๐ŸŒฟ Newsletter #8 | Wirkungsvolle Entscheidungen treffen.

Wenn du nicht in der Lage dazu bist, Entscheidungen zu treffen, werden andere die Entscheidung fรผr dich treffen. Die Frage ist, ob du mit diesem Ergebnis dann besser umgehen und leben kannst.

Tagtรคglich treffen wir – bewusst oder unbewusst – Entscheidungen. Sie unterscheiden sich in ihrer Intensitรคt, Emotionalitรคt und Tragweite. Wรคhrend dem einen schon die Wahl der Kleidung am Morgen schwer fรคllt, tragen andere groรŸe Verantwortung in wirtschaftlicher, finanzieller oder politischer Hinsicht.

Einige Entscheidungen fallen uns sehr leicht und wir treffen sie praktisch aus dem Bauch heraus. Bei anderen Entscheidungen tun wir uns jedoch sehr schwer, wรคgen immer wieder ab, schwanken zwischen den verschiedenen Optionen und haben schlaflose Nรคchte.

Warum gibt es eigentlich รผberhaupt so unterschiedlichen Szenarien? Und was kann dich dabei unterstรผtzen, zukรผnftig bessere Entscheidungen zu treffen?

Hochsensible Menschen tun sich oft besonders schwer, Entscheidungen zu treffen. Durch unseren Perfektionismus oder unserer Angst davor, uns „falsch“ zu entscheiden, schieben wir Entscheidungen gern lange vor uns her, bis letztendlich kein Aufschub mehr mรถglich ist.

Denn wir hochsensiblen Menschen betrachten die Dinge gern aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln, Hinterfragen viel und wรคgen Argumente immer wieder gegeneinander ab. So ist die Gefahr groรŸ, dass wir uns in Details verlieren und wir uns somit selbst in der Lรถsungsfindung blockieren.

Dabei besitzen wir starke intuitive Fรคhigkeiten, die uns bei Entscheidungen den richtigen Weg weisen. Nun geht es jedoch darum, dem auch zu vertrauen und uns bewusst zu machen, dass es wichtig ist, Entscheidungen fรผr uns zu treffen.

Deshalb dรผrfen wir unseren Perfektionismus und unser groรŸes Verantwortungsgefรผhl gern auch einmal ein wenig zur Seite schieben. Das Wissen darum, dass es nicht nur „die eine“ richtige Entscheidung gibt und dass wir es auch nicht allen recht machen kรถnnen, hilft uns dabei, in Bezug auf Entscheidungen gelassener und mutiger zu werden.

Des weiteren ist es wichtig, dass du dich von der Verantwortung einer Entscheidung bzw. der daraus resultierenden Konsequenz nicht รผberrollen lรคsst. Deshalb kann es dir helfen, in kleinen Schritten voran zu gehen und deine Entscheidungen immer wieder zu รผberprรผfen und anzupassen.

Du wirst sehen: Wenn du im Alltag immer wieder รผbst, konkrete Entscheidungen fรผr dich zu treffen, so werden dir zukรผnftig auch grรถรŸere Entscheidungen immer leichter fallen. Vertraue dabei auch auf dein Bauchgefรผhl. Und wenn du dich doch einmal unsicher fรผhlst: Suche dir die nรถtigen Informationen zusammen oder hole dir Unterstรผtzung bei einem entsprechenden Experten.

Wie kannst du zukรผnftig leichter bessere Entscheidungen treffen? Was unterstรผtzt dich bei der Lรถsungsfindung? Da es unterschiedliche Ansรคtze gibt, darfst du fรผr dich herausfinden, welcher Weg fรผr dich und die jeweilige Situation der passendste ist.

  • Entscheide dich FรœR etwas… und schon hast du ein positiveres Gefรผhl.
  • Sei dir der Konsequenzen bewusst, die aus deiner Entscheidung heraus entstehen. Wie fรผhlt es sich fรผr dich an? Kannst du mit ihnen leben?
  • Nutze dein Bauchgefรผhl als Wegweiser fรผr deine Entscheidung.
  • Wenn du dir unsicher bist: Trage so viele Informationen wie mรถglich zuzsammen und wรคge die Mรถglichkeiten gegeneinander ab.
  • Wenn du selbst keine Erfahrungen auf dem Gebiet der jeweiligen Entscheidung hast, suche dir Menschen, die bereits diese Erfahrungen gemacht haben und bitte sie um Unterstรผtzung.
  • Erstelle eine „Pro-Contra-Liste“ und priorisiere eventuell sogar noch deine Argumente. Was ist dir besonders wichtig? Womit kรถnntest du gar nicht leben?
  • Dokumentiere deinen „Entscheidungs-Ablauf-Prozess“: Was ist relevant? Welche Ressourcen kannst du einsetzen? Was sind die Auswirkungen und Konsequenzen? Wie sehen die mรถglichen Lรถsungswege aus?
  • Visualisiere die bedeutungsvollsten Lรถsungen fรผr dich und frage dich, inwieweit sie wirklich dem entsprechen, was du willst. Hinterfrage deine Entscheidungen so lange, bis du dich wirklich wohl mit ihnen fรผhlst. Welches Ergebnis hat fรผr dich die hรถchste Prioritรคt?
  • Wirf eine Mรผnze! Und ganz wichtig: Nicht das Ergebnis ist wichtig, sondern das, was du dir wรผnschst, wรคhrend die Mรผnze noch in der Luft ist ๐Ÿ˜‰

Sei dir bewusst, dass die meisten Entscheidungen nicht endgรผltig sind, sondern du sie immer wieder anpassen und nachjustieren kannst. Oft gibt es auch nicht nur ein „entweder… oder…“, sondern mehrere Alternativen.

Eine 100%ige Sicherheit dafรผr, die richtige Entscheidung zu treffen, gibt es auch nicht. Also lass ein wenig von deiner Perfektion los und entscheide dich nach bestem Wissen und Gewissen.

Dir fรคllt es schwer, Entscheidungen zu treffen? Gern unterstรผtze ich dich dabei, dich zukรผnftig wohler damit zu fรผhlen.

Was sagt eigentlich die Wissenschaft zum Thema Entscheidungen? Im folgenden habe ich einige interessante Ansรคtze fรผr dich zusammengefasst:

  • Der Nobelpreistrรคger Daniel Kahnemann beschreibt zwei Systeme, wie Menschen Entscheidungen treffen: Leichte Entscheidungen werden oft routinemรครŸig auf der Grundlage von Erfahrungen getroffen. Bei schwierigen Entscheidungen hingegen kรถnnen wir nicht einfach so auf Erfahrungen zurรผckgreifen (z.B. in uns noch unbekannten, neuen Situationen).
  • Die meisten Entscheidungen im Alltag beruhen รผbrigens auf beiden Systemen: Dem Bauchgefรผhl in Kombinationen mit dem rationalen Denken.
  • Entscheidungen, die uns sehr schwer fallen, haben oft auch bedeutsame Auswirkungen, indem z.B. Fehler gravierende Folgen haben kรถnnen.
  • Eine aktuelle Studie zeigt, dass Bauchentscheidungen im Alltag grundsรคtzlich glรผcklicher machen.
  • Bei Entscheidungen siegt oft das Gefรผhl รผber den Verstand.
  • Hat eine Person eine starke und klare Prรคferenz, entscheidet sie sich schnell und selbstbewusst.
  • Psychologen haben รผbrigens festgestellt, dass wir nur sehr selten von unseren Gewohnheiten abweichen. Selbst, wenn es Fakten gibt, die vielleicht sogar dagegen sprechen. Erst dann, wenn die eigene Entscheidung wirklich extrem negative Auswirkungen mit sich bringt, sind wir bereit dazu davon abzurรผcken.

[Quellen: Hochschule Fresenius, Tagesschau, Planet Wissen, Spiegel]

In meiner aktuellen Podcast-Episode betrachte ich das Thema „Entscheidungen“ noch einmal von meiner persรถnlichen Seite aus.

Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Der zweite Termin meiner Online-Seminare im Herbst widmet sich dem Thema „Hochsensibilitรคt in Beziehungen.“ Auch dieses Seminar ist fรผr hochsensible Menschen und/oder deren Anghรถrige geeignet.

Das werden unsere Themenschwerpunkte sein:

  • Welche Besonderheiten haben hochsensible Menschen in Bezug auf Beziehungen?
  • Welche Herausforderungen gibt es zu bestehen?
  • Was sind mรถgliche Wege, um zukรผnftig harmonische Beziehungen zu fรผhren?

Alle fรผnf Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket fรผr 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro fรผr alle 5 Veranstaltungstermine buchen.

In meinem ersten Newsletter habe ich bereits schon einmal รผber eine Besonderheit bei Schildkrรถten gesprochen. Heute geht es jedoch nicht um das Geschlecht, sondern um den Panzer von Schildkrรถten.

Schildkrรถten leben nicht einfach so IN ihrem Panzer. Sie SIND ihr Panzer.

Hast du es gewusst? Ich dachte bisher immer, mit dem Schildkrรถtenpanzer verhรคlt es sich eher wie bei den Einsiedlerkrebsen, aber damit lag ich falsch. Was fรผr eine interessante Erkenntnis.

[By Ian Alexander – Own work, CC BY-SA 4.0,

Wรคhrend uns einige Entscheidungen ganz leicht aus dem Bauch heraus gelingen, wรคlzen wir uns bei bedeutsamen Entscheidungen jedoch nรคchtelang hin und her. Dann kann der Prozess, eine Entscheidung zu treffen, eine wahre Wohltat sein.

รœberlege zukรผnftig genau, welche Tragweite das Ergebnis deiner Entscheidung hat und ziehe dir notfalls Expertenmeinungen hinzu, wenn du dich unsicher fรผhlst. Nutze Techniken, die dich bei der Lรถsungsfindung unterstรผtzen. Und hรถre trotz allem auch immer mit auf dein Bauchgefรผhl.

Welche Entscheidung in deinem Leben ist dir besonders leicht oder schwer gefallen? Und welche Methoden unterstรผtzen dich bei der Lรถsungsfindung? Ich freue mich รผber dein Feedback.

Sei herzlichst gegrรผรŸt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

๐ŸŒฟ Newsletter #7 – Die Macht unserer Intuition

Bestimmt bist du auch schon mal einer Person begegnet und hast gedacht: „Oh, das passt ja gar nicht!“ wรคhrend andere Menschen dir von Anfang an sympathisch waren. Oder du hast Entscheidungen getroffen obwohl dein Bauchgefรผhl dir davon abgeraten hat.

Dieses seltsam, komische Gefรผhl im Bauch, das du oft sogar kรถrperlich spรผren kannst. Denn nicht ohne Grund heisst es: „Das bereitet mir Bauchschmerzen!“ Doch ist dieses Bauchgefรผhl eigentlich dasselbe wie Intuition?

Dazu herrscht allgemein noch Uneinigkeit. Wรคhrend einige sagen, dass Bauchgefรผhl lediglich eine Alltagsumschreibung fรผr Intuition ist, behaupten andere, dass man beides klar trennen muss. Doch mehr dazu zu einem spรคteren Zeitpunkt.

Ein Buch, welches mich zum Thema Intuition besonders beeindruckt hat, ist รผbrigens Folgendes: „Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition.“ von Gerd Gigerenzer. Unbedingt lesenswert, wenn du dich fรผr dieses spannende Thema interessierst.

Wir hochsensiblen Menschen sind sehr empathisch und uns werden starke intuitive Eigenschaften zugeschrieben. Bereits von Geburt an nehmen wir Sinnesreize stรคrker wahr und lernen sehr schnell, wie wir uns der jeweiligen Situation anpassen kรถnnen.

In der Tierwelt ist es so, dass die hochsensiblen Tiere dafรผr da sind, das รœberleben ihrer Artgenossen abzusichern. Sie erkennen frรผhzeitig Gefahren und kรถnnen andere somit rechtzeitig warnen. Auf den Menschen bezogen gibt es jedoch nur noch sehr selten Situationen, in denen unser รœberleben wirklich gefรคhrdet ist. Unser hochsensibles Nervensystem reagiert jedoch trotzdem auf kleinste Verรคnderungen und wittert schnell mรถgliche Gefahren.

Dabei unterstรผtzt uns unser Bauchgefรผhl bzw. unsere Intuition. Es lรคsst uns wissen, dass irgendetwas nicht stimmt. Jedoch fรผhrt genau das auch schnell zu รœberreizung, da in den meisten Fรคllen ja keine wirkliche Gefahr mehr droht. Deshalb versuchen wir hochsensiblen Menschen sehr oft, unser Bauchgefรผhl zu ignorieren und uns lieber der breiten Masse anzupassen. Dabei steigt jedoch immer mehr die Diskrepanz zwischen dem, was wir innerlich fรผhlen und dem, wie wir uns wirklich verhalten. Im schlimmsten Fall verlieren wir dadurch die Verbindung zu uns selbst.

Doch lernen wir mit unserer eigenen Hochsensibilitรคt umzugehen, sind wir uns dieser wirklich auch bewusst und trauen wir (wieder) unserem Bauchgefรผhl, so kรถnnen wir unsere besonderen Fรคhigkeiten auch wirkungsvoll einsetzen. Zum Beispiel innerhalb der Familie, im Freundeskreis, in Unternehmen und fรผr die Gesellschaft im Allgemeinen.

Wie kannst du deiner Intuition zukรผnftig wieder mehr Beachtung schenken und davon profitieren?

  • In der Ruhe liegt die Kraft. Gรถnne dir immer einmal wieder Momente der Auszeit und Stille, um รผberhaupt in dich hinein hรถren zu kรถnnen. Welche Gedanken und Gefรผhle kommen in dir hoch? Womit fรผhlst du dich wohl oder unwohl?
  • Beobachte dich selbst und nimm deine Gefรผhle in den unetrschiedlichsten Situationen wahr. Wo im Kรถrper spรผrst du sie? Womit bringen sie sich zum Ausdruck?
  • Richte den Fokus im Alltag auf bestimmte Dinge (z.B. Wieviele rote Autos siehst du? Wieviele Menschen tragen eine Brille?). Dadurch erweiterst du deinen Wahrnehmungsradius und fรผtterst somit dein Unterbewusstsein.
  • Beobachte Menschen wann immer es mรถglich ist. Hinterfrage ihr Auftreten. Was steckt hinter dieser Person? Welche Emotion strahlt sie aus? Welche Eigenschaften besitzt sie?
  • Frage dich, warum du jemanden sympathisch oder unsympathisch findest. Ist es wirklich die Person selbst oder ist es vielleicht nur, weil sie dich an jemanden erinnert, mit dem du negative oder auch besonders positive Empfindungen verbindest?
  • Begib dich in die ร–ffentlichkeit und nimm ganz bewusst alles um dich herum wahr. Welche Alltagssituationen kannst du erkennen? Was fรผr Menschentypen erkennst du? Welchen Gesprรคchen kannst du lauschen? Was alles siehst du? Halte diese รœbung jedoch relativ kurz, um dich vor einer รœberreizung zu schรผtzen.
  • Versuche in deinem Alltag in Bezug auf bestimmte Situationen die Zukunft vorauszusagen. Gib Prognosen dazu ab, wie sie weitergehen oder was das jeweilige Ergebnis sein wird.
  • Fange an, deinem Bauchgefรผhl immer mehr zu trauen. Triff kleinere Entscheidungen spontan und schau, was es mit dir macht und wie es sich anfรผhlt.
  • Bei grรถรŸeren und bedeutsamen Entscheidungen kann es jedoch hilfreich sein, auch deinen Verstand mit hinzuzuziehen. Vor allem dann, wenn du auf dem entsprechenden Gebiet (noch) nicht so viel Erfahrung besitzt.

Gern unterstรผtze ich dich dabei, deine Intuition zu schรคrfen und zurรผck zu deinem Bauchgefรผhl zu finden.

Was genau ist eigentlich Intuition bzw. das Bauchgefรผhl? Was sagt die Wissenschaft dazu? Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse:

  • Der Begriff Intuition kommt ursprรผnglich aus dem Lateinischen und bedeutet โ€žanschauenโ€œ oder โ€žgenau hinsehenโ€œ.
  • William James Mayo, ein US-amerikanischer Chirurg und Mitgrรผnder der renommierten Mayo Clinic, sagt, dass Intuition das โ€žinstinktive Zusammenfassen von Erinnerungen und anderen Beweismaterialien, von den fรผnf Sinnen eingesammelt und vom Bewusstsein korreliertโ€œ ist.
  • Der kanadisch-US-amerikanischer Psychiater Eric Berne findet: Intuition ist das Wissen, das auf Erfahrung beruht und durch direkten Kontakt mit dem Wahrgenommenen erworben wird, ohne dass der intuitiv Wahrnehmende sich oder anderen genau erklรคren kann, wie er zu der Schlussfolgerung gekommen ist.
  • Die Wissenschaft geht heute davon aus, dass unser Bewusstsein eine Informationsmenge von max. 40 bis 50 Bits pro Sekunde verarbeiten kann (abhรคngig von diversen Faktoren). Allerdings kann unser Gehirn รผber die Sinneskanรคle im gleichen Zeitraum ein Vielfaches an Informationen empfangen. Der Wissenschaftsjournalist Tor Nรธrretranders geht von etwa 11 Millionen Bits aus, die grรถรŸtenteils direkt ins Unterbewusstsein รผbergehen.
  • Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens individuelle Erfahrungen gemacht. Deshalb sind auch die intuitiven Fรคhigkeiten von Mensch zu Menschen individuell ausgeprรคgt.
  • Unsere Intuition sendet uns รผber Kรถrpersignale oder Gefรผhle Botschaften, z.B. ein Kribbeln im Bauch, wenn wir verliebt sind oder ein unangenehmes Gefรผhl im Bauch im Zusammenhang mit einer Entscheidung.
  • Tilmann Betsch, Professor fรผr Sozial-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie an der Universitรคt Erfurt sagt, dass wir uns in Situationen, in denen wir sehr gute Erfahrungen haben, uns auch sehr gut auf unsere Gefรผhle verlassen kรถnnen (z.B. bei Feuerwehrleuten, Anwรคlten, ร„rzten etc.). Wenn sich die Umstรคnde รคndern und die Dinge vom Gewohnten abweichen, kรถnnen intuitive Entscheidungen hingegen eher in die Irre fรผhren.
  • Die Verhaltenspsychologin Marie Juanchich bemerkt, dass es unzรคhlige Beeinflussungen gibt, die wir meist gar nicht bemerken. Bei finanziellen Fragen setzt meist der „Ankereffekt“ ein oder wir bewerten unbewusst neue Informationen stรคrker als รคltere. Das ist z.B. bei Falschinformationen von Nachteil.
  • Tilmann Betsch geht davon aus, dass Bauchgefรผhl und bewusstes Denken in der Regel zusammenarbeiten: „Die Informationssuche lรคuft zum GroรŸteil bewusst ab. Sie liefert den Raum, in welchem die Intuition die Informationen integriert und zu einer Entscheidung formt.“

[Quellen: Zeitblรผten, Spektrum der Wissenschaft]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich รผber das Thema „Dein Bauchgefรผhl als Wegweiser.“ Und warum gerade bei hochsensiblen Menschen diese Fรคhigkeit sehr ausgeprรคgt ist.

Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

In den kommenden Newslettern werde ich etwas ausfรผhrlicher auf meine 5 Online-Seminare im Herbst eingehen. Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

In der ersten Veranstaltung am Do, 05.09.2024 wird es um das Thema „Hochsensibilitรคt im Alltag“ gehen. Es gibt einen ersten รœberblick zum Thema Hochsensibilitรคt, so dass es fรผr hochsensible Menschen selbst oder deren Anghรถrige geeignet ist.

Du erhรคltst du eine kurze Zusammenfassung รผber den derzeitigen Stand der Forschung, wir besprechen die Herausforderungen im Alltag und ich gebe dir wertvolle Impulse mit auf den Weg, wie du zukรผnftig besser mit deiner eigenen Hochsensibilitรคt oder der anderer Menschen um dich herum umgehen kannst. AuรŸerdem gibt es fรผr dich die Mรถglichkeit, deine Fragen zum Thema zu integrieren.

Du kannst direkt in meinem Shop entweder ein Einzelticket fรผr 29 Euro je Seminar oder ein Ticket im Wert von 99 Euro fรผr alle 5 Veranstaltungstermine buchen.

Heute geht es um die Frage: Was war zuerst da… Das Huhn oder das Ei?

Das Team um den Forscher Baoyu Jiang fand beim Scannen von Reptilien heraus, dass sich bei vielen Tierarten Phasen, in denen sie Eier legten, mit Phasen, in denen sie lebende Junge zur Welt brachten, abwechselten. AuรŸerdem brachten die frรผhesten Reptilien, Vรถgel und Sรคugetiere lebende Junge zur Welt.

Grundlegend betrachtet legten die Ur-Ur-Ur-Vorfahren der Henne somit gar keine Eier. Also stand ganz am Anfang definitiv kein Ei. Allerdings stand ganz am Anfang auch gar keine Henne…

Die Frage bleibt also irgendwie auch weiterhin ungelรถst. Was sind deine Gedanken dazu?


Wenn du das nรคchste Mal eine Entscheidung triffst, dann hรถre doch einfach mal etwas mehr auf dein Bauchgefรผhl. Und dann รผberlege, ob du ihm auch trauen kannst oder ob du doch besser noch ein paar mehr unabhรคngige Informationen einholen solltest.

Was hast du fรผr Erfahrungen mit deiner Intuition und deinem Bauchgefรผhl gemacht? Und, trainierst du aktiv deine Intuition? Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrรผรŸt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

๐ŸŒฟ Newsletter #6 – Der nรคchste richtige Schritt

Vielleicht kennst du das auch: Du bist an einem Punkt in deinem Leben angekommen, an dem du genau weiรŸt, wie der nรคchste Schritt aussehen sollte. Und eigentlich ist es doch auch ganz leicht. Eigentlich. Denn irgendwie schaffst du es nicht. Du schaffst es nicht, den nรคchsten Schritt zu tun, der dir jedoch absolut logisch erscheint. Denn fรผr dich ist es eben nicht nur ein kleiner Schritt. Sondern es fรผhlt sich so an, als mรผsstest du einen riesigen Abgrund รผberwinden.

Manchmal bist du einfach noch nicht so weit. Manchmal fehlt der Mut, ein anderes Mal die Energie, und manchmal einfach das Selbstvertrauen. Das Vertrauen in dich und deine Fรคhigkeiten. Denn manchmal vergessen wir, wie stark wir eigentlich sind. Wie unabhรคngig wir sein kรถnnen. Und dass am Ende wir selbst, mit all unseren Bedรผrfnissen, in unserem Leben an allererster Stelle stehen sollten.

Hochsensible Menschen tendieren dazu, es anderen immer wieder recht machen zu wollen. Nicht anzuecken oder negativ aufzufallen. Ihnen geht es erst dann gut und sie kรถnnen erst dann richtig entspannen, wenn es den Menschen um sie herum gut geht. Und das ist wahrlich ein Teufelskreis.

Im Mittelpunkt zu stehen ist uns eher unangenehm… so arbeiten wir doch lieber im Hintergrund und lassen andere Menschen strahlen. Deshalb kehren wir so gern unsere Talente und Fรคhigkeiten unter den Teppich und รผben uns in Bescheidenheit.

Viele hochsensible Menschen haben in ihrer Kindheit und Jugend negative Erfahrungen gemacht mit dem, wie sie sind. Ablehnung und Kritik beziehen wir so oft auf uns selbst und nehmen es persรถnlich. Wir versuchen, uns immer wieder neu anzupassen. Hinterfragen viel. Analysieren. Was hรคtte ich nur besser machen kรถnnen?

Und die Angst vor Ablehnung und Scheitern fรผhrt dann oft dazu, dass wir uns nicht trauen, aufzufallen. Unsere Stimme zu erheben. Fรผr unsere Bedรผrfnisse einzustehen. Wir trauen uns nicht, uns zu zeigen… mit all unseren Facetten.

Dabei wissen wir hochsensiblen Menschen intuitiv oft sehr schnell, was der nรคchste richtige Schritt wรคre. Bei uns selbst und bei anderen. Bei anderen Menschen fรคllt es uns leicht, sie anzuleiten und zu motivieren. Bei uns selbst scheint dieser nรคchste Schritt jedoch oft unรผberwindbar.

Doch das Gute ist: Du kannst das lernen. Deine eigene Persรถnlichkeit wiederzuentdecken. Deine Sensibilitรคt anzunehmen und sie zu schรคtzen lernen. An dich und deine wertvollen Fรคhigkeiten zu glauben, sie zu zeigen und effektiv einzusetzen. Am Arbeitsplatz, in deinem privaten Umfeld, vor allem jedoch bei dir selbst.

Bevor du รผberhaupt รผber den nรคchsten Schritt nachdenken kannst, ist es wichtig herauszufinden, as du eigentlich wirklich willst. Was deine eigenen Bedรผrfnisse sind. Mehr Input dazu findest du in meinem letzten Newsletter.

Wenn du fรผr dich herausgefunden hast, in welche Richtung es gehen soll, dann kรถnnen dir folgende Dinge dabei helfen, in Bewegung zu kommen:

  • Versuche, die negative Gedankenspirale in deinem Kopf abzuschalten bzw. anzuhalten.
  • Frage dich: Was habe ich zu verlieren? Was kann im schlimmsten Fall passieren?
  • Hol dir Unterstรผtzung, wenn du scheinbar keinen Ausweg fรผr dich findest. Ein Gesprรคch mit einem vertrauten Menschen, ein Coaching (z.B. mit mir…) oder auch eine Therapie kรถnnen dir helfen.
  • Trau dich! Sei mutig! Denke eher in kleinen Schritten, so vermeidest du eine รœberforderung.
  • Konzentriere dich darauf, wie es sich anfรผhlt, wenn das, was du vor hast, auch wirklich klappt.
  • Belohne dich und gรถnn dir etwas Gutes, wenn du den ersten Schritt getan hast.

Grundsรคtzlich geht es darum, in Bewegung zu bleiben. Egal wie. Egal in welchem Tempo.

Bleibe nur stehen, um kurz durchzuatmen. Gehe nur dann etwas zurรผck, um neu Anlauf zu nehmen. Behalte dein Ziel vor Augen und nutze die Kraft der Motivation. Mehr dazu im nรคchsten Abschnitt.

Gern unterstรผtze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Wenn wir Dinge wirklich schaffen und unsere Ziele erreichen wollen, spielt das Thema Motivation dabei eine herausragende Rolle. Im folgenden findest du zusammengefasst die wichtigsten Forschungsergebnisse dazu:

  • Seit dem Industriezeitalter waren Menschen lediglich dazu berufen, im Arbeitsalltag zu funktionieren und so produktiv wie mรถglich zu sein.
  • Der US-amerikanische Ingenieur und Begrรผnder der Arbeitswissenschaft Frederick Winslow Taylor brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wende und legte damit den Grundstein fรผr die heutige Form des Managements.
  • Zukรผnftig sollten somit รคuรŸere Anreize geschaffen werden, die Menschen dazu motivieren ein Ziel zu erreichen und die Ablรคufe dabei genau รผberwacht werden.
  • Allerdings bringt die Belohnung in Form von Geld langfristig nicht den gewรผnschten Erfolg. Es muss immer wieder angepasst und erhรถht werden, um einen neuen Anreiz zu schaffen.
  • Viel mehr Erfolg bringt dahingegen die intrinsische Motivation, also die Motivation, die von innen heraus entsteht.
  • Die Verhaltensforscher Edward L. Deci und Richard Ryan sagen, dass wir drei angeborene psychologische Grundbedรผrfnisse haben: Kompetenz, Autonomie und Zugehรถrigkeit. Sind diese drei Bedรผrfnisse erfรผllt, lรคuft die intrinsische Motivation auf Hochtouren.
  • Selbstbestimmtheit ist auรŸerdem ein wichtiger Faktor fรผr die intrinsiche Motivation. Dazu kommt, den Sinn in einer Aufgabe zu erkennen.
  • Unternehmen sollten ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deshalb zukรผnftig gut zuhรถren und intensiver auf deren psychologischen Grundbedรผrfnisse eingehen. Denn wer sich intrinsisch motiviert fรผhlt, lebt zufriedener kann zukรผnftig auch besser Krisen meistern.

[Quelle: t3n]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich รผber das Thema „Der nรคchste richtige Schritt.“ Weshalb es vielen hochsensiblen Menschen besonders schwer fรคllt, diesen auch wirklich zu tun. Und warum ein unterstรผtzendes Coaching sehr wertvoll sein kann.

Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Da ich immer wieder Nachrichten und Fragen zu den unterschiedlichsten Bereichen von Hochsensibilitรคt erhalte, wird es Ende des Jahres eine einmalige und exklusive 5-teilige Seminar-Reihe geben.

Die einzelnen Events sind sehr praxisnah gestaltet und bestehen aus 90 min interaktivem Vortrag inklusive einer ausgiebigen Q&A-Session.

Sie sind ab jetzt entweder einzeln oder auch als Seminar-Bundle in meinem Online-Shop buchbar.

Wusstest du, dass bis zum 19. Jahrhundert sich nur Frauen die Zรคhne geputzt haben?

Im Mittelalter wurden Zahnschmerzen als „gottgewollte Probe“ erachtet. Der hatten sich die Mรคnner zu stellen. Mรคnner, die sich die Zรคhne putzten, galten damals als schwach und dekadent.


Manchmal kann ein kleiner Schritt eine groรŸe Herausforderung sein. Nutze deshalb zukรผnftig vor allem deine intrinsische Motivation, um voranzukommen und deine Ziele zu erreichen. Suche dir die passende Unterstรผtzung, wenn du merkst, dass du an deine Grenzen kommst. Und putze dir regelmรครŸig die Zรคhne ๐Ÿ˜‰

Ich freue mich auf deine Gedanken.

Sei herzlichst gegrรผรŸt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

๐ŸŒฟ Newsletter #5 – Weisst du, was du willst?

Wahrscheinlich fรคllt es dir leicht darรผber zu sprechen, was dich nervt, was du alles nicht kannst oder was du nicht mรถchtest. Aber hast du auch eine Antwort auf die Frage: Was willst du eigentlich wirklich?

In meinen Coachings, in Gesprรคchen oder auch im Alltag erlebe ich es immer wieder, dass Menschen gut darin sind, sich รผber etwas aufzuregen. Unzufrieden zu sein mit dem, was gerade ist. Aber wenn ich dann die Frage danach stelle, was denn die Alternative sei bzw. womit sie sich besser fรผhlen wรผrden, dann ist das Ergebnis oft ein „Ich weiss es nicht.“ oder ein „Na, wenn das oder das NICHT ist!“

Und dabei ist es doch so wichtig zu wissen, wie dein Leben aussehen soll. Wo du Kompromisse eingehen mรถchtest und wo ganz klar deine Grenzen liegen. Womit du dich wirklich wohl fรผhlst. Denn nur dann bist du auch dazu in der Lage, gut fรผr dich selbst zu sorgen, deine Bedรผrfnisse und Grenzen nach auรŸen zu kommunizieren und dein Leben danach auszurichten.

Wie ich haben auch viele andere hochsensible Menschen ihre erhรถhte Sensitivitรคt in ihrer Kindheit und Jugend oft als etwas Negatives erlebt. Denn wer mรถchte schon gern immer wieder als „Sensibelchen“ abgestempelt werden oder immer ein AuรŸenseiter sein. Somit sind wir wahre Meister, wenn es um das Thema Anspassung geht.

Durch unsere empathischen Fรคhigkeiten erspรผren wir sehr schnell, wie wir anderen Menschen etwas Gutes tun kรถnnen. Wir sind extrem gut darin, anderen ein gutes Gefรผhl zu geben. Wohlfรผhlatmosphรคren zu erschaffen. Und wir wissen, was wir tun mรผssen, um anderen zu gefallen. Doch fรผhrt genau das oft dazu, dass wir unsere eigenen Bedรผrfnisse verleugnen, sie verstecken und uns viel mehr mit dem AuรŸen beschรคftigen, als mit uns selbst.

Das erste Mal richtig bewusst geworden ist mir das mit Anfang 20. Ich besuchte ein Schnupperwochenende zum Thema „Ausbildung zur Integrativen Tanztherapeutin“. Schon da ging es viel um das Thema Selbsterfahrung. Nach einer รœbung gab es eine Gesprรคchsrunde. Ich war an der Reihe und erzรคhlte gerade darรผber, wie ich andere Menschen immer wieder auf ihrem Weg und ihren Vorhaben unterstรผtze. Unsere Seminarleiterin blickte mir in die Augen, lรคchelte und fragte:

„Und jetzt sag doch mal, Kristin… was willst DU eigentlich?“

Dieser Satz bewegte so viel in mir! Diese Frage hatte mir so noch niemand gestellt und ich begann, sie zu meinem Lebensinhalt zu machen. Wenn mir mein Gefรผhl sagt, dass ich mit irgendetwas unwohl fรผhle, hinterfrage ich die Situation und frage mich selbst: Will ich das eigentlich wirklich?

Sich der eigenen Persรถnlichkeit, Muster und Verhaltensrollen bewusst zu sein bildet die Basis fรผr ein gesundes und ausgeglichenes Leben. Im beruflichen wie auch privaten Kontext. Und gerade hochsensible Menschen dรผrfen sich dessen bewusst werden, dass zu allererst sie der wichtigste Mensch in ihrem eigenen Leben sind.

Zu wissen, was du nicht in deinem Leben mรถchtest, ist ein Anfang. Insbesondere dann, wenn du Negatives beseitigen mรถchtest. Doch ist das alles letztendlich nicht wirklich viel wert, wenn du nicht weiรŸt, was an die Stelle dieses „Nichts“ treten soll. Denn dein Mindset spielt bei diesem Verรคnderungsprozess eine wichtige Rolle.

  • Nachdem du dir bewusst gemacht hast, was du nicht mehr in deinem Leben haben mรถchtest, frage dich: Was sind die Dinge, auf die du ab jetzt deinen Fokus richten mรถchtest?
  • Dir die Frage zu stellen, was du eigentlich wirklich willst, kann anfangs sehr herausfordernd sein. Vielleicht hilft es dir darรผber nachzudenken, was du bei anderen Menschen und in deren Leben magst und womit du dich wohl fรผhlst.
  • Es ist absolut okay, nicht auf alles gleich eine Antwort zu haben. Nutze das „Ich weiรŸ nicht.“ in dir und verwandle es in ein „Ich weiss es NOCH nicht.“ Und schon verรคndert sich dein Mindset.
  • Suche nach Lรถsungen fรผr deine Herausforderungen. Wenn du dich mit etwas unwohl fรผhlst, รผberlege dir, was du konkret tun kannst, um diese Herausforderungen in etwas Positives umzuwandeln.
  • In welchen Situationen und in der Gegenwart welcher Menschen kannst du entspannen und ganz du selbst sein? Und wie schaffst du es, zukรผnftig mehr solcher Momente und Menschen in dein Leben zu integrieren?
  • Nutze die Macht der Visualierung. SchlieรŸe deine Augen, atme ruhig ein und aus und erschaffe dir vor deinem inneren Auge den Idealzustand, den du erreichen mรถchtest. Nutze dafรผr alle deine Sinne. Vielleicht inspiriert dich dieses Bild auch zum Malen oder zum Erschaffen eines Vision-Boards. Trรคume dich, so oft es geht, in diesen Zustand hinein und genieรŸe das angenehme Gefรผhl.

Diese Punkte sind ein kleiner Anreiz fรผr dich, wie du deinen eigenen Verรคnderungsprozess angehen kannst. Egal ob es dabei um private oder berufliche Themen geht.

Grundsรคtzlich geht es darum, dich und dein Mindset weg vom „Ich will das nicht!“ hin zu einem „Genau das ist es, was ich will!“ zu verรคndern. Und das im Idealfall dann auch wirkungsvoll nach auรŸen zu kommunizieren.

Gern unterstรผtze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Im Zusammenhang mit der Wichtigkeit des persรถnlichen Mindsets kรถnnte dich vielleicht das Thema Neuroplastizitรคt interessieren. Denn Dinge wie z.B. die Visualisierung oder positive Gesprรคche mit dir selbst, beeinflussen nachhaltig die Verรคnderungsprozesse im Gehirn. Das kann dich nachhaltig dazu motivieren, deine Ziele auch wirklich zu erreichen.

  • Neuroplastizitรคt beschreibt die Fรคhigkeit unseres Gehirns, sich an Verรคnderungen anzupassen. So werden z.B. Routinen und Gewohnheiten erschaffen.
  • Dopamin spielt dabei eine Schlรผsselrolle, denn dieses Hormon wird als Belohnung ausgeschรผttet und lรคsst uns gut fรผhlen.
  • Die Hรคufigkeit ist ausschlaggebend fรผr den Erfolg. Erst ab etwa 100 Wiederholungen kann mit der Ausbildung neuer Synapsen gerechnet werden.
  • Neu gebildete Nervenverbindungen werden besonders in Ruhephasen gestรคrkt. Deshalb sind die Reduzierung von Stress und ausreichend Schlaf von groรŸer Wichtigkeit.

[Quelle: Medical Park]

Unter diesem Link von gedankenwelt.de findest du 16 wertvolle รœbungen dazu, wie du dein eigenes Gehirn und somit deine Neuroplastizitรคt trainieren kannst.

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich รผber meine eignen Gedanken zum Thema „Weisst du, was du willst?“.

Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

In den nรคchsten Wochen stehen in Leipzig wieder einige tolle Events an, bei denen wir beide uns wiedersehen und ins Gesprรคch kommen kรถnnen:

11.06.24, 19 Uhr – Red Club Leipzig

13.06.24, 17:30 Uhr – Networking Queens | Pokerface & Abendgarderobe

30.07.24, 18 Uhr – Easy Business Club

28.08.24, 18 Uhr – Speed-Networking bei Entenza

Melde dich gern, wenn du dir mehr Informationen wรผnschst oder bei dem ein oder anderen Event dabei sein mรถchtest.

Sehr gern teste ich auch dein Event dahin gehend, ob es fรผr hochsensible Menschen geeignet ist bzw. welche Anpassungen du treffen kannst, um es angenehmer fรผr die Sinne zu machen. Denn letztendlich werden alle Menschen davon profitieren.

Fรผr den heutigen Fakt reisen wir wieder in die Tierwelt.

Wusstest du, dass man das Brusttrommeln von mรคnnlichen Gorillas bis zu einem Kilometer weit hรถren kann?

Forscher vermuten, dass das Trommeln Auskunft รผber die GrรถรŸe des Primaten geben kann und somit abschreckend wirken soll.

Die Dauer des Trommelns ist รผbrigens nur relativ kurz und dauert maximal 3 Sekunden.


War dir bis heute bewusst, dass der Spruch „Was Hรคnschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr!“ durch die neuen Erkenntnisse der Hirnforschung widerlegt wird und Menschen somit bis ins hohe Alter hinein dazu in der Lage sind, ihr Gehirn und ihre Denkstrukturen grundlegend zu verรคndern?

Ich freue mich auf deine Gedanken dazu.

Sei herzlichst gegrรผรŸt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.

๐ŸŒฟ Newsletter #4 – Der Umgang mit Emotionalitรคt, vor allem in wichtigen Gesprรคchen.

Vielleicht kennst du das auch: Du fรผhrst mit jemandem ein Gesprรคch (egal ob geschรคftlich oder privat) und plรถtzlich bricht dein Gegenรผber in Trรคnen aus. Oder wird wรผtend. Wie gut kannst du damit umgehen?

Oder betrachten wir das Ganze doch einmal von der anderen Seite: Du befindest dich in einem Gesprรคch… doch plรถtzlich triggert dich ein Satz oder ein bestimmtes Wort und dann bist du die Person, die in Trรคnen ausbricht.

Stauen wir Emotionen zu lange in uns auf oder schieben wir unsere persรถnlichen Baustellen immer wieder zur Seite, kann es fast jederzeit dazu kommen, dass uns unsere Emotionen ohne Vorwarnung รผberrollen und wir dann keine Kontrolle mehr darรผber haben. Und wenn wir nicht in der Lage dazu sind, uns in diesen Momenten selbst zu regulieren, dann kรถnnen wir es auch nur sehr schwer aushalten, wenn andere Menschen in unserer Gegenwart emotional werden.

Zum Glรผck gibt es Mรถglichkeiten, die uns in solchen Situationen helfen kรถnnen. Mehr dazu im รผbernรคchsten Abschnitt. Vorher mรถchte ich jedoch noch kurz darauf eingehen, welchen Einfluss Hochsensibilitรคt auf das Thema Emotionen hat.

Hochsensible Menschen nehmen Sinnesreize intensiver wahr. Ihre Empathie und Tiefgrรผndigkeit fรผhren auรŸerdem dazu, dass Emotionen einen stรคrkeren Einfluss auf sie haben. Das Gehirn funktioniert einfach anders als bei normal sensiblen bzw. neurotypischen Menschen. Intensives Fรผhlen und Erleben sowie das Hineinversetzen in die unterschiedlichsten Situationen und Szenarios gehรถrt bei hochsensiblen Menschen zum Alltag.

Doch viele Hochsensible leben oft noch unentdeckt und sind Meister der Anpassung geworden. Sie sind sich ihrer eigenen Hochsensibilitรคt oft gar nicht bewusst und haben รผber die Jahre hinweg gelernt, ihre wahren Emotionen zu verstecken. Weil es oft einfach unbequem ist, immer wieder als „Sensibelchen“ abgestempelt zu werden.

Das Ergebnis ist, dass sie emotionale Situationen hรคufig mit sich selbst ausmachen oder einfach alles in sich hinein fressen. Kommt dann ein Auslรถser bzw. „Trigger“ von auรŸen, so lรถsen sich plรถtzlich die aufgestauten Emotionen und die eigene Kontrolle darรผber geht verloren.

Deshalb ist es so wichtig, sich seiner eigenen Hochsensibilitรคt bewusst zu sein. Sie zuzulassen, sie wieder zu entdecken und mit ihr umgehen zu lernen. Sich selbst gut regulieren zu kรถnnen. Und somit auch fรผr andere Menschen da sein zu kรถnnen ohne vom Mitgefรผhl ins selbstschรคdigende Mitleid abzurutschen.

Sich deiner eigenen Emotionen bewusst zu werden, um anschlieรŸend gut mit ihnen umgehen zu kรถnnen, ist oft ein lรคngerfristiger Prozess. Die folgenden Schritte kรถnnen dir jedoch gut dabei helfen, in herausfordernden Situationen zukรผnftig besser zu reagieren:

  • Nimm deine Emotionen ganz bewusst wahr. Welche kรถrperlichen Symptome zeigen sich? Was passiert in dir?
  • Frage dich, was genau der Auslรถser bzw. „Trigger“ fรผr deinen emotionalen Ausbruch war. Was kannst du tun, damit das zukรผnftig nicht wieder passiert?
  • Wenn du merkst, dass dein Kรถrper anfรคngt zu reagieren: Erschaffe dir eine Art „Notfall- bzw. Pauseknopf„, den du in Gedanken drรผcken kannst. Dann atme mehrmals tief durch, um dich selbst zu regulieren oder verlasse die emotionale Situation, um Abstand zu erhalten.
  • Wenn du emotional reagierst, werden in deinem Kรถrper zahlreiche Hormone ausgeschรผttet, die das Denken blockieren. Erst, wenn diese Hormone wieder abgebaut sind (was รผbrigens eine ganze Weile dauern kann…) bist du wieder in der Lage, richtig zuzuhรถren und klar zu denken.
  • Was genau sind bzgl. der emotionalen Situation deine Gedanken? Wie tragen sie dazu bei, dass du die Kontrolle verlierst?
  • Wie sprichst du grundsรคtzlich mit dir selbst? Sind das wirklich deine eigenen Gedanken oder Glaubenssรคtze, die von anderen Menschen aus deiner Vergangenheit stammen?
  • Was sind konkrete Dinge, die du tun kannst, wenn du in einem Gesprรคch emotional wirst? (z.B. Atmung kontrollieren, an etwas Angenehmes denken, um eine kurze Pause bitten etc.)

Natรผrlich ist das nur eine kleine Auswahl von Impulsen, die gern ergรคnzt werden dรผrfen. Grundsรคtzlich geht es darum, deine Emotionen zu erkennen, dir den Auslรถsern bewusst zu werden und deine Emotionen zukรผnftig selbst regulieren zu kรถnnen.

Gern unterstรผtze ich dich dabei, deinen eigenen Weg zu finden.

Die Redakteurin Henriette Maslo-Dangl vom ORF hat eine Dokumentation รผber Hochsensibilitรคt ins Leben gerufen und ausgewรคhlte Menschen zu diesem Thema interviewt. Ich durfte eine von ihnen sein.

Die Dokumentation lรคuft MORGEN am 22. Mai 2024 um 20:15 Uhr in Erstaustrahlung bei 3sat. Danach ist der Beitrag in der Mediathek zu finden.

Heute mรถchte ich mich kurz dem Thema „Emotinale Intelligenz“ widmen und warum sie so erfolgreich macht.

  • Emotionale Intelligenz bezeichnet das Erkennen bzw. Wahrnehmen von Emotionen, das Verstehen der wahrgenommen Emotion sowie die Fรคhigkeit zur Regulierung der Emotion. Das alles kann auf die eigenen Emotionen oder die fremder Menschen bezogen werden.
  • Wรคhrend das Erkennen von Emotionen eher Talent bezogen ist, ist das Verstehen und Regulieren von Emotionen eine Kompetenz. Das bedeutet, du kannst sie aktiv รผben und traineren.
  • Hochsensible Menschen sind von Natur aus wahre Talente darin, Emotionen bei anderen zu erkennen.
  • Die kognitive Intelligenz steht in enger Beziehung mit dem Talent, Emotionen zu erkennen und der Kompetenz, Emotionen zu verstehen.
  • Die Fรคhigkeit, Emotionen bei sich und anderen zu erkennen, ist ein wichtiger Faktor fรผr den Erwerb von Kompetenzen zum Verstehen und Regulieren von Emotionen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es Menschen gibt, die von Natur aus sehr gut darin sind, Emotionen bei sich und anderen zu erkennen. Das Verstehen von Emotionen sowie deren Regulierung, kann man jedoch sehr gut รผben und trainieren.

Die Kรผnstliche Intelligenz (KI) ist mittlerweile รผbrigens so weit, dass sie Emotionen, an Hand von Gesichtsausdrรผcken, verlรคsslich erkennen und sogar Vorhersagen fรผr den Erfolg von Psychotherapie treffen kann. Verrรผckt, oder?!

[Quelle: Forschung & Lehre, mdr Wissen]

In meiner aktuellen Podcast-Episode spreche ich รผber den Einfluss von Emotionen auf wichtige Gesprรคche und greife damit das Thema dieses Newsletters noch einmal auf.

Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Mein Learning der Woche hat dieses Mal mit dem Thema Kรผnstliche Intelligenz (KI) zu tun:

Wusstest du, dass Soft Skills in Zeiten von KI auf dem Arbeitsmarkt immer wichtiger werden?

Wo du frรผher durch Fachwissen glรคnzen konntest, darfst du heute mit deiner Persรถnlichkeit รผberzeugen. Denn Soft Skills, wie z.B. Emotionale Intelligenz, Fรผhrungs- und Problemlรถsefรคhigkeiten sowie echte Empathie, kann KI (noch?!) nicht.

Wie gut kannst du mit Emotionen bei dir und anderen umgehen? Welche Methoden und Techniken nutzt du zur Selbstregulierung? Welche Informationen hast du, die anderen einen Mehrwert bieten kรถnnen?

Ich freue mich รผber deine Gedanken dazu.

Sei herzlichst gegrรผรŸt,

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du auf meiner Website.

๐ŸŒฟ Newsletter #3 – Der Umgang mit Herausforderungen.

Sicher kennst du das auch: Du hast du gut auf eine Situation vorbereitet, hast wertvolle Zeit und Energie darauf verwendet… und dann passiert plรถtzlich etwas, mit dem du nicht gerechnet hast! Kannst du gut damit umgehen und gelassen darauf reagieren? Oder bricht fรผr dich eher eine Welt zusammen und du bist am Boden zerstรถrt?

Was fรผr den einen „gar nicht so schlimm“ ist, kann fรผr den anderen bereits den Untergang bedeuten. Denn wir alle sind verschieden und unsere „Ressourcen-Fรคsser“ sind, auf Grund unserer Vergangenheit und Erlebnisse, unterschiedlich gefรผllt. Bietet unser Fass noch viel Raum, so stehen die Chancen gut, dass wir gelassen bleiben. Ist unser Fass gedoch bereits bis zum Rand gefรผllt, so kann es schon ein kleiner Tropfen zum รœberlaufen bringen.

Die Gehirne hochsensibler Menschen arbeiten anders, als die von normalsensiblen Menschen. Sie sind jederzeit Unmengen von Reizen ausgesetzt, die verarbeitet werden mรผssen. Routine, Planung und Vorhersehbarkeit sind deshalb wichtige Tools, um gut durch die Tage zu kommen und zusรคtzliche Anstrengungen zu vermeiden.

Passiert nun jedoch etwas Unvorhergesehenes, wirft das hochsensible Menschen schnell aus der Bahn und sie werden von einer Welle aus Stress, Anspannung und Emotionalitรคt รผberrollt. Je nachdem, wie intensiv die Herausforderung das eigene Leben beeinflusst und je nachdem, wie voll das eigene „Ressourcen-Fass“ bereits ist, kann es sogar zu einem Mental-Breakdown kommen.

Fรผr andere Menschen mag sich das als ein „รœberreagieren“ oder „Dramatisieren“ darstellen. Fรผr die oder den Betroffenen jedoch ist es ein wirklich einschneidendes Erlebnis. Deshalb ist es so wichtig, sich seiner eigenen Hochsensibilitรคt und der daraus entsehenden kรถrperlichen und seelischen Besonderheiten bewusst zu werden, um zukรผnftig in solchen Situationen besser damit umgehen zu kรถnnen.

Nur die wenigsten Menschen kรถnnen bei grรถรŸeren Herausforderungen wirklich gelassen bleiben. Und wenn du hochsensibel bist, so wirst du in deinem Leben sehr oft an deine persรถnlichen Grenzen kommen. Trotzdem gibt es einige Dinge, die du tun kannst, um solche Situationen zukรผnftig gut zu รผberstehen:

  • Erschaffe dir ein stables Umfeld an Menschen, die dich wertschรคtzen und unterstรผtzen.
  • Versuche, deine eigenen Emotionen zu zรผgeln (z.B. durch Atmung, Meditation etc.)
  • Fokussiere dich auf die Chancen, die in den Herausforderungen liegen.
  • Benutze deinen Verstand, um wieder mehr Kontrolle รผber die Situation zu erhalten.
  • Sprich ganz offen darรผber, dass du dich in bzw. mit der Situation รผberfordert fรผhlst und suche dir Unterstรผtzung.
  • Nimm, wenn mรถglich, etwas Abstand von der Situation und betrachte sie dann von einem neuen Blickwinkel aus.
  • Sorge dafรผr, dass dein „Ressourcen-Fass“ nie bis zum Rand gefรผllt ist, sondern gรถnne dir rechtzeitig Auszeiten und Entspannung.

Mit diesen Tools gelingt es dir, raus aus der Emotion und wieder zurรผck in deinen Verstand zu kommen. Die Situation neu zu betrachten und zu bewerten, um somit zu neuen Lรถsungsansรคtzen zu gelangen. Und das nรคchste Mal, kannst du vielleicht sogar schon etwas gelassener mit der neuen Herausforderungen umgehen.

Die Redakteurin Henriette Maslo-Dangl vom ORF hat eine Dokumentation รผber Hochsensibilitรคt ins Leben gerufen und ausgewรคhlte Menschen zu diesem Thema interviewt.

Die Dokumentation lรคuft am 22. Mai 2024 um 20:15 Uhr in Erstaustrahlung bei 3sat.

Ich durfte dabei sein und werde in ihrer Dokumentation „Wie Hochsensible die Welt wahrnehmen.“ รผber meine Arbeit mit Unternehmen und Fรผhrungskrรคften sprechen. Des weiteren wird ein ehemaliger Klient von mir, Martin Roth (Kommandant der Kantonspolizei Basel-Stadt) auch ein kurzes Statement dazu geben.

Ich bin selbst schon sehr gespannt und freue mich auf die daraus entstehenden Gesprรคche und Mรถglichkeiten.


Die Begrรผnderin der Hochsensibilitรคt – Elaine Aron – hat einen neuen Blog zum Thema „Verarbeitungstiefe bei hochsensiblen Menschen“ geschrieben. Hier sind die wichtigsten Fakten daraus:

  • Hochsensible Personen sind nicht schwach oder anfรคllig, sondern einfach empfรคnglicher und offener gegenรผber negativen und positiven Einflรผssen.
  • Die Eigenschaft der ausgeprรคgten Verarbeitungstiefe, die nur bei einer Minderheit von Menschen besteht, ermรถglicht es diesen Personen, Chancen und Bedrohungen zu bemerken, die andere verpassen.
  • Hochsensible Menschen besitzen eine sehr ausgeprรคgte Fรคhigkeit, das Nรผtzliche zu erkennen.
  • In einer Forschungsstudie mit Zwillingen von Pluess et al. aus dem Jahr 2022 konnte Hochsensibilitรคt genetisch identifiziert werden (anstatt lediglich Fragebรถgen zu verwenden). Was fรผr ein bahnbrechender Erfolg!
  • Treten Probleme auf, so profitieren hochsensible Menschen von entsprechenden Interventionen extrem gut! Manchmal hilft es bereits, ein passendes Buch zu lesen, einen entsprechenden Kurs zu belegen oder therapeutische Hilfe zu beanspruchen.

(Wusstest du eigentlich, dass es fรผr das Wort „Verarbeitungstiefe“ im Deutschen keine richtige Definition gibt?)

In meiner aktuellen Podcast-Episode erzรคhle ich darรผber, wie ich bei unserem geplanten Urlaub plรถtzlich vor scheinbar unรผberwindbaren Herausforderungen stand.

Du erfรคhrst, was dir dabei helfen kann, solche Situationen gut zu รผberstehen und warum ein stabiles, soziales Umfeld dabei so wichtig ist.

Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

WeiรŸt du, was zu tun ist, wenn du plรถtzlich einen riesengroรŸen Bienenschwarm entdeckst? Von dem ein gewaltiges Summen ausgeht. Und der sich immer mehr verdichtet?

Wir wussten es jedenfalls nicht. Deshalb habe ich mich รผber Google schlau gemacht und Folgendes dazu gefunden:

Wer den Bienen einen Gefallen tun mรถchte, beobachtet, wo sich der Schwarm niederlรคsst, und ruft wรคhrenddessen beim รถrtlichen Imkerverein an.

Und genau das haben wir dann getan. Der Imker erklรคrte uns, dass sich der Schwarm mit der Zeit immer mehr verdichtet und sich dann gesammelt irgendwo niederlassen wรผrde.

Und genauso war es dann auch. Etwas beรคngstigend, da es direkt vor einem Hauseingang passierte… aber auch irgendwie extrem faszinierend.

Hรคttest du es gewusst?


Welchen Herausforderungen stehst du derzeit gegenรผber? Was hilft dir dabei, sie zu รผberwinden und dabei gut fรผr dich zu sorgen?

Ich freue mich รผber deine Gedanken dazu.

Sei herzlichst gegrรผรŸt,

Kristin


PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du auf meiner Website. Folge auch gern meinem Blog oder besuche meine Website „Ruhige Welt„, auf der es Empfehlungen fรผr ein ruhigeres Leben zu finden gibt. Falls du Vorschlรคge dafรผr hast, melde dich gern!

Newsletter #2 – Du bist (k)ein seelischer Mรผlleimer.

Bist du in Gesprรคchen ein guter Zuhรถrer? Oder รผbernimmst du lieber den Rede-Part und liebst es, dich anderen Menschen mitzuteilen? Grundsรคtzlich bin ich eine Mischung aus beiden, doch hรถre ich auch sehr gern anderen Menschen zu. Mich interessieren die Geschichten, die hinter ihnen stehen.

„Mit dir kann man sich richtig gut unterhalten!“ Was im 1. Moment wie etwas Positives erscheint, war fรผr mich, beim genaueren Hinschauen, fast immer eine Qual. Denn diesen Satz hรถrte ich so oft von Menschen, die in meiner Anwesenheit fast ausschlieรŸlich Monologe hielten. Oder nur รผber ihre Probleme sprachen. In deren „Gesprรคchen“ mein Redeanteil bei maximal 10 Prozent lag und ich fรถrmlich vom Redeschwall meines Gegenรผbers รผberrollt wurde.

Nach diesen Gesprรคchen fรผhlte ich mich jedes Mal vollkommen erschรถpft und ausgebrannt. Denn es ging gar nicht darum, echte Gesprรคche zu fรผhren. Ich war lediglich die Zuhรถrerin und traute mich oft aus Hรถflichkeit nicht, die andere Person zu unterbrechen und das Gesprรคch zu beenden.

Wir hochsensiblen Menschen haben ausgeprรคgte emphatische Fรคhigkeiten und kรถnnen uns somit hervorragend in andere Menschen und Situationen hinein fรผhlen. AuรŸerdem schenken wir unserem Gegenรผber gern 100 Prozent unserer Aufmerksamkeit, haben wirkliches Interesse und kรถnnen unglaublich gut zuhรถren.

Doch genau das ist das Problem. In der heutigen Welt bleibt selten Raum fรผr echte Gesprรคche und ehrliche Aufmerksamkeit. Dabei haben wir doch alle in uns diesen Drang, uns anderen Menschen mitzuteilen. Und wie dankbar sind wir deshalb fรผr Menschen, die uns ihre Aufmerksamkeit schenken und uns wirklich einmal zuhรถren.

Hochsensible Menschen eignen sich deshalb hervorragend als Gesprรคchspartner. Besonders in therapeutischen und sozialen Berufen oder im Coaching kommt uns das zugute. In zwischenmenschlichen Beziehungen haben wir jedoch oft Schwierigkeiten, uns abzugrenzen und zu erkennen, wann wir ein Gesprรคch beenden sollten, um uns am Ende nicht vollkommen ausgelaugt zu fรผhlen.

Wie bereits beschrieben besitzen hochsensible Menschen ausgeprรคgte emphatische Fรคhigkeiten. Wir kรถnnen also ganz tief in die Situationen anderer Menschen hinein fรผhlen. Das kann jedoch auch zur Gefahr werden.

Genau dann, wenn unser Mit-GEFรœHL in Mit-LEID umschlรคgt. Denn dann entzieht uns das Gesprรคch unglaublich viel Energie und kann uns sogar krank machen. Eine Grenze zu ziehen ist also essenziell dafรผr, dass wir gesund und in unserer Energie bleiben.

  • Ein gutes Gesprรคch sollte vom Redeanteil und Zuhรถren aus etwa ausgeglichen sein. Nur dann ist es ein wirklicher Dialog.
  • Hรถflichkeit ist nur dann etwas Gutes, wenn du dich damit wohl fรผhlst. Achte deshalb unbedingt auf deine persรถnlichen Bedรผrfnisse.
  • Erkenne, wann dein Kรถrper sich meldet (z.B. mit Herzklopfen, Kopfschmerzen etc.) und beende spรคtestens dann das Gesprรคch.
  • Signalisiere deinem Gegenรผber deutlich, dass du gehen musst, z.B. durch Kรถrpersprache, einen Blick auf die Uhr, dem Gang zur Toilette oder sprich einfach ehrlich an, dass du eine kleine Auszeit brauchst.
  • Lerne, dich von den Themen deines Gegenรผbers abzugrenzen. Das Leid der anderen ist nicht dein Leid. Mitfรผhlen ist etwas Wunderbares, mitleiden macht dich krank.

In meiner neuesten Podcast-Episode betrachte ich mein aktuelles Thema noch einmal von einer anderen Seite. Ich erzรคhle dir darin zum Beispiel, wie meine Vergangenheit als „seelischer Mรผlleimer“ aussah und warum ich deshalb auch immer wieder unter Liebeskummer litt.

Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Wenn ein Mensch aus emotionalen Grรผnden weint, รคndert sich die Zusammensetzung der Trรคnen.

Und noch etwas Interessantes in diesem Zusammenhang:

Eine menschliche Trรคne wiegt im Durchschnitt etwa 15 Milligramm. Das entspricht etwa 15 Sandkรถrnern. Oder 15 kleinen Ameisen. Wow!


Danke, dass du bis hierhin gelesen hast und ich hoffe, ich konnte dir ein paar kleine, wertvolle Infos mit auf den Weg geben.

Welche Themen wรผnschst du dir fรผr die kommenden Newsletter?

Weitere Infos zu mir und meinen Angeboten findest du auf meiner Webseite, in meinem Blog oder Podcast.

Hab eine gute Zeit!

Kristin

NEWSLETTER #1 – Perfektion | Fluch und Segen –

Bist du jemand, der es immer allen recht machen mรถchte? Der Angst vor Fehlern und Ablehnung hat? Der immer das bestmรถgliche Ergebnis von sich selbst erwartet?

Das Streben nach Perfektion an sich ist grundsรคtzlich ein guter Anreiz. Produkte und Dienstleistungen erhalten dadurch ein hohes MaรŸ an Funktionalitรคt und Fehler kรถnnen vermieden werden.

Doch der stรคndige Drang danach, die Dinge perfekt und richtig zu machen, kann auch dazu fรผhren, dass wir krank werden. Uns ausgebrannt fรผhlen. Oder in die Depression abrutschen.

Deshalb ist es so wichtig, fรผr dich ein Gleichgewicht zu finden und frรผhzeitig zu erkennen, wann du damit aufhรถren solltest, etwas immer weiter zu perfektionieren.


Perfektionismus und Hochsensibilitรคt

Wusstest du, dass besonders hochsensible Menschen einen sehr ausgeprรคgten Drang zur Perfektion haben? Durch unsere Tiefgrรผndigkeit und die Fรคhigkeit, etwas bis ins kleinste Detail hinein zu analysieren, sind wir besonders gut darin, Fehler aufzudecken, entsprechende Anpassungen zu treffen und somit Prozesse oder Produkte in hรถchstem MaรŸe zu optimieren.

Diesbezรผglich sind hochsensible Menschen fรผr Unternehmen wahre Perlen. Doch kann das auch ins Gegenteil umschlagen. Durch unseren Wunsch, alles perfekt zu machen, kรถnnen Konzepte und Ideen auch lange auf sich warten lassen. Deadlines werden vielleicht immer wieder verschoben, weil etwas „noch nicht fertig“ ist. Oder das Ergebnis ist so tiefgrรผndig und allumfassend, dass die Umsetzung fast unmรถglich erscheint. Das Ende vom Lied? Wir fรผhlen uns unverstanden, nicht wertgeschรคtzt und zweifeln an uns und unseren Fรคhigkeiten.

Wie also kannst du es schaffen, einen wertvollen Mittelweg zu finden, der vor allem die positiven Eigenschaften von Perfektionismus ins rechte Licht rรผckt?


So nutzt du deinen Perfektionismus auf positive Art und Weise.

  • Hole dir Unterstรผtzung bzw. Menschen an deine Seite, die dich darauf hinweisen, wenn du dich in der Perfektion verlierst.
  • Suche dir Projekt, wo deine Fรคhigkeiten zur Perfektion von groรŸem Nutzen sein kรถnnte.
  • Setze dir klare Ziele und Deadlines.
  • Mach dir bewusst, dass dein MaรŸstab fรผr 100% bereits weit รผber dem des Durchschnitts liegt.
  • Lerne, deine eigene Arbeit wertzuschรคtzen, auch wenn es sich fรผr dich vielleicht so anfรผhlt, als wรคre sie „noch nicht fertig“.
  • Versuche zu erkennen, wann Perfektionsmus angebracht ist und wann auch mal „nur“ 50 oder 80% Leistung ausreichen.
  • รœbe dich darin, deinen Perfektionismus anzunehmen, ihn lieben zu lernen und auch immer einmal wieder mit einem Augenzwinkern zu betrachten.

Neue Episode meines Podcasts: „HOCH-WAS? hochsensibel. “ – Hochsensibilitรคt & Perfektion

In meiner aktuellen Podcast-Folge spreche ich รผber das Thema „Hochsensibilitรคt und Perfektion“. Darin gehe ich noch einmal etwas genauer darauf ein, warum hochsensible Menschen oft sehr perfektionistisch sind und wie meine eigene Mobbing-Erfahrung in der Schulzeit meine Perfektionismus noch verstรคrkt hat.

Meinen Podcast findest du รผberall, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, Google Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc. Die aktuelle Episode gibt es hier:


Mein Learning der Woche…

Wusstest du, dass sich das Geschlecht der Schildkrรถten-Embryos nach der Temperatur richtet? Bei niedrigeren Temperaturen werden es mรคnnliche Embryos, bei hohen Temperaturen weibliche Reptilien.

Durch die Klimaerwรคrmung gibt es nun immer mehr weibliche Schildkrรถten, so dass viele Arten immer mehr vom Aussterben bedroht sind. Was fรผr traurige Aussichten…



Ich hoffe, dir mit meinem Newsletter einen kleinen Mehrwert geschaffen zu haben und bin gern fรผr deine Vorschlรคge bezรผglich zukรผnftiger Themen fรผr meinen Newsletter, Blog oder Podcast offen. Was interessiert dich zu den Themen Hochsensibilitรคt und Auftretenskompetenz?

Hab eine gute Zeit und genieรŸe den Frรผhling!

Kristin