Neurodivergenz im Berufsalltag. | Selbstreflexion.

๐ŸŒฟ „Wirke ich wirklich so, wie ich sein will?“

Bei uns neurodivergenten Menschen besteht oft die Tendenz dazu, dass sich zwischen dem Wunsch, wie wir sein wollen und der Art und Weise, wie wir uns nach auรŸen hin zeigen, eine groรŸe Diskrepanz zeigt.

Wenn du genau daran arbeiten mรถchtest, dann heiรŸt das Zauberwort: Selbstreflexion. Was also kannst du tun?

๐Ÿ“ Finde heraus, welche Fรคhigkeiten du in dir siehst und wie du auf andere Menschen wirken mรถchtest.
๐Ÿ“ Gleiche dein Selbstbild dann mit deinem Fremdbild ab. Was sehen andere Menschen in dir? Und passt es zu dem, was du in dir selbst siehst?
๐Ÿ“ Finde heraus, welche Werte dein Leben und Arbeiten bestimmen und wofรผr du zukรผnftig stehen mรถchtest.
๐Ÿ“ Erkenne deine persรถnlichen Stรคrken und den Mehrwert darin fรผr Unternehmen und die Gesellschaft.
๐Ÿ“ รœberprรผfe das Bild von dir selbst von Zeit zu Zeit und schaue, ob es immer noch deinem Ideal und deinem persรถnlichen Weg entspricht oder ob du Anpassungen treffen mรถchtest.

Selbstreflexion ist ein wichtiges Tool, wenn es darum geht, dein Selbstbild zu prรคzisieren, deine Ziele zu formulieren und letztendlich auch immer wieder gute Entscheidungen treffen zu kรถnnen. Denn nur dann, wenn du weiรŸt, was dich wirklich als Menschen ausmacht, kannst du selbstbewusst und รผberzeugend nach auรŸen hin auftreten.

Nรคchste Woche geht es dann weiter mit dem nรคchsten Lรถsungsansatz, dem Herausfinden deiner Bedรผrfnisse. Damit du zukรผnftiger positiver mit deiner Neurodivergenz umgehen und so letztendlich auch deine berufliche Erfรผllung finden kannst. Gern begleite ich dich als Coach auch individuell auf deinem Weg.

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Du mรถchtest gern intensiver ins Thema einsteigen oder alles noch einmal in Ruhe nachlesen? Dann gibt es hier mein 30-Minuten-Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“, welches am 19.03.26 beim GABAL Verlag erscheint und das du jetzt bereits vorbestellen kannst: https://amzn.eu/d/0dYT2uIq


Neurodivergenz im Berufsalltag. | Akzeptanz.

๐ŸŒฟ „Warum kann ich nicht einfach nur normal sein?“

Wahrscheinlich hast du dich auch schon einmal dabei ertappt, dass du deine Neurodivergenz einfach weg machen mรถchtest. Doch so sehr du dich auch dagegen wehrst: Sie gehรถrt zu dir. Sie ist ein Teil von dir. Und sie macht dich letztendlich zu dem Menschen, der du bist.

Doch was genau bedeutet eigentlich diese Akzeptanz?

๐Ÿ“ Erkenne Andersartigkeit grundsรคtzlich als Normalitรคt an.
๐Ÿ“ Verwandle deine Neurodivergenz vom Makel hin zu etwas Positiven.
๐Ÿ“ Sieh deine Neurodivergenz als ein Geschenk und erkenne ihren Mehrwert
๐Ÿ“ Durchbrich negative Glaubenssรคtze und verรคndere deinen Fokus.

Dich selbst mit deiner Neurodivergenz und all ihren Stรคrken und Herausforderungen zu akzeptieren, bildet eine gute Ausgangsbasis fรผr deine persรถnliche Verรคnderung. Diese Akzeptanz macht dich selbstbewusster, ausgeglichener und weniger angreifbar.

Nรคchste Woche geht es dann weiter mit dem nรคchsten Lรถsungsansatz, damit du zukรผnftiger positiver mit deiner eigenen Neurodivergenz umgehen und so letztendlich deine berufliche Erfรผllung finden kannst. Gern begleite ich dich als Coach auch individuell auf deinem Weg.

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Du mรถchtest gern intensiver ins Thema einsteigen oder alles noch einmal in Ruhe nachlesen? Dann gibt es hier mein 30-Minuten-Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“, welches am 19.03.26 beim GABAL Verlag erscheint und das du jetzt bereits vorbestellen kannst: https://amzn.eu/d/0dYT2uIq


Neurodivergenz im Berufsalltag. | Herausforderungen.

Die Gehirne neurodivergenter Menschen ticken einfach anders.

Und genau das fรผhrt dazu, dass viele Menschen mit #Neurodivergenzen versuchen, sich immer wieder an eine (Arbeits-)Welt anzupassen, die einfach nicht fรผr sie gemacht ist.

Zu den alltรคglichen #Herausforderungen gehรถren zum Beispiel:

โšก๏ธรœberreizung sowie รœber- oder Unterforderung,

โšก๏ธPotenziale, die unterdrรผckt werden (mรผssen),

โšก๏ธVersuch der stรคndigen Anpassung,ย 

โšก๏ธAngststรถrungen und Depression,

โšก๏ธ Ausgrenzung und Mobbing

โšก๏ธ(neurodivergentes) Burnout.

Doch all dem kann und sollte entgegen gewirkt werden. Durch flexible und transparente Arbeitsumgebungen, durch Anpassungen bezรผglich der Arbeitsbedingungen und vor allem durch die Erkenntnis, dass #Unternehmen von neurodivergenten Menschen unglaublich profitieren.

Was sind Punkte bzw. Herausforderungen, die dir noch einfallen?

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Wer mehr zu diesem spannenden Thema erfahren mรถchte, dem empfehle ich mein 30-Minuten-Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“, welches am 19.03.26 beim GABAL Verlag erscheinen wird… und das du jetzt bereits vorbestellen kannst.



NEURO-WAS?!

Nicht selten blicke ich in fragende Gesichter, wenn ich รผber das Thema Neurodiversitรคt und allem, was dazu gehรถrt, spreche. Und ich kann es absolut verstehen.

Denn als ich das erste Mal von den Begriffen Neurodiversitรคt, Neurodivergenz, neurotypisch usw. hรถrte, hatte ich einen echten Knoten in meinem Kopf und ich fragte mich: „Wovon sprechen die da eigentlich?“ Deshalb findest du im Folgenden meinen Versuch einer ganz einfach Einordnung.



รœbrigens ist Neurodiversitรคt keine Modeerscheinung, sondern sie war schon immer da. Es gab nur keinen Namen dafรผr. Und es ist sehr spannend fรผr mich mitzuerleben, wie dieses so wichtige Thema immer mehr Einzug in unsere Gesellschaft erhรคlt. Denn genau das bedeutet vor allem fรผr Unternehmen einen wichtigen Grundstein fรผr die eigene Zukunftsfรคhigkeit zu legen.

Wann ist dir das Thema Neurodiversitรคt das erste Mal begegnet?

Schubladendenken

Ein jeder von uns tut es: Andere Menschen bewerten, beurteilen und sie in Schubladen stecken. Und das ist auch gut so! 

Denn, indem wir Dinge und Menschen an Hand unserer Erfahrungen und unseres Wissens in Kategorien einordnen, erleichtern wir uns den Alltag. Unser Gehirn kรถnnte ansonsten die Masse an Informationen und Reizen nicht verarbeiten. 

Das Schubladendenken und Bewerten kรถnnen wir also nicht unterbinden. Was wir jedoch tun kรถnnen ist, uns dieses Prozesses bewusst zu werden. Und uns den Raum und die Zeit zu geben, unsere ersten Eindrรผcke im Nachhinein noch einmal zu รผberdenken. Insbesondere bei Menschen und in Situationen, die uns wichtig sind. 

Es geht z.B. darum, nicht immer gleich das auszusprechen, was uns in den Kopf kommt. Sondern Menschen erst einmal die Chance zu geben, aus der Schublade, in die wir sie im ersten Moment hinein gestopft haben, herauszukommen. Situationen neu zu betrachten und offen zu sein fรผr die Anpassung und Verรคnderung unserer Sichtweise.

Was sind deine Gedanken dazu?