
“Neurodivergente Menschen im Unternehmen kündigen nicht laut, sie verabschieden sich leise.”
Kennst du das Problem, dass Mitarbeitende ganz plötzlich und scheinbar ohne Vorankündigung dein Unternehmen verlassen? Oder bist du vielleicht sogar selbst jemand, der schon längst für sich entscheiden die derzeitige Arbeitsstelle zu verlassen?
Etwa 20 Prozent aller Menschen sind neurodivergent. Das bedeutet, dass die Funktionsweise ihres Gehirns von denen der Masse abweicht. Und es bedeutet auch, dass etwas jeder 5. Mensch im Unternehmen neurodivergent ist.
Wer diesen Fakt leugnet, vor allem als Führungspersönlichkeit, übersieht die daraus entstehenden Chancen für die Unternehmen der Zukunft. Denn neurodivergente Menschen besitzen einzigartige Potenziale und Fähigkeiten, von denen unsere Gesellschaft und vor allem Unternehmen profitieren können.
Von neurodiversen und inklusiven Arbeitswelten profitieren letztendlich alle Menschen im Unternehmen. Neurodivergente Menschen jedoch ganz besonders. Und wer sich dessen nicht bewusst ist und diesen Fakt ignoriert, riskiert, dass qualitativ hochwertige Mitarbeitende scheinbar von jetzt auf gleich das Unternehmen verlassen. Oft haben sie innerlich schon lange vorher gekündigt und wahren nur noch den Schein nach außen.

Durch meine eigene Hochsensibilität ist es mir in meiner Arbeit als Coach schon immer sehr leicht gefallen, mich auf die unterschiedlichsten Persönlichkeitstypen einzustellen und schnell Vertrauen zwischen anderen Menschen und mir zu erschaffen.
Durch diese Offenheit, Transparenz und Authentizität haben meinen Klienten und Klientinnen mir immer sehr schnell ihr Herz geöffnet und mir auch immer wieder Geschichten aus ihrem Arbeitsalltag erzählt, die mich oft einfach nur sprachlos machten. Und schnell reifte in ihnen darauf hin die Erkenntnis, dass der Arbeitsort, an dem sie sich gerade befanden, ihnen letztendlich mehr schadet als gut tut. Und dann kommen sie an den Punkt, an dem sie sich innerlich bereits vom Unternehmen verabschiedet haben und nur noch Dienst nach Vorschrift tun.
Denn neurodivergente Menschen besitzen zwar einzigartige Potenziale, von denen vor allem Unternehmen mehr als profitieren könnten, jedoch werden diese Potenziale durch unpassende Arbeitswelten oder zu starre Strukturen oft unterdrückt oder gar nicht erst erkannt. Daraus folgt, dass neurodivergente Menschen immer wieder unter dem Radar fliegen, weil ihre Persönlichkeitsmerkmale immer noch mehr als Schwäche, als als echte Stärke gesehen werden.
Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstützen möchtest, dann melde dich gern bei mir.

Das kannst du tun, um alle Persönlichkeitstypen, vor allem jedoch neurodivergente Menschen, positiv in dein Unternehmen zu integrieren:
Akzeptanz von Vielfalt im Denken: Unsere Unterschiedlichkeiten machen letztendlich Menschlichkeit aus. Sie fördern Kreativität, unterstützen bei der Lösungsfindung und treiben Innovation voran.
Flexible Arbeitszeitmodelle: Teilzeit, Home-Office, Gleitzeit… was auch immer in der jeweiligen Situation angemessen ist und zu der jeweiligen Person passt, sollte möglich gemacht werden.
Verschiedene Räumlichkeiten: Je nach Befindlichkeit, Persönlichkeit und dem individuellen Bedürfnis darf es verschiedene Räume innerhalb und auch außerhalb des Unternehmens geben.
Individuelle Arbeitsplatzgestaltung: Jeder sollte für sich und seine Bedürfnisse gut sorgen dürfen.
Integration von Bedürfnissen: Bereits bei der Planung von Arbeitswelten sollten die Menschen im Unternehmen mit einbezogen werden. Was braucht jede(r) Einzelne, um sich wohl zu fühlen und gut arbeiten zu können?
Aufgabenorientierte Rollenverteilung: Der Blick sollte von starren Arbeitsbeschreibungen hin zum Rollendenken gewandelt werden. Welche individuelle Fähigkeiten stecken in jeder einzelnen Person und wie und wo kann sie ihre Potenziale am besten entfalten?
Fokus auf Ergebnis: Nicht das “Wie?”, sondern das Ergebnis darf in den Mittelpunkt gestellt werden. Da alle Menschen unterschiedlich sind, hat auch jede(r) individuelle Herangehensweisen.
Inklusive Führungskultur: Am wichtigsten erscheint mir die Vorbildfunktion der Führungsebene. Es ist leicht, seine Mitarbeitenden in Coachings zu stecken. Wenn jedoch anschließend kein Raum für die individuelle Umsetzung geschaffen und mit gutem Beispiel voran gegangen wird, so scheitert der Erfolg letztendlich an der konkreten Umsetzung.
Du hast eine Frage an mich oder wünschst dir professionelle Unterstützung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Kündigung:
- Eine McKinsey Studie aus dem Jahr 2022 zeigt, dass etwa 1/3 aller Beschäftigten über Kündigung nachdenkt. Die drei wichtigsten Gründe dafür sind: unzureichende Vergütung (39%), Unzufriedenheit mit Führungskräften (36%) und Mangel an beruflicher Entwicklung und Beförderung (34%).
- Eine Zusammenfassung mehrere Studien zeigt die 5 meist genannten Gründe für eine Kündigung: Stress und Überlastung (häufigster Faktor), fehlende Entwicklungsmöglichkeiten, schlechte Führung bzw. mangelnde Wertschätzung, unzureichendes Gehalt und ein schlechtes Arbeitsklima.
- Kündigungsentscheidungen sind multifaktoriell und Menschen kündigen selten spontan.
- Wenn jemand kündigt, brechen soziale Netzwerke im Unternehmen teilweise zusammen. Kündigung ist also kein isoliertes Ereignis, sondern beeinflusst ganze Teams.
- Mitarbeitende nennen im Kündigungsgespräch häufig nicht die echten Gründe. Statt “schlechter Führung” sagen sie z.B. sie suchen neue Herausforderungen.

Heute erhältst du den Zugang zum zweiten und dritten Teil meiner kleinen Podcast-Serie “Hochsensible Kinder.” In der kommenden Woche geht es dann weiter mit den Lösungsansätzen.
Ich freue mich über dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du überall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.
Hochsensible Kinder. | Chancen. – Hoch-Was? hochsensibel.

Beide OnlineKurse umfassen jeweils ungefähr 60 Minuten und beinhalten viele praktische Lösungsansätze inklusive Arbeitsblätter, um die Veränderung leicht in deinen (Berufs)Alltag zu integrieren.

Heute geht es weiter mit den nächsten beiden Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch “Neurodivergenz als deine Stärke.”, die dir dabei helfen können, zukünftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Wie sieht mein Gesamtbild aus?
Nachdem du den Blick die letzten beiden Woche auf dein Selbst- und Fremdbild gerichtet hast, geht es heute darum, beide Seiten wirkungsvoll zusammenzubringen. Folgende Fragen können dir dabei helfen:
🧩 Was sind die Erkenntnisse aus meinem Selbstbild?
🧩 Was sind die Erkenntnisse aus der Sichtweise anderer?
🧩 Was sind die Adjektive, die mich als Mensch beschreiben?
Du kannst für diesen Prozess gern kreativ werden und dir ein umfassendes Gesamtbild von dir gestalten. Nutze dafür gern auch unterschiedliche Farben, Schriften, Fotos, Schlagzeilen oder was auch immer dir dafür in den Sinn kommt. Was genau zeichnet dich als Mensch mit deiner Neurodivergenz aus?
Welche Werte sprechen mich an?
Nachdem du in der letzten Woche dein umfassendes Gesamtbild von dir gestaltet hast, kommen wir nun diese und nächste Woche zu deinen persönlichen Werten.
Heute geht es darum erst einmal die Werte für dich zu erkennen, die dich persönlich am meisten ansprechen. Suche dir dafür am besten Werte-Übersichten oder Werte-Tabellen aus dem Internet heraus und schreibe all die Werte für dich auf, die dich am meisten ansprechen. Es geht hierbei nicht um richtig oder falsch oder um eine bestimmte Anzahl. Handle bei deiner Auswahl möglichst spontan und folge deiner Intuition.
Nächste Woche werden wir dann aus dieser Übersicht deine 5 wichtigsten Werte herausfiltern, nach denen du zukünftig dein Leben ausrichten und gestalten kannst.
Du möchtest gleich intensiver einsteigen? Dann geht’s hier direkt zu meinem Arbeitsbuch.


Kompaktes Wissen auf den Punkt gebracht:
Wenn dir mein 30-Minuten-Buch “Neurodivergenz im Berufsalltag.” gefallen hat, so kannst du in meinem 60-Minuten OnlineKurs zum Buch mittels vieler praktischer Übungen und Lösungsansätze das Thema vertiefen, um so letztendlich deine berufliche Erfüllung zu finden.


Unser nächstes Community-Treffen findet am Mittwoch, den 06.05.26 um 19 Uhr statt. An diesem Abend geht es um das Thema, wie wir uns gut auf heisse Sommertage vorbereiten können.
Melde dich noch schnell unverbindlich für unsere Community an und verpasse keinen unserer Termine. Nutze dafür einfach unser Kontaktformular.

Wusstest du, dass…
…du letztendlich zu deinen Gedanken wirst?
Dein Gehirn passt sich dem an, was du wiederholst. Wiederholte Gedanken stärken die neuronalen Verbindungen (Neuroplastizität). Und genau diese Verbindungen formen deine Biologie.
Die gute Nachricht: Dein Gehirn kann sich neu ausrichten. Was gelernt wurde, kann auch wieder verlernt werden: durch Wiederholung, Aufmerksamkeit und Emotion.
Hättest du es gewusst?

…wünsche ich dir schöne Ostertage und zukünftig mehr Gewissheit und Klarheit darüber, was dir eigentlich wirklich gut tut und wie du besser für dich sorgen kannst. Zu erkennen, dass du vielleicht einfach nur noch nicht den passenden Ort für dich gefunden hast, kann eine echte Erleichterung für dich sein.
Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwünsche hast, dann lass es mich gerne wissen.
Gern unterstütze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persönlichen Weg.
Alles Liebe für dich und das neue Jahr!
Kristin
PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website.





