Neurodivergenz im Berufsalltag. | Herausforderungen.

Die Gehirne neurodivergenter Menschen ticken einfach anders.

Und genau das fรผhrt dazu, dass viele Menschen mit #Neurodivergenzen versuchen, sich immer wieder an eine (Arbeits-)Welt anzupassen, die einfach nicht fรผr sie gemacht ist.

Zu den alltรคglichen #Herausforderungen gehรถren zum Beispiel:

โšก๏ธรœberreizung sowie รœber- oder Unterforderung,

โšก๏ธPotenziale, die unterdrรผckt werden (mรผssen),

โšก๏ธVersuch der stรคndigen Anpassung,ย 

โšก๏ธAngststรถrungen und Depression,

โšก๏ธ Ausgrenzung und Mobbing

โšก๏ธ(neurodivergentes) Burnout.

Doch all dem kann und sollte entgegen gewirkt werden. Durch flexible und transparente Arbeitsumgebungen, durch Anpassungen bezรผglich der Arbeitsbedingungen und vor allem durch die Erkenntnis, dass #Unternehmen von neurodivergenten Menschen unglaublich profitieren.

Was sind Punkte bzw. Herausforderungen, die dir noch einfallen?

——–

Wer mehr zu diesem spannenden Thema erfahren mรถchte, dem empfehle ich mein 30-Minuten-Buch „Neurodivergenz im Berufsalltag.“, welches am 19.03.26 beim GABAL Verlag erscheinen wird… und das du jetzt bereits vorbestellen kannst.



NEURO-WAS?!

Nicht selten blicke ich in fragende Gesichter, wenn ich รผber das Thema Neurodiversitรคt und allem, was dazu gehรถrt, spreche. Und ich kann es absolut verstehen.

Denn als ich das erste Mal von den Begriffen Neurodiversitรคt, Neurodivergenz, neurotypisch usw. hรถrte, hatte ich einen echten Knoten in meinem Kopf und ich fragte mich: „Wovon sprechen die da eigentlich?“ Deshalb findest du im Folgenden meinen Versuch einer ganz einfach Einordnung.



รœbrigens ist Neurodiversitรคt keine Modeerscheinung, sondern sie war schon immer da. Es gab nur keinen Namen dafรผr. Und es ist sehr spannend fรผr mich mitzuerleben, wie dieses so wichtige Thema immer mehr Einzug in unsere Gesellschaft erhรคlt. Denn genau das bedeutet vor allem fรผr Unternehmen einen wichtigen Grundstein fรผr die eigene Zukunftsfรคhigkeit zu legen.

Wann ist dir das Thema Neurodiversitรคt das erste Mal begegnet?

Schubladendenken

Ein jeder von uns tut es: Andere Menschen bewerten, beurteilen und sie in Schubladen stecken. Und das ist auch gut so! 

Denn, indem wir Dinge und Menschen an Hand unserer Erfahrungen und unseres Wissens in Kategorien einordnen, erleichtern wir uns den Alltag. Unser Gehirn kรถnnte ansonsten die Masse an Informationen und Reizen nicht verarbeiten. 

Das Schubladendenken und Bewerten kรถnnen wir also nicht unterbinden. Was wir jedoch tun kรถnnen ist, uns dieses Prozesses bewusst zu werden. Und uns den Raum und die Zeit zu geben, unsere ersten Eindrรผcke im Nachhinein noch einmal zu รผberdenken. Insbesondere bei Menschen und in Situationen, die uns wichtig sind. 

Es geht z.B. darum, nicht immer gleich das auszusprechen, was uns in den Kopf kommt. Sondern Menschen erst einmal die Chance zu geben, aus der Schublade, in die wir sie im ersten Moment hinein gestopft haben, herauszukommen. Situationen neu zu betrachten und offen zu sein fรผr die Anpassung und Verรคnderung unserer Sichtweise.

Was sind deine Gedanken dazu?