🌿 Immer und immer wieder…

lösche ich die soeben gemachte Aufnahme und beginne wieder von vorn. Ich bin unzufrieden mit mir und dem, was ich eingesprochen habe. Eine freundliche und positive Begrüßung soll es sein… für meinen Podcast… für die zweite Folge.

Nach dem 3. Versuche gebe ich auf und atme tief durch. So ein Mist! Dabei weiß ich doch genau, wie es geht. Dabei habe ich es doch gelernt! Wie kann das denn jetzt plötzlich nur so schwer sein?

Ein paar anstrengende Wochen liegen hinter mir. Ich bin müde und abgespannt. Meine Konzentration ist an diesem Tag nicht die beste und meine Gedanken schweifen immer wieder ab zu den Dingen, die noch abgearbeitet werden müssen.

Und in diesem Moment wird mir bewusst, worum es in meinem Podcast eigentlich geht. Ich möchte Menschen berühren. Einen Teil von mir zeigen und möglichst einfach und unterhaltsam über das Thema Hochsensibilität informieren. Muss ich dafür perfekt sein? Nein!

Doch Perfektion ist ein Teil von mir, schon seit ich denken kann. Und auch von vielen anderen hochsensiblen Menschen. Und immer wieder arbeite ich daran, Dinge auch einfach mal loszulassen. Sie sein zu lassen. Auch, wenn sie nicht perfekt sind.

Somit drücke ich auf Aufnahme und beginne genau damit: Über das zu sprechen, was ich gerade erlebt habe. Und es ist die perfekte Überleitung zu meinem Thema. Also doch irgendwie wieder perfekt. 😌

Und es ist plötzlich wieder ganz einfach! Wenn ich mir erlaube, ich selbst zu sein. Wenn ich mir erlaube, Fehler zu machen. Und wenn ich einen Teil meiner Unperfektheit zeige. 

Wie ist das bei dir?

PS: Übrigens spreche ich an einer Stelle in meinem Podcast immer wieder von Puzzleteilen, obwohl ich eigentlich das Wort Puzzle verwenden wollte. Und weißt du was? Ich habe es einfach drin gelassen und genau so veröffentlicht. Ist es dir aufgefallen?