge, die du für dich leicht etablieren und in stressigen Zeiten schnell umsetzen kannst? Hier sind ein paar wertvolle Impulse von mir für dich:

  • Akzeptiere den stressigen Zustand und nimm ihn für dich an. Überspiele ihn nicht und rede ihn nicht klein.
  • Versuche die Anzeichen deines Körpers frühzeitig wahrzunehmen, um Stress rechtzeitig entgegen wirken zu können.
  • Negativer wie auch positiver Stress belasten auf Dauer dein Nervensystem und können dir somit schaden. Versuche deshalb, den Zeitraum von Stress möglichst von vornherein einzugrenzen.
  • Stabile, soziale Netzwerke können dir in stressigen Zeiten eine wertvolle Stütze sein. Es tut gut, sich auch einmal auszuweinen oder in den Arm genommen zu werden, sich alles von der Seele reden zu können oder auch einfach mal wütend sein zu dürfen.
  • Du kannst Techniken und Methoden erlernen, die dir helfen, mit Stress gut umgehen zu können. Atemübungen, Meditation Yoga oder sonstiger, ausgleichender Sport sind nur einige davon.
  • Sei dir bewusst, dass du dich mental auf stressige Zeiten gut vorbereiten kannst. Ein positives Mindset kann dir dabei helfen, gut durch die Zeit zu kommen. Löse dich von dem Gedanken, in dieser Situation das „Opfer“ zu sein. Sondern frage dich, was genau du tun kannst, um dich wieder wohler in deiner Haut zu fühlen. Du hast immer die Wahl.
  • Ständiges Grübeln bringt dich nicht weiter. Um vorwärts zu kommen nimm Stift und Papier zur Hand und schreibe deine Gedanken auf. Schon allein das kann dir dabei helfen, mehr Klarheit für dich zu erlangen.
  • Sorge gut für deine körperliche und mentale Gesundheit. Denn ein gesunder Körper ist stressresistenter und kann sich zudem schneller wieder erholen.
  • Sei achtsam im Umgang mit dir selbst und anderen Menschen. Fokusiere dich, besonders in stressigen Situationen, auf das Jetzt und Hier. Lenke die Aufmerksamkeit auf deine Sinne und frage dich: Was sehe ich? Was höre ich? Was rieche ich? Was schmecke ich? Was fühle ich? Du kannst deine Sinne auch ganz bewusst durch positive Einflüsse beruhigen.
  • Gehe raus in die Natur. Und wenn es nur der kleine Park um die Ecke ist. Das Grün der Bäume und die Naturgeräusche wirken sofort entspannend.
  • Wenn du wenig Zeit hast, gönne dir unbedingt kleine „Mini-Auszeiten„: Höre z.B. dein Lieblingslied, nimm 3 tiefe Atemzüge, rieche an deinem Lieblingsparfum, iss‘ eine Süßigkeit aus deiner Kindheit oder schließe einfach nur für ein paar Minuten deine Augen.

Wenn du immer wieder in stressige Situationen gerätst oder du dich im Stress gefangen fühlst, dann melde dich gern bei mir. Gemeinsam finden wir einen Ausweg.

Welche Erkenntnisse gibt es im Bereich der Wissenschaft zum Thema Stress? Im folgenden habe ich einige interessante Fakten zusammengetragen:

  • Die grundsätzlich und evolutionär betrachtet lebenswichtige Aktivierung des Organismus in Bedrohungssituationen ist heutzutage oft mit negativen Auswirkungen für Körper und Geist verbunden.
  • Stabilität und Vorhersehbarkeit sind in der heutigen Zeit ein wertvolles Gut. Deshalb kommst du gar nicht drumherum, dir einige Techniken und Methoden zur Stressreduzierung anzueignen.
  • Stress entsteht aus einem komplexen Wechselspiel von Belastungen, ihrer subjektiv wahrgenommenen Bedeutung, der Einschätzung von persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten und den jeweils verfügbaren Ressourcen der Person.
  • Stress ist grundsätzlich nicht gleich schädlich. Ob Stress negativ oder positiv empfunden wird, hängt viel von der eigenen Einstellungen zur Situation, deren individueller Bewertung und den bereits gemachten Erfahrungen ab.
  • Es gibt positiven Stress – der sogenannte Eustress – der uns motivieren und kurzzeitig zu wahren Höchstleistungen antreiben kann.
  • Das Gegenteil von Eustress sind Disstress. Er wird als eine Belastung empfunden und ruft Angst und Hilflosigkeit hervor. Chronischer Stress und Disstress machen uns auf Dauer krank.
  • In der Wissenschaft wird in der Stressforschung zwischen dem biologischen und dem psychologischen Modell sowie den soziologischen Modellen unterschieden
  • Eine Studie vom Centre for Human Stress Studies in Montreal unter der Leitung von Dr. Sonia Lupien kam zu dem Ergebnis, dass vor allem Ohnmacht, Unbekanntes, Unvorhersehbares und Bedrohungen für das eigene Ego Hauptauslöser für negativen Stress sind.
  • Eine andere Studie unter der Leitung von Dr. Masuma Novak der Universität Göteborg ergab, dass Stress das Risiko für Typ-2-Diabetes um bis zu 45 % erhöht.
  • Des weiteren scheint bei Menschen über 40, die chronischem Stress ausgesetzt sind, das Gehirn schneller zu altern, was wiederum eine Vorraussetzung für Demenz sein könnte.
  • Gestresste Menschen neigen eher zu Juckreiz und somit auch häufigem Kratzen, denn Stress kann die Immunzellen der Haut aktivieren.
  • Frauen sind im Durchschnitt stärker von Stress betroffen. Auch Kinder und Jugendliche klagen häufiger über Stress.
  • Die Fähigkeit zur Stressbewältigung wird übrigens als Coping bezeichnet und die dazu gehörigen Methoden als Coping-Strategien.

[Quellen: Gedankenwelt, BZgA]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über meine persönlichen Erfahrungen bezüglich des Umgangs mit Stress.

Was genau hilft mir dabei, gut für mich zu sorgen? Was hat sich, z.B. seit der Geburt unserer Tochter vor 5 Jahren, in meinem Leben verändert?

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. 

Empfiehl ihn auch gern weiter, wenn du jemanden kennst, für den er hilfreich sein könnte. Und ich freue mich natürlich über deinen Kommentar oder Bewertung.

Nächsten Donnerstag startet meine Online-Seminar-Reihe zum Thema Hochsensibilität.

In der ersten von fünf voneinander unabhängigen Veranstaltungen wird es um das Thema „Hochsensibilität im Alltag“ gehen.

Das Event ist für hochsensible Menschen selbst, deren Anghörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben und arbeiten geeignet. Du bekommst einen allgemeinen Überblick zum Thema sowie praxisnahe Lösungsansätze für die schnelle Umsetzung in deinem Alltag.

Wir besprechen die Herausforderungen von hochsensiblen Menschen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukünftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilität oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. Außerdem gibt es für dich die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop entweder dein Einzelticket für 29 Euro oder buche dein Ticket im Wert von 99 Euro für alle fünf Veranstaltungstermine.

Ich freue mich darauf, dich nächste Woche dabei zu haben 🙂


Neuer Termin für das SpeedNetworking.

Das SpeedNetworking bei ENTENZA in Leipzig, auf welchem ich einen Impulsvortrag geben werde, wurde auf Montag, den 14.10.2024 verschoben.

Sichere dir noch heute dein Ticket, damit wir uns kennenlernen können.

Heute entführe ich dich in die Welt der Haftanstalten und verrate dir einen spannenden Fakt, den ich vorher noch nicht wusste:

Der Ausbruch aus einem Gefängnis ist an sich nicht strafbar.

Klingt verrückt, oder? Und irgendwie falsch. Aber da das Recht auf Freiheit, welches im Grundgesetz fest verankert ist, höher wiegt, als der Ausbruch, ist der Gefängnisausbruch allein nicht strafbar.

Jedoch kannst du bestraft werden für all das, was damit in Verbindung steht. Zum Beispiel die Beschädigung von Eigentum, solltest du etwa ein Fenstergitter zersägen. Oder Diebstahl, wenn du für deinen Ausbruch Werkzeug klaust. Oder auch der Diebstahl der Gefängniskleidung, die du bei deinem Ausbruch trägst.

Hättest du es gewusst?

Jeder von uns gerät ab und an in stressige Zeiten. Um jedoch nicht immer tiefer zu fallen und für einen wertvollen Ausgleich zu sorgen, hoffe ich, dass dir meine Impulse weiterhelfen können.

Insbesondere hochsensible Menschen dürfen immer wieder für kleine Auszeiten sorgen und achtsam mit sich und ihrem Körper umgehen.

Ganz besonders ans Herz legen möchte ich dir noch einmal meine kleine Online-Seminarreihe zum Thema Hochsensibilität, deren einzelne Events auch unabhängig voneinander buchbar sind. Empfiehl‘ sie gern auch weiter oder verschenke sie an jemanden, der dir in deinem Leben wichtig ist.

Sorge gut für dich und sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

🌿 Newsletter #10 | „Hör endlich auf zu jammern!“ – Wie Glaubenssätze dein Leben beeinflussen.

Sicher kennst du sie auch, diese Stimme in deinem Kopf, die dir immer wieder sagt: „Du kannst das nicht!“. Oder die dich immer wieder darauf hinweist, dass du nichts wert bist oder du dich doch einfach mal zusammen reißen sollst!

Das Spannende ist, dass diese Stimme in den seltensten Fällen wirklich zu dir gehört. Es handelt sich dabei um Glaubenssätze, die in deiner Vergangenheit von außen in dein Gehirn gepflanzt worden sind. Von Menschen aus deinem persönlichen Umfeld. Von Eltern, Lehrern oder anderen Bezugspersonen. Das Problem ist, dass sie dich klein halten. Dass sie dich blockieren. Und dich im Extremfall sogar so negativ beeinflussen, dass sie dein Leben zerstören.

Wenn du dir jedoch bewusst machst, dass diese Sätze ind en meisten Fällen nichts mit dir zu tun haben, so kannst du diese Glaubenssätze nach und nach aus deinem Gehirn verschwinden lassen.
Ein paar Impulse dazu, wie dir das gelingen kann, wie der aktuelle Stand der Wissenschaft aussieht und warum hochsensible Menschen besonders stark von negativen Glaubenssätzen betroffen sind, wird Inhalt dieses Newsletters sein.

Ich bin gespannt auf dein Feedback.

Hochsensible Menschen erleben in ihrer Kindheit und Jugend bereits sehr oft ihre Andersartigkeit und hören Sprüche wie: „Nun reiß dich doch mal zusammen!“, „So schlimm ist es doch gar nicht!“ oder „Was hast du denn schon wieder?“.

Glaubenssätze wie diese führen dazu, dass wir uns immer mehr versuchen, anzupassen. Nicht aufzufallen. Mit der Masse zu schwimmen. Ich selbst habe mich, bis vor etwa 10 Jahren, immer anders gefühlt. Im Kindergarten, in der Schule und auch im Studium. Irgendwie passte ich gefühlt immer nicht hinein in diese laute und schnelle Welt. Ich habe es jedoch immer wieder versucht, da ich gern dazu gehören wollte und bin dafür auch immer wieder über meine eigenen Grenzen gegangen.

Doch was passiert, wenn du diesen Zustand dauerhaft beibehältst? Mein Körper begann mir immer wieder ganz deutlich zu zeigen, dass dieses Leben unter diesen Umständen für mich einfach zu viel ist. Ich hatte oft Kopfschmerzen, Magenprobleme oder war immer wieder extrem geschafft und ausgelaugt. Und jedes Mal, wenn mein Körper mir zeigte, dass meine Grenze erreicht oder bereits überschritten ist, hörte ich diese Stimme in meinem Kopf die sagte: „Was hast du denn schon wieder?“ Oder: „Jetzt reiß dich doch mal zusammen!“

Und genau das tat ich. Immer und immer wieder. Viele Jahre lang. Bis zu dem Punkt am Ende meines Studiums, als ich mich für ein Schnupper-Wochenende für die Ausbildung zur „Integrativen Tanztherapeutin“ in Nürnberg anmeldete. An diesem Wochenende hinterfragte ich zum ersten Mal, wer ich eigentlich wirklich bin und was mich ausmacht. Den Stein ins Rollen brachte damals unsere Ausbilderin Birgit, die mich in einer Gesprächsrunde nach einer Übung fragte: „Und Kristin, was willst DU eigentlich?“ Bis zu diesem Punkt hatte ich immer nur im Kopf, wie ich es anderen Menschen recht machen könnte. Was genau ich jedoch eigentlich brauche und was meine eigenen Bedürfnisse sind, hatte ich bis dahin nie in den Vordergrund gestellt. Das sollte sich nun ändern.

Eines Tages hatte ich dann irgendwie das Bild von einem alten, grummeligen Männlein im Kopf, das auf meiner Schulter sitzt und mir immer wieder diese negativen Glaubenssätze ins Ohr brüllt. Die Glaubenssätze kamen also nicht von mir und sie gehörten auch nicht zu mir und meinen persönlichen Werten.

Irgendwann entschied ich mich dafür, dieses Männlein auf einen Zaun zu setzen und ihn liebevoll zu verabschieden. Manchmal gehe ich heute noch an dieser Stelle vorbei, aber er ist nicht mehr da. Nur sein leises Stimmchen höre ich von Zeit zu Zeit. Wer weiß, wo er jetzt sitzt und vor sich hin grummelt. Vielleicht hat ihn auch irgendjemand anderes mitgenommen…

Wie kannst du nach und nach deine negativen Glaubenssätze angehen und sie in etwas Positives verwandeln? Die folgenden Impulse können dich dabei unterstützen:

  • Sei dir bewusst, dass du wahrscheinlich viele unbewusste negative Glaubenssätze in dir verankert hast und es eine Herausforderung sein kann, sie überhaupt als diese zu erkennen. Deshalb kann es dir helfen, erst einmal ganz ohne Bewertung alle Sätze aufzuschreiben, die dir in deinem Alltag immer wieder begegnen.
  • Erkenne deine negativen Glaubenssätze: Welche Verallgemeinerungen halten dich zurück? Welche Sätze hörst du immer wieder in deinem Kopf, die dich klein halten? Welche Sätze sagst du immer wieder gedankenlos einfach so daher?
  • Hinterfrage deine negativen Glaubenssätze: Gehören sie wirklich zu dir und deinen Überzeugungen? Oder stammen sie von einer anderen Person aus deinem vergangenen Leben. Oder sind es vielleicht einfach nur Sätze, die du irgendwo aufgeschnappt und übernommen hast?
  • Wieviel Wahrheit steckt für dich in diesen Glaubenssätzen? Sind sie für dich, dein Leben und deine Werte überhaupt umsetzbar und passend? Glaubst du wirklich daran?
  • Visualisiere dir deine negativen Glaubenssätze, indem du sie einer fiktiven Person zuschreibst. Bei mir ist es z.B. das grummelige, alte Männlein gewesen, das auf meiner Schulter saß. So fällt es dir leichter, dich von den negativen Glaubenssätzen abzugrenzen.
  • Wenn du einen negativen Glaubenssatz für dich erkannt hast, dann versuche, ihn in etwas Positives zu verwandeln. In eine Aussage, die für dich passt. Sozusagen in einen positiven Glaubenssatz, eine Affirmation oder ein Mantra.
  • Verinnerliche dir deinen neuen, positiven Glaubenssatz. Schreibe ihn dir z.B. auf ein Stück Papier und hänge dir den Zettel irgendwo hin, wo du ihn täglich siehst. Zum Beispiel an deinen Spiegel. Schau dich dann im Spiegel an und sage den neuen Glaubenssatz mit fester Stimme zu dir selbst. Anfangs wird es sich vielleicht noch komisch und unecht anfühlen, doch mit der Zeit wirst du deinen Worte immer mehr verinnerlichen.

Du möchtest gern mit mir zusammen an deinen Glaubenssätzen arbeiten? Dann melde dich bei mir und wir finden zusammen einen Weg.

Wie sieht eigentlich der Blick der Wissenschaft auf das Thema Glaubenssätze aus? Was sind spannende Aussagen und Erkenntnisse? Im Folgenden habe ich dir einige davon zusammen gefasst:

  • Glaubenssätze sind mentale Repräsentationen: Sie beschreiben zentrale Annahmen, die Menschen über sich selbst und andere haben. Aus Erfahrungen lernen wir etwas über uns und diese Informationen speichern wir dann in Form von Glaubenssätzen ab. Sie beeinflussen zukünftig, welche Ziele wir uns setzen und wie wir diese erreichen wollen.
  • Alfred Adler gilt als Pionier, wenn es um die Erforschung frühkindlicher Prägungen geht. Aus seiner Sicht entsteht das Unterbewusste durch frühkindliche Umwelteinflüsse und Erfahrungen.
  • Menschen werden einerseits durch ihr soziales Umfeld geprägt, aber auch davon, welche Schlüsse sie aus den Erfahrungen ziehen und wie sie auf Herausforderungen reagieren.
  • Alles, was wir als unsere Wahrheit erleben, ist subjektiver Natur. Sie ist das Ergebnis unserer Glaubenssätze und Programmierungen, die im Unterbewusstsein abgespeichert sind und unser Verhalten steuern.
  • Glaubenssätze sind tief in unserem Unterbewusstein verankert und werden somit zu unserer Identität. Sie erschaffen somit auch unsere Realität. Denn das, woran wir glauben, ziehen wir in unser Leben. Das ist inzwischen durch die Quantenphysik nachgewiesen. Jede Realität wird erst durch ihren Beobachter erschaffen.
  • Der amerikanische Psychologe Dr. Irving Kristol fand heraus, dass in seiner groß angelegten Studie drei Viertel der Gesamtwirkung von Antidepressiva auf den Placebo-Effekt zurück gingen. Glaubenssätze haben also eine sehr ausgeprägte Wirkung!
  • Glaubenssätze sind inhaltlich oft stark verallgemeinernd und klingen daher wie absolute Wahrheiten, z.B. „Es ist schon immer so gewesen, dass…“. Dadurch wirken sie sehr stark und werden nur sehr selten hinterfragt.
  • Glaubenssätze können jedoch auch ein großartiger Motor für uns sein, der uns antreibt und erfolgreich macht.
  • Es gibt z.B. positive Glaubenssätze, wie: „Ich darf meinen Weg gehen.“ oder: „Ich werde geliebt.“, die uns antreiben und stärken. Und es gibt negative Glaubenssätze, z.B. „Ich darf keine Schwäche zeigen.“ oder „Da musst du nun mal durch!“, die uns blockieren oder sogar schaden.
  • Glaubenssätze können wir durch neue Erfahrungen verändern oder ganz aktiv, indem wir uns intensiv mit ihnen auseinandersetzen.

[Quellen: Freie Universität Berlin, Spektrum, Thieme]

In meiner aktuellen Podcast-Episode betrachte ich das Thema Glaubenssätze noch einmal von meinem persönlichen Standpunkt aus. Diese Folge ist auch sehr informativ für Eltern, da ich darüber spreche, weshalb es so wichtig ist, bereits Kindern ihre eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Persönlichkeiten zuzugestehen.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. 

Empfiehl ihn auch gern weiter, wenn du jemanden kennst, für den er hilfreich sein könnte. Und ich freue mich natürlich über deinen Kommentar oder Bewertung.

Der vierte Termin meiner Online-Seminare im Herbst widmet sich dem Thema „Hochsensibilität bei Eltern.“

Dieses Seminar richtet sich insbesondere an hochsensible Menschen, die mit Kindern zusammen leben oder die mit hochsensiblen Eltern zusammen arbeiten.

Das werden die Themenschwerpunkte sein:

  • Was macht hochsensible Eltern so besonders?
  • Welche Herausforderungen gibt es im Alltag mit Kindern zu bestehen?
  • Wie erschaffe ich mir kleine Ruhe-Inseln und Auszeiten?

Neben diesem Seminar gibt es noch 4 weitere Termine zu anderen hochsensiblen Themen. Alle Events sind dabeisehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine der Seminarreihe „Hochsensibilität“ buchen.im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine der Seminarreihe „Hochsensibilität“ buchen.

Mein heutiges „Learning der Woche“ ist etwas, das ich schon vor ein paar Jahren erlebt habe. Dabei geht es dieses Mal um eine Aussage von Stephen King, einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Ich lese seine Bücher seit meiner Jugend unglaublich gerne. Besonders die Saga des Dunklen Turms hat es mir angetan.

Jedenfalls hatte ich die große Freude, Stephen King im Herbst 2013 live bei seinem ersten (und wahrscheinlich auch letzten) Deutschlandbesuch in Hamburg erleben zu dürfen. Und dort erzählte er uns folgende Geschichte:

Eines Tages begegnete er beim Einkaufen einer älteren Dame und sie kamen ins Gespräch. Als sie erkannte, dass es sich um Stephen King handelte, sagte sie, dass seine Bücher und Geschichten furchtbar wären! Immer dieser Horrorkram! Er solle doch endlich mal etwas Anständiges schreiben, wie zum Beispiel „Die Verurteilten“. Das wäre ein echtes Meisterwerk!!!

Der Dame war nicht bewusst, dass Stephen Kings Novelle „Frühlingserwachen: Pin-up!“ die Ausgangsbasis für diesen Film war…

Glaubenssätze sind unser ständiger Begleiter und prägen uns sowie unser Leben auf eindrucksvolle Weise. Während positive Glaubenssätze uns zu Höchstleistungen anspornen können, blockieren negative Glaubenssätze oft unbewusst unser Denken, unser Handeln und unseren Erfolg.

Mach dir deshalb deine negativen Glaubenssätze bewusst, arbeite an ihnen und wandle sie in positive Affirmationen um. Gern unterstütze ich dich dabei.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Liest du gern Stephen King? Und wenn ja, welches seiner Werke hat dich am meisten beeindruckt?