Jeder Tag ein Sonntag

#JederTagEinSonntag #DerBlickHinterDieKulissen

Geht es euch auch so? Dass man früh aufwacht und nicht mehr weiß, was für ein Tag eigentlich ist? Gefühlt ist jeder Tag ein Sonntag. Oder ein Urlaubstag. Seit der #Ausgangsbegrenzung ist es ruhig geworden in der Stadt, im Haus und auf den Straßen. Vor dieser Zeit kannte ich das nur vom Sonn- oder Feiertag.

Damals hat es mir gefallen. Diese Ruhe. Dieses späte Erwachen der Menschen in der Nachbarschaft. Die wenigen Autos, die auf der Straße fuhren. Da wir mitten in der Großstadt leben, ist das schon ein deutlicher Unterschied. Und ich habe es genossen. Lange im Bett zu liegen und zu entspannen, auf dem Balkon sitzen und ein gutes Buch lesen und die Vögel zwitschern hören, anstatt dem steten Geräuschpegel der Autos lauschen zu müssen. Sonntags habe ich auch immer ganz bewusst nicht gearbeitet und einfach nur die Seele baumeln lassen.

Und heute? Heute ist diese, jeden Tag wiederkehrende Ruhe auch etwas beängstigend. Denn es ist nun mal kein Sonn-, Feier- oder Urlaubstag. Wir können an einem sonnigen Morgen nicht einfach ins Auto steigen und einen schönen Tag am See verbringen oder mit der Familie zusammen im Garten sitzen. Und da nützt es auch nichts, wenn man plötzlich wieder mehr die Vögel zwitschern hört oder die Luft in der Großstadt frischer und sauberer geworden ist. Denn über all der Ruhe schwebt immer dieser Schatten. Diese Begrenzungen. Diese #Existenzängste. Das Nichtwissen, wie und wann wieder so etwas wie „Normalität“ eintreten wird.

Denn diese friedliche Ruhe ist trügerisch. Während draussen der Frühling sein Bestes gibt, herrscht Stillstand in der #Wirtschaft und die Weltwirtschafts- und Finanzkrise schreitet immer weiter voran. Mit jedem Tag mehr, den die Wirtschaft still steht, fürchten Menschen um ihre Existenz. Daran können auch die derzeitigen Ausnahmeregelungen nichts ändern.

Und ja, manchmal gelingt es uns, das alles zu vergessen. Wenn man entspannt spazieren geht oder zusammen in der Sonne auf dem Balkon sitzt. Viele lenken sich derzeit auch ab und füllen ihre Zeit mit #Selbstoptimierung. Und es gibt ja auch noch so viele Dinge zu erledigen, für die man bisher nie Zeit hatte. Doch spätestens nachts, so kurz vorm Einschlafen, kommen die Gedanken wieder. Wie wird es wohl weiter gehen? Wie sieht die Welt nach all dem aus? Und vor allem, wie lange wird dieser Zustand noch andauern?

Mike und ich sind uns bewusst, dass das alles nicht so schnell vorbei sein wird. Wir rechnen mindestens bis Ende des Jahres mit #Restriktionen. Und erst dann, wenn wirklich ein #Impfstoff für alle gefunden ist, wird sich die Welt wieder ändern. Bis dahin glauben wir, dass es immer wieder ein On-Off an Restriktionen geben wird. Lockerungen werden auf extreme Beschränkungen folgen, bis wieder ein neues Anziehen der Regeln notwendig wird. Und so wird es bleiben, noch eine ganze Weile. Und selbst, wenn sich die „Krise“ bzgl. des #Virus dem Ende neigt, so weiß doch niemand wirklich, was wirtschaftlich dann auf uns zu kommt. Wie lange es wirklich dauern wird, bis alle Zahnräder wieder anlaufen und nahtlos ineinander greifen.

Und bis dahin heisst es für uns: Jeder Tag ist ein Sonntag. Ein Sonntag, an dem wir die Seele baumeln und das Beste aus dem Tag heraus holen dürfen. Und abends im Bett, wenn dich die Gedanken an die Realität einmal wieder überwältigen und die Ungewissheit an dir nagt… mach dir bewusst: Alles unterliegt der steten #Veränderung. Und es steht in deiner Macht, wie du mit der Situation umgehst. Bist du lediglich im Reaktionsmodus oder beteiligst du dich ganz bewusst aktiv am Geschehen?

Veröffentlicht von

kristins.blog

Ich schreibe hier über mein Business oder allgemein über das, was mich beschäftigt. Meine professionelle Website gibt es unter: www.kristinkluck.de

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