Werte und Ideale | Die 5 Lebenssäulen

#WerteUndIdeale #DieFünfLebensSäulen

Nach welchem Wertesystem lebst du? Was ist für dich unabdingbar oder moralisch verwerflich? Engagierst du dich politisch oder bist du vielleicht religiös?

Ganz egal, was deine #Werte und Ideale sind, woran du glaubst oder welche #Ritualen du nachgehst. All das kann, z.B. durch schwere Schicksalsschläge oder die Meinung anders Denkender, erschüttert werden. Identifizierst du dich zu extrem mit deinen Werten und Idealen, kann es passieren, dass dir dann in solchen Situationen der Boden unter den Füßen weggerissen wird.

Wie kannst du dem Ganzen vorbeugen? Meiner Meinung nach ist es vorteilhaft, von vorn herein allseitig interessiert und offen für andere Denkweisen zu sein. Ich selbst habe zwar auch meine individuellen Werte und Ideale, nach denen ich lebe, doch bin ich dahin gehend auch anderen Meinungen gegenüber offen und relativ tolerant, wenn jemand etwas anderes dazu zu sagen hat.

Je toleranter und kommunikationsbereiter du bist, desto höher wird die Möglichkeit eines spannenden Dialogs, von welchem im besten Fall alle Beteiligten profitieren können.

Natürlich habe auch ich persönliche Grenzen, an denen meine #Toleranz dann auch aufhört. Doch habe ich immer auch die Wahl, wie ich mit solchen Momenten und Menschen in diesem Fall umgehen möchte. Oft suche ich dann das Gespräch, um die jeweiligen Gedanken dahinter zu erfahren. Dadurch eröffnet sich mir die Möglichkeit, den anderen besser verstehen zu können. Mit seiner Meinung identifizieren jedoch, muss ich mich deshalb noch lange nicht.

Auch bei dieser Säule gilt wieder: Sorge gut für dich. Denke auch an die anderen Lebenssäulen und bleibe wach und offen für Neues. Keine Meinung und Denkweise ist absolut. Bleib deshalb immer auch ein wenig flexibel und sei bereit für einen spannenden Austausch mit Andersdenkenden, um für dich vielleicht sogar neue Wege zu entdecken.

Was wäre, wenn du keine Angst hättest.

#WasWäreWennDuKeineAngstHättest#NeueWege

Ich habe in meinem Leben viele Dinge nicht umgesetzt, weil ich vor irgendetwas oder der Reaktion von irgendjemandem #Angst hatte und war dadurch in meinem Handeln oft blockiert. Was könnten die anderen denken, wenn ich jetzt dies oder das tue? Was, wenn es nicht funktioniert? Was, wenn ich damit anderen auf die Füße trete, Negatives auslöse oder die ganze Welt untergeht?

Dabei ist es doch oft so, dass die schlimmsten Szenarien lediglich in unserem Kopf entstehen. Nur in den seltensten Fällen tritt das wirklich ein, was wir uns im Vornherein ausmalen. Und ich habe mir oft schon die Frage gestellt, wo ich heute wäre, wenn ich damals, bei gewissen #Entscheidungen, keine Angst gehabt hätte. 

Angst hält uns in unserer sicheren Komfortzone. Gleichzeitig hindert sie uns jedoch daran, uns persönlich weiterzuentwickeln.

Zurück gehalten hat mich oft mein kleines Männlein auf der Schulter, welches mir des Öfteren ins Ohr flüsterte: Das kannst du nicht! oder: Das schaffst du nie! Heute habe ich Frieden mit meinen meckernden, kleinen Männlein geschlossen. Ab und an sitzt es zwar noch auf meiner Schulter und flüstert mir ganz leise ins Ohr… doch die meiste Zeit vergnügt es sich anderswo.

Doch noch einmal kurz zurück zum Thema Angst. Letzten Endes ist sie nicht nur etwas Schlechtes. Denn sie bewahrt uns auch davor, überhastete Entscheidungen zu treffen. Sie lässt uns in unserer #Komfortzone bleiben, wo wir uns sicher fühlen. Und nicht jeder von uns ist dazu bereit, die eigenen Grenzen zu überschreiten, denn es ist immer auch ein Risiko dabei. Eine wichtige Frage dabei ist: Ist deine Angst begründet oder nur ein selbst gemachtes Bild in deinem Kopf?

Wenn du jetzt einmal auf dein #Leben zurück blickst: Wo stündest du heute, wenn du damals keine Angst gehabt hättest? Bereust du heute deine damals getroffenen Entscheidungen? Und was wäre, wenn du ab heute deine Angst bzw. das „kleine Männlein auf deiner Schulter“ in einer Kiste verstaust und dich endlich traust?

Was andere über dich denken.

#WasAndereÜberDichDenken #NeueWege

Was andere über dich denken und wie sie dich sehen, hat oft nur wenig mit dem zu tun, wie du dich selbst siehst. Denn letztendlich haben wir alle drei verschiedene Gesichter: Das öffentliche Gesicht zeigen wir nach außen hin, das private Gesicht nur unserem engsten Kreis und das dritte Gesicht ist das, was nur wir selbst kennen. Der Anspruch daran, dass andere uns so sehen, wie wir uns selbst, scheint somit unerreichbar. Des weiteren ist es verschenkte Energie, wenn wir es immer allen recht machen wollen. 

Gerade, wenn wir etwas Neues starten, plagen uns vielleicht Selbstzweifel. Und besonders unsere Erziehung spielt dabei eine ganz wichtige Rolle. Mit welchem Bild bist du aufgewachsen? Ich kann mich noch gut an die Worte meiner Uroma erinnern, die immer sagte: „Was sollen denn nur die Leute über uns denken?“ Dieser Denkansatz wurde auch mir mit in die Wiege gelegt.

Du kannst es nicht immer allen recht machen… und das ist auch gut so.

Und erst viele Jahre später erkannte ich, dass ich meinem Anspruch, es allen recht machen zu wollen, niemals genügen kann. Denn es wird immer jemanden geben, dem das, was du tust oder sagst, nicht passt. Und das ist auch gut so. Denn ich höre mir gern Meinungen und Gedanken anderer Menschen an und gleiche sie mit meinem eigenen Bild ab. Nur so bin ich überhaupt in der Lage, mich persönlich weiterzuentwickeln und andere Sichtweisen in mein Denken zu integrieren.

Also lass dich nicht davon einschüchtern oder sogar blockieren, was andere von dir denken. Hör in dich hinein und folge deinem eigenen Weg. Wichtig ist, dass du dich damit wohl fühlst. Denn du kannst es sowieso nicht allen recht machen.