ÜberLeben

#Überleben #LebenOderÜberleben

Tief in uns verankert sind unsere #Instinkte, die unser Überleben sichern. So gelingt es uns, in gefährlichen oder lebensbedrohlichen Situationen, ohne zu überlegen, richtig zu handeln. Wittern wir #Gefahr, schalten wir ganz automatisch und ohne zu denken in den Überlebensmodus.

Dieser wird gesteuert von unserem ältesten Gehirnteil, dem Hirnstamm oder auch #Reptiliengehirn genannt. Es sichert unser Überleben und regelt alle dafür notwendigen Prozesse, wie z.B. das Atmen und Essen sowie auch die Fortpflanzung.

Unsere Instinkte sichern unser Überleben. Jedoch ist es ein Unterschied, ob wir uns wirklich in Gefahr befinden oder uns dieses Gefühl lediglich anerzogen ist.

Finden wir uns nun in einer Gefahrensituation wieder, in welcher wir uns bedroht fühlen, reagiert unser Hirnstamm ganz automatisch in 3 nacheinander anspringenden Stufen: Schockstarre – Flucht – Kampf. Die #Schockstarre zeigt sich durch eine Art Ohnmacht oder totale Handlungsunfähigkeit. Im Tierreich spricht man auch vom „Sich-Tot-Stellen“. Die zweite Phase ist die #Flucht aus der Situation. Gelingt uns das Flüchten nicht, springt automatisch die 3. Stufe an: Der Kampfmodus. All das passiert ganz automatisch ohne unser Zutun.

Die Frage ist nun jedoch: Entspricht die Gefahr, in der wir uns angeblich befinden, auch wirklich der Realität? Ist daher unser Leben bedroht? Oder ist die Gefahr vielleicht doch nur selbst gemacht? Zum Beispiel durch über die Jahre erlernte Verhaltensweisen? Und ist demnach auch unsere Reaktion darauf, die sich letztendlich in Flucht oder #Kampf äußert, überhaupt gerechtfertigt und angemessen?

Zeig niemals dein wahres Gesicht. | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #ZeigNiemalsDeinWahresGesicht

In diesem Zusammenhang fällt mir ein Buch ein, das ich in meiner Studienzeit gelesen habe. Es hat den Titel: „Wir alle spielen Theater.“ Es ist von Erving #Goffman und beschreibt die unterschiedlichen Rollen, die wir alle im Alltag spielen. An meinem Beispiel bin ich die taffe Geschäftsfrau, die liebevolle Partnerin, die fürsorgliche Mama, die zuverlässige Tochter, die hilfsbereite Freundin usw.

Zu jeder Rolle gehört auch eine bestimmte Verhaltensweise und in gewisser Weise auch eine bestimmte #Persönlichkeit. Wir alle haben also immer mehrere Gesichter. Doch welches davon ist nun „das wahre Gesicht“ einer Person?

Letztendlich möchte der Ausspruch „Zeig niemandem sein wahres Gesicht.“ vor Enttäuschungen und Missbrauch schützen. Um nicht aufzufallen oder um uns nicht angreifbar zu machen, scheint es besser, sich anzupassen und sein wahres Ich zu verstecken. Doch mit welchem Hintergrund und welchem Nutzen?

Ich selbst habe viele Jahre nach den Vorstellungen anderer Menschen gelebt. Ich dachte, das macht man so… sich anzupassen, um nicht unbequem zu sein oder negativ aufzufallen. Doch dann entschloss ich mich dazu, eine Tanztherapie-Ausbildung zu machen und ich besuchte ein erstes Schnupperwochenende. Wir saßen wieder einmal im Gesprächskreis zusammen und werteten die letzte Übung aus. Als ich an der Reihe war, erzählte ich von mir und meinen Erfahrungen.

Als ich fertig war, lächelte mich unsere Seminarleiterin an und sagte: „Das ist ja toll, Kristin, wie du das alles machst. Und jetzt erzähle mir doch mal: Was willst du eigentlich?“ Ich war vollkommen perplex und verstand erst die Frage nicht. Wie, was ich will? Darum geht es doch nicht… man muss doch das machen, was andere sagen?!

Zeig dich mit all deinen Farben und du wirst die richtigen Menschen und Situationen in dein Leben ziehen.

Dieses Wochenende damals, hat mich wach gerüttelt und seitdem hat sich mein Leben komplett geändert. Ich begann, mehr auf mich selbst und meine Bedürfnisse zu achten…. mich nicht mehr nur nach den anderen zu richten. Bis heute zeige ich lieber mein wahres Gesicht, als mich zu verstecken. Andere Personen haben ein Recht darauf, von Anfang an zu wissen, woran sie bei mir sind. Ich versuche, mir immer treu zu bleiben, authentisch zu sein, nach meinen #Werten zu leben und das auch so klar und deutlich wie möglich zu kommunizieren.

Ich muss gestehen, dass es mir anfangs schwer fiel, mein wahres Gesicht zu zeigen. Doch ich merkte sehr schnell, dass das Leben in diesem Stil viel leichter war. Ich musste mich nicht mehr verstellen, um anderen es recht zu machen. Und ich zog die richtigen Menschen in mein Leben, von denen viele bis heute geblieben sind.

Ich kann dich nur dazu ermutigen, du selbst zu sein und für dich und deine Werte einzustehen. Zeig dich in deiner vollen Schönheit und Größe. Es werden sich dir dadurch spannende und wunderbare, neue Wege eröffnen.

Nur harte Arbeit führt zum Erfolg. | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #NurHarteArbeitFührtZumErfolg

„Du musst hart arbeiten, um erfolgreich zu sein!“ Diesen Ausspruch habe ich zu Beginn meiner #Selbstständigkeit sehr oft gehört. Und anfangs bin ich ihm auch gefolgt, bis ich merkte, dass ich diesen Zustand auf Dauer nicht wirklich durchhalten kann. Ich fühlte mich zunehmend ausgebrannt und leer. Zum Glück habe ich es damals geschafft, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Ich gönnte mir öfter kleine #Auszeiten, veränderte meine Erreichbarkeit und genoss meine Erfolge bewusster, als vorher. Das Ergebnis war, dass ich ausgeglichener, glücklicher und zufriedener wurde. Und dadurch hatte ich das Gefühl, dass mir auch die Arbeit viel leichter von der Hand ging.

Das würde dann jedoch der Aussage „Nur harte Arbeit führt zum Erfolg.“ widersprechen. Und tatsächlich scheinen auch Studien dieses Phänomen heraus gefunden zu haben. Eine Studie der Florida Gulf Coast University aus dem Jahr 2017 fasste in ihren Ergebnissen zusammen, dass intelligentere Menschen oft fauler sind. Sie hängen gern ihren Gedanken und Tagträumen nach, üben sich in Selbstreflexion, visualisieren ihre Wünsche und denken über komplexe Sachverhalte nach. Und für das alles braucht man Zeit. Pausen. Auszeiten von der Arbeit.

Müßiggang und kleine Auszeiten führen zu mehr Kreativität und Erfolg.

Shawn #Achor, ein Glücksforscher und Harvard-Professor geht in seinen Forschungen sogar noch einen Schritt weiter. Er sagt: Wer weniger arbeitet, ist glücklicher. Und wer glücklicher ist, wird automatisch auch erfolgreicher. Also verhält es sich genau anders herum. Nicht wer viel arbeitet, ist erfolgreicher. Sondern wer sich genügend Auszeiten gönnt, führt ein glücklicheres Leben und geht deshalb gelassener an die Dinge heran, was dazu führt, dass er erfolgreicher ist.

Das würde bedeuten, man darf auch öfter einmal faul sein und die Seele baumeln lassen. Und ja, ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Langeweile mich zur #Kreativität führt. Dann habe ich die besten Ideen für neue Produkte und Konzepte. Die Herausforderung dabei ist jedoch, in dieser schnelllebigen, reizüberfluteten und hektischen Welt erst einmal seinen Geist wirklich zur Ruhe zu bringen.

Probier es doch einmal selbst aus. Gönne dir des öfteren einmal eine kleine Auszeit und schau, was passiert. Vielleicht hat das Faulsein ja doch seine positive Berechtigung, wenn man erfolgreich sein möchte.

Geld verdirbt den Charakter. | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #GeldVerdirbtDenCharakter

Diesen Ausspruch habe ich in meinem Leben schon sehr oft gehört. Und alle Personen hatten etwas gemeinsam: Es waren Menschen, die selbst ein relativ „normales“ Leben lebten oder die sich eher an der unteren Einkommensgrenze befanden. Von Personen, die selbst viel #Geld hatten, habe ich diesen Ausspruch noch nie gehört.

Es liegt also nahe zu vermuten, dass dabei vielleicht das Thema #Neid eine besondere Rolle spielt. Doch nun besagen verschiedene wissenschaftliche Studien, dass Reiche oft unmoralischer handeln und #Empathie und Hilfsbereitschaft in dieser Schicht weniger zu finden sind, als bei Personen aus der Arbeiterklasse. Es scheint also an der Aussage: „Geld verdirbt den Charakter.“, durchaus etwas dran zu sein.

Was wäre, wenn du morgen plötzlich 100.000 Euro mehr auf deinem Konto hättest? Wie würde es dein Leben, dein Denken und Handeln verändern und beeinflussen?

Denn tatsächlich fand man heraus, dass Menschen aus der Arbeiterklasse in Notsituationen schneller füreinander da sind, als es in höheren Schichten der Fall ist. Bei reicheren Personen geht es stattdessen eher um Status und Ansehen. Und ist man dann doch mal hilfsbereit, z.B. durch #Spenden, geschieht dies meist großzügig in der Öffentlichkeit.

Natürlich kann man diese Aussagen, meiner Meinung nach, nicht pauschalisieren. Jeder Mensch ist ein Individuum und handelt nach seinen persönlichen Werten und Ansichten. Des weiteren stellt sich auch die Frage, ab wann genau man eigentlich als „reich“ gilt. Und es gilt außerdem zu berücksichtigen, ob man in reichen Verhältnissen aufgewachsen ist oder ob man sich sein Geld selbst hart erarbeitet hat.

Ich selbst habe ein großes, soziales Netzwerk in welchem Menschen aus allen Schichten vertreten sind. Darunter befinden sich auch Personen, die viel Geld haben und trotzdem empathisch und hilfsbereit sind. Deshalb sollte man, meiner Meinung nach, von vorschnellen Bewertungen und Vorteilen absehen und lieber den einzelnen Menschen als Individuum betrachten.

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #ErstDieArbeitDannDasVergnügen

Ein Satz, der mir in der Kindheit oft begegnet ist. Erst Hausaufgaben machen, dann darfst du raus. Erst aufessen, dann darfst du spielen. Wer kennt ihn nicht? Auch dieser #Glaubenssatz ist zum Teil so tief in uns eingepflanzt, dass wir oft danach handeln ohne an die Konsequenzen zu denken.

Denn in manchen Situationen ist es durchaus sinnvoll, die #Arbeit durch ein wenig Vergnügen aufzulockern. Zum Beispiel, wenn wir lernen oder kreativ sein wollen. Es ist sogar wissenschaftlich belegt, dass wir dann effektiver arbeiten, wenn wir regelmäßige Pausen einbauen. Und auch Belohnungen nach getaner Arbeit, sind durchaus sinnvoll und wichtig für die #Motivation und die Seele.

Oder wie wäre es, einfach mal umgedreht zu handeln und mit dem Vergnügen zu beginnen? Dann gelingt es uns, mit einem positiven und guten Gefühl an die Arbeit heran zu gehen. Das kann motivieren und uns sogar zu Höchstleistungen anspornen.

Suche dir eine Beschäftigung, die dich ausfüllt und dir Freude bereitet. Dann musst du dich nicht zwischen Arbeit und Vergnügen entscheiden.

Dem hingegen gibt es jedoch auch Situationen, in denen es sich lohnt, auch mal durchzuziehen. Vielleicht, weil ein wichtiges Projekt anliegt oder eine Deadline eingehalten werden muss. Doch dieses Verhalten macht auf Dauer krank und brennt uns aus. Oft geraten wir dann in einen Strudel und bemerken gar nicht, wenn unser persönlicher Akku bereits blinkt.

Wichtig ist hierbei, sich diesen Glaubenssatz bewusst zu machen und sich in den jeweiligen Situationen zu fragen, ob dessen Anwendung auch wirklich sinnvoll ist.

Am besten wäre es natürlich, wenn du die Arbeit und das Vergnügen gar nicht zu trennen brauchst, sondern deine „Arbeit“ dir bereits so viel Vergnügen bereitet, dass sie dich bereichert, anstatt dich auszulaugen. Ist das nicht möglich, so gönne dir des öfteren kleine #Auszeiten und Belohnungen, um die Arbeit erträglicher zu machen.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz | Glaubenssätze

#RealitätOderGlaubenssatz #EinIndianerKenntKeinenSchmerz

Heute widme ich mich einem Satz, der sehr oft in der #Erziehung, insbesondere bei Jungen, angewendet wird. Doch woher stammt er eigentlich? Es wird vermutet, dass der Ausspruch „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“ auf den Sonnentanz der amerikanischen Lakota-Indianer zurück geht. Sie gehen einem eher schmerzhaften Ritual nach, indem sie sich Löcher in die Haut bohren, Seile hindurch fädeln und sich damit, über Nacht, an einem Stamm fixieren lassen. Vorher tanzen sie sich jedoch in Trance. Der #Schmerz wird zwar noch wahrgenommen, aber er macht dem Indianer nichts mehr aus.

Es geht also gar nicht darum, überhaupt keinen Schmerz zu fühlen, sondern, wie man damit umgeht. Ein Indianer fühlt demnach durchaus den Schmerz. Allerdings konzentriert er sich auf das übergeordnete Ziel und kann ihn deshalb besser ertragen. Noch dazu hilft ihm die Mischung aus Musik, Rhythmus und Tanz, sich in einen tranceartigen Zustand zu versetzen.

Wie gehst du selbst mit Schmerz und Schwierigkeiten um? Erlaubst du dir, den Schmerz zu fühlen oder stellst du selbst unmöglich erfüllbare Erwartungen an dich? Bist du in der Lage, den Schmerz zu akzeptieren und Möglichkeiten zu finden, um ihn besser überstehen und ertragen zu können? Hast du ein übergeordnetes Ziel? Weißt du, wofür es den Schmerz zu ertragen lohnt?

Es geht nicht darum, keinen Schmerz fühlen zu dürfen, sondern einen Weg zu finden, gut damit umgehen zu können.

Ich erinnere mich gerade an eine Textzeile aus einem Song von Boyce Avenue: „The light at the end is worth the pain.“ Ich bin vor fast 10 Jahren auf dieses Lied gestoßen und diese Zeile ist mir im Kopf und im Herzen geblieben. Selbst in den Zeiten, in denen es mir wirklich schlecht ging, habe ich immer daran geglaubt, dass am Ende alles gut werden und sich dafür der ganze Schmerz lohnen würde. Dieser Satz hat mir die Kraft gegeben, schwere Zeiten durchzustehen.

Also, wenn das nächste Mal jemand sagt: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“, kannst du die wahre Geschichte dahinter erzählen. Denn es geht nicht darum, keinen Schmerz fühlen zu dürfen, sondern Möglichkeiten zu finden, wie du am besten damit umgehen kannst.

Charisma der Schönheit

#SchönheitsCharisma #CharismaTypen

Wenn ich das Wort „Schönheit“ höre, dann fallen mir persönlich zwei verschiedene Schönheitstypen ein. Zum einen ist da das typische Schönheitsideal bzw. äußerliche Schönheitsmerkmale, wie z.B. eine starke Symmetrie beider Gesichtshälften. Zum anderen gibt es für mich Menschen, welche diesen Idealen nicht entsprechen und trotzdem schöne Menschen sind. Sie strahlen von innen diese Schönheit und Herzlichkeit aus.

Doch egal, welchen der beiden Schönheitstypen man nimmt… letzten Endes läuft es auf dasselbe hinaus: Schöne Menschen wirken anziehend. Sie

haben dieses Strahlen, von innen oder außen, was sie zu etwas Besonderem macht. Ich selbst ertappe mich auch immer wieder dabei, dass ich manchmal Menschen einfach anstarre, weil mich irgendwas an ihnen fasziniert. Manchmal kann ich gar nicht sagen, was genau mich an ihnen so anzieht.

Äußerliche Schönheitsideale sind subjektiv und unterliegen einem Wandel der Zeit. Doch die Schönheit von innen, wird immer in Mode sein.

Bei der äußeren Schönheit können wir in Maßen nachhelfen. Durch ein unterstreichendes Make Up, eine passende Frisur, typgerechte Kleidung, einen gesunden Lifestyle. Natürlich sollte das alles immer natürlich wirken und nicht zu aufgesetzt, sonst schlägt es ins Gegenteil um.

Bei der inneren Schönheit wird es etwas herausfordernder. Denn da geht es vor allem um dein persönliches Mindset. Bist du insgesamt ein positiver und lebensbejahender Mensch? Lachst du gern und viel? Stehst du eher auf der Sonnenseite des Lebens oder siehst du eher die Nachteile? Positive Gedanken machen einen Menschen schön und Herzlichkeit lässt ihn strahlen.

Wenn du also bei anderen in Erinnerung bleiben und an Ausstrahlungskraft gewinnen möchtest: Werde zu einem schönen Menschen… äußerlich und auch im Herzen.

Werte und Ideale | Die 5 Lebenssäulen

#WerteUndIdeale #DieFünfLebensSäulen

Nach welchem Wertesystem lebst du? Was ist für dich unabdingbar oder moralisch verwerflich? Engagierst du dich politisch oder bist du vielleicht religiös?

Ganz egal, was deine #Werte und Ideale sind, woran du glaubst oder welche #Ritualen du nachgehst. All das kann, z.B. durch schwere Schicksalsschläge oder die Meinung anders Denkender, erschüttert werden. Identifizierst du dich zu extrem mit deinen Werten und Idealen, kann es passieren, dass dir dann in solchen Situationen der Boden unter den Füßen weggerissen wird.

Wie kannst du dem Ganzen vorbeugen? Meiner Meinung nach ist es vorteilhaft, von vorn herein allseitig interessiert und offen für andere Denkweisen zu sein. Ich selbst habe zwar auch meine individuellen Werte und Ideale, nach denen ich lebe, doch bin ich dahin gehend auch anderen Meinungen gegenüber offen und relativ tolerant, wenn jemand etwas anderes dazu zu sagen hat.

Je toleranter und kommunikationsbereiter du bist, desto höher wird die Möglichkeit eines spannenden Dialogs, von welchem im besten Fall alle Beteiligten profitieren können.

Natürlich habe auch ich persönliche Grenzen, an denen meine #Toleranz dann auch aufhört. Doch habe ich immer auch die Wahl, wie ich mit solchen Momenten und Menschen in diesem Fall umgehen möchte. Oft suche ich dann das Gespräch, um die jeweiligen Gedanken dahinter zu erfahren. Dadurch eröffnet sich mir die Möglichkeit, den anderen besser verstehen zu können. Mit seiner Meinung identifizieren jedoch, muss ich mich deshalb noch lange nicht.

Auch bei dieser Säule gilt wieder: Sorge gut für dich. Denke auch an die anderen Lebenssäulen und bleibe wach und offen für Neues. Keine Meinung und Denkweise ist absolut. Bleib deshalb immer auch ein wenig flexibel und sei bereit für einen spannenden Austausch mit Andersdenkenden, um für dich vielleicht sogar neue Wege zu entdecken.

Was wäre, wenn du keine Angst hättest.

#WasWäreWennDuKeineAngstHättest#NeueWege

Ich habe in meinem Leben viele Dinge nicht umgesetzt, weil ich vor irgendetwas oder der Reaktion von irgendjemandem #Angst hatte und war dadurch in meinem Handeln oft blockiert. Was könnten die anderen denken, wenn ich jetzt dies oder das tue? Was, wenn es nicht funktioniert? Was, wenn ich damit anderen auf die Füße trete, Negatives auslöse oder die ganze Welt untergeht?

Dabei ist es doch oft so, dass die schlimmsten Szenarien lediglich in unserem Kopf entstehen. Nur in den seltensten Fällen tritt das wirklich ein, was wir uns im Vornherein ausmalen. Und ich habe mir oft schon die Frage gestellt, wo ich heute wäre, wenn ich damals, bei gewissen #Entscheidungen, keine Angst gehabt hätte. 

Angst hält uns in unserer sicheren Komfortzone. Gleichzeitig hindert sie uns jedoch daran, uns persönlich weiterzuentwickeln.

Zurück gehalten hat mich oft mein kleines Männlein auf der Schulter, welches mir des Öfteren ins Ohr flüsterte: Das kannst du nicht! oder: Das schaffst du nie! Heute habe ich Frieden mit meinen meckernden, kleinen Männlein geschlossen. Ab und an sitzt es zwar noch auf meiner Schulter und flüstert mir ganz leise ins Ohr… doch die meiste Zeit vergnügt es sich anderswo.

Doch noch einmal kurz zurück zum Thema Angst. Letzten Endes ist sie nicht nur etwas Schlechtes. Denn sie bewahrt uns auch davor, überhastete Entscheidungen zu treffen. Sie lässt uns in unserer #Komfortzone bleiben, wo wir uns sicher fühlen. Und nicht jeder von uns ist dazu bereit, die eigenen Grenzen zu überschreiten, denn es ist immer auch ein Risiko dabei. Eine wichtige Frage dabei ist: Ist deine Angst begründet oder nur ein selbst gemachtes Bild in deinem Kopf?

Wenn du jetzt einmal auf dein #Leben zurück blickst: Wo stündest du heute, wenn du damals keine Angst gehabt hättest? Bereust du heute deine damals getroffenen Entscheidungen? Und was wäre, wenn du ab heute deine Angst bzw. das „kleine Männlein auf deiner Schulter“ in einer Kiste verstaust und dich endlich traust?

Was andere über dich denken.

#WasAndereÜberDichDenken #NeueWege

Was andere über dich denken und wie sie dich sehen, hat oft nur wenig mit dem zu tun, wie du dich selbst siehst. Denn letztendlich haben wir alle drei verschiedene Gesichter: Das öffentliche Gesicht zeigen wir nach außen hin, das private Gesicht nur unserem engsten Kreis und das dritte Gesicht ist das, was nur wir selbst kennen. Der Anspruch daran, dass andere uns so sehen, wie wir uns selbst, scheint somit unerreichbar. Des weiteren ist es verschenkte Energie, wenn wir es immer allen recht machen wollen. 

Gerade, wenn wir etwas Neues starten, plagen uns vielleicht Selbstzweifel. Und besonders unsere Erziehung spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Mit welchem Bild bist du aufgewachsen? Ich kann mich noch gut an die Worte meiner Uroma erinnern, die immer sagte: „Was sollen denn nur die Leute über uns denken?“ Dieser Denkansatz wurde auch mir mit in die Wiege gelegt.

Du kannst es nicht immer allen recht machen… und das ist auch gut so.

Und erst viele Jahre später erkannte ich, dass ich meinem Anspruch, es allen recht machen zu wollen, niemals genügen kann. Denn es wird immer jemanden geben, dem das, was du tust oder sagst, nicht passt. Und das ist auch gut so. Denn ich höre mir gern Meinungen und Gedanken anderer Menschen an und gleiche sie mit meinem eigenen Bild ab. Nur so bin ich überhaupt in der Lage, mich persönlich weiterzuentwickeln und andere Sichtweisen in mein Denken zu integrieren.

Also lass dich nicht davon einschüchtern oder sogar blockieren, was andere von dir denken. Hör in dich hinein und folge deinem eigenen Weg. Wichtig ist, dass du dich damit wohl fühlst. Denn du kannst es sowieso nicht allen recht machen.