Nicht Weglassen

#NichtWeglassen #PositiveFormulierungen

Ein kleines Wort kann so viel verändern. Deine Gedanken, dein Handeln sowie die Art und Weise deiner Kommunikation. Dazu ein kleines Beispiel. Wir können einen bestimmten Sachverhalt auf zwei verschiedenen Wegen ausdrücken:

Variante 1: Ich möchte nicht krank werden.

Variante 2: Ich möchte gesund bleiben.

Was passiert mit dir, wenn du diese beiden Sätze miteinander vergleichst? Welche Gefühle rufen sie in dir hervor? Auf was wird hierbei jeweils der Schwerpunkt gelegt?

Sagst du: „Ich möchte nicht krank werden.“, konzentrierst du dich auf das Negative und stellst es so in den Mittelpunkt. Du programmierst dich also regelrecht in diese Richtung: „Oh Gott, hoffentlich werde ich nicht krank!“ Da schwingen viele Ängste, vielleicht sogar Panik mit.

Verwendest du das Wörtchen „nicht“, sprichst du davon, was du vermeiden möchtest. Lenke deinen Fokus deshalb lieber auf das, was du willst und fasse es ganz klar in Worte.

Sagst du im Gegenzug: „Ich möchte gesund bleiben.“, gehst du vom Positiven aus. Es geht dir gut, du bist gesund und möchtest es auch bleiben. Wunderbar! Warum also das Negative… das Kranksein in den Mittelpunkt stellen?

Möchtest du positiv kommunizieren sowie gute Gedanken und Gefühle haben und auch andere daran Teilhaben lassen, versuche zukünftig auf das Wörtchen „nicht“ zu verzichten. So lenkst du deinen Schwerpunkt und den der anderen auf das Positive.

Sei dir bewusst, was für einen großen Einfluss deine Worte und Gedanken auf dein Wohlbefinden haben! Und solltest du das Wörtchen „nicht“ doch nicht ganz weglassen können, dann sage wenigstens: „Ich kann das NOCH nicht.“ 😉

Weichmacher Vermeiden

#WeichmacherVermeiden #PositiveFormulierungen

Als ich meinem Freund die Themen für diese Woche zeigte, las er sich die einzelnen Punkte durch und fragte mich dann: „Was sind denn Weichmacher?“

Weichmacher in der #Sprache sind Wörter, welche die Bedeutung einer Aussage relativieren bzw. „weich machen“. Das geschieht manchmal aus #Angst davor, zu hart zu sein oder aus einer Unsicherheit heraus. Es werden eher Andeutungen gemacht als klare Ansagen. Das passt auch zu einem eher weichen #Führungsstil.

Ich möchte das an einem kurzen Beispiel verdeutlichen. Anstatt zu sagen: „Frau Müller, bitte sorgen Sie dafür, dass das Schreiben an Herrn Maier bis spätestens Montag in der Post ist.“ wird eher folgende Formulierung gewählt: „Liebes Team, wir sollten vielleicht bald einmal das Schreiben an Herrn Maier rausschicken.“ Was fehlt, ist hierbei das klare #Delegieren an eine konkrete Person mit einer klaren Aufgabe und einer entsprechenden Deadline. Anstatt eindeutige Ansagen zu machen, wird sich lieber hinter dem „wir sollten vielleicht bald…“ versteckt. Das führt jedoch dazu, dass sich nicht wirklich jemand verantwortlich fühlt und die Ansage im Nichts verschwindet.

Hinter Weichmachern in der Sprache verstecken sich diejenigen, die Angst davor haben, Verantwortung zu übernehmen.

Weitere Weichmacher sind zum Beispiel die gestern angesprochenen Verallgemeinerungen. Außerdem gehören dazu auch Andeutungen und Zweideutigkeiten. Bei beiden hält man sich eine Hintertür offen und kann letztendlich immer sagen: „Das hab ich doch gar nicht so gemeint.“

Um effektiv und möglichst eindeutig kommunizieren zu können, sollten sprachliche Weichmacher vermieden werden. Anstatt „vielleicht“ oder „wir sollten bald einmal…“ zu verwenden, sind direkte Ansagen mit klaren Deadlines eindeutig die bessere Wahl.

Keine Verallgemeinerungen

#KeineVerallgemeinerungen #PositiveFormulierungen

„Immer machst du alles falsch!“ Dieser Satz oder ähnliche Sätze fallen schnell einmal in #Diskussionen oder Streitgesprächen. Allerdings sind sie nicht wirklich effektiv und konstruktiv. Denn niemand macht IMMER und dann auch noch ALLES falsch. Solche Sätze sind meist nur Ausdruck extremer Unzufriedenheit und führen häufig zu noch mehr #Frustration.

Mit konkreten Ansagen und eindeutigen Ich-Botschaften schaffen wir Klarheit und vermeiden endlosen Interpretationsspielraum. Somit wird die Wahrscheinlichkeit für Missverständnisse geringer und die Kommunikation insgesamt entspannter.

Auch das allseits beliebte Wörtchen „man“ wird gern verwendet. „Man macht das so nicht.“ oder „Man sagt so etwas doch nicht!“ Allerdings habe ich diesen „man“ noch nie getroffen. Ganz besonders fällt mir das „man“ in Situationen auf, in denen es Menschen unangenehm ist, über sich selbst zu sprechen. Zum Beispiel, wenn sie über Themen reden, bei denen sie nicht so gut da stehen. Dann wird das „man“ an der Stelle von „ich“ verwendet, um eine gewisse Distanz zwischen einem Selbst und dem Negativen herzustellen.

Wie können wir nun also Verallgemeinerungen vermeiden? Ganz einfach: #Klartext reden! Anstatt „man“ oder die Allgemeinheit vorzuschieben, sprich ganz klar von dir selbst in der „ich“-Form und steh zu deinen Aussagen. Außerdem hilft es, Situationen so eindeutig wie nur möglich zu benennen. Was denkst du? Wie fühlst du dich? Was genau nimmst du wahr? Ist es wirklich „immer“, dass der andere etwas falsch macht? Oder vielleicht doch nur in gewissen Situationen?