Stay at home

#StayAtHome #DerBlickHinterDieKulissen

Nun ist es schon ein paar Wochen her, dass wir zu Hause bleiben sollen. Es ist so ruhig wie nie zuvor auf den Straßen und in den Häusern. Ich persönlich genieße diese Ruhe sehr. Und auch Mike und ich haben einen guten Weg gefunden, wie wir unsere gemeinsame Zeit möglichst entspannt miteinander verbringen können.

Doch ist mir auch durchaus bewusst, dass dieses #stayathome nicht für jeden von uns ein Segen ist. Ich selbst bin das letzte Jahr wegen der Schwangerschaft und Geburt viel zu Hause gewesen und komme relativ gut damit klar. Doch was ist mit Personen, bei denen das nicht der Fall ist?

Nehmen wir Menschen, die allein leben. Vor allem ältere Menschen leben momentan mehr oder weniger isoliert und sind von der Außenwelt abgeschnitten. Die regelmäßigen Besuche von der Familie sind bis auf weiteres auf Eis gelegt. Natürlich kann man telefonieren, doch ist das nicht wirklich ein Ersatz für persönliche Kontakte. Ein Zustand auf vorerst unbestimmte Zeit, der in schweren #Depressionen enden kann.

Nehmen wir die allein Erziehenden. Kindergärten und Schulen sind geschlossen. Vielleicht ist der Nachwuchs auch gerade erst geboren. Mütter oder Väter sind mehr oder weniger auf sich allein gestellt, müssen den Haushalt bewältigen und sich gleichzeitig um ihre #Kinder kümmern. Vielleicht gehen sie sogar noch arbeiten. Ein Zustand auf vorerst unbestimmte Zeit, der in Überforderung, #Burnout und im Extremfall sogar zu Kindesmisshandlung führen kann.

Und nehmen wir die Familien, in denen schon lange nicht mehr alles nur heile Welt ist. In denen tagtäglich gestritten wird und in denen vielleicht sogar #Gewalt und Missbrauch an der Tagesordnung sind, egal ob gegen den Mann, die Frau oder die Kinder gerichtet. Die plötzlich auf engstem Raum zusammenleben müssen und keine Möglichkeit mehr zum Rückzug haben. Ein Zustand auf vorerst unbestimmte Zeit, der im schlimmsten Fall zu schweren Familienschicksalen führen kann.

Es ist nachvollziehbar, dass uns das Alleinsein oder das Zusammenleben auf engstem Raum über längere Zeit Extremes abverlangt. Dass wir an unsere eigenen Grenzen geraten. Dass wir mit der Situation auch einfach mal überfordert sind. Dass uns Ungewissheit und #Ängste plagen. Und manchmal fehlen uns vielleicht die passenden Worte, um das auszudrücken, was wir fühlen. Und dann kommen wir, vielleicht unüberlegt, im Affekt oder einfach aus der Hilflosigkeit heraus, ins Handeln. Und dann passieren vielleicht schlimme Dinge hinter verschlossenen Türen.

Deshalb bitte ich jeden Einzelnen von euch: Haltet in dieser Zeit ganz besonders die Augen und Ohren auf. Nehmt wahr, was in eurer Umgebung geschieht. Und greift notfalls ein oder holt Hilfe. Denn in Zeiten, wie diesen, ist es wichtig, dass wir uns gegenseitig Unterstützung anbieten. Dass wir füreinander da sind, so weit es möglich ist. Und dass wir nicht die Augen vor dem verschließen, das uns umgibt.

Veröffentlicht von

kristins.blog

Ich schreibe hier über mein Business oder allgemein über das, was mich beschäftigt. Meine professionelle Website gibt es unter: www.kristinkluck.de

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