Haltung

#Haltung #DieGesundeStimme

Würdest du bei einem wichtigen Gespräch oder Telefonat einfach nur entspannt auf der Couch lümmeln? Unsere Haltung, egal ob beim Sitzen oder Stehen, spielt beim #Sprechen eine wichtige Rolle. Dabei geht es nicht allein nur um die #Außenwirkung, sondern auch um die richtige Sprechtechnik. Unser Bauch, die Rumpf- und Schulterhaltung, die Arme sowie auch die Neigung des Kopfes, sind dabei besonders ausschlaggebend.

Wenn du überzeugend sprechen oder einen Vortrag halten möchtest, solltest du immer auch auf deine Haltung achten. Doch fangen wir einmal ganz systematisch an. Wie funktioniert überhaupt das optimale #Stehen? Die Füße sind etwa hüftbreit auseinander. Die Zehenspitzen zeigen dabei geradeaus oder leicht nach außen. Die Knie sind locker und nicht etwa durchgedrückt. Wir sind hier immerhin nicht beim Militär. Ein leichtes Ausbalancieren bzw. Pendeln sollte noch möglich sein. Das kommt auch deinem Kreislauf zu Gute. Das Becken ist ein wenig nach vorn gekippt. Besonders wichtig ist es, ein Hohlkreuz zu vermeiden.

Zum überzeugenden Sprechen gehören grundlegend eine aufrechte Körperhaltung und die optimale Körperspannung.

Und was ist mit dem Bauch? Der Bauch sollte die Möglichkeit haben, sich beim #Atmen frei entfalten zu können. Vermeide demnach einengende Kleidungsstücke und zu enge Gürtel. Die Schultern sind leicht nach hinten unten gezogen, so dass Lunge und Zwerchfell gut arbeiten können. Die Arme hängen locker an der Seite des Körpers, so dass sie und die Hände dazu in der Lage sind, sich ganz authentisch beim Sprechen mitzubewegen. Der Hals ist lang gestreckt und das Kinn zeigt ein ganz klein wenig nach oben. Dadurch sind der Kehlkopf und die Luftröhre nicht eingeschränkt und der Luftstrom kann frei fließen.

Wichtig ist vor allem, dass wir nicht herum zappeln und auch beim #Sitzen beide Füße fest auf dem Boden stehen. Natürlich gehört eine gewisse Körperspannung beim Sprechen dazu, jedoch solltest du dabei nicht verspannen. Mit etwas Übung wird sich für dich die optimale Sprechhaltung ganz normal anfühlen. Du kannst sie übrigens sehr gut vor dem Spiegel üben. Baue sie dabei immer wieder von unten nach oben auf und lasse wieder locker. Hilfreich kann es auch sein, einen Tanzkurs zu besuchen, denn dort wirst du ganz automatisch die richtige #Körperhaltung und Körperspannung erlernen.

Lautstärke

#Lautstärke #DieGesundeStimme

Erinnerst du dich an ein #Telefonat, in welchem du dein Gegenüber kaum verstanden hast? Zum Beispiel, weil der Handyempfang sehr schlecht war und ständig Störgeräusche im Vordergrund waren? Was ist in diesem Moment mit dir passiert? Wahrscheinlich war es anstrengend für dich, dem anderen zu folgen bzw. überhaupt zu verstehen, was er dir sagen wollte. Und noch wahrscheinlicher ist es, dass du selbst ganz automatisch viel lauter gesprochen hast, als es notwendig gewesen wäre.

Die optimale Lautstärke kann beim #Sprechen einen großen Einfluss auf das Gelingen deines Gesprächs oder Vortrags haben. Zu leises Sprechen führt zu schneller Ermüdung beim Zuhörer. Der Inhalt kann nur schwer aufgenommen und verarbeitet werden. Das Stresslevel steigt und es kann dazu führen, dass Abneigung beim Gegenüber entsteht oder sogar Wut und Aggression.

Zu lautes oder zu leises Sprechen kann beim Gegenüber zu Desinteresse, Rückzug oder aggressivem Verhalten führen.

Zu lautes Sprechen bis hin zum #Schreien führt dazu, dass das Gegenüber sich persönlich angriffen fühlt. Warum schreit mich der andere denn so an? Ich bin doch nicht taub? Was will der von mir? Das alles kann darin enden, dass beide Gesprächspartner sich anschreien, oder dass der Angeschriene den Rückzug antritt.

Um die optimale Lautstärke zu finden, die auch der jeweiligen Situation angemessen ist, empfiehlt es sich, auf die nonverbalen Signale des Gegenübers zu achten oder ganz direkt nachzufragen, ob man gut verstanden wird. Sprichst du in einem größeren Raum oder zu einem größeren Publikum, solltest du immer ein #Mikrofon verwenden. Denn die Technik verstärkt deinen natürlich Stimmklang, ohne dass du lauter und somit oft auch angestrengter sprechen musst. Das kommt letztendlich dir und auch deinem #Publikum zu Gute.

Tempo und Pausen

#TempoUndPausen #DieGesundeStimme

Wusstest du, dass sehr viele Menschen Angst davor haben, beim Sprechen #Pausen zu machen? Bei meinen Klienten fällt mir das besonders häufig auf. Wenn ich dann genauer nachfrage bekomme ich meist zu hören, dass sie, z.B. bei Vorträgen, #Angst davor haben, dass jemand aus dem Publikum eine Frage stellen könnte, auf die sie keine Antwort haben oder jemand die Sprechpause dafür nutzt, ihnen ins Wort zu fallen. Oder, dass man doch besonders viele Informationen in einen #Vortrag packen muss, die Zeit jedoch nie reicht und man deshalb so schnell sprechen muss.

Erklärungen gibt es viele. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Ein Vortrag oder auch ein wichtiges #Gespräch können erst dann gelingen, wenn das Sprechtempo dem Verarbeitungsprozess des Gehirns angepasst ist und wir auch #Pausen für uns nutzen. Wir können zwar bis zu 60 Sprachsignale pro Sekunde beim Hören verarbeiten, doch das optimale Verinnerlichen geschieht in den Pausen. Außerdem ist es sehr anstrengend, über einen längeren Zeitraum einer hohen Sprechgeschwindigkeit zuzuhören.

Nutze Sprechtempo und Pausen, um Spannung zu erzeugen und deinem Gegenüber das Zuhören so angenehm wie möglich zu gestalten.

Pausen und das Sprechtempo sind Stilmittel, die wir wirkungsvoll zum besseren Verständnis und zur #Textgestaltung einsetzen können. Wenn jemand eine spannende #Geschichte zu erzählen hat, wird er ganz automatisch anders sprechen, als normal. Er wird manchmal schneller und manchmal langsamer sprechen. Besondere Höhepunkte wird er besonders betonen und möglicherweise durch Spannungspausen hervor heben.

Warum also nicht auch das bei Vorträgen und #Präsentationen nutzen? Denn so können wir besonders gut #Emotionen erzeugen. Und Emotionen führen wiederum dazu, was wir Informationen besser verarbeiten und abspeichern bzw. erinnern können. Und noch etwas in Bezug auf den Inhalt: Weniger ist oft mehr. Wenige, relevante Informationen gut verpackt sind so viel angenehmer und wertvoller für das #Publikum, als endlose Dauerredner, die sprechen ohne Luft zu holen.

SprechMelodie

#SprechMelodie #DieGesundeStimme

Warst du schon einmal in einem #Vortrag, in welchem der Redner so monoton sprach, dass du fast ins Traumland abgedriftet bist? So eine #Stimme eignet sich vielleicht gut für eine Meditation oder Trauerfeier, aber kaum für einen begeisternden Vortrag. Oder erinnerst du dich an dein letztes #Meeting oder Seminar, in welchem sich anfangs jeder kurz vorstellen sollte? Fast jeder verfällt dabei in den gleichen Singsang, so dass beim Zuhören kaum Inhalt hängen bleibt.

Das sind nur zwei Beispiele, in denen die Sprechmelodie eine herausragende Rolle spielt. Bist du dir eigentlich bewusst darüber, in welcher Melodie du sprichst und wie du dadurch wirkst? Hörst du dich gern auf #Tonaufnahmen oder dem Anrufbeantworter? Wenn nein, warum nicht?

Wir selbst hören uns tiefer, als die eigentliche Stimmlage ist, da unser Körper als zusätzlicher Resonanzraum dient. Hören wir dann eine Tonaufnahme von uns, klingt diese deshalb dann für uns wie jemand Fremdes. Gestern sprach ich bereits darüber, das tiefere und resonanzreichere Stimmen als angenehmer und vertrauenswürdiger empfunden werden.

Setze beim Sprechen sprachmelodisch mehr Punkte und Ausrufezeichen, anstatt ständig Fragen zu stellen.

Das lässt sich auch auf die Sprechmelodie übertragen. Grundsätzlich sollte sie natürlich immer dem Anlass entsprechend sein. Ein motivierender Vortrag und eine monotone Stimme passen nicht zusammen. Eine extrem melodische Trauerrede, wirkt auch eher befremdlich. Achte also bei der Vorbereitung wichtiger #Präsentationen oder Gesprächen auch immer auf deine Sprechmelodie. Ist sie der Situation angemessen?

Und noch ein Tipp, um überzeugender und vertrauenswürdiger zu wirken: Gehe mit deiner Stimme am Ende eines Satzes nach unten. Auch oder ganz besonders bei Fragen. Normalerweise gehen wir bei #Fragen und Aufzählungen automatisch mit der Stimme nach oben. Diese Sprechmelodie wirkt jedoch, im Allgemeinen, auf andere unsicher. Gehst du bei einer Frage am Ende mit der Stimme nach unten, so verwandelt sich diese ganz unbewusst klanglich zur Aussage und du wirkst somit selbstbewusster und überzeugender.

SprechStimmlage

#SprechStimmlage #DieGesundeStimme

Wenn du deine viel #Stimme nutzt, sollte dir auch daran gelegen sein, dass sie gesund bleibt. Ich kenne jedoch viele Menschen, die in sprechintensiven Berufen arbeiten und ständig mit ihrer Stimme Probleme haben. #Heiserkeit, Halsschmerzen bis hin zum vollständigen Verlust der Stimme. Kennst du das auch? Das alles passiert häufig bei Verwendung der falschen Sprechtechnik oder bei langem Sprechen in der falschen Tonlage.

Jeder Mensch besitzt eine persönliche Sprechstimmlage, in der er, auch bei langem Sprechen, die Stimme am wenigsten beansprucht. Wieso also fällt es uns dann so schwer, genau diese Sprechstimmlage für uns zu nutzen? Meistens sind das Auswirkungen unseres hektischen Lebensstils. Denn wer von uns nimmt sich heutzutage schon die Zeit, bevor er überhaupt spricht, seine Worte und auch seine #Stimmlage zu überdenken? Deshalb sprechen wir oft einfach drauf los.

Unsere Stimme entwickelt sich nach den Vorbildern, die uns umgeben. Haben wir also Familie bzw. viele Menschen um uns, die schlecht sprechen, übernehmen wir diesen schlechten Sprachstil ganz automatisch. Es kann also auch sein, dass du schon dein ganzes Leben lang in einer falschen #Tonlage sprichst, ohne dass es dir überhaupt bewusst ist.

Tiefe, entspannte Stimmen sind angenehmer fürs Ohr und wirken überzeugender als schrille, hohe Stimmlagen.

Sind wir in einem angespannten Zustand, so sind auch unsere Stimmbänder und unser Kehlkopf angespannt. Gestern habe ich bereits erklärt, dass die Stimmbänder wie Gitarrensaiten funktionieren. Spannen wir sie (unbewusst) an, wird der Ton höher und die Stimmbänder werden extrem belastet. Diese Fehlbelastung führt dann zu den oben bereits angesprochenen #Stimmstörungen.

Also heisst auch hier das Zauberwort: #Entspannung. Sind wir selbst gelassen und entspannt, entspannt sich auch unsere Stimme. Die persönliche Sprechstimmlage haben wir ganz automatisch dann, wenn wir z.B. von einem Tag fix und fertig nach Hause kommen, wenn wir über leckeres Essen sprechen, abends zum Einschlafen Schäfchen zählen oder über den letzten Urlaub erzählen, den wir entspannt am Strand verbracht haben.

Und genau diese Situationen sollten wir uns vor wichtigen Gesprächen oder #Vorträgen wieder ins Gedächtnis holen. Einfach ein paar Minuten inne halten, die Augen schließen und uns an unseren Traumstrand träumen. Dann überträgt sich dieser entspannte Zustand auf unsere Stimme und somit auch ganz automatisch auf unseren Gesprächspartner.

Entspannung

#Entspannung #DieGesundeStimme

Eine wichtige Grundlage für eine gesunde und angenehme #Stimme ist die Entspannung. Wie ich in meinen anderen Beträgen bereits ansprach, können wir dann am besten denken und kommunizieren, wenn wir entspannt sind. Und unsere Spiegelneuronen im Gehirn sorgen dafür, dass sich dieser Zustand auch auf unser Gegenüber überträgt.

Wie funktioniert das nun aber direkt auf die Stimme bezogen und wieso ist da Entspannung so wichtig? Wir alle haben #Stimmbänder im Hals bzw. in unserem Kehlkopf, die wir durch unseren Luftstrom in Schwingung bringen und die somit unsere Stimme erzeugen. Sie sind Muskeln und reagieren auf Anspannung oder Entspannung.

An- und Entspannung übertragen sich zu 100 Prozent auf die Stimmbänder und führen somit zu einem angespannten oder entspannten Stimmklang.

Unsere Stimmbänder darf man sich wie zwei parallel zueinander liegende Gitarrensaiten vorstellen. Was passiert nun bei An- und Entspannung mit den Gitarrensaiten bzw. dem Ton? Spannen wir bei einer Gitarre die Saiten, dann wird der Ton höher. Lassen wir die Saiten locker, so wird er tiefer. Und genau das lässt sich auch auf unsere Stimmbänder übertragen.

Nun zum Abschluss die Frage: Welche Stimme wirkt auf dich angenehmer? Die schrille, hohe Stimme oder die angenehm tiefe Stimme? Entspannung kannst du übrigens durch #Meditation, Traumreisen, die Vorstellung eines leckeren Essens oder durch tiefes Ein- und Ausatmen erreichen. Mache dir das vor wichtigen Gesprächen zu Nutze und du wirst sehen, dass du entspannter sein wirst und auch dein Gegenüber davon profitiert.

Soziale Netzwerke

#SozialeNetzwerke #KommunikationsKanäle

Etwas, das aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken ist, sind die sozialen Netzwerke. Dazu zählen, neben #Facebook und #Instagram, auch reine Business-Netzwerke, wie z.B. #LinkedIn. Wie effektiv sind diese Netzwerke? Was sind die Vor- und Nachteile in der #Kommunikation?

Ich kann mich noch genau daran erinnern, als Facebook ganz neu auf dem Markt war. Damals sah man noch alle Beiträge von Freunden bzw. Kontakten in der Timeline und ich lernte tolle Menschen aus aller Welt kennen. Wir chatteten damals viel miteinander und waren in regem Kontakt. Auch sämtliche #Werbung und Anzeigen gab es damals noch nicht.

Doch Facebook und auch andere Netzwerke, haben sich in den letzten Jahren gewandelt. Alles ist sehr kommerziell geworden. Man wird überhäuft von Werbeanzeigen und alles ist mehr Schein als Sein. Die Beiträge erreichen nur noch viele Personen, wenn man dafür bezahlt. Die Kommunikation untereinander ist eher anonym und viele, die Cybermobbing-Attacken starten, wähnen sich im Schutz dieser #Anonymität.

Doch betrachten wir die sozialen Netzwerke einmal in Bezug auf das Vermitteln von #Emotionen. Mittlerweile ist es so, dass viel mit Bildern kommuniziert wird, um die Augen schnell darauf zu lenken. Dabei wird mit Fotos, Gifs und Videos gearbeitet. Wer nur Text schreibt, wird nicht gesehen. Um Emotionen zu vermitteln, wurden die Emojis erfunden. Diese sollen die Kommunikation etwas erleichtern. Doch führen sie auch immer wieder zu Missverständnissen.

Soziale Netzwerke sind aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Doch manchmal fällt es schwer, die Realität vom schönen Schein zu unterscheiden.

Auch die Ohren bekommen etwas zu hören. Nur Bild allein reicht oft nicht mehr. Deshalb sind Videos, Live-Videos und die #Storys so beliebt. Und für den, der gerade nicht die Möglichkeit hat, zuzuhören, sind die Videobeiträge häufig mit Untertiteln unterlegt. Die Sinne Riechen, Schmecken und Fühlen sind in den sozialen Netzwerken jedoch nicht mit einbezogen.

Auch hat man die Möglichkeit, auszuwählen, was man von sich Preis gibt. Oft zeigt man sich dabei nur von der besten Seite. Beiträge können selbst im Nachhinein noch bearbeitet und auch wieder gelöscht werden. Sie werden von anderen Personen geliked, kommentiert und können geteilt werden. Das ermöglichet eine Art Dialog miteinander. Und Informationen können somit schnell geteilt werden, weltweit. Jedoch weiß man nie, ob es sich dabei nicht vielleicht um Fake-News handelt.

Ich persönlich nutze unterschiedliche soziale Netzwerke. Manche nur privat, andere fürs Business und einige für beides. Nächste Woche werde ich die sozialen Netzwerke zum Wochenthema machen. Dann kann ich euch, aus meiner Sicht, noch mehr darüber erzählen.

Handschriftlicher Brief

#HandschriftlicherBrief #KommunikationsKanäle

Während meiner Schulzeit war es noch etwas ganz Normales, #Briefe und Postkarten zu schreiben. Eine Zeit lang habe ich sogar Postkarten und auch Briefmarken gesammelt. Und in der Schule wurde uns im Englisch-Unterricht angeboten, Brieffreundschaften zu starten. Ich hatte damals Brieffreunde aus Italien und Ägypten, weil mich diese Länder und ihre Kulturen ganz besonders interessierten.

Als die Zeit der #Emails anbrach, wurde das Briefe schreiben immer seltener. Und heute ist es fast schon eine Rarität, einen handgeschriebenen Brief zu erhalten, denn fast alles ist digitalisiert.

Doch was sind die Vorteile gegenüber einer Email? Was bewirkt ein von Hand geschriebener Brief, was ein virtueller Brief nicht vermag? Schauen wir uns dazu doch einmal die Bedeutung bzw. den Einbezug der #Sinne an.

Erhalten wir einen echten Brief, so können wir, allein mit den Augen, einiges erkennen. Die Handschrift sagt schon etwas über den Absender aus. Ist die #Schrift nach links oder rechts geneigt? Sind große, verschnörkelte Buchstaben auf dem Papier oder ist die Schrift ganz winzig und kaum lesbar? Mit welchem Stift wurde geschrieben? Mit einem Kugelschreiber, einem Füller oder sogar einer Feder?

Gerade in unserer digitalen und hektischen Zeit, kann man mit einem handgeschriebenen Brief einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Und auch die anderen Sinne kommen bei einem Brief nicht zu kurz. Mit den Ohren hören wir das Rascheln des Papiers, wenn wir den Brief öffnen und auseinander falten. Wir können einen besonderen Duft auf dem Brief hinterlassen, so dass unsere Nase mit angesprochen wird. Mit den Händen fühlen wir das Papier. Wie ist es beschaffen? Ist es ganz einfaches, dünnes Papier oder wurde ein Büttenpapier verwendet? Und letzten Endes kam, früher jedenfalls, auch das Schmecken hinzu. Wenn man den Briefumschlag verschließen und die Briefmarke aufkleben wollte, hat man beides mit der Zunge befeuchtet. Ich kann mich auch heute noch gut an den Geschmack erinnern.

Erstaunlich, dass im Vergleich zum persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht, auch hier alle Sinne angesprochen werden. Und gerade heutzutage, wenn man einen ganz besonderen Eindruck hinterlassen möchte, sollte man sich durchaus einmal die Zeit nehmen, einen Brief mit der Hand zu schreiben. Und das gilt nicht nur bei Liebesbriefen. Auch Danksagungen oder Grüße an ganz besondere Menschen, fallen mit darunter.

Email

#Email #KommunikationsKanäle

Das Format der Email hat in den letzten Jahren die #Briefpost fast vollkommen abgelöst. Ich erinnere mich noch genau daran, wie es sich für mich damals als Jugendliche anfühlte, eine Email zu erhalten. Das war immer etwas ganz Besonderes, während Briefe und Postkarten zur Normalität gehörten. Wenn man damals versucht hat, ein Foto per Email zu versenden und dabei das Format zu groß war, konnte das Runterladen dessen schon mal ein paar Stunden dauern.

Heutzutage kann man mittlerweile sogar große Datenmengen ohne große Probleme verschicken. Rechnungen, #Dokumente Audio- oder Videofiles… das alles kann man an eine Email anhängen. Eine schöne #Signatur zeugt von Professionalität und enthält alle wichtigen Kontaktdaten. Und Informationen können zeitnah und unkompliziert versendet werden.

Doch wie sieht es hier mit den Sinnen und der Übermittlung von #Emotionen aus? Bei Emails hat man fast ausschließlich Text. Natürlich kann man auch Fotos oder Bildchen einfügen, das empfiehlt sich jedoch nur bei Newslettern. Ansonsten stören sie den Lesefluss. Heutzutage sind auch Emoticons bzw. Smileys möglich. Jedoch sollte auch das eher den privaten Emails vorbehalten sein.

Emails haben den Brief fast vollständig abgelöst. Doch auch, wenn man damit jetzt schneller kommunizieren und Daten hin und her schicken kann, sollte eine gewisse, professionelle Form gewahrt werden.

Was können wir über die Augen bei einer Email wahrnehmen? Die Schriftart und Schriftgröße sowie die Schriftfarbe. Auch fett gedruckter oder unterstrichener Text sowie das Schreiben in Großbuchstaben oder die Verwendung von Satzzeichen, fallen schnell ins Auge. Eine Email kann lang oder sehr kurz sein. Formell oder privat. Auch die Verwendung der Absatzform kann Ruhe oder Unruhe vermitteln. Das Hören bzw. die Stimme fällt hierbei vollkommen weg sowie auch das Riechen, Schmecken und Berühren.

Demnach können beim Verfassen einer Email schneller #Missverständnisse entstehen als beim persönlichen Gespräch von Angesicht zu Angesicht oder wenn man die Stimme des anderen hören kann. Als kleine Hilfe können Emojis und Smileys verwendet werden. Ein #Dialog ist per Email nur schwer durchführbar. Doch habe ich es auch selbst schon erlebt, dass Emails wie ein Chat fungieren und sich sogar einzelne Sätze hin und her geschickt werden.

Einen Vorteil hat das Ganze jedoch: Man hat alles schwarz auf weiß und kann mehrere Menschen erreichen, z.B. indem man sie in Kopie setzt. Manchmal erscheint es jedoch auch effektiver, man würde lieber kurz einmal zum Hörer greifen, um sich schneller absprechen zu können, als sich endlos lang Mails hin und her zu schicken. Des weiteren mag ich Mails, weil man sie dann lesen und beantworten kann, wenn man Zeit hat und somit vermeidet, dass man ständig erfolglos versucht, sich telefonisch zu erreichen.

Video-Telefonat

#VideoTelefonat #KommunikationsKanäle

Welche Alternativen gibt es nun zum persönlichen #Gespräch, wenn es von Angesicht zu Angesicht nicht möglich ist? Eine gute Möglichkeit sind zum Beispiel der VideoAnruf oder das alt bekannte #Telefonat.

Beim Video-Call hat man, voraus gesetzt die Verbindung ist gut, eine sehr gute Alternative, bei welcher man auch wieder seine Sinne und sein Bauchgefühl nutzen kann. Es ist fast so, als würde man im selben Raum sitzen.

Über die Augen kann man auch hier #Körpersprache, Kleidung und Bewegungen wahrnehmen. Allerdings beschränkt sich das meist nur auf den Oberkörper. Die Füße, welche übrigens das ehrlichste Körperteil sind, kann man beim Video-Call nicht sehen. Es sei denn, die Kamera steht sehr weit weg, so dass man die ganze Person am anderen Ende der Leitung wahrnehmen kann. Auch hier hören wir wieder den Klang und die Nuancen der #Stimme, jedoch kann diese auch verzerrt oder ständig durch Pausen unterbrochen sein. Die Sinne Riechen, Schmecken und Berühren fallen bei dieser Art der #Kommunikation jedoch vollständig weg.

Ist ein persönliches Gespräch von Angesicht zu Angesicht nicht möglich, bieten Video-Calls und Telefonate eine gute Alternative.

Beim guten alten Telefonat werden die Sinne sogar noch weiter eingeschränkt. Man kann nur noch die Stimme des anderen wahrnehmen. Jedoch werden auch darüber Signale der Körpersprache übermittelt. Eine Alternative zum Telefonat können heutzutage übrigens auch Sprachnachrichten sein. Ein richtiger #Dialog wird dann zwar nicht mehr möglich, aber immerhin besteht auch dabei noch die Möglichkeit, #Emotionen in der Stimme des Gegenübers heraus zu hören.

Je nach Anlass kann man also die Sprachnachricht, das Telefonat oder den Video-Call zur Kommunikation mit anderen nutzen. Auch mehr als zwei Personen sind dabei möglich. Jedoch sollte man darauf achten, dass über die Stimme auch die Körpersprache sichtbar wird.

Deshalb mein Tipp für dich: Auch, wenn du diese Kanäle für dich nutzt… bereite dich, bei wichtigen Gesprächen, wie auf ein persönlichen Termin von Angesicht zu Angesicht vor. Achte auf deine Haltung und #Atmung und auf eine klare Aussprache. Sprich nicht zu schnell und lass auch immer einmal wieder Pausen. Und, wenn möglich, kleide dich auch entsprechend. Dann kannst du auch über den Video-Call, das Telefonat oder die Sprachnachricht wirkungsvoll überzeugen und effektiv kommunizieren.