Bildhafte Sprache

#BildhafteSprache #StoryTelling

Du hast eine Idee, weißt, von welcher Perspektive aus du deine Geschichte erzählen möchtest, du hast eine fesselnde #Storyline mit einem oder sogar mehreren Wendepunkten erstellt und nun geht es daran, deine Geschichte zum Leben zu erwecken. Denn neben all den genannten Merkmalen ist es auch wichtig, die richtigen Worte zu verwenden. Nur so kann es zu einer wirklichen Gedankenverschmelzung zwischen dir und dem Publikum kommen.

Das menschliche #Gehirn denkt größtenteils in Bildern. Doch wie schaffen wir es, diese Bilder, allein mit Worten, in die Köpfe des Publikums zu bekommen? Die Basis dafür bildet eine einfache #Sprache. Zu meinen Klienten sage ich oft: „Stell dir vor, du würdest zu einem Kind sprechen. Welche Worte würdest du wählen?“

Je mehr deine Wortwahl die Sinne anspricht, umso stärker wird deren Wirkung sein.

Neben der einfachen Sprache geht es darum, so viel wie möglich zu beschreiben, um die #Sinne anzusprechen. Denn das, was wir sinnlich erfahren, bleibt besser in unserem Gedächtnis verankert. Anstatt also zu sagen: „Die Blume blüht auf der Wiese.“ wäre das hier viel treffender: „Mit ihrem kräftigen Rot, das einem sofort ins Auge fiel, steht sie, wie die Königin aller Blumen, auf der saftig, grünen Wiese und verbreitet einen lieblichen Duft, der Herzen zum Schmelzen bringt.“

Beschreibe das, was du darstellen willst, so detailliert wie möglich. Was siehst, hörst, riechst, fühlst und schmeckst du? Beim Storytelling geht es nicht unbedingt um die Geschichte an sich, sondern darum, was die Hauptperson dabei erlebt, wie es sich angefühlt und wie es den Menschen verändert hat. Deshalb ist es so wichtig, alle Sinne mit einzubeziehen.

Nutze deshalb viele beschreibende Wörter, Adjektive und #Lautmalereien. Worte, die du auch mit deiner #Stimme gut gestalten kannst. Nutze das gesamte Repertoire, um dein Publikum zu erreichen. Dann wirkt das, was du sagst, auch auf mehreren Ebenen. Male Farben mit deinen Worten und lass somit ein buntes Bild in den Köpfen der anderen entstehen.

Mindset und Charisma

#MindsetUndCharisma #Körpersprache

Ich kenne niemanden, der nicht gern einmal in der Lage wäre, bei anderen die #Gedanken zu lesen. Weshalb beschäftigen wir uns überhaupt so intensiv mit dem Thema Körpersprache und weshalb ist es für viele Menschen so interessant? Es ist eine echte Faszination, Menschen lesen zu können. Zu wissen, was sie gerade denken. Und natürlich, ob sie lügen oder die #Wahrheit sagen. Doch ganz so einfach ist es natürlich nicht. Selbst den besten Experten gelingt es nicht immer, zu ihrem Gegenüber durchzudringen.

Ich habe mich über die Jahre viel mit dem Thema Gesprächs- und Verhörtechniken beschäftigt. Und was dabei immer wieder deutlich wird, ist, dabei alles miteinander zu verbinden. Das Abchecken des Normalzustands, die Körperreaktionen zu beobachten, im richtigen Moment die richtigen #Fragen zu stellen sowie ein echtes Interesse am Gegenüber zu haben. Denn, wenn du kein Interesse daran hast, die „Wahrheit“ auch sehen zu wollen, dann wirst du sichtbare Hinweise einfach übersehen oder sie gar nicht erst wahrnehmen.

Menschen lesen und Lügen von der Wahrheit unterscheiden zu können, ist ein komplexer und anspruchsvoller Prozess.

Dazu ein kleines Beispiel: Menschen mit sehr viel #Charisma, wirken auf andere anziehend und haben eine positive Aura um sich. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn wir bei diesen Menschen von Grund auf nichts Negatives vermuten. Man hört dann oft: „Was? Der??? Das glaube ich jetzt nicht… das war doch immer so ein Guter!“ Und wenn wir versuchen, solche Menschen zu lesen, dann kann es gut sein, dass wir Hinweise und Merkmale übersehen, weil wir einfach nicht glauben können, dass diese Person etwas #Böses getan hat.

Ein ganz anderes Phänomen zeigt sich in Bezug auf das persönliche #Mindset. Es kann sein, dass Menschen etwas so Schlimmes erlebt haben, dass ihr Gehirn, sozusagen als Schutz, dieses Erlebnis komplett ausblendet… so, als wäre es nie geschehen. Nehmen wir z.B. traumatische Ereignisse, die das #Gehirn dann in eine Art „Tresor“ packt. Die Person ist dann wirklich der vollen Überzeugung, dass dieses Ereignis nie passiert ist. Und was ist dann in diesem Fall mit der Körpersprache? Dadurch, dass die Person zu 100 Prozent davon überzeugt ist, dass das Ereignis nie passiert ist, wird der Körper auch keine Stressmerkmale zeigen. Die eigentliche „#Lüge“ wird in diesem Fall zur „Wahrheit“ und es ist kaum möglich, dieses Rätsel zu lösen.

Diese Beispiele zeigen, wie schwierig das eigentliche Lesen von Menschen ist. Es geht weit über das Erkennen einzelner körperlicher Merkmale hinaus. Sei dir dessen immer bewusst und verurteile Menschen niemals vorschnell, z.B. auf Grund einer einzelnen Armbewegung. Denn das genaue Hinschauen, das Stellen der richtigen Fragen sowie das letztendliche Interpretieren des Ganzen, ist ein anspruchsvoller und komplexer Prozess.