
Vielleicht kennst du das auch: Du bist an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du genau weiรt, wie der nรคchste Schritt aussehen sollte. Und eigentlich ist es doch auch ganz leicht. Eigentlich. Denn irgendwie schaffst du es nicht. Du schaffst es nicht, den nรคchsten Schritt zu tun, der dir jedoch absolut logisch erscheint. Denn fรผr dich ist es eben nicht nur ein kleiner Schritt. Sondern es fรผhlt sich so an, als mรผsstest du einen riesigen Abgrund รผberwinden.
Manchmal bist du einfach noch nicht so weit. Manchmal fehlt der Mut, ein anderes Mal die Energie, und manchmal einfach das Selbstvertrauen. Das Vertrauen in dich und deine Fรคhigkeiten. Denn manchmal vergessen wir, wie stark wir eigentlich sind. Wie unabhรคngig wir sein kรถnnen. Und dass am Ende wir selbst, mit all unseren Bedรผrfnissen, in unserem Leben an allererster Stelle stehen sollten.

Hochsensible Menschen tendieren dazu, es anderen immer wieder recht machen zu wollen. Nicht anzuecken oder negativ aufzufallen. Ihnen geht es erst dann gut und sie kรถnnen erst dann richtig entspannen, wenn es den Menschen um sie herum gut geht. Und das ist wahrlich ein Teufelskreis.
Im Mittelpunkt zu stehen ist uns eher unangenehm… so arbeiten wir doch lieber im Hintergrund und lassen andere Menschen strahlen. Deshalb kehren wir so gern unsere Talente und Fรคhigkeiten unter den Teppich und รผben uns in Bescheidenheit.
Viele hochsensible Menschen haben in ihrer Kindheit und Jugend negative Erfahrungen gemacht mit dem, wie sie sind. Ablehnung und Kritik beziehen wir so oft auf uns selbst und nehmen es persรถnlich. Wir versuchen, uns immer wieder neu anzupassen. Hinterfragen viel. Analysieren. Was hรคtte ich nur besser machen kรถnnen?
Und die Angst vor Ablehnung und Scheitern fรผhrt dann oft dazu, dass wir uns nicht trauen, aufzufallen. Unsere Stimme zu erheben. Fรผr unsere Bedรผrfnisse einzustehen. Wir trauen uns nicht, uns zu zeigen… mit all unseren Facetten.
Dabei wissen wir hochsensiblen Menschen intuitiv oft sehr schnell, was der nรคchste richtige Schritt wรคre. Bei uns selbst und bei anderen. Bei anderen Menschen fรคllt es uns leicht, sie anzuleiten und zu motivieren. Bei uns selbst scheint dieser nรคchste Schritt jedoch oft unรผberwindbar.
Doch das Gute ist: Du kannst das lernen. Deine eigene Persรถnlichkeit wiederzuentdecken. Deine Sensibilitรคt anzunehmen und sie zu schรคtzen lernen. An dich und deine wertvollen Fรคhigkeiten zu glauben, sie zu zeigen und effektiv einzusetzen. Am Arbeitsplatz, in deinem privaten Umfeld, vor allem jedoch bei dir selbst.

Bevor du รผberhaupt รผber den nรคchsten Schritt nachdenken kannst, ist es wichtig herauszufinden, as du eigentlich wirklich willst. Was deine eigenen Bedรผrfnisse sind. Mehr Input dazu findest du in meinem letzten Newsletter.
Wenn du fรผr dich herausgefunden hast, in welche Richtung es gehen soll, dann kรถnnen dir folgende Dinge dabei helfen, in Bewegung zu kommen:
- Versuche, die negative Gedankenspirale in deinem Kopf abzuschalten bzw. anzuhalten.
- Frage dich: Was habe ich zu verlieren? Was kann im schlimmsten Fall passieren?
- Hol dir Unterstรผtzung, wenn du scheinbar keinen Ausweg fรผr dich findest. Ein Gesprรคch mit einem vertrauten Menschen, ein Coaching (z.B. mit mir…) oder auch eine Therapie kรถnnen dir helfen.
- Trau dich! Sei mutig! Denke eher in kleinen Schritten, so vermeidest du eine รberforderung.
- Konzentriere dich darauf, wie es sich anfรผhlt, wenn das, was du vor hast, auch wirklich klappt.
- Belohne dich und gรถnn dir etwas Gutes, wenn du den ersten Schritt getan hast.
Grundsรคtzlich geht es darum, in Bewegung zu bleiben. Egal wie. Egal in welchem Tempo.
Bleibe nur stehen, um kurz durchzuatmen. Gehe nur dann etwas zurรผck, um neu Anlauf zu nehmen. Behalte dein Ziel vor Augen und nutze die Kraft der Motivation. Mehr dazu im nรคchsten Abschnitt.
Gern unterstรผtze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Wenn wir Dinge wirklich schaffen und unsere Ziele erreichen wollen, spielt das Thema Motivation dabei eine herausragende Rolle. Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse dazu:
- Seit dem Industriezeitalter waren Menschen lediglich dazu berufen, im Arbeitsalltag zu funktionieren und so produktiv wie mรถglich zu sein.
- Der US-amerikanische Ingenieur und Begrรผnder der Arbeitswissenschaft Frederick Winslow Taylor brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wende und legte damit den Grundstein fรผr die heutige Form des Managements.
- Zukรผnftig sollten somit รคuรere Anreize geschaffen werden, die Menschen dazu motivieren ein Ziel zu erreichen und die Ablรคufe dabei genau รผberwacht werden.
- Allerdings bringt die Belohnung in Form von Geld langfristig nicht den gewรผnschten Erfolg. Es muss immer wieder angepasst und erhรถht werden, um einen neuen Anreiz zu schaffen.
- Viel mehr Erfolg bringt dahingegen die intrinsische Motivation, also die Motivation, die von innen heraus entsteht.
- Die Verhaltensforscher Edward L. Deci und Richard Ryan sagen, dass wir drei angeborene psychologische Grundbedรผrfnisse haben: Kompetenz, Autonomie und Zugehรถrigkeit. Sind diese drei Bedรผrfnisse erfรผllt, lรคuft die intrinsische Motivation auf Hochtouren.
- Selbstbestimmtheit ist auรerdem ein wichtiger Faktor fรผr die intrinsiche Motivation. Dazu kommt, den Sinn in einer Aufgabe zu erkennen.
- Unternehmen sollten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb zukรผnftig gut zuhรถren und intensiver auf deren psychologischen Grundbedรผrfnisse eingehen. Denn wer sich intrinsisch motiviert fรผhlt, lebt zufriedener kann zukรผnftig auch besser Krisen meistern.
[Quelle: t3n]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich รผber das Thema „Der nรคchste richtige Schritt.“ Weshalb es vielen hochsensiblen Menschen besonders schwer fรคllt, diesen auch wirklich zu tun. Und warum ein unterstรผtzendes Coaching sehr wertvoll sein kann.
Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Da ich immer wieder Nachrichten und Fragen zu den unterschiedlichsten Bereichen von Hochsensibilitรคt erhalte, wird es Ende des Jahres eine einmalige und exklusive 5-teilige Seminar-Reihe geben.
Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.
Sie sind ab jetzt entweder einzeln oder auch als Seminar-Bundle in meinem Online-Shop buchbar.


Wusstest du, dass bis zum 19. Jahrhundert sich nur Frauen die Zรคhne geputzt haben?
Im Mittelalter wurden Zahnschmerzen als „gottgewollte Probe“ erachtet. Der hatten sich die Mรคnner zu stellen. Mรคnner, die sich die Zรคhne putzten, galten damals als schwach und dekadent.

Manchmal kann ein kleiner Schritt eine groรe Herausforderung sein. Nutze deshalb zukรผnftig vor allem deine intrinsische Motivation, um voranzukommen und deine Ziele zu erreichen. Suche dir die passende Unterstรผtzung, wenn du merkst, dass du an deine Grenzen kommst. Und putze dir regelmรครig die Zรคhne ๐
Ich freue mich auf deine Gedanken.
Sei herzlichst gegrรผรt,
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.












