🌿 Newsletter #5 – Weisst du, was du willst?

Wahrscheinlich fällt es dir leicht darüber zu sprechen, was dich nervt, was du alles nicht kannst oder was du nicht möchtest. Aber hast du auch eine Antwort auf die Frage: Was willst du eigentlich wirklich?

In meinen Coachings, in Gesprächen oder auch im Alltag erlebe ich es immer wieder, dass Menschen gut darin sind, sich über etwas aufzuregen. Unzufrieden zu sein mit dem, was gerade ist. Aber wenn ich dann die Frage danach stelle, was denn die Alternative sei bzw. womit sie sich besser fühlen würden, dann ist das Ergebnis oft ein „Ich weiss es nicht.“ oder ein „Na, wenn das oder das NICHT ist!“

Und dabei ist es doch so wichtig zu wissen, wie dein Leben aussehen soll. Wo du Kompromisse eingehen möchtest und wo ganz klar deine Grenzen liegen. Womit du dich wirklich wohl fühlst. Denn nur dann bist du auch dazu in der Lage, gut für dich selbst zu sorgen, deine Bedürfnisse und Grenzen nach außen zu kommunizieren und dein Leben danach auszurichten.

Wie ich haben auch viele andere hochsensible Menschen ihre erhöhte Sensitivität in ihrer Kindheit und Jugend oft als etwas Negatives erlebt. Denn wer möchte schon gern immer wieder als „Sensibelchen“ abgestempelt werden oder immer ein Außenseiter sein. Somit sind wir wahre Meister, wenn es um das Thema Anspassung geht.

Durch unsere empathischen Fähigkeiten erspüren wir sehr schnell, wie wir anderen Menschen etwas Gutes tun können. Wir sind extrem gut darin, anderen ein gutes Gefühl zu geben. Wohlfühlatmosphären zu erschaffen. Und wir wissen, was wir tun müssen, um anderen zu gefallen. Doch führt genau das oft dazu, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse verleugnen, sie verstecken und uns viel mehr mit dem Außen beschäftigen, als mit uns selbst.

Das erste Mal richtig bewusst geworden ist mir das mit Anfang 20. Ich besuchte ein Schnupperwochenende zum Thema „Ausbildung zur Integrativen Tanztherapeutin“. Schon da ging es viel um das Thema Selbsterfahrung. Nach einer Übung gab es eine Gesprächsrunde. Ich war an der Reihe und erzählte gerade darüber, wie ich andere Menschen immer wieder auf ihrem Weg und ihren Vorhaben unterstütze. Unsere Seminarleiterin blickte mir in die Augen, lächelte und fragte:

„Und jetzt sag doch mal, Kristin… was willst DU eigentlich?“

Dieser Satz bewegte so viel in mir! Diese Frage hatte mir so noch niemand gestellt und ich begann, sie zu meinem Lebensinhalt zu machen. Wenn mir mein Gefühl sagt, dass ich mit irgendetwas unwohl fühle, hinterfrage ich die Situation und frage mich selbst: Will ich das eigentlich wirklich?

Sich der eigenen Persönlichkeit, Muster und Verhaltensrollen bewusst zu sein bildet die Basis für ein gesundes und ausgeglichenes Leben. Im beruflichen wie auch privaten Kontext. Und gerade hochsensible Menschen dürfen sich dessen bewusst werden, dass zu allererst sie der wichtigste Mensch in ihrem eigenen Leben sind.

Zu wissen, was du nicht in deinem Leben möchtest, ist ein Anfang. Insbesondere dann, wenn du Negatives beseitigen möchtest. Doch ist das alles letztendlich nicht wirklich viel wert, wenn du nicht weißt, was an die Stelle dieses „Nichts“ treten soll. Denn dein Mindset spielt bei diesem Veränderungsprozess eine wichtige Rolle.

  • Nachdem du dir bewusst gemacht hast, was du nicht mehr in deinem Leben haben möchtest, frage dich: Was sind die Dinge, auf die du ab jetzt deinen Fokus richten möchtest?
  • Dir die Frage zu stellen, was du eigentlich wirklich willst, kann anfangs sehr herausfordernd sein. Vielleicht hilft es dir darüber nachzudenken, was du bei anderen Menschen und in deren Leben magst und womit du dich wohl fühlst.
  • Es ist absolut okay, nicht auf alles gleich eine Antwort zu haben. Nutze das „Ich weiß nicht.“ in dir und verwandle es in ein „Ich weiss es NOCH nicht.“ Und schon verändert sich dein Mindset.
  • Suche nach Lösungen für deine Herausforderungen. Wenn du dich mit etwas unwohl fühlst, überlege dir, was du konkret tun kannst, um diese Herausforderungen in etwas Positives umzuwandeln.
  • In welchen Situationen und in der Gegenwart welcher Menschen kannst du entspannen und ganz du selbst sein? Und wie schaffst du es, zukünftig mehr solcher Momente und Menschen in dein Leben zu integrieren?
  • Nutze die Macht der Visualierung. Schließe deine Augen, atme ruhig ein und aus und erschaffe dir vor deinem inneren Auge den Idealzustand, den du erreichen möchtest. Nutze dafür alle deine Sinne. Vielleicht inspiriert dich dieses Bild auch zum Malen oder zum Erschaffen eines Vision-Boards. Träume dich, so oft es geht, in diesen Zustand hinein und genieße das angenehme Gefühl.

Diese Punkte sind ein kleiner Anreiz für dich, wie du deinen eigenen Veränderungsprozess angehen kannst. Egal ob es dabei um private oder berufliche Themen geht.

Grundsätzlich geht es darum, dich und dein Mindset weg vom „Ich will das nicht!“ hin zu einem „Genau das ist es, was ich will!“ zu verändern. Und das im Idealfall dann auch wirkungsvoll nach außen zu kommunizieren.

Gern unterstütze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Im Zusammenhang mit der Wichtigkeit des persönlichen Mindsets könnte dich vielleicht das Thema Neuroplastizität interessieren. Denn Dinge wie z.B. die Visualisierung oder positive Gespräche mit dir selbst, beeinflussen nachhaltig die Veränderungsprozesse im Gehirn. Das kann dich nachhaltig dazu motivieren, deine Ziele auch wirklich zu erreichen.

  • Neuroplastizität beschreibt die Fähigkeit unseres Gehirns, sich an Veränderungen anzupassen. So werden z.B. Routinen und Gewohnheiten erschaffen.
  • Dopamin spielt dabei eine Schlüsselrolle, denn dieses Hormon wird als Belohnung ausgeschüttet und lässt uns gut fühlen.
  • Die Häufigkeit ist ausschlaggebend für den Erfolg. Erst ab etwa 100 Wiederholungen kann mit der Ausbildung neuer Synapsen gerechnet werden.
  • Neu gebildete Nervenverbindungen werden besonders in Ruhephasen gestärkt. Deshalb sind die Reduzierung von Stress und ausreichend Schlaf von großer Wichtigkeit.

[Quelle: Medical Park]

Unter diesem Link von gedankenwelt.de findest du 16 wertvolle Übungen dazu, wie du dein eigenes Gehirn und somit deine Neuroplastizität trainieren kannst.

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über meine eignen Gedanken zum Thema „Weisst du, was du willst?“.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

In den nächsten Wochen stehen in Leipzig wieder einige tolle Events an, bei denen wir beide uns wiedersehen und ins Gespräch kommen können:

11.06.24, 19 Uhr – Red Club Leipzig

13.06.24, 17:30 Uhr – Networking Queens | Pokerface & Abendgarderobe

30.07.24, 18 Uhr – Easy Business Club

28.08.24, 18 Uhr – Speed-Networking bei Entenza

Melde dich gern, wenn du dir mehr Informationen wünschst oder bei dem ein oder anderen Event dabei sein möchtest.

Sehr gern teste ich auch dein Event dahin gehend, ob es für hochsensible Menschen geeignet ist bzw. welche Anpassungen du treffen kannst, um es angenehmer für die Sinne zu machen. Denn letztendlich werden alle Menschen davon profitieren.

Für den heutigen Fakt reisen wir wieder in die Tierwelt.

Wusstest du, dass man das Brusttrommeln von männlichen Gorillas bis zu einem Kilometer weit hören kann?

Forscher vermuten, dass das Trommeln Auskunft über die Größe des Primaten geben kann und somit abschreckend wirken soll.

Die Dauer des Trommelns ist übrigens nur relativ kurz und dauert maximal 3 Sekunden.


War dir bis heute bewusst, dass der Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!“ durch die neuen Erkenntnisse der Hirnforschung widerlegt wird und Menschen somit bis ins hohe Alter hinein dazu in der Lage sind, ihr Gehirn und ihre Denkstrukturen grundlegend zu verändern?

Ich freue mich auf deine Gedanken dazu.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: Weisst du, was du willst?

🌿 „Und, Kristin… was willst DU eigentlich?“

Mit Anfang 20 besuchte ich ein Einführungsseminar in Nürnberg, um herauszufinden, ob ich mich zur Integrativen Tanztherapeutin ausbilden lassen möchte. Während dieses Wochenendes gab es bereits viele Übungen zur Selbsterfahrung. In einer anschließenden Gesprächsrunde erzählte ich davon, wie ich andere Menschen immer wieder auf ihrem Weg unterstütze und ihnen helfe. Unsere Kursleiterin lächelte mich an und fragte: „Und, Kristin… was willst DU eigentlich?“

Diese Frage veränderte mein Leben und ich begann, mich immer weiter mit mir selbst und meinen Bedürfnissen auseinanderzusetzen. In meinen Coachings und in Gesprächen erlebe ich es immer wieder, dass Menschen zwar genau wissen, was sie nicht mehr möchten… die wenigsten jedoch können sagen, was genau dann an diese Stelle treten soll.

Mehr Gedanken dazu findest du in meiner aktuellen Podcastfolge. Zu hören überall, wo es Podcasts gibt.

Was waren die Wendepunkte in deinem Leben?

🎧 Neue Podcast-Folge: Der Umgang mit Emotionalität in wichtigen Gesprächen.

🤔 Wie oft habe ich in meinen Coachings gehört, dass Führungskräfte in wichtigen Gesprächen nicht mit der Emotionalität ihres Gegenübers umgehen können. Dass Menschen dafür belächelt oder übergangen werden.

🩷 Dabei ist es doch so wichtig, seine eigene Emotionalität und die anderer Menschen regulieren und begleiten zu können. Wie das funktionieren kann, erfährst du in meiner aktuellen Podcastfolge.

Was hast du für Erfahrungen gemacht?

Hier geht es zur aktuellen Podcastfolge:

🌿 Newsletter #3 – Der Umgang mit Herausforderungen.

Sicher kennst du das auch: Du hast du gut auf eine Situation vorbereitet, hast wertvolle Zeit und Energie darauf verwendet… und dann passiert plötzlich etwas, mit dem du nicht gerechnet hast! Kannst du gut damit umgehen und gelassen darauf reagieren? Oder bricht für dich eher eine Welt zusammen und du bist am Boden zerstört?

Was für den einen „gar nicht so schlimm“ ist, kann für den anderen bereits den Untergang bedeuten. Denn wir alle sind verschieden und unsere „Ressourcen-Fässer“ sind, auf Grund unserer Vergangenheit und Erlebnisse, unterschiedlich gefüllt. Bietet unser Fass noch viel Raum, so stehen die Chancen gut, dass wir gelassen bleiben. Ist unser Fass gedoch bereits bis zum Rand gefüllt, so kann es schon ein kleiner Tropfen zum Überlaufen bringen.

Die Gehirne hochsensibler Menschen arbeiten anders, als die von normalsensiblen Menschen. Sie sind jederzeit Unmengen von Reizen ausgesetzt, die verarbeitet werden müssen. Routine, Planung und Vorhersehbarkeit sind deshalb wichtige Tools, um gut durch die Tage zu kommen und zusätzliche Anstrengungen zu vermeiden.

Passiert nun jedoch etwas Unvorhergesehenes, wirft das hochsensible Menschen schnell aus der Bahn und sie werden von einer Welle aus Stress, Anspannung und Emotionalität überrollt. Je nachdem, wie intensiv die Herausforderung das eigene Leben beeinflusst und je nachdem, wie voll das eigene „Ressourcen-Fass“ bereits ist, kann es sogar zu einem Mental-Breakdown kommen.

Für andere Menschen mag sich das als ein „Überreagieren“ oder „Dramatisieren“ darstellen. Für die oder den Betroffenen jedoch ist es ein wirklich einschneidendes Erlebnis. Deshalb ist es so wichtig, sich seiner eigenen Hochsensibilität und der daraus entsehenden körperlichen und seelischen Besonderheiten bewusst zu werden, um zukünftig in solchen Situationen besser damit umgehen zu können.

Nur die wenigsten Menschen können bei größeren Herausforderungen wirklich gelassen bleiben. Und wenn du hochsensibel bist, so wirst du in deinem Leben sehr oft an deine persönlichen Grenzen kommen. Trotzdem gibt es einige Dinge, die du tun kannst, um solche Situationen zukünftig gut zu überstehen:

  • Erschaffe dir ein stables Umfeld an Menschen, die dich wertschätzen und unterstützen.
  • Versuche, deine eigenen Emotionen zu zügeln (z.B. durch Atmung, Meditation etc.)
  • Fokussiere dich auf die Chancen, die in den Herausforderungen liegen.
  • Benutze deinen Verstand, um wieder mehr Kontrolle über die Situation zu erhalten.
  • Sprich ganz offen darüber, dass du dich in bzw. mit der Situation überfordert fühlst und suche dir Unterstützung.
  • Nimm, wenn möglich, etwas Abstand von der Situation und betrachte sie dann von einem neuen Blickwinkel aus.
  • Sorge dafür, dass dein „Ressourcen-Fass“ nie bis zum Rand gefüllt ist, sondern gönne dir rechtzeitig Auszeiten und Entspannung.

Mit diesen Tools gelingt es dir, raus aus der Emotion und wieder zurück in deinen Verstand zu kommen. Die Situation neu zu betrachten und zu bewerten, um somit zu neuen Lösungsansätzen zu gelangen. Und das nächste Mal, kannst du vielleicht sogar schon etwas gelassener mit der neuen Herausforderungen umgehen.

Die Redakteurin Henriette Maslo-Dangl vom ORF hat eine Dokumentation über Hochsensibilität ins Leben gerufen und ausgewählte Menschen zu diesem Thema interviewt.

Die Dokumentation läuft am 22. Mai 2024 um 20:15 Uhr in Erstaustrahlung bei 3sat.

Ich durfte dabei sein und werde in ihrer Dokumentation „Wie Hochsensible die Welt wahrnehmen.“ über meine Arbeit mit Unternehmen und Führungskräften sprechen. Des weiteren wird ein ehemaliger Klient von mir, Martin Roth (Kommandant der Kantonspolizei Basel-Stadt) auch ein kurzes Statement dazu geben.

Ich bin selbst schon sehr gespannt und freue mich auf die daraus entstehenden Gespräche und Möglichkeiten.


Die Begründerin der Hochsensibilität – Elaine Aron – hat einen neuen Blog zum Thema „Verarbeitungstiefe bei hochsensiblen Menschen“ geschrieben. Hier sind die wichtigsten Fakten daraus:

  • Hochsensible Personen sind nicht schwach oder anfällig, sondern einfach empfänglicher und offener gegenüber negativen und positiven Einflüssen.
  • Die Eigenschaft der ausgeprägten Verarbeitungstiefe, die nur bei einer Minderheit von Menschen besteht, ermöglicht es diesen Personen, Chancen und Bedrohungen zu bemerken, die andere verpassen.
  • Hochsensible Menschen besitzen eine sehr ausgeprägte Fähigkeit, das Nützliche zu erkennen.
  • In einer Forschungsstudie mit Zwillingen von Pluess et al. aus dem Jahr 2022 konnte Hochsensibilität genetisch identifiziert werden (anstatt lediglich Fragebögen zu verwenden). Was für ein bahnbrechender Erfolg!
  • Treten Probleme auf, so profitieren hochsensible Menschen von entsprechenden Interventionen extrem gut! Manchmal hilft es bereits, ein passendes Buch zu lesen, einen entsprechenden Kurs zu belegen oder therapeutische Hilfe zu beanspruchen.

(Wusstest du eigentlich, dass es für das Wort „Verarbeitungstiefe“ im Deutschen keine richtige Definition gibt?)

In meiner aktuellen Podcast-Episode erzähle ich darüber, wie ich bei unserem geplanten Urlaub plötzlich vor scheinbar unüberwindbaren Herausforderungen stand.

Du erfährst, was dir dabei helfen kann, solche Situationen gut zu überstehen und warum ein stabiles, soziales Umfeld dabei so wichtig ist.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Weißt du, was zu tun ist, wenn du plötzlich einen riesengroßen Bienenschwarm entdeckst? Von dem ein gewaltiges Summen ausgeht. Und der sich immer mehr verdichtet?

Wir wussten es jedenfalls nicht. Deshalb habe ich mich über Google schlau gemacht und Folgendes dazu gefunden:

Wer den Bienen einen Gefallen tun möchte, beobachtet, wo sich der Schwarm niederlässt, und ruft währenddessen beim örtlichen Imkerverein an.

Und genau das haben wir dann getan. Der Imker erklärte uns, dass sich der Schwarm mit der Zeit immer mehr verdichtet und sich dann gesammelt irgendwo niederlassen würde.

Und genauso war es dann auch. Etwas beängstigend, da es direkt vor einem Hauseingang passierte… aber auch irgendwie extrem faszinierend.

Hättest du es gewusst?


Welchen Herausforderungen stehst du derzeit gegenüber? Was hilft dir dabei, sie zu überwinden und dabei gut für dich zu sorgen?

Ich freue mich über deine Gedanken dazu.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin


PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du auf meiner Website. Folge auch gern meinem Blog oder besuche meine Website „Ruhige Welt„, auf der es Empfehlungen für ein ruhigeres Leben zu finden gibt. Falls du Vorschläge dafür hast, melde dich gern!

Neue Podcast-Folge: Endlich Erholung… oder doch nicht?! | Wie du mit Herausforderungen umgehen kannst.

🌿 Die neue Folge meines Podcasts ist online und dieses Mal spreche ich über den Umgang mit Herausforderungen. Zum Beispiel dann, wenn du lange Zeit dafür investiert hast, einen entspannten Urlaub zu planen… und dann plötzlich alles anders kommt.

✅ Was kannst du tun, um in solchen Situationen einen klaren Kopf zu behalten? Welche Rolle spielen dabei dein persönliches Mindset und sein soziales Umfeld?

💚 Ich wünsche dir viel Freude beim Anhören und bin gespannt auf deine Gedanken zum Thema. Was tust du, um bei negativen Überraschungen gelassen bleiben zu können?

Hier geht es zu allen Podcast-Folgen:

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Newsletter #2 – Du bist (k)ein seelischer Mülleimer.

Bist du in Gesprächen ein guter Zuhörer? Oder übernimmst du lieber den Rede-Part und liebst es, dich anderen Menschen mitzuteilen? Grundsätzlich bin ich eine Mischung aus beiden, doch höre ich auch sehr gern anderen Menschen zu. Mich interessieren die Geschichten, die hinter ihnen stehen.

„Mit dir kann man sich richtig gut unterhalten!“ Was im 1. Moment wie etwas Positives erscheint, war für mich, beim genaueren Hinschauen, fast immer eine Qual. Denn diesen Satz hörte ich so oft von Menschen, die in meiner Anwesenheit fast ausschließlich Monologe hielten. Oder nur über ihre Probleme sprachen. In deren „Gesprächen“ mein Redeanteil bei maximal 10 Prozent lag und ich förmlich vom Redeschwall meines Gegenübers überrollt wurde.

Nach diesen Gesprächen fühlte ich mich jedes Mal vollkommen erschöpft und ausgebrannt. Denn es ging gar nicht darum, echte Gespräche zu führen. Ich war lediglich die Zuhörerin und traute mich oft aus Höflichkeit nicht, die andere Person zu unterbrechen und das Gespräch zu beenden.

Wir hochsensiblen Menschen haben ausgeprägte emphatische Fähigkeiten und können uns somit hervorragend in andere Menschen und Situationen hinein fühlen. Außerdem schenken wir unserem Gegenüber gern 100 Prozent unserer Aufmerksamkeit, haben wirkliches Interesse und können unglaublich gut zuhören.

Doch genau das ist das Problem. In der heutigen Welt bleibt selten Raum für echte Gespräche und ehrliche Aufmerksamkeit. Dabei haben wir doch alle in uns diesen Drang, uns anderen Menschen mitzuteilen. Und wie dankbar sind wir deshalb für Menschen, die uns ihre Aufmerksamkeit schenken und uns wirklich einmal zuhören.

Hochsensible Menschen eignen sich deshalb hervorragend als Gesprächspartner. Besonders in therapeutischen und sozialen Berufen oder im Coaching kommt uns das zugute. In zwischenmenschlichen Beziehungen haben wir jedoch oft Schwierigkeiten, uns abzugrenzen und zu erkennen, wann wir ein Gespräch beenden sollten, um uns am Ende nicht vollkommen ausgelaugt zu fühlen.

Wie bereits beschrieben besitzen hochsensible Menschen ausgeprägte emphatische Fähigkeiten. Wir können also ganz tief in die Situationen anderer Menschen hinein fühlen. Das kann jedoch auch zur Gefahr werden.

Genau dann, wenn unser Mit-GEFÜHL in Mit-LEID umschlägt. Denn dann entzieht uns das Gespräch unglaublich viel Energie und kann uns sogar krank machen. Eine Grenze zu ziehen ist also essenziell dafür, dass wir gesund und in unserer Energie bleiben.

  • Ein gutes Gespräch sollte vom Redeanteil und Zuhören aus etwa ausgeglichen sein. Nur dann ist es ein wirklicher Dialog.
  • Höflichkeit ist nur dann etwas Gutes, wenn du dich damit wohl fühlst. Achte deshalb unbedingt auf deine persönlichen Bedürfnisse.
  • Erkenne, wann dein Körper sich meldet (z.B. mit Herzklopfen, Kopfschmerzen etc.) und beende spätestens dann das Gespräch.
  • Signalisiere deinem Gegenüber deutlich, dass du gehen musst, z.B. durch Körpersprache, einen Blick auf die Uhr, dem Gang zur Toilette oder sprich einfach ehrlich an, dass du eine kleine Auszeit brauchst.
  • Lerne, dich von den Themen deines Gegenübers abzugrenzen. Das Leid der anderen ist nicht dein Leid. Mitfühlen ist etwas Wunderbares, mitleiden macht dich krank.

In meiner neuesten Podcast-Episode betrachte ich mein aktuelles Thema noch einmal von einer anderen Seite. Ich erzähle dir darin zum Beispiel, wie meine Vergangenheit als „seelischer Mülleimer“ aussah und warum ich deshalb auch immer wieder unter Liebeskummer litt.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Wenn ein Mensch aus emotionalen Gründen weint, ändert sich die Zusammensetzung der Tränen.

Und noch etwas Interessantes in diesem Zusammenhang:

Eine menschliche Träne wiegt im Durchschnitt etwa 15 Milligramm. Das entspricht etwa 15 Sandkörnern. Oder 15 kleinen Ameisen. Wow!


Danke, dass du bis hierhin gelesen hast und ich hoffe, ich konnte dir ein paar kleine, wertvolle Infos mit auf den Weg geben.

Welche Themen wünschst du dir für die kommenden Newsletter?

Weitere Infos zu mir und meinen Angeboten findest du auf meiner Webseite, in meinem Blog oder Podcast.

Hab eine gute Zeit!

Kristin

Nur, wenn du dich selbst kennst, kannst du wirklich erfolgreich sein.

🌿 #Montagsimpuls

Was passiert, wenn du immer wieder entgegen deiner Persönlichkeit und deiner Bedürfnisse lebst? Warum ist es so wichtig zu wissen, wer du bist und was du brauchst?

Die Antworten darauf begegnen mir immer wieder in meinen Coachings, aber auch in meinem persönlichen Alltag. Denn nur, weil ich weiß, wie etwas geht, heisst das noch lange nicht, dass es mir selbst auch immer gelingt.

Denn letztendlich leben wir alle in den unterschiedlichsten Systemen wie z.B. Familie, Partnerschaft, Arbeitsumfeld, Öffentlichkeit und sind soziale Wesen, die miteinander agieren. Sich aufeinander einstellen. Rücksicht aufeinander nehmen. 

Die Anforderungen an uns in unserer schnelllebigen Gesellschaft sind extrem hoch. Um darin bestehen zu können, ist es unglaublich wichtig zu wissen, welcher Persönlichkeitstyp du bist. Wo deine eigenen Grenzen liegen. Und was du brauchst, um gesund und ausgeglichen zu sein. 

Denn lebst du immer wieder entgegen deiner Natur, schwächt das deinen Körper und deine Seele. Es entzieht dir unglaublich viel Energie. Und du gerätst immer weiter in eine Abwärtsspirale. Gerade hochsensible Menschen sind dafür besonders empfänglich.

Was sind deine Gedanken dazu? Wann hast du erkannt, was du wirklich brauchst? Oder bist du noch auf der Suche?

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🎧 Neue Podcast-Folge: Du bist (k)ein seelischer Mülleimer. 🎧

In meiner 4. Podcast-Episode spreche ich darüber, warum hochsensible Menschen für andere oft zum „seelischen Mülleimer“ werden. Und warum das in meiner Jugendzeit auch oft zu Liebeskummer geführt hat. 

Was sind deine Erfahrungen dazu?

Meinen Podcast findest du überall da, wo es Podcasts gibt.

Ich wünsche dir viel Freude beim Anhören und freue mich außerdem über dein Feedback und deine Anregungen 🙂

Kristin

🌿 Seelischer Mülleimer

Kennst du das Gefühl, wenn dich dein Gesprächspartner mit seinem Redebedürfnis förmlich überrollt? Wenn der Dialog plötzlich zum Monolog wird? Wenn dir das Gespräch zwar deine Energie entzieht, du jedoch aus Höflichkeit nichts sagst und dich am Ende vollkommen ausgelaugt fühlst?

Rückblickend habe ich in meinem Leben viel zu oft solche Situationen erlebt. Zum Glück gibt es jedoch einige Dinge, die du tun kannst, um dich zukünftig davor zu schützen.

Fällt dir noch etwas ein, das dir dabei hilft, dich besser abzugrenzen?

NEWSLETTER #1 – Perfektion | Fluch und Segen –

Bist du jemand, der es immer allen recht machen möchte? Der Angst vor Fehlern und Ablehnung hat? Der immer das bestmögliche Ergebnis von sich selbst erwartet?

Das Streben nach Perfektion an sich ist grundsätzlich ein guter Anreiz. Produkte und Dienstleistungen erhalten dadurch ein hohes Maß an Funktionalität und Fehler können vermieden werden.

Doch der ständige Drang danach, die Dinge perfekt und richtig zu machen, kann auch dazu führen, dass wir krank werden. Uns ausgebrannt fühlen. Oder in die Depression abrutschen.

Deshalb ist es so wichtig, für dich ein Gleichgewicht zu finden und frühzeitig zu erkennen, wann du damit aufhören solltest, etwas immer weiter zu perfektionieren.


Perfektionismus und Hochsensibilität

Wusstest du, dass besonders hochsensible Menschen einen sehr ausgeprägten Drang zur Perfektion haben? Durch unsere Tiefgründigkeit und die Fähigkeit, etwas bis ins kleinste Detail hinein zu analysieren, sind wir besonders gut darin, Fehler aufzudecken, entsprechende Anpassungen zu treffen und somit Prozesse oder Produkte in höchstem Maße zu optimieren.

Diesbezüglich sind hochsensible Menschen für Unternehmen wahre Perlen. Doch kann das auch ins Gegenteil umschlagen. Durch unseren Wunsch, alles perfekt zu machen, können Konzepte und Ideen auch lange auf sich warten lassen. Deadlines werden vielleicht immer wieder verschoben, weil etwas „noch nicht fertig“ ist. Oder das Ergebnis ist so tiefgründig und allumfassend, dass die Umsetzung fast unmöglich erscheint. Das Ende vom Lied? Wir fühlen uns unverstanden, nicht wertgeschätzt und zweifeln an uns und unseren Fähigkeiten.

Wie also kannst du es schaffen, einen wertvollen Mittelweg zu finden, der vor allem die positiven Eigenschaften von Perfektionismus ins rechte Licht rückt?


So nutzt du deinen Perfektionismus auf positive Art und Weise.

  • Hole dir Unterstützung bzw. Menschen an deine Seite, die dich darauf hinweisen, wenn du dich in der Perfektion verlierst.
  • Suche dir Projekt, wo deine Fähigkeiten zur Perfektion von großem Nutzen sein könnte.
  • Setze dir klare Ziele und Deadlines.
  • Mach dir bewusst, dass dein Maßstab für 100% bereits weit über dem des Durchschnitts liegt.
  • Lerne, deine eigene Arbeit wertzuschätzen, auch wenn es sich für dich vielleicht so anfühlt, als wäre sie „noch nicht fertig“.
  • Versuche zu erkennen, wann Perfektionsmus angebracht ist und wann auch mal „nur“ 50 oder 80% Leistung ausreichen.
  • Übe dich darin, deinen Perfektionismus anzunehmen, ihn lieben zu lernen und auch immer einmal wieder mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

Neue Episode meines Podcasts: „HOCH-WAS? hochsensibel. “ – Hochsensibilität & Perfektion

In meiner aktuellen Podcast-Folge spreche ich über das Thema „Hochsensibilität und Perfektion“. Darin gehe ich noch einmal etwas genauer darauf ein, warum hochsensible Menschen oft sehr perfektionistisch sind und wie meine eigene Mobbing-Erfahrung in der Schulzeit meine Perfektionismus noch verstärkt hat.

Meinen Podcast findest du überall, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. Die aktuelle Episode gibt es hier:


Mein Learning der Woche…

Wusstest du, dass sich das Geschlecht der Schildkröten-Embryos nach der Temperatur richtet? Bei niedrigeren Temperaturen werden es männliche Embryos, bei hohen Temperaturen weibliche Reptilien.

Durch die Klimaerwärmung gibt es nun immer mehr weibliche Schildkröten, so dass viele Arten immer mehr vom Aussterben bedroht sind. Was für traurige Aussichten…



Ich hoffe, dir mit meinem Newsletter einen kleinen Mehrwert geschaffen zu haben und bin gern für deine Vorschläge bezüglich zukünftiger Themen für meinen Newsletter, Blog oder Podcast offen. Was interessiert dich zu den Themen Hochsensibilität und Auftretenskompetenz?

Hab eine gute Zeit und genieße den Frühling!

Kristin