๐ŸŒฟ Newsletter #46 | Rรผckblick. | Was ich aus 17 Jahren Selbststรคndigkeit gelernt habe.

[Foto: Stephan Glathe, 2008]

Was ich meinem jรผngeren Ich vor 17 Jahren gern gesagt hรคtte:

โ€œWรคhle mit Bedacht aus, mit wem und mit was du deine kostbare Zeit verbringst. Lรถse dich schneller von Menschen, die dir nicht gut tun oder die dich klein halten wollen. Und vertraue letztendlich deiner Intuition und dem, was du fรผhlst. Du bist auf dem richtigen Weg und kannst GroรŸes vollbringen!โ€


Und wieder einmal ist dieser besondere Tag, der 15.01., einfach so an mir vorbei geschlichen. Meine Erfolge zu feiern, war noch nie so wirklich mein Ding. Lieber einfach weiter machen, bescheiden sein und mich nicht so in den Mittelpunkt stellen. 

In den vergangenen 17 Jahren habe ich viele wunderbare Menschen kennengelernt. Ich habe unter anderem den Weltstar Robbie Williams persรถnlich treffen dรผrfen, habe Sebastian Fitzek die Hand geschรผttelt und der liebe, gute Helmut Krauss wurde zu einem meiner vertrautesten Freunde. 

Doch auch geschรคftlich habe ich รผber die Jahre hinweg viele Menschen positiv berรผhrt. Meine Angebote habe ich immer wieder angepasst und optimiert. Anfangs strรคubte ich mich gegen Online-Sessions, jetzt gehรถren sie zu meinem Alltag. Von dem direkten Kontakt mit Menschen ging die Reise hin zu digitalen Angeboten. Sogar 3 Bรผcher habe ich mittlerweile geschrieben. 

Ich habe beobachten kรถnnen, wie viele meiner Klienten und Klientinnen manchmal sogar verzweifelt zu mir kamen und durch unsere Zusammenarbeit neue Kraft schรถpften, um anschlieรŸend ihren Weg selbstbewusst weiter zu gehen. Ich bewundere jede/n Einzelne/n von ihnen. Denn es ist nicht selbstverstรคndlich, sich einer meist doch fremden Person (in diesen Fรคllen mir) anzuvertrauen, sich zu รถffnen und die Bereitschaft zu zeigen, sich persรถnlich weiterentwickeln zu wollen. 

Ich blicke zurรผck auf 17 Jahre voller Hรถhen und Tiefen. Voller Selbstzweifel und Hoffnung. Voller Dankbarkeit und Demut. Und an dieser Stelle: โ€œDanke!โ€ an alle Menschen, die mich ein Stรผck meines Weges begleitet haben. Denn ihr seid letztendlich der Grund, weshalb ich heute an dem Punkt stehe, wo ich bin.

Schon mein ganzes Leben lang habe ich gespรผrt, dass ich irgendwie anders bin als andere. Tiefgrรผndiger, analytischer, feinfรผhliger. Gerechtigkeit und Fairness waren mir schon immer sehr wichtig. Und dass sich die Menschen um mich herum wohl fรผhlen. 

Leider wurde mir all das auch immer wieder zum Verhรคngnis. Ich wurde immer ausgenutzt, ausgegrenzt oder einfach so stehen gelassen. Doch all das hat mich auch stark werden lassen. Und vor etwa 15 Jahren habe ich durch einen Artikel im Internet erkannt, was mich so โ€œandersโ€ macht. Meine eigene Hochsensibilitรคt. Und ich begann, mich damit auseinanderzusetzen.

Als Corona die Welt zum Stillstand brachte, musste auch ih mich nur orientieren und ausrichten. Und ich begann, das Thema Hochsensibilitรคt und Neurodiversitรคt aktiv mit in meine Arbeit zu integrieren. Die Wissenschaft dazu steckt auch heute immer noch in den Kinderschuhen, aber die Erkenntnisse sind bezeichnend. Es wird gesagt, dass etwa 20-30% der Menschen neurodivergent sind, also dass deren Funktionsweise des Gehirns von der โ€œNormโ€ abweicht. Und die Dunkelziffer scheint um einiges grรถรŸer zu sein.

Diesen doch sehr hohen Anteil dรผrfen wir nicht einfach ignorieren. Und genau das habe ich mir zur Aufgabe gemacht. Heute unterstรผtze und begleite ich (nicht nur) neurodivergente Menschen auf ihrem Weg zu mehr Klarheit, Selbstbewusstsein und Lebensfreude. Insbesondere im beruflichen Umfeld darf dieses Bewusstsein fรผr Neurodiversitรคt noch mehr wachsen.

Dazu trage ich, neben meinen Coachings, mit meinem Podcast โ€œHOCH-WAS? hochsensibel.โ€, mit meinen Bรผchern, mit meinen Postings, mit meinen Vortrรคgen und meinem Fernsehauftritt, mit meiner gegrรผndeten Online-Community fรผr hochsensible Menschen und mit meinen Online-Kursen mit bei. Des weiteren mรถchte ich zukรผnftig auch wieder mehr auf die Bรผhne oder in den klassischen Medien zu sehen sein.

Falls du Ideen hast und mich auf meinem Weg unterstรผtzen mรถchtest, dann melde dich gern bei mir.

Heute gibt es von mir ein paar Impulse dazu, was dich bei deiner Selbststรคndigkeit unterstรผtzen kann:

Flexibilitรคt: Du darfst bereit sein, deine Angebote flexibel zu gestalten und den aktuellen Geschehnissen anzupassen.

Menschen: Sei neuen Begegnungen gegenรผber offen. Bedrรคnge die Menschen nicht, sondern beobachte erst einmal, wie du ihnen am besten begegnen kannst. Du kannst von jeder Person, die dir in deinem Leben begegnet, etwas lernen.

Resilienz: Sei darauf vorbereitet, dass du Rรผckschlรคge und Scheitern erleben wirst. Aber auch das sind Momente, aus denen du letztendlich lernen kannst.

Aktion: Versuche, die Dinge nicht perfekt zu machen. Folge erst einmal deiner Intuition. Komm ins Tun. Anpassungen kannst du auch spรคter noch machen. 

Vertrauen: ich glaube, dass einer der wichtigsten Punkte ist, dir selbst und deiner Mission zu vertrauen. Wenn du selbst nicht daran glaubst, wie sollen es dann andere tun?

Stabilitรคt: Ein Netzwerk aus Menschen, die dich unterstรผtzen, die ehrlich zu dir sind, die dir zuhรถren und deinen Mehrwert erkennen, sollten die Basis deines Lebens sein. Denn daraus kannst du Kraft schรถpfen, Liebe erfahren und besonders in schwierigen Zeiten wertvolle Unterstรผtzung finden.

Wertschรคtzung: Verkaufe dich nicht unter Wert und sei dir deines Selbstwerts bewusst. Qualitรคt darf ihren Preis haben. Und โ€œDas kannst du doch so nicht machen!โ€ muss nichts mit dir zu tun haben ๐Ÿ˜‰

Du hast eine Frage an mich oder wรผnschst dir professionelle Unterstรผtzung? Dann schreibe mir gern.

Hier sind ein paar interessante Fakten zum Thema Selbststรคndigkeit:

  • Die Stimmung bei Solo-Selbststรคndigen und Kleinunternehmen ist in den letzten Monaten oft pessimistisch bis unsicherโ€ฆ und das stรคrker als beim Rest der Wirtschaft.
  • Viele Menschen sehen die Selbststรคndigkeit noch immer als zu riskant oder kompliziert.
  • Nach amtlichen Zahlen liegt der Anteil der Selbststรคndigen ohne Angestellte bei rund 3,8 % aller Erwerbstรคtigenim Alter von 15-64 Jahren.
  • Selbststรคndigkeit ist fรผr Frauen in Deutschland zunehmend relevant. Etwa ein Drittel aller Selbststรคndigen sind Frauen. Und auch bei Neugrรผndungen machen sie einen relevanten Anteil aus.
  • Viele Grรผnder und Selbststรคndige empfinden administrative Hรผrden, Steuer- und Sozialversicherungssysteme als besonders belastend.
  • Laut Umfragen fรผhlen sich viele Selbststรคndige im Blick auf ihre Altersvorsorge nicht optimal abgesichert, obwohl viele verschiedene Vorsorgestrategien nutzen.

Heute erhรคltst du den Rรผckblick auf meine letzten beiden Podcastfolgen zum Thema โ€œUnsicherheiten รผberwinden.โ€ und โ€œIch will das nicht mehr!โ€. 

Ich freue mich รผber dein Like, deinen Kommentar, dein Abonnement oder deine Weiterempfehlung. Meinen Podcast findest du รผberall dort, wo es Podcasts gibt, z.B. auf Apple Podcasts, YouTube Podcasts, Spotify, Podimo etc.

Hochsensibilitรคt im Berufsalltag. | Teil 1: Einfรผhrung Hoch-Was? hochsensibel.

Wir verbringen oft einen GroรŸteil unserer Zeit mit Arbeit und trotzdem ist im seltensten Fall die Arbeitsumgebung auf uns neurodivergente bzw. hochsensible Menschen ausgerichtet. Doch gerade dann, wenn wir uns รผber zu lange Zeit in einer Umgebung aufhalten, in der wir immer wieder unsere Grenzen รผberschreiten, in der unsere Bedรผrfnisse unerfรผllt bleiben und wir uns immer wieder versuchen an eine Welt anzupassen, die einfach nicht fรผr uns gemacht ist, kรถnnen wir auch unsere besonderen Potenziale nicht richtig entfalten. Viel schlimmer: Wir werden auf Dauer unglรผcklich, krank und landen letztendlich in einer Depression oder stecken in einem Burnout. Um das und mehr geht es in dieser Podcastfolge. Nรคchste Woche geht es weiter mit den Herausforderungen hochsensibler Menschen im Berufsalltag und in den kommenden Folgen geht es dann um mรถgliche Lรถsungsansรคtze, die du in deinen Alltag einbringen kannst.
  1. Hochsensibilitรคt im Berufsalltag. | Teil 1: Einfรผhrung
  2. GenieรŸe deine Erfolge.
  3. Ich will das nicht mehr!
  4. Unsicherheiten รผberwinden.
  5. Willkommen im neuen Jahr.

Auch heute erhรคltst du wieder zwei meiner Wochenfragen aus meinem Arbeitsbuch โ€œNeurodivergenz als deine Stรคrke.โ€, die dir dabei helfen kรถnnen, zukรผnftig bewusster mit deiner Neurodivergenz umzugehen:

Wie beeinflusst mich meine Neurodivergenz im Alltag? 

Oft ist es so, dass wir unserer Neurodivergenz gegenรผber, je nach Situation und eigenem Befinden, eher ambivalentgegenรผber eingestellt sind. Mal ist sie fรผr uns ein Fluch und manchmal doch eher ein Segen. Wie ist das bei dir?

Welche Menschen aus meinem Umfeld sind auch neurodivergent?

Neurodivergenz wird vererbt. Also frage dich doch einmal, wer aus deiner Familie auch neurodivergent sein kรถnnte? Und wer aus deinem Freundes-, Bekannten- und Arbeitskreis?

Mein Online-Kurs โ€œHochsensibilitรคt im Alltag.โ€

Nach dem Erfolg meiner Online-Seminare der vergangenen zwei Jahre zum Thema Hochsensibilitรคt habe ich nun den ersten Online-Kurs fรผr dich erstellt, den du individuell und zeitlich flexibel fรผr dich bearbeiten kannst.

Du erfรคhrst alles รผber die Eigenschaften hochsensibler Menschen, รผber unsere Herausforderungen im Alltag und das Wichtigste: Du erhรคltst von mir ein 10-Schritte-Programm aus praktischen รœbungen, die dir dabei helfen, wieder zurรผck zu mehr Klarheit und Lebensfreude in deinem Alltag zu finden. 

Perfekt fรผr dich, wenn du deine eigene Hochsensibilitรคt entdeckt hast und nun gern wissen mรถchtest, wie du diese Erkenntnis zukรผnftig fรผr dich nutzen kannst. Hier geht’s direkt zum Angebot: https://kristinkluck.my-ablefy.com/s/kristinkluck/hochsensibilitaet-im-alltag-zurueck-zu-mehr-lebensfreude-und-klarheit-85d424ea

Unser 2. Treffen des Jahres findet am kommenden Mittwoch, den 04.02.26 um 19 Uhr statt. Thema des Abends ist, wie wir es schaffen gut mit Verรคnderungen umzugehen.

Du hast Interesse und mรถchtest dabei sein? Dann nutze unser Kontaktformular, um kurz vorher weitere Informationen zu erhalten..

Wusstest du, dassโ€ฆ

โ€ฆJohann Sebastian Bach insgesamt 20 Kinder hatte?

Er hatte neun Tรถchter und elf Sรถhne, sieben davon aus erster Ehe und 13 davon aus der zweiten. Allerdings starben die meisten von ihnen bereits im Kindesalter.

Vier seiner Sรถhne jedoch, die sogenannten โ€œBachsรถhneโ€, wurden ebenfalls bedeutende Musiker und Komponisten.

Hรคttest du es gewusst?

Mit diesem Newsletter mรถchte ich mit dir gemeinsam ein wenig meine 17 Jahre Selbststรคndigkeit feiern und dich an meiner persรถnlichen Entwicklung Teil haben lassen. Mach dir selbst auch immer einmal wieder bewusst, welche Erfolge du selbst erzielt hast und welchen Mehrwert fรผr andere du dadurch generiert hast.

Wenn du Gedanken zu meinem Newsletter oder auch bestimmte Themenwรผnsche hast, dann lass es mich gerne wissen. 

Gern unterstรผtze ich dich auch als Coach auf deinem ganz persรถnlichen Weg.

Alles Liebe fรผr dich und das neue Jahr!

Kristin

PS: Mehr Infos zu mir und meiner Arbeit findest du wie immer auf meiner Website