🌿 Newsletter #42 | Hochsensible Männlichkeit. | Wie wir immer noch in alten Rollenbildern feststecken.

Männer, die ihre Emotionen leben, denen Reize oft zu viel sind, die empathisch und einfühlsam auftreten, sich verletzlich zeigen und deren Persönlichkeit sich eher in einem sanftem Wesen äußert, haben auch in der heutigen Zeit immer noch mit Unverständnis oder sogar Anfeindungen zu kämpfen.

Hochsensible Männer ziehen sich lieber zurück, verstecken sich hinter Masken, die sie sich über all die Jahre angeeignet haben und scheuen sich oft davor, selbstbewusst aufzutreten und zu sich und ihrer Persönlichkeit zu stehen. 
Alte Rollenbilder vom starken Mann, der niemals weint und niemals Schwäche zeigt, bestimmen nach wie vor unser Denken. Und darauf haben auch wir Frauen großen Einfluss.

Etwa 20% der Männer sind hochsensibel und heben sich dadurch von den neurotypischen Männern ab. Und es ist an der Zeit, dass sich die hochsensiblen Männer in unserer Gesellschaft zeigen. Dass sie wahrgenommen werden. Dass sie sich selbst lieben lernen und von den anderen akzeptiert und vor allem in der Arbeitswelt entsprechend gefördert und unterstützt werden. 

Um das und mehr geht es in meinem heutigen Newsletter.

Hochsensiblen Männern fällt es nach wie vor schwer, sich authentisch zu zeigen. Das Bild von starken Mann hält sich hartnäckig in unseren Köpfen. Und natürlich kann ein sensibler und feinfühliger Mann auch verunsichern, gerade dann, wenn wir mit den alten Glaubenssätzen aufgewachsen sind. Ein Mann, der so ganz anders ist, als das, was dem “Idealbild vom Mann” in unserer Gesellschaft entspricht.

Und dabei haben hochsensible Männer einzigartige Fähigkeiten von denen die Gesellschaft und auch Unternehmen profitieren können. Dazu gehören unter anderem: Kreativität, Tiefgründigkeit, ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, der Blick fürs Ganze, eine mitreißende Begeisterungs- und Motivationsfähigkeit und die Fähigkeit, sich in andere Menschen und Situationen hineinfühlen zu können. 

Ich habe bereits mit vielen hochsensiblen Männern gesprochen und ein Großteil (wenn nicht sogar alle, mit denen ich gesprochen habe) werden immer wieder von Selbstzweifeln geplagt, verstecken sich hinter Verhaltensweisen, die ihnen eher schaden oder sie greifen zu psychotropen Substanzen, um ihre Unsicherheit, ihren Schmerz und vor allem auch ihre Feinfühligkeit zu betäuben. Oft stoßen sie mit ihrer Art immer wieder auf Ablehnung, fühlen sich wertlos und stecken fest in Depressionen oder Angstzuständen. 

Doch es ist Zeit für Veränderung. Es ist an der Zeit zu erkennen, dass wir Menschen an sich alle unterschiedlich sind. Dass unsere Gehirne unterschiedlich funktionieren. Und dass wir deshalb auch alle unterschiedliche Bedürfnisse und Grenzen haben. Und es geht letztendlich doch darum zu schauen, was jede(r) Einzelne von uns ist, braucht und wie jede(r) für sich eine wertvolles Leben gestalten kann.

Du wünschst dir auf deinem Weg Unterstützung von mir? Dann schreibe mir gern eine Nachricht.

Hier sind ein paar Impulse dazu, was du tun kannst, um aus alten Rollenbildern auszubrechen:

  • Akzeptiere Individualität: Mache dir bewusst, dass jeder Mensch einzigartig ist. Ist seinem Denken, in seinem Handeln, in seinen Fähigkeiten und Überzeugungen. In seinem Wesen, in seinen Bedürfnissen und vor allem auch in der Funktionsweise des Gehirns. 
  • Durchbrich alte Glaubensmuster: Das Denken vom “starken und furchtlosen Mann” und der “schwachen Frau” stammt noch aus früheren Zeiten, in denen die Männer auf die Jagd gingen, in den Krieg zogen oder harte Arbeiten verrichten mussten. Mittlerweile befinden wir uns jedoch in einer Zeit zwischen Tradition und Wandel, in der das Thema Vielfalt einen großen Stellenwert einnimmt.
  • Feinfühligkeit als Stärke: Der feinfühlige Mensch ist nicht gleichzeitig schwach. Dieses Umdenken kann in unserer Gesellschaft große Veränderungen mit sich bringen.
  • Schaffe Raum: Hochsensible Menschen halten sich zum Großteil eher im Hintergrund, beobachten oft bevor sie sprechen und bevorzugen eher ruhige Umgebungen. Es ist deshalb wichtig, im privaten wie auch im beruflichen Umfeld, ausreichend Raum und Zeit zu schaffen, um auch ihnen die Möglichkeit zu geben, sich aktiv mit einzubringen. 
  • Biete Rückhalt: Wenn hochsensible Menschen an ihre Grenzen kommen oder an sich zweifeln, ist es wichtig, dass sie Menschen an ihrer Seite wissen, die sie unterstützen, die für sie sprechen und sie notfalls auch einmal auffangen. 
  • Sei tolerant und offen: Insbesondere dann, wenn du Kinder hast. Sei ein gutes Vorbild, vermeide eine Stigmatisierung, sei tolerant und offen gegenüber der menschlichen Vielfalt.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema:

  • In fast allen antiken Gesellschaften finden sich Ideale des „starken Mannes“.
  • Mit der Industrialisierung und der Entstehung moderner Nationalstaaten wurde der Mann als „Ernährer“ und „Verteidiger“ zentral für Familien und die Nation. Der Militärdienst, harte Arbeit und emotionale Kontrolle galten als Beweise für männliche Stärke. „Weichheit“ oder Verletzlichkeit wurden als Schwäche interpretiert. Diese Vorstellungen prägen viele Kulturen bis heute, z.B. in der Erziehung, in den Medien, im Sport und der Popkultur.
  • Männer lernen oft schon in der Kindheit: „Zeig keine Angst!“, „Heul nicht!“, „Reiß dich zusammen!“, insbesondere dann, wenn sie zu sensibel sind. Das führt zu innerem Druck, emotionaler Unterdrückung und teils auch zu psychischen Belastungen.
  • Erst in den letzten Jahrzehnten wird dieses Ideal zunehmend kritisch hinterfragt. Mit dem Ziel, Stärke neu zu definieren: nicht als Abwesenheit von Emotionen, sondern als Fähigkeit, authentisch, empathisch und reflektiert zu sein.

Hier sind meine beiden letzten Podcastfolgen zum Nachhören. In der Folge “Hochsensible Männlichkeit.” greife ich das Thema dieses Newsletters noch einmal auf und betrachte es aus meiner persönlichen Sichtweise. In der Folge “Rollenbilder.” beschäftige ich mich damit, wie unsere Prägungen der Vergangenheit dazu führen, Offenheit, Vielfalt und Toleranz zu blockieren.

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Information bedeutet Sicherheit. – Hoch-Was? hochsensibel.

Hast du schon mal etwas abgesagt oder gar nicht erst gemacht, weil dir Informationen gefehlt haben? Gerade viele neurodivergente Menschen können davon ein Lied singen. Denn nur dann, wenn wir genügend Informationen zum Ort, Ablauf, der Location, der An- und Abreise, der Umgebung usw. haben, können wir uns auch gut auf ein Event, den Urlaub oder den Tagesausflug vorbereiten. Und nur so schaffen wir auch, dass uns diese Situation nicht Unmengen an Energie kostet. Informationen geben uns Sicherheit. Was genau ich damit meine, erfährst du in dieser Podcastfolge. Du findest meinen Podcast auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Abonniere ihn schnell, um keine Folge zu verpassen. Ich freue mich außerdem über dein Like, deine Bewertung oder deinen Kommentar. Empfiehl diese Folge auch gern an Menschen weiter, die davon profitieren können.
  1. Information bedeutet Sicherheit.
  2. Entgegen deiner Natur.
  3. Wenn du dich über Absagen freust…
  4. Wenn dir am Morgen schon alles zu viel ist…
  5. Aber früher ging es doch auch…

Ausblick: Video-Podcast „Hochsensibilität und Narzissmus.“

Ich freue mich sehr darüber in den kommenden beiden Wochen meinen Video-Podcast mit Maximilian Pollux zum Thema “Narzissmus und Hochsensibilität.” mit euch teilen zu können. Ein für mich sehr wichtiges Thema unserer Gesellschaft, zu dem noch viel zu wenig Information und Aufklärung herrscht.

Max hat vor kurzem sein Buch “Gefährliches Ego.” veröffentlicht, was es gleich auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Ich danke Max für seine Offenheit, mit mir über seine persönlichen Erfahrungen zu sprechen. Und jeder sollte sich unbedingt anhören, was er zu sagen hat. Denn jeder von uns kann in seinem Leben einem Narzissten begegnen.

Mein 30-Minuten-Buch, welches im Frühjahr 2026 beim GABAL-Verlag erscheint, kannst du ab sofort vorbestellen! Das Manuskript ist bereits fertig und befindet sich jetzt im “1. Umbruch”. Ich bin schon sehr gespannt, wie mein Buch letztendlich ankommt. Mehr Infos und die Möglichkeit zur Vorbestellung findest du hier…


Unser letztes Online-Treffen des Jahres für hochsensible Menschen findet am 03.12.25 um 19 Uhr statt. Thema des Abend ist, wie wir gut durch die doch auch oft sehr stressige Weihnachtszeit kommen können.

Du hast Interesse und möchtest dabei sein? Dann nutze unser  Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten.


Wenn du dich schon immer irgendwie anders gefühlt und deine eigene Neurodiversität entdeckt hast, dann ist dieses Buch für dich. Über ein Jahr hinweg begleitet es dich Woche für Woche und hilft dir dabei, deine Neurodiversität anzunehmen und sie wirkungsvoll in dein Leben zu integrieren.

Insgesamt 10 Themenbereiche sind in 49 wöchentliche Aufgaben verpackt, die dir dabei helfen, dein Persönlichkeit zu festigen und selbstbewusster im Leben zu stehen. Mein Buch erscheint in Kürze bei Amazon.

Wem könntest du damit eine Freude machen?

Heute gibt es einen Fakt aus der Musikgeschichte, der mich wirklich sprachlos gemacht hat: 

Wusstest du, dass die Veröffentlichung des Songs “Born Slippy” von Underworld bereits 30 Jahre her ist?

Er kam ein Jahr später als Soundtrack des Films “Trainspotting” ganz groß raus und wurde anschließend zu einem der bekanntesten Musikstücke in der Geschichte der Elektronischen Musik. “Born Slippy” war letztendlich die Hymne der 90er Jahre Club- und Rave-Szene. Auch mich haben dieser Song und auch der Film nachhaltig beeinflusst.

Hättest du es gewusst?

Dieser Newsletter gilt nicht nur den hochsensiblen Männern, sondern er soll das Bewusstsein dafür wecken, dass viele von uns immer noch in alten Rollenbildern gefangen sind und diese unbewusst auf den Alltag und das eigene Leben übertragen.

Es ist an der Zeit, dass wir uns unsere menschliche Vielfalt bewusst machen. Dass wir unsere individuellen Persönlichkeiten zeigen. Und das wir offen sind für neue Bilder und Impressionen.

Gern unterstütze ich dich auf deinem ganz persönlichen Weg.

Alles Liebe für dich!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website. Gönne dir auch gern in mein Buch “Hochsensibel durch’s Leben.” und finde wieder zurück zu mehr Lebensfreude.

🌿 Newsletter #13 | So erhöhst du deine Widerstandsfähigkeit.

Wie kommt es, dass manche Menschen, trotz zahlreicher Hürden und Schicksalsschläge, relativ gut durchs Leben kommen während andere daran zu Grunde gehen? Was kann dir dabei helfen, deine Widerstandsfähigkeit zu erhöhen? Warum besitzen gerade hochsensible Menschen, meiner Meinung nach, eine besonders hohe Widerstandskraft und Resilienz?

Antworten auf diese Fragen und noch vieles mehr erhältst du dieses Mal in meinem Newsletter. Nimm dir gern ein paar Minuten Zeit, lehn dich zurück und lass dich inspirieren. Und in meinem „Learning der Woche“ gibt es noch einen Tipp, wie du mehr Leichtigkeit und Gesundheit in dein Leben bringen kannst.

Eine gewagte These von mir gleich zu Beginn: Ich glaube, dass gerade hochsensible Menschen ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit besitzen, auch wenn es nach außen hin anders zu sein scheint.

Wir hochsensiblen Menschen sind bereits in der Kindheit und Jugend mit unserer „Andersartigkeit“ konfrontiert. Viel zu früh machen wir die Erfahrung, mit unseren Emotionen und Bedürfnissen Irgendwie nicht in diese Welt zu passen. Immer irgendwie zu viel oder nicht passend genug zu sein. Somit lernten wir frühzeitig, uns anzupassen und unsere eigentlichen Bedürfnisse und Empfindungen zu unterdrücken oder sogar zu ignorieren.

Immer wieder haben wir versucht, dazuzugehören. Wir haben gelernt, was wir tun und wie wir uns verhalten müssen, um mit den anderen mithalten zu können. Egal, wie sehr uns Situationen belasteten. Demnach glaube ich, dass wir ungeheure Kräfte entwickeln können, wenn es darum geht, zu funktionieren. Wir können uns anpassen und sogar Extremsituationen aushalten, wenn auch nur für eine begrenzte Zeit.

Da wir jedoch insgesamt einer größeren Menge an Sinnesreizen ausgesetzt sind, müssen wir viel mehr Energie und Kraft dafür aufwenden, unseren Alltag überhaupt zu bewältigen. Noch dazu kommen dann Ereignisse, die nicht vorhersehbar sind und auf die wir möglichst flexibel reagieren müssen, obwohl wir eigentlich lieber unsere Routine mögen. Und wie bereits beschrieben können wir für eine begrenzte Zeit auch extrem gut auf Extremsituationen reagieren. Demnach besitzen wir hochsensiblen Menschen ein hohes Maß an Resilienz… sie ist jedoch bei unserem Persönlichkeitstyp jedoch auch einfach viel schneller aufgebraucht.

Mach dir das selbst auch immer einmal wieder bewusst: Du erbringst jeden einzelnen Tag bereits eine überdurchschnittliche Leistung, indem du einfach „nur“ deinen Alltag bewältigst.

Unsere Widerstandsfähigkeit bestimmt, wie gut wir mit Extremsituationen und unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können. Hier sind ein paar Vorschläge dazu, wie du deine eigene Resilienz stärken und positiv ausbauen kannst:

  • Unsere Widerstandsfähigkeit bestimmt, wie gut wir mit Extremsituationen und unvorhergesehenen Ereignissen umgehen können. Hier sind ein paar Vorschläge dazu, wie du deine eigene Resilienz stärken und positiv ausbauen kannst:
  • Ganz alltägliche Dinge, wie z.B. gesunde Ernährung, Bewegung, Auszeiten, ein positives Mindset und ausreichend Schlaf legen die Basis dafür, auch in Extremsituationen gut funktionieren zu können.
  • Optimismus und ein positives Mindset können außerdem hilfreich im Umgang mit herausfordernden Zeiten sein.
  • Du kannst in Krisenzeiten entweder die „Schuld“ bei anderen suchen oder du übernimmst die volle Verantwortung für dich, deine Entscheidungen und dein Handeln. Nur so kannst du dich persönlich weiter entwickeln.
  • Akzeptiere das Hier und Jetzt. Egal, wie herausfordernd sich der Moment auch gestaltet. Mach dir deine Emotionen bewusst, fühl dich in sie hinein und lass‘ sie zu. Denn nur, wenn du das, was ist, auch annimmst, kannst du wirklich darüber nachdenken, was die nächsten Schritten aussehen können.
  • Eine kurze Zeit in Selbstmitleid zu versinken, kann manchmal wirklich befreiend sein. Allerdings ist es sinnvoll, dann auch wieder aus dieser „Opferrolle“ herauszutreten und dir bewusst zu überlegen, was du aktiv verändern kannst. Setze dir kleine Ziele und Prioritäten, die dich leichter ins Handeln kommen lassen.
  • Eine gute Widerstandsfähigkeit kannst du dir nach und nach antrainieren. Sie ermöglicht es dir, persönlich zu wachsen und aus Krisen gestärkt hervorzugehen.
  • Bitte um Hilfe, wenn du merkst, dass du etwas alleine nicht schaffst. Mach dir bewusst, dass du mit deinen Ängsten und Sorgen niemals allein bist. Begib dich auf die Suche nach Gleichgesinnten oder suche dir professionelle Unterstützung (z.B. je nach Anlass einen guten Therapeuten oder Coach).

Du möchtest deine Widerstandsfähigkeit dauerhaft und nachhaltig erhöhen? Dann melde dich gern bei mir. Gemeinsam finden wir einen Weg.

Welche Erkenntnisse gibt es im Bereich der Wissenschaft zum Thema Resilienz bzw. Widerstandsfähigkeit? Im folgenden habe ich einige interessante Fakten für dich zusammengetragen:

  • Resilienz, auch Anpassungsfähigkeit, ist der Prozess, in dem Personen auf Probleme und Veränderungen mit Anpassung ihres Verhaltens reagieren. Dieser Prozess umfasst: Auslöser (z. B. Traumata oder belastenden Stress), Ressourcen, welche Resilienz begünstigen (z. B. Selbstwertgefühl, positive Lebenshaltung, unterstützendes soziales Umfeld) und die jeweiligen Konsequenzen (z. B. Veränderungen im Verhalten oder in der persönlichen Einstellungen).
  • In Fachkreisen bezeichnet man Menschen, die sich von traumatischen Ereignissen und Schicksalsschlägen wieder gut erholen, als resilient. Der Begriff stammt aus der Materialkunde und bezeichnet Stoffe, die auch nach extremer Spannung wieder in ihren Ursprungszustand zurückkehren, wie z.B. Gummi. Bei resilienten Menschen funktioniert das ähnlich. Denn durch ihre starke, innere Widerstandskraft richten sie sich nach einer gewissen Zeit wieder auf und gehen weiter voran. So ähnlich, als hätten sie eine geheime Kraftquelle und einen unerschütterlichen inneren Kompass.
  • Die 7 Säulen der Resilienz sind essenziell für unsere persönliche Stärke: Die Selbstwahrnehmung hilft uns dabei, unsere Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen. Selbstregulation ermöglicht uns, Emotionen zu steuern. Optimismus fördert positive Denkmuster. Akzeptanz hilft uns dabei, die Realität zu akzeptieren. Lösungsorientierung ist fördert Proaktivität. Netzwerkorientierung betont die Bedeutung der sozialen Unterstützung. Und die letzte Säule – Zukunftsorientierung – ermutigt uns dabei, uns Ziele zu setzen und diese auch zu verfolgen.
  • So genannte „Schutzfaktoren“ bewahren dich davor, in Krisenzeiten zu sehr abzustürzen. Dazu gehören z.B. ein stabiles, soziales Umfeld, ein erfülltes Berufsleben oder die Fähigkeit dazu, einen Sinn in deinem Leben zu erkennen.
  • An der Universität Mainz wurde 2014 das „Deutsche Resilienz-Zentrum“ gegründet, in dem Neurowissenschaftler, Psychologen und Soziologen Strategien entwickeln, wie Menschen mit steigendem Leistungsdruck umgehen. Seit dem 1. Januar 2020 firmiert das DRZ unter dem Namen Leibniz-Institut für Resilienzforschung (LIR). Der Entwicklungspsychologe Klaus Fröhlich-Gildhoff gründete im Jahr 2004 das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg, das sich mit dem Thema Resilienz befasst.

[Quellen: Wikipedia, Ausbildungsheld, Planet Wissen]

Nach meinem wunderbaren Interview mit Carmen Köhler hörst du dieses Mal wieder eine Single-Folge von mir. Darin geht es darum, dass wir hochsensiblen Menschen relativ oft mit „Wehwehchen“ zu tun haben und wie sich genau das, wie ein roter Faden, durch mein Leben zieht. Warum ist das eigentlich so? Und wie schaffe ich es, trotdem relativ gut durchs Leben zu kommen?

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

MORGEN ABEND: Online-Seminar „Hochsensibilität in Beziehungen“

Nachdem mein erstes Online-Seminar „Hochsensibilität im Alltag“ bereits stattgefunden hat, gibt es nun für dich die Möglichkeit, morgen Abend mehr zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ zu erfahren.

Dieser Abend ist für hochsensible Menschen selbst, deren Angehörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben gedacht. Es geht um die Frage, was die Herausforderungen im Zusammenleben mit hochsensiblen Menschen sind, insbesondere innerhalb von Partnerschaften. Und natürlich, wie du diesbezüglich mehr Klarheit für dich erlangen kannst. Außerdem gibt es die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema mit einzubringen.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop dein Ticket für 29 Euro.

Heute gebe ich dir einen Tipp, wie du mit Leichtigkeit etwas für deine Gesundheit tun kannst. Und eigentlich, ist es ganz einfach, denn:

Lachen ist die beste Medizin!

Und da uns manchmal so gar nicht zum Lachen zu Mute ist oder uns das Lachen sogar im Halse stecken bleibt, gibt es zu unserer Unterstützung sogar ein „Lach-Telefon„.

Mehr als 130 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zaubern dir ein Lächeln ins Gesicht und sorgen damit dafür, dass dein Tag doch noch eine positive Wendung nimmt und du gleichzeitig etwas für deine Gesundheit tust.

Hättest du es gewusst? Und… wann hast du eigentlich das letzte Mal so richtig herzhaft gelacht?

Wünschst du dir manchmal einen kleinen Reminder, der dir dabei hilft immer einmal wieder schöne und wohltuende Momente zu generieren? Dann kann ich dir meinen Aufsteller „Achtsamkeitsimpulse“ ans Herz legen.

Mit seinen 24 Impulsen eignet er sich perfekt für deinen Schreibtisch, dein Fensterbrett oder als Geschenk für jemanden, der davon profitieren kann. Du findest ihn ab jetzt in meinen Angeboten.

Wir geraten immer einmal wieder in Phasen, in denen wir stressigen Momenten begegnen und gut für uns sorgen dürfen. Mit diesem Newsletter hoffe ich, dir ein paar wertvolle Denkanstösse mit auf den Weg zu geben, die dir zukünftig zu mehr Widerstandsfähigkeit verhelfen.

Wünschst du dir individuelle und persönliche Unterstützung, dann melde dich gern bei mir.

Ich wünsche dir eine gute Woche!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🌿 Newsletter #12 | Manchmal hilft es, einfach anzufangen.

Kennst du diese Momente? Wo du eine Idee, einen Gedanken, einen Funken im Kopf hast… du ihn gern umsetzen möchtest, aber irgendwie nicht weißt, wie? So viele Ideen habe ich schon verworfen, weil mich der Mut verlassen hat. Weil ich ewig nach dem richtigen, ersten Schritt gesucht habe. Weil meine Perfektion mir im Weg stand, ich alles zerdacht und letztendlich meine Ideen einfach über Bord geworfen habe.

Die besten Dinge sind jedoch oft genau dann entstanden, wenn ich einfach angefangen habe. Ohne viel nachzudenken. Natürlich hat nicht immer alles Früchte getragen und manche Dinge sind dann in der Umsetzung auch gescheitert. Oder ich stellte fest, dass etwas doch nicht so funktioniert. Aber an jedem einzelnen Schritt bin ich gewachsen. Nur so konnte ich wachsen und mich immer weiter entwickeln. Denn wenn du gar nicht erst anfängst, kannst du auch nicht wissen, ob es funktioniert.

So erging es mir auch mit meinem Podcast. Lange trug ich die Idee dazu im Kopf. Und auch die Interviews war etwas, das ich gern umsetzen wollte. Ebenso meine Idee mit den Online-Kursen zum Thema Hochsensibilität. Lange Zeit schob ich deren Umsetzung vor mir her. Und dann… dann tat ich es einfach. Was hatte ich schon zu verlieren? Und ich bereue nichts… ganz im Gegenteil: Ich habe unglaublich viel Freude daran und es bereichert mein Leben auf eine ganz positive Art und Weise. Das alles wäre mir entgangen, hätte ich nicht einfach damit angefangen.

In Menschen mit hochsensiblen Eigenschaften steckt unglaublich viel Kreativität und somit auch die Grundlage für Innovation. Doch damit sich dieses Potenzial auch wirklich entfalten kann, müssen optimale Bedingungen herrschen, was besonders im Arbeitsalltag eine echte Herausforderung sein kann.

Besonders die Angst vorm Scheitern und die ansgetrebte, sehr hohe Perfektion führen dazu, dass wir unsere Ideen nicht in die Tat umsetzen und sie gar nicht erst äußern. In meinen Gesprächen mit anderen hochsensiblen Menschen höre ich sehr oft, dass sie besonders in der Kindheit und Jugend mit ihrer „Andersartigkeit“ angeeckt sind. Dass ihnen wirkliche Aufmerksamkeit gefehlt hat und sie sich ungesehen gefühlt haben. Somit wurde unglaublich viel Energie darauf verwendet, sich anzupassen und bloß nicht negativ aufzufallen.

Als Erwachsene haben wir uns diesen Kern oft beibehalten. Viel lieber bleiben wir im Hintergrund, als im Rampenlicht zu stehen. Viel lieber folgen wir der Masse, um nicht aufzufallen. Und unser geringer Selbstwert und unsere Bescheidenheit führen dazu, dass wir uns Dinge oft auch nicht zutrauen. 

Doch die Veränderung ist bereits da. Viele hochsensible Menschen trauen sich immer mehr in die Öffentlichkeit. Sie trauen sich so zu zeigen, wie sie sind. Und sie motivieren damit andere, ihrem Weg zu folgen. Und das Schöne daran ist, dass daraus ganz wunderbare Dinge entstehen, von denen unsere Gesellschaft in hohem Maße profitieren kann.

Wie kannst du es schaffen, deine Ideen einfach mal in die Tat umzusetzen? Wie gelingt dir „Der nächste richtige Schritt„? Hier sind zusammengefasst ein paar wertvolle Impulse von mir für dich:

  • Wenn du eine Idee oder einen Gedanken hast, dann schreibe sie auf, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Dann kannst du sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder hervorholen, wenn du momentan keine Zeit dafür hast.
  • Überlege dir, was im schlimmsten Fall passieren kann, wenn deine Idee nicht von Erfolg gekrönt ist. Und wie könntest du dich darauf vorbereiten?
  • Es gibt übrigens oft keinen „richtigen“ Moment, um mit etwas anzufangen. Die Zeit des Aufschiebens und darüber Nachdenkens entzieht dir oft viel zu lange wertvolle Energie, die du viel besser für die Umsetzung nutzen könntest.
  • Manchmal kann es auch helfen, dir eine Deadline zu setzen. Was bist du bereit zu investieren? Wann soll sich der Erfolg auf welchem Weg gezeigt haben? Wann ist die Grenze erreicht, das Projekt abzubrechen oder zu beenden? 
  • Erzähle jemandem von deiner Idee, der dir wohlgesonnen ist und dir ein ehrliches Feedback geben kann. 
  • Selbst wenn dein Gegenüber sagt, dass deine Idee „totaler Quatsch“ ist, bedeutet das nicht, dass es nicht trotzdem funktionieren kann. Denke dabei nur an all die wunderbaren Erfindungen, an die vorher keiner geglaubt hat.
  • Werfe Mindsets, die dich einschränken und am Anfangen hindern (z.B. Perfektionsmus) über Bord und konzentriere dich lieber darauf, was alles passieren könnte, wenn du deine Gedanken und Ideen endlich in die Tat umsetzt.

Im Folgenden habe ich einige interessante Fakten zum Thema „Anfangen“ für dich zusammengetragen:

  • Wenn du es einfach nicht schaffst, Dinge in die Tat umzusetzen, wird das übrigens auch als Prokrastination oder Aufschieberitis bezeichnet. 
  • Hinter jeder Blockade stecken gute Gründe. Irgendwann in deiner Vergangenheit ist etwas passiert, das dich heute noch daran hindert, voran zu kommen (z.B. zu hohe Erwartungen, Versagensangst, Ausgrenzung etc.).
  • Die Zeit, die du eigentlich zum Umsetzen anstehener Aufgaben nutzen könntest, füllen wir oft mit so genannten „Ersatztätigkeiten„. Diese können jedoch zu einem erhöhten Druck führen, weil sie in diesem Sinne ja eigentlich nicht zielführend sind. Somit fühlst du dich am Ende schlechter, wenn du Dinge immer wieder aufschiebst und nicht ins tatsächliche Handeln kommst.
  • Prokrastination ist keine Krankheit in den gängigen psychotherapeutischen Klassifikationssystemen wie dem ICD. Sie kann aber als Teil einer psychischen Störung wie einer Depression, einer Angststörung oder ADHS auftreten.
  • Die Psychologin Carol Dweck, beschreibt in ihrem Buch “Selbstbild” zwei verschiedene Extreme von Menschen. Die einen leben mit einem eher dynamischen Selbstbild (growth mindset) während andere zu einem statischeren Selbstbild (fixed mindset) tendieren. Die einen denken, dass sie alles lernen können und trauen sich demnach auch viel mehr zu. Die anderen glauben, dass sie entweder etwas können oder eben nicht. Unser Selbstbild kann sich jedoch im Laufe des Lebens und je nach Lebenssituation auch verändern. Das zu wissen kann dir dabei helfen Wege zu finden, dich mehr zum Anfangen zu motivieren.
  • Die Diplompsychologin Julia Scharnhorst empfiehlt, sich nicht am Anfang gleich zu viel vorzunehmen, sondern sich eher auf einen Bereich oder eine Richtung zu konzentrieren, bei der du bereits Erfolge erzielen konntest und dann darauf aufzubauen.  

[Quellen: Piper, Haufe, Deutschlandfunk]

Letzte Woche gab es bei mir eine Podcast-Premiere, denn in meiner aktuellen Folge durfte ich die wunderbare Carmen Köhler interviewen. Sie beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Mental Health und arbeitet als Community Managerin bei MentorMe.

In unserer gemeinsamen Podcast-Folge stellt sich Carmen meinen Fragen zum Thema Hochsensibilität und gibt tiefe Einblicke in ihr bisheriges Leben. Unter anderem geht es auch um Depression und Antidepressiva. Nächste Woche stelle ich mir in meinem Podcast dann  die Frage: „Bin ich ein Hypochonder?“. 

Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar oder dein Abonnement. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Das Gespräch von Carmen und mir haben wir dieses Mal übrigens auch per Video aufgenommen. Du kannst es dir gern auf meinem Kanal bei Youtube anschauen.

Online-Seminar „Hochsensibilität in Beziehungen“

Nachdem mein erstes Online-Seminar „Hochsensibilität im Alltag“ bereits stattgefunden hat, gibt es nun für dich die Möglichkeit, in zwei Wochen mehr zum Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ zu erfahren.

Dieser Abend ist für hochsensible Menschen selbst, deren Angehörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben gedacht. Es geht um die Frage, was die Herausforderungen im Zusammenleben mit hochsensiblen Menschen sind, insbesondere innerhalb von Partnerschaften. Und natürlich, wie du diesbezüglich mehr Klarheit für dich erlangen kannst. Außerdem gibt es die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema mit einzubringen.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop dein Ticket für 29 Euro.


Neuer Termin für das SpeedNetworking.

Das SpeedNetworking bei ENTENZA in Leipzig, auf welchem ich einen Impulsvortrag geben werde, wurde auf Montag, den 14.10.2024 verschoben.

Sichere dir noch heute dein Ticket, damit wir uns kennenlernen können.

Ich bin ein echter Fan von gut gemachten True Crime Podcasts. Insbesondere, wenn sie authentisch sind und außerdem noch mit wohltuend Stimmen für die Ohren. Meine absoluten Favoriten sind derzeit „POLLUX – Der erste True-Criminal-Podcast.„ und „Verbrechen von nebenan.- True Crime aus der Nachbarschaft.„

In einer Folge von „Verbrechen von nebenan.“ war der Strafanwalt Dr. Alexander Stevens zu Gast. Er erklärte, weshalb Mörder so oft weiße Papieranzüge tragen, nachdem sie verhaftet worden sind. 

Die weißen Papieranzüge verhindern, dass die Inhaftierten sich mit Hilfe von Kleidungsstücken suizidieren.

Nach der Verhaftung müssen sie demnach ihre Kleidung abgeben, damit eventuelle Spuren gesichert werden können. Sie erhalten dann allerdings oft keine Ersatzkleidung, sondern eben diesen weißen Papieranzug. Denn mit dem können sie sich nicht selbst das Leben nehmen.

Hättest du es gewusst?

Mit der Angewohnheit, Dinge vor dir her zu schieben, bist du nicht alleine. Fast jeder tendiert dazu, Unangenehmes oder Unbekanntes im ersten Moment vor sich her zu schieben. Anstatt dich jedoch darauf zu konzentrieren, was alles nicht, fokussiere dich lieber darauf, was alles möglich ist und was daraus entstehen kann. Im besten Fall stellst du dir vor, es gäbe niemanden, der dich an der Umsetzung hindert oder negative Kommentare abgeben könnte.

Ich hoffe, dir mit meinen Impulsen ein paar wertvolle Anregungen mit auf den Weg geben zu können. Das Interview mit Carmen Köhler in meinem Podcast zeigt auch noch einmal ganz deutlich, was alles aus einer scheinbar ausweglosen Situation entstehen kann.

Ich wünsche dir eine gute Woche… und lass mich gern wissen: Womit wirst du in Kürze beginnen?

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🌿 Newsletter #11 | So überstehst du stressige Zeiten.

In herausfordernden Zeiten läuft unser Körper auf Hochtouren. Wir sind schneller dazu bereit, unsere persönlichen Grenzen zu überschreiten, ignorieren dabei schon mal ganz deutliche Signale des Körpers und sagen uns immer wieder: „Ach, es geht schon noch. Ist doch nur eine Phase!“

Aber was, wenn diese Phase dann doch länger dauert? Wenn plötzlich noch weitere Herausforderungen dazu kommen? Wenn unsere Reserven und persönlichen Ressourcen irgendwann aufgebraucht sind? Dann kann es helfen, dem rechtzeitig vor- und entgegenzuwirken. In Form des richtigen Mindsets, Achtsamkeit und einer gesunden Auszeit-Routine.

In diesem Newsletter dreht sich alles um das Thema „Stressige Zeiten“. Was genau eigentlich mit uns und unserem Körper passiert. Was die Auswirkungen sind. Warum gerade hochsensible Menschen größerem Stress ausgesetzt sind. Was du tun kannst, um zukünftig noch besser für dich zu sorgen. Was die Wissenschaft anzubeiten hat. Und in meinem „Learning der Woche“ geht es dieses Mal um einen Gefängnisausbruch.

Hochsensible Menschen nehmen Sinnesreize besonders intensiv wahr, was bedeutet, dass das Gehirn sozusagen im Dauerbetrieb ist. Davon abzuschalten fällt uns oft schwer, da die Welt, besonders in den letzten zwei Jahrzehnten, immer lauter und schneller geworden ist.

Noch dazu haben viele hochsensible Menschen bereits in ihrer Kindheit und Jugend den Drang verspürt, mit anderen mitzuhalten und somit Techniken etabliert, um sich anzupassen. Die Angst vor Ablehnung, Kritik oder Aussagen wie: „Jetzt reiß dich doch  mal zusammen!“ haben dieses Verhalten noch verstärkt. Doch diese Anpassung erfordert unglaublich viel Energie, da sie oft komplett entgegen gesetzt zur eigenen Persönlichkeit steht.

Das Gefühl, immer irgendwie „anders“ zu sein, nicht richtig in diese Welt hineinzupassen und oft nicht mithalten zu können führt oft zu körperlichen Symptomen, wie z.B. Kopfschmerzen oder Migräne, Verdauungsschwierigkeiten, Unverträglichkeiten und Allergien bis hin zu Depression und Burnout.

Deshalb ist es gerade für hochsensible Menschen so wichtig zu wissen, warum sie anders sind als die Durchschnitt der Menschen und dass ihr Versuch, sich an diese laute Welt anzupassen, alles nur noch schlimmer macht. Viel besser ist es, sich mit seiner eigenen  Persönlichkeit, seinen Bedürfnissen und körperlichen Gegebenheiten auseinanderzusetzen und sein Leben danach auszurichten.

Was sind die Dinge, die du für dich leicht etablieren und in stressigen Zeiten schnell umsetzen kannst? Hier sind ein paar wertvolle Impulse von mir für dich:

  • Akzeptiere den stressigen Zustand und nimm ihn für dich an. Überspiele ihn nicht und rede ihn nicht klein.
  • Versuche die Anzeichen deines Körpers frühzeitig wahrzunehmen, um Stress rechtzeitig entgegen wirken zu können.
  • Negativer wie auch positiver Stress belasten auf Dauer dein Nervensystem und können dir somit schaden. Versuche deshalb, den Zeitraum von Stress möglichst von vornherein einzugrenzen.
  • Stabile, soziale Netzwerke können dir in stressigen Zeiten eine wertvolle Stütze sein. Es tut gut, sich auch einmal auszuweinen oder in den Arm genommen zu werden, sich alles von der Seele reden zu können oder auch einfach mal wütend sein zu dürfen.
  • Du kannst Techniken und Methoden erlernen, die dir helfen, mit Stress gut umgehen zu können. Atemübungen, Meditation Yoga oder sonstiger, ausgleichender Sport sind nur einige davon.
  • Sei dir bewusst, dass du dich mental auf stressige Zeiten gut vorbereiten kannst. Ein positives Mindset kann dir dabei helfen, gut durch die Zeit zu kommen. Löse dich von dem Gedanken, in dieser Situation das „Opfer“ zu sein. Sondern frage dich, was genau du tun kannst, um dich wieder wohler in deiner Haut zu fühlen. Du hast immer die Wahl.
  • Ständiges Grübeln bringt dich nicht weiter. Um vorwärts zu kommen nimm Stift und Papier zur Hand und schreibe deine Gedanken auf. Schon allein das kann dir dabei helfen, mehr Klarheit für dich zu erlangen.
  • Sorge gut für deine körperliche und mentale Gesundheit. Denn ein gesunder Körper ist stressresistenter und kann sich zudem schneller wieder erholen.
  • Sei achtsam im Umgang mit dir selbst und anderen Menschen. Fokusiere dich, besonders in stressigen Situationen, auf das Jetzt und Hier. Lenke die Aufmerksamkeit auf deine Sinne und frage dich: Was sehe ich? Was höre ich? Was rieche ich? Was schmecke ich? Was fühle ich? Du kannst deine Sinne auch ganz bewusst durch positive Einflüsse beruhigen.
  • Gehe raus in die Natur. Und wenn es nur der kleine Park um die Ecke ist. Das Grün der Bäume und die Naturgeräusche wirken sofort entspannend.
  • Wenn du wenig Zeit hast, gönne dir unbedingt kleine „Mini-Auszeiten„: Höre z.B. dein Lieblingslied, nimm 3 tiefe Atemzüge, rieche an deinem Lieblingsparfum, iss‘ eine Süßigkeit aus deiner Kindheit oder schließe einfach nur für ein paar Minuten deine Augen.

Wenn du immer wieder in stressige Situationen gerätst oder du dich im Stress gefangen fühlst, dann melde dich gern bei mir. Gemeinsam finden wir einen Ausweg.

Welche Erkenntnisse gibt es im Bereich der Wissenschaft zum Thema Stress? Im folgenden habe ich einige interessante Fakten zusammengetragen:

  • Die grundsätzlich und evolutionär betrachtet lebenswichtige Aktivierung des Organismus in Bedrohungssituationen ist heutzutage oft mit negativen Auswirkungen für Körper und Geist verbunden.
  • Stabilität und Vorhersehbarkeit sind in der heutigen Zeit ein wertvolles Gut. Deshalb kommst du gar nicht drumherum, dir einige Techniken und Methoden zur Stressreduzierung anzueignen.
  • Stress entsteht aus einem komplexen Wechselspiel von Belastungen, ihrer subjektiv wahrgenommenen Bedeutung, der Einschätzung von persönlichen Bewältigungsmöglichkeiten und den jeweils verfügbaren Ressourcen der Person.
  • Stress ist grundsätzlich nicht gleich schädlich. Ob Stress negativ oder positiv empfunden wird, hängt viel von der eigenen Einstellungen zur Situation, deren individueller Bewertung und den bereits gemachten Erfahrungen ab.
  • Es gibt positiven Stress – der sogenannte Eustress – der uns motivieren und kurzzeitig zu wahren Höchstleistungen antreiben kann.
  • Das Gegenteil von Eustress sind Disstress. Er wird als eine Belastung empfunden und ruft Angst und Hilflosigkeit hervor. Chronischer Stress und Disstress machen uns auf Dauer krank.
  • In der Wissenschaft wird in der Stressforschung zwischen dem biologischen und dem psychologischen Modell sowie den soziologischen Modellen unterschieden
  • Eine Studie vom Centre for Human Stress Studies in Montreal unter der Leitung von Dr. Sonia Lupien kam zu dem Ergebnis, dass vor allem Ohnmacht, Unbekanntes, Unvorhersehbares und Bedrohungen für das eigene Ego Hauptauslöser für negativen Stress sind.
  • Eine andere Studie unter der Leitung von Dr. Masuma Novak der Universität Göteborg ergab, dass Stress das Risiko für Typ-2-Diabetes um bis zu 45 % erhöht.
  • Des weiteren scheint bei Menschen über 40, die chronischem Stress ausgesetzt sind, das Gehirn schneller zu altern, was wiederum eine Vorraussetzung für Demenz sein könnte.
  • Gestresste Menschen neigen eher zu Juckreiz und somit auch häufigem Kratzen, denn Stress kann die Immunzellen der Haut aktivieren.
  • Frauen sind im Durchschnitt stärker von Stress betroffen. Auch Kinder und Jugendliche klagen häufiger über Stress.
  • Die Fähigkeit zur Stressbewältigung wird übrigens als Coping bezeichnet und die dazu gehörigen Methoden als Coping-Strategien.

[Quellen: Gedankenwelt, BZgA]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über meine persönlichen Erfahrungen bezüglich des Umgangs mit Stress.

Was genau hilft mir dabei, gut für mich zu sorgen? Was hat sich, z.B. seit der Geburt unserer Tochter vor 5 Jahren, in meinem Leben verändert?

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. 

Empfiehl ihn auch gern weiter, wenn du jemanden kennst, für den er hilfreich sein könnte. Und ich freue mich natürlich über deinen Kommentar oder Bewertung.

Nächsten Donnerstag startet meine Online-Seminar-Reihe zum Thema Hochsensibilität.

In der ersten von fünf voneinander unabhängigen Veranstaltungen wird es um das Thema „Hochsensibilität im Alltag“ gehen.

Das Event ist für hochsensible Menschen selbst, deren Anghörige oder Menschen, die mit hochsensiblen Menschen zusammen leben und arbeiten geeignet. Du bekommst einen allgemeinen Überblick zum Thema sowie praxisnahe Lösungsansätze für die schnelle Umsetzung in deinem Alltag.

Wir besprechen die Herausforderungen von hochsensiblen Menschen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukünftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilität oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. Außerdem gibt es für dich die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.

Alle Events dieser Veranstaltungsreihe sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sichere dir jetzt direkt in meinem Shop entweder dein Einzelticket für 29 Euro oder buche dein Ticket im Wert von 99 Euro für alle fünf Veranstaltungstermine.

Ich freue mich darauf, dich nächste Woche dabei zu haben 🙂


Neuer Termin für das SpeedNetworking.

Das SpeedNetworking bei ENTENZA in Leipzig, auf welchem ich einen Impulsvortrag geben werde, wurde auf Montag, den 14.10.2024 verschoben.

Sichere dir noch heute dein Ticket, damit wir uns kennenlernen können.

Heute entführe ich dich in die Welt der Haftanstalten und verrate dir einen spannenden Fakt, den ich vorher noch nicht wusste:

Der Ausbruch aus einem Gefängnis ist an sich nicht strafbar.

Klingt verrückt, oder? Und irgendwie falsch. Aber da das Recht auf Freiheit, welches im Grundgesetz fest verankert ist, höher wiegt, als der Ausbruch, ist der Gefängnisausbruch allein nicht strafbar.

Jedoch kannst du bestraft werden für all das, was damit in Verbindung steht. Zum Beispiel die Beschädigung von Eigentum, solltest du etwa ein Fenstergitter zersägen. Oder Diebstahl, wenn du für deinen Ausbruch Werkzeug klaust. Oder auch der Diebstahl der Gefängniskleidung, die du bei deinem Ausbruch trägst.

Hättest du es gewusst?

Jeder von uns gerät ab und an in stressige Zeiten. Um jedoch nicht immer tiefer zu fallen und für einen wertvollen Ausgleich zu sorgen, hoffe ich, dass dir meine Impulse weiterhelfen können.

Insbesondere hochsensible Menschen dürfen immer wieder für kleine Auszeiten sorgen und achtsam mit sich und ihrem Körper umgehen.

Ganz besonders ans Herz legen möchte ich dir noch einmal meine kleine Online-Seminarreihe zum Thema Hochsensibilität, deren einzelne Events auch unabhängig voneinander buchbar sind. Empfiehl‘ sie gern auch weiter oder verschenke sie an jemanden, der dir in deinem Leben wichtig ist.

Sorge gut für dich und sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

🌿 Newsletter #10 | „Hör endlich auf zu jammern!“ – Wie Glaubenssätze dein Leben beeinflussen.

Sicher kennst du sie auch, diese Stimme in deinem Kopf, die dir immer wieder sagt: „Du kannst das nicht!“. Oder die dich immer wieder darauf hinweist, dass du nichts wert bist oder du dich doch einfach mal zusammen reißen sollst!

Das Spannende ist, dass diese Stimme in den seltensten Fällen wirklich zu dir gehört. Es handelt sich dabei um Glaubenssätze, die in deiner Vergangenheit von außen in dein Gehirn gepflanzt worden sind. Von Menschen aus deinem persönlichen Umfeld. Von Eltern, Lehrern oder anderen Bezugspersonen. Das Problem ist, dass sie dich klein halten. Dass sie dich blockieren. Und dich im Extremfall sogar so negativ beeinflussen, dass sie dein Leben zerstören.

Wenn du dir jedoch bewusst machst, dass diese Sätze ind en meisten Fällen nichts mit dir zu tun haben, so kannst du diese Glaubenssätze nach und nach aus deinem Gehirn verschwinden lassen.
Ein paar Impulse dazu, wie dir das gelingen kann, wie der aktuelle Stand der Wissenschaft aussieht und warum hochsensible Menschen besonders stark von negativen Glaubenssätzen betroffen sind, wird Inhalt dieses Newsletters sein.

Ich bin gespannt auf dein Feedback.

Hochsensible Menschen erleben in ihrer Kindheit und Jugend bereits sehr oft ihre Andersartigkeit und hören Sprüche wie: „Nun reiß dich doch mal zusammen!“, „So schlimm ist es doch gar nicht!“ oder „Was hast du denn schon wieder?“.

Glaubenssätze wie diese führen dazu, dass wir uns immer mehr versuchen, anzupassen. Nicht aufzufallen. Mit der Masse zu schwimmen. Ich selbst habe mich, bis vor etwa 10 Jahren, immer anders gefühlt. Im Kindergarten, in der Schule und auch im Studium. Irgendwie passte ich gefühlt immer nicht hinein in diese laute und schnelle Welt. Ich habe es jedoch immer wieder versucht, da ich gern dazu gehören wollte und bin dafür auch immer wieder über meine eigenen Grenzen gegangen.

Doch was passiert, wenn du diesen Zustand dauerhaft beibehältst? Mein Körper begann mir immer wieder ganz deutlich zu zeigen, dass dieses Leben unter diesen Umständen für mich einfach zu viel ist. Ich hatte oft Kopfschmerzen, Magenprobleme oder war immer wieder extrem geschafft und ausgelaugt. Und jedes Mal, wenn mein Körper mir zeigte, dass meine Grenze erreicht oder bereits überschritten ist, hörte ich diese Stimme in meinem Kopf die sagte: „Was hast du denn schon wieder?“ Oder: „Jetzt reiß dich doch mal zusammen!“

Und genau das tat ich. Immer und immer wieder. Viele Jahre lang. Bis zu dem Punkt am Ende meines Studiums, als ich mich für ein Schnupper-Wochenende für die Ausbildung zur „Integrativen Tanztherapeutin“ in Nürnberg anmeldete. An diesem Wochenende hinterfragte ich zum ersten Mal, wer ich eigentlich wirklich bin und was mich ausmacht. Den Stein ins Rollen brachte damals unsere Ausbilderin Birgit, die mich in einer Gesprächsrunde nach einer Übung fragte: „Und Kristin, was willst DU eigentlich?“ Bis zu diesem Punkt hatte ich immer nur im Kopf, wie ich es anderen Menschen recht machen könnte. Was genau ich jedoch eigentlich brauche und was meine eigenen Bedürfnisse sind, hatte ich bis dahin nie in den Vordergrund gestellt. Das sollte sich nun ändern.

Eines Tages hatte ich dann irgendwie das Bild von einem alten, grummeligen Männlein im Kopf, das auf meiner Schulter sitzt und mir immer wieder diese negativen Glaubenssätze ins Ohr brüllt. Die Glaubenssätze kamen also nicht von mir und sie gehörten auch nicht zu mir und meinen persönlichen Werten.

Irgendwann entschied ich mich dafür, dieses Männlein auf einen Zaun zu setzen und ihn liebevoll zu verabschieden. Manchmal gehe ich heute noch an dieser Stelle vorbei, aber er ist nicht mehr da. Nur sein leises Stimmchen höre ich von Zeit zu Zeit. Wer weiß, wo er jetzt sitzt und vor sich hin grummelt. Vielleicht hat ihn auch irgendjemand anderes mitgenommen…

Wie kannst du nach und nach deine negativen Glaubenssätze angehen und sie in etwas Positives verwandeln? Die folgenden Impulse können dich dabei unterstützen:

  • Sei dir bewusst, dass du wahrscheinlich viele unbewusste negative Glaubenssätze in dir verankert hast und es eine Herausforderung sein kann, sie überhaupt als diese zu erkennen. Deshalb kann es dir helfen, erst einmal ganz ohne Bewertung alle Sätze aufzuschreiben, die dir in deinem Alltag immer wieder begegnen.
  • Erkenne deine negativen Glaubenssätze: Welche Verallgemeinerungen halten dich zurück? Welche Sätze hörst du immer wieder in deinem Kopf, die dich klein halten? Welche Sätze sagst du immer wieder gedankenlos einfach so daher?
  • Hinterfrage deine negativen Glaubenssätze: Gehören sie wirklich zu dir und deinen Überzeugungen? Oder stammen sie von einer anderen Person aus deinem vergangenen Leben. Oder sind es vielleicht einfach nur Sätze, die du irgendwo aufgeschnappt und übernommen hast?
  • Wieviel Wahrheit steckt für dich in diesen Glaubenssätzen? Sind sie für dich, dein Leben und deine Werte überhaupt umsetzbar und passend? Glaubst du wirklich daran?
  • Visualisiere dir deine negativen Glaubenssätze, indem du sie einer fiktiven Person zuschreibst. Bei mir ist es z.B. das grummelige, alte Männlein gewesen, das auf meiner Schulter saß. So fällt es dir leichter, dich von den negativen Glaubenssätzen abzugrenzen.
  • Wenn du einen negativen Glaubenssatz für dich erkannt hast, dann versuche, ihn in etwas Positives zu verwandeln. In eine Aussage, die für dich passt. Sozusagen in einen positiven Glaubenssatz, eine Affirmation oder ein Mantra.
  • Verinnerliche dir deinen neuen, positiven Glaubenssatz. Schreibe ihn dir z.B. auf ein Stück Papier und hänge dir den Zettel irgendwo hin, wo du ihn täglich siehst. Zum Beispiel an deinen Spiegel. Schau dich dann im Spiegel an und sage den neuen Glaubenssatz mit fester Stimme zu dir selbst. Anfangs wird es sich vielleicht noch komisch und unecht anfühlen, doch mit der Zeit wirst du deinen Worte immer mehr verinnerlichen.

Du möchtest gern mit mir zusammen an deinen Glaubenssätzen arbeiten? Dann melde dich bei mir und wir finden zusammen einen Weg.

Wie sieht eigentlich der Blick der Wissenschaft auf das Thema Glaubenssätze aus? Was sind spannende Aussagen und Erkenntnisse? Im Folgenden habe ich dir einige davon zusammen gefasst:

  • Glaubenssätze sind mentale Repräsentationen: Sie beschreiben zentrale Annahmen, die Menschen über sich selbst und andere haben. Aus Erfahrungen lernen wir etwas über uns und diese Informationen speichern wir dann in Form von Glaubenssätzen ab. Sie beeinflussen zukünftig, welche Ziele wir uns setzen und wie wir diese erreichen wollen.
  • Alfred Adler gilt als Pionier, wenn es um die Erforschung frühkindlicher Prägungen geht. Aus seiner Sicht entsteht das Unterbewusste durch frühkindliche Umwelteinflüsse und Erfahrungen.
  • Menschen werden einerseits durch ihr soziales Umfeld geprägt, aber auch davon, welche Schlüsse sie aus den Erfahrungen ziehen und wie sie auf Herausforderungen reagieren.
  • Alles, was wir als unsere Wahrheit erleben, ist subjektiver Natur. Sie ist das Ergebnis unserer Glaubenssätze und Programmierungen, die im Unterbewusstsein abgespeichert sind und unser Verhalten steuern.
  • Glaubenssätze sind tief in unserem Unterbewusstein verankert und werden somit zu unserer Identität. Sie erschaffen somit auch unsere Realität. Denn das, woran wir glauben, ziehen wir in unser Leben. Das ist inzwischen durch die Quantenphysik nachgewiesen. Jede Realität wird erst durch ihren Beobachter erschaffen.
  • Der amerikanische Psychologe Dr. Irving Kristol fand heraus, dass in seiner groß angelegten Studie drei Viertel der Gesamtwirkung von Antidepressiva auf den Placebo-Effekt zurück gingen. Glaubenssätze haben also eine sehr ausgeprägte Wirkung!
  • Glaubenssätze sind inhaltlich oft stark verallgemeinernd und klingen daher wie absolute Wahrheiten, z.B. „Es ist schon immer so gewesen, dass…“. Dadurch wirken sie sehr stark und werden nur sehr selten hinterfragt.
  • Glaubenssätze können jedoch auch ein großartiger Motor für uns sein, der uns antreibt und erfolgreich macht.
  • Es gibt z.B. positive Glaubenssätze, wie: „Ich darf meinen Weg gehen.“ oder: „Ich werde geliebt.“, die uns antreiben und stärken. Und es gibt negative Glaubenssätze, z.B. „Ich darf keine Schwäche zeigen.“ oder „Da musst du nun mal durch!“, die uns blockieren oder sogar schaden.
  • Glaubenssätze können wir durch neue Erfahrungen verändern oder ganz aktiv, indem wir uns intensiv mit ihnen auseinandersetzen.

[Quellen: Freie Universität Berlin, Spektrum, Thieme]

In meiner aktuellen Podcast-Episode betrachte ich das Thema Glaubenssätze noch einmal von meinem persönlichen Standpunkt aus. Diese Folge ist auch sehr informativ für Eltern, da ich darüber spreche, weshalb es so wichtig ist, bereits Kindern ihre eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Persönlichkeiten zuzugestehen.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. 

Empfiehl ihn auch gern weiter, wenn du jemanden kennst, für den er hilfreich sein könnte. Und ich freue mich natürlich über deinen Kommentar oder Bewertung.

Der vierte Termin meiner Online-Seminare im Herbst widmet sich dem Thema „Hochsensibilität bei Eltern.“

Dieses Seminar richtet sich insbesondere an hochsensible Menschen, die mit Kindern zusammen leben oder die mit hochsensiblen Eltern zusammen arbeiten.

Das werden die Themenschwerpunkte sein:

  • Was macht hochsensible Eltern so besonders?
  • Welche Herausforderungen gibt es im Alltag mit Kindern zu bestehen?
  • Wie erschaffe ich mir kleine Ruhe-Inseln und Auszeiten?

Neben diesem Seminar gibt es noch 4 weitere Termine zu anderen hochsensiblen Themen. Alle Events sind dabeisehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine der Seminarreihe „Hochsensibilität“ buchen.im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine der Seminarreihe „Hochsensibilität“ buchen.

Mein heutiges „Learning der Woche“ ist etwas, das ich schon vor ein paar Jahren erlebt habe. Dabei geht es dieses Mal um eine Aussage von Stephen King, einem der meistgelesenen und kommerziell erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Ich lese seine Bücher seit meiner Jugend unglaublich gerne. Besonders die Saga des Dunklen Turms hat es mir angetan.

Jedenfalls hatte ich die große Freude, Stephen King im Herbst 2013 live bei seinem ersten (und wahrscheinlich auch letzten) Deutschlandbesuch in Hamburg erleben zu dürfen. Und dort erzählte er uns folgende Geschichte:

Eines Tages begegnete er beim Einkaufen einer älteren Dame und sie kamen ins Gespräch. Als sie erkannte, dass es sich um Stephen King handelte, sagte sie, dass seine Bücher und Geschichten furchtbar wären! Immer dieser Horrorkram! Er solle doch endlich mal etwas Anständiges schreiben, wie zum Beispiel „Die Verurteilten“. Das wäre ein echtes Meisterwerk!!!

Der Dame war nicht bewusst, dass Stephen Kings Novelle „Frühlingserwachen: Pin-up!“ die Ausgangsbasis für diesen Film war…

Glaubenssätze sind unser ständiger Begleiter und prägen uns sowie unser Leben auf eindrucksvolle Weise. Während positive Glaubenssätze uns zu Höchstleistungen anspornen können, blockieren negative Glaubenssätze oft unbewusst unser Denken, unser Handeln und unseren Erfolg.

Mach dir deshalb deine negativen Glaubenssätze bewusst, arbeite an ihnen und wandle sie in positive Affirmationen um. Gern unterstütze ich dich dabei.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Liest du gern Stephen King? Und wenn ja, welches seiner Werke hat dich am meisten beeindruckt?

Endlich bin ich LifeTeacher bei LifeTeachUs.

🌿 Welches Unterrichtsfach hättest du dir, rückblickend betrachtet, in der Schule gewünscht?

🌸 Bei mir sind es Themen wie: Social Skills, Soft Skills oder ein wertschätzendes, respektvolles Miteinander. Und genau das möchte ich gern in die Schulen bringen, denn die Veränderung beginnt bereits in jungen Jahren.

🙋🏼‍♀️ Umso mehr freue ich mich darüber, jetzt endlich auch ehrenamtlich als LifeTeacher bei LifeTeachUs mit meinem Herzensthema gelistet zu sein. Bei Ausfallstunden, an Projekttagen oder auch direkt im Unterricht dürfen wir LifeTeacher online oder direkt vor Ort mit praxisnahen LifeLessons unsere Gedanken, Erfahrungen und Impulse in die Schulen tragen.

🔎 Falls ich dein Interesse geweckt habe, schau dich gern auf der offiziellen Webseite um: www.lifeteachus.org. Denn auch du kannst LifeTeacher werden. Und es werden auch immer noch Partnerschulen gesucht. Melde dich gern, wenn du Empfehlungen hast. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an Ludwig Thiede, der dieses wunderbare und so wichtige Projekt ins Leben gerufen hat und immer weiter voran treibt 🩷

📌 Welches Fach hat dir damals im Unterricht gefehlt?

🌿 Newsletter #9 | Wie du Entscheidungen wirkungsvoll kommunizieren kannst.

Fällt es dir schwer, anderen deine Gedanken, Emotionen und Entscheidungen mitzuteilen? Denn jeder von uns kommt früher oder später einmal an diesen Punkt, sei es im privaten oder beruflichen Kontext. Doch warum fällt genau das uns eigentlich so schwer? 

Es kann sehr wertvoll und entlastend sein, wenn du dich gut auf solche Situationen vorbereitest. In diesem Newsletter wird genau das Thema sein. Du erhältst Impulse dazu, wie diese Vorbereitung aussehen kann und worauf du achten solltest. Des weiteren erfährst du, warum gerade hochsensible Menschen schwierige Gespräche lange vor sich her schieben. Und es gibt spannende Fakten aus der Wissenschaft sowie ein kurioses „Learning der Woche.“

Und jetzt, wie unsere Tochter sagen würde…: „Los geht’s!!!“ ☺️

Hochsensible Menschen tun sich oft schwer damit, Entscheidungen zu treffen und diese anderen auch mitzuteilen. Die Angst davor, unser Gegenüber zu verletzen, auf Gegenwind zu stoßen oder vielleicht sogar angegriffen zu werden, führt dazu, dass wir schwierige Gespräche endlos lange vor uns her schieben.

Immer wieder spielen wir den Ablauf des Gesprächs in unserem Kopf durch, denken uns alle möglichen Szenarien dazu aus und wollen auf alles vorbereitet sein. Dass das vollkommen unmöglich ist, versteht sich von selbst. Und trotzdem haben wir diesenextrem hohen Anspruch an uns selbst.

Vielleicht ist es auch so, dass wir selbst sehr unsicher sind und uns nicht trauen, für unsere Gefühle, Gedanken und Entscheidungen einzustehen. Wenn das eigene Mindset nicht stimmt ist die Gefahr groß, dass uns andere Menschen einfach so überrollen. Insbesondere dann, wenn sie uns mit unseren Bedürfnissen nicht ernst nehmen. So ziehen wir uns lieber zurück, sprechen unbequeme Themen gar nicht erst an oder ordnen uns (wie so oft bereits in unserem Leben) einfach den Ansprüchen anderer Personen unter. 

Dabei ist es so wichtig, für deine Bedürfnisse einzustehen. Und sie nach außen zu kommunizieren. Entscheidungen zu treffen, die dein Leben in eine positive Richtung lenken. Denn, wenn du deine Gedanken und Gefühle nur für dich behältst, wie sollen dann andere davon wissen? 

Wenn du Schwierigkeiten mit diesem Thema hast, dann hoffe ich, dir mit dem folgenden Abschnitt wertvolle Impulse für die Vorbereitung und Durchführung von Gesprächen mit auf den Weg geben zu können. 

Was kann dir dabei helfen, dich auf schwierige oder herausfordernde Gespräche vorzubereiten? Was solltest du beachten und was auf jeden Fall vermeiden? Hier sind meine Impulse für dich:

  • Sorge für eine angenehme Atmosphäre, so dass alle sich wohlfühlen und Störungen möglichst vermieden werden können.
  • Setze dir einen zeitlichen Rahmen für das Gespräch und achte darauf, dass dieser auch eingehalten wird.
  • Frage dich, mit welchem Ergebnis du aus dem Gespräch herausgehen möchtest. Was genau kann dir dabei helfen, dieses Ziel auch zu erreichen?
  • Überlege dir mögliche Szenarien, die auftreten könnten. Was kann im schlimmsten Fall passieren? Und wie kannst du dich bereits jetzt schon darauf vorbereiten?
  • Sei dir klar darüber, wie du das Gespräch beginnen und beenden möchtest. So gibst du ihm eine klare Struktur bzw. einen Rahmen, in dem ausreichend Raum für Flexibilität bleibst.
  • Emotionen und Störungen haben immer Vorrang! Egal ob bei dir oder deinem Gegenüber. Denn solche Situationen führen dazu, dass das Denken blockiert wird. Lege in diesem Fall eine Pause ein oder verschiebe im Notfall das Gespräch noch einmal.
  • Sollte während des Gesprächs die Gefahr einer Eskalation bestehen, so hole dir im Voraus eine dritte, neutrale Person hinzu. Es kann auch helfen, einen professionellen Mediator oder eine Mediatorin hinzuzuziehen.
  • Achte darauf, mit welchem Mindset du in das Gespräch hinein gehst. Beeinflusse es im Voraus möglichst positiv.
  • Beachte deine Körpersprache und die deines Gegenübers. Ist sie natürlich, offen und authentisch oder wirkt sie eher angespannt, unsicher oder sogar abweisend? An der Körpersprache kannst du bereits viel über die andere Person erfahren und auch du kannst deine Körpersprache bewusst beeinflussen.
  • Schenke während des Gesprächs deinem Gegenüber deine volle Aufmerksamkeit. Gib ausreichend Raum zum Sprechen und höre aufmerksam zu. Im Idealfall hörst du doppelt so viel zu, wie du sprichst.
  • Sprich in der Ich-Perspektive, z.B. „Ich habe das Gefühl, dass…“, „Habe ich das richtig verstanden… „, „Ich vertrete die Meinung, dass…“, „Mir kommt es so vor, dass…“ etc.
  • Beende das Gespräch mit einer kurzen Zusammenfassung und einem Ausblick darauf, wie es weiter gehen wird. Verabschiede dich wertschätzend und respektvoll.

Dir fällt es schwer, anderen Menschen deine Entscheidungen mitzuteilen oder du hast Angst vor schwierigen Gesprächen? Gern unterstütze ich dich bei der Vorbereitung und verhelfe dir zu einem stabileren Selbstwert. 

Welche Erkenntnisse gibt es im Bereich der Wissenschaft zum Thema Gesprächsführung? Im folgenden habe ich einige interessante Fakten zusammengetragen:

  • Gesprächsführung ist die Kunst, die Kommunikation wertschätzend sowie respektvoll zu gestalten und sie dabei unter Wahrung der legitimen Interessen der Gesprächspartner so zu steuern, dass die eigenen Zielvorstellungen möglichst erreicht werden können.
  • Jeder Gesprächsteilnehmer trägt Mitverantwortung dafür, wie das Gespräch verläuft.
  • Bei einer Gesprächsrunde wird der runde Tisch als optimal angesehen, da er eine Gleichberechtigung aller Gesprächsteilnehmer unterstützt.
  • Der Schlüssel eines guten Gesprächs liegt darin, mehr zuzuhören als zu sprechen.
  • Die Neurowissenschaftlerin Catherine Hobaiter und ihr Team fanden heraus, „dass das Timing der Gesten von Schimpansen der Gesprächsführung von Menschen sehr ähnlich ist. Das deutet darauf hin, dass ähnliche evolutionäre Mechanismen diese sozialen, kommunikativen Interaktionen steuern.“
  • Sehr förderlich ist eine positive Gesprächskultur. Es geht dabei darum, die eigene Perspektive zu erweitern und gemeinsam eine Lösung zu finden. Ziel ist es also nicht Recht zu haben, sondern ein kooperatives Miteinander zu finden.
  • Mehrere Studien haben gezeigt, dass Frauen in Gesprächen häufiger von Männern unterbrochen werden, als umgekehrt. Und das sogar meist ohne wichtigen Grund. Dieses Phänomen nennt man auch „Manterrupting„. 

[Quellen: refa.de, arbeits-abc.de, Der Standard, Spektrum der Wissenschaft, Business Insider]

In meiner aktuellen Podcast-Episode gehe ich auf das Thema „Entscheidungen wirkungsvoll kommunizieren.“ noch einmal von meiner persönlichen Seite aus ein.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. 

Der dritte Termin meiner Online-Seminare im Herbst widmet sich dem Thema „Hochsensibilität bei Kindern.“ Da ich immer wieder auf dieses Thema angesprochen werde und wir selbst eine hochsensible Tochter haben, liegt es mir  sehr am Herzen.

Dieses Seminar richtet sich inbesondere an Menschen, die mit hochsensiblen Kindern zusammen leben oder arbeiten.

Das werden unsere Themenschwerpunkte sein:

  • Wie ticken hochsensible Kinder und was macht sie so besonders?
  • Was kann ich persönlich tun, um hochsensible Kinder im Alltag, Kindergarten, Schule etc. zu unterstützen?
  • Wie kann ich (z.B. mit dem Kindergarten oder der Schule) wirkungsvoll kommunizieren, um das Bewusstsein für Hochsensibilität zu erhöhen?

Alle fünf Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine der Seminarreihe „Hochsensibilität“ buchen.

In meinem Learning der Woche geht es dieses Mal um ein interessantes Phänomen, das insbesondere auf Konzerten oder beim Erleben von sehr bewegenden Ereignissen vorkommt. Das Phänomen nennt sich „Post-Konzert-Amnesie„.

Die „Post-Konzert-Amnesie“ führt dazu, dass man zwar körperlich ein Konzert besucht hat, sich im Anschluss jedoch kaum noch daran erinnern kann. 

Es entsteht bei extrem starken Emotionen, z.B. bei unbändiger Vorfreude. Der Neurowissenschaftler Daniel Scholz spricht davon, dass wir bei solchen Ereignissen in eine andere Gedächtnisspur wechseln. Das geschieht z.B. auch bei traumatischen Erlebnissen.

In diesem Moment verhindern die extrem starken Emotionen den Aufbau unserer Erinnerungen. Es fälllt uns somit schwer sie im Nachhinein wieder abzurufen. Allerdings kann es helfen, sich Videos oder Bilder vom Konzert anzuschauen, um so die Erinnerungen wieder hervorzuholen.

Hättest du es gewusst? Und hast du vielleicht selbst schon einmal diese Erfahrung gemacht?

Entscheidungen anderen mitzuteilen kann eine riesige Herausforderung, aber auch eine echte Befreiung sein. Oft entsprechen die negativen Szenarien dazu in unserem Kopf allein unserer Phantasie und die Gespräche verlaufen oft viel besser, als wir denken.

Trotzdem kann es hilfreich sein, wenn du dich im Voraus gut auf das anstehende Gespräch vorbereitest. Meiner Meinung nach hat dein persönliches Mindset mit den größten Einfluss auf den Gesprächsverlauf. Deshalb sorge dafür, dass du mit guten Gedanken und einem positiven Gesfühl in das Gespräch hinein gehst.

Zur Unterstützung kann es außerdem helfen, das Gespräch im Voraus einmal durchzuspielen oder dir jemanden zur Seite zu nehmen, der dich dabei begleitet. Melde dich deshalb gern bei mir, wenn du dir so eine Unterstützung wünschst.

Welche Methoden helfen dir bei der Vorbereitung? Was waren die bisher größten Entscheidungen in deinem Leben? Und welche Gespräche sind letztendlich ganz anders verlaufen, als du dachtest?

Ich freue mich auf deine Gedanken dazu. Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

🌿 Newsletter #8 | Wirkungsvolle Entscheidungen treffen.

Wenn du nicht in der Lage dazu bist, Entscheidungen zu treffen, werden andere die Entscheidung für dich treffen. Die Frage ist, ob du mit diesem Ergebnis dann besser umgehen und leben kannst.

Tagtäglich treffen wir – bewusst oder unbewusst – Entscheidungen. Sie unterscheiden sich in ihrer Intensität, Emotionalität und Tragweite. Während dem einen schon die Wahl der Kleidung am Morgen schwer fällt, tragen andere große Verantwortung in wirtschaftlicher, finanzieller oder politischer Hinsicht.

Einige Entscheidungen fallen uns sehr leicht und wir treffen sie praktisch aus dem Bauch heraus. Bei anderen Entscheidungen tun wir uns jedoch sehr schwer, wägen immer wieder ab, schwanken zwischen den verschiedenen Optionen und haben schlaflose Nächte.

Warum gibt es eigentlich überhaupt so unterschiedlichen Szenarien? Und was kann dich dabei unterstützen, zukünftig bessere Entscheidungen zu treffen?

Hochsensible Menschen tun sich oft besonders schwer, Entscheidungen zu treffen. Durch unseren Perfektionismus oder unserer Angst davor, uns „falsch“ zu entscheiden, schieben wir Entscheidungen gern lange vor uns her, bis letztendlich kein Aufschub mehr möglich ist.

Denn wir hochsensiblen Menschen betrachten die Dinge gern aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, Hinterfragen viel und wägen Argumente immer wieder gegeneinander ab. So ist die Gefahr groß, dass wir uns in Details verlieren und wir uns somit selbst in der Lösungsfindung blockieren.

Dabei besitzen wir starke intuitive Fähigkeiten, die uns bei Entscheidungen den richtigen Weg weisen. Nun geht es jedoch darum, dem auch zu vertrauen und uns bewusst zu machen, dass es wichtig ist, Entscheidungen für uns zu treffen.

Deshalb dürfen wir unseren Perfektionismus und unser großes Verantwortungsgefühl gern auch einmal ein wenig zur Seite schieben. Das Wissen darum, dass es nicht nur „die eine“ richtige Entscheidung gibt und dass wir es auch nicht allen recht machen können, hilft uns dabei, in Bezug auf Entscheidungen gelassener und mutiger zu werden.

Des weiteren ist es wichtig, dass du dich von der Verantwortung einer Entscheidung bzw. der daraus resultierenden Konsequenz nicht überrollen lässt. Deshalb kann es dir helfen, in kleinen Schritten voran zu gehen und deine Entscheidungen immer wieder zu überprüfen und anzupassen.

Du wirst sehen: Wenn du im Alltag immer wieder übst, konkrete Entscheidungen für dich zu treffen, so werden dir zukünftig auch größere Entscheidungen immer leichter fallen. Vertraue dabei auch auf dein Bauchgefühl. Und wenn du dich doch einmal unsicher fühlst: Suche dir die nötigen Informationen zusammen oder hole dir Unterstützung bei einem entsprechenden Experten.

Wie kannst du zukünftig leichter bessere Entscheidungen treffen? Was unterstützt dich bei der Lösungsfindung? Da es unterschiedliche Ansätze gibt, darfst du für dich herausfinden, welcher Weg für dich und die jeweilige Situation der passendste ist.

  • Entscheide dich FÜR etwas… und schon hast du ein positiveres Gefühl.
  • Sei dir der Konsequenzen bewusst, die aus deiner Entscheidung heraus entstehen. Wie fühlt es sich für dich an? Kannst du mit ihnen leben?
  • Nutze dein Bauchgefühl als Wegweiser für deine Entscheidung.
  • Wenn du dir unsicher bist: Trage so viele Informationen wie möglich zuzsammen und wäge die Möglichkeiten gegeneinander ab.
  • Wenn du selbst keine Erfahrungen auf dem Gebiet der jeweiligen Entscheidung hast, suche dir Menschen, die bereits diese Erfahrungen gemacht haben und bitte sie um Unterstützung.
  • Erstelle eine „Pro-Contra-Liste“ und priorisiere eventuell sogar noch deine Argumente. Was ist dir besonders wichtig? Womit könntest du gar nicht leben?
  • Dokumentiere deinen „Entscheidungs-Ablauf-Prozess“: Was ist relevant? Welche Ressourcen kannst du einsetzen? Was sind die Auswirkungen und Konsequenzen? Wie sehen die möglichen Lösungswege aus?
  • Visualisiere die bedeutungsvollsten Lösungen für dich und frage dich, inwieweit sie wirklich dem entsprechen, was du willst. Hinterfrage deine Entscheidungen so lange, bis du dich wirklich wohl mit ihnen fühlst. Welches Ergebnis hat für dich die höchste Priorität?
  • Wirf eine Münze! Und ganz wichtig: Nicht das Ergebnis ist wichtig, sondern das, was du dir wünschst, während die Münze noch in der Luft ist 😉

Sei dir bewusst, dass die meisten Entscheidungen nicht endgültig sind, sondern du sie immer wieder anpassen und nachjustieren kannst. Oft gibt es auch nicht nur ein „entweder… oder…“, sondern mehrere Alternativen.

Eine 100%ige Sicherheit dafür, die richtige Entscheidung zu treffen, gibt es auch nicht. Also lass ein wenig von deiner Perfektion los und entscheide dich nach bestem Wissen und Gewissen.

Dir fällt es schwer, Entscheidungen zu treffen? Gern unterstütze ich dich dabei, dich zukünftig wohler damit zu fühlen.

Was sagt eigentlich die Wissenschaft zum Thema Entscheidungen? Im folgenden habe ich einige interessante Ansätze für dich zusammengefasst:

  • Der Nobelpreisträger Daniel Kahnemann beschreibt zwei Systeme, wie Menschen Entscheidungen treffen: Leichte Entscheidungen werden oft routinemäßig auf der Grundlage von Erfahrungen getroffen. Bei schwierigen Entscheidungen hingegen können wir nicht einfach so auf Erfahrungen zurückgreifen (z.B. in uns noch unbekannten, neuen Situationen).
  • Die meisten Entscheidungen im Alltag beruhen übrigens auf beiden Systemen: Dem Bauchgefühl in Kombinationen mit dem rationalen Denken.
  • Entscheidungen, die uns sehr schwer fallen, haben oft auch bedeutsame Auswirkungen, indem z.B. Fehler gravierende Folgen haben können.
  • Eine aktuelle Studie zeigt, dass Bauchentscheidungen im Alltag grundsätzlich glücklicher machen.
  • Bei Entscheidungen siegt oft das Gefühl über den Verstand.
  • Hat eine Person eine starke und klare Präferenz, entscheidet sie sich schnell und selbstbewusst.
  • Psychologen haben übrigens festgestellt, dass wir nur sehr selten von unseren Gewohnheiten abweichen. Selbst, wenn es Fakten gibt, die vielleicht sogar dagegen sprechen. Erst dann, wenn die eigene Entscheidung wirklich extrem negative Auswirkungen mit sich bringt, sind wir bereit dazu davon abzurücken.

[Quellen: Hochschule Fresenius, Tagesschau, Planet Wissen, Spiegel]

In meiner aktuellen Podcast-Episode betrachte ich das Thema „Entscheidungen“ noch einmal von meiner persönlichen Seite aus.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Der zweite Termin meiner Online-Seminare im Herbst widmet sich dem Thema „Hochsensibilität in Beziehungen.“ Auch dieses Seminar ist für hochsensible Menschen und/oder deren Anghörige geeignet.

Das werden unsere Themenschwerpunkte sein:

  • Welche Besonderheiten haben hochsensible Menschen in Bezug auf Beziehungen?
  • Welche Herausforderungen gibt es zu bestehen?
  • Was sind mögliche Wege, um zukünftig harmonische Beziehungen zu führen?

Alle fünf Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine buchen.

In meinem ersten Newsletter habe ich bereits schon einmal über eine Besonderheit bei Schildkröten gesprochen. Heute geht es jedoch nicht um das Geschlecht, sondern um den Panzer von Schildkröten.

Schildkröten leben nicht einfach so IN ihrem Panzer. Sie SIND ihr Panzer.

Hast du es gewusst? Ich dachte bisher immer, mit dem Schildkrötenpanzer verhält es sich eher wie bei den Einsiedlerkrebsen, aber damit lag ich falsch. Was für eine interessante Erkenntnis.

[By Ian Alexander – Own work, CC BY-SA 4.0,

Während uns einige Entscheidungen ganz leicht aus dem Bauch heraus gelingen, wälzen wir uns bei bedeutsamen Entscheidungen jedoch nächtelang hin und her. Dann kann der Prozess, eine Entscheidung zu treffen, eine wahre Wohltat sein.

Überlege zukünftig genau, welche Tragweite das Ergebnis deiner Entscheidung hat und ziehe dir notfalls Expertenmeinungen hinzu, wenn du dich unsicher fühlst. Nutze Techniken, die dich bei der Lösungsfindung unterstützen. Und höre trotz allem auch immer mit auf dein Bauchgefühl.

Welche Entscheidung in deinem Leben ist dir besonders leicht oder schwer gefallen? Und welche Methoden unterstützen dich bei der Lösungsfindung? Ich freue mich über dein Feedback.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🌿 Newsletter #7 – Die Macht unserer Intuition

Bestimmt bist du auch schon mal einer Person begegnet und hast gedacht: „Oh, das passt ja gar nicht!“ während andere Menschen dir von Anfang an sympathisch waren. Oder du hast Entscheidungen getroffen obwohl dein Bauchgefühl dir davon abgeraten hat.

Dieses seltsam, komische Gefühl im Bauch, das du oft sogar körperlich spüren kannst. Denn nicht ohne Grund heisst es: „Das bereitet mir Bauchschmerzen!“ Doch ist dieses Bauchgefühl eigentlich dasselbe wie Intuition?

Dazu herrscht allgemein noch Uneinigkeit. Während einige sagen, dass Bauchgefühl lediglich eine Alltagsumschreibung für Intuition ist, behaupten andere, dass man beides klar trennen muss. Doch mehr dazu zu einem späteren Zeitpunkt.

Ein Buch, welches mich zum Thema Intuition besonders beeindruckt hat, ist übrigens Folgendes: „Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition.“ von Gerd Gigerenzer. Unbedingt lesenswert, wenn du dich für dieses spannende Thema interessierst.

Wir hochsensiblen Menschen sind sehr empathisch und uns werden starke intuitive Eigenschaften zugeschrieben. Bereits von Geburt an nehmen wir Sinnesreize stärker wahr und lernen sehr schnell, wie wir uns der jeweiligen Situation anpassen können.

In der Tierwelt ist es so, dass die hochsensiblen Tiere dafür da sind, das Überleben ihrer Artgenossen abzusichern. Sie erkennen frühzeitig Gefahren und können andere somit rechtzeitig warnen. Auf den Menschen bezogen gibt es jedoch nur noch sehr selten Situationen, in denen unser Überleben wirklich gefährdet ist. Unser hochsensibles Nervensystem reagiert jedoch trotzdem auf kleinste Veränderungen und wittert schnell mögliche Gefahren.

Dabei unterstützt uns unser Bauchgefühl bzw. unsere Intuition. Es lässt uns wissen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jedoch führt genau das auch schnell zu Überreizung, da in den meisten Fällen ja keine wirkliche Gefahr mehr droht. Deshalb versuchen wir hochsensiblen Menschen sehr oft, unser Bauchgefühl zu ignorieren und uns lieber der breiten Masse anzupassen. Dabei steigt jedoch immer mehr die Diskrepanz zwischen dem, was wir innerlich fühlen und dem, wie wir uns wirklich verhalten. Im schlimmsten Fall verlieren wir dadurch die Verbindung zu uns selbst.

Doch lernen wir mit unserer eigenen Hochsensibilität umzugehen, sind wir uns dieser wirklich auch bewusst und trauen wir (wieder) unserem Bauchgefühl, so können wir unsere besonderen Fähigkeiten auch wirkungsvoll einsetzen. Zum Beispiel innerhalb der Familie, im Freundeskreis, in Unternehmen und für die Gesellschaft im Allgemeinen.

Wie kannst du deiner Intuition zukünftig wieder mehr Beachtung schenken und davon profitieren?

  • In der Ruhe liegt die Kraft. Gönne dir immer einmal wieder Momente der Auszeit und Stille, um überhaupt in dich hinein hören zu können. Welche Gedanken und Gefühle kommen in dir hoch? Womit fühlst du dich wohl oder unwohl?
  • Beobachte dich selbst und nimm deine Gefühle in den unetrschiedlichsten Situationen wahr. Wo im Körper spürst du sie? Womit bringen sie sich zum Ausdruck?
  • Richte den Fokus im Alltag auf bestimmte Dinge (z.B. Wieviele rote Autos siehst du? Wieviele Menschen tragen eine Brille?). Dadurch erweiterst du deinen Wahrnehmungsradius und fütterst somit dein Unterbewusstsein.
  • Beobachte Menschen wann immer es möglich ist. Hinterfrage ihr Auftreten. Was steckt hinter dieser Person? Welche Emotion strahlt sie aus? Welche Eigenschaften besitzt sie?
  • Frage dich, warum du jemanden sympathisch oder unsympathisch findest. Ist es wirklich die Person selbst oder ist es vielleicht nur, weil sie dich an jemanden erinnert, mit dem du negative oder auch besonders positive Empfindungen verbindest?
  • Begib dich in die Öffentlichkeit und nimm ganz bewusst alles um dich herum wahr. Welche Alltagssituationen kannst du erkennen? Was für Menschentypen erkennst du? Welchen Gesprächen kannst du lauschen? Was alles siehst du? Halte diese Übung jedoch relativ kurz, um dich vor einer Überreizung zu schützen.
  • Versuche in deinem Alltag in Bezug auf bestimmte Situationen die Zukunft vorauszusagen. Gib Prognosen dazu ab, wie sie weitergehen oder was das jeweilige Ergebnis sein wird.
  • Fange an, deinem Bauchgefühl immer mehr zu trauen. Triff kleinere Entscheidungen spontan und schau, was es mit dir macht und wie es sich anfühlt.
  • Bei größeren und bedeutsamen Entscheidungen kann es jedoch hilfreich sein, auch deinen Verstand mit hinzuzuziehen. Vor allem dann, wenn du auf dem entsprechenden Gebiet (noch) nicht so viel Erfahrung besitzt.

Gern unterstütze ich dich dabei, deine Intuition zu schärfen und zurück zu deinem Bauchgefühl zu finden.

Was genau ist eigentlich Intuition bzw. das Bauchgefühl? Was sagt die Wissenschaft dazu? Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse:

  • Der Begriff Intuition kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „anschauen“ oder „genau hinsehen“.
  • William James Mayo, ein US-amerikanischer Chirurg und Mitgründer der renommierten Mayo Clinic, sagt, dass Intuition das „instinktive Zusammenfassen von Erinnerungen und anderen Beweismaterialien, von den fünf Sinnen eingesammelt und vom Bewusstsein korreliert“ ist.
  • Der kanadisch-US-amerikanischer Psychiater Eric Berne findet: Intuition ist das Wissen, das auf Erfahrung beruht und durch direkten Kontakt mit dem Wahrgenommenen erworben wird, ohne dass der intuitiv Wahrnehmende sich oder anderen genau erklären kann, wie er zu der Schlussfolgerung gekommen ist.
  • Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass unser Bewusstsein eine Informationsmenge von max. 40 bis 50 Bits pro Sekunde verarbeiten kann (abhängig von diversen Faktoren). Allerdings kann unser Gehirn über die Sinneskanäle im gleichen Zeitraum ein Vielfaches an Informationen empfangen. Der Wissenschaftsjournalist Tor Nørretranders geht von etwa 11 Millionen Bits aus, die größtenteils direkt ins Unterbewusstsein übergehen.
  • Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens individuelle Erfahrungen gemacht. Deshalb sind auch die intuitiven Fähigkeiten von Mensch zu Menschen individuell ausgeprägt.
  • Unsere Intuition sendet uns über Körpersignale oder Gefühle Botschaften, z.B. ein Kribbeln im Bauch, wenn wir verliebt sind oder ein unangenehmes Gefühl im Bauch im Zusammenhang mit einer Entscheidung.
  • Tilmann Betsch, Professor für Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universität Erfurt sagt, dass wir uns in Situationen, in denen wir sehr gute Erfahrungen haben, uns auch sehr gut auf unsere Gefühle verlassen können (z.B. bei Feuerwehrleuten, Anwälten, Ärzten etc.). Wenn sich die Umstände ändern und die Dinge vom Gewohnten abweichen, können intuitive Entscheidungen hingegen eher in die Irre führen.
  • Die Verhaltenspsychologin Marie Juanchich bemerkt, dass es unzählige Beeinflussungen gibt, die wir meist gar nicht bemerken. Bei finanziellen Fragen setzt meist der „Ankereffekt“ ein oder wir bewerten unbewusst neue Informationen stärker als ältere. Das ist z.B. bei Falschinformationen von Nachteil.
  • Tilmann Betsch geht davon aus, dass Bauchgefühl und bewusstes Denken in der Regel zusammenarbeiten: „Die Informationssuche läuft zum Großteil bewusst ab. Sie liefert den Raum, in welchem die Intuition die Informationen integriert und zu einer Entscheidung formt.“

[Quellen: Zeitblüten, Spektrum der Wissenschaft]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich über das Thema „Dein Bauchgefühl als Wegweiser.“ Und warum gerade bei hochsensiblen Menschen diese Fähigkeit sehr ausgeprägt ist.

Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

In den kommenden Newslettern werde ich etwas ausführlicher auf meine 5 Online-Seminare im Herbst eingehen. Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

In der ersten Veranstaltung am Do, 05.09.2024 wird es um das Thema „Hochsensibilität im Alltag“ gehen. Es gibt einen ersten Überblick zum Thema Hochsensibilität, so dass es für hochsensible Menschen selbst oder deren Anghörige geeignet ist.

Du erhältst du eine kurze Zusammenfassung über den derzeitigen Stand der Forschung, wir besprechen die Herausforderungen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukünftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilität oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. Außerdem gibt es für dich die Möglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket für 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro für alle 5 Veranstaltungstermine buchen.

Heute geht es um die Frage: Was war zuerst da… Das Huhn oder das Ei?

Das Team um den Forscher Baoyu Jiang fand beim Scannen von Reptilien heraus, dass sich bei vielen Tierarten Phasen, in denen sie Eier legten, mit Phasen, in denen sie lebende Junge zur Welt brachten, abwechselten. Außerdem brachten die frühesten Reptilien, Vögel und Säugetiere lebende Junge zur Welt.

Grundlegend betrachtet legten die Ur-Ur-Ur-Vorfahren der Henne somit gar keine Eier. Also stand ganz am Anfang definitiv kein Ei. Allerdings stand ganz am Anfang auch gar keine Henne…

Die Frage bleibt also irgendwie auch weiterhin ungelöst. Was sind deine Gedanken dazu?


Wenn du das nächste Mal eine Entscheidung triffst, dann höre doch einfach mal etwas mehr auf dein Bauchgefühl. Und dann überlege, ob du ihm auch trauen kannst oder ob du doch besser noch ein paar mehr unabhängige Informationen einholen solltest.

Was hast du für Erfahrungen mit deiner Intuition und deinem Bauchgefühl gemacht? Und, trainierst du aktiv deine Intuition? Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrüßt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

🎧 Neue Podcast-Folge: Unser Bauchgefühl als Wegweiser.

🌀Sicher kennst du es auch: Dieses unangenehme Gefühl im Bauch, wenn du etwas tust und es sich irgendwie nicht richtig anfühlt. Oder das Gefühl, als würden viele Schmetterlinge in deinem Bauch umher fliegen, wenn dir etwas unglaublich Schönes oder Aufregendes passiert.

🎧 Während das gerade beschriebene Bauchgefühl eher unspezifisch ist, kannst du deine Intuition jedoch ganz aktiv trainieren, so dass sie dir zukünftig bei Entscheidungen ein guter Wegweiser sein kann. Ein paar Denkanstöße zu diesem sehr spannenden Thema erhältst du heute bereits in meiner aktuellen Podcastfolge.

📬 Etwas ausführlicher wird es dann die kommende Woche in meinem Newsletter, in welchem ich dir wertvolle Tipps zum Trainieren deiner Intuition mit auf den Weg gebe und du außerdem auch etwas mehr über die wissenschaftlichen Hintergründe erfährst. Und über die spannende Frage: Was war zuerst da… Huhn oder Ei? 🐔🥚

🩷 Ich wünsche dir viel Spaß beim Anhören meiner Podcastfolge! Und falls du es noch nicht getan hast: Abonniere gern auch meinen 14-tägigen Newsletter bei LinkedIn oder schreibe mir eine Nachricht, dass ich dich in den Verteiler mit aufnehmen darf.

Komm gut durch die hochsommerlichen Tage! 🙂