Charisma des Reichtums

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Geld regiert die Welt. Und wer Geld hat, hat die Macht. #Geld und #Reichtum wirken auf viele

Menschen anziehend. Viele wünschen sich ein schönes Haus, ein tolles Auto, eine Yacht, Markenkleidung oder einen Luxusurlaub.

Für #Statussymbole geben manche Menschen mehr aus, als für ihre Gesundheit. Um gesehen zu werden, um aufzufallen oder einfach nur, weil es ihnen gefällt.

Materieller Reichtum mag zwar die Nerven beruhigen, jedoch sollte man dabei auch den Reichtum an Gesundheit und Liebe nicht vernachlässigen.

Die einen, haben sich den #Erfolg und das Geld hart erarbeitet und verdienen dann sozusagen auch den Reichtum. Sie stehen in einem eher positiven Licht da.

Die anderen kamen ohne ihr Zutun zu Reichtum, z.B. wurden sie hinein geboren oder angeheiratet. Diese Personen gelten dann schnell als „unverdient“ reich oder verwöhnt.

Mir persönlich stellt sich immer wieder die Frage, ob materieller Reichtum wirklich so erstrebenswert ist. Oder ob nicht lieber Reichtum an #Gesundheit und #Liebe viel bedeutsamer ist und letztendlich glücklicher macht. Was sind deine Gedanken dazu?

HerzensCharisma

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Dieser Charisma-Typ beschreibt das eigentliche #Charisma, was die Menschen meinen, wenn sie dieses Wort hören. Es ist dieses innere Leuchten oder Strahlen, was diese Menschen haben und mit denen sie andere in ihren Bann ziehen.

Es ist die einzige Charisma-Form, die man nicht durch irgendwelche Hilfsmittel hervorrufen oder erlernen kann. Es ist auch nur schwer in Worte zu fassen, was dieses besondere Etwas dieser Menschen eigentlich ist.

Diese #Ausstrahlung entsteht über die Jahre hinweg. Meist sind es Menschen, die schwere Schicksalsschläge hinter sich haben. Die in sich ruhen und ihre innere Mitte gefunden haben. Die ausgeglichen sind und eher auf der positiven Seite des Lebens stehen. Das alles äußert sich in ihrer Stimme und Sprechweise, in ihrer #Körpersprache… in ihrem ganzen Sein. Sie sind geprägt durch ihre Vergangenheit und Erfahrungen und strahlen oft auch eine starke #Lebensfreude und beeindruckende Energie aus.

Charisma ist dieses besondere Etwas, das von innen heraus strahlt und auf andere Menschen anziehend wirkt. Es kann nicht antrainiert werden, sondern entwickelt sich ganz von selbst im Laufe der Lebenszeit.

Begegnest du solchen Menschen, dann möchtest du viel Zeit in ihrer Nähe verbringen. Sie geben dir ein gutes Gefühl, du wirst verstanden und von Wärme und #Liebe eingehüllt. Betreten sie einen Raum, ziehen sie sofort die Blicke auf sich. Allein durch ihre Ausstrahlungskraft.

An diesem Charisma-Typ gibt es nichts Negatives, da hierbei nicht auf ein richtiges Maß geachtet werden braucht. Denn es ist immer genau richtig, da es nicht bewusst hervorgerufen werden kann.

Mediales Charisma

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Das mediale #Charisma beschreibt die Anziehungskraft von Personen, die in der #Öffentlichkeit stehen und/oder in den #Medien präsent sind.

Doch wieso sind gerade diese Menschen so begehrt? Das häufige Erscheinen im TV oder der Presse lässt den Eindruck entstehen, dass man diese Personen kennt. Gerade bei täglichen Sendungen oder Serien, können diese Personen zu medialen Freunden mutieren. Man selbst hat das Gefühl, dass diese Menschen einem sehr nahe stehen.

Wenn jemand häufig im #Fernsehen, #Radio oder der #Presse erscheint, gilt das als etwas Besonderes. Und das, kannst auch du dir zu Nutze machen. Je häufiger du selbst in den Medien und der Öffentlichkeit erscheinst, desto anziehender und interessanter wirst du für andere.

Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und in den Medien präsent sind, wirken auf uns anziehend. Dabei ist es egal, ob wir selbst diese Person verkörpern oder wir uns lediglich mit ihnen umgeben.

Eine weitere Möglichkeit ist, dich mit Menschen zu umgeben, die in der Öffentlichkeit stehen und in den Medien präsent sind. „Waaaas??? Du hast mal Robbie Williams getroffen?“ „Oh, George Clooney ist dein bester Freund?“ Wen auch immer du persönlich kennst oder mal getroffen hast… erzähle davon. Schon allein das macht dich für viele Menschen interessanter.

Zu viel des Guten, kann jedoch auch negative Auswirkungen haben und als arrogant oder angeberisch gesehen werden. Nicht selten wird dann, anstatt Bewunderung hervor zu rufen, auch #Neid generiert, was dann auch wieder nicht förderlich ist. Also wähle auch hier das richtige Mittelmaß und übe dich ein wenig in #Bescheidenheit, anstatt wie ein fanatischer Groupie zu wirken.

Fokussiertes Charisma

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An was denkst du, wenn du an #Fokus denkst? Wenn du auf etwas fokussiert bist, bedeutet das, dass du zu 100% im Thema oder im Moment bist.

Personen, die einen Raum betreten und sich vollkommen auf die jeweilige Situation einstellen können, wirken auf andere Menschen anziehend. Fokussiertes #Charisma beruht auf einer intensiven #Präsenz und absoluter Aufmerksamkeit. Beides kann man gut trainieren und sich somit auch aneignen.

Fokus manifestiert sich in der #Körpersprache, der #Stimme sowie der Art und Weise, wie man spricht. Eine herausragende Rolle dabei spielen die Augen bzw. der #Blickkontakt. Auch das kannst du mit ein wenig Übung gut für dich einsetzen und trainieren.

Fokussiert zu sein bedeutet, zu 100% im Thema oder im Moment zu sein. Doch fehlen dabei Empathie und Feingefühl, kann es schnell aufdringlich oder dominant wirken.

Wenn du dich mit einem charismatischen Menschen dieser Art unterhältst, fühlst du dich vollkommen akzeptiert und verstanden. Er widmet dir seine ganze Aufmerksamkeit, hört dir aktiv zu und kann sich in deine Situation einfühlen. Das gibt dir ein angenehmes und positives Gefühl. In der Psychotherapie ist es deshalb nicht selten, dass sich Patienten auf Grund dessen in ihren Therapeuten verlieben.

Doch bestehen auch bei diesem Charisma-Typen Gefahren. Bist donut übereifrig, kann deine Aufmerksamkeit schnell aufdringlich wirken. Hast du zu wenig #Empathie, wirkt es wie ein Verhör. Also ist auch hier wieder das richtige Maß entscheidend, ob du glaubhaft und authentisch bist.

Visionäres Charisma

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„I have a dream…“ Diese Rede von Martin Luther King beschreibt eindrücklich, was visionäres #Charisma eigentlich ausmacht und hat tausende Menschen bewegt. Auch Steve Jobs ist ein Paradebeispiel für visionäres Charisma.

Das Ausschlaggebende dabei ist eine große Idee oder Vision, die nach außen getragen wird. Damit schafft es dieser Charisma-Typ, andere Menschen zu inspirieren und ihnen #Hoffnung zu geben. Gerade in schwierigen Zeiten ist so etwas vergleichbar mit dem letzten Strohhalm, an den man sich klammert.

Wenn man von seiner #Vision wirklich überzeugt ist, zeigt sich das in der Ausstrahlung, der Stimme, der Art und Weise zu sprechen und der Körpersprache. Die Menschen versprühen eine gewisse Begeisterung und #Leidenschaft, die einen förmlich mitreißt. Man möchte ein Teil davon sein.

Große Ideen und Visionen wirken mitreißend und geben den Menschen Hoffnung. Allerdings können sie auch in Fanatismus und Selbstüberschätzung enden.

Ist es jedoch zu viel des Guten, kann sich auch dieser Charisma-Typ nachteilig auswirken. Der Redner wirkt in diesem Fall nahezu fanatisch und übertrieben, was dann wiederum unglaubwürdig erscheinen kann. Des weiteren kann es dazu führen, dass man zu stark an seiner Vision festhält, obwohl vielleicht Änderungen und Anpassungen von Nöten wären.

Auch hier gilt wieder: Das richtige Maß sollte es sein, um die Menschen zu inspirieren und mitzureißen, anstatt sie zu verprellen. Trau dich, deine Visionen und Ideen anderen mitzuteilen und sei offen für ihr Feedback. Und vielleicht gelingt es dir ja sogar, die Massen mitzureißen und von deiner Idee zu überzeugen.

Autoritäres Charisma

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An wen denkst du, wenn du an #Autorität denkst? Autoritäre Menschen strahlen eine gewisse Kraft und Stärke aus. Sie haben ein großes #Selbstbewusstsein und zeigen das auch in ihrer Stimme und Körpersprache. Sie sprechen oft laut und fordernd. Ihre Haltung ist sehr aufrecht und die #Körpersprache unterstützt, in kraftvollen Gesten, ihre Worte.

Polizisten und Soldaten zum Beispiel, strahlen im Einsatz Autorität aus. Ihre Körperhaltung ist demnach sehr dominant. Oft stehen sie breitbeinig da, die Arme sind entweder vor oder hinter dem Rücken verschränkt oder in die Seiten gestützt. Sie sprechen eher wenig und das, was sie sagen, sagen sie mit Klarheit und #Dominanz.

Auch Politiker oder #Führungskräfte machen sich die Autorität zu Nutze. Beim autoritären Charisma geht es jedoch nicht unbedingt darum, beliebt zu sein, sondern Klartext zu sprechen, dadurch an Einfluss zu gewinnen und die Massen zu bewegen. Ein wahres Paradebeispiel aus der Geschichte ist Adolf Hitler.

Autoritäres Charisma ist besonders in Krisensituationen wirksam, kann jedoch auch manipulativ, einschüchternd und arrogant wirken.

Daran wird deutlich, dass Autorität auch hoch manipulativ, und das im negativen Sinne, angewendet werden kann. Oft lassen wir uns von der Kraft und Stärke dieser Menschen überrollen und vergessen dabei das Hinterfragen.

Autoritäres Charisma ist besonders in Krisensituationen hilfreich und wirkungsvoll. Doch kann es schnell auch in #Manipulation und Arroganz umschlagen. Deshalb bei autoritären Personen immer zwei Mal hin schauen und sich nicht blenden lassen. Egal ob durch Titel, Status, eine autoritäre Stimme, Kleidung oder Körpersprache. Denn hier ist nicht nur das „wie du etwas sagst“ ausschlaggebend, sondern auch, welche Absicht dahinter steht.

Bildhafte Sprache

#BildhafteSprache #PositiveFormulierungen

Eine wichtige Rolle bei der Verwendung positiver Sprache spielt das persönliche Mindset. Welche Bilder hast du im Kopf? Sind sie eher schwarz-weiß oder mit bunten Farben gemalt? Haben sie viele, schöne Details oder sind es nur schwarze, einfache Striche?

Je nachdem, wie deine Bilder im Kopf aussehen, wird auch dein Denken sein. Macht es dir Freude, dir gewisse Situationen im Kopf auszumalen und dich damit zu beschäftigen? Dann wirst du das auch nach außen hin ausstrahlen. Je detailreicher deine Bilder sind, desto besser wirst du dich hinein versetzen und hinein fühlen können.

Erzeuge mit Hilfe der bildlichen Sprache positive Emotionen. Denn vielleicht erinnern sich die Menschen nicht mehr an das, was du gesagt hast. Aber sie werden sich daran erinnern, wie sie sich in deiner Gegenwart gefühlt haben.

Doch, wie bringst du diese Bilder über die Sprache nach außen? Welche Worte solltest du für dich nutzen? Nun, es ist so ähnlich wie mit den Bildern im Kopf. Zeichnest du nur Strichmännchen bzw. wählst du zum Beispiel die Methode, Zahlen, Daten und Fakten aufzuzählen, so ist das zwar informativ, hat jedoch absolut keinen Unterhaltungswert. Das menschliche Gehirn jedoch, denkt in Bildern. Und diese Bilder sind mit Emotionen verknüpft.

Jeder Mensch strebt danach, sich wohl zu fühlen. Also verschaffe deinem Gegenüber eine positive Atmosphäre. Nutze dafür eine möglichst bildhafte Sprache. Versuche, das, was du sagen und vermitteln möchtest, auszugestalten und mit deinen Worten auszumalen. Dann passiert bei dir und deinem Gegenüber eine „Gedankenverschmelzung“. Das führt zu mehr Sympathie und Vertrauen.

Und statt Aber

#UndStattAber #PositiveFormulierungen

Ein Thema, dass mich schon seit mehreren Jahren beschäftigt. Und bis zum heutigen Tage bin ich immer noch dabei, es für mich umzusetzen. Das schöne Wörtchen „aber“. Früher habe ich es unbewusst verwendet, während ich heute um seine Bedeutung weiß. Wie ist das mit dir? Weißt du, wie oft am Tag du es verwendest und welche Wirkung es hat?

„Aber“ solltest du immer mit Bedacht verwenden, denn es hat eine große #Macht. Alles, was du gesagt hast, wird durch das darauf folgende „aber“ negiert bzw. verliert es dadurch an Bedeutung. Das möchte ich an einigen kurzen Beispielen verdeutlichen:

„Du hast ein schönes Kleid an… ABER irgendwie steht dir die Farbe nicht.“

Welches #Gefühl hinterlässt dieser Satz? Dass das Kleid schön ist, ist nach dem „aber“ wieder vergessen. Was wäre jedoch, wenn wir das „aber“ durch ein „und“ ersetzen?

„Du hast ein schönes Kleid an… UND wenn du es jetzt noch in der Farbe Rot tragen würdest, wäre es einfach perfekt.“

Auch hier wird zwar indirekt #Kritik geübt, jedoch ist es positiv verpackt und hinterlässt ein ganz anderes Gefühl. Es ist also eine etwas entschärfte Version des ersten Satzes. Diese Wirkung kannst du ganz bewusst für dich nutzen, um eine angenehmere und entspanntere Atmosphäre in Gesprächen zu erhalten.

Verwende „aber“ mit Bedacht und überlege, ob es für den weiteren Verlauf des Gesprächs vielleicht sinnvoller wäre, es durch ein „und“ zu ersetzen. Denn „und“ verbindet, während ein „aber“ uns voneinander trennt.

Versuche zukünftig, jedes „aber“ durch ein „und“ zu ersetzen und den Satz dementsprechend umzuformulieren. Und schau, was es mit deinem und dem Gefühl deines Gegenübers macht.

Natürlich kannst du das „aber“ auch ganz bewusst einsetzen, um etwas zu verdeutlichen oder hervorzuheben. Hier machst du dir die Wirkung des „aber“ im positiven Sinne zu Nutze.

„Du kommst zwar ständig zu spät und vergisst immer wieder deine Schlüssel… ABER ich liebe dich (trotzdem) über alles!“

Hier wird das „aber“ ganz bewusst eingesetzt, um das Positive hervor zu heben. Doch egal, wie du „aber“ verwendest… dir sollte bewusst sein, welche Wirkung du mit diesem kleinen Wörtchen hervor rufst und ob es wirklich das ist, was du willst. Ein nachgeschobenes: „Das hab ich doch gar nicht so gemeint!“ bringt dann nur selten noch Entspannung in die angeheizte Situation. Und manchmal lohnt es sich durchaus, ganz bewusst ein „und“ zu verwenden, um Situationen zu entschärfen oder von vorn herein zu entspannen. Außerdem ist es doch auch viel schöner, das in den Mittelpunkt zu stellen, was uns verbindet, anstatt uns darauf zu fokussieren, was uns voneinander trennt.

Nicht Weglassen

#NichtWeglassen #PositiveFormulierungen

Ein kleines Wort kann so viel verändern. Deine Gedanken, dein Handeln sowie die Art und Weise deiner Kommunikation. Dazu ein kleines Beispiel. Wir können einen bestimmten Sachverhalt auf zwei verschiedenen Wegen ausdrücken:

Variante 1: Ich möchte nicht krank werden.

Variante 2: Ich möchte gesund bleiben.

Was passiert mit dir, wenn du diese beiden Sätze miteinander vergleichst? Welche Gefühle rufen sie in dir hervor? Auf was wird hierbei jeweils der Schwerpunkt gelegt?

Sagst du: „Ich möchte nicht krank werden.“, konzentrierst du dich auf das Negative und stellst es so in den Mittelpunkt. Du programmierst dich also regelrecht in diese Richtung: „Oh Gott, hoffentlich werde ich nicht krank!“ Da schwingen viele Ängste, vielleicht sogar Panik mit.

Verwendest du das Wörtchen „nicht“, sprichst du davon, was du vermeiden möchtest. Lenke deinen Fokus deshalb lieber auf das, was du willst und fasse es ganz klar in Worte.

Sagst du im Gegenzug: „Ich möchte gesund bleiben.“, gehst du vom Positiven aus. Es geht dir gut, du bist gesund und möchtest es auch bleiben. Wunderbar! Warum also das Negative… das Kranksein in den Mittelpunkt stellen?

Möchtest du positiv kommunizieren sowie gute Gedanken und Gefühle haben und auch andere daran Teilhaben lassen, versuche zukünftig auf das Wörtchen „nicht“ zu verzichten. So lenkst du deinen Schwerpunkt und den der anderen auf das Positive.

Sei dir bewusst, was für einen großen Einfluss deine Worte und Gedanken auf dein Wohlbefinden haben! Und solltest du das Wörtchen „nicht“ doch nicht ganz weglassen können, dann sage wenigstens: „Ich kann das NOCH nicht.“ 😉

Weichmacher Vermeiden

#WeichmacherVermeiden #PositiveFormulierungen

Als ich meinem Freund die Themen für diese Woche zeigte, las er sich die einzelnen Punkte durch und fragte mich dann: „Was sind denn Weichmacher?“

Weichmacher in der #Sprache sind Wörter, welche die Bedeutung einer Aussage relativieren bzw. „weich machen“. Das geschieht manchmal aus #Angst davor, zu hart zu sein oder aus einer Unsicherheit heraus. Es werden eher Andeutungen gemacht als klare Ansagen. Das passt auch zu einem eher weichen #Führungsstil.

Ich möchte das an einem kurzen Beispiel verdeutlichen. Anstatt zu sagen: „Frau Müller, bitte sorgen Sie dafür, dass das Schreiben an Herrn Maier bis spätestens Montag in der Post ist.“ wird eher folgende Formulierung gewählt: „Liebes Team, wir sollten vielleicht bald einmal das Schreiben an Herrn Maier rausschicken.“ Was fehlt, ist hierbei das klare #Delegieren an eine konkrete Person mit einer klaren Aufgabe und einer entsprechenden Deadline. Anstatt eindeutige Ansagen zu machen, wird sich lieber hinter dem „wir sollten vielleicht bald…“ versteckt. Das führt jedoch dazu, dass sich nicht wirklich jemand verantwortlich fühlt und die Ansage im Nichts verschwindet.

Hinter Weichmachern in der Sprache verstecken sich diejenigen, die Angst davor haben, Verantwortung zu übernehmen.

Weitere Weichmacher sind zum Beispiel die gestern angesprochenen Verallgemeinerungen. Außerdem gehören dazu auch Andeutungen und Zweideutigkeiten. Bei beiden hält man sich eine Hintertür offen und kann letztendlich immer sagen: „Das hab ich doch gar nicht so gemeint.“

Um effektiv und möglichst eindeutig kommunizieren zu können, sollten sprachliche Weichmacher vermieden werden. Anstatt „vielleicht“ oder „wir sollten bald einmal…“ zu verwenden, sind direkte Ansagen mit klaren Deadlines eindeutig die bessere Wahl.