BreiFreie Beikost (Der Blick hinter die Kulissen)

#BreiFreieBeikost #DerBlickHinterDieKulissen

Seit ich von meinen #Nahrungsmittelunverträglichkeiten weiß, spielt die #Ernährung in meinem Leben eine wichtige Rolle. Und seit der Geburt unserer kleinen Tochter, ist dieses Thema nochmal ein kleines Stückchen mehr in den Mittelpunkt gerutscht. Denn natürlich möchten wir, dass sie von Anfang an so gesund wie nur möglich aufwächst und sich auch dementsprechend ernährt. Deshalb war das #Stillen für uns sehr wichtig. Zum Glück hat bei uns dahingehend auch alles geklappt. Die WHO empfiehlt, Babies bis zum 6. Monat ausschließlich zu stillen, damit sie mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt werden.

Doch langsam rückte der Start der #Beikost immer näher und ich begann, mich allumfassend darüber zu informieren. So recherchierte ich zum Thema Stillen und Beikost und fand sehr interessante und aufschlussreiche Beiträge, die jedoch in die unterschiedlichsten Richtungen gingen. Natürlich ist das Thema #Brei dabei allgegenwärtig und steht im Vordergrund. Überall, wo man hin schaut, gibt es Brei in Gläschen zu kaufen. Doch dann stieß ich auf ein Thema, das meine Aufmerksamkeit ganz besonders weckte: Breifreie Beikost.

Diese Beikost, die ohne Brei auskommt, wird auch als Baby Led Weaning (#BLW) bezeichnet. Dabei wird vollkommen auf Brei verzichtet und das Baby isst sozusagen einfach vom #Familientisch mit. Man umgeht also das lästige Gläschen kaufen oder Brei kochen. Das Baby isst mehr oder weniger selbstbestimmt und entscheidet selbst, was und wieviel es essen möchte. Es wird also nicht gefüttert, sondern es isst selbst. Dabei bleibt das Stillen nach wie vor die Hauptmahlzeit, so lange sich Mutter und Kind damit wohl fühlen.

Was für ein spannender Ansatz. Mike und ich sprachen darüber und entschieden uns dafür. So starteten wir langsam im 6. Monat und boten unserer Kleinen erst kleine Nahrungshäppchen an. Den Anfang machte gedünstetes Gemüse und weiches Obst. Als das gut funktionierte, kamen Waffeln, Brot und Pancakes dazu. Und seit einer ganzen Weile, isst sie nun mit uns gemeinsam. Natürlich sind ihre Portionen dabei ohne Zucker und Salz. Am Liebsten isst sie momentan Brot, Weintrauben, Nudeln und Fleisch. Achja, und puren Joghurt liebt sie auch über alles.

Jedoch gibt es für uns als Eltern natürlich auch die ein oder andere Aufgabe zu bewältigen. Bevor wir mit der Beikost begannen, haben wir beide einen Baby-Erste-Hilfe-Kurs besucht. Damit wir genau wissen, was wir zu tun haben, sollte sich unsere Kleine doch einmal #verschlucken. Seit dem Beikoststart hat sie sich 4 Mal richtig doll verschluckt, so dass wir sie über unseren Oberschenkel mit dem Kopf nach unten legen mussten und sie dadurch das verschluckte Essen wieder hervor brachte. Natürlich steigt da der Adrenalinspiegel, aber die Nahrungsstückchen kamen jedes Mal sehr schnell wieder heraus. Und jedes Mal hat es uns daran erinnert, beim #Essen noch genauer hinzuschauen. Ist das Stückchen auch weich genug bzw. hat es die richtige Größe? Und wie schaffen wir es, dass sie beim Essen nicht herum kaspert?

Natürlich gibt es von außen auch immer wieder die Frage: „Und? Isst sie schon schön Brei?“ Und wir antworten dann: „Naja, vielleicht mal ein bisschen Kartoffelbrei. Ansonsten liebt sie Weintrauben, Waffeln und ein saftiges Stück Fleisch.“ Die Blicke der anderen in dem Moment sind unbezahlbar. Doch wir fahren gut mit dem breifreien Konzept. Und unsere Kleine liebt es auch, selbstbestimmt zu essen und mit uns gemeinsam am Tisch zu sitzen.

Und noch etwas: Wir sind mittlerweile dazu gezwungen, unser eigenes Essverhalten auch noch einmal genauer anzuschauen. Was und wie essen wir eigentlich? Das Prinzip ist ja, dass unsere Kleine vom Familientisch mit isst. Das heisst, sie bekommt all das, was wir auch essen. Und das fordert sie natürlich auch ein. So überlegen wir uns mittlerweile zwei Mal, ob es jetzt wirklich das Stück Kuchen oder das Eis sein muss. Wieviel Salz und Zucker wir an unser Essen machen. Ob das Essen wirklich mit Butter, oder doch lieber mit gesünderem Pflanzenöl zubereitet werden soll. Und natürlich bemühen wir uns auch, regelmäßig zu Essen.

Und das alles kommt uns nur zu Gute. Denn eine bewusste und gesunde Ernährung, sorgt für ein gutes Körpergefühl und eine entspannte Seele. Und so macht unsere Kleine uns wieder ein Stück mehr zu besseren und bewussteren Menschen.

Veröffentlicht von

kristins.blog

Ich schreibe hier über mein Business oder allgemein über das, was mich beschäftigt. Meine professionelle Website gibt es unter: www.kristinkluck.de

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