Becken

#Becken #Körpersprache

Das Becken ist für viele vielleicht ein etwas untypisches Körperteil, doch möchte ich es wenigstens gern kurz in diese Serie mit aufnehmen. Du fragst dich warum? Ich selbst habe viele Jahre klassisch getanzt und außerdem auch noch viele Jahre lang im Chor gesungen. Und ich habe über die Jahre hinweg spannende Beobachtungen gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Das Becken ist eher versteckt im Körper, doch hat seine Stellung Auswirkungen auf unsere gesamte #Haltung. Und es kann auch direkt mit uns kommunizieren. Denken wir doch bloß einmal an den klassischen Bauchtanz. Da erzählt das Becken zahlreiche spannende Geschichten. Oder denken wir an den #Tanz ganz allgemein.

Professionelle Tänzer und Tänzerinnen haben eine sehr aufrechte Haltung und nutzen beim Tanzen das Becken auch als Kommunikationsmittel. Ein Beispiel, das mir dabei gerade in den Kopf kommt, ist Michael #Jackson mit seinem ganz eigenwilligen Tanzstil. Viele Personen aus dem professionellen Tanz haben ihr Becken allgemein ein wenig nach vorn gekippt, was über die Zeit nicht selten zu einem #Hohlkreuz führt. Ist das Becken jedoch allgemein etwas nach vorn geneigt, so kann der gesamte Körper dadurch gestreckter und aufgerichteter sein.

Die Stellung des Beckens hat Einfluss auf deine gesamte Haltung und somit auch auf deine Außenwirkung.

Das Gleiche gilt, neben der Tanzhaltung, für das Singen. Auch da benötigen wir eine aufrechte Haltung und es hilft, dabei das Becken ein wenig nach vorn zu kippen. Ebenso verhält es sich beim #Sprechen. Kippen wir das Becken ein wenig nach vorn, so gehen wir automatisch in eine aufrechtere Haltung.

Ist unser Becken dem hingegen jedoch nach hinten geneigt, so fällt unsere gesamte Körperhaltung in sich zusammen. Der Rücken wird runder und die Schultern fallen nach vorn. Der Kopf bzw. das Kinn sinkt ein wenig auf die Brust und der Blick wird gesenkt. All das hat erhebliche Auswirkungen auf deine #Außenwirkung.

Durch das leicht nach vorn gekipptes Becken stehst du aufrechter und wirkst somit selbstbewusster. Du wirst gesehen und wahrgenommen, während ein leicht nach hinten gekipptes Becken dich kleiner und unscheinbarer wirken lässt.

Schau einmal selbst, am besten vor dem Spiegel, wie die unterschiedlichen Beckenstellungen deine Haltung verändern. Und sei dir um dessen Wirkung bewusst. Dann kannst du diesen kleinen, aber feinen Effekt, zukünftig bewusst für dich nutzen.

Beine

#Beine #Körpersprache

Unsere Beine sind unsere Hauptfortbewegungsmittel. Wir benutzen sie tagtäglich, aber nur selten ist uns bewusst, dass auch sie eine ganz besondere #Sprache sprechen. Im jeweiligen Kontext betrachtet, können sie uns mitteilen, ob jemand gern mit uns zusammen ist oder nicht, ob jemand angespannt ist oder locker und wie selbstbestimmt sich jemand gibt.

Etwas, das vielleicht allen bekannt ist, ist das Beine übereinander schlagen. Was bei Frauen eigentlich dazu dient, dass man nicht unter den Rock oder das Kleid schauen kann, ist bei Männern eher unüblich. Was macht es mit dir, wenn ein Mann die Beine übereinander schlägt? Dem hingegen sehen wir bei Männern häufig das so genannte „#Manspreading“. Dabei sitzt der Mann mit extrem gespreizten Beinen. Was strahlt das für dich aus? Bequemlichkeit? Oder Dominanz? Auch hierbei kommt es wieder auf den jeweiligen Kontext an.

Unterhalten sich zwei Personen sitzend miteinander und einer oder beide haben die Beine verschränkt, kann man ein interessantes Phänomen beobachten. Wenn ein Thema angesprochen wird, bei dem wir uns wohl fühlen, zeigt die Fußspitze zu unserem Gegenüber. Wird dann plötzlich ein Thema angesprochen, bei dem wir uns nicht wohl fühlen, schlagen wir die Beine in die andere Richtung übereinander, so dass der Oberschenkel nun als Barriere zum anderen dient. Doch auch hier ist es wieder wichtig alles im Gesamtkontext zu betrachten.

Unsere Beine sind nicht nur Fortbewegungsmittel, sondern kommunizieren auf ganz besondere Art und Weise.

Wie verhält es sich im #Sitzen, wenn während eines Gesprächs jemand plötzlich die Hände auf die Knie legt und seinen Oberkörper leicht nach vorn neigt? Das kann ein Zeichen dafür sein, dass derjenige gehen bzw. die Situation verlassen möchte. Und wie ist es, wenn sich jemand ständig über die Oberschenkel streicht? Das kann eine Beruhigungsgeste sein. Vielleicht fühlt sich derjenige unwohl, weil ihm gerade eine unangenehme Frage gestellt wurde.

Beim #Stehen kann man schauen, ob die Knie extrem durchgedrückt oder eher locker sind. Durchgedrückte Beine zeigen eine gewisse Anspannung. Ist der Stand dann noch eher breitbeinig, wird damit ein Territorium markiert. Hier stehe ich! Oft sieht man diese breitbeinige, angespannte Haltung bei Polizisten im Einsatz. Sind die Beine oder Füße jedoch umeinander verschlungen oder gekreuzt, ist das ein ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass der andere sich in dem Moment wohl fühlt. Denn habe ich das Gewicht nur auf ein Bein verlagert, kann ich nicht schnell loslaufen bzw. flüchten.

Mut und Selbstvertrauen

#MutUndSelbstvertrauen #NeueWege

Als ich damals von Stuttgart nach Leipzig gezogen bin ohne wirklich jemanden in dieser Stadt zu kennen und mich dann hier (nach erfolgloser Jobsuche) selbstständig gemacht habe, hörte ich von Außenstehenden immer wieder die Worte: „Wow, das ist aber sehr mutig von dir!“ Doch für mich selbst war es das gar nicht, denn es war für mich einfach nur der Weg, den ich gegangen bin.

Für mich gibt es keinen Stillstand oder gar Aufgeben. Ich bin der Überzeugung, dass es für mich immer irgendwie eine Möglichkeit gibt, weiterzumachen. Uns bieten sich im Leben zahlreiche Chancen. Wir müssen nur wach und offen dafür sein. Und es lohnt sich, selbstbewusst nach vorn zu schreiten. Denn auch dann, wenn wir doch einmal „scheitern“ sollten, so steckt darin doch immer auch eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung und es entstehen daraus wieder neue Wege.

Mut und Selbstvertrauen sind für mich grundlegende Eigenschaften, um eigene Vorhaben auch wirklich umsetzen zu können.

Was mir damals gut geholfen hat, um mich mehr zu trauen und selbstbewusster zu werden? Nun, ich habe mich immer gefragt: Was kann im schlimmsten Fall passieren? Wenn ich mir diese Frage ganz ehrlich selbst beantwortet habe, stellte ich oft fest, dass meine Ängste in den meisten Fällen absolut unbegründet waren: Und waren sie realistisch, so habe ich mir eine Lösung für diese Herausforderung überlegt. Damit fühlte ich mich dann gleich viel sicherer.

Mutig Sein bedeutet, über deine eigenen Grenzen zu gehen. Doch was für dich selbst ganz normal ist, kann für jemand anderen bereits eine unüberwindbare Hürde sein. Selbstvertrauen brauchst du vor allem, um deine Wünsche und Vorstellungen gut vertreten und deine Projekte angehen zu können. Und Selbstvertrauen kannst du lernen. Das sollte also kein Hinderungsgrund sein, etwas nicht zu tun. Hol dir in diesem Fall Unterstützung auf einem Weg, der dir gut tut und welcher dich wachsen lässt.

Was, wenn es funktioniert?

#WasWennEsFunktioniert #NeueWege

Heute widme ich mich einem Thema, dem meines Erachtens nach viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Viel zu oft in meinem Leben habe ich mir die Frage gestellt, ob das, was ich vor habe, auch wirklich funktionieren kann. Und immer hatte ich einen Plan B in der Tasche, sollte ich doch keinen #Erfolg haben.

Und auch aus meinem Umfeld kenne ich dieses negative Denken. Da fielen oft Sätze, wie: „Ach, das klappt doch eh nicht.“, „Bist du dir wirklich sicher, dass du das machen willst?“ oder ganz klassisch: „Das kannst du doch nicht so machen!“

Viel zu oft konzentrieren wir uns darauf, was alles schief gehen könnte. Legen wir doch lieber den Fokus darauf, wie es sich anfühlt, wenn es wirklich funktioniert.

Genau den letzten Satz habe ich ziemlich oft gehört, als ich mich damals dazu entschlossen hatte, von Stuttgart nach Leipzig zu ziehen. Die Menschen um mich herum konnten nicht verstehen, dass ich „einfach so“ in eine andere Stadt ziehen werde, ohne dort einen neuen Job oder Familie und Freunde zu haben.

Ist es nicht oft so, dass wir uns viel zu sehr auf das konzentrieren, was alles schief gehen kann? Und ist das nicht ziemlich demotivierend, besonders dann, wenn man etwas Neues wagen will? Wie wäre es, wenn wir zukünftig mehr auf das unseren #Fokus legen, was alles möglich ist… und wie es sich anfühlt, wenn es wirklich funktioniert?

Was wäre, wenn du keine Angst hättest.

#WasWäreWennDuKeineAngstHättest#NeueWege

Ich habe in meinem Leben viele Dinge nicht umgesetzt, weil ich vor irgendetwas oder der Reaktion von irgendjemandem #Angst hatte und war dadurch in meinem Handeln oft blockiert. Was könnten die anderen denken, wenn ich jetzt dies oder das tue? Was, wenn es nicht funktioniert? Was, wenn ich damit anderen auf die Füße trete, Negatives auslöse oder die ganze Welt untergeht?

Dabei ist es doch oft so, dass die schlimmsten Szenarien lediglich in unserem Kopf entstehen. Nur in den seltensten Fällen tritt das wirklich ein, was wir uns im Vornherein ausmalen. Und ich habe mir oft schon die Frage gestellt, wo ich heute wäre, wenn ich damals, bei gewissen #Entscheidungen, keine Angst gehabt hätte. 

Angst hält uns in unserer sicheren Komfortzone. Gleichzeitig hindert sie uns jedoch daran, uns persönlich weiterzuentwickeln.

Zurück gehalten hat mich oft mein kleines Männlein auf der Schulter, welches mir des Öfteren ins Ohr flüsterte: Das kannst du nicht! oder: Das schaffst du nie! Heute habe ich Frieden mit meinen meckernden, kleinen Männlein geschlossen. Ab und an sitzt es zwar noch auf meiner Schulter und flüstert mir ganz leise ins Ohr… doch die meiste Zeit vergnügt es sich anderswo.

Doch noch einmal kurz zurück zum Thema Angst. Letzten Endes ist sie nicht nur etwas Schlechtes. Denn sie bewahrt uns auch davor, überhastete Entscheidungen zu treffen. Sie lässt uns in unserer #Komfortzone bleiben, wo wir uns sicher fühlen. Und nicht jeder von uns ist dazu bereit, die eigenen Grenzen zu überschreiten, denn es ist immer auch ein Risiko dabei. Eine wichtige Frage dabei ist: Ist deine Angst begründet oder nur ein selbst gemachtes Bild in deinem Kopf?

Wenn du jetzt einmal auf dein #Leben zurück blickst: Wo stündest du heute, wenn du damals keine Angst gehabt hättest? Bereust du heute deine damals getroffenen Entscheidungen? Und was wäre, wenn du ab heute deine Angst bzw. das „kleine Männlein auf deiner Schulter“ in einer Kiste verstaust und dich endlich traust?