Keine Verallgemeinerungen

#KeineVerallgemeinerungen #PositiveFormulierungen

„Immer machst du alles falsch!“ Dieser Satz oder ähnliche Sätze fallen schnell einmal in #Diskussionen oder Streitgesprächen. Allerdings sind sie nicht wirklich effektiv und konstruktiv. Denn niemand macht IMMER und dann auch noch ALLES falsch. Solche Sätze sind meist nur Ausdruck extremer Unzufriedenheit und führen häufig zu noch mehr #Frustration.

Mit konkreten Ansagen und eindeutigen Ich-Botschaften schaffen wir Klarheit und vermeiden endlosen Interpretationsspielraum. Somit wird die Wahrscheinlichkeit für Missverständnisse geringer und die Kommunikation insgesamt entspannter.

Auch das allseits beliebte Wörtchen „man“ wird gern verwendet. „Man macht das so nicht.“ oder „Man sagt so etwas doch nicht!“ Allerdings habe ich diesen „man“ noch nie getroffen. Ganz besonders fällt mir das „man“ in Situationen auf, in denen es Menschen unangenehm ist, über sich selbst zu sprechen. Zum Beispiel, wenn sie über Themen reden, bei denen sie nicht so gut da stehen. Dann wird das „man“ an der Stelle von „ich“ verwendet, um eine gewisse Distanz zwischen einem Selbst und dem Negativen herzustellen.

Wie können wir nun also Verallgemeinerungen vermeiden? Ganz einfach: #Klartext reden! Anstatt „man“ oder die Allgemeinheit vorzuschieben, sprich ganz klar von dir selbst in der „ich“-Form und steh zu deinen Aussagen. Außerdem hilft es, Situationen so eindeutig wie nur möglich zu benennen. Was denkst du? Wie fühlst du dich? Was genau nimmst du wahr? Ist es wirklich „immer“, dass der andere etwas falsch macht? Oder vielleicht doch nur in gewissen Situationen?

Der richtige Ton | Gewaltfreie Kommunikation

#DerRichtigeTon #GewaltfreieKommunikation

Nachdem ich mich in den letzten vier Tagen mit dem Modell der Gewaltfreien #Kommunikation nach Rosenberg beschäftigt habe, möchte ich heute dazu einen wichtigen persönlichen Punkt ergänzen. Denn nicht nur das, was du sagst, überzeugt. Du überzeugst.

Unsere Sprache entstand erst langsam vor ca. 150.000 Jahren. Davor verständigten sich unsere Vorfahren ausschließlich über #Körpersprache und die #Stimme. Und auch heute steckt das noch in uns und wir reagieren unbewusst darauf.

Deshalb reicht es, meines Erachtens nicht aus, nur das Modell sowie die einzelnen Schritte zu kennen. Es ist ist auch extrem wichtig, dabei den richtigen Ton zu treffen. Denn du kannst deine Worte noch so mit Bedacht wählen… wenn deine Stimme diese #Empathie nicht widerspiegelt, wirst du allein mit deinen Worten nicht erfolgreich sein.

Nicht nur das, was du sagst, überzeugt. Du überzeugst.

Frage dich einmal selbst, wie du dir in solchen Momenten wünschst, dass dein Gegenüber mit dir spricht. Welche Tonhöhe, welches Tempo und welches Klangmuster sollte er wählen? Und wenn du dir diese Frage beantwortet hast, frage dich einmal selbst: Wie klingst du eigentlich?

Wer empathisch auftreten möchte, sollte sich in den anderen hinein versetzen können. Er darf einfühlsam sein und das auch in seiner Stimme und Sprechweise ausdrücken. Eine eher ruhige und tiefere Stimme sowie eine langsamere Sprechweise gelten dahin gehend als angemessen und wirkungsvoll. Hohe Stimmen und schnelles Sprechen wirken eher gestresst und angespannt.

Achte also nicht nur auf den Inhalt und deine Worte, sondern auch darauf, wie du etwas sagst. Denn das kann letztendlich dein Schlüssel für eine erfolgreiche Gesprächsführung sein.

Bitten statt Fordern | Gewaltfreie Kommunikation

#BittenAnstattFordern #GewaltfreieKommunikation

Ich persönlich finde, dass jeder Mensch grundsätzlich nach #Harmonie strebt. Ist dem nicht so, sind wichtige Bedürfnisse nicht erfüllt. Dazu gehören, neben den Grundbedürfnissen wie Essen und Schlafen, auch Bedürfnisse nach Sicherheit, Liebe und Anerkennung.

Fühlst du, dass ein wichtiges #Bedürfnis nicht erfüllt ist, gibt es zwei Wege das zu ändern. Entweder sorgst du gut für dich und findest Möglichkeiten, dir dieses Bedürfnis selbst zu erfüllen, oder du beziehst dein Gegenüber mit ein.

Doch viel zu oft geraten wir dann in die #Frustration. Wir fangen an Forderungen zu stellen oder drohen dem anderen sogar. Doch führt das zum Ziel? Was passiert bei dir selbst, wenn dich jemand unter Druck setzt? Entweder gehen wir sofort in den Kampfmodus oder wir fügen uns aus Angst vor den Konsequenzen.

Während Forderungen hauptsächlich Druck und Angst vor den Konsequenzen erzeugen, beinhaltet eine Bitte die Möglichkeit, eine gemeinsame Lösung zu finden.

Ein liebevolles und empathisches Miteinander kann damit nicht erreicht werden. Versuche deshalb deinen Wunsch in eine Bitte zu packen. Am besten ist dieser auf eine konkrete Situation bezogen und zeitnah erfüllbar. Wünsche wie z.B. „Sei bitte liebevoller zu mir.“, lass sich nur schwer zeitnah und konkret umsetzen. Besser wäre es da zu sagen: „Könntest du mich bitte das nächste Mal einfach in den Arm nehmen, wenn du nach Hause kommst?“

Je konkreter und zeitnaher du deine Bitte formulierst, desto leichter wird sie für den anderen umsetzbar. Noch besser ist es, wenn du eine positive Sprache verwendest und kompromissbereit bist. Jedoch solltest du auch damit rechnen, dass dein Gegenüber der Bitte nicht nachkommen kann bzw. nicht nachkommen möchte. Dann könntest du fragen, was ein alternativer Vorschlag wäre.

Durch dieses empathische, wertschätzende und respektvolle Verhalten seid ihr in der Lage, Lösungen zu finden, um gemeinsam wieder glücklich zu sein. Natürlich gibt es da kein Erfolgsrezept. Es kann auch sein, dass keine gemeinsame #Lösung gefunden wird und man dann vielleicht doch getrennte Wege geht. Doch einen Versuch ist es allemal wert.

Bedürfnisse Erkennen | Gewaltfreie Kommunikation

#BedürfnisseErkennen #GewaltfreieKommunikation

Ich persönlich finde, dass hinter jedem #Streit ein tiefer sitzendes, unerfülltes #Bedürfnis steht, welches es herauszufinden gilt. Das habe ich besonders oft während meiner Arbeit im Kinder- und Jugendwohnheim erlebt. Dort steckte hinter #Aggressionen und Wut häufig das unerfüllte Bedürfnis nach Anerkennung, Zuneigung und Liebe.

Das war besonders deutlich bei einem 10-jährigen Jungen zu erleben, der immer auf Krawall gebürstet war. Eines Tages war es wieder einmal so weit… der Kleine wütete und schlug wie wild um sich. Anstatt mit ihm zu schimpfen, wie es andere oft taten, versuchte ich ihn ganz liebevoll in die Arme zu nehmen. Natürlich wehrte er sich anfangs mit Händen und Füßen dagegen, doch ich lies mich davon nicht abhalten, ihn weiterhin in den Armen zu halten. Nach und nach wurde sein Wehren weniger und sein wildes Toben ging langsam in ein Weinen über. Er schluchzte herzzerreißend, klammerte sich an mich und weinte sich in meinen Armen einmal richtig aus. Danach hielt ich ihn noch etwa eine halbe Stunde im Arm, bis er dann wieder nach draußen zum Spielen ging. Es war für mich ein sehr prägendes und bewegendes Erlebnis.

Unsere Gefühle drücken aus, ob ein Bedürfnis erfüllt ist oder nicht.

Positive #Gefühle zeigen, dass man sich wohl fühlt, während negative Gefühle häufig Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse sind. Wichtig ist dabei auch, die volle Verantwortung für die eigenen Gefühle und Handlungen zu übernehmen und diese nicht an andere abzuschieben. Denn jeder ist selbst dafür verantwortlich, wie er sich fühlt und was er tut bzw. wie er mit der jeweiligen Situationen umgeht.

Wenn in der #Kommunikation mit anderen Gefühle wie Wut, Ärger oder Aggressionen hervor treten, solltest du dich selbst einmal fragen, welches unerfüllte Bedürfnis dahinter steckt, anstatt dem Gegenüber die Schuld dafür zu geben. Ist es vielleicht fehlende Anerkennung? Fehlende Liebe? Das Gefühl, nicht gesehen oder gehört zu werden? Und was kannst du letztendlich tun, um dieses unerfüllte Bedürfnis zu befriedigen… ganz unabhängig von der anderen Person? Und gelingt es dir, bei deinem Gegenüber das unerfüllte Bedürfnis hinter dem Wutanfall zu erkennen?

Gefühle Beschreiben | Gewaltfreie Kommunikation

#GefühleBeschreiben #GewaltfreieKommunikation

Nachdem es gestern um das Thema „Beobachten statt Bewerten“ ging, beschäftige ich mich heute mit den #Gefühlen, welche hinter jeder Kommunikation stehen. Denn jede Beobachtung löst eine körperliche Reaktion sowie ein Gefühl in uns aus, dem wir nachgehen sollten.

Also beobachten wir uns doch einmal selbst in der jeweiligen Situation. Welche Gefühle lösen die Situation oder das Verhalten einer anderen Person in mir aus? Und warum ist das so?

Das Verhalten von jemandem kann in uns eine körperliche Reaktion auslösen. Vielleicht bekommen wir plötzlich Herzrasen, wenn wir auf ein bestimmtes Thema angesprochen werden. Dann frage dich in genau dem Moment, wenn das Herzrasen einsetzt, weshalb es gerade jetzt beginnt. Schau einmal ganz genau hin. Welches Gefühl bringt es in dir auf? Und an was oder welche Situation aus der #Vergangenheit erinnert es dich?

Negative Gefühle blockieren unser Denken und sollten deshalb in Gesprächen, Diskussionen und Meetings immer Vorrang haben.

Denn oft ist es so, dass diese Gefühle mit etwas verknüpft sind, was zu deiner Geschichte gehört und mit der die Person, die es bei dir auslöst, wahrscheinlich gar nichts zu tun hat. Versuche dann, deinem Gefühl nachzugehen. Beschreibe zunächst deine körperliche Empfindung. Zum Beispiel: „Ich spüre, dass jetzt in diesem Moment mein Herz ganz schnell zu schlagen beginnt.“ Das Herzrasen in dir lässt dich unwohl fühlen, es macht dich vielleicht wütend, und all das ist mit einem Bedürfnis verknüpft, welches es nun herauszufinden gilt. Wahrscheinlich wird das Bedürfnis sein, dass das Herzrasen aufhört bzw. so eine Situation zukünftig nicht mehr auftritt.

Aber nun noch einmal kurz zurück zu den Gefühlen. Gelingt es dir, deine körperlichen Empfindungen sowie das damit verbundene Gefühl in Worte zu fassen? Genauso kannst du es übrigens auch bei deinem Gegenüber handhaben. Sprich direkt an, wenn du etwas wahrnimmst. Zum Beispiel: „Ich nehme wahr, dass deine Hände leicht anfangen zu zittern.“ Auch dahinter steckt dann wieder ein Bedürfnis, das es herauszufinden gilt.

Empathie ist für mich eine der wichtigsten Eigenschaften, wenn es um gewaltfreie Kommunikation geht. Die Fähigkeit, beim Gegenüber Gefühle zu erkennen und seine eigenen Gefühle zu hinterfragen. Hinter die menschliche Fassade zu schauen und seine eigene Kommunikation anpassen zu können, so dass man das Bedürfnis dahinter berücksichtigen und in den Vordergrund stellt.

Negative Gefühle blockieren uns beim Denken und sollten in Gesprächen, Meetings und Diskussionen immer Vorrang haben. Denn erst, wenn die negativen Emotionen wieder abgeklungen sind, kann das Gehirn wieder richtig funktionieren.

Beobachten statt Bewerten | Gewaltfreie Kommunikation

#BeobachtenStattBewerten #GewaltfreieKommunikation

Kennst du das? Du siehst jemanden zum ersten Mal, siehst die Art, wie er sich bewegt, wie er aussieht, wie er sich kleidet und spricht und du denkst: „Oh Mann, schon wieder so Einer!“ Dann kommt es dazu, dass du mit ihm in ein Gespräch verwickelt wirst und denkst dir im Nachhinein: „Mensch, der Typ war ja doch ganz okay… hätte ich nie gedacht!“

Vorurteile und unsere Erfahrungen führen oft dazu, dass wir Menschen viel zu schnell in Schubladen stecken, sie bewerten und möglicherweise sogar verurteilen. Das menschliche Gehirn arbeitet nach diesem Schema, denn es macht es uns einfach, in der Welt gut zurecht zu kommen. Wir denken wir wissen, wie alles funktioniert, denn unsere Welt, ist DIE richtige Welt. Jeder erschafft sich somit seine eigene Realität und schaut, wer da rein passt und wer nicht. Und besonders Unbekanntes macht uns Angst und wir reagieren mit Vorsicht oder Ablehnung.

Sind wir uns dieser Prozesse bewusst, können wir viel besser damit umgehen und dem entgegen wirken. Vielleicht stecken wir beim Erstkontakt weiterhin automatisch jeden in unsere entsprechende Schublade. Jedoch können wir demjenigen dann ganz bewusst auch eine echte Chance geben, diesen ersten Eindruck entweder zu bestätigen oder zu revidieren.

Du kannst nie wissen, wem du begegnest, und welche Lebensgeschichte dahinter steht.

Lasst uns einfach ein wenig toleranter sein, mehr beobachten. Lassen wir erst einmal alles auf uns wirken. Die Situation beobachten und uns einen möglichst objektiven Blick bewahren. Was passiert hier eigentlich gerade? Was nehme ich mit meinen Sinnen wahr? Was könnte vielleicht dahinter stecken?

Dabei ist es wichtig, nicht vorschnell zu bewerten, denn dann bringst du sofort wieder deine Subjektivität und eigene Bewertung mit rein. Die einsilbige Kassiererin im Supermarkt hatte vielleicht eine schlaflose Nacht, da sie sich, als allein Erziehende, um ihr krankes Kind gekümmert hat. Der grummelige Mann an der Bushaltestelle, hat vielleicht gerade seinen Job verloren. In dem Straßenkind mit zerrissenen Hosen, steckt vielleicht ein kleiner Pianist. Sei offen für die Geschichten, die hinter jedem einzelnen Menschen stehen und begegne ihnen mit größtmöglicher Objektivität, Neugier und Offenheit.

Wohlfühlorte finden

#WohlfühlOrteFinden #RessourcenManagement

Eine wunderbare Möglichkeit, deinen Akku wieder aufzuladen, bieten Wohlfühlorte. Orte, an denen du dich gern aufhältst und so richtig abschalten kannst.

Ich selbst bin hochsensibel. Mich stressen vor allem laute Geräusche, grelles Licht, schnelle Bewegungen und intensive Gerüche. Eine Zeit lang kann ich es an solchen Orten aushalten, doch danach muss ich unbedingt eine kleine Auszeit einlegen, um meinen Akku wieder aufzuladen. Deshalb versuche ich von Vornherein Orte zu finden, an denen ich mich wohl fühle. Gedämpftes Licht, bequeme Sitzmöglichkeiten, etwas Angenehmes fürs Auge und ruhige Musik oder sogar Stille im Hintergrund. Am besten geht es mir in der Natur, egal ob im Wald oder am Meer.

Wohlfühlorte müssen nicht zwingend reale Orte sein. Du kannst sie außerdem in Musik, Filmen, Büchern oder in der Meditation finden.

Doch ein Wohlfühlort muss nicht zwingend ein realer Ort sein. Du kannst ihn auch in der Musik, in Büchern oder in einem Film finden. Auch Meditation kann dir dabei helfen, dich an deinen persönlichen Wohlfühlort zu träumen.

Apropos träumen… ich träume nachts sehr viel und oft. Und ich freue mich jeden Abend aufs Neue darauf, was die Nacht wohl mit sich bringen wird. Man kann übrigens auch lernen, seine Träume aktiv zu steuern und zu beeinflussen.

Du siehst also, es gibt mehrere Wege, deinen Wohlfühlort zu finden. Gehe den Weg, der dir am angenehmsten ist und nimm dir die Zeit, die du brauchst, um deinen Akku wieder aufzuladen.

Soziales Umfeld aussortieren

#SozialesUmfeldAussortieren #RessourcenManagement

Unsere Lebenszeit ist ein absolut wertvolles Gut. Niemand weiß, wieviel davon noch vor ihm liegt. Und da sie so kostbar ist, sollten wir unsere Zeit auch hauptsächlich den Menschen schenken, die uns gut tun und uns wohl gesonnen sind. Frag dich einmal selbst: Wieviel Zeit verbringst du mit Zeit- und Energieräubern? Die dich aussaugen, erschöpfen und bei denen du dich im Nachhinein fragst, weshalb du dich überhaupt mit ihnen getroffen hast?

In den letzten Beiträgen zum Thema Ressourcen-Management ging es unter anderem um das Thema „Nein-Sagen“ und darum, gut für dich selbst zu sorgen. Das gilt auch für dein soziales Umfeld. Gut, manchmal kann man es nicht vermeiden, sich mit Menschen abzugeben, die man sich selbst nicht als Freunde ausgesucht hat. Doch im Privaten wie auch im Geschäftlichen hast du die Wahl, wem du deine Zeit und Aufmerksamkeit schenkst.

Dabei geht es nicht darum, wieviele Freunde du um dich scharst und wie oft du mit ihnen in Kontakt stehst. Viel eher geht es dabei um

Wähle dein soziales Umfeld mit Bedacht. Zaubert es dir noch ein Lächeln ins Gesicht oder ist es vielleicht an der Zeit, einige Menschen ziehen zu lassen?

die Qualität dieser Beziehungen. Wie wohl fühlst du dich mit ihnen? Fühlst du dich danach, als wäre dein Akku wieder aufgeladen? Freust du dich auf das Wiedersehen? Darfst du so sein, wie du bist und auf ein ehrliches Feedback hoffen?

Manchmal sind es auch nur ganz kurze, aber sehr herzliche und prägende Begegnungen, die dir ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Und manchmal ist es auch an der Zeit, sich von Altem zu trennen, auch wenn man sich vielleicht schon Jahre lang kennt. Denn nicht immer geht man weiterhin in die gleiche Richtung. Wenn du das für dich erkannt hast, heißt es: In Liebe Loslassen und deinen eigenen Weg weiter nach vorn gehen.

Unterstützung holen

#UnterstützungHolen #RessourcenManagement

Kennst du die Menschen, die es einfach nicht schaffen „Nein!“ zu sagen? Die sich alles aufladen, selbst dann, wenn sie bereits wissen, dass sie den Berg an Aufgaben niemals schaffen werden? Gehörst du vielleicht sogar selbst dazu?

Oft steht dabei die Angst im Vordergrund, nicht gut angesehen zu sein, wenn man „Nein!“ sagt. Denn ein „Nein!“ kann für das Gegenüber sehr unbequem sein, was für einen selbst dann wieder unangenehm ist. So sagen wir lieber „Ja!“, obwohl wir „Nein!“ meinen und machen gute Miene zu bösem Spiel.

Hebe dir dein „Ja!“ für die wirklich richtigen und wichtigen Dinge im Leben auf. Lerne öfter auch mal „Nein!“ zu sagen und traue dich, dir bei Bedarf Unterstützung zu holen.

Das Spiel des ständigen „Ja-Sagens“ geht vielleicht eine Weile lang gut, jedoch ist es fast unmöglich diese Fassade über längere Zeit aufrecht zu erhalten. Entweder wird man nach außen hin unglaubwürdig, da man Projekte nie zu Ende bringt. Man verzettelt sich so sehr, dass man einfach nur das Weite sucht. Oder man rackert sich dermaßen ab, dass man letzten Endes im Burnout landet.

Deshalb lohnt es sich für dich, auch immer mal wieder „Nein!“ zu sagen, wenn du merkst, dass du an deine eigenen Grenzen kommst. Und es ist keine Schwäche, dir Unterstützung zu holen auf den Gebieten, wo du selbst kein Experte bist oder für welche dir schlicht die Zeit fehlt. Hilfreich ist es auch, gewisse Dinge zu delegieren. So kannst du dir dein „Ja!“ für die richtigen und wirklich wichtigen Dinge aufheben und machst dir dein Leben um Einiges leichter.

AusZeiten

#AusZeiten #RessourcenManagement

Das Wort „Aus-Zeit“ besagt es eigentlich schon von selbst, denn es geht darum, ganz bewusst Zeiten ohne Erreichbarkeit für sich einzuplanen.

Gerade in der heutigen Zeit, in der fast jeder ein Handy hat und uns 24h lang Anrufe, SMS, WhatsApp-Nachrichten oder E-mails erreichen, bedeutet Aus-Zeit gleichzeitig auch, dass wir das Handy ganz bewusst einmal ausschalten sollten. Das kann zu bestimmten Zeiten am Tag geschehen oder auch mal länger für einen kompletten oder mehrere Tage.

Des weiteren geht es darum, auch mal vollständig von gewissen Themen, wie zum Beispiel der Arbeit, abzuschalten. Dazu gehört auch, dass man im Urlaub nicht erreichbar ist. Oder im Feierabend. Oder sonntags… je nachdem, was für einen persönlich möglich ist. Oder dass man sich etwas Zeit nur für sich nimmt, z.B. bei einem schönen Bad, und sich somit eine kleine Auszeit von seiner Familie nimmt.

Gönne dir regelmäßig Aus-Zeiten, um deinen Körper und Geist zur Ruhe zu bringen.

Zu guter Letzt gibt es auch noch das gedankliche Abschalten an sich. Das kann zum Beispiel in Form von Mediation oder auch Sport geschehen. Ebenso beim Musik hören oder Film schauen. Alles, wobei der Geist so richtig zur Ruhe kommen und in andere Welten abtauchen kann.

Ganz egal, wie deine persönliche Aus-Zeit auch aussehen mag… ob du dir täglich ein paar Minuten für dich nimmst, einen besonderen Tag in der Woche dafür wählst oder dir mehrere Wochen Urlaub im Jahr gönnst: Wichtig ist, dabei voll und ganz im Moment zu sein, die Gedanken einfach ziehen zu lassen und sich nur auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.